Winfried Kretschmann nimmt einen letzten Anlauf.

Von CANTALOOP | Genug gebangt und gezittert, werte Grüne aus dem Schwabenländle. Er machts nochmal, wurde am Donnerstag offiziell verlautbart. Im Klartext: Winfried Kretschmann, seines Zeichens Ministerpräsident von Baden-Württemberg und die fleischgewordene Inkarnation der super-korrekten, penibel-genauen und umweltbewussten Öko-Schwaben („isch des au Bio?“) wird sich auch 2021 zur Wahl stellen.

Mit dem warmen „Fukushima-Rückenwind“ im Nacken – und gegen den in umstrittene Machenschaften verstrickten Konkurrenten der damals noch mit „Dauerregierungs-Erlaubnis“ ausgestatteten CDU, zog der selbsternannte Bahnhofsverhinderer samt seiner Entourage, bestehend aus Lehrern, Rechtsanwälten und sonstigen Weltverbesserern, anno 2011 in den Stuttgarter Landtag ein.

Erstaunliche 24,2 Prozent votierten seinerzeit für Grün, damit konnte er mit dem damaligen Spitzenkandidaten der SPD, dem eher farblosen Nils Schmid, die Regierung bilden. Die erfolgsverwöhnte CDU, als stärkste Kraft wohlgemerkt, nahm indessen auf der harten Oppositionsbank Platz. Die erste Länder-Regierung Deutschlands unter grüner Führung war geboren.

Fukushima, Bildungsreform und Bahnhof – die Katalysatoren des grünen Erfolges in BW

Der damals vom ebenso arroganten wie unsäglichen Stefan Mappus angeführten Landes-CDU nutzte ihr eigentlich gutes Ergebnis von fast 40 Prozent gar nichts. Zum angedachten Regierungsbündnis Schwarz-Gelb war die FDP zu schwach. Böse Zungen munkeln bis heute, viele der sonst so kontinuierlich-grundanständigen „Vierteles-Schlotzer“ hätten einfach genug von einer in Parteien-Klüngel verstrickte und in dubiose Spendenaffären verwickelte Spätzles-Union gehabt.

So gewann Kretschmann, nach einigen Anfangs-Schwierigkeiten mit der ortsansässigen Automobil-Industrie, (“weniger Autos bauen, wäre natürlich besser“) in seiner bedächtigen und von viel Lokal-Kolorit geprägten Art zunehmend das Vertrauen der Bürger.

Einst vom Brandtschen Radikalenerlass betroffen – heute selbst Landesvater

Auch wenn er eine sehr bewegte Vita aufweist, trifft der geläuterte Kommunist Kretschmann mittlerweile oftmals genau den richtigen Ton und erzielt dadurch auch in hektischen Debatten Ruhe. Ausgerechnet der einstige Mao-Anhänger bringt nun seine Partei-Linken wie Hofreiter, Habeck und Konsorten regelmäßig gegen sich auf. Das entbehrt natürlich nicht einer gewissen Komik. Er gilt parteiintern als „Realo“, demzufolge kommt er auch gut mit Boris Palmer zurecht.

Hätte letzterer mehr Rückendeckung von „Oben“, wäre er als würdiger Kretschmann-Nachfolger sicherlich hoch gehandelt. Doch dazu ist Palmer (momentan) noch zu rebellisch. Das Potential für höhere Ämter hat er aber zweifellos.

Die Gehorsams-Lust der Grünbewegten

Die bisherige Regierungszeit Kretschmanns ist sehr ambivalent zu bewerten. Als gesichert gilt jedoch eines: unter seiner Ägide stieg die Anzahl der bekennenden Stuttgarter Linken sprunghaft an. Anzunehmen ist ebenfalls; ohne ihn wäre die Hälfte der erreichten Wahlprozente von zuletzt 33 Prozent sicherlich perdu. Die Menschen im Ländle wählen eben personenbezogen. Spannend wird natürlich auch weiterhin die Frage sein, welchen Gegenkandidaten die ortsansässige CDU dieses Mal aufstellen wird.

Der 2016 angetretene Guido Wolf, mit dem spröden Charme eines Buchhalters, dürfte viele der traditionellen CDU-Wähler nachhaltig verprellt haben. Die medienerfahrenen Grünen können in ihrer neuen „Aufstellung“ somit eine Art von Politik vertreten – aber auch deren genaues Gegenteil. Ihr Ziel ist es, Mehrheiten zu konstruieren. Die Richtung diktiert ihnen der Zeitgeist.

Auch wenn in Stuttgart-City der Migrantenanteil zügig in Richtung 50 Prozent marschiert, der Automobil-Industrie eine Rezession ungeahnten Ausmaßes droht und zwischenzeitlich sogar die Umwelt kollabiert, hat Kretschmann dennoch gute Chancen, in 2021 für weitere fünf Jahre an der Spitze eines im Wandel begriffenen Bundeslandes zu stehen. Auf die entscheidende Frage, der im Grunde sehr vorsichtigen Schwaben in ihrer geradezu fatalen Unbedarftheit bezogen, antwortet stellvertretend Radio Eriwan:

Anfrage an Radio Eriwan: „Kann man den Grünen die innere Sicherheit und das Vermögen eines Landes anvertrauen?“
Antwort: „Im Prinzip ja, nur sind sie dann halt weg, die Sicherheit und das Vermögen.“

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59 KOMMENTARE

  1. Wie Merkel und Löw, kann Kretschmann nicht loslassen. Nach so langer Zeit ist es soweit mit dem Abschied.

  2. … zog der selbsternannte Bahnhofsverhinderer …
    ————
    Das stimmt so nicht. Stuttgart21 wird wegen oder trotz Kretsche weitergebaut. Statt 16 Gleise gibt es dann eben nur noch 8.
    Wer sich da durchackern will : http://www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de
    BaWü erinnert mich an die kommende Bürgerschaftswahl in Hamburg: Eine kompatible Grüne, die den restlichen Saftladen zusammenhält und eine schwache Opposition. Was der entsetzliche Mappus in BaWü war, war SchWole v.B. für Hamburg. Noch schlimmer als Grüne.

  3. Bei Kretschmann weiß man wenigstens, welchen Tr.ttel man vor Augen hat, angesichts anderer grüner Exponenten ist das fast schon etwas wie ein Trost.

  4. Wir brauchen eien Amtzeitbegrenzung in der Politik. Ohne gibt es Postenkleber udn Korruption. Aktuell sieht man das ja. Früher sind Politiker wegen Kleinigkeiten zurückgetreten. Seit Merkel kleben alle nur noch.

  5. Man sollte nicht so tun, als wäre der Kretschmann ein Schwabe. Ist er nicht, der tut nur so. Der ist auch mit dem Rucksack auf dem Buckel nach dem Krieg hereingeschneit. Und bei der CDU war es damals nicht der Mappus, es war der absolut widerwärtige Öttinger, der der SW-CDU das Genick gebrochen hat. Der Mappus war nur ein Bauernopfer. Und der biedere Wolf bei der CDU, der beim letztenmal antrat durfte das ja nur, weil den Mitgliedern im Land der Schäuble-Schwiegersohn zuwider war. Und letzterer dilletiert jetzt als Innenminister unter Kretschmann herum. Hauptsache man hat einen Posten ergattert. Und die Flachpfeife Wolf darf auch den Minister spielen. Und so sind alle glücklich und zufrieden außer den völlig verblödeten CDU-Wählern. Die hätten besser alle AfD gewählt.
    Und Bildung? Wen interessiert das bei einem Türkenanteil von einem Drittel im Mittleren Neckarraum? Und wenn der Daimler weg ist, dann sind die immer noch da. Bin ich froh, daß ich da nicht mehr sein muß!!

  6. OT Leyen-Projekt: 5 Mio.€ Steuergelder für 2 Syrer
    (Vermutlich noch 9 Mio. € extra für Beraterfirma gebraucht … )

    Copy aus https://www.welt.de/politik/deutschland/article200240840/Ursula-von-der-Leyen-Desastroese-Bilanz-fuer-Fluechtlingsprojekt.html
    Desaströse Bilanz für von der Leyens Flüchtlingsprojekt
    Fünf Millionen Euro soll das Verteidigungsministerium für ein Flüchtlingsprojekt ausgegeben haben, das am Ende zwei Syrern half, einen festen Job zu finden. Ein Bericht des Bundesrechnungshofs kritisiert die Bundeswehr scharf.

    217 Migranten hätten in den Jahren 2016 und 2017 die Kurse zu Technik, Handwerk und Sanitätswesen gesucht. Fünf Millionen Euro hätte das gekostet, also 23.000 Euro pro Teilnehmer. Vergleichsangebote der Arbeitsagentur riefen 1800 Euro pro Teilnehmer auf. Nur zwei der 217 Syrer hätten laut dem Bericht einen festen Job gefunden.

    :mrgreen:

    Gute Nachricht: wir haben die v.d.Laie los.
    Schlechte Nachricht: jetzt kann sie in der EU noch größeren Schaden anrichten.

  7. Wenn man bedenkt, mit welcher Hysterie man Nationalsozialisten bekämpft, dann muß man das bei Kommunisten erst recht tun.

    Kommunisten haben mehr Menschen auf dem Gewissen.

  8. T.Acheles 13. September 2019 at 20:23 OT Leyen-Projekt: 5 Mio.€ Steuergelder für 2 Syrer

    Also Belohnung für ihre qualitativ hochwertige Leistung und Einsatz für unser Land ist sie jetzt aufgestiegen in die EU. Dort sind solche Qualifikationen anscheinend Voraussetzung.
    Wenn ich mir v.d. Laie anschaue, kommen mir der Dexit in den Sinn.

    Meine Einschätzung: bei ihren Fähigkeiten wäre sie eher geeignet als Klofrau bei McDonald. Wenn sie mit dem Zählen der Cents im Teller überfordert ist, kann sie ja dafür eine Beraterfirma anstellen.

  9. Die Grünen müssen mit der gleichen Intensität bekämpft werden wie die Altparteien die AfD bekämpfen.

    Wir waren bis jetzt viel zu gutherzig.

  10. OT aber muss sein, vielleicht auch nicht OT, BW ist ja Autoland.

    WELT titelt unter der Rubrik „Wirtschaft“:

    „Autobauer gehen hart gegen Protestierende auf der IAA vor.“

    Irgendwelches Gesindel war während des Messerundgangs von Merkel auf Fahrzeuge unter anderem von VW gestiegen und hatte Plakate entrollt.

    Liest man den Artikel, so besteht das „harte Vorgehen“ in Anzeigen wegen Landfriedensbruch und Sachbeschädigung. Von Polizei oder Ordnungskräften kein Wort, geschweige denn von einem entsprechend robusten Vorgehen derselben.

    Und das nach all den Ankündigungen der Klima- und Antifa-Terroristen.

    Der Kommentarbereich (bis jetzt 139 Kommentare) ist eindeutig, sowohl zu den Ereignissen, als auch zu dem Artikel selbst.

  11. @ Barackler 13. September 2019 at 20:54

    In Russland oder China würden die sich nicht sowas trauen. Da wären alle von FFF und Antifa im Knast.

  12. Ich muß die Welt rügen! In ihrem Gestrüpp aus Gendersprech wird sie schlampig – sie schreibt doch tatsächlich

    https://www.welt.de/wirtschaft/article200279954/IAA-Autobauer-gehen-hart-gegen-Protestierende-vor.html

    Politkorrekt heise das latürnich „Autobauende gehen gegen Protestierende vor“. Auch der Vorspann ist zu rüffeln:

    Schon beim Rundgang der Kanzlerin Kanzlierenden protestierten Klimaschützer Klimaschützende gegen die Automesse IAA. Dabei wurden auch Fahrzeuge beschädigt. Die betroffenen Hersteller Herstellenden haben nun gegen 22 Demonstranten Demonstrierende Strafanzeigen erstattet.

    ;))

  13. Dass der KBW u.a. andere MAO-Gruppen sowie die ‚Spartakisten ( DDR-Fans) in den BAWÜ- Hochschulgruppen der 70iger Jahre , (wo auch die RAF ihre Hochsaison hatte ) so stark waren , lag sicher auch daran , dass die Wahlbeteiligungen z. B. an der Universität Stuttgart( damals m.W. noch TH nur bei ca 20 % lagen .

    Da war es für die stalinistischen und maoistischen ( Mao Tse Tung = größter Massenmörder aller Zeiten ) Gruppen ( die sich gegenseitig spinnefeind waren ) jeglicher Schattierung ein leichtes , zusammen mit den JUSO ( SPD ) den damaligen ASTA zu dominieren und in jedem Semester mit den Zwangs Studentengeldern tonnenweise tiefrotes Propagandamaterial auf die Studentenschaft herabregnen zu lassen .

    Der RCDS und FREIE Gruppen waren im ASTA weit in der Minderheit .

    Irgendwann wurde es der Regierung Filbinger (CDU) in BAWÜ zuviel und er drehte diesen roten Geistesdiktatoren die Geldflut ab . Man konnte dann in der Mensa wieder ohne stoßweise
    kommunistisches Agitpropmaterial in Ruhe sein Essen genießen.

    Es war also damals schon so wie heute . Die Masse der Studenten war politisch kaum interessiert
    und so beherrschten die Kommunisten aller Schattierungen das geistige Feld in den Hochschulen BAWÜs.

    Heute nennen sich viele von denen Grüne und setzen sogar im öffentlichen Dienst seit dieser Zeit
    ihren geistlosen , hochgefährlichen Müll in Politik um, die dann die vielen uninteressierten Schäfchen und leider auch die wenigen Wachen auszubaden haben.

  14. Estenfried 13. September 2019 at 21:13
    […]
    Es war also damals schon so wie heute . Die Masse der Studenten war politisch kaum interessiert
    und so beherrschten die Kommunisten aller Schattierungen das geistige Feld in den Hochschulen BAWÜs.[…]

    Jemand der Fächer wie E-Technik studierte, hatte selbst an der FH auch kaum Zeit für politischen Unfug, sondern musste zusehen , seine „Scheine“ zu machen und nicht durch die Abschlussprüfung zu rasseln.
    Fiel man (wenn ich mich recht erinnere) zweimal durch die Abschlussprüfung, wurde man bundesweit (!) für E-Technik gesperrt und man hatte mal eben so 4 Jahre in den Sand gesetzt.
    Bei den „Laberfächern“ sah es schon anders aus.

  15. Das_Sanfte_Lamm 13. September 2019 at 21:21

    Jemand der Fächer wie E-Technik studierte, hatte selbst an der FH auch kaum Zeit für politischen Unfug, sondern musste zusehen , seine „Scheine“ zu machen und nicht durch die Abschlussprüfung zu rasseln. (…)

    So war das. Knüppelhartes Studium. Angenehme Leute.

  16. Und wieder werden Grüne bei pi news hofiert.
    Klar wäre Mappus besser gewesen! Die Grünen haben dieses einst blühende Bundesland ruiniert, islamisiert und ideologisiert! Wählt weiter Kretschmann und den angeblich ach so tollen Palmer…

  17. Auf dem Bild kommt mir der Herr Kretschmer etwas hölzern vor. Ist der immer so?
    Aber vielleicht ist er auch nur ein Pappkamerad.

  18. Das_Sanfte_Lamm 13. September 2019 at 21:21
    —————————————————-
    Das war bei uns im Osten nicht anders.
    Ich habe auch E-Technik studiert.
    Es gab eine festgelegte Studienzeit (8 Semester).
    Nach jedem Semester gab es schriftliche und mündliche Prüfungen. Und es waren nicht wenige.
    Nach der 2. Wiederholungsprüfung war Feierabend, egal wie weit man im Studium schon gekommen war.
    Da wurde schon ganz schön aussortiert. Geschenkt haben wir nichts bekommen.
    Deshalb waren unsere Ingenieure in den alten Bundesländern nach der Wende auch sehr begehrt. Viele aus meinem Matrikel sind heute bei Siemens und anderen Konzernen.

  19. Wer solls den auch sonst machen?
    Die Gesichtsbaracken in der zweiten Reihe,
    taugen höchstens noch, für die Geisterbahn…

  20. tban 13. September 2019 at 21:44

    Das war bei uns im Osten nicht anders.
    Ich habe auch E-Technik studiert.
    Es gab eine festgelegte Studienzeit (8 Semester).

    Das ist eine Verschulung ähnlich wie bei den Bachelor-Studiengängen. Etwas typisch sozialistisches.

    Freiräume zur politischen Betätigung sind kein Problem – solange die richtigen auf die Uni kommen.

    Das Problem ist, daß heute jeder Depp auf die Uni kommt, durch die linke Abitur-Hinterherwerf-Politik.

    Man muß schon beim Abitur sortieren. Wer dann das Abitur schafft, ist mündig genug und braucht nicht mehr im Studium drangsaliert zu werden.

  21. Ob nun Kretschmann oder Kretschmer (wie der Dichter schon sagt),
    diese Agitatoren und Verfechter der Merkel‘ schen „Regierung“ eint eines allemal:
    Wie letztgenannte es ist, sind auch die erstgenannten beliebig austauschbar.

    Andererseits bin ich der Meinung:
    Wenn es nur ein Geruecht ist, dass es nur austauschbare „Politiker“ in D geben
    darf, was wäre dann einfacher als das Verschwinden des Geruechts.

    Ach so, das machen dann die Medien.

  22. @Made in Germany West 13. September 2019 at 21:45

    „Mit 73 Jahren nochmal antreten. Der traut sich was.“
    So alt war auch Adenauer als er Kanzler wurde und er hat das 14 Jahre gemacht, Trump ist heut schon 73 und macht schon Walkampf.

  23. Inzwischen bekennen ja schon Superreiche wie Schrauben-Würth und Trigema-Grupp, dass sie grün wählen.

    Hoffentlich werden diese Geldsäcke von linksgrünen Steuererhöhungsplänen und neuen Verboten ordentlich gequält, damit auch sie schmerzhaft spüren, dass Deutschland auf dem falschen Weg unterwegs ist…!

  24. ÖZDEMIR WILL BUNDESKANZLER* WERDEN
    NOCH STREITET ER ES AB

    Der Turktscherkesse Cem Özdemir kommt auch
    wieder aus seinem Loch gekrochen.

    Der Ex-Parteichef Cem Özdemir will Fraktionschef werden, auch weil er nicht Ministerpräsident im heimischen Baden-Württemberg werden kann. Das stört manchen.

    Cem Özdemir will nicht der erste grüne Bundeskanzler Deutschlands werden, zumindest im Moment nicht. Dass der Schwabe mit anatolischen Wurzeln das so deutlich klarstellt, hat seinen Grund. Der Ex-Parteichef weiß genau, dass sein enormer Ehrgeiz viele Parteifreunde abschreckt…

    Dass Angela Merkel einen Nachfolger von der Öko-Partei bekommt, scheint im Moment ja nicht ausgeschlossen…

    Doch seit Winfried Kretschmann, 71, am Donnerstag angekündigt hat, noch einmal anzutreten, ist allen klar: Özdemir setzt jetzt alles auf eine Karte, den Fraktionsvorsitz…
    https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Cem-Oezdemir-setzt-alles-auf-eine-Karte-id55426481.html

    ++++++++++++++++++++++++

    *Am Ende wird es Göring-Eckardt oder Hofreiter

  25. Naja, es ist noch nicht alles kapott in Baden-Württemberg, Mao-Tse-Kretschmann hat noch was zu tun.

  26. Fairmann 14. September 2019 at 00:21

    Ötzdemir ist wenigstens ein authentischer Grüner, der spielt nicht schlau und seriös, der ist ungebildet und ein Heuchler.

  27. „Ausgerechnet der einstige Mao-Anhänger bringt nun seine Partei-Linken wie Hofreiter, Habeck und Konsorten regelmäßig gegen sich auf. Das entbehrt natürlich nicht einer gewissen Komik.“
    —————————————————-

    Wieso „einstiger“ Mao-Anhänger? Kretschmann hat sich von seiner Maoisten-Vergangenheit nie distanziert.

    Wie sollte er auch, es wäre sinnlos. Die damaligen Maoisten (vom KBW, KPD/ML, KPD/AO) waren ja nicht deshalb Maoisten, weil sie den Marxismus gut fanden oder sich für die Rechte der Arbeiter einsetzen wollten. Ihr Ziel war vielmehr die absolute Macht über die Menschen, und die daraus sich ergebende Möglichkeit, zum Herrn über Leben und Tod der Mitmenschen zu werden, vor allem nach Belieben foltern und hinrichten zu dürfen. Diese Zielvorstellung hatten sich die damaligen KBW-Leute in allen Einzelheiten ausgemalt. Waschechte sexuelle Perversion, nicht anderes.

    Einer der Protagonisten damals war der Asta-Vorsitzende der Universität Hohenheim in Stuttgart, Winfried Kretschmann. Er initiierte die Grußadresse des KBW an Pol Pot anlässlich von dessen Massenmorden. Diese Massenmorde empfand Kretschmann als besonders vorbildlich.

    Diesen Mann zum Ministerpräsidenten eines Bundeslandes zu machen, ist ein besonders übles Bubenstück der „Grünen“, aber auch der CDU, die mittlerweile offenbar moralisch völlig heruntergekommen ist.

  28. eule54 13. September 2019 at 21:32

    Wer grüne Politik macht, muss bescheuert sein!

    Bescheuert sind die Wähler.

    Die Macher sind kriminell.

  29. Nicht zu vergessen der unter Grün-Rot eingeleitete und unter Grün-Schwarz vollzogene rasante Abstieg im Bildungs-Ranking im Ländervergleich:
    https://www.tichyseinblick.de/meinungen/badengegangene-bildung-baden-wuerttemberg/

    Bzw. zum aktuellen PISA-Test hier:
    https://www.tichyseinblick.de/meinungen/pisa-test-linke-und-gruene-schaden-der-bildung-aller-schueler/

    Aber auch das wissen die Klimapopulisten in ihrem Sinne zu nutzen: Denn schlecht ausgebildete und zur Kritiklosigkeit erzogene, dafür aber mit der richtigen Gesinnung aka. „Haltung“ indoktrinierte Schüler lassen sich viel leichter vor deren ideologischen Karren spannen und für den antidemokratischen „Kampf gegen Rechts“ benutzen.

  30. Maria-Bernhardine 13. September 2019 at 23:47
    „ÖZDEMIR WILL BUNDESKANZLER* WERDEN
    NOCH STREITET ER ES AB …“

    War da nicht mal was mit dienstlich gesammelten Bonus-Flugmeilen, die er privat genutzt hat? Der hat sich auch mächtig was zusammen geflogen und soooo viel CO2-Ausstoß verursacht! Und das als Grüner. Mann, Mann, Mann. Wie viele Bäume hat er denn dafür gepflanzt? Kann er ja demnächst mal mitteilen.

    Heute fährt er aber mit der S-Bahn nach Bad Urach, wie er vor einiger Zeit betonte. Alle mal lachen.

  31. Schroedinger
    14. September 2019 at 02:43
    eule54 13. September 2019 at 21:32

    Wer grüne Politik macht, muss bescheuert sein!
    Bescheuert sind die Wähler.

    Die Macher sind kriminell.
    ++++

    Oder umgekehrt?

    Das Resultat ist jedenfalls das Gleiche! 🙁

  32. Der Kretschmann ist nicht dumm.
    Er weiß es genau: Wenn ein junger Birkenstockzauselzottel zur Wahl antreten würde, dann hätte die Partei mindestens 5% Verluste.

  33. Jede Wette, dass es der Typ wieder machen wird! BaWü ist von der Bildungs- und Technikhochburg zur ethnisch-bunten Sozialhölle mutiert! Der Hass der Schwaben und Badener auf sich und alles andere ist größer als die klassische Vernunft! Auch das Ländle ist auf einem Selbstzerstörungstrip, den nur ein Satz neuer Gehirne retten kann, zumal Quetschmann eine solche Entwicklung auch noch anheizt!!

  34. Natürlich tritt er wieder an.
    Danach tritt er wieder ab und Özdemir ist im Amt.
    Das war bei Beck/Dreiyer so.
    Das war bei AKK und Nachfolger so…sie scheuen die direkte Wahl und werden einfach als Nachfolger eingesetzt.

  35. Maria-Bernhardine 13. September 2019 at 23:47

    Nicht Özdemir, nicht KGE, nicht Hofreiter, auch kein Habeck wird Kanzler. Die verspeist die liebreizende, wohlriechende Kanzlerin zum Frühstück im Herings-Style. Sie wird weitermachen bis zum Ende. Bis zu den nächsten Wahlen werden die GrünInnen wieder auf ihrem üblichen Stimmenanteil landen.

  36. Das_Sanfte_Lamm 13. September 2019 at 21:21

    Estenfried 13. September 2019 at 21:13
    ……………..
    Jemand der Fächer wie E-Technik studierte, hatte selbst an der FH auch kaum Zeit für politischen Unfug, sondern musste zusehen , seine „Scheine“ zu machen und nicht durch die Abschlussprüfung zu rasseln………………
    #

    Das ist für mich keine Entschuldigung ! Wer Wahlen als politischen Unfug bezeichnet , dem ist es vermutlich auch egal , wer ihn regiert .

    Ich kenne die Anforderungen für harte Studienfächer selbst sehr gut . Wer als Student nicht mal 20 Minuten pro Semester für die Wahl zum Studentenparlament aufbringen kann
    und Zeitmangel für solch eine lächerliche Zeitspanne vorschiebt, ist wohl ein unrettbarer Fall für die demokratische Gemeinschaft .

    Dazu fällt mir noch eine Anektode eines früheren Ingenieurs-Kommilitonen ein , geflüchtet aus dem damals stramm kommunistischen Rumänien , der auf meine Wahlaufforderung mir sagte : “ Ich wähle nicht, – es ist doch egal , ob ich ein weißes oder ein schwarzes Huhn wähle , es führt immer zum gleichen Ergebnis “ . Das sind die Typen , die nicht die relative Freiheit der Demokratie suchten , sondern nur die dicke “ Kohle“ , die im Westen einzuschieben möglich war und ist .

  37. Kretschmann ist gefährlicher als ein Özdemir oder eine Göring-Eckard, weil der den braven, harmlosen Schwaben-Opa perfekt spielen kann.

  38. Hier in Hannover sind erstmal zehntausend Jobs weg bei Continental, VW, Nord LB, TUI, Kaufhof/Karstadt, sogar etwas über zehntausend bei diesen Firmen. So kann es beim Daimler nicht kommen, die haben kein Dieselproblem. Faktisch ist BW das beste deutsche Bundesland, Bildung, Wirtschaft, Spitzenplatz, dann kommt Bayern und dann… NRW hat da andere Sorgen. Glaube selbst die Grünen werden es nicht ruinieren, der Atomstrom kommt günstig aus Frankreich, eigene Atomkraftwerke brauchen sie nicht, Fertigung bleibt also erhalten.

  39. Falls die Schwaben auch das Niedersachsen-Fieber bekommen und Motoren lügen, dürften auch die Grünen wieder gehen. Bosch soll gelogen haben und wird nun Stellen abbauen. In welcher Höhe Strafzahlungen.., wir werden sehen.

  40. Wie sehr sind die AfD Nazis? Werden die Türken künftig in ihr Herkunftsland deportiert? Nein, sie fliegen in Flugzeugen dort hin und kommen wieder zurück und manche nehmen den Bus.
    Werden Türken in Deutschland geschädigt? Nein, sie arbeiten zum Beispiel beim Daimler.
    Wollen die meisten Türken zurück in ihr Land? Selbstverständlich, sie lieben ihr Land, seine Schönheit und Lebensart, nur muss es sich auch wirtschaftlich als sinnvoll darstellen dorthin zurückzukehren. Ohne Perspektiven geht es nicht.
    Will die AfD weniger Türken und andere Muslime in Deutschland? Denke schon, davon reden AfDler den ganzen Tag.
    Gibt es die Chance, daß die AfD auch für Türken eine wählbare Partei ist? Denke ja, es geht darum gemeinsame Interessen zu definieren. Die Türkei braucht eine sichere Energieversorgung mit guter Gleichlast , gelingt das günstig, wird sie prosperieren wie Südkorea und Japan. Erdbebensichere Standorte für Atomkraftwerke sind rar. Wasserdämme wie schon der HooverStaudamm oder Staudämme in Korea kontrollieren das Wasser der Region und liefern Energie. Heute hat die Türkei im Süden viele Gastarbeiter, darunter auch Frauen aus dem Iran. Künftig, also sehr bald können qualifizierte Deutsche die Tuerkisch sprechen auch in der Türkei arbeiten. Vorraussetzung sind Investitionen mit Hermes-Bürgschaften und ein Rahmenstaatsvertrag zwischen Deutschland und der Türkei, sie ist nicht nur Hersteller sondern auch Markt. Auch Firmen wie Ikea und Mediamarkt sind in der Türkei, nicht nur ihre Fertigung. Zur Zeit sind Franzosen, Italiener und Koreaner stark in der Türkei engagiert. Mit der richtigen Rechtssicherheit können Deutsche Mittelständer dort schnell wachsen. Firmen wie Eon und Siemens haben dort Märkte, besonders Knowhow im Atomstrom ist gesucht. Die AfD könnte hier wie die Südkoreaner es unter Park vorgemacht haben, viele Brücken bauen. Damit wuerde die Türkei zu einem Arbeitsmarkt auch für unsere Bürger. Deutschland hätte künftig mehr Touristen von dort. Schon heute wird in der Türkei fleißiger gearbeitet als hier, mehr Stunden pro Woche. Türken nehmen für ihr Einkommen andere Arbeitsbelastungen in Kauf als Deutsche. Hier kann die AfD die Rolle der suedkoreanischen Parkpartei kopieren und für deutsche Firmen Brückenbauer sein, gemeinsame nationale Interessen definieren. Nicht nur Samsung und Siemens bauen Kraftwerke, auch Franzosen, Russen und Japaner. Gerade jetzt können die Deutschen einen Fuss in die Tuer setzen, die Deutschen, die Erdogan nicht umstuerzen wollen, die Deutschen, die. dort dauerhaft Geschäfte machen wollen.

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