Messen mit zweierlei Maß

Salafisten-Verein hat Konto bei Stadtsparkasse Mönchengladbach

Von ACHILL PATRAS | Viele patriotische Youtuber haben aktuell ein großes Problem. Ihre Finanzwege werden blockiert. Kanäle werden massenhaft demonetarisiert, es wird also keine Werbung mehr geschaltet und auch das Youtuber-Spenden („Super-Chat“) wird deaktiviert. Das Ziel ist es, den Finanzfluss von Unterstützern an Patrioten zu erschweren. Denn leider ist in der heutigen Kurzlebigkeit des Internets vielen Unterstützern das Tätigen einer Online-Überweisung oder das Einrichten eines kleinen Dauerauftrages zu umständlich.

Aber damit nicht genug, selbst Bank-Konten werden immer wieder gesperrt. Dies trifft nicht nur auf Blogs wie PI-NEWS, dessen Paypal-Konto im August 2017 gesperrt wurde, und bekannte Aktivisten wie Martin Sellner zu, dessen Spendenkonto nach unzähligen Kontolöschungen mittlerweile in Ungarn liegt. Sondern auch auf Ex-Bundestagsabgeordnete wie Vera Lengsfeld. Die von der DDR-Bürgerrechtlerin mitgegründete Vereinigung der freien Medien wurde im April mit einer unangekündigten Kontokündigung konfrontiert. Bisherige Spenden wurden zudem an die Spender zurücküberwiesen. Ein überraschender Schlag gegen den Verein, der gerade seine Gemeinnützigkeit beantragt.

Hintergrund dieser Kontolöschungen sind meist linksextreme Lobbygruppen. Es wird koordiniert Druck auf die Geldinstitute ausgeübt, die Konten von Personen mit konservativer und rechter Meinung zu löschen. Wie wir sehen, mit einigem Erfolg. Es wird Zeit, dass demokratische, islamkritische und konservative Kräfte die Strategie übernehmen. Denn viele unserer verfassungsfeindlichen Gegner können weiterhin ungestört Spenden sammeln und mit diesem Geld gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung Deutschlands agitieren.

Salafistische Großmoschee in Mönchengladbach geplant

Ein aktuelles Beispiel befindet sich in Mönchengladbach. Dort wehren sich immer mehr Bürger gegen die Präsenz von Salafisten in der Stadt. Am letzten Sonntag demonstrierten 300 Menschen gegen den Bau einer salafistischen Moschee (Video hier). Der verfassungsfeindliche Masjid Arrahman e.V. baut eine neue Großmoschee direkt am Rheydter Hauptbahnhof. Der Moscheeverein wirbt auf seiner Internetseite offen für Spenden. Das angegebene Spendenkonto liegt bei der Stadtsparkasse Mönchengladbach.

Dabei hat die Stadt am Niederrhein bereits traurige Berühmtheit als Salafistenhochburg erlangt. Salafisten sind gläubige Muslime, die sich an die Vorgaben des Koran und der Überlieferungen des islamischen Propheten Mohammad richten. Sie orientieren sich an die Urgemeinde der muslimischen Gläubigen und eifern Mohammad, dem nach Aussage des Koran perfekten Menschen, auch in Detailfragen nach. Unislamische Neuerungen wie Gewaltlosigkeit, Frauenrechte (im Sinne von Gleichberechtigung), das Existenzrecht für Homosexuelle oder Rechte für Nicht-Muslime lehnen sie mit Verweis auf die islamischen Quellen und den überlieferten Handlungen des islamischen Propheten ab.

Moscheeprojekt scheiterte 2010 noch am Widerstand der Bevölkerung

In Mönchengladbach hatten bereits 2010 Salafisten um Pierre Vogel und des verurteilten Terrorunterstützers Sven Lau versucht, eine Moschee und ein Ausbildungszentrum für muslimische Missionare zu errichten. Sven Lau stammt selber aus Mönchengladbach und hat sich nach seiner Konversion zum Islam immer weiter radikalisiert. Das von Lau initiierte Moscheebauprojekt scheiterte damals am breiten Widerstand der Bevölkerung. 2019 sieht die Situation anders auf.

Dabei steht die im Bau befindliche Ar-Rahman-Moschee dem Bauprojekt von 2010 in nichts nach. In der Ar-Rahman Vorgängermoschee gab es mehrere Polizei-Razzien und der Trägerverein der Moschee wird vom Verfassungsschutz dem salafistischen Spektrum zugeordnet. Aber anstatt eines breiten Widerstandes können die Salafisten im Stadtteilzentrum von Mönchengladbach-Rheydt eine gut sichtbare Moschee errichten. Die Spenden werden dabei mit freundlicher Unterstützung der Stadtsparkasse gesammelt. Die örtliche Stadtsparkasse hat offensichtlich kein Problem mit Verfassungsfeinden noch ein paar Euro Gebühren zu verdienen. Allerdings haben vielleicht einige Mönchengladbacher ein Problem damit, bei der gleichen Bank wie die Salafisten ein Konto zu führen? Dann wird es höchste Zeit, sich mal mit seiner Bank in Verbindung zu setzen.