“Mit Kopftuch am Flughafen"

Akif Pirinçci: Wenn Frauen bellen

Von AKIF PIRINCCI | […] In der neuen Esra-Folge “Mit Kopftuch am Flughafen – Hijabi beim Security-Check” geht es um eine ebenso kuriose, um nicht zu sagen abstruse Rassismus-Beschwerde an die deutsche Gesellschaft. Dabei setzt man, oh pardon, frau voraus, daß jede Kartoffel automatisch zu wissen hat, was eine “Hijabi” überhaupt bedeutet. Ich weiß es auch nicht so genau. Doch nehme ich an, es ist die Verniedlichungsform von Moslemartigen für die extreme Art der Frauenverachtung in Gestalt ganz-körper-verhüllter Frauen, damit sie bloß kein Mann sofort bespringt, wenn sie ihre weiblichen Reize zeigen. In ihrer Denke stellt das offene Gesicht offenbar so etwas wie eine offene Möse dar. Ja, der Moslem ist ein Mensch mit sehr viel Humor.

Gleich am Anfang kommt es zu dem Umstand, den ich einige Absätze zuvor beschrieben habe. Nämlich daß bereits die Ausgangsbasis, die in einer klassischen Humoreske später mit komödiantischen Mitteln der Überspitzung und Umkehrung ad absurdum geführt werden soll, auf einer frei erfundenen Scheinrealität aufgebaut ist. Das heißt der zu behandelnde Gegenstand, der ja aus der Realität zu wachsen hat, damit man ihn so richtig durch den Kakao ziehen kann, ist gar nicht vorhanden bzw. man geht von völlig falschen Voraussetzungen aus.

Esra erzählt, daß sie beim Security-Check im Flughafen als Moslem-Alte gründlicher bzw. schikanöser als “Weiße” behandelt worden sei, gedemütigt wurde wie daß man ihr sogar unter ihrem heiligen Turban gegriffen habe und schlußendlich sich einer sehr intimen Untersuchung in einer Kabine (durch eine Frau) hat unterziehen lassen müssen. Was übrigens bei ihrer bizarren Aufmachung gar nicht so ungerechtfertigt erscheint. Aber darum geht es nicht.

Esra vergißt nämlich bei der Story den wichtigsten Punkt zu erwähnen: Warum wurden überhaupt diese aufwendigen und strengen Sicherheitsmaßnahmen auf Flughäfen eingeführt? Und seit wann? Und wegen welcher Menschengruppe speziell? Ich kann mich an eine Zeit erinnern, und das ist gar nicht mal so lange her, da gab es so etwas nicht, nicht einmal bei Auslandsflügen. Man brauchte nur seinen Paß vorzuzeigen, und ab ging’s in den Flieger.

Dies alles begann nach “9/11” im Jahre 2001, an dem der Terror eine monströse Dimension erlangte, an dem Tausende von Menschen von muslimischer Terroristenhand qualvollvoll verreckten. Man braucht hier wohl nicht nachzuerzählen, wie das geschah. Ich weiß, nicht alle Moslems sind Terroristen, doch fast alle Terroristen gegenwärtig Moslems.

Daraufhin wurden an neuralgischen Stellen wie unter anderem auf Flughäfen Sicherheits- und Kontrollapparate von gigantischem Ausmaß installiert. Wenn auch auf eine sehr verlogene und bekloppte Art und Weise. Jetzt wird jeder ohne Ausnahme kontrolliert, betatscht und durchleuchtet, als trüge er potentiell ein paar Dynamitstangen in der Unterhose, zumindest einen Krummsäbel. Völlig absurde Ausmaße erlangt das Prozedere, wenn die weiße Oma im Rollstuhl, der gehbehinderte weiße Opa mit seinem blonden Enkelchen und das ganz offensichtlich auf Glückswolken schwebende weiße Liebespaar zu ihrem ersten Urlaubstrip die gleichen Kontrollschikanen über sich ergehen lassen müssen wie eine Esra, deren ganze groteske Erscheinung schon schreit “Muslim and proud of it!”

Es ist wohl nicht übertrieben, zu konstatieren, daß wir der weltweiten Entstehung dieser kolossalen und extrem kostspieligen Sicherheitsindustrie fast ausschließlich Moslems zu verdanken haben, meinetwegen dem Islam. Und da kommt eine Esra daher und echauffiert sich, daß sie deshalb bei der Sicherheitskontrolle so hart drangenommen worden ist, nur weil sie Moslem sei. Ja was denn sonst?!

(Die ganze Story auf der-kleine.akif.de)