Vor 270 Jahren noch erlaubt

Zigeuner in Mülheim und 1749

Von KEWIL | Am Freitagabend ist eine junge, leicht behinderte Frau in Mülheim an der Ruhr vergewaltigt worden. Die mutmaßlichen Täter sind noch Kinder zwischen 12 und 14 Jahren. Dieses Verbrechen ließ sich nicht unter dem Deckel halten und machte die Runde in der ganzen Merkel-Republik.

Einmal schockte natürlich das Alter der Kinder, dann die absolute Hilflosigkeit der Behörden, die bei deren Familien gleich bei der Haustür abgewiesen wurden und nicht ein noch aus wussten, was sie mit den kleinen Sextätern anstellen sollten. In der gleichgeschalteten Presse war sogar – oh Wunder – die Nationalität der Kinder durchgedrungen: junge Bulgaren.

Das ist aber so nicht korrekt, denn es handelt sich um junge Zigeuner, die sich mit ihren Großfamilien und Clans in Mülheim und im ganzen Ruhrgebiet zu Tausenden ausbreiten. Diesen Schritt konnte aber die Presse nicht gehen, schon „Zigeunerschnitzel“ ist ja für unsere Journaille ein absolutes No-Go.

Und so hat man es als Osteuropäer bei uns nicht leicht. Natürlich gibt es bei allen Nationen Verbrecher, aber viel zu oft schreibt unsere Lückenpresse von Ungarn, Rumänen, Serben oder Kroaten, und es handelt sich in Wahrheit bei den Übeltätern um Zigeuner. Aber die sind uns heilig und sitzen sogar im Rundfunkrat des Südwestrundfunks. Dabei bräuchte man nur einmal ein altes Lexikon aufschlagen:

Jedoch heut zu Tage ist mehr als zu bekannt, daß diese Ziegeuner nichts anders seyn, denn ein zusammen gelauffenes böses Gesindel, so nicht Lust zu arbeiten hat, sondern von Müßiggang, Stehlen, Huren, Fressen, Sauffen, Spielen u.s.w. Profeßion machen will.

Siehe Johann Heinrich Zedler, Universal-Lexicon, 1749! Kommt einem irgendwie bekannt vor!