Zwölf Tage Lärmfolter in der Carbon-Röhre

Warum stoppt niemand den Höllen-Trip der kranken Greta?

Von LUPO | Die erklärtermaßen kranke Greta Thunberg aus Schweden und ihre Entourage mussten wohl den nächsten Scoop landen, damit ihr die Jünger nicht von der Fahne gehen: die 16-Jährige, die sich zunehmend in der Rolle einer Klima-Jeanne d’Arc geriert, will – PI-NEWS berichtete bereits hier und hier – voraussichtlich ab Mittwoch wie Jesus übers Wasser wandeln. 3000 Seemeilen oder 5700 Kilometer von Europa bis Amerika, zehn oder 12 Tage und Nächte eingezwängt und psychisch und physisch gefoltert in einer schwimmenden Kunststoffröhre, die der Wind über den regelmäßig sturmgepeitschten Nordatlantik treibt. Wo blieben bisher die politischen, staatlichen, medialen und gesellschaftlichen Autoritäten, die den unverantwortlichen Horrortrip eines Teenies stoppen, die offenbar zu einem guten Teil fremdbestimmt handelt?

Sie schweigen seit Ende Juli beharrlich zur Gretchenfrage, als die sensationelle Nachricht über die Ticker lief, dass sich die Galionsfigur der gehypten Klima-Apokalypse in einer Rennyacht angeblich emissionsfrei zu einem internationalen Klima-Event nach Amerika „segeln“ lässt. Handfeste Kritik an diesem masochistisch anmutenden Unternehmen sucht man bisher vergeblich. Nur in manchen Foren wird Klartext geredet. Wobei Kritiker umgehend in die Klimaleugner-Ecke gedrängt werden.

Denn der sich abzeichnende seglerische Horrortrip des am Asperger-Syndrom erkrankten Mädchens ist keine Frage der Klimarettung, sondern ihrer Gesundheit. Und wird damit zwingend zur Handlungs-Verpflichtung für ihre sorgeberechtigten Eltern und für die zuständigen staatlichen Stellen des Kinder- und Jugendschutzes. Längst ist klar, dass die für Mittwoch angekündigte Reise vom südenglischen Plymouth bis New York ganz sicher keine Kaffeefahrt wird. Die Rennyacht Malizia II („Der Listige“) eines deutsch-monegassischen Rennyacht-Joint-Ventures ist auf pure Schnelligkeit getrimmt, nicht auf Komfort. Rumpf und Segel sind aus leichter Carbonfaser gefertigt. Jedes fehlende Gramm zählt.

Psychische Folter in der Carbon-Hölle

Es gibt zwei Rohrkojen mit Vorhang, keine Toilette, ein Eimer muss reichen. Durch das ständige Schlagen des Rumpfes versteht man unter Deck schon bei Geschwindigkeiten ab 15 Knoten sein eigenes Wort nicht mehr, ab 20 Knoten wird es infernalisch, schreibt ein Kenner der Szene. In dieser nackten, klammen Carbon-Hö(h)lle muss die völlig segel- geschweige denn rennyachtunerfahrene Greta zehn oder zwölf Tage ausharren mit veganer Astronautennahrung, eingeklemmt zwischen vier erwachsenen Männern an Bord. Darunter ihr Vater, ein Fotograf und die Skipper Boris Herrmann und Pierre Casiraghi, letzterer Sohn von Prinzessin Caroline von Monaco. Angesichts solcher Voraussetzungen kann die versteckte Botschaft dieser Mission nur lauten: Wenn überhaupt, so etwas schafft nur eine Heilige, die Heilige Greta von Schweden nämlich. Sie nimmt für die Welt das Klima-Kreuz auf sich. Damit wird unverantwortlich mit der Gesundheit eines Kindes umgegangen.

Für die Verantwortlichen aus Staat, Politik und Medien und Gesellschaft hätte sich deshalb längst zwingend eine weit wichtigere Frage als nach einer möglichen Klimaveränderung stellen müssen: wer kann es wie verantworten, dass man eine 16-Jährige – nach schwedischem Recht noch minderjährig und ein Kind, dazu noch krank – einem ungewissen Schicksal mit krankheitsverstärkenden Faktoren überlässt? Ein Blick in eine Liste der Symptome des Asperger-Autismus ersetzt zwar keine ärztliche Diagnose, lässt aber keinen Zweifel daran, dass Gretas Atlantik-Trip nicht gut für sie sein kann. Doch diese Fragen werden ausgeblendet. Seien es nur Symptome wie Überempfindlichkeiten bei Geräuschen und/oder Gerüchen, ein starkes Bedürfnis nach Ruhe in gewohnter Umgebung, Schwierigkeiten bei Stresssituationen oder Schwierigkeiten mit Intimität. Das alles erwartet oder fehlt Greta im Übermaß an Bord der Malizia II, diesem „bis zur Schonungslosigkeit optimierten Renner“ (Yacht-Magazin).

Hier ein Video der Malizia II in Aktion:

Kann man es dann zulassen, dass sich ein minderjähriges Kind einem solchen gesundheitlichen Risiko und weiteren unkalkulierbaren technischen Gefahren aussetzt? Schließlich hat die Malizia bereits einmal bei einer Hochseeregatta im Jahre 2016 Schiffbruch erlitten, als der Mast herunterkam.

Das Schweigen der politischen und staatlichen Autoritäten

Die Frage richtet sich mindestens an die Behörden der Länder Schweden, Deutschland und England, die direkt oder mittelbar von der unsäglichen Show berührt sind. In erster Linie Schweden, deren Sozialbehörden gefordert sind, ob die Eltern Gretas ihre Pflichten erfüllen oder ob ihnen nicht erforderlichenfalls das Sorgerecht entzogen werden müsste. Kritischen Fragen müssen sich auch die verantwortlichen Skipper – der deutsche Rennsegler Boris Herrmann und sein Kompagnon Pierre Casiraghi stellen, ob sie es um des Vorteils eines kräftigen Werbeschubs für ihr Segelunternehmen willen verantworten können, ein krankes Kind eventuell noch kranker zu machen. Wäre der Monegasse Casiraghi nicht besser beraten, die CO2-Umweltschleuder Formel 1 aus Monaco zu verbannen, wenn er wirklich etwas für die Umwelt tun wollte?

Berechtigt sind die gesundheitlichen Vorbehalte in jedem Fall, denn inzwischen kommen dem hauptverantwortlichen Skipper Herrmann offenbar selbst Bedenken, ob seine Passagierin den Horrortrip gut überstehen könnte. Sollte es ihr während der Reise nicht gut gehen, könnten sie sich in diesem Fall auch treiben lassen, erklärte der Profisegler gegenüber Deutschlandfunk Nova. Denn sobald man anhält und seitlich zu den Wellen treibe, würde sich die Situation auf dem Schiff beruhigen. Im schlimmsten Fall müsste man wieder umdrehen und zum Hafen zurück, sagte Herrmann.

Zweifel am ökologischen Wert der Mission

Schließlich hätten Greta und ihre Hintermänner/frauen selbst prüfen müssen, wie „klimawertvoll“ eigentlich ihr Unternehmen aus gesamt-ökologischer Sicht ist. Schließlich heuerte Greta auf Herrmanns Schiff nur an, weil Skipper und Rennyacht versprachen, „klimaneutral“ unterwegs zu sein. Mag sein, dass die Malizia II ohne einen Tropfen Treibstoff auskommt. Mag sein, dass die CO2-Bilanz bei der Herstellung von Carbon-Verbundstoffen und damit der Rennyacht geringer ausfällt als bei den herkömmlichen Materialien aus z.B. Stahl.

Noch weitgehend unklar ist allerdings die CO2-Bilanz beim Recyceln des Hightec-Materials. Möglicherweise schlummert sogar eine gesundheitliche Gefahr größten Ausmaßes im Material. Eine Studie der Bundeswehr zeigt, dass im Brandfall in der Asche des karbonfaserverstärkten Kunststoffes krebsfördernde Partikel freigesetzt werden könnten – mit ähnlicher Wirkung wie bei Asbest.