"Wir werden den Autofahrern jetzt richtig weh tun!"

Radikale Umweltgruppe „Extinction Rebellion“ gründet sich in Stuttgart

Von CANTALOOP | „Extinction Rebellion“ heißt eine neue, internationale Umweltinitiative. In England klettern Aktivisten auf Züge, legen den Verkehr lahm und werden massenhaft festgenommen. Nun hat sich in Stuttgart auch eine Ortsgruppe gegründet.

„Rebellion gegen das Aussterben“, heißt diese Initiative übesetzt. Deren deutsche Mitglieder vertreten allen Ernstes die Ansicht, dass die Erdbevölkerung kurz davor steht, durch einen Klimakollaps komplett ausgelöscht zu werden. Den Hauptverursacher dieser vermeintlichen Gefahr erkennen sie in privaten Automobilen. Demzufolge ist ihnen jedes Mittel recht, den Individualverkehr der Bürger „stillzulegen“. Beginnen wollen sie regional mit Straßenblockaden, sogenannten „sit-in’s“ zur Hauptverkehrszeit. Sie nennen dies „Öko-Trauer“.

Man spricht bereits offen von Klimakatastrophe – nicht mehr von Wandel

Dazu sind auch einige Aktionen in und um Stuttgart geplant. Man möchte den Haupt-Verkehrsfluss stoppen, die Autofahrer somit zum Nachdenken anregen, und betrachtet das Ganze dann als eine Art von zivilem Ungehorsam. Ebenso wird gefordert, deutschlandweit den Klimanotstand auszurufen. Die Sprecherin der Gruppe, Ivone Sauter (33), die eigens ihr Studium niedergelegt hat, um sich vollumfänglich in der Klimabewegung einzubringen, lässt keinen Zweifel an den ernsten Absichten ihrer NGO. Aktuell ist sie Hartz-4 Empfängerin und hat dementsprechend viel Zeit, um sich den anstehenden Projekten, konkret in Stuttgart, zu widmen.

Da in der schwäbischen Metropole ohnehin schon eine sehr hysterische, zum Teil vollkommen überzogene Stimmung bezüglich unserer Umwelt herrscht, stellt sich die Frage, inwieweit es sich hierbei überhaupt noch um „Ungehorsam“ handelt. Schließlich sind derlei Aktionen auch von ganz oben mehr als geduldet. Vielmehr ist der grüne OB von Stuttgart, ein ehemaliger Kommunist namens Fritz Kuhn, willens und in der Lage, die selbsternannten „Öko-Krieger“ in ihrem Tun vollumfänglich zu unterstützen.

Auch viele „Qualitäts-Medien sind ihnen bereits wohlgesonnen. Schon nächsten Sonntag soll als „Testballon“, unterstützt von diversen Verbänden, Bündnissen und sonstigen Öko-„Besorgten“, die stark frequentierte Theodor-Heuss-Straße in S-Mitte für jedweden motorisierten Verkehr gesperrt werden. Die Aktion „Theofrei“ wird ausdrücklich von Stadt und Land begrüßt. Die hehre Intention all dessen:

Ein wichtiges Ziel der Stadt Stuttgart ist es, eine umwelt-, menschen- und stadtverträgliche Mobilität voranzutreiben. Hier sollen die Bürgerinnen und Bürger den Stadtraum durch Ideen und Projekte der nachhaltigen Mobilität mitgestalten können.

„Extinction Rebellion“ fordert: Bis 2025 müsse der Ausstoß von Treibhausgasen auf Null gesenkt werden

Ganz im Sinne der Ängste und Verunsicherung schürenden anderen, zumeist grünlinken Umwelt-Gruppen von DUH über Amnesty, Antifa bis hin zu sämtlichen Systemparteien, möchte man meinen. Demzufolge werden die neugegründeten Rebellen, die nichts weniger, als die unmittelbar bevorstehende Vernichtung der gesamten Menschheit (!) propagieren, auch ungestört schalten und walten können, bei ihren breitgefächerten Aktivitäten rund um den „Umweltschutz“. Im engen Schulterschluss mit den triple-f Aktivisten von Fridays-for-future versteht sich, die mit den neuen Mitstreitern natürlich aufs Engste verbunden sind. In der Not muss man eben zusammenhalten.

Es gibt bekanntlich Länder, die lösen Probleme. Es gibt Länder, die haben Probleme – und es gibt Länder, die schaffen sich Probleme. Letzteres dürfte wohl auf uns zutreffen. Moralische Panik entwickelt sich hierzulande immer mehr zur neuen Norm.