Mönchengladbach: 800 Patrioten treten gemeinsam auf - Motto "Stoppt die Gewalt"

Widerstand tief im Westen

Über 27 patriotische Gruppen (keine Parteien) demonstrierten am Sonntag im nordrhein-westfälischen Mönchengladbach gemeinsam gegen Gewalt. 800 Teilnehmer kamen und zeigten, dass sie mehr sind als der linke Gegenprotest aus vielleicht 300 Grünen, der Linkspartei, der DKP und vermummten „Antifaschisten“.

Linksradikaler Gegenprotest wurde von der Polizei meist auf Abstand gehalten.

Distanzeritis ist eine Krankheit, die nur dem Gegner nutzt

Allein in NRW gab es im ersten Halbjahr 2019 pro Tag (!) 16 Messerattacken. Dominik Roeseler, Demoleiter und Redner, wies in seiner Rede auf diesen Umstand hin und forderte „Stoppt die Gewalt“. Roeseler, der auch Ratsherr in Mönchengladbach ist, rief dazu auf, unser Land durch eine „konservative Wende“ zurück zu holen.

Weitere Redner waren Frauen und Männer aus dem 2Frauenbündnis Kandel“, „NRW stellt sich quer“ und anderen. Bemerkenswert war an diesem Tag aber vor allem die Tatsache, dass über 27 Gruppen entgegen der sonst grassierenden Distanzeritis gemeinsam auf die Straße gingen, um ihrer Forderung nach einem Ende der Gewalt aufgrund unkontrollierter Zuwanderung Gewicht zu verleihen.

Hier eine Auflistung der Gruppen und Organisationen (Stand wenige Tage vor Demobeginn):

  • Mönchengladbach steht auf e.V.
  • NRW stellt sich quer
  • Ruhrpott Roulette
  • Frauenbündnis Kandel
  • Bruderschaft Deutschland
  • Internationale Kölsche Mitte
  • Duisburg macht sich „grade“
  • Eltern gegen Gewalt
  • Team Heimat
  • Biker für Deutschland
  • Mütter gegen Gewalt – das Original 2018
  • Gemeinsam-Stark Deutschland
  • Widerstand steigt auf
  • PEGIDA NRW
  • Bürger stehen auf
  • Bekenntnis zu Deutschland
  • #SchütztunsereKinder
  • NRW schaut nicht weg
  • Deutsche Patrioten
  • WfD – Wir für Deutschland
  • Bruderschaft Herne
  • Patriotic Opposition Europe
  • „Michel wach auf“ – Hamburg

Auf dem Demozug durch die Innenstadt konnte jeder erkennen, wie „bunt“ der Zug aus Menschen jeden Alters zusammengesetzt war. Junge Pärchen Hand in Hand, sportliche Jungs, Menschen im Rollstuhl oder am Rollator.

Mit Krawatte oder leger. Lange Haare, kurze Haare, keine Haare. Deutlich waren die Forderungen, die neben dem Motto „Stoppt die Gewalt“ skandiert wurden: „Heimat, Freiheit, Tradition, Multikulti Endstation“, „Wer Deutschland nicht liebt, soll Deutschland verlassen“ und „Merkel muss weg“.

Bei all dem Erfreulichen, was zweifelsfrei überwog, hier dennoch ein wenig konstruktive Kritik:  Was nicht passieren sollte, ist, Leute auf Demonstrationen mitlaufen zu lassen, deren Botschaften auf T-Shirts oder ähnlichem offensichtlich dazu geeignet sind, die Masse an friedlichen und demokratisch gesinnten Teilnehmern zu diskreditieren. Der Aufdruck: „Auch ohne Sonne braun“ gehört in diese Kategorie. Darüber freut sich in der Folge ausschließlich der politische Gegner und ist ein gefundenes Fressen für die Mainstreammedien.

Da es sich hier an diesem Tag tatsächlich nur um einen Einzelfall handelte, der besagtes Shirt trug,  ist dieses Problem von Veranstalterseite in Zukunft sicherlich in den Griff zu bekommen. Sollte sich künftig in einem ähnlichen Fall der Angesprochene kooperativ und einsichtig zeigen, kann möglicherweise ein zuvor für solche Situationen bereitgehaltenes schwarzes XXL-Shirt Abhilfe schaffen und die Person so weiter an der Demonstration teilnehmen. Schließlich ist das Ziel sämtlicher patriotischer Bürgerbewegungen zu wachsen. Dabei sind Störaktionen, seien sie beabsichtigt (VS) oder schlicht Dummheit, zu unterbinden.

Bekannte patriotische Youtuber tummelten sich in der Masse und berichteten. Henryk Stöckl übertrug live von der Kundgebung und Demonstration. Dabei sprach er auch mit zahlreichen Teilnehmern. Der Zuschauer erfuhr so ganz persönlich, aus welcher Motivation heraus die Menschen an der Veranstaltung teilnahmen.

Stöckl im Interview mit einer Teilnehmerin.

Hier können die Reden und Liedbeiträge in voller Länge noch einmal angesehen werden.

Youtuberin Lisa Licentia im Gespräch mit dem Leiter der Demonstration, Dominik Roeseler.

Die Wahlkölnerin Lisa Licentia hat einen Videozusammenschnitt von Demonstration und Kundgebung erstellt, der oben im Aufmacher zu sehen ist. Einen weiteren Rückblick gibt es auf der Seite Mönchengladbach steht auf.

Julia Juls vom Frauenbündnis Kandel sang zwei Lieder und hielt eine Rede.

Weitere Bilder von der Kundgebung und dem Demonstrationszug aus dem tiefen Westen:

Erwähnenswert: Die Polizei räumte eine Sitzblockade von Linksextremisten! Da half auch alles strampeln nichts. Ob anschließend auch die Windeln gewechselt werden mussten, ist nicht bekannt.

Die nächste Großveranstaltung, zu der die in Mönchengladbach teilnehmenden Gruppen aufrufen, findet am 3. Oktober um 14 Uhr auf dem Washingtonplatz in Berlin statt. Motto: Tag der Nation.