Götz Kubitschek ist Verleger (Antaios) und seit 2003 verantwortlicher Redakteur der Sezession.

Von GÖTZ KUBITSCHEK | Die glänzenden Ergebnisse der AfD bei den Landtagswahlen vom Sonntag sind nur dann eine Zäsur, wenn die Partei Fehler vermeidet. Fünf Anmerkungen dazu:

1. Zum Glück keine Koalitionsverhandlungen

Die AfD hat in Sachsen und in Brandenburg erwartbar gut abgeschnitten und die letzten Prognosen in beiden Bundesländern sogar noch deutlich übertroffen. Letzteres liegt daran, daß selbst die Demoskopie für den Kampf gegen die Alternative eingesetzt wird: Das Herunterrechnen soll den Unentschiedenen signalisieren, hier sei etwas ausgereizt, hier bewege sich nicht mehr viel. Nun ist der Hang also doch abgerutscht, erwartbar gründlich, und diese Verdoppelung in Brandenburg und Verdreifachung in Sachsen zu bewältigen, zu strukturieren, zu ordnen und schlagkräftig zu machen, ist eine Herkulesaufgabe für beide Landesverbände.

Woher sollen hundert gute, neue Mitarbeiter kommen – Experten auf ihrem Gebiet, Verfahrens- und Verwaltungsfachleute, IT-Spezialisten und Organisationsgenies, Medienprofis und vorzeigbare Gesichter? Die AfD reißt seit ihrer Gründung ihr Gebäude hoch, nach jeder Wahl ein Stockwerk, und nimmt das Material dazu aus dem Fundament (woher auch sonst?).

Wenn Organisation und Arbeitsfähigkeit ohne erwähnenswerte Brüche und Abgänge gelingen, werden wir es mit Strukturen zu tun haben, aus denen heraus nach der nächsten Wahl das möglich sein wird, was man „gestalten“ nennt.

Dieses Gestalten wird ein Mitgestalten sein, also eines, das eines Koalitionspartners bedarf. Zum jetzigen Zeitpunkt wäre man der Juniorpartner und müßte mittragen, was vor allem der andere diktierte – weil er noch etwas größer ist, und vor allem viel erfahrener und gewiefter. Zum Glück wird es keine Koalitionsverhandlungen geben! Das bedeutet weitere geschenkte Jahre, die vor allem für die Behebung folgenden Grundproblems genutzt werden sollten:

2. Immer noch zu wenig Bekenntnismut

Die AfD ist in der seltsamen Lage, mehr Wähler zu haben als prozentual dafür notwendige Mandatsträger und Mitarbeiter. Bei der SPD beispielsweise ist es andersherum, dort nimmt das Gedrängel unter denjenigen zu, die sich für politikfähig halten, aber schlicht nicht mehr gewählt werden oder aus den Abgeordnetenbüros ausziehen müssen, die nun der Gegner besiedeln wird.

Daß die Alternative bisher nicht genügend Leute davon überzeugen konnte, wahrnehmbar an diesem Politikwechsel mitzuarbeiten, ist das Ergebnis der geballten denunziatorischen Stigmatisierung der Partei: Jeder, der nicht sowieso aus „unserem Milieu“ stammt, wird sich vor seinen Verwandten, Freunden, seinen Vereinskollegen, der Lehrerschaft an der Schule seiner Kinder, vielleicht sogar vor seinen Kindern dafür rechtfertigen müssen, daß er mittut bei jenen, die nicht Gutes im Schilde führen.

Es ist also nicht eine Frage der Karriereplanung: Eine Partei, die Ergebnisse einfährt wie die vom Sonntag, verschwindet nicht mehr von heute auf morgen, sondern wird über Jahre und Jahrzehnte gut dotierte Stellen und sogar Spitzenpositionen anbieten können. Aber das reicht eben nicht aus. Die Zahl derjenigen, die das Notwendige für unser Vaterland auch unter schwierigen Bedingungen tun, ist nicht groß, und unter ihnen ist der Stumpfsinn leider keine ganz seltene Eigenschaft.

Kurzum: Es müssen Hürden abgebaut werden. Wer sich nicht nur in der Wahlkabine, sondern auch davor oder vielleicht sogar beruflich für die AfD entscheiden will, muß unbedingt den stärkenden Eindruck gewinnen können, daß er sich für die richtige Sache entscheidet. Er muß sich sicher sein, daß er nicht eines Tages böse aufwacht und sich instrumentalisiert sieht von Leuten, die etwas wollen, was in Deutschland schon einmal gründlich schiefging. Wir hier wissen, daß es diese Leute in der Partei nicht gibt, und schon gar nicht an verantwortlicher Stelle, aber weiß es derjenige, der noch nicht entschieden hat, ob er dazustoßen will?

Das ist der schmale Grat: diejenigen zu gewinnen, die nach jahrzehntelangem Trommelfeuer gegen alles Nationale, Patriotische, Eigene sich erst an den alternativen Ton, den neuen Ton gewöhnen müssen – und gleichzeitig von der programmatisch notwendigen Eindeutigkeit und Härte nicht zu lassen.

3. Zwei Parteien in einer

Das, was in Sachsen und Brandenburg auf die Beine gestellt wurde, was in Thüringen mit Sicherheit im Herbst wiederholt und bereits in Sachsen-Anhalt für das Jahr 2021 vorbereitet wird, ist im Westen Deutschlands schlechterdings nicht vorstellbar. Das hat tiefliegende Gründe, und deshalb ist das, was am Sonntag passierte, vor allem der Tonlage nach nicht auf den Westen übertragbar: Dort kann man keine Wende 2.0 ausrufen, denn der Westen verbindet mit der Wende 1.0 nicht im entferntesten das an Lebenserfahrung und Lebensumstülpung, was jeder Sachse, Thüringer oder Brandenburger damit verbindet.

Das ist auch der Grund dafür, warum das auf ein westliches und großstädtisches Klientel abgestellte „grüne Projekt“ im Osten nur dort verfängt, wo die Bedingungen den grünen Hochburgen zu gleichen beginnen. Brandenburg ohne Potsdam und den Berliner Speckgürtel, Sachsen ohne Leipziger Süden und Dresden-Neustadt, Thüringen ohne Jena und Teile Weimars oder Erfurts sind flächendeckend blau und kratzen in allen Wahlkreisen an den dünnen Mehrheiten von SPD und CDU.

Daher lautet der Rat, der wie ein Mantra wiederholt werden muß: den Osten ins Horn stoßen lassen, den Westen mit feinen Flöten einstimmen und dort auf jene kalten Duschen hoffen, die den Osten so aufgeweckt zurückließen. Vor allem aber: keine Überheblichkeit von der einen in die andere Richtung.

(Punkt 4 und 5 weiterlesen auf sezession.de)

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111 KOMMENTARE

  1. Ausgezeichnete Analyse und optimistischer Ausblick. Alle Patrioten müssen jetzt noch enger zusammenrücken und den Gegner weiter in die Enge treiben. Von mir geht noch heute eine Spende an „einprozent“ raus. Die Jungs (und Mädels natürlich auch!) haben wirklich einen tollen Job gemacht!

  2. Der fünfte Punkt ist interessant:
    Was fehlt, ist die eine große Zeitung, der eine große Sender, der sich entschlösse, das alternative Milieu wohlwollend abzubilden und zu Wort kommen zu lassen. Das wäre noch nicht einmal eine vor allem idealistische Entscheidung: Eine Welt, die unter 100 000 Abonnenten hat, eine FAZ, die ihre Abonnentenzahl halbierte, hätten plötzlich das Alleinstellungsmerkmal desjenigen, der im Osten einem Viertel und im Wesen einem Siebtel der Wähler Fairneß angedeihen ließe – wenigstens das.

    Klar ist: So etwas kann keine Neugründung sein, so etwas müßte als Fahnenwechsel wiederum aus der Mitte kommen, wie die AfD selbst.

  3. Als nächstes wird noch Thüringen (27.10.) gerockt und mit dem Brexit war ja noch was..! Ich befürchte, das wird ein heißer Herbst für die Linken..:-)

  4. zu1:

    Weitere Geschenkte Jahre?

    Eher das krasse Gegenteil. In Sachsen beispielsweise 5 Jahre linksgrüne CDU Regierung. Auch dem Osten läuft die Zeit davon. In 5 Jahren kann die Bunte Koalition auch in Sachsen sehr viel unwiederbringlichen Scahden anrichten.

  5. NieWieder 2. September 2019 at 16:44

    Der fünfte Punkt ist interessant:
    Was fehlt, ist die eine große Zeitung, der eine große Sender, der sich entschlösse, das alternative Milieu wohlwollend abzubilden und zu Wort kommen zu lassen. Das wäre noch nicht einmal eine vor allem idealistische Entscheidung: Eine Welt, die unter 100 000 Abonnenten hat, eine FAZ, die ihre Abonnentenzahl halbierte, hätten plötzlich das Alleinstellungsmerkmal desjenigen, der im Osten einem Viertel und im Wesen einem Siebtel der Wähler Fairneß angedeihen ließe – wenigstens das.

    Klar ist: So etwas kann keine Neugründung sein, so etwas müßte als Fahnenwechsel wiederum aus der Mitte kommen, wie die AfD selbst.
    ———–

    50% des Brexit gehen auf das Guthaben der Daily mail. Sowas gibt es in der BRD nicht. Und wird es auch nicht geben.

  6. Kleiner Einspruch zu Punkt 1, Euer Ehren. Salvini hat in Italien gezeigt dass auch aus der Position des Junior Partners was geht. Und he will be back.

  7. Bravo Sachsen, ihr seid, das Vorbild für Österreich. Ich hoffe die FPÖ (einzige Österreich Partei), wird auch ein starkes Ergebnis erzielen am 29.Sept.
    Immer mehr Menschen durchschauen den Klon, Kurz. Er kopiert andauernd die FPÖ und schmückt sich mit blauen Federn. Wer ÖVP wählt, wählt Grün und Islam. Kurz: „DER ISLAM GEHÖRT ZU ÖSTERREICH“
    Der Kurz ist der Klon von eurer Merkel, die Merkel freut sich auch, wenn eine Moschee nach der anderen in Deutschland gebaut wird. Der Kurz hasst die Identitären, weil sie den Islam kritisieren.

  8. Was mich am meisten beeindruckt ist die Altersstruktur der Wähler. Von allen Parteien kam bei den JUNGEN Leuten in mehreren Altersschichten die AFD am besten an. Die ALTEN Leute wählen CDU, und die hat logischerweise auch die meisten Abgänge durchs Sterben. Wählernachwuchs: Fehlanzeige. CDU und SPD: Jetzt geht´s abwärts mit Euch. Und das ist gut so. Ihr habt Euch euren Abgang redlich verdient. Lesenswerte Analyse ausnahmsweise auch bei bento.

    Die große Chance der AFD liegt in den Landtagen in der Opposition, nicht in der Regierung. Sie können – wenn sie was drauf haben – die anderen vor sich herjagen. Dann bekommen wir vll. auch mal glänzende Reden aus den Landtagen. Demokratie ist Diskurs. Ich freue mich darauf.

  9. Die Wessis hatten das Glück, den Sozialismus nie wirklich zu erleben. Deshalb laufen sie wie lobotomiert den linken Rattenfängern hinterher. Aber frohlocket, der Sozialismus ist wieder da, und er wird euch euer letztes Hemd rauben.

  10. Mehr als ein Drittel wählten die AfD.
    Trotzdem wollen es unsere Besser-Wisser-Politiker nicht merken:
    Wir wollen hier in Deutschland keine gewaltaffinen Moslems mit
    Herrenmenschenallüren und keine wilden Afrikaner !!!!

  11. Wahlgewinner AfD, Partei ist auch bei der Jugend stark

    Für die AfD ist der Wahlsonntag ein voller Erfolg. Zwar waren zumindest in Sachsen in den letzten Monaten sogar noch bessere Ergebnisse für die Partei erwartet worden.

    Doch dass die CDU in Sachsen und die SPD in Brandenburg stärkste Kraft wird, lag nach neuen Details zur Wahl vor allen Dingen an ihnen: ältere Wähler. Das Ergebnis bei den Jungen dürfte viele überraschen.

    Denn bei den 18- bis 24-Jährigen in Sachsen holten die Rechtspopulisten satte 21 Prozent der Stimmen, bei den 25- bis 34-Jährigen sogar 26 Prozent. In beiden Altersklassen ist dies das beste Ergebnis aller Parteien im Freistaat. Das geht aus einer Analyse der vorläufigen Wählerwanderung von Infratest dimap für die ARD hervor. Ihre besten Ergebnisse holte die AfD jedoch unter Menschen mittleren Alters: 29 Prozent bei den 35- bis 44-Jährigen und 33 Prozent bei den 45- bis 59-Jährigen.

    In Brandenburg wählten die ganz Jungen Grün, ab 25 bis 59 wurde AfD gewählt

    Und in Brandenburg? Unter den ganz Jungen sind dort die Grünen stärkste Kraft: Sie holen 27 Prozent bei den 16- bis 24-Jährigen. In dieser Gruppe belegt die AfD den zweiten Platz mit 18 Prozent. Ihre besten Ergebnisse holen die Rechtspopulisten aber bei den 25- bis 34-Jährigen (30 Prozent), den 35- bis 44-Jährigen (30 Prozent) und den 45- bis 59-Jährigen (27 Prozent). In allen drei Gruppen belegen sie den ersten Platz.

    CDU und SPD überzeugten vor allem ältere Wähler: Bei den 60- bis 69-Jährigen kam die CDU in Sachsen auf 38 Prozent, bei den über 70-Jährigen auf 45 Prozent. In beiden Gruppen war das der Spitzenwert unter den Parteien. Bei den 45- bis 59-Jährigen lag die Union fast gleichauf mit der AfD (32 Prozent). In Brandenburg holte die SPD In der Altersgruppe der 60- bis 69-Jährigen 30 Prozent, bei den über 70-Jährigen kommen sie auf 42 Prozent.

    https://www.mopo.de/news/politik-wirtschaft/naechster-wahl-schreck-neue-details-ueber-afd-waehler-zeigen-ganz-bittere-wahrheit-33099786

  12. @ lorbas 2. September 2019 at 17:08

    In Brandenburg wählten die ganz Jungen Grün, ab 25 bis 59 wurde AfD gewählt

    ___________________

    Ab 25 bis 59 wurde AfD gewählt… also von denjenigen die mitten im Berufsleben stehen!

  13. „Der Gegenentwurf muß auf Wir-Definition, also nationaler Identität, auf Ordnungsstaat und spürbarer Autorität, auf solidarischem Patriotismus und auf einer für die deutsche Mentalität typischen Mischung aus Leistungsgedanke und Verstaatlichung beruhen.“

    Spurbare Autorität und Verstaatlichung ist mir im Kern zuwider. Das ist ein Tanz auf der Rasierklinge. Das kann sehr schnell kippen.
    Im übrigen ist die BRD nicht souverän, die kann nicht machen was sie will.

  14. HINTER GITTERN! KENNEDY-KILLER NACH BRUTALER ATTACKE IN LEBENSGEFAHR

    Der Mörder des US-Senators Robert F. Kennedy ist nach Medienberichten in einem Gefängnis in Kalifornien von einem Mitinsassen mit einem Messer verletzt worden.

    Der 75-jährige Sirhan Bishara Sirhan befinde sich in einem Krankenhaus und sein Zustand sei stabil, berichtete die „New York Times“ am Freitag unter Berufung auf die Gefängnisbehörde. Der Hintergrund des Vorfalls war zunächst unklar.

    Sirhan, ein in Jerusalem geborener Palästinenser, hatte Kennedy am 5. Juni 1968 in Los Angeles erschossen, Stunden, nachdem dieser die Vorwahlen in Kalifornien zur Kür des demokratischen Präsidentschaftskandidaten gewonnen hatte.

    Sirhan habe damit gegen Kennedys pro-israelische Haltung protestiert, hieß es damals.

    https://www.tag24.de/nachrichten/san-diego-new-york-usa-hinter-gittern-robert-kennedy-killer-nach-brutaler-attacke-lebensgefahr-sirhan-1196015

  15. Auch Kubitschek meint wir müßten nur Geduld haben. Ja. wenns nur darum gehen würde, dann würde das klappen, trotz Verfassungsschutz usw. Aber Kubitschek sieht zwar auch die nächsten Probleme (also Rezession), aber auch er will das als zusätzlich beschleunigenden Einfluß sehen. Nun ja er hat sein Rittergut. Er kann überleben und dann vielleicht das neue Deutschland erleben.

  16. Ein Meilenstein wären 50%+. Es gehts weiter wie bisher. Das Ergbnis der SPD sagt alles, Wahlbetrug vom feinsten. Hier ist wirklich Hopfen und Malz verloren.
    Das gelaber heut auf Arbeit zu den Wahlen hat auch wieder gereicht, die Menschen glauben immer noch den Scheiss aus dem Fernsehen. Keine Ereignis ist zu bekloppt das bei den Menschen mal das rattern anfängt. Alles völlig normal was gerade in der Welt so abläuft. Unglaublich, dabei erwartet ja wirklich niemand das jeder sofort das grosse ganze sieht. Ich habe mittlerweile das Gefühl ich rede mit Kindern so dämlich sind die. Wiederstand macht weder Spass, noch macht er weiter einen Sinn.

  17. MANN (35) IN LÜNEBURGER HEIDE ANGESCHOSSEN: POLIZEI FASST 36-JÄHRIGEN!

    Bei dem Schützen soll es sich um einen 36-jährigen Mann aus Unterlüß handeln, der aus dem „persönlichen Umfeld des Opfers“ stamme, so eine Sprecherin.

    Er sei zunächst mit dem „Fahrrad“vom Tatort geflüchtet, konnte aber 90 Minuten später von der Polizei gefasst werden.

    Hintergrund der Schießerei sollen andauernde Streitigkeiten zwischen den Männern gewesen sein. Weitere Details sind bislang nicht bekannt.

    https://www.tag24.de/nachrichten/lueneburger-heide-schiesserei-schuss-mann-streit-beziehung-taeter-flucht-1194982

  18. Um Gottes Willen..
    .
    Die Flutung Europas/Deutschlands mit Merkels Asylanten geht unaufhaltsam weiter.. ohne Grenzkontrollen und ohne Abweisungen..
    .
    AfD übernehmen sie sofort!
    .
    AfD übernehmen sie sofort!
    .
    AfD übernehmen sie sofort!
    .
    ++++++++++++++++++++++++++
    .

    Migration
    .
    Plötzlich schaffen es mehr Flüchtlinge
    .
    aus der Türkei nach Europa

    .
    Die Flüchtlingslager in der Ägäis sind überfüllt – auch weil der Türkei-Deal kaum funktioniert. Griechenlands neuer Premier Kyriakos Mitsotakis besucht nun Angela Merkel. Es dürfte dabei auch um die Aufnahme von Asylbewerbern aus Griechenland gehen.
    .
    https://www.welt.de/politik/ausland/article199329622/Migration-Hotspots-auf-den-griechischen-Inseln-melden-Rekordzahlen.html
    .
    .
    Der Asylanten-Terror in deutschen Städten nimmt weiter fahrt auf!
    .
    Schützt eure Familien mit allen Mitteln..

  19. Der linksfaschistoide SPIEGEL hat heute ganze 9 Artikel über die AfD veröffentlicht. 8,5 davon voller Hass gegen die Blauen. Zudem ein Liedtext vom Drogenjunkie Konstantin Wecker, wo es darum geht, den „Nazis“ keine Stimme zu geben und Judenhass zu ächten. Im Teaser stand „Aus aktuellem Anlass“.

    Augstein Senior und Stefan Aust kann man nur bemitleiden, was aus ihrem Spiegel geworden ist. Augstein Senior rotiert im Grab, Aust reitet vor Frust 6 Stunden am Tag auf seinem Gaul. Ein Trauerspiel.

    Das letzte Spiegel Cover “ So isser, der Ossi“ dürfte bei den beiden Landtagswahlen gestern auch noch mal 1-2% für die Guten gebracht haben. Dafür vielen Dank an Kuzmany, Stöcker, Amann, Stockowski, Lobo, Kazim, Ataman & Co.

  20. INGRES 2. September 2019 at 17:22

    Auch Kubitschek meint wir müßten nur Geduld haben. Ja. wenns nur darum gehen würde, dann würde das klappen, trotz Verfassungsschutz usw. Aber Kubitschek sieht zwar auch die nächsten Probleme (also Rezession), aber auch er will das als zusätzlich beschleunigenden Einfluß sehen. Nun ja er hat sein Rittergut. Er kann überleben und dann vielleicht das neue Deutschland erleben.
    ———-
    Ein junger Hüpfer und eine Analyse, die der BRD nicht gerecht wird. Die BRD ist keine Insel und kann machen was sie will.
    Die Nachbarn werden ihm den Marsch blasen. Ein dominantes Deutschland wie vor 1914 mitten in Europa werden sie heute genauso wenig dulden wie früher.
    Da müsste man sich schon einen Partner ins Boot holen. Bismarck hat schon einen Eiertanz vollführen müssen.
    Deutschland ist zu groß für Europa und zu klein für die Welt.

  21. Die im Westen sind nicht alle gehirnamputiert, man muss sich einfach mal vor Augen halten, dass auch die West-BRD stark überaltert ist und die Alten eben ihre „Altparteien wählen und das sind halt CDUSPDFDP.
    Und es wird lange dauern, bis dieser riesige Rentnerblock ausstirbt.
    Man merkt auch sehr genau, dass die Politik peinlichst darauf achtet, diesem Rentnerblock nicht weh zu tun.

    Gäbe es im Osten noch den unverfälschten Markenkern SED, würde er auch noch von vielen Alten gewählt werden, weil man das eben immer so gemacht hat, aber im Osten wurde eine Neuorientlerung erzwungen.
    In BaWü hat die AfD ein ganz ordentliches Ergebnis eingefahren, eben auch darum, weil dieses Land doch noch ein Stück Rebellentum behalten hat, wie man leider auch an den guten Wahlergebnissen der Grünen sieht.

  22. StopMerkelregime 2. September 2019 at 17:11
    @ lorbas 2. September 2019 at 17:08

    Deswegen hat das zuständige BRD-Amt für Gehirnwäsche und Indoktrination ja gesagt, die hart arbeitenden deutschen Steuerzahler sind das Problem.

  23. In zwei Brandenburger Gemeinden hat bei den Landtagswahlen jeder Zweite die AfD gewählt. Sowohl in Hirschfeld (Landkreis Elbe-Elster) als auch in Heinersbrück (Spree-Neiße) holte die Partei mehr als 50 Prozent der Zweitstimmen (50,6 Prozentpunkte in Hirschfeld, 50,5 in Heinersbrück). In mehr als 20 Gemeinden lag das Wahlergebnis der AfD am Sonntagabend bei über 40 Prozentpunkten.

    Der Wahlkreis mit dem besten Ergebnis für die AfD ist Spree-Neiße II (36 Prozentpunkte).

    https://www.rbb24.de/politik/wahl/Landtagswahl/beitraege/landtagswahl-brandenburg-afd-hochburgen-gemeinden.html

  24. BePe
    2. September 2019 at 17:31
    Ergebnis der Landtagswahl 2019 in Sachsen – Vorläufige Sitzverteilung

    23 Listenplätze – 15 Direktmandate

    https://www.wahlrecht.de/news/2019/landtagswahl-sachsen-2019.html#sitzverteilung

    Die brauchten bei 15 Direktmandaten gar nicht alle Listenplätze?

    Ist der AfD jetzt trotzdem ein Schaden entstanden, oder kann man sagen, die AfD ist mit einem gehörigen Schrecken gerade noch einmal davongekommen?
    ++++

    Fest steht jedenfalls, dass ein deutsches Gericht die Regeln der Demokratie zum Nachteil der AfD gebrochen hat!
    Welch übles linksgrünes Justiz-Schweinsgesindel!

  25. BePe 2. September 2019 at 17:33

    StopMerkelregime 2. September 2019 at 17:11
    @ lorbas 2. September 2019 at 17:08

    Deswegen hat das zuständige BRD-Amt für Gehirnwäsche und Indoktrination ja gesagt, die hart arbeitenden deutschen Steuerzahler sind das Problem.

    Sind das diejenigen, die vom Geld der hart arbeitenden deutschen Steuerzahler wie die Made im Speck leben und die selbst noch nie eine Millisekunde in ihrem erbärmlichen Leben etwas wirklich Produktives geleistet haben ❓

  26. Neu-Ulm – Nackte Tatsachen auf der A8 bei Elchingen nahe Neu-Ulm (Bayern)!

    „Im Rahmen einer Befragung konnte von dem jungen Mann im Adamskostüm in Erfahrung gebracht werden, dass er seinen Van mit norwegischer Zulassung auf dem Parkplatz etwa einen Kilometer davor abstellte und anschließend in Richtung München loslief“, teilen die Beamten mit.

    Die Streife stellte auch fest, dass der Nackedei zur Festnahme ausgeschrieben war!

    https://www.tag24.de/nachrichten/neu-ulm-elchingen-nackt-nackter-autobahn-a8-standstreifen-haftbefehl-polizei-festnahme-entgangen-1196925

  27. Realist87 2. September 2019 at 16:51

    zu1:

    Weitere Geschenkte Jahre?

    Eher das krasse Gegenteil. In Sachsen beispielsweise 5 Jahre linksgrüne CDU Regierung. Auch dem Osten läuft die Zeit davon. In 5 Jahren kann die Bunte Koalition auch in Sachsen sehr viel unwiederbringlichen Scahden anrichten.
    ————
    Dem kann ich nur Zustimmen.

  28. Israelis sollen auf Kreta Deutsche (19) vergewaltigt haben

    Die 29 und 35 Jahre alten Männer hätten die Deutsche in einem Club kennengelernt, berichteten israelische Medien am Montag. Anschließend sei sie mit ihnen ins Hotel gegangen und dort von den Männern zum Sex gezwungen worden. Die Verdächtigen bestreiten die Vorwürfe.

    „Das ist reine Verleumdung“, sagte die Anwältin der Israelis der Nachrichtenseite „ynet“. Sie könne die Unschuld der Tatverdächtigen beweisen.

    Im Juli waren auf Zypern israelische Teenager wegen des Verdachts der Gruppenvergewaltigung einer 19-jährigen Britin festgenommen worden. Sie wurden jedoch wieder freigelassen, nachdem die Touristin ihre Vorwürfe zurückgezogen hatte, sie muss sich wegen Falschaussage vor Gericht verantworten.

    https://www.bz-berlin.de/panorama/israelis-sollen-auf-kreta-deutsche-19-vergewaltigt-haben

  29. Nur ein Einwand sei vermerkt:

    „den Osten ins Horn stoßen lassen, den Westen mit feinen Flöten einstimmen“

    Das dürfte nur bedingt funktionieren. Wenn Höcke ins Horn stoßt, hyperventiliert der westliche Wähler schnapp-atmend, sei es auch nur im letzten Hinterzimmer mit einer Handvoll interessierter Thüringer Bürger dahin-gestoßen. Die Reichweite der Lumpenpresse endet ja nicht an imaginären, innerdeutschen Grenzen.
    Es wird kein potentiell künftiger Wähler sagen: Ach, das war ja nur die verweichlichte West-AFD oder: Ach, das waren ja nur die Möchtegern-Blitzkrieger von der Ost-AFD. Von daher: Die zerstörerische Distanzeritis bei jedem Fliegenschiss ablegen und ansonsten den Laden zusammenhalten. Denn in einigen Jahren ist es egal, ob Flöte oder Schlagzeug: Sie werden kommen. Denn so mutig sind unsere Buntdeutschen nicht, ganz und gar nicht, dass sie bei der Frage „Suizid oder AFD“ Für Ersteres votieren.

  30. Einzige Konsequenz der Medien und Altparteien aus den AfD Wahlerfolgen ist, die Partei und ihre Wähler unflätig zu beschimpfen und zu verleumden.

    Das hat ja auch in der Vergangenheit so großartig funktioniert. Sie lernen es einfach nicht. Der AfD kanns recht sein.

  31. @ schrottmacher 2. September 2019 at 17:33

    Wenn der riesige Rentnerblock weg ist, gibt es kaum noch Deutsche.

  32. Haremhab 2. September 2019 at 17:50

    „Wo waren die FFF Demos in den Ferien?“

    Damit ist zu diesem Schwachsinn alles gesagt.

  33. Diese rührende Email wurde mir heute von CAMPACT zugeschickt. Falls jemand der Patrioten hier spenden möchte!

    Jetzt hilft nur Arbeit gegen Rechts

    Das ist ein Rechtsruck: 23,5 Prozent in Brandenburg, 27,5 Prozent in Sachsen. Die AfD hat bei den gestrigen Landtagswahlen erschreckend gut abgeschnitten. Auch, weil vielen antirassistischen Initiativen vor Ort das Geld fehlt. Das wollen wir ändern – und bitten Sie heute herzlich um Ihre Spende. Jeder Euro geht nach Ostdeutschland in die Arbeit gegen Rechts.

    Lieber ….,

    sie ist in Teilen offen rechtsextrem – und doch hat die AfD in Brandenburg und Sachsen am Sonntag erschreckend viele Stimmen gewonnen. Jetzt nach den Wahlen ziehen die Fernsehteams wieder ab. Zurück bleibt eine Zivilgesellschaft, die sich nun mit noch mehr rechtsradikalen Abgeordneten herumschlagen muss. Rückhalt aus der Mitte? Kaum noch. Denn viele Politiker*innen und andere Akteur*innen werden durch Anfeindungen und Morddrohungen mundtot gemacht.
    So müssen Aktive, die sich für Offenheit und Toleranz einsetzen, nicht nur selbst mit Bedrohungen klarkommen, sondern bekommen oftmals auch keine Unterstützung aus der Kommunalverwaltung: „Im Alltag ist es oft nicht leicht mit dem ganzen Gegenwind, den wir auch von offizieller Seite bekommen“ berichten Aktive.
    Ein antirassistisches Fest, das von der Stadtverwaltung kurzfristig vom langjährigen Veranstaltungsort verbannt wird, ist nur eines von vielen Beispielen. Dorfdiscos, Fußballvereine, Rockfestivals – überall haben sich die Rechten breit gemacht. Wo sich der Staat zurückzieht, laufen viele Jugendliche direkt in ihre Arme. Gerade auf dem Land gibt es kaum noch Möglichkeiten, sich unabhängig politisch zu bilden.
    Schwarzenberg, Grimma, Cottbus: Überall braucht es jetzt die starke Arbeit antirassistischer Initiativen. Eine davon ist der Jugendverein Agenda Alternativ. Er organisiert Lesungen, Bildungsfahrten und Konzerte. So versucht er dem Rechtsruck im Erzgebirge etwas entgegenzusetzen. Für ihre Arbeit wurden die ehrenamtlichen Mitglieder des Vereins bereits mit mehreren Demokratiepreisen ausgezeichnet.
    Klar ist aber: Mit Preisen hält man einen Verein nicht am Laufen – neben Ehrenamtlichen braucht es dafür vor allem Geld. Viele dieser Initiativen haben keine stabile Finanzierung. Sie sind abhängig von staatlichen Fördertöpfen. Und die stehen ständig in Frage oder werden gekürzt. Gerade die AfD versucht schon seit Monaten, den Vereinen vorhandene Förderstrukturen Stück für Stück wegzunehmen.
    Daher ist heute unsere Bitte an Sie: Machen Sie sich jetzt stark für die Arbeit der Demokratie-Initiativen in Ostdeutschland. Stoppen Sie den rechten Vormarsch mit Ihrer Spende. Wir leiten das Geld komplett an sinnvolle Initiativen weiter. Schon mit 5 Euro helfen Sie enorm!
    „Auf dem Dorf kannst du dich nicht in der Anonymität verstecken. Da wissen die Rechten, wo du wohnst, wo deine Eltern wohnen, deine Großeltern. Sie wissen, welchen Heimweg du nimmst“, beschreibt der Mitarbeiter eines Jugendprojekts aus Grimma die schwierige Situation der Ehrenamtlichen. Die Anfeindungen nehmen zu: Manchmal veröffentlichen Nazis sogar Drohbotschaften mit Privatfotos von Aktiven auf Facebook. Die Arbeit birgt Gefahren – dadurch kommen nur wenige Freiwillige.
    Aufgeben kommt trotzdem nicht in Frage. Denn es gibt sie, die guten Momente: „[Es ist] dann jedes Jahr aufs Neue ein großartiges Gefühl, wenn das Festival läuft und man sieht, dass viele Jugendliche nicht nur zum Feiern kommen, sondern auch an den Workshops interessiert sind und dort etwas für ihren Alltag mitnehmen können“, freut sich ein ehrenamtlich Aktiver der Agenda Alternativ.
    Für die Entwicklung junger Leute sind gerade diese Angebote enorm wichtig. Mitbekommen, dass Fremdenfeinde und Rassisten nicht die alleinige Deutungshoheit im Dorf haben – darum geht es. Viele lokale Initiativen machen das möglich. Und doch sind sie durch ihre prekäre finanzielle Lage immer wieder in Gefahr.
    Daher unsere Bitte: Unterstützen Sie jetzt Initiativen wie Agenda Alternativ. Durch Ihre Spende können viele Engagierte ihre Arbeit gegen Rechts auch nach der Wahl fortsetzen. Schon mit 5 Euro bringen Sie die Initiativen weit nach vorne!
    Herzliche Grüße
    Ihr Campact-Team

    PS: Der Jenaer Soziologie Dr. Matthias Quent schreibt: „Angriffe auf die Zivilgesellschaft sind in Ostdeutschland an der Tagesordnung (…). Außerdem ist der Osten auch eine Projektionsfläche für rechte Machtergreifungsfantasien im ganzen Land (…). Dafür hat die AfD im Osten im Wahlkampf viel Unterstützung auch aus dem Westen erhalten. Signale der Hoffnung gibt es auch im Osten überall, doch sie brauchen Solidarität und Unterstützung gegen den steigenden Druck – und zwar jetzt!“

    Von seiner Internetpräsenz:
    Dr. Quent studierte Soziologie, Politikwissenschaft und Neuere Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und University of Leicester (England). Er promovierte über die Zusammenhänge und Dynamiken der individuellen, gruppalen und gesellschaftlichen Einflüsse auf die Radikalisierung des rechtsterroristischen „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU). Er war Sachverständiger für Untersuchungsausschüsse des Thüringer Landtags (2012 & 2017), des Deutschen Bundestags (2016) sowie im sächsischen Landtag (2017) und für die Stadt München. 2012 erhielt Quent den Nachwuchspreis des Forschungsschwerpunkts Rechtsextremismus / Neonazismus der Fachhochschule Düsseldorf und 2016 den Preis für Zivilcourage der Stadt Jena. Quent ist u.a. Mitglied im Institut für Protest- und Bewegungsforschung, im Vorstand von Mobit e.V. sowie im Lenkungsausschuss der Online Civil Courage Initiative (OCCI) Deutschland. Seit August 2016 leitet Quent das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft.

    Er ist Gründungsdirektor des Institutes für Demokratie und Zivilgesellschaft – Thüringer Dokumentations- und Forschungsstelle gegen Menschenfeindlichkeit, einer außeruniversitären Forschungseinrichtung in Trägerschaft der Amadeu Antonio Stiftung. Das Institut ist Umsetzung einer Vereinbarung des 2014 geschlossenen Koalitionsvertrags und nahm zum 1. August 2016 die Arbeit auf.

  34. @ Heisenberg73 2. September 2019 at 17:53

    Gestern hat Luisa Neubauer Deutsche zum Verzicht auf Fleisch und das fliegen aufgefordert. Für sie selbst gilt das natürlich nicht.

  35. 1. Zum Glück keine Koalitionsverhandlungen.

    Sehe ich auch so. Die AfD ist kein Strohfeuer, sondern wird in der Zukunft eine wichtige Rolle für Deutschland spielen müssen. Die Partei hat nun Zeit, notwendige parlamentarische Erfahrungen zu sammeln und sich zu etablieren. Diese Zeit braucht sie wohl auch.

    2. Immer noch zu wenig Bekenntnismut.

    Das gute Wahlergebnis könnte gerade hier etwas mehr Courage erzeugen. Der Mensch ist ein Herdentier. Wenn in einigen Bundesländern jeder Vierte, trotz aller Propagandamacht, die AfD wählt, dann bringt das automatisch einen Akzeptanzgewinn mit sich. Da gibt jemand unter Nicknamen seinen Senf zum Thema „Bekenntnismut“ ab… Ich erlebe aber schon seit einiger Zeit, wie im realen Leben zunehmend sachlicher über die AfD diskutiert werden kann und sich Leute sogar zu der Partei bekennen, von denen man das nicht gedacht hätte – und das in Köln.

    3. Zwei Parteien in einer
    4. Zwei Parteien gegeneinander

    Was unsere Sorge ist, ist die Hoffnung der Gegner: Eine zunehmende Spaltung der AfD. Sie werden den Spaltkeit ansetzen, wo sie können. Hier ist Klugheit gefragt, keinen Ansatz für die Spaltkeile der Gegner zu liefern und Weisheit, was den internen Austausch zwischen Westen und Osten angeht. Die Metapher von dem Horn im Osten und den feinen Flöten im Westen halte ich für treffend, für richtig und für zielführend. Man muß nur eben aufpassen, dass sich im Osten nun keine übermütigen Hornochsen entwickeln und AfDler im Westen nicht zu den Flöten der Altparteien werden.

    5. Es ist fast alles vorhanden

    Das Potential ist definitiv da. Neulich sagte mir jemand, dass er das Parteiprogramm der AfD im Grunde zwar voll unterstützen würde, der Ruf der Partei aber so schlecht sei. Woran das mit dem „schlechten Ruf“ liegt, wissen wir: Er wurde vom politischen Gegner und den ihm nahestehenden Medien gemacht. Die Leute wählen nach Gefühl, nicht nach Ratio. Der gleiche Typ sagte mir aber auch, dass er die WELT für eine rechte Zeitung hielt und die SÜDDEUTSCHE für „bürgerlich“. Da gibt es wohl unterschiedliche Wahrnehmungen. Vielleicht muß er wirklich erst kommen, der nächste „gewaltige kalte Realitätsschock“, direkt vor der Haustüre oder besser direkt im Portemonnaie solcher Leute, damit ihnen der Putz von der Brille bröckelt.

  36. Die Ergenisse in Brandenburg und Sachsen sind ein toller Erfolg für die AfD. Glückwunsch!

    Doch die nächste Wahl in Thüringen am 27.10. steht schon vor der Tür.

    Da bin ich mal gespannt, wie der Herr Höcke abschneidet. 24 bis 28 Prozent sind der Korridor der mitteldeutschen Bundesländer. Auch in Sachsen-Anhalt lag die AfD 2016 mit 24,3 Prozent in diesem Bereich.

    Sollte Höcke also nicht mehr Prozente einfahren als die andern mitteldeutschen Bundesländer, würde ihn das massiv schwächen, denn es würde bedeuten, dass Höcke der Partei keine zusätzlichen Stimmen bringt. Er wäre dann ersetzbar, unbedeutent und einer unter Vielen. Sein ganzer Personenkult, seine Flügelabzeichen und ähnlicher Firlefanz wäre in diesem Fall substanzlos.

    Fazit:

    Holt Höcke nicht mehr als die anderen Kandidaten der AfD in Mitteldeutschland (also mehr als 28 Prozent) wäre er entzaubert, müßte ganz kleine Brötchen backen und sich hinten anstellen. Sollte er dagegen mehr als 30 Prozent holen, dürfte er zu Recht höhere Ansprüche (Bundesvorstand) anmelden. Der 27.10 wird uns zeigen, ob Höcke eine Lichtgestalt oder ein Rohrkrepierer ist. Die Messlatte dafür liegt bei 30 Prozent!

  37. @ Dortmunder1 2. September 2019 at 18:01

    Wer Nazi schreit, kann nur dumm sein. Mit dem Inhalten der AFD hat sich noch nie jemand davon beschäftigt. Dabei kann man das Programm leicht finden.

  38. *OT*

    Nicht vergessen! Nachher PEGIDA Dresden live. Sobald verfügbar, stelle ich die Links hier ein. Voraussichtlich wird es eine Übertragung von Bernd Arnold und eine weitere von Lutz Bachmann geben. In ca. einer halben Stunde sollte es losgehen in Dresden.

  39. Haremhab 2. September 2019 at 18:05

    Tragisch, was hätte die Frau mit mehr Teamgeist und Integrität in der AfD alles werden können! Aber so: Zu recht weg vom Fenster!

  40. 1.
    Böhmermann darf nicht eintreten. Das hat die SPD schon verkündet. Den nimmt halt echt keiner ernst.

    2.
    „Das Wahlergebnis festigt die Groko“, oder wie sich die Sozen alles schönreden. Heute gehört auf Merkel Funk DLF

  41. Kreuzritter HH 2. September 2019 at 18:02

    Die Wahl in Thüringen wird sehr schwierig. Zwei Gründe:

    Erstens:
    Das politmediale Kartell wird sich sehr genau die zurückliegende Taktik der eigenen Propaganda in Bezug auf Sachsen und Brandenburg anschauen und auswerten. Diese Taktik ging ja in die Hose. Daraus werden sie lernen.

    Zweitens:
    Der Amtsbonus des MP in Thüringen. Ich meine, sowohl in Brandenburg als auch in Sachsen hat dieser Bonus noch schlimmeres für die SPD und CDU verhindert.

  42. Die AfD braucht noch Zeit. Man schaue nur heute nach Bremen, wo sich die AfD zerlegt. So eine Chaostruppe will kein Wähler. Da feht noch viel Erfahrung und Professionalität.

  43. Ja, zum Glück keine Koalitionsverhandlungen. Diese aus der Position der Schwäche heraus zu führen ist fatal. Man sieht es in Österreich, wo sich die FPÖ alle Grundforderungen abkaufen ließ.
    Auch zum Glück keine Regierungsbeteiligung. Der wirtschaftliche Niedergang, der dem EU-, Regulierungs-, Bunt- und Genderwahn zwingend folgt, wird in wenigen Jahren Verhältnisse schaffen, an die zu denken niemand jemals im 21. Jhd in Deutschland gewagt hat. Die dumme Masse der Mittelschicht freut sich noch über Deindustrialisierung und Ökogedöns, und genießt es sichtlich, unter dem Merkelismus und dem Euro-Wahnsinn immer ärmer zu werden.
    https://www.focus.de/finanzen/news/arbeitsmarkt/hohe-steuerbelastung-hohe-kosten-mittelschicht-bleibt-keine-luft-zum-sparen-von-1666-euro-bleibt-kaum-etwas_id_11082717.html
    Die in diesem Artikel errechneten Überschüsse wird es nicht mehr lange geben.
    Den Kampf um die finanziellen Ressourcen werden Otto Normalverbraucher und Lieschen Müllerin dann mit den von ihnen hereingeholten bunten Mitbürgern führen dürfen.
    Wie bestellt, so geliefert.

    Die AfD wäre geradezu verrückt, in einem failed state Regierungsverantwortung zu übernehmen. Man lässt andere das System an die Wand fahren. Dann man man als Unschuldiger an all den Pleiten den Staat neu aufstellen.

  44. Die Saarländische Honecker-Karrenbauer will nun auf die Wahlen reagieren mit Schwerpunkt Bildung!

    Was ein Dummerchen, wo doch Sachsen die beste Bildung in Merkelschland hat, welchen Sachsen will sie damit umstimmen in 5 Jahren?

    Die Union werden nun „neu ausgerichtet“, aha! Also keinen Völkermord an den Deutschen mehr und damit AfD-Positionen übernehmen? Wenn die CDU mit ihrem Völkermord an den Deutschen so weiter macht, wird sie den Weg der Völkermörder von der spd gehen und einstellig werden!

  45. khrummel
    2. September 2019 at 18:14
    1.
    Böhmermann darf nicht eintreten. Das hat die SPD schon verkündet. Den nimmt halt echt keiner ernst.

    —————-
    Das ist aber schade. Er hätte doch so gut zu den andern Kaspern ala Pöbelralle und Co. gepasst.

  46. So muss der Euro gerettet werden. Mit deutscher Haftung, die in keiner Bilanz auftaucht (2.5 Billionen Euro):

    EZB-Anleihebestände steigen in Vorwoche um 0,514 Mrd Euro
    FRANKFURT (Dow Jones)–Der Bestand an Wertpapieren, die die Zentralbanken des Eurosystems im Rahmen des Ankaufprogramms APP halten, hat sich in der Woche zum 30. August 2019 erhöht. Nach Mitteilung der Europäischen Zentralbank (EZB) nahm der Bestand um 0,514 Milliarden Euro auf 2.553,101 (Vorwoche: 2.552,587) Milliarden zu. In der Vorwoche hatte er sich um 0,759 Milliarden Euro ausgeweitet.

  47. BePe 2. September 2019 at 17:31

    Also ich habe gestern Abend gelesen, dass bei identischen Zahlen 1 Sitz von der AfD nicht besetzt werden konnte, da eben ein Direktkandidat auch auf der Liste gestanden habe. Da fällt dann 1 Listenplatz weg. Also wäre ein Schaden von einem Sitz entstanden.

  48. Aber der entscheidende Punkt bleibt: in Sachsen wählten zusammengenommen über 65 Prozent der Wähler Mitte bis Rechts. Als Resultat bekommen sie eine deutlich linkere Regierung.

    „Das sind die 60 Prozent, die in Sachsen immer eher bürgerlich und rechts gewählt haben“, meint Landtagspräsident Rößler. „Aber jetzt bestimmen zwei kleine linke Parteien die Richtung stark mit.“

  49. @ Heisenberg73 2. September 2019 at 18:24

    Ich habe schon vor der Bremen Wahl gesagt, dass Magnitz, ein Ex-Kommunist, das Problem ist und dass ich erwarte, dass der Bundesvorstand eingreift. Statt Frau Sayn-Wittgenstein aus der Partei zu ekeln, sollte man lieber Spalter und inkompetente Idioten wie Magnitz parteipolitisch entsorgen.

    Nach dem Überfall durch Linksextremisten hatte Magnitz auch alles falsch gemacht, den Vorfall heruntergespielt, sich selbst aus der Klinik entlassen usw. Olli Flesch sendte damals dazu eine treffende Analyse auf seinem Kanal. Wann wird endlich dieser bärtige Kommunist rausgeschmissen? In Bremen geht es schon seit Jahren drunter und drüber. Schon in der letzten Legislaturperiode spaltete sich dort die Landtagsfraktion.

  50. INGRES 2. September 2019 at 18:37

    Das trifft zu. Ein LT Sitz in Sachsen steht im Feuer. Wie der AfD Spitzenkandidat Urban aber schon erwähnte, wurde der eigentliche Schaden durch die fadenscheinige und z.T. vom Gericht kassierte Vorgehensweise des Wahlausschusses bereits vor der Wahl angerichtet. In der Tat ist es wahrscheinlich, dass viele Leute die Union wählten, um keine Stimme zu verschenken, da die AfD von vornherein limitiert ist. Das diese Stimmen für diese Union allerdings per se verschenkte Stimmen sind, haben diese Leute leider nicht gesehen.

    So geht es in dieser Sache weiter: Ein Teil des Verfahrens ist noch beim sächsischen Verfassungsgericht anhängig. Die AfD prüft auch die Forderung einer Neuwahl. Sehr gut: Laut Geschäftsordnung des sächsischen Landtages reicht ein fünftel der Stimmen aus, um einen Untersuchungsausschuss einzusetzen. Das und nicht nur in Bezug auf das genannte Thema wird die Fraktion der AfD in die Wege leiten.

  51. Ich finde es gut, das Kubitschek hier das Thüringer Problem erkannt und angesprochen hat.
    Das Thüringer Problem heißt: Jena!
    Genau wie das sächsische Problem, was der Süden Leipzig’s (Connewitz), oder das Brandenburger Problem Potsdam ist. Es sind Problemstädte mit Problem-Bürgern.
    Das sind die grün-faschistischen (AntiFa) Hochburgen, die auch die gesamte AfD-Quote nach unten ziehen.
    Was fällt uns bei den Namen Jena, Leipzig und Potsdam auf?
    Es sind Universitätsstädte wo die Gehirnwäsche aktiv betrieben wird.
    Und hier ist auch Kernproblem.
    Wir müssen die Hoheit über die Schulen und Universitäten zurück erlangen, dass dort wieder Bildung stattfindet und keine Politik,- Gender,- und Sozialwissenschaften.
    So etwas nennt man auch „Der Marsch durch die Institutionen“.

  52. Zum Thema eigene grosse Zeitung: so weit war Strache ja auf dem richtigen Dampfer. Aber wo ist eine echte russische Oligarchin, wenn man mal eine braucht?

    Zum Rest: es dürfte wohl hier als gesetzt gelten, dass die deutsche Identität erhalten und verteidigt werden muss. Antwort: Klatsch! Nazi-Keule. Weiterhin dürfte Einigkeit herrschen, dass der deutsche Nationalstaat nicht in einem EU-Superstaat aufgehen darf. Antwort: Klatsch! Nazi-Keule.

    Warum ihnen nicht den Gefallen tun, viel mehr als heute in Ansätzen, die ganze Diskussion auf eine europäische Ebene anzuheben, also z.B. anstelle von deutscher Identität von der vielverwendeten Wertegemeinschaft Europas zu sprechen, also Aufklärung, Christentum, selbstverständlich auch orthodox, Judentum, Wissenschaft, Literatur, Bildende Kunst, Musik, Ballett, Theater, Architektur etc., selbstverständlich unter Einbeziehung Russlands.

    Also anstelle des vielfältigen, bunten Multikulti-Einheits-EU-Staates das Europa der Vaterländer. Habe ich jetzt nur Allgemeinplätze etwas anders formuliert? Ja, aber gerade darum geht es. Die Sprache macht die Musik und das Gegenüber sprachlos. Europäische Wertegemeinschaft: Nazi-Keule muss stecken bleiben.

  53. Daher lautet der Rat, der wie ein Mantra wiederholt werden muß: den Osten ins Horn stoßen lassen, den Westen mit feinen Flöten einstimmen und dort auf jene kalten Duschen hoffen, die den Osten so aufgeweckt zurückließen.

    Die nächste Kalte Dusche muss wirtschaftlicher Natur sein. Die Konkurrenz gegenüber Zuwanderung muss stärker empfunden werden und das geht am besten über Geld. Sicherheit kann man durch Vermeidung erhalten, am Konto kommt keiner vorbei.

  54. Ein guter Kommentar zur Wahl und ein guter Aufruf für die einzige parlamentarische Opposition. Nach der Wahl ist vor der Wahl!

    CDU und SPD wollen weiter das politische Geschehen ignorieren und machen politisch so weiter, als ob sie auch formal Diktatoren wären und die Wahl der AfD nur ein unangenehmer Schönheitsfehler ihrer Dauerbeherrschung dieses Landes.

    Ich kann nicht sagen, wie die AfD Wähler im Osten und im Westen ticken. Für mich kommt eine Wahl dieser beiden Parteien, die unser Land ohne Not an die Wand gefahren haben, nie mehr in meinem Leben in Frage. Insofern sollten sich die Autokraten von CDU und SPD keine Hoffnungen machen, sie könnten ihre verprellten Wähler einfach zurückgewinnen. Dass war vielleicht in der alten BRD möglich, als Regierungswechsel zwischen CDU und SPD zu geringen politischen Ausschlägen und Richtungswechseln geführt haben und verbrauchte Regierungsparteien ohne viele Leidenschaft abgewählt worden sind.

    Die AfD aber löst hoffentlich eines nahen Tages nicht verbrauchte Parteien ab sondern die AfD ist Widerstand, der Widerstand eines ausgebeuteten und betrogenen Volkes. Richtig ist, dass diese Widerstandsbewegung nicht nur im Osten bei Pegida und an den Wahlurnen sichtbar werden muss sondern überall in der Fläche.

    Hier aber verfängt immer noch das Problem der Stigmatisierung der AfD durch die Medien. Kein Tag, an dem neue schlechte „Nachrichten“ über die AfD erfunden werden. Diese Propaganda nutzt sich aber Tag für Tag mehr ab. Das Schwert wird stumpf und die Autokraten aus CDU und SPD machen immer mehr Fehler und immer schlimmere Fehler.

    Die AfD kann sich langfristig nur selbst schaden. Innerparteiliche Zwistigkeiten müssen diplomatischer und geräuschloser geklärt werden. Spinner und Unbequeme müssen früher erkannt und kleingehalten werden aber nicht aussortiert oder ausgeschlossen werden. Die AfD muss sich eine erträgliche Portion Nonkonformismus erhalten, denn sonst gleicht sie der SPD und CDU eher, als sie an der Macht ist.

  55. StopMerkelregime 2. September 2019 at 17:11

    Ergänzend nach Berufsgruppen (Sachsen):
    Die AfD hat bei den Arbeitern mit 40 Prozent die meisten Stimmen geholt, gefolgt von den Arbeitslosen (36 Prozent) und den Selbstständigen (29 Prozent).

    Für die CDU stimmten 44 Prozent der Rentner, danach folgen die Beamten, von denen 36 Prozent ihr Kreuz bei der CDU setzten.

    Und noch ein Schmankerl für die Frauenhasser hier:
    Bei den Frauen gibt es in der Altersgruppe 25 bis 34 Jahre einen Gleichstand zwischen AfD und CDU.

  56. GK hat grundsätzlich nicht unrecht. Das Problem ist nur, das D nicht so lange warten kann bis die AFD vielleicht irgendwann einmal Regierungsverantwortung übernehmen kann. Bis dahin haben wir Millionen Sozialschmarotzer und kriminelle mehr im Land. Die Reproduktionsraten der bereits importierten sowie deren Familiennachzügler habe ich dabei noch gar nicht berücksichtigt. Ich glaube nicht mehr an eine Kehrtwende in diesem Land weshalb ich in absehbarer Zeit meine Koffer packen werde.

  57. KaiHawaii65 2. September 2019 at 19:38

    Wahlen in Sachsen und Brandenburg: Vor allem Männer wählten die AfD

    Besonders bei den Männern hat die AfD laut der Forschungsgruppe Wahlen viele Stimmen gewonnen. In Brandenburg haben 30% der Männer die AfD gewählt, in Sachsen sogar 33%. Frauen wählten in Brandenburg mit 28% vor allem die SPD, 18% der Frauen wählten die AfD. In Sachsen wählten die meisten Frauen (35%) die CDU, 22% wählten die AfD.

  58. ^^ So schlimm ist die Disparität zwischen männlichen und weiblichen Wählern bei der AfD glücklicherweise nicht. Die Gesellschaft ist schon gespalten genug, einen zusätzlichen Klassenkampf zwischen Mann und Frau braucht keiner.
    Ich habe auch im Gefühl, dass es hauptsächlich Mütter waren, die für die AfD gestimmt haben. Bei kinderlosen Frauen verorte ich die AfD eher Richtung 5%.

  59. Herr Kubitschek hat, wie man sieht, noch weitere ungeahnte Talente! Nicht nur als Verleger und Analytiker liegt er weit vorn, so könnte er sogar als DIRIGENT noch von sich reden machen, Herrn H. von Karajan würdig ersetzen! Auch als strategischer Feldherr würde er sich sicher ebenso ausgezeichnet eignen. (Der nächste (Bürger-) Krieg der kommt bestimmt.)

    Multiple Talented Person!

  60. „Woher sollen hundert gute, neue Mitarbeiter kommen – Experten auf ihrem Gebiet, Verfahrens- und Verwaltungsfachleute, IT-Spezialisten und Organisationsgenies, Medienprofis und vorzeigbare Gesichter?“

    Wie gehabt…
    Verwaltungsprofis sollen es also richten.
    Medienprofis genauso wie IT-Spezialisten.
    Die sogenannten „Patrioten“ braucht es scheinbar eben auch nur zur Legitimation (Wahl), um eben diejenigen einzustellen, denen wir das Momentane zu verdanken haben.
    Schade, das hier so offen zu lesen.
    Verständlich aus Sicht einer Partei im Höhenflug.
    Aber Obacht: Umso Höher, umso stärker der Aufschlag.

    Politikwechsel sieht jedenfalls Anders aus.

    Meine Meinung!

  61. Bedrock 2. September 2019 at 17:56

    Diese rührende Email wurde mir heute von CAMPACT zugeschickt. Falls jemand der Patrioten hier spenden möchte!

    Jetzt hilft nur Arbeit gegen Rechts

    —————————————————————————–
    Der Artikel hat mich zu Krokodilstränen gerührt. Leider bin ich gerade auch etwas klamm …
    Ich habe aber eine Idee für die Initiatoren: Wie wäre es mit echter Arbeit, um Geld für etwas Sinnvolles zusammen zu behkommen?

  62. Die AfD hat gegenwärtig 32.000 bis 35.000 Mitglieder, damit fehlt ihr schlicht noch die Basis, um eine Volkspartei zu sein, deren Mitgliederzahl in die Hunderttausende ging. Ein typischer Kreisverband hat vielleicht 100 bis 150 Mitglieder in einem ganzen Landkreis und dies reicht nicht, um in jeder Ortschaft mit mehreren Kanditaten z. B. bei der Kommunalwahl vertreten zu sein. Evtl. genügt diese Mitgliederzahl, um einen Ortsverband zu gründen, welche die Alt-Parteien schon zu genüge haben.

    Dass in Sachsen halbe Kreisverbände aus der CDU austreten und in die AfD kommen, sollten diese mit den „Grünen“ koalieren, halte ich für mehr als skeptisch, ich möchte nicht von CDU-Leuten gekapert werden, natürlich gab es Übertritte in der Vergangenheit, dies waren aber bisher Einzelfälle. Also, organisches, langsames Wachstum halte ich für beständiger und solider als schnelles Wachstum durch ‚Übernahmen‘. Die politische Heimat kann man nicht wechseln wie das Unterhemd. Man kann nicht vorher Merkel beklatschen, den Euro-Rettungs-Wahnsinn mittragen, gegen die Flüchtingsinvasion nicht aufbegehren und dann die Seiten wechseln, so etwas ist lediglich Opportunismus.

  63. OT
    Onkel Dagobert 2. September 2019 at 18:31

    So muss der Euro gerettet werden. Mit deutscher Haftung, die in keiner Bilanz auftaucht (2.5 Billionen Euro):

    EZB-Anleihebestände steigen in Vorwoche um 0,514 Mrd Euro
    FRANKFURT (Dow Jones)–Der Bestand an Wertpapieren, die die Zentralbanken des Eurosystems im Rahmen des Ankaufprogramms APP halten, hat sich in der Woche zum 30. August 2019 erhöht. Nach Mitteilung der Europäischen Zentralbank (EZB) nahm der Bestand um 0,514 Milliarden Euro auf 2.553,101 (Vorwoche: 2.552,587) Milliarden zu. In der Vorwoche hatte er sich um 0,759 Milliarden Euro ausgeweitet.
    ########################
    Die kaufen für 500 oder 760 Millionen Euro Papiere.
    Wow.
    PRO WOCHE!!!

    Wer jetzt gut Kredit bekommt, der tauscht das EZB-Papiergeld gegen wahre Werte und wartet auf die Krise.
    Wer keinen Kredit bekommt, der bezahlt das alles mit seiner Lebensleistung, seiner Rente, seiner Gesundheit – und darf hinterher per Steuer auch alles wieder aufbauen.

    Derweil sitzt das 0,1% in Monaco oder in München und zählt seine Goldvorräte.

    Unfassbar.

  64. Die AfD wächst auf Kosten ihres Fundaments, das trifft es zu 100%. Hier liegt die große Gefahr des Erfolgs. Die Medien lauern schon auf die ersten Fettnäpfchen. Zuarbeit und spartanische Disziplin wären nötig, womit die AfD zuletzt nicht gerade brilliert hat.

  65. @Onkel Dagobert
    „50% des Brexit gehen auf das Guthaben der Daily mail. Sowas gibt es in der BRD nicht. Und wird es auch nicht geben.“

    So ist es, In Deutschland ist alles Fake, auf deutsch Mogelpackung. Hier gibt es keine richtigen Medien oder Journalisten, das ist alles ein Haufen linker Müll, um die Leute zu desinformieren und zu verdummen.
    In England gibt es Journalisten-Profis mit Berufsethos, in der BRD gibt es sowas nicht, sondern nur dumme, linke Stottergänse.
    Fake-Media, nicht nur Fake News, alles nur Kulisse und Pappmaschee.

  66. Heisenberg73 2. September 2019 at 18:24
    Die AfD braucht noch Zeit. Man schaue nur heute nach Bremen, wo sich die AfD zerlegt. So eine Chaostruppe will kein Wähler. Da feht noch viel Erfahrung und Professionalität.

    ————————————-
    Und in BW, NRW, Saarland gibt die AfD auch kein gutes Bild ab. Da müsste man dringend gegensteuern!

  67. Mit 22% und 27% macht die AfD weder eine Wende noch irgendwas im Landtag. Sie werden auch nicht in der Lage sein einen Gesetzentwurf zu kippen, denn die Altparteien schliessen sich wieder zusammen um die AfD am lang gestreckten Arm verhungern zu lassen. Glaubt jemand die Bundestagswahl wird dann anders aussehen?
    In Sachsen werden sich wohl CDU/SPD/Grüne zusammenraufen weil es nur um den Machterhalt geht und in Brandenburg wird es die SPD nicht anders machen. Hauptsache die AfD bekommt kein Bein an die Erde.
    Ich frage mich sowieso wie es CDU in Sachen auf 30% und SPD in Brandenburg auf 27% bringen konnten, wo doch die Masse der Bürger angeblich gegen diese Parteien ist. Wenn ich mir das Wahlergebnis anschauen, sind die Wähler doch für eine Flutung und Umvolkung Deutschlands!

  68. Der Wahlerfolg der AFD sitzt wie ein Giftstachel tief im Arsch der Untergangsparteien und deren Propagandamaschinerie.
    Überall wo man hinsieht, hinhört oder liest, wird gegen die AFD gehetzt, werden anderswählende verteufelt, wird gegen Ossis gehetzt.
    Doch wer (noch) unter einer fragilen Glaskuppel sitzt, sollte nicht wild in die Luft schießen.

  69. Der Mann spricht gern und viel in Bildern. Da versteh ich langsam, warum er als Guru gilt. Es gibt aber auch ein zuviel.

  70. Zwei Deutsche verprügeln in Neukölln Bundeswehrsoldat da er kein Deutscher sei. Der türkischstaemmige Soldat hatte seine Uniform an. Ein Viertel der deutschen Soldaten sind Muslime.

  71. Keine Fehler machen !
    In Sachsen hat die AFD durch die Listenkürzung einen Sitz verloren. Herr Urban verkündet nun, dies anfechten zu wollen mit dann folgenden möglichen Neuwahlen. Nun anfechten kann er, aber wenn dann Neuwahlen kämen, wäre das der größte Fehler den die AfD überhaupt begehen könnte !

    Viele AfD-Wähler sind angeblich Protestwähler wegen Enttäuschung mit den anderen Parteien, ohne Bindung an die AfD und deren Inhalte. Diese Protestwähler sind jedoch keinesfalls erbaut über eine Partei, die wegen eines Sitzes das ganze Wahlklimborium nochmal aufführen lassen will. Folge: massive Wahlverluste der AfD gegenüber jetzigem Stand !

  72. Onkel Dagobert 2. September 2019 at 19:57

    KaiHawaii65 2. September 2019 at 19:38

    Wahlen in Sachsen und Brandenburg: Vor allem Männer wählten die AfD

    Besonders bei den Männern hat die AfD laut der Forschungsgruppe Wahlen viele Stimmen gewonnen. In Brandenburg haben 30% der Männer die AfD gewählt, in Sachsen sogar 33%. Frauen wählten in Brandenburg mit 28% vor allem die SPD, 18% der Frauen wählten die AfD. In Sachsen wählten die meisten Frauen (35%) die CDU, 22% wählten die AfD.

    Interessant ist, daß die Frauen vor allem diejenigen wählen, die dafür verantwortlich zeichnen, daß sie eines Tages nicht mehr wählen dürfen.
    Kürzlich habe ich einen Film aus Frankreich gesehen.
    Darin das Begräbnis eines Moslems: die Männer tragen ihn zu Grabe (im Sarg, es ist also Unfug, daß das nicht gestattest sei) und beten lautstark für ihn, die Frauen, auch die Mutter und die Schwester des Verblichenen, durften sich die Zeromonie durch den Zaun von außen anschauen.

  73. OT, aber sehr aktuell
    Die AfD und ihr Anspruch als bürgerliche Partei zu gelten

    In der SZ hat Gustav Seibt einen sehr aufschlußreichen Artikel über die AfD und die Bürgerlichkeit geschrieben.

    Gustav Seibt hat da mal was ganz lustiges geschrieben.Zur Bürgerlichkeit gehöre, man höre und staune, eine “ elementare Affektkontrolle“.Wenn das also zuträfe, wären CDU, SPD und GRÜNE ganz sicher keine bürgerliche Parteien mehr.Was hier an Beschimpfungen und persönliche Beleidigungen ausgestoßen wurde, würde ein ganzes Buch füllen.

    Weiters schreibt dieser windige Journalist, dass Alexander Gauland nur ein Pseudobürgerlicher wäre.Die Kommunikation der AfD erinnere ihn, so Gustav Seibt, an eine “ vollgeschmierte KLOWAND“.Zitat Ende.“ VOLLGESCHMIERTE KLOWAND“ ist ja wirklich zutiefst “ bürgerlich“ in diesem Zusammenhang.Ha, Ha, Ha !!!!

    Angeführte Beispiele von ihm:
    …die Evangelische Kirchenveranstaltung- “ eine Irrsinnsveranstaltung “
    …Angela Merkel-“ eine ins linksgrüne Lager abgdriftete Kanzlerdarstellerin “
    …die CDU-Chefin AKK. „Meinungsdiktatorin AKK“
    Nichts daran wäre bürgerlich.Das alles würde auf einen unbürgerlichen Kern verweisen, nämlich die Verachtung des Individuum.Wer beschimpft die AfD-Wähler und AfD-Politiker als Nazis oder Rassisten ?.
    Daraus spricht tiefste Verachtung der AfD-Wähler, tiefste Verachtung der AfD-Politiker, tiefste Verachtung des Pluralismus, tiefste Verachtung der Meinungsfreiheit und tiefste Verachtung dieser Menschen auch als Individuum.

    Nun ja, Herr Gustav Seibt, versuchen Sie es doch mit “ Pack“, „Ratten“, “ NAZIS“, “ Rassisten“ etc.
    Diese Verbalinjurien scheinen doch, geht es nach Ihnen, zutiefst “ BÜRGERLICH“ zu sein.

    Gustav Seibt, geb.März 1959 in München, Besuch des elitären humanistischen Wilhelmsgymnasium in München, Historiker, Literaturkritiker und Journalist. ( FAZ, ZEIT, Berliner Zeitung, SZ )

    Unser Autoren sollten sich das nächste Mal mit BÜRGERLICHKEIT und BÜRGERLICH befassen.

  74. Denke mal, dass Götz Kubitschek sehr gut analysiert hat!

    „Die AfD ist in der seltsamen Lage, mehr Wähler zu haben als prozentual dafür notwendige Mandatsträger und Mitarbeiter. Bei der SPD beispielsweise ist es andersherum, dort nimmt das Gedrängel unter denjenigen zu, die sich für politikfähig halten, aber schlicht nicht mehr gewählt werden oder aus den Abgeordnetenbüros ausziehen müssen, die nun der Gegner besiedeln wird.“

    Es ist aber vielleicht nicht nur eine Frage der Courage, sich in der AfD zu engagieren, sondern auch der in der Tat bürgerlichen Bequemlichkeit!
    Auch hier bei PI gibt es Massen an Kommentatoren, die eine ausgeprägte Erwartungshaltung an die AfD delegieren („die AfD MUSS, SOLLTE, KÖNNTE …“), ohne ihren Hintern hoch zu bekommen!

    Immerhin zeigen sechs Jahre AfD (aber auch Pegida usw.), dass doch was geht im Land!
    Erinnert sei an Zeiten, als bei PI einzelne Treffen am Sonntag von isolierten Gleichgesinnten (wie auf Kuba, in Nordkorea etc.) „vermittelt“ und initiiert wurden!

    In Zeiten, in denen alles, was bis vor einigen Jahren normal war – nach der Kultur nun auch zunehmend die zivilisatorischen Standards und Grundlagen – in breiter Front als „rechtsextrem“ denunziert wird, und die Perversitäten von „Minderheiten und Randgruppen“ – von Conchita Wurst bis zu salafistischen Gefährdern (die Pädophilen sind den GRÜNEN ja auf die Füße gefallen, werden aber durch die kulturrevolutionäre und -zerstörerische Kombination aus ISLam und Genderismus hintenrum wieder „eingeführt“, solange es keine katholischen Priester sind allerdings) -, die Talkshows des Politgelabers wie der „Unterhaltung“ prägen, muss sich ein Patriotismus um die Normen, Werte und das Eigene (das der totalitäre Marxismus von Lenin & Trotzki & Stalin bis Mao immer zu vernichten suchte) gruppieren!

    „Seit der Wende heißt das Normalisierungspatriotismus, und klar ist, daß dieses Konzept immer (wirklich immer) defensiv, also als Verteidigung des Eigenen, formuliert wurde. (Kubitschek)

    Und mit der Defensive wird dabei wohl bald Schluss sein – so ist zu hoffen!
    Und das fürchten sie ja unüberhörbar am meisten in den Redaktionen der ÖR-Agitpropsender, in den schwächelnden Printmedien wie auf den Leerstühlen der Geschwätzfächer und in den Blockparteien.
    Mal sehen, wo sich in ein paar Jahren die „beiden großen Kirchen“ mit ihrem kulturrelativistischen Opportunismus verorten werden!

    Götz Kubitschek mahnt unter Punkt 5. die Etablierung eines Mediums an – Zeitung oder Sender -, das der wiederzuerstreitenden Normalität (- noch bevor ich von „konservativ“, „rechts“, „oppositionell“ reden möchte) eine Stimme verleiht.

    Ebenso wichtig ist es freilich – über Deutschland hinaus gedacht! -, Sympathieträger aus dem Kulturbereich zu aktivieren, nachdem sich ein Mick Jagger und ehemalige Sex Pistols (Engländer) kritisch zu ISlam, Problemmigration und Multiklti äußerten. Oder ein Peter Cornelius (Österreicher) oder ein Günther Maria Halmer (Deutscher) usw. usf.
    Schätzungsweise wird es bald haufenweise Überläufer zu sammeln und zum Organisieren geben mit Konzerten, Lesungen, Shows usw. usf.

    Die Intelligenz rückt ohnehin nach rechts (samt Hegels „Weltgeist“ 😉 ), nachdem der linke (liberale bis extremistische) Mainstream nur noch dogmatisch und verkrampft seine Machtpositionen und Deutungshoheiten zu bewahren sucht, und die Geschwätz“wissenschaften“, Medienhuren sämtlichen Geschlechts samt den Einheits-Politikastern nur noch wie der vom Winde verwehte „Marxismus-Leninismus“ (r.i.p.) deduktive Ableitungen und „Argumente“ kennen, die in der „Fragestellung“ die gewünschten Ergebnisse antizipieren: „ISlam als Religion des Friedens“, „jeder Muslim sein eigener ISlam“, „offene Gesellschaft mit Muslimen“ (ausgerechnet!), „Zusammenhalt der Gesellschaft“ (je mehr sie aufgelöst wird), „bunte“ Zerstörung von Rechts- und Nationalstaatlichkeit, Atomisierung der Gesellschaft als „Fortschritt“ usw. usf.

  75. Die Hetze und Verachtung gegen die AfD, die AfD-Politiker und die AfD-Wähler in taz, FAZ und SZ geht jetzt erst richtig los.

    Die Hetzkampagne wurde heute, 03.09.2019, von der SZ mit dem Artikel über die AfD und Bürgerlichkeit von G.Seibt eröffnet.Da gilt es zurückzuschießen.Ich schäme mich nicht ob des militärischen Ausdrucks.
    Ab heute wird verbal zurückgeschoßen.

    In der SZ vom 27.08.2019 jammert ein Peter Lauderbach und John Goetz darüber, wie die AfD & Co. angeblich Künstler, unter Druck setzt.Es wäre eine Aneinanderreihung von Gehässigkeiten und Aggressivität.Achtung dieser Satz steht im Plural.Als Beispiel wird Altenburg in Thüringen angeführt.

    Das Theater Altenburg machte die nat.soz.Vergangenheit der Stadt zum Thema. Ein schwarzer Schauspieler aus Burkino Faso spielt die Titelrolle im Stück “ Der Hauptmann von Köpenick“.
    Ein Redner des Bürgerforums Bürgerforum in Altenburg, von der SZ als PEGIDA-Ableger tituliert, fordert auf einer Kundgebung den Boykott des Theaters.
    “ Ich rufe alle, die gegen diese Politik sind, dazu auf, das Theater in Altenburg und das Lindenau-Museum zu boykottieren.Grenzt sie auf dieselbe Weise aus, wie sie es mit EUCH tun !. Und zeigt ihnen, woher das Geld kommt, mit den sie ihre Miete bezahlen !“.

  76. Die JA sollte sich überlegen Jura oder Verwaltungsrecht zu studieren.
    Ein späteres Auskommen ist sicher.

  77. Die AfD sollte kontinuierlich so weiter machen.
    Den Herrschern der Alt-Parteien steht der Arsch auf Grundeis
    Koalitionen wie in Österreich (Herr Kurz demnächst mit den Grünen und ohne Kickel?) machen keinen Sinn

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