NZZ/Westfernsehen-Debatte

Maaßen legt auf Twitter nach

In deutschen Städten sieht die Mehrheitsgesellschaft ihrem Ende entgegen. Frankfurt am Main, Offenbach, Heilbronn, Sindelfingen – in diesen und anderen Städten sind Deutsche ohne Migrationshintergrund nur noch die größte Gruppe, stellen aber keine absolute Mehrheit mehr dar. Das betrifft Westdeutschland stärker als den Osten und eher Städte als das Land.

Bereits in den 1980er Jahren propagierten die Grünen «Multikulti», also eine multikulturelle Gesellschaft. Damals standen vielen bürgerlichen Wählern bei dem Gedanken die Haare zu Berge, obwohl Multikulti längst begonnen hatte. Diese Realität hat sich in den vergangenen Jahrzehnten akzentuiert. Der Begriff ist allerdings aus der Mode gekommen. Heutzutage spricht man von Vielfalt und bunter Gesellschaft.

In deutschen Großstädten geht inzwischen die Mehrheitsgesellschaft ihrem Ende entgegen – das bedeutet, dass Deutsche ohne Migrationshintergrund (nach Definition des Statistischen Bundesamts) nicht mehr die absolute Mehrheit (>50%) sind, sondern neben Deutschen mit Migrationshintergrund und Ausländern lediglich noch die größte Gruppe darstellen…

(Anmerkung: Auszug aus diesem Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung. Der frühere Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen (CDU) hat ihn am Dienstag gelesen, war sehr angetan und verglich die Schweizer Zeitung – PI-NEWS wies bereits darauf hin – mit dem Westfernsehen zu DDR-Zeiten: „Für mich ist die NZZ so etwas wie Westfernsehen“. Und unsere gleichgeschalteten Medien und diverse Politiker sind darüber heute natürlich empört! Maaßen hat aber inzwischen auf  Twitter nachgelegt!)