Aufklärung über den Politischen Islam offensichtlich unerwünscht

Rosenheim: Stadtrat plant künftig Beschränkungen für BPE-Kundgebungen

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Die Kundgebung der Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) vom 13. Juli beschäftigt jetzt den Rosenheimer Stadtrat. Aber die sogenannten „Volksvertreter“ diskutieren nicht kritisch darüber, warum der BPE der publikumsträchtige Max-Josefs-Platz mit dem unzutreffendem Vorwand einer nicht vorhandenen Baustelle verwehrt wurde, sondern wie man die Islam-Aufklärung am Besten knebeln und an einen möglichst weit vom Stadtzentrum entfernten Ort verbannen kann.

Thema war außerdem nicht die massive Störung der Kundgebung durch die linke Gegendemonstration, die mit dröhnender Musik aus zwei Lautsprecherboxen die Islam-Aufklärung übertönen wollte. Grüne und SPD-Stadträte störten sich vielmehr an der Lautstärke der BPE-Redebeiträge. Daher will man jetzt mit einem Füllhorn an Auflagen wie Redezeit- und Dezibelbeschränkungen die faktische Aufklärungsarbeit unterdrücken.

Bei „innsalzach24.de“ ist unterdessen zu erfahren, dass die Stadt in einer Presseerklärung eine Verschiebung der ominösen „Baumaßnahmen“ wegen „schlechtem Wetter“ bekanntgibt. Es sei „im relevanten Zeitraum“ eine Tiefbaumaßnahme auf dem Max-Josefs-Platz geplant gewesen, weswegen die BPE-Kundgebung schließlich ans Mittertor verlegt worden sei. „Witterungsbedingt“ habe man aber diese Baumaßnahme jedoch verschieben müssen, weswegen sie an diesem Samstag nicht statt am Max-Josefs-Platz stattgefunden habe. Ein neuer Termin für den Beginn der Arbeiten am „Pflasterbelag des Platzes“ werde derzeit abgestimmt.

Im Oberbayerischen Volksblatt ist von der Stadtratssitzung zu erfahren:

Insbesondere die Lautstärke des Gastredners und die Länge seines Vortrags beschäftigen nun die Stadt und ihre Vertreter. Franz Opperer, Stadtrat und Oberbürgermeister-Kandidat der Grünen, wirft ihr vor, den Redner „zu gut behandelt“ zu haben. Eine Einschätzung, die sein Mitbewerber und SPD-Stadtrat Robert Metzger teilt: Über einen Zeitraum von vier Stunden, praktisch von Anfang bis Ende der Veranstaltungszeit, habe Stürzenberger ohne Pause geredet.

Und zwar dermaßen laut, dass – zusammen mit der Lautstärke der Gegendemonstranten – ein Lärmpegel entstanden sei, der insbesondere für die Händler ringsum ein Ärgernis gewesen ist (siehe Kasten). Die Polizei bestätigt den Lärm bei der ansonsten friedlichen Veranstaltung, beide Seiten hätten sich „gegenseitig aufgeschaukelt“.

Der grüne Oberbürgermeister-Kandidat Franz Opperer ist in diesem Video auf dem Kanal von Stefan Bauer zu sehen, wie er zusammen mit einem Trillerpfeifen-Störer an der BPE-Kundgebung vorbeiläuft:

Das Oberbayerische Volksblatt berichtet zudem, dass es Kritik von Seiten der Händler gegeben habe. Aber dabei wird das Verursacher-Prinzip umgedreht, denn es war der Lärmterror der linken Gegendemonstranten, der die BPE zwang, ihrerseits die Lautstärke zu erhöhen, um überhaupt verstanden zu werden.

Gar nicht gut angekommen ist die Veranstaltung vom vergangenen Samstag bei den Einzelhändlern rund um das Mittertor in Rosenheim. Die Beschwerden seien „riesig“ gewesen, konstatierte Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer (CSU) im Werkausschuss. „Es war katastrophal.“

In der Kritik geht es den Händlern keineswegs um das politische Couleur des Redners
Michael Stürzenberger oder um das der Gegendemonstranten. Es geht darum, dass beide Seiten „an der engsten Stelle der Fußgängerzone“ aufeinandergetroffen seien, wie Paul Adlmaier sagt. Er führt sein Herrenbekleidungshaus ganz in der Nähe des Mittertors und ist zudem Vorsitzender des Rosenheimer „Citymanagements“. Gerade in dieser Funktion spricht er über den „Unmut“ der Händler. Sie beklagen insbesondere den enormen Lärmpegel, der entstanden sei, weil Stürzenberger selbst sehr laut gesprochen habe. Worauf die Demonstranten mit noch lauteren Sprechchören und Trillerpfeifen reagiert hätten.

„Das hat sich aufgeschaukelt“, sagt Adlmaier. „Über Stunden“ sei der Lärm beinahe unerträglich gewesen. Selbst bei geschlossenen Türen und Fenstern hätten seine Kunden über die Geräuschkulisse draußen am Mittertor geklagt.

Weitere Videos der Kundgebung:


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger

PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Islamkritik muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: CZ5406000000000216176056, BIC: AGBACZPP. Oder bei Patreon.