Vorsicht Fachkraft!

Neuwied: Polizei sucht angeblichen Beschneidungsarzt

Im Zuge der Bereicherung Deutschlands durch immer neue „Fachkräfte“ halten auch neue Berufe bei uns Einzug. So gibt es jetzt „gewerbliche Beschneider“, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, wehrlosen Kindern oder Säuglingen unter Schmerzen die Vorhaut zu entfernen. Bezahlt werden die Kinderquäler von denen, die eigentlich für den Schutz ihrer Kinder sorgen müssten, von den Eltern.

Denen sind ihre Propheten wichtiger als Wohlbefinden und Selbstbestimmungsrecht der eigenen Kinder. Dass unser Grundgesetz (Art. 2) eine nichtmedizinische Entfernung der Vorhaut als Eingriff in die körperliche Unversehrtheit des Kindes eigentlich verbietet, stört da nicht. Der Bundestag legalisierte die Misshandlung der Jungen, nachdem das Landgericht Köln im Mai 2012 Mai noch grundgesetzkonform eine Beschneidung verurteilt hatte.

Seitdem ziehen sie also durch das Land, die „Beschneider“. Einer von ihnen, ein angeblicher Arzt, wird jetzt von der Polizei Neuwied (Rheinland-Pfalz) gesucht, wie der FOCUS berichtet:

Die Kripo fahndet nach einem Mann, der gewerblich Beschneidungen durchführen soll. Der Gesuchte soll am 10. Oktober letzten Jahres in Rheinbrohl an einem kleinen Jungen eine unsachgemäße Beschneidung durchgeführt haben.

Aufgrund der mangelnden Fähigkeiten des Unbekannten, insbesondere auch mangelnder Hygiene, soll es zu einer fieberhaften Wundinfektion gekommen sein. Der Säugling musste daraufhin in einer Kinderklinik behandelt werden.

Man fragt sich, was für ein Arzt das sein soll, der hier wegen gefährlicher Körperverletzung (nach knapp einem Jahr) öffentlich gesucht wird. Hätte er eine Praxis oder eine Anstellung im Krankenhaus, so wüsste man doch wohl seinen Namen. Dieser wird aber weder im Focus noch im Polizeibericht angegeben. Wahrscheinlich machte er also nur Hausbesuche und wurde dann von Denjenigen, die ihn jeweils beauftragten, weiterempfohlen für „guter letzter Preis“.

Denn noch bezahlen Krankenkassen nicht für die religiös motivierte Verstümmelung der Jungen. Der religiöse Wahn verbindet sich dann bei den gnadenlosen Eltern noch mit der Gier und dem Wunsch, dass beim Quälen der eigenen Kinder nicht zu viel Geld ausgegeben wird.