Offene Gerichtskosten von Facebook nicht beglichen

Joachim Steinhöfel lässt Konten von Volksparteien pfänden

Der Hamburger Jurist und Medienanwalt Joachim Steinhöfel ist für seine unkonventionellen Maßnahmen bekannt. Weil der US-amerikanische Branchenriese Facebook in zwei Fällen die Gerichtskosten nicht beglichen hat, lässt Steinhöfel jetzt die Konten von SPD und CDU pfänden, die bei dem sozialen Netzwerk regelmäßig Werbung schalten und für die Beschneidung der Meinungsfreiheit wegen des NetzDGs verantwortlich zeichnen. Und auch die CSU will der Medienanwalt von dieser „Medizin“ schmecken lassen.

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Matthias Matussek.

Kleinbonum Sachsen muß fallen

Von PETER BARTELS | Das Urteil kommt mit der Vollstreckung: „Sie haben gegen die Gemeinschaftsregeln verstoßen … Sie sind für 30 Tage gesperrt … Niemand kann das hier lesen …“ Danach ist man ZOMBIE, lebender Toter; die FREUNDE können schreiben … man kann ihnen nicht mehr antworten. Gestern lag BILD-Django auf dem Block, heute die SPIEGEL-Legende Matthias Matussek. Rübe ab!! Es ist Wahlkampf. Olympus has fallen. Jetzt auch „Kleinbonum“ Sachsen …

Die Unterwerfung kommt wieder von einer Diktatur. Diesmal nicht von einer „proletarischen Diktatur der Arbeiterklasse“, diesmal von der „demokratischen Diktatur der Herrscherklasse“. Und weil sie diesmal richtig, nicht irgendwie „gewählt“ wurde, unterwerfen sich auch fast alle in vorauseilendem Gehorsam: Ruhe war schon zu Kaisers Zeiten die erste Bürgerpflicht.

Nicht erst seit Hitler, Honecker und Houellebecq. Und hätte es das Internet bei den braunen oder den roten Sozialisten schon gegeben – die Nazis würden immer noch marschieren … Die SED immer noch regieren. Laut nach aussen, lautlos nach innen.

Nie wären der plärrende Joseph Goebbels, der geifernde Karl Eduard von Schnitzler überflüssiger gewesen. Leni Riefenstahl, Anja Reschke hätten gereicht. Der Rest? Greta und Rackete! Und DIE Deutschen hätten die Bomben auf Engelland ebenso gefeiert, wie heute die Brexsäcke in England gehaßt. Natürlich nicht alle Deutschen … Auch bei Adolf und Erich waren die meisten ja nur „Mitläufer“. Hinterher natürlich auch die SS, alle eben. Bis sie in Argentinien abgetaucht oder entnazifiziert waren… Nach der Mauer in die Kapitalisten-Rente entsorgt oder im Bundestag waren. Um dort endgültig zu kapieren: Der Westen ist fett, faul und reif für Insel und Übernahme. Die fand und findet denn auch längst statt:

Maulkorb, Knebel, Knast

  • „Radio Belgrad“ dudelt von HR 3 bis WDR 2 und NDR 3 nicht nur das Wetter schöner, sondern auch die neue bunte Welt lieb und gar nicht teuer …
  • ARD 1 und ZDF 2 reparieren Gott und die Geschichte, verwuscheln und veredeln den vermummten Ku Klux Klan von Antifa bis  Zecke  zum Retter gegen Rechts …
  • Politibüro phoenix gibt täglich für den Rest der hechelnde Medien-Meute die neueste Sprachregelung aus, setzt zu den gewünschten Themen gleich die Akzente; die rotgrüne Schere von Gender-Berlin bis Presserat München sicherheitshalber im geraunten OFF…
  • Untersuchungsausschüsse von Hart aber quer bis zur Roten ZDF-Nonne, blassen ARD-Topfblume oder zur welken Will-fährigkeit legen jeden auf die Streckbank, der nicht gleich auf den GRÜNEN, wenigstens roten Bäumen ist …

Und die Meinungs-Forscher, die heute nicht mal mehr Auguren, nur noch Macher sind, liefern zu jeder neuen Situation die Befindlichkeit der Mehrheit „passend“ innerhalb der Toleranz-Grenze. Worauf sich dann natürlich verstärkend und ermunternd Medien- und Polit-Meute zur angeblich gewünschten GRÜ-Ko beruft; was nicht ganz paßt, wie in Bremen, wird mit SED-Mörtel passend gelinkt …. Mehrheit? Gesunder Menschenverstand? Maulkorb. Knebel. Knast! … Wie grinste Honecker beim Abflug nach Chile doch so schön höhnisch: „Den Sozialismus in seinem Lauf, halten weder Ochs noch Esel auf!“ … Der sterbende, rote Diktator hat recht behalten. Jedenfalls bis jetzt …

Eine Handvoll Freie Federn

Denn noch träumt eine Handvoll Freie Federn weiter von Freiheit. Des Wortes. Der Meinung. Der Gesellschaft. Sie wollen einfach weiter freie Deutsche bleiben. Obwohl Merkel und Meute längst Millionen Araber und Afrikaner „alternativlos“ zu Lande, zu Wasser und durch die Luft ins Land schleusen … Diese letzten deutschen Quixotes rollen den Felsen der Fakten wie Sisyphus immer wieder den Berg hoch. Mal hilft ein längst deutscher Türke namens Akif Pirincci kraftvoll und deftig wie einst Pater Leppich. Mal ein ebenso längst deutscher Libanese namens Imad Karim energisch und leidenschaftlich wie Savonarola.

Und natürlich rollen auch noch genetische Germanen mit: Da ist der wortgewaltige Jürgen Elsässer in seinem COMPACT … der kluge Matthias Matussek in der NEUE ZÜRCHER ZEITUNG … der fatalistische Hans-Hermann Tiedje im €URO … der weise Henryk M.Broder auf seiner ACHSE DES GUTEN.

Und – natürlich – sind da noch die neuen Massenblätter, seit BILD sich zum Sterben niedergelegt, Millionen Leser verjagt hat: PI-NEWS und JOUWATCH. Von der restlichen Resistance im Netz ganz zu schweigen …

Sie sind überall. Verschwindet einer dieser Partisanen lautlos in Dunkel- und Schweige-Zelle im Facebook-Knast, wie gerade BILD-Django und SPIEGEL-Matussek, schneiden sich Bruder oder Schwester durch den Stacheldraht von „Gulag Deutschland“, tragen sie die Freiheits-Fackel weiter. Denn sie wissen, warum ihrer Brüder und Schwestern zum Schweigen gebracht wurden: Im Herbst sind Wahlen in Sachsen,Thüringen und Brandenburg. Und da droht der Macht überall „Kleinbonum“… Den Westen haben sie ja längst in rotgrüner Hand, wie einst die Römer ganz Gallien unter ihren Eisensohlen.

Was der schwarz-rot-grüne Marx natürlich bis ins Mark fürchtet: Auch das kleine gallische Dorf im Osten hat seinen Asterix, Obelix, Majestix, Miraculix. Methusalix von der AfD hin oder her …


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Davor war er daselbst über 17 Jahre Polizeireporter, Ressortleiter Unterhaltung, stellv. Chefredakteur, im “Sabbatjahr” entwickelte er als Chefredakteur ein TV- und ein Medizin-Magazin, löste dann Claus Jacobi als BILD-Chef ab; Schlagzeile nach dem Mauerfall: “Guten Morgen, Deutschland!”. Unter “Rambo” Tiedje und “Django” Bartels erreichte das Blatt eine Auflage von über fünf Millionen. Danach CR BURDA (SUPER-Zeitung), BAUER (REVUE), Familia Press, Wien (Täglich Alles). In seinem Buch “Die Wahrheit über den Niedergang einer großen Zeitung” (hier bestellen!) beschreibt Bartels, warum BILD bis 2016 rund 3,5 Mio seiner täglichen Käufer verlor; inzwischen mehr als 4 Mio. Bartels ist zu erreichen über FB und seinen Blog bartels-news.de.




Der 20. Juli 1944 soll relativiert und uminterpretiert werden

Von WOLFGANG HÜBNER | In Deutschland bildet sich ein Bündnis des gesamten politischen, medialen und wirtschaftlichen Machtblocks gegen die patriotisch-freiheitliche Bewegung samt ihren Organisationen und Publikationen. Diese neue „Volksfront“ gegen das Volk des Grundgesetzes hat Folgen in vielen Bereichen und nun offenkundig auch in der Geschichtspolitik: Die gescheiterte Verschwörung gegen das Hitler-Regime am 20. Juli 1944 soll uminterpretiert werden in ein „Symbol der Gesamtheit des Widerstands“. Dazu muss die Zentralfigur des 20. Juli, der Offizier Claus von Stauffenberg, zum Nazi-Mittäter und halbherzigen Attentäter reduziert werden.

Der Autor Thomas Karlauf hat mit seinem Buch „Stauffenberg: Porträt eines Attentäters“ die Rolle des willkommenen Stichwortgebers gerade rechtzeitig zum 75. Jahrestag des dramatischen Geschehens übernommen. Das ist sicher ganz im Sinne von Karlauf. Schon der Titel seines Buches lässt erkennen, dass es darin um die Reduzierung Stauffenbergs zu einer zwielichtigen Gestalt geht. Denn wer ihn nur einen Attentäter heißt, ohne das Ziel seiner Tat, nämlich Adolf Hitler, zu nennen, der will einen Mann, der erst als tapferer Soldat seine Gesundheit und dann auch sein Leben für Deutschland geopfert hat, vom Sockel einer positiven historischen Figur der deutschen Nation stoßen.

Da im heutigen Deutschland zumindest für Zeugnisse des Selbsthasses und der Selbstzerstörung grenzenlose Meinungs- und Publikationsfreiheit besteht, wäre Karlaufs Buch und Interpretation des 20. Juli eigentlich nur ein weiteres tristes Beispiel für diese Zustände.

Doch wenn seine Rede für die diesjährige Feststunde in der Frankfurter Paulskirche am Jahrestag nicht in der linken TAZ oder der linksliberalen ZEIT, sondern vollständig auf der ersten Seite im Feuilleton des Zentralorgans des Machtblocks, also der FAZ, abgedruckt wird, dann hat das eine ganz andere Wertigkeit.

Es geht um nicht weniger als um die Gleichsetzung des bürgerlich-militärischen Widerstands gegen das Hitler-Regime mit dem linken, letztlich auch und gerade kommunistischen Widerstand. Selbstverständlich ist nichts dagegen zu sagen, sondern im Gegenteil ausdrücklich zu befürworten, dass mit den Protagonisten und Märtyrern des 20. Juli 1944 auch all die geehrt werden, die – oft im Stillen – sich den Verbrechen der Nazidiktatur widersetzten und dafür ihre Freiheit oder gar ihr Leben verloren. Zu diesen zählt auch der Einzelgänger Georg Elser, dessen Anschlag 1939 im Erfolgsfall wohl die jüngste Geschichte grundlegend verändert hätte, allerdings auch Unschuldige tötete.

Es ist jedoch richtig und begründet, den kommunistischen Widerstand noch immer und auch weiterhin anders zu bewerten: Wer sich an diesem beteiligte, wollte letztlich die nationalsozialistischen Herrschaft durch eine kommunistische Diktatur ersetzen. Das hätte nicht nur einen schrecklich blutigen Bürgerkrieg in Deutschland zur Folge gehabt, sondern auch eine kriegerische Intervention der Westmächte. Denn diese hätten die Sowjetisierung des europäischen Kernlandes mit Sicherheit nicht hinnehmen können und wollen.

Wer den gesamten Widerstand künftig nur noch mit dem Gedenken am 20. Juli „symbolisiert“ haben will, der wird an diesem Tag folglich auch den lange von den Nazis eingesperrten ehemaligen DDR-Machthaber Erich Honecker und etliche seiner Spitzengenossen ehren müssen. Sowie auch jene, die im Auftrag oder Interesse der Sowjetunion an diese militärische Informationen verrieten, die vielen einfachen deutschen Soldaten das Leben kosteten. Und es sollte nicht vergessen werden, wie vom Herbst 1939 bis zum Juni 1941 der kommunistische Widerstand den Hitler-Stalin-Pakt mit der Opferung Polens und der baltischen Staaten gehorsam akzeptierte.

Kann es gleichwohl über all das noch eine kontroverse Diskussion geben, so ist Karlaufs Betrachtung der Person und Bedeutung Stauffenbergs ebenso zynisch wie infam. Neben anderen Formulierungen zeigt das am deutlichsten dieser Auszug aus der Frankfurter Rede von Karlauf: „Eine andere beliebte Formel lautet, die Verschwörer hätten ein Zeichen setzen wollen. Wäre es der Opposition tatsächlich um eine symbolische Tat gegangen, wie schon bald nach dem Krieg behauptet wurde, hätte Claus von Stauffenberg am Mittag des 20. Juli Hitlers Besprechungsbaracke im fernen Ostpreußen wohl nicht verlassen, um nach Berlin zu fliegen und dort den Staatsstreich zu organisieren. Vielmehr hätte er sich, am Kartentisch der Lagebaracke stehende, gemeinsam mit Hitler in die Luft gesprengt.“

Der nachgeborene Autor, das erfahren wir also, hätte das Attentat besser hingekriegt als Stauffenberg – kann Besserwisserei noch widerlicher sein? Will Karlauf wirklich die historische belegte Tatsache ignorieren, dass Stauffenberg nicht nur für das Attentat, sondern auch für die anschließend geplante Entmachtung der Staats- und Militärführung unverzichtbar war? Selbstverständlich weiß der Autor darum, umso verwerflicher sein Vorwurf.

Und was soll Karlaufs Kritik daran, dass es den zahlreichen Verschwörern, darunter Sozialdemokraten und Gewerkschaftern, ganz aufrichtig um die Zukunft und Ehre, ja EHRE!, der deutschen Nation ging – ganz sicher aber nicht um die Vision einer „bunten Republik“? Und was hat er eigentlich dagegen, das Geschehen des 20. Juli auch als „Aufstand des Gewissens“ zu verstehen? Natürlich wurde damals ein Zeichen gesetzt; natürlich sollte (und konnte) wenigstens ein Rest nationaler Ehre und Würde gerettet werden; natürlich waren das Männer und Frauen, die ihr Gewissen über die Gefahr für ihr Leben stellten!

Wenn die für die hiesige „Elite“ einflussreichste Zeitung des gegenwärtigen Deutschlands unkommentiert und kritiklos diese Auslassungen eines Zeitgeistritters der Merkel-Epoche in aller Ausführlichkeit abdruckt, geschieht das nicht ohne Absicht. Denn Stauffenberg und die anderen sollen nun endlich auch klein gemacht werden – möglichst so klein, wie es das politische und mediale Personal der heutigen Bundesrepublik real ist.

Dass Stauffenberg vor seiner Erschießung noch am gleichen 20. Juli 1944 gerufen hat: „Es lebe Deutschland!“ – gleich, ob nun mit dem Zusatz „geheimes“ oder „heiliges Deutschland“ -, dieser Ruf ist den Merkels, Steinmeiers samt ihren devoten Schleimern so fern und ärgerlich wie nur irgendwas. Denn das ist ein Vermächtnis, das sie jeden Tag verachten. Aber es ist ein Vermächtnis, das bleibt und nicht zu zerstören ist, so lange es bekennende Deutsche in Deutschland gibt.

Nachtrag: Parallel zur Frankfurter Gedenkstunde mit Karlauf wurde eine Ausstellung der altkommunistischen „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes “ (VVN) gezeigt – in der Paulskirche! Die VVN wird vom Verfassungsschutz als linksextreme Organisation betrachtet. Ermöglicht hat das der linke Sozialdemokrat und Oberbürgermeister Feldmann. Die Frankfurter CDU nimmt das hin, die FAZ berichtet über diesen Skandal kein einziges Wort. Deutsche Zustände 2019.


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.




Trump rettet A$AP

Von ARENT | Man kann über Trump sagen, was man will, aber medienpolitisch ist er wirklich ein halbes Genie. Jetzt setzt er sich für den schwarzen Rapper A$AP ein, der in Schweden mit illegalen Einwanderern aneinandergeraten ist und deshalb in Untersuchungshaft sitzt.

Für A$AP haben nicht nur Kim Kardashian, Justin Bieber und Kanye West Unterstützung gesucht, es gibt sogar bereits eine Petition, die 600.000 Leute unterzeichnet haben.

Dabei gibt es auch ein interessantes Video, dass noch vor der Tat aufgenommen wurde. Es zeigt die „jungen Männer“, die ihm nicht nur 4 Blocks hinterhergelaufen sind, sondern ganz nebenbei auch noch mehrere Frauen sexuell belästigt haben.

Der öffentliche Impact ist natürlich klar:

Trump verteidigt einen Schwarzen, setzt sich gegen Islamisten, Frauenfeinde und illegale Einwanderer ein. Währenddessen muss sich Ilhan Omar wegen ihren verharmlosenden Äußerungen zu 9/11 rechtfertigen. Und Trump wirft ihr lautstark Antiamerikanismus, Antisemitismus und Rassismus vor.

Am Ende könnten die Demokaten wie begossene Pudel dastehen. Trump grinst neben A$AP in die Kameras, die Demokraten müssen sich für den Antiamerikanismus und Antisemitismus ihrer Mitglieder entschuldigen.

Trump, der große Antirassist, die Linken als böse Amerika-Hasser. Und das Beste daran: Er hat völlig Recht damit.




Der Wiki-Kämpfer gegen „Klimaleugner“

Ein einziger Autor verfasst auf Wikipedia praktisch im Alleingang die Einträge zu «Klimaleugner», «Energiewende» und «Reto Knutti». Widerspruch duldet der Vollzeit-Wikipedianer nicht. Hinter dem anonymen Vielschreiber versteckt sich der Aktivist Andreas Lieb. Wer bezahlt ihn?

Wer auf Wikipedia nach einer Definition von «Klimaleugner» sucht, muss sich auf eine lange Lektüre gefasst machen: Sage und schreibe 47 Seiten bringt der Beitrag unter dem Titel «Leugnung der menschengemachten globalen Erwärmung» auf den Drucker.

Um den Klimawandel zu erklären, braucht Wikipedia nicht einmal halb so viel Platz (18 Seiten).

Nur ist das auch nicht nötig. Denn glaubt man der täglich millionenfach konsultierten Enzyklopädie, ist nur noch eines gefährlicher als die angekündigte Klimakatastrophe: das Bezweifeln der angekündigten Klimakatastrophe.

Wikipedia holt denn auch weit aus. Leugner ist nicht gleich Leugner. Denn Klimaleugnen ist eine Art Geisteskrankheit, allerdings eine ansteckende, mit verschiedenen Kategorien und Unterkategorien.

Da gibt es etwa den naiven Skeptiker, der vom genuinen Leugner infiziert und manipuliert wurde. Dann gibt es den organisierten Leugner, den querulatorischen Leugner und, besonders hinterhältig, den «universal einsetzbaren käuflichen Leugner».

Hinter letzterem stehen finanzkräftige internationale Multis, Tycoons und konservative Think-Tanks, die aus dem Schutz der Dunkelheit heraus im Geheimen die Fäden ziehen und über gekaufte Agenten ihre Verschwörungstheorien verbreiten und damit den «wissenschaftlichen Konsens zum menschengemachten Klimawandel» torpedieren.

Glaubt man Wikipedia, kann jeder Zweifel an der Klimadoktrin des Weltklimarates nur bösartig motiviert sein. Die Ursachen sind finanzieller oder psychopathologischer Natur. Denn es steht geschrieben im Buch der Bücher: «Mitte der 1990er Jahre gab es damit keinen vernünftigen Grund mehr für eine echte wissenschaftliche Debatte über die Aussage, dass der Mensch das Klima verändert hatte.»

Was schon damals Tausende von Wissenschaftlern festhielten, sei «abgesichert». Es verbietet sich folglich auch jede Diskussion um den Klimaleugner an sich, denn jede Kritik und jede Widerrede wäre ein Akt des Leugnens.

Der perfekte Zirkelschluss.

(Auszug aus einem lesenswerten Artikel von Alex Baur in der Weltwoche – hier in kompletter Form. Ja, es gibt in der Schweiz nicht nur die NZZ…)




Deutsche Mainstream-Medien führen Kampagne gegen „rechte“ NZZ

Hans-Georg Maaßen hat es gewagt, die hiesigen Leitmedien mit Zeitungen und Sendern der DDR zu vergleichen und die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) als Westfernsehen zu bezeichnen.

Er hatte recht. Und das Gejaule im deutschen Blätterwald war groß. Jetzt geben die Mainstream-Publikationen dem ehemaligen Chef des Verfassungsschutzes sogar noch recht, indem sie eine Kampagne gegen die NZZ gestartet haben.

Das Blatt aus dem eidgenössischen Nachbarland, eigentlich auch nur ein System-Medium, nimmt selten ein Blatt vor den Mund und bedient sich einer deutlichen Sprache, wenn es um Deutschland geht. Die NZZ ist dabei viel objektiver als die meisten deutschen Zeitungen.

Das beschert ihr Erfolg bei Abonnenten und Webseiten-Nutzern. Den etablierten deutschen Medien ist dies natürlich ein Dorn im Auge, weil die offene Kritik der NZZ an vielen Missständen hierzulande erst so richtig offenbart und entlarvt, was die Hofberichterstatter in hiesigen Redaktionen alles verzerren und unterschlagen.

Dabei ist die NZZ nicht einmal DIE Schweizer Zeitung, die in ihren Berichten und Kommentaren über Deutschland am deutlichsten wird…

Das Buch zum Thema:

» Markus Gärtner – „Lügenpresse“, 284 Seiten, statt 19,95 nur 3,99 Euro – hier bestellen!




Broders Spiegel: Mit AKK zur Bundes-Heilsarmee

Wird die neue Frau an der Spitze unserer Streitkräfte den Kurs ihrer Vorgängerin fortsetzen? Dazu gibt es einen Vorschlag: Die Bundeswehr sollte mit der Heilsarmee fusionieren. Was könnte unsere moralische Überlegenheit besser demonstrieren als eine Bundesheilsarmee. Unsere NATO-Verbündeten nehmen die Bundeswehr als kämpfende Truppe ohnehin nicht mehr ernst. Aber gerade die Amerikaner haben ja durchaus ein Faible für fromme Weltenretter. Eine Bundes-Heilsarmee würde bei ihnen bestimmt gut ankommen.