Kinder, Kranke, Ertrinkende instrumentalisiert

Selbsternannte „Seenotretter“ werden selber zu Verbrechern

Von KEWIL | Kaum waren das NGO-Schlepperschiff „Sea Watch 3“ und Schifferin Rackete ein wenig vom Radar verschwunden, landete ein italienischer Rettungskahn auf Lampedusa, und der nächste Schlepper, die deutsche „Alan Kurdi“, nahm sofort frech mit neuen Flüchtlingen aus Libyen beladen ebenfalls absichtlich Kurs auf Lampedusa (inzwischen Malta).

Dabei wird jeweils fünf Meter vor der libyschen Küste von den dortigen Menschenhändlern in voller Absicht möglichst auch ein Schwung kleiner Kinder und Kranker übernommen, um Italien extra scharf unter Druck zu setzen und bei Dummen auf die Tränendrüse zu drücken.

Dazu sagt Österreichs früherer Kanzler Sebastian Kurz heute in der WamS: „Sie wecken damit nur falsche Hoffnungen und locken damit womöglich unabsichtlich noch mehr Menschen in Gefahr. Solange die Rettung im Mittelmeer mit dem Ticket nach Mitteleuropa verbunden ist, machen sich immer mehr Menschen auf den Weg.“ Nur wenn Europa sicherstelle, dass jeder, der sich illegal auf den Weg macht, zurückgebracht wird in sein Herkunftsland oder in ein Transitland, werde das Ertrinken im Mittelmeer enden.

Kurz hat recht. Je mehr „Flüchtlinge“ wir retten, desto mehr kommen, und desto mehr ersaufen und sterben jämmerlich. Wer noch ein Fünkchen gesunden Menschenverstand hat, weiß das.

Aber „unabsichtlich“, wie Kurz meint, ist das Spektakel nicht. Sondern diese selbsternannten „Seenotretter“ in den linken NGOs instrumentalisieren absichtlich das kriminelle Schleusen, das Ertrinken der Flüchtlinge und das Sterben der Kranken, um ihre Agenda durchzupeitschen. Und sie werden damit selber Verbrecher, die mit ihrem brutalen, illegalen Vorgehen immer weitere Opfer auf dem Gewissen haben.

Aber seit wann haben Linke ein Gewissen? Sie sind schon immer über Leichen gegangen, um ihre Ziele durchzusetzen!