„Versehentlich angerempelt“

Kassel: „Südländer“ rammt 18-Jährigem Messer in den Rücken

Von DAVID DEIMER | Masseneinwanderung ist Messereinwanderung: Ein 18-jähriger Mann wurde am Montagnachmittag ausgerechnet in Kassel durch „zwei Männer mit südländischem Äußeren“ niedergestochen und schwerst verletzt. Fahrgäste einer Straßenbahn waren laut Polizei um 14.30 Uhr an der Haltestelle Rathaus „in Streit geraten“.

Einer von zwei bislang unbekannten Tätern stach sodann „im Zuge der eskalierenden Meinungsverschiedenheiten“ (sozusagen) mit einem Messer auf den 18-Jährigen ein. Das weitere Opfer des deutschen Migration-Kultes wurde mit einer schweren Stichverletzung am Rücken in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr soll nach Polizeiangaben nicht mehr bestehen.

Die Kasseler Polizei fahndet aktuell nach den beiden Männern und bittet um Hinweise von Zeugen. Die Tatverdächtigen des Mordversuchs sind zwei Männer „mit südländischem Äußeren“. Der Haupttäter soll etwa 25 Jahre alt sein, dunkle, im oberen Bereich längere und an den Seiten kurz rasierte Haare haben, den beliebten „Shitboy-Cut“. Er trug schon vor der Tat ein blutrotes T-Shirt. Der Mittäter soll mit einem gelb-gräulichen T-Shirt bekleidet sein und einen dünnen Oberlippenbart haben.

„Versehentlich angerempelt“

Nach den ersten Befragungen des Opfers und von Tatzeugen waren sowohl der 18-Jährige als auch die beiden mutmaßlichen Täter an der Haltestelle „Rathaus“ aus der Straßenbahn, die aus Richtung der prekären „Südstadt“ gekommen war, ausgestiegen. Dabei hatte das „Opfer“ offenbar einen der neudeutschen Herrenmenschen leicht angerempelt, woraufhin es zu einem Wortgefecht kam. Es blieb nicht nur bei Worten: Mit einem Messer wurde dem 18-Jährigen dann unverzüglich ein Stich in den Rücken versetzt. Die beiden Fluchtsuchenden flüchteten dann in Richtung Innenstadt.

Die Kasseler Polizei bittet Zeugen, die Hinweise auf die beiden Täter geben können, sich unter Tel. 0561 – 9100 zu melden. Es wird außerdem darum gebeten, „bei aktuellem Antreffen nicht an die beiden Männer heranzutreten“, sondern umgehend die Polizei über den Notruf 110 zu verständigen. Aktuell liefe die Fahndung nach den beiden „flüchtigen Tätern auf Hochtouren“.

Kassel soll „weltoffen“ bleiben

Erst vor wenigen Tagen haben sich unweit des Tatortes in der Kasseler Innenstadt „rund 10.000 Menschen“ unter der Ägide von „SPD, Kirchen und Gewerkschaften“ zu einer Kundgebung vor dem Kasseler Regierungspräsidium versammelt. Ihre Botschaft: „In Kassel haben Hass und Hetze keinen Platz.“ Kassels Oberbürgermeister Christian Geselle, SPD, betonte: „Wir sind nicht der braune Sumpf der Nation. Wir sind friedlich, tolerant und weltoffen. Bei uns haben Hass, Hetze, Terror und Ausgrenzung keinen Platz.“ Hessens Justizministerin Eva Kühne-Hörmann, CDU, warnte angesichts von „Hass und Hetze“: „Aus Worten können Taten werden.“ Mit Blick auf die Schar der Demonstranten, die Flagge für eine tolerante Gesellschaft zeigten (hessenschau), sagte sie: „Das ist ein ganz starkes Signal. Wir lassen uns unsere Freiheit nicht nehmen.“

Der Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Martin Hein, rief laut einem vorab verbreiteten Redemanuskript dazu auf, gegenüber „rechtsradikaler Intoleranz keine Toleranz“ mehr zu zeigen. Der katholische Fuldaer Bischof Michael Gerber rief zu einer „Kultur der Wertschätzung“ auf. Wie viele Demonstranten werden wohl heute angesichts der zunehmenden Migrantengewalt vor dem Rathaus für ein friedlicheres Kassel ohne Messer-Terror „Flagge zeigen“?