Man kann die meisten Zeitungen und Zeitschriften längst nicht mehr lesen. Entweder wird man ideologisch rotgrün indoktriniert. Oder man wird nicht herausgefordert, sprich: man wird gelangweilt.

Die „Sezession“ ist hier eine rar gesäte Ausnahme. Die alle zwei Monate erscheinende Zeitschrift von Götz Kubitschek unterhält, bildet, fordert. Eine fast unmögliche Mischung, die auch im neuen August-Heft wieder gelingt!

Kubitscheks Einleitung macht zunächst nachdenklich, weil die Lage gut beschrieben wird. Wir sind in Deutschland nämlich an einem entscheidenden Punkt: Wir erleben „unverhohlene Aufrufe zur Denunziation, Kriminalisierung, Verleumdung, Verfolgung und Ausgrenzung – natürlich nicht mit den geradezu plumpen Mitteln einer offensichtlichen Diktatur, sondern mit denen der ‚Totalitären Demokratie‘ im Internetzeitalter, also bemäntelt, subtil, diskriminierend.“

Es ist spannend zu lesen, welche Schlüsse Kubitschek daraus zieht. Das betrifft uns alle: Ob Islamkritiker, Christ, Patriot, AfD-Politiker oder auch mal alles zusammen …

Ebenfalls hervorzuheben ist die fundamentale Auseinandersetzung von Caroline Sommerfeld mit der Herausforderung des Islam für eine Gesellschaft wie die unsrige, die das Christentum abgeworfen hat und damit identitätslos durch die Krisen taumelt. Sommerfelds These lautet: Den Folgen des Großen Austauschs ist nur geistig standzuhalten.

Unter einer geistigen Auseinandersetzung versteht sie, dass die Beobachtung ständig eine höhere Ebene erreichen muss, die den Kampf des Guten und des Bösen auf die untere Ebene bezieht. Im Christlichen selbst sieht sie den abendländischen Wesenskern – und begründet dann, was auf dem Spiel steht. Anspruchsvoll, lehrreich, hilfreich!

Es sind dies nur zwei von über 20 Beiträgen, Buchbesprechungen und Berichten – die inhaltliche Spannbreite reicht von Rammstein (!) bis zu Stauffenberg. Für alles weitere empfiehlt sich ein Video, das Chefredakteur Götz Kubitschek und sein Mitarbeiter Benedikt Kaiser gedreht haben. Sie stellen wie mittlerweile üblich die 91. „Sezession“ in einem lockeren Plausch vor. Wer mit der Bestellung oder dem preiswerten Abo noch zögert, sollte also da mal reinschauen.

Bestellinformationen:

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27 KOMMENTARE

  1. Was ist denn bitte das „Sozial-Abo“ für 20 €? Entgegenkommen an Flaschen sammelnde Rentner oder Bezieher von Leistungen nach SGB II?

  2. auch im blaetterwald gab es den marsch nach links. die junge freiheit steht heute etwa da , wo einst bayernkurier und faz lagen.
    ebenso das damals zweitgroesste wochenblatt- die national-zeitung.

  3. Wir erleben „unverhohlene Aufrufe zur Denunziation, Kriminalisierung, Verleumdung, Verfolgung und Ausgrenzung – natürlich nicht mit den geradezu plumpen Mitteln einer offensichtlichen Diktatur, sondern mit denen der ‚Totalitären Demokratie‘ im Internetzeitalter, also bemäntelt, subtil, diskriminierend.“
    ———————————————

    So schauts aus. Das „brd“ System ist stärker als je zuvor, der mögliche Wendepunkt lag so um 2016 herum. Eine ebenfalls sehr gelungene Lageanalyse für die patriotische Opposition 2019, sowie eine Erörterung für diejenigen, die aus Ohnmacht und Verzweiflung mit radikalsten Lösungsansätzen liebäugeln- und warum es nicht funktionieren wird:

    „Die Belagerung“ (Nikolai Alexander, 55 min): https://www.youtube.com/watch?v=1FOJIZOqsec

  4. rechts-intellektuelle blaetter gut und schoen…jedoch nichts fuer die masse.
    was dringend fehlt: breitband-radio oder tv und eine nationale tageszeitung. geht nicht
    gibts nicht!

  5. Das ist das Kreuz mit unseren Tageszeitungen. Ich habe mir einige von denen tageweise zugeführt, in der Hoffnung, wenigstens eine zu finden, die unparteiisch berichtet. Die Suche war vergebens. Gefunden habe ich überwiegend schleimleckerjournalismus . Den brauch ich nicht, der wird täglich im tv serviert.
    Mein Vorteil ist, dass ich nicht mehr jung bin und das Ausmass des scheisshaufens der immer grösser wird, wohl nicht mehr erlebe. Daran dürfen sich dann unsere Enkel etc.
    Erfreuen.

  6. @ dr.ngome 8. August 2019 at 18:03

    Radio hat keiner mehr, Zeitungen kauft keiner mehr. Wir müssen digitale Medien für uns nutzen. Damit bekommt man mehr Leute an die Themen.

  7. Ja, auch die Regentin empfahl schon christliche Lieder, wenn man Probleme mit dem Islam habe. Dabei ist es doch gerade das Verdienst der aufgeklärten Welt, sich von Religion befreit zu haben und ein wissenschftliches Weltbild angenommen zu haben. Wir erklären unbekanntes eben nicht als Übernatürlich, sondern forschen so lange bis wir hinter das Geheimnis der Gestzmäßigkeiten der Natur kommen. Wir lassen uns auch nicht von einer mittelalterlichen Religion aus dem Orient zwingen, die Gesellschaft in religiöse Lager zu spalten. Wer Religion ausüben will, kann das privat, ungestört und ohne Repressionen tun. Wer diese aber nach aussen trägt und noch dazu missioniert oder sogar einfordert, der sollte geächtet werden.

  8. es stimmt einfach nicht!
    nach wie vor hoeren mio radio und lesen mio printmedien. das netz hat genug rechte informationen. und tv schauen die allermeisten…

  9. @dr.ngome , sehe ich aber schon lange nicht mehr so .
    in Bahn ,Bus ,Arbeitsamt starren die Menschen nur noch auf das Handy .
    Wenn da einer mit Printmedien durch Umblättern Lärm macht , der fällt auf .
    Radio und TV nur noch Generation 60++

  10. @ hottee 8. August 2019 at 18:25

    Sage ich doch. Printmedien nutzen die alten und auf die kann man selten zählen.

  11. dr.ngome 8. August 2019 at 18:09
    warum gibts z.b. neben der taz keine naz?

    Genau, die NachtZeitung Illustrierte…

  12. Wieder eine rechtsextreme Straftat mehr.

    Unterstützungskräfte der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit der Bundespolizei wurden Mittwochabend durch einen Reisenden im Karlsruher Hauptbahnhof angesprochen. In einer Straßenbahn konnte dieser beobachten, wie ein Mann gegenüber einer augenscheinlich ausländischen Familie mehrfach den Hitlergruß zeigte. Durch den Zeugen konnte der Mann identifiziert werden. Die Kontrolle erfolgte prompt. Der 40-jährige Rumäne zeigte sich äußert unkooperativ und beleidigte die Beamten mehrfach, als diese seine Personalien feststellten. Der offensichtlich alkoholisierte Mann erhielt schließlich einen Platzverweis für den Karlsruher Hauptbahnhof, welchem er jedoch nicht nachkam. Zur Vermeidung weiterer freiheitsbeschränkender Maßnahmen, entschieden sich die Beamten, den Mann schlussendlich an seine Karlsruher Wohnanschrift zu verbringen. Dort lebt der 40-Jährige mit seiner Mutter zusammen, welche versprach, sich um ihren Sohn zu kümmern. Während der Verbringung nach Hause beleidigte und bedrohte der Mann die Beamten erneut. Ihn erwarten nun unter anderem Anzeigen wegen Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Beleidigung.

  13. @ Elijah 8. August 2019 at 18:49

    Rumänien war auch ein Verbündeter Hitlers. Damals haben einige Länder mitgemacht. Nach 1945 hörte man nichts mehr davon.

  14. @Haremhab
    Kaufland gibts hier leider nicht. Ich bekomms per Abo. Würde es aber lieber am Kiosk holen da manche Ausgaben nicht so interessant sind.

  15. Zu echterger 8. August 2019 at 19:20
    @Haremhab
    Kaufland gibts hier leider nicht. Ich bekomms per Abo. Würde es aber lieber am Kiosk holen da manche Ausgaben nicht so interessant sind.
    ……..
    Mal bei Mykiosk geguckt? Da wird recht zuverlässig jede Verkaufsstelle angezeigt. Allerdings auch die, wo der Händler nur Exemplare auf ausdrücklichen Kundenwunsch bezieht.
    Mir gefällt auch nicht jedes Heft, ich verbuche das dann als Ausgabe für eine gute Sache.

  16. @Brother Grimm
    Wegen dem Umschlag: Ich denke die Masse machts, da wird es schon Verbilligungen geben,
    Elsässer empfiehlt ausdrücklich das Abo.
    Mykiosk kenne ich, da werden jetzt nur noch weiter entfernte Hänlder angezeigt 30-50 km.

  17. dr.ngome 8. August 2019 at 18:09
    warum gibts z.b. neben der taz keine naz?
    bin sofort bereit zu spenden und zu abonnieren!

    Es gibt doch die National-Zeitung!

    Kommt jede Woche ist sehr interessant.

  18. Der Begriff „RECHTS“ scheint mir inzwischen einen Edelstatus
    erreicht zu haben wie einst der englische Hassbegriff
    „made in germany“, mit dem damals die Weltmacht England versuchte „Gutes aus Deutschland“ zu diffamieren.
    Erfolglos! Weil Lügen kurze Beine haben und weil Gutes und Wahres sich durchsetzen, wenn, wie im Fall der rotgrünen
    linken Volksgenossen und sozialistischen Arbeiter Partei Genossen, so dreist lügen, dass der Begriff für
    „Wahrheit = Rechts“, einen ganz eigenen Glanz bekommt.

    Wer dauernd lügt, der glaubt bald keiner mehr, und wenn sie auch mal etwas Wahres versucht… !

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