Das Voodoo der Linken

„Erlöse uns von dem Bösen!“

Von NADINE HOFFMANN | In jedem Voodoo steckt ein kleines bisschen Wahrheit. Und in jeder Logik ein kleines bisschen Magie. Die Kunst der Gegenwart besteht ja darin, angesichts des Wahnsinns aller Orten den Verstand nicht zu verlieren. Und wer seine innere Stärke auf der Ratio-Skala messen möchte, schaut sich das Treiben der „Aussterbens-Rebellion“ in natura an, optische Kuriositäten und Geruchseindrücke inbegriffen und testet aus, wie lange es dauert, bis die Kopfschmerzen einsetzen.

Dieser, die menschliche Rückabwicklung auf die Spitze getriebene Zirkus ist der Spiegel der westlichen Dekadenz. Unnötig auf die diversen Widersprüche hinzuweisen: Kinder schlecht fürs Klima, Aussterben aber doof, zum Beispiel. Was denn nun?! Aber wer weiß, neben den 69 Geschlechtern präsentiert uns das Hühnerknochenorakel der Genderlobby demnächst die einzigartige humane Knospung des 70. Gendersternchens, die Partnersuche oder Reagenzglas völlig überflüssig macht.

So wie das Theater rund um die Siegessäule müssen die letzten Tage von Rom ausgesehen haben. Überall Durchgeknallte, die nicht wissen wann sie und auf welches Töpfchen sie dann müssen und die, als es noch eine gewisse innere wie äußere Ordnung gab, von den Männern in weißen Kitteln eingesammelt wurden, damit ein kühles Eisbad die restlichen Synapsen in Gang bringt.

Da tanzen und hampeln sie sich die Markenturnschuhe kaputt. Vielleicht merken sie in ihrem Inneren, dass etwas mit dieser Welt, etwas mit ihnen selbst nicht stimmt, ziehen daraus aber die ewig gleichen falschen Schlüsse. Sind also ganz auf Linkenlinie. Sie sind nicht die Lösung gegen ein moralisch marodes System, sie sind Symptom der Dekadenz der westlichen Gesellschaft, die sich mit vollen Bäuchen zwischen überfüllten Supermarktregalen verlaufen hat und nun nach dem Ausgang schreit. Als Verrückte, die nicht wissen, dass sie es sind, machen sie alle anderen für das eigene Dilemma verantwortlich. Sie wissen nicht, dass man, statt den geistig Gesunden auf den Zeiger zu gehen, Bäume pflanzen und Strände vom Abfall befreien kann. Im dunklen Wald steht halt auch keine Kamera, in die man quasireligiös die inneren Dämonen (nennen wir die Ungeister, Konsumverblödung und Medienbeschallung) hinein schreien kann. Dabei hinterlassen sie nach jeder Orgie eine Müllhalde als hätte sich ein asiatischer Fluss nach Europa verirrt. Nicht einmal Mülltrennung können diese Verwirrten, aber uns die Welt erklären wollen. Dass das Klima schon da war bevor der Homo sapiens sapiens die Mitgeschöpfe Gottes nervte, wissen diese Helden genauso wenig wie die Tatsache, dass sie nur Instrumente der Globalisierung sind.

Und diese nützlichen Idioten werden von anderen nützlichen Idioten zentral ins Bild gesetzt, nämlich von den von unser aller Zwangsgelder gemästeten GEZ-Rundfunkanstalten. Da haben sich Zwei gefunden! Gerade noch rechtzeitig vor einem allzu gestrengen Winter, der das Märchen von der alleinig menschengemachten Erwärmung ins Wanken bringen könnte. Wenn „selbst“ den Heuchlern nach einer Ölheizung und dem sicheren Diesel zumute ist. Obwohl, behaupten Rechtspopulisten und Klimaleugner, jetzt schon in Berlin von den Rebellen nach einer warmen Suppe gerufen worden sei. Sicherlich nur Verschwörungstheorie wie diese 0,04% CO2 in der Luft

Als unverbesserlicher Realist, die Zeiten erfordern es so, bin ich darauf gespannt, was als erstes eintritt, die Heiligsprechung der von Greta oder die Anerkennung dieses hysterischen Kollektivs als Beweisführung der Hockeyschlägerlüge. In diesem Sinne: Erlöse uns von den Blöden!


(Nadine Hoffmann ist Diplom-Biologin und kandidiert auf Platz 19 der thüringischen AfD-Landesliste für die Landtagswahl am 27. Oktober 2019)