Vaclav Klaus, Ex-Staatspräsident von Tschechien, Petr Bystron und Katrin Ebner-Steiner bei der Feier zur Deutschen Einheit im Bayerischen Landtag. Kleines Bild: Deutschlands bekanntester Krisenreporter Billy Six im Austausch mit Vaclav Klaus, Petr Bystron und dessen Gattin Stepanka Bystronova, die die Freisetzung von Billy Six aus venezolanischer Haft allen Widerständen zum Trotz durchsetzte.

Von MAX THOMA | „Die Verlogenheit und Falschheit der heutigen politischen Korrektheit haben wir im November 1989 nicht erwartet“, so umriss Tschechiens ehemaliger Präsident Vaclav Klaus die linksgrünen Tendenzen in den europäischen Mainstreammedien und der oft gut (-menschlich) getarnten neomarxistischen Polit-Agitateure bei einem Festakt zum 29. Jahrestag der deutschen Wiedervereinigung im voll besetzten Bayerischen Landtag.

Neben den feierlichen Ansprachen von Petr Bystron, außenpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Bundestag und Katrin Ebner-Steiner, Vorsitzende der AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag, betonte der frühere tschechische Staatspräsident die Bedeutung des bürgerlich-liberalkonservativen Patriotismus für ein zukünftig funktionierendes Europa. Vaclav Klaus stellte dabei insbesondere den Nutzen der „EU“ für die einzelnen Mitgliedstaaten in Frage. Die positiven Effekte der EU-Mitgliedschaft seien für alle Mitgliedstaaten kleiner als die negativen. Klaus beklagte sich zudem über einen „radikalen Klima-Alarmismus“ und „Gretaismus“. Diese für die Menschen in Europa schädlichen Ablenkungspropaganda und weitere Phänomene wie Multikulturalismus, Genderismus, Europäismus und Globalismus „und weitere moderne -ismen“ seien „eine seriöse Bedrohung der westlichen Gesellschaft“, betonte Klaus als einer der weltweit erfolgreichsten und tatkräftigsten Politiker der letzten Jahrzehnte (das Video hier).

Mauerfall war kein Sieg über den Kommunismus

Der bekannteste tschechische Politiker und Wirtschaftswissenschaftler hatte sein ganzes Leben der Souveränität seiner Heimat gewidmet. Vaclav Klaus analysierte in seiner Rede noch deutlich mehr Angriffe auf die Freiheit und die Demokratie: „Die deutsche Wiedervereinigung ist ohne Zweifel ein Grund zum Feiern“, erklärte Klaus. Auch der Untergang des Kommunismus, der mit dem Fall der Mauer einherging, sei Anlass zur Freude gewesen. Nach 30 Jahrestagen zum Fall des Kommunismus habe er geglaubt, schon alles dazu gesagt zu haben.

„Jetzt gibt es aber etwas Neues“: Zwar seien die Unterschiede zum damaligen Leben enorm, aber nicht alle Erwartungen seien erfüllt worden. „Besonders die letzte Dekade bei uns war ganz anders als die 90er-Jahre. Die Menschen bei uns bedauern nicht den Fall des Kommunismus, sie sind aber mit der heutigen Situation nicht zufrieden.“ Die Entwicklung der EU werde in Tschechien derart kontrovers diskutiert und die Spaltung darüber sei so tief, „dass ich Angst habe, dass viele tschechische Bürger nicht mitfeiern werden“ – die „Samtene Revolution“ und der Mauerfall seien leider kein endgültiger Sieg über den Kommunismus gewesen.

„Wir haben uns geirrt!“

Klaus ging auf sein Buch ein, in dem er „30 Jahre auf dem Weg zur Freiheit – aber auch zurück“ beschrieben habe. „Damals wollten wir nichts anderes als Freiheit, Demokratie, freie Marktwirtschaft und nationale Souveränität.“ Die dem Kommunismus und dem sowjetischen Zentralismus entflohenen Osteuropäer hätten die europäischen und amerikanischen Gesellschaften studiert und geglaubt, diese zu kennen. „Wir haben uns geirrt!“: Die Informationen aus den Lehrbüchern stimmten nicht mit der Realität der westlichen Gesellschaften überein. Es habe Tendenzen gegeben, die „wir nicht genügend begriffen haben“, erklärte Ex-Staatspräsident Klaus.

„Diese Entwicklungen waren neomarxistische Tendenzen der Frankfurter Schule, die Konsequenzen der Barrikaden des Jahres 1968, die wachsenden zentralistischen Ambitionen des europäischen Integrationsprozesses, die Geburt des aggressiven Feminismus, die Tiefe der Grünen Revolution, die mit Club of Rome und limits to growth begannen“, zählte Klaus etliche der heiligen Kühe der politischen Linken auf, wie Christian Jung im Deutschland-Kurier zielgenau bemerkte.

„Die heutige Ära des Multikulturalismus, des Environmentalismus, des Genderismus und Feminismus sowie des Transnationalismus haben wir im November 1989 nicht erwartet – die Verlogenheit und Falschheit der heutigen politischen Korrektheit auch nicht“, erklärte Klaus unter dem Applaus der 300 geladenen Gäste im Münchner Maximilianeum.

Die anfängliche Euphorie sei frühzeitig verloren gegangen. Die übliche Parteipolitik habe das Ruder übernommen. Die Segnungen der Entwicklungen seien damit durchaus gemischt. „Ich bin der Meinung – und damit bin ich nicht allein – dass wir damit mehr verloren als gewonnen haben“, zeigte sich Klaus enttäuscht: „Die positiven Effekte der EU sind für alle Mitgliedsstaaten kleiner als die negativen.“ Der Brexit sei erst der Anfang des Endes der EU.

„Die Zukunft gehört den Patrioten!“

Katrin Ebner-Steiner, AfD-Fraktionsvorsitzende im Bayerischen Landtag zollte der Bedeutung des in seiner Einschätzung immer souveränen Elder Statesman Hochachtung:

„Sie sind bis heute eine wichtige Stimme der Vernunft gegen die diktatorischen Tendenzen der EU, den unreflektierten Glauben an den menschengemachten Klimawandel und gegen die ungeregelte Einwanderung“.

Ebner-Steiner erinnerte an das Ende des Sozialismus im Jahr 1989, der „in seinen roten und braunen Farbgebungen“ bislang weit über 100 Millionen Opfer gefordert hatte. Während die Mauer 1989 gefallen und der Todesstreifen geräumt worden sei, „sind heute die Grenzanlagen in den Köpfen der Funktionäre und Mitläufer undurchdringlicher denn je – und sie können genauso tödlich sein“, spielte sie seitens die Bedrohung der kommunistischen „AntiFa“ und deren willfährigen Unterstützern aus Altparteien, Gewerkschaften, NGOs, „Kirchen“ und Medien in deren bedingungslosem Kampf gegen alles nur annähernd Bürgerlich-Konservative an. Katrin Ebner-Steiner schloss ihre Ausführungen: „Die Zukunft gehört den Patrioten“.

Petr Bystron: Einigkeit und Recht und Freiheit leben!

Auch Petr Bystron, der außenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Bundestag sah in seiner feierlichen Ansprache die AfD in einer verantwortungsvollen Rolle gegen den erstarkten Sozialismus in allen Gesellschaftsbereichen. Die jüngste in allen deutschen Parlamenten vertretene Partei sehe Freiheit, Demokratie, die Souveränität und Identität zunehmend bedroht. Am Tag der Deutschen Einheit „sei es aber auch angebracht, sich innerhalb der AfD für die Einigkeit und den Zusammenhalt einzusetzen“, erklärte der gebürtige Tscheche unter großem Applaus im Landtag.

In seiner Rede zu Einigkeit und Recht und Freiheit, zeigte der außenpolitische Sprecher auf, wie sehr sich die Realität heute vom Anspruch entfernt hat:

„In der Gesellschaft ist die Stimmung fast genauso wie Ende der 80er-Jahre in den kommunistischen Ländern. Menschen hier und heute haben Angst, ihre Meinung frei zu sagen“.

Sanktionen würden auf regierungskritische Äußerungen in Form von Drangsalierens bis hin zu Arbeitsplatzverlusten auf dem Fuß folgen. Der langjährige Fahrer des Mühldorfer CSU-Landrates war beispielsweise wegen seiner AfD-Mitgliedschaft zunächst suspendiert und später versetzt worden. Thilo Sarrazin habe seine Stelle als Bundesbanker verloren. Der Anlass: das migrationskritische Sachbuch „Deutschland schafft sich ab“, das der langjährige SPD-Politiker veröffentlichte. Das jüngste Beispiel: Joachim Mendig, Leiter der hessischen Filmförderung, wurde vorletzte Woche seines Postens enthoben.

„Was war sein Verbrechen? – Er hat sich zum Mittagessen mit Jörg Meuthen, dem Chef der größten Oppositionspartei, getroffen und wurde dafür entlassen“, erklärte Bystron mit nachvollziehbarem Unverständnis.

„Unser Land braucht wieder Menschen mit Rückgrat, die gegen dieses Unrecht aufstehen. Damit kann jeder beginnen, indem er im Alltag zu seiner Meinung stehe. Und für uns, die AfD, heißt das: Diese Menschen verlassen sich auf unseren Rückhalt. Wir, die AfD, müssen das Schutzschild für diese Menschen sein“.

An die eigene Partei richtete Bystron die Botschaft: Zur Demokratie gehöre auch, die demokratischen Entscheidungen zu akzeptieren. Das sei ähnlich wie in den USA, wo die Wahl Donald Trumps durch seine Gegner torpediert werde, oder die Widerstände gegen das demokratische Brexit-Votum in Großbritannien. Was dort gelte, müsse auch innerhalb der AfD verstanden werden. Anlässlich des Festtags zur Deutschen Einheit sollte auch die erfolgreichste Partei der Nachkriegsgeschichte geschlossene Einigkeit demonstrieren, um diesen Erfolg weiter für ihre Wähler und Befürworter in hoher Verantwortung zu gewährleisten. Unter Petr Bystron als Landesvorsitzenden erzielte die AfD in Bayern mit 12,4 Prozent das beste Wahlergebnis in allen westlichen Bundesländern!

Zum Festakt im Bayerischen Landtag wurden zahlreiche Ehrengäste begrüßt, darunter der deutsche Abenteuer- und Krisenreporter Billy Six, der den mit Abstand größten Applaus erhielt. Bystron Ehefrau Stepanka hatte sich von München aus couragiert und eindringlich über ihre erwiesen guten Kontakte für die Freilassung des renommierten Journalisten und deutschen Staatsbürgers aus dem Militärgefängnis in Caracas nach 119 Tagen eingesetzt – ganz im Gegensatz zum Auswärtigen Amt unter Heiko Maas, SPD. Das rote AA am Werderschen Damm setze zumindest alles Menschenmögliche daran, die Freisetzung des deutschen Journalisten  aus der lebensgefährlichen sozialistischen Haft zu verzögern und verhindern.

Die Zukunft gehört den Patrioten: Einigkeit und Recht und …. Freiheit!

(Danke an Christian Jung vom Deutschland-Kurier.)

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60 KOMMENTARE

  1. Sollte Erdogan wirklich in Syrien gegen die Kurden losschlagen, dann stehen uns hier auf unseren Straßen blutige Stellvertreterkonflikte bevor

    Wir können nun zusehen wie die Türken mit deutschen Leopard Panzern gegen die Kurden kämpfen die wiederum durch Ursula von der Leyen mit deutschen Milan Panzerabwehrwaffen ausgerüstet wurden.

    Lustig…Lustig… Tralalala

    https://web.de/magazine/politik/syrien-konflikt/tuerkei-verlegt-waffen-soldaten-tuerkisch-syrischer-grenze-34076134

  2. Nicht nur er und die ehemalige Ostblock hat die Verlogenheit und Falschheit der heutigen politischen Korrektheit erwartet. Ich denke, dass auch so mancher hier im Westen davon kalt erwischt wurde. Nur sind die Westler offenbar „flexibler“, was dies angeht.

  3. RechtsGut 6. Oktober 2019 at 18:11

    Die will Deutschland verlassen weil ihr hier zu viele Menschen leben, und warum will sie dann noch mehr Millionen rein holen. Die Alte hat sie nicht mehr alle, die ist reif für eine Untersuchung beim Amtsarzt. Wenn das meine Tochter wäre, würde ich der sagen, Tschüss komm erst wieder wenn du wieder Normal in der Birne bist.

  4. Es ist schon viel zu dem 30. Jubiläum des Mauerfalls geschrieben und gesagt worden. Viel Notwendiges und Richtiges aber auch viel dummes Zeug (vor allem in den MSM). Was mir in den letzten Monaten der hitzigen und unausgesprochenen gesellschaftlichen Diskussion unangenehm aufgefallen ist, ist die versuchte Vereinnahmung von ehemaligen Bürgerrechtlern der DDR durch das „System“. Pauschal wird ein Narrativ herausgeblasen, das diese Personen nichts mit der AfD zu tun haben wollen und das sie unsere regierenden Kulturmarxisten ganz toll finden. Allerdings hat niemand dieser Personengruppe anscheinend die angebrachte Würdigung erfahren lassen SICH SELBST medial äußern zu können. Eine Ausnahme stellt Frau Birthler dar, die allzugerne das Grünen-Funkenmariechen gibt, und schon als Stasiakten-Beauftragte nicht gerade geglänzt hat. Frau Barbe und Frau Lengsfeld haben sich bis heute dankenswerter Weise nicht verbiegen lassen, aber ansonsten – Schweigen im Walde. Vielleicht hat das ja auch eine Aussagekraft…

  5. Man wünscht sich, dass den Patrioten Europas tatsächlich die Zukunft gehört. Das wäre ein Europa der Hoffnung und der Stärke.
    Allerdings hat die demographische Katastrophe bereits begonnen. Selbst mit höchst ehrhaften, patriotischen Gefühl werden wir diesen Wahnsinn, den Merkill nun potenziert hat, kaum noch aufhalten können. Europa wird hinsichtlich der Islamisierung nachweislich täglich schwächer und immer mehr in die Defensive getrieben.

  6. In der Tschechei sind selbst die Sozen noch (halbwegs) vernünftig. Ich atme mittlerweile auf, wenn ich die (heutigen) Ostgrenzen überschreite. Man fahre nach Breslau, Budweis oder Budapest und überzeuge sich selbst. Dort ist der gesunde Menschenverstand zuhause.

  7. buntstift 6. Oktober 2019 at 17:54

    Mir geht die politische Korrektheit schon sehr lange auf die Nerven. Sie hat sich schleichend wie Krebs ins Volk rein gefressen. Dieses Ausmaß der linken politischen Korrektheit habe ich allerdings nicht erwartet, es ist ja schon ein Wahn, eine Geisteskrankheit.

  8. dr.ngome 6. Oktober 2019 at 18:24
    OT:
    was ist nun mit dem Massenmord in Kitzbühl?
    ——————–
    Etwas unklar. Die Dame ist auf keinen Fall eine Ösi. Der Kerl könnte möglicherweise ein Balkanese sein.
    Den Tschechen traue ich nicht. Die Benes-Dekrete wurden nie zurückgenommen. Krone.at.

  9. OK – es tut nen Knall und wie alle hier es wünschenkommt die AfD an die Regierung …und dann ?

    wie will man die Millionen Illegaler aus dem Land schaffen — wie ? wie die gangs und Muslimischen Familien bekämpfen ? Wie und vor allem Wer ? Frau Storch mit dem MG in der HAnd ?

    alle, alle Beamten werden die AfD und deren Beschlüsse sabotieren

    an allem was Merkel& Ihre Bande verbrochen hat ist dann die AfD Schuld

    NENE, das Ding ist gelaufen – da hilft uns nur noch Trump mit der US Army

  10. ➡ TV-Tip(p): Dokumentarfilm im Ersten: Familie Brasch

    Eine deutsche Geschichte

    Mi, 09.10.19 | 22:45 Uhr
    Das Erste

    *https://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/familie-brasch-104.html

    Klaus Brasch war ein Sohn des ehemaligen stellvertretenden Kulturministers der DDR Horst Brasch. Seine Geschwister waren der Schriftsteller Thomas Brasch, Peter Brasch und die Radiomoderatorin Marion Brasch. 1973 beendete Klaus Brasch die Schauspielschule in Berlin. Es folgten Theaterengagements in Neustrelitz, Schwerin und Berlin. Er gehörte als Gast zum Ensemble der Volksbühne Berlin, spielte in Filmen der DEFA und des DDR-Fernsehens und galt als begabter junger Schauspieler. Er starb kurz vor seinem 30. Geburtstag am 3. Februar 1980 an einem Cocktail aus Alkohol und Schmerztabletten.

    Nach einem Zeitungsbericht von 2007 soll die frühere inoffizielle Mitarbeiterin (IM) Anetta Kahane in einem Bericht für die DDR-Staatssicherheit die Brüder Thomas und Klaus Brasch 1976 als „Feinde der DDR“ bezeichnet haben. Nach einer Auswertung Kahanes Stasi-Akte bestätigte der Historiker Hubertus Knabe diesen Zeitungsbericht. 1976 schrieb Kahane an ihren MfS-Vorgesetzten: „Zu den Feinden der DDR gehören in erster Linie Klaus Brasch und Thomas Brasch.“
    ➡ Dass Klaus Brasch wegen Kahanes Denunziation Selbstmord begangen hätte, werde durch die Akten allerdings nicht bestätigt.

    Es schließt den Selbstmord jedoch auch nicht aus.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Brasch

    Thomas Brasch wurde als Sohn jüdischer Emigranten im englischen Exil geboren.
    Thomas Brasch hatte zwei Brüder, Klaus Brasch (1950–1980) und Peter Brasch (1955–2001) sowie eine Schwester Marion Brasch (* 1961).
    1976 schrieb Kahane an ihren MfS-Vorgesetzten: „Zu den Feinden der DDR gehören in erster Linie Klaus Brasch und Thomas Brasch.“
    Thomas Brasch starb am 3. November 2001 in der Berliner Charité an Herzversagen. Sein Grab befindet sich auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof in Berlin-Mitte.

    Zum zehnten Todestag von Thomas Brasch erschien 2011 unter dem Titel Die Kinder der preußischen Wüste ein Schlüsselroman über sein Leben. Verfasser ist Braschs langjähriger Freund Klaus Pohl.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Brasch

    Peter Brasch (* 18. September 1955 in Cottbus; † 28. Juni 2001 in Berlin) war ein deutscher Schriftsteller.
    Peter Brasch war der Bruder des Schriftstellers Thomas Brasch, des Schauspielers Klaus Brasch und der Hörfunkjournalistin und Schriftstellerin Marion Brasch. Er studierte bis zur Ausbürgerung Wolf Biermanns in Leipzig Germanistik. Als er gegen dessen Ausweisung protestierte, wurde er exmatrikuliert.

    ➡ Am 28. Juni 2001 wurde Peter Brasch tot in seiner Wohnung in Berlin-Prenzlauer Berg aufgefunden.

    *https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Brasch

    Die Amadeu-Antonio-Stiftung für Bespitzelung und Denunziation …

  11. Ich persönlich denke, die Zukunft gehört den Rassisten.

    Alle Nationen, auch die Deutsche, unterliegen über die Jahrhunderte hinweg zahlreichen Wandlungen, in Religion, Kultur und Geographie. Was sich nicht wandelt, ist die ererbte Rasse.

    Durch neue Kommunikations und Transportmittel, wird die Welt kleiner. Dieser Entwicklung, können sich auch Rechte nicht verschließen und müssen globaler denken. Letztendlich gilt es eine weiße, von Staaten unabhängige, Internationale zu schaffen, um im Ringen gegen die arabische und afrikanische Bevölkerungsexplosion zu bestehen.

    Ich weiß, die Begriff Rassismus ist auch unter Rechten tabu, ich hoffe aber, hier wird bald ein Umdenken stattfinden.

  12. Vielleicht sollten die Deutschen arbeitsmäßig mal ’ne längere „Pause“ machen …

    Mal sehn, wer da am längeren Hebel ist …

  13. .
    Man stelle
    sich nur mal vor,
    wir hätten noch einen
    Altpräsidenten, der solche
    Worte und Gedanken über die
    Lippen brächte und also der ganzen
    schäbigen Politbagages mal so
    richtig den Marsch blasen
    würde ?! Wir haben da
    leider nur die Wullfs
    und die Gaucks als
    politischkorrekte
    Islamfreunde

  14. Kein anderes Land will sich selbst abschaffen. Fragt mal Franzosen, Spanier usw. ob sie eine Auflösung zugiúnsten der Vereinigten Staaten von Europa wollen.

  15. „Diese für die Menschen in Europa schädlichen Ablenkungspropaganda und weitere Phänomene wie Multikulturalismus, Genderismus, Europäismus und Globalismus „und weitere moderne -ismen“ seien „eine seriöse Bedrohung der westlichen Gesellschaft“, betonte Klaus“
    Man sehe sich nur mal an, was heute in der Lindenstraße serviert wird. Da wird offen um Verständnis für einen Kinderfreund geworben, der auf 11-jährige Mädchen steht.
    Die Dauerlesbe der Serie ist in Beziehung mit einem geschminkten Kerl mit Möpsen.
    Wie dreist diese GEZ-Abgreifer die Zwangsgebühren für ihre widerliche Propaganda verschwenden ist einfach nur ekelhaft!

  16. einerderschwaben 6. Oktober 2019 at 18:41

    (…) wie will man die Millionen Illegaler aus dem Land schaffen — wie? (…)

    Das ist DIE Kernfrage. Vergrämen geht nicht mehr bzw. ist noch nicht mal ansatzweise versucht. Es bleibt nur noch Krieg. Also so ein Krieg, der mal im letzten Jahrhundert nach Millionen Toten dafür gesorgt hat – weil es anderes eben nur in Utopia klappt – daß sich in Europa „die Völker“ entflochten haben. Also von den Deutschen entflochten haben. Daß sich keine millionenstarken fremden Mächte in anderen Staaten breitmachen, um sie dann gegebenenfalls bei einem entsprechenden Kalifen, Lideri, Föhrer als „Volk ohne Raum“ – und das ist ausdrücklich NICHT auf die Deutschen beschränkt – als ihr Territorium zu reklamieren.

    Diese Erkenntnis, dieses blutig erzielte Ergebnis, dieser halbherzige Friede, wird genau jetzt wieder verspielt, in dem neue Vielvölkerstaaten geschaffen werden – und dabei auf die Ansiedlung der tollwütigsten, mörderischsten, primitivsten Ideologie der Menschheit, dem Islam, gesetzt wird. Der dauerhaft nie gezähmt, nie gebrochen, nie modernisiert und nie auf den Pott gesetzt wurde.

  17. einerderschwaben 6. Oktober 2019 at 18:41
    OK – es tut nen Knall und wie alle hier es wünschenkommt die AfD an die Regierung …und dann ?
    wie will man die Millionen Illegaler aus dem Land schaffen — wie ? wie die gangs und Muslimischen Familien bekämpfen ?
    —————————————–
    So wie Thailand es macht. Informieren Sie sich bitte.

  18. Chauvinismus jetzt 6. Oktober 2019 at 18:47

    …schreibt einer, der sich „Chauvinismus jetzt“ nennt. Nicht mal sogenannte „Altrechte“ behaupten, dass sie Chauvinisten sind (was meistens wohl aber nicht stimmt). Man könnte glatt auf den Gedanken kommen, dass da ein linker Troll am Werk ist.

  19. „Die Verlogenheit und Falschheit der heutigen politischen Korrektheit haben wir im November 1989 nicht erwartet“, so umriss Tschechiens ehemaliger Präsident Vaclav Klaus die linksgrünen Tendenzen in den europäischen Mainstreammedien “

    Und hier kommt das größte Lügen-Schwein unserer Elite-noch einen Punkt vor der verlogenen Merkel Marionette!!!!
    „BERLIN. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat vor einer größeren Flüchtlingskrise als 2015 gewarnt, falls Deutschland nicht bei der Kontrolle der EU-Grenzen helfe. „Wir müssen unseren europäischen Partnern bei den Kontrollen an den EU-Außengrenzen mehr helfen. Wir haben sie zu lange alleine gelassen. Wenn wir das nicht machen, werden wir eine Flüchtlingswelle wie 2015 erleben – vielleicht sogar noch eine größere als vor vier Jahren“, sagte er der Bild am Sonntag.“

    Das Seehofer und seine Führerin diese Lawine in Gang gesetzt hat ,ja das hat der Demenzkranke wohl völlig vergessen-kann ja mal passieren.
    Ist es nicht ein Hohn und Spott, wenn dieser Seehofer Lügenbaron faselt,“ das Deutschland bei der Kontrolle der EU Grenzen mehr helfen muss, jedoch nach Deutschland praktisch keine Grenzen mehr existieren??
    Gnade uns Gott was jetzt hier anrollt-Merkel und all die anderen Bundestags-Laien-Darsteller wissen ganz genau, was hier bald passieren wird.

  20. Auch bei der erbarmungslos opportunistischen Welt, die seit mehr als einem Jahrzehnt, von mir beobachtete seit 2005/6 – dem islamischen weltweiten mörderischen Mo-Karikaturen-Aufstand – alles tut, um den Islam weißzuwaschen und die Kommentatoren, die „klar und furchtlos sprechen“, Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat gnadenlos sperrt, kommt heute Geseier:

    „Wir müssen klarer und furchtloser sprechen“
    Politik und Medien taten sich schwer, den islamistischen Hintergrund der Mordattacke auszusprechen. Das ist nicht gut für die Gesellschaft. Sie muss die Gegner beim Namen nennen.

    https://www.welt.de/debatte/kommentare/article201492146/Paris-Falsche-Angst-vor-dem-Terror.html

    Ihr seid ganz und gar erbärmliche, widerliche Heuchler, Lügner, Opportunisten und Pharisäer!

  21. gegen Rechtsbruch
    gibt es
    lt. GG Mittel/Artikel.

    nichts muss
    geduldet oder akzeptiert werden.
    sagt sogar ein Oberster Richter.

  22. Tierschutzverein schliesst 80-Jährige vom Backen aus, weil sie Eier für Teig benutzte (Focus).

    Aber legale Abtreibung bis zum neunten Monat fordern (Jusos).

  23. Wie interessant. Heute dachte ich gerade an Vaclav Klaus und schrieb zu ihm im „tag-der-opfer-der-bunten-republik-Strang einen Kommentar:

    „Völkerwanderung“ hieß auch das kleine feine treffende Büchlein von Vaclav Klaus, in dem er im Februar 2016, knapp fünf Monate nach Merkels verhängnisvollem Nero-Befehl („Alle reinlassen“), analysierte, warum sich die Invasionslawine gerade 2015 in Gang setzte, wo doch alle Faktoren (analphabetische, brutale, ständig anwachsende Menschenmassen in Islamien mit ununterbrochenen Kriegen untereinander) schon seit Jahrzehnten bis Jahrhunderten existierten – und ebenso der Druck, den sie in Namen des Isams auf Europa, ihr erstrebtes Siedlungsgebiet, ausübten. Sein Fazit: Der einseitige Verzicht Deutschlands auf Grenzen bei gleichzeitigen Anlocken dieser Leute bereits seit 2010 (dem „islamischen Frühling“) – Asyl garantiert – hat den Tsunami aufgebaut.

    https://www.amazon.de/V%C3%B6lkerwanderung-Erl%C3%A4uterung-Migrationskrise-Sonderwege-Manuscriptum/dp/3944872304

    Schön, daß Klaus weiter aktiv ist. Mit der AfD.

  24. Das Wort Patriot wurde aus der deutschen Sprache entfernt, weil ein Patriot ist ein Nationalist, ein Nationalist ist ein Nazi, und ein Nazi ist ein Rassist!

  25. OT

    „Multi-Kulti ist gescheitert.“ O-Ton Merkel

    Ich frage mich, ob der Burgdorfer Verein, so der „Lehrter Junge“ kein Schwarzafrikaner gewesen wäre, sondern ein einfaches deutsches Kind, ebenfalls seine Multi-Kulti – Spieler ausgeschlossen hätte.

    .

    „13-Jähriger auf Fußballplatz brutal zusammengeschlagen: Wo liegt die Grenze der Integration?

    Spieler der TSV Burgdorf haben einen 13-jährigen Jungen aus Lehrte auf dem Fußballplatz brutal zusammengeschlagen. Er erlitt innere Blutungen und kam ins Krankenhaus. Jetzt will der Verein Spieler seines jungen Multi-Kulti-Teams ausschließen.
    Fast zwei Jahre war Peter Kehl ihr Trainer. Ein Gespräch über Integration und ihre Grenzen.

    Peter Kehl, Trainer der ehemaligen C-Jugend des TSV Burgdorf. Quelle: Clemens Heidrich
    Burgdorf
    Hier, wo Fußballtrainer Peter Kehl steht, hat alles angefangen, auf einem Kunstrasen mit zwei Toren und Käfig drum herum. Damals hielten viele Leute im Verein es für eine gute Idee, aus ein paar Jungs, die regelmäßig zum Kicken kamen, ein Team zu bilden und es in den Club zu holen. Syrische Flüchtlingskinder waren dabei und Kinder aus Migrantenfamilien. Keine zwei Jahre später will der TSV Burgdorf diese Spieler aus dem Verein werfen, 12- und 13-Jährige. Was als Integrationsprojekt begann, fand sein schlimmstmögliches Ende. Stigmatisierung, Abmelden vom Spielbetrieb, Polizeieinsatz und Strafanzeigen.

    Wo alles begann: Das Stadion an der Sorgenser Straße. Quelle: Heidrich
    Das Scheitern einer guten Idee
    Seitdem fragt sich Peter Kehl, was da schiefgelaufen ist. Der 56-Jährige ist tagsüber Geschäftsmann und in seiner Freizeit einer der Ehrenamtlichen, die den Laden am Laufen halten. Er leitet den Gesamtverein TSV Burgdorf und übte zweimal in der Woche mit seinen Jungen, was er im Trainerkurs gelernt hatte – dribbeln, passen, Ballbehandlung, Taktik. An Wochenenden kämpfte seine C-Jugend auf Plätzen überall in der Region um Punkte, jene Spieler vom Bolzplatz, die beinahe alle aus schwierigen Verhältnissen stammen. „Klar, das war ein Multikulti-Team“, sagt Kehl, und man hört ihm an, wie sehr er die Ereignisse bedauert und am Ende auch das vorläufige Scheitern einer guten Idee.
    Eskalation auf dem Platz
    Die Lage eskalierte Ende September, beim Spiel der Burgdorfer gegen den FC Lehrte. Kehls Mannschaft hatte kurz vor Schluss aus einem Rückstand eine 6:5-Führung gemacht, als einer seiner Spieler einen Lehrter Angreifer foulte. Der sprang hoch und schubste zurück, was für seine Mannschaft Anlass genug war, den 13 Jahre alten Lehrter Jungen anzugreifen. Von Tritten und Schlägen gegen dessen Kopf war die Rede, Polizisten rückten an und nahmen Strafanzeigen gegen Spieler beider Teams auf, unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung, der 13-Jährige kam wegen innerer Blutungen in ein Krankenhaus.

    Das Stadion an der Sorgenser Straße. Quelle: Dege
    Es war nicht der erste Vorfall, den der Niedersächsische Fußballverband registrierte. „Die Mannschaft des SV Fuhrberg musste über den ganzen Spielverlauf Schmähungen über sich ergehen lassen“, berichtet Kehl. Zudem sei ein Fuhrberger von Burgdorfer Spielern „zu Boden geprügelt und mit Stollenschuhen getreten worden, auch gegen den Kopf“.
    Schön längere Zeit Probleme
    Doch es gab im Verein schon vorher Probleme mit diesen Kindern an der Grenze zur Pubertät. Kehl bescheinigt ihnen „ein großes Talent, sich unbeliebt zu machen“. Mit Sprüchen in einer Sprache, die viele im Club als Provokation und Respektlosigkeit auffassten. Im Training setzte sich das fort. Er bemerkte, dass der Begriff der Ehre eine große Rolle bei den Jungen spielt. Reibereien mit eigenen Mitspielern gehörten dazu, Trainer Kehl hörte Beleidigungen, in denen das F-Wort große Bedeutung hat, oft in Kombination mit der Mutter des Beschimpften. Kehl versuchte, die Jungen zusammenzuschweißen. Er ließ sie einen Kreis bilden und rufen „Wir sind ein Team“, und wenn wieder einer über die Stränge schlug, bat Kehl ihn, damit aufzuhören, und erwog, ihn nicht mehr aufzustellen fürs nächste Spiel.

    „Das ist jetzt eine kritische Phase“: Der Fußballplatz der TSV. Quelle: Bismark
    „Grenzen setzen und Wege zeigen“
    Die Kinder, die zum TSV Burgdorf kamen, besaßen Bildungs- und Teilhabegutscheine der Stadt Burgdorf. Zu Eltern hatte Peter Kehl meist keinen Kontakt, zum Training erschienen sie nicht. Grund zum Reden hätte es gegeben. Kehl erschrak, als er an zwei Jungen große Brandwunden entdeckte, er vermutet, dass sie aus Krieg und Verfolgung stammten. Als sich ein Kind verletzte, brachte der Geschäftsführer, Vereinsvorsitzende und Trainer dem Jungen eine Sportsalbe nach Hause, weil er nicht wusste, ob sich sonst jemand kümmern würde. Vorm Haus musste er sich wegen der vielen ähnlich klingenden fremdländischen Namen erst einmal orientieren, welche Klingel er drücken musste.
    Zusammengefasst wollte Kehl diesen Jungen, wie er es nennt, Grenzen setzen und Wege aufzeigen. Fußball ist für ihn noch immer ein geeignetes Mittel der Sozialarbeit, besonders bei Kindern, die auf dem Weg seien, Jugendliche zu werden. „Ob sie bald eine Lehre machen oder abdrehen, weil sie sich nicht an Regeln halten können, darum geht es, und das ist jetzt eine kritische Phase.“

    „Da waren wir die Opfer“: Peter Kehl Quelle: Heidrich
    Es ist der Moment, in dem alles über seine Mannschaft und ihren Trainer hereinbricht. Das Sportgericht des Niedersächsischen Fußballverbands urteilte, die Mannschaft sei „völlig außer Kontrolle geraten und hat erschreckendes kriminelles Gewaltpotenzial“. Auch der Vorstand der Fußballabteilung beim TSV Burgdorf verurteilte die Vorfälle und machte auf seiner Internetseite publik, dass Spieler aus dieser Mannschaft bereits vorher „in den Verdacht von Vandalismus, Diebstahl, Beleidigungen und Schlägereien im Umfeld des Burgdorfer Stadions gekommen“ seien. Nun sollen sie raus aus dem Verein. Keinen Platz soll in der Fußballsparte haben, wer für Fair Play, gegenseitigen Respekt und klare Regeln nichts übrig hat.
    „Den Gegner beleidigen, ist doch klar“
    Fragt man Kehl, was er von diesem Ausschluss hält, antwortet er diplomatisch. Er wirbt um Verständnis für seine C-Jugend. Fuhrberg? „Da waren wir die Opfer, die anderen bekamen ja zwei rote Karten.“ Attacken gegen den Lehrter Spieler entschuldigt er nicht, sagt aber, dass das Team den eigenen Mann verteidigen wollte. Rassistische Angriffe gegen den dunkelhäutigen Torwart vom FC Lehrte, auch von Kumpels der Spieler direkt hinterm Tor? „Beim Spiel sind eben Freunde da und beleidigen den Gegner, ist doch klar.“ Jedenfalls scheint das nicht selten beim Fußball klar und einfach möglich zu sein. Dass der eigene Ko-Trainer aus Namibia stammt, sei dann egal.
    Die Frage in Burgdorf ist nun, wie integriert werden kann, wer aus einem sozialen Umfeld wie einem Sportverein geworfen wird. Er sagt, es gebe zwei Lesarten im Verein. Leute, die Härte weiterem Verständnis vorziehen und für Ausschluss plädieren. „Ich respektiere die Meinung der anderen“, Kehl sagt nicht, dass er diese Meinung teilt. Aber er glaubt, dass man Kinder nicht wie Erwachsene bestrafen sollte.
    Antiaggressionstraining für Zwölfjährige
    Diese Kinder werden nun vom Jugendzentrum JonnyB betreut, das direkt ans Vereinsgelände grenzt. Mithilfe eines Antiaggressionstrainings sollen die Jungen lernen, sich unter Kontrolle zu haben. Es gibt Kontakt zur Mediationsstelle Waage, um Kontakt mit dem FC Lehrte aufzunehmen. Die Mannschaft will sich bei dem verletzten Lehrter Jungen entschuldigen und sammelt Geld für ein Geschenk.
    Drei Stunden in der Woche hatte Kehl Kinder aus unterschiedlichen Kulturen im Training zusammen, wie weit kann während dieser kurzen Zeit sein Einfluss reichen? Er denkt länger über die Frage nach, was er gelernt hat aus den vergangenen zwei Jahren. Mehr Kontakt zu Eltern haben, sagt er dann, besonders bei auffälligen Jungen. Und dass gelegentlich jemand auf sein Training hätte gucken sollen, um zu sehen, ob etwas falsch läuft. Er wünscht sich, dass der Fußballverband Themen wie Konfliktbewältigung in Trainerkursen behandelt. Sich selbst will er am Spielfeldrand in Zukunft zurücknehmen. „Lieber ein Spiel verlieren, als die Jungs noch anheizen.“ Seine Hoffnung ist, dass die Spieler wiederkommen. In ein, zwei Jahren vielleicht.

    Quelle: Heidrich
    „Pöbeleien schaukeln sich hoch“
    Nach Spielabbrüchen und Gewalttätigkeiten auf dem Fußballplatz können sich beteiligte Vereine an den gemeinnützigen Verein Waage wenden. Das Zentrum für Mediation und Konfliktschlichtung in Stadt und Region Hannover lädt zum Gespräch, um die Vorfälle zu klären. „Bei dieser Aussprache kann jede Seite auch mal rumschimpfen und seine Sicht darlegen“, sagt Lutz Netzig, der im Bereich Konfliktmanagement Fußball arbeitet. Dieses Angebot finanziert seit 2017 der niedersächsische Fußballverband in einem Modellversuch. Es richtet sich an Jugend- und Erwachsenenmannschaften.
    Ziel ist in der Regel eine Entschuldigung. Vereine können sich im Gespräch zudem auf ein Freundschaftsspiel verständigen, in einer Vereinbarung wird schriftlich festgehalten, bis wann dies passieren soll. Netzig glaubt, dass Beteiligte, Spieler etwa, sich in solch einer Runde klarmachen können, wo sie falsch reagiert haben. Verhindert werde zudem, dass sich Mannschaften oder Vereine in Zukunft als Feinde betrachten.
    Hauptgrund für Eskalationen auf dem Platz sind nach Netzigs Erfahrung in rund 20 Moderationen „Pöbeleien, die sich hochschaukeln“. Sie hätten selbst oft mit Animositäten zu tun, wie sie es auch in der Gesellschaft gebe. „Da geht es oft um die Abwertung anderer Gruppen, und wenn diese Gruppen aufeinandertreffen, eskaliert es.“ Gum“

    https://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Nach-eskaliertem-Jugendfussballspiel-in-Burgdorf-Trainer-Peter-Kehl-vom-TSV-Burgdorf-diskutiert-Grenzen-der-Integration

  26. OT

    O-Ton Merkel: „Multi-Kulti ist gescheitert.“

    Ich frage mich, ob der Burgdorfer Verein seine gewalttätigen Spieler ebenfalls ausgetauscht hätte, wenn der sogenannte „Lehrter Junge“ kein Schwarzafrikaner, sondern ein ganz normales deutsches Kind gewesen wäre.

    .

    „13-Jähriger auf Fußballplatz brutal zusammengeschlagen: Wo liegt die Grenze der Integration?
    Spieler der TSV Burgdorf haben einen 13-jährigen Jungen aus Lehrte auf dem Fußballplatz brutal zusammengeschlagen. Er erlitt innere Blutungen und kam ins Krankenhaus. Jetzt will der Verein Spieler seines jungen Multi-Kulti-Teams ausschließen. Fast zwei Jahre war Peter Kehl ihr Trainer. Ein Gespräch über Integration und ihre Grenzen.

    Peter Kehl, Trainer der ehemaligen C-Jugend des TSV Burgdorf. Quelle: Clemens Heidrich
    Burgdorf
    Hier, wo Fußballtrainer Peter Kehl steht, hat alles angefangen, auf einem Kunstrasen mit zwei Toren und Käfig drum herum. Damals hielten viele Leute im Verein es für eine gute Idee, aus ein paar Jungs, die regelmäßig zum Kicken kamen, ein Team zu bilden und es in den Club zu holen. Syrische Flüchtlingskinder waren dabei und Kinder aus Migrantenfamilien. Keine zwei Jahre später will der TSV Burgdorf diese Spieler aus dem Verein werfen, 12- und 13-Jährige. Was als Integrationsprojekt begann, fand sein schlimmstmögliches Ende. Stigmatisierung, Abmelden vom Spielbetrieb, Polizeieinsatz und Strafanzeigen.

    Wo alles begann: Das Stadion an der Sorgenser Straße. Quelle: Heidrich
    Das Scheitern einer guten Idee
    Seitdem fragt sich Peter Kehl, was da schiefgelaufen ist. Der 56-Jährige ist tagsüber Geschäftsmann und in seiner Freizeit einer der Ehrenamtlichen, die den Laden am Laufen halten. Er leitet den Gesamtverein TSV Burgdorf und übte zweimal in der Woche mit seinen Jungen, was er im Trainerkurs gelernt hatte – dribbeln, passen, Ballbehandlung, Taktik. An Wochenenden kämpfte seine C-Jugend auf Plätzen überall in der Region um Punkte, jene Spieler vom Bolzplatz, die beinahe alle aus schwierigen Verhältnissen stammen. „Klar, das war ein Multikulti-Team“, sagt Kehl, und man hört ihm an, wie sehr er die Ereignisse bedauert und am Ende auch das vorläufige Scheitern einer guten Idee.
    Eskalation auf dem Platz
    Die Lage eskalierte Ende September, beim Spiel der Burgdorfer gegen den FC Lehrte. Kehls Mannschaft hatte kurz vor Schluss aus einem Rückstand eine 6:5-Führung gemacht, als einer seiner Spieler einen Lehrter Angreifer foulte. Der sprang hoch und schubste zurück, was für seine Mannschaft Anlass genug war, den 13 Jahre alten Lehrter Jungen anzugreifen. Von Tritten und Schlägen gegen dessen Kopf war die Rede, Polizisten rückten an und nahmen Strafanzeigen gegen Spieler beider Teams auf, unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung, der 13-Jährige kam wegen innerer Blutungen in ein Krankenhaus.

    Das Stadion an der Sorgenser Straße. Quelle: Dege
    Es war nicht der erste Vorfall, den der Niedersächsische Fußballverband registrierte. „Die Mannschaft des SV Fuhrberg musste über den ganzen Spielverlauf Schmähungen über sich ergehen lassen“, berichtet Kehl. Zudem sei ein Fuhrberger von Burgdorfer Spielern „zu Boden geprügelt und mit Stollenschuhen getreten worden, auch gegen den Kopf“.
    Schön längere Zeit Probleme
    Doch es gab im Verein schon vorher Probleme mit diesen Kindern an der Grenze zur Pubertät. Kehl bescheinigt ihnen „ein großes Talent, sich unbeliebt zu machen“. Mit Sprüchen in einer Sprache, die viele im Club als Provokation und Respektlosigkeit auffassten. Im Training setzte sich das fort. Er bemerkte, dass der Begriff der Ehre eine große Rolle bei den Jungen spielt. Reibereien mit eigenen Mitspielern gehörten dazu, Trainer Kehl hörte Beleidigungen, in denen das F-Wort große Bedeutung hat, oft in Kombination mit der Mutter des Beschimpften. Kehl versuchte, die Jungen zusammenzuschweißen. Er ließ sie einen Kreis bilden und rufen „Wir sind ein Team“, und wenn wieder einer über die Stränge schlug, bat Kehl ihn, damit aufzuhören, und erwog, ihn nicht mehr aufzustellen fürs nächste Spiel.

    „Das ist jetzt eine kritische Phase“: Der Fußballplatz der TSV. Quelle: Bismark
    „Grenzen setzen und Wege zeigen“
    Die Kinder, die zum TSV Burgdorf kamen, besaßen Bildungs- und Teilhabegutscheine der Stadt Burgdorf. Zu Eltern hatte Peter Kehl meist keinen Kontakt, zum Training erschienen sie nicht. Grund zum Reden hätte es gegeben. Kehl erschrak, als er an zwei Jungen große Brandwunden entdeckte, er vermutet, dass sie aus Krieg und Verfolgung stammten. Als sich ein Kind verletzte, brachte der Geschäftsführer, Vereinsvorsitzende und Trainer dem Jungen eine Sportsalbe nach Hause, weil er nicht wusste, ob sich sonst jemand kümmern würde. Vorm Haus musste er sich wegen der vielen ähnlich klingenden fremdländischen Namen erst einmal orientieren, welche Klingel er drücken musste.
    Zusammengefasst wollte Kehl diesen Jungen, wie er es nennt, Grenzen setzen und Wege aufzeigen. Fußball ist für ihn noch immer ein geeignetes Mittel der Sozialarbeit, besonders bei Kindern, die auf dem Weg seien, Jugendliche zu werden. „Ob sie bald eine Lehre machen oder abdrehen, weil sie sich nicht an Regeln halten können, darum geht es, und das ist jetzt eine kritische Phase.“

    „Da waren wir die Opfer“: Peter Kehl Quelle: Heidrich
    Es ist der Moment, in dem alles über seine Mannschaft und ihren Trainer hereinbricht. Das Sportgericht des Niedersächsischen Fußballverbands urteilte, die Mannschaft sei „völlig außer Kontrolle geraten und hat erschreckendes kriminelles Gewaltpotenzial“. Auch der Vorstand der Fußballabteilung beim TSV Burgdorf verurteilte die Vorfälle und machte auf seiner Internetseite publik, dass Spieler aus dieser Mannschaft bereits vorher „in den Verdacht von Vandalismus, Diebstahl, Beleidigungen und Schlägereien im Umfeld des Burgdorfer Stadions gekommen“ seien. Nun sollen sie raus aus dem Verein. Keinen Platz soll in der Fußballsparte haben, wer für Fair Play, gegenseitigen Respekt und klare Regeln nichts übrig hat.
    „Den Gegner beleidigen, ist doch klar“
    Fragt man Kehl, was er von diesem Ausschluss hält, antwortet er diplomatisch. Er wirbt um Verständnis für seine C-Jugend. Fuhrberg? „Da waren wir die Opfer, die anderen bekamen ja zwei rote Karten.“ Attacken gegen den Lehrter Spieler entschuldigt er nicht, sagt aber, dass das Team den eigenen Mann verteidigen wollte. Rassistische Angriffe gegen den dunkelhäutigen Torwart vom FC Lehrte, auch von Kumpels der Spieler direkt hinterm Tor? „Beim Spiel sind eben Freunde da und beleidigen den Gegner, ist doch klar.“ Jedenfalls scheint das nicht selten beim Fußball klar und einfach möglich zu sein. Dass der eigene Ko-Trainer aus Namibia stammt, sei dann egal.
    Die Frage in Burgdorf ist nun, wie integriert werden kann, wer aus einem sozialen Umfeld wie einem Sportverein geworfen wird. Er sagt, es gebe zwei Lesarten im Verein. Leute, die Härte weiterem Verständnis vorziehen und für Ausschluss plädieren. „Ich respektiere die Meinung der anderen“, Kehl sagt nicht, dass er diese Meinung teilt. Aber er glaubt, dass man Kinder nicht wie Erwachsene bestrafen sollte.
    Antiaggressionstraining für Zwölfjährige
    Diese Kinder werden nun vom Jugendzentrum JonnyB betreut, das direkt ans Vereinsgelände grenzt. Mithilfe eines Antiaggressionstrainings sollen die Jungen lernen, sich unter Kontrolle zu haben. Es gibt Kontakt zur Mediationsstelle Waage, um Kontakt mit dem FC Lehrte aufzunehmen. Die Mannschaft will sich bei dem verletzten Lehrter Jungen entschuldigen und sammelt Geld für ein Geschenk.
    Drei Stunden in der Woche hatte Kehl Kinder aus unterschiedlichen Kulturen im Training zusammen, wie weit kann während dieser kurzen Zeit sein Einfluss reichen? Er denkt länger über die Frage nach, was er gelernt hat aus den vergangenen zwei Jahren. Mehr Kontakt zu Eltern haben, sagt er dann, besonders bei auffälligen Jungen. Und dass gelegentlich jemand auf sein Training hätte gucken sollen, um zu sehen, ob etwas falsch läuft. Er wünscht sich, dass der Fußballverband Themen wie Konfliktbewältigung in Trainerkursen behandelt. Sich selbst will er am Spielfeldrand in Zukunft zurücknehmen. „Lieber ein Spiel verlieren, als die Jungs noch anheizen.“ Seine Hoffnung ist, dass die Spieler wiederkommen. In ein, zwei Jahren vielleicht.

    Quelle: Heidrich
    „Pöbeleien schaukeln sich hoch“
    Nach Spielabbrüchen und Gewalttätigkeiten auf dem Fußballplatz können sich beteiligte Vereine an den gemeinnützigen Verein Waage wenden. Das Zentrum für Mediation und Konfliktschlichtung in Stadt und Region Hannover lädt zum Gespräch, um die Vorfälle zu klären. „Bei dieser Aussprache kann jede Seite auch mal rumschimpfen und seine Sicht darlegen“, sagt Lutz Netzig, der im Bereich Konfliktmanagement Fußball arbeitet. Dieses Angebot finanziert seit 2017 der niedersächsische Fußballverband in einem Modellversuch. Es richtet sich an Jugend- und Erwachsenenmannschaften.
    Ziel ist in der Regel eine Entschuldigung. Vereine können sich im Gespräch zudem auf ein Freundschaftsspiel verständigen, in einer Vereinbarung wird schriftlich festgehalten, bis wann dies passieren soll. Netzig glaubt, dass Beteiligte, Spieler etwa, sich in solch einer Runde klarmachen können, wo sie falsch reagiert haben. Verhindert werde zudem, dass sich Mannschaften oder Vereine in Zukunft als Feinde betrachten.
    Hauptgrund für Eskalationen auf dem Platz sind nach Netzigs Erfahrung in rund 20 Moderationen „Pöbeleien, die sich hochschaukeln“. Sie hätten selbst oft mit Animositäten zu tun, wie sie es auch in der Gesellschaft gebe. „Da geht es oft um die Abwertung anderer Gruppen, und wenn diese Gruppen aufeinandertreffen, eskaliert es.“ Gum“

    https://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Nach-eskaliertem-Jugendfussballspiel-in-Burgdorf-Trainer-Peter-Kehl-vom-TSV-Burgdorf-diskutiert-Grenzen-der-Integration

  27. Barackler 6. Oktober 2019 at 19:46

    Tierschutzverein schliesst 80-Jährige vom Backen aus, weil sie Eier für Teig benutzte (Focus).

    ACH! Mal wieder das HH-Tierheim in der Süderstraße unter der Veganer-Fanatikerin Sandra Gulla: Unter Hardcoreveganer im Hardcoreveganercafé geht da seit Jahren gar nix. Seit Jahren krempelt diese Tierstalinistin den Laden auf Ideologie und „Vegan“ um: Ein Normalo kann da inzwischen nicht mal mehr Meerschweinchen abnehmen. Diese Stalinistin kann weiter- und weitermachen, nachdem im Februar dieses Jahres mal versucht wurde, sie und ihre unsäglichen Praktiken loszuwerden:

    https://www.google.com/search?ei=8iqaXd7fM4KYsAfS5IqwBg&q=sandra+gulla+hamburg

  28. Zu@Babieca 06.10.2019 at 19:18

    Ich denke, das wäre ganz einfach , wenn eine Zweidrittelmehrheit das GG ändert und die BRD sich umbenennt -meinetwegen DRB – ! Danach müssen neue Personalausweise für alle Bürger ausgestellt werden und genau hier könnte dann entsprechend gesiebt werden !
    Man kann ja mal träumen dürfen .

  29. Grade gehört 5 fach Mord in Kitzbühl. Streit eines abgelegten mit Ex und Neufreund. Ex geht her und knallt
    Vater, Mutter Schwester, Ex und deren Freund um 6 in der Frühe ab. Keine Erwähnung, woher die Type kam.
    Mein Tip Mordlem.

  30. OT

    O-Ton Merkel: „Multi-Kulti ist gescheitert.“

    Ich frage mich, ob der Burgdorfer Verein seine gewalttätigen Spieler ebenfalls rausgeworfen hätte, wenn der sogenannte „Lehrter Junge“ kein Schwarzafrikaner, sondern ein ganz normales deutsches Kind gewesen wäre.

    .

    „13-Jähriger auf Fußballplatz brutal zusammengeschlagen: Wo liegt die Grenze der Integration?
    Spieler der TSV Burgdorf haben einen 13-jährigen Jungen aus Lehrte auf dem Fußballplatz brutal zusammengeschlagen. Er erlitt innere Blutungen und kam ins Krankenhaus. Jetzt will der Verein Spieler seines jungen Multi-Kulti-Teams ausschließen. Fast zwei Jahre war Peter Kehl ihr Trainer. Ein Gespräch über Integration und ihre Grenzen.

    Peter Kehl, Trainer der ehemaligen C-Jugend des TSV Burgdorf. Quelle: Clemens Heidrich
    Burgdorf
    Hier, wo Fußballtrainer Peter Kehl steht, hat alles angefangen, auf einem Kunstrasen mit zwei Toren und Käfig drum herum. Damals hielten viele Leute im Verein es für eine gute Idee, aus ein paar Jungs, die regelmäßig zum Kicken kamen, ein Team zu bilden und es in den Club zu holen. Syrische Flüchtlingskinder waren dabei und Kinder aus Migrantenfamilien. Keine zwei Jahre später will der TSV Burgdorf diese Spieler aus dem Verein werfen, 12- und 13-Jährige. Was als Integrationsprojekt begann, fand sein schlimmstmögliches Ende. Stigmatisierung, Abmelden vom Spielbetrieb, Polizeieinsatz und Strafanzeigen.

    Wo alles begann: Das Stadion an der Sorgenser Straße. Quelle: Heidrich
    Das Scheitern einer guten Idee
    Seitdem fragt sich Peter Kehl, was da schiefgelaufen ist. Der 56-Jährige ist tagsüber Geschäftsmann und in seiner Freizeit einer der Ehrenamtlichen, die den Laden am Laufen halten. Er leitet den Gesamtverein TSV Burgdorf und übte zweimal in der Woche mit seinen Jungen, was er im Trainerkurs gelernt hatte – dribbeln, passen, Ballbehandlung, Taktik. An Wochenenden kämpfte seine C-Jugend auf Plätzen überall in der Region um Punkte, jene Spieler vom Bolzplatz, die beinahe alle aus schwierigen Verhältnissen stammen. „Klar, das war ein Multikulti-Team“, sagt Kehl, und man hört ihm an, wie sehr er die Ereignisse bedauert und am Ende auch das vorläufige Scheitern einer guten Idee.
    Eskalation auf dem Platz
    Die Lage eskalierte Ende September, beim Spiel der Burgdorfer gegen den FC Lehrte. Kehls Mannschaft hatte kurz vor Schluss aus einem Rückstand eine 6:5-Führung gemacht, als einer seiner Spieler einen Lehrter Angreifer foulte. Der sprang hoch und schubste zurück, was für seine Mannschaft Anlass genug war, den 13 Jahre alten Lehrter Jungen anzugreifen. Von Tritten und Schlägen gegen dessen Kopf war die Rede, Polizisten rückten an und nahmen Strafanzeigen gegen Spieler beider Teams auf, unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung, der 13-Jährige kam wegen innerer Blutungen in ein Krankenhaus.

    Das Stadion an der Sorgenser Straße. Quelle: Dege
    Es war nicht der erste Vorfall, den der Niedersächsische Fußballverband registrierte. „Die Mannschaft des SV Fuhrberg musste über den ganzen Spielverlauf Schmähungen über sich ergehen lassen“, berichtet Kehl. Zudem sei ein Fuhrberger von Burgdorfer Spielern „zu Boden geprügelt und mit Stollenschuhen getreten worden, auch gegen den Kopf“.
    Schön längere Zeit Probleme
    Doch es gab im Verein schon vorher Probleme mit diesen Kindern an der Grenze zur Pubertät. Kehl bescheinigt ihnen „ein großes Talent, sich unbeliebt zu machen“. Mit Sprüchen in einer Sprache, die viele im Club als Provokation und Respektlosigkeit auffassten. Im Training setzte sich das fort. Er bemerkte, dass der Begriff der Ehre eine große Rolle bei den Jungen spielt. Reibereien mit eigenen Mitspielern gehörten dazu, Trainer Kehl hörte Beleidigungen, in denen das F-Wort große Bedeutung hat, oft in Kombination mit der Mutter des Beschimpften. Kehl versuchte, die Jungen zusammenzuschweißen. Er ließ sie einen Kreis bilden und rufen „Wir sind ein Team“, und wenn wieder einer über die Stränge schlug, bat Kehl ihn, damit aufzuhören, und erwog, ihn nicht mehr aufzustellen fürs nächste Spiel.

    „Das ist jetzt eine kritische Phase“: Der Fußballplatz der TSV. Quelle: Bismark
    „Grenzen setzen und Wege zeigen“
    Die Kinder, die zum TSV Burgdorf kamen, besaßen Bildungs- und Teilhabegutscheine der Stadt Burgdorf. Zu Eltern hatte Peter Kehl meist keinen Kontakt, zum Training erschienen sie nicht. Grund zum Reden hätte es gegeben. Kehl erschrak, als er an zwei Jungen große Brandwunden entdeckte, er vermutet, dass sie aus Krieg und Verfolgung stammten. Als sich ein Kind verletzte, brachte der Geschäftsführer, Vereinsvorsitzende und Trainer dem Jungen eine Sportsalbe nach Hause, weil er nicht wusste, ob sich sonst jemand kümmern würde. Vorm Haus musste er sich wegen der vielen ähnlich klingenden fremdländischen Namen erst einmal orientieren, welche Klingel er drücken musste.
    Zusammengefasst wollte Kehl diesen Jungen, wie er es nennt, Grenzen setzen und Wege aufzeigen. Fußball ist für ihn noch immer ein geeignetes Mittel der Sozialarbeit, besonders bei Kindern, die auf dem Weg seien, Jugendliche zu werden. „Ob sie bald eine Lehre machen oder abdrehen, weil sie sich nicht an Regeln halten können, darum geht es, und das ist jetzt eine kritische Phase.“

    „Da waren wir die Opfer“: Peter Kehl Quelle: Heidrich
    Es ist der Moment, in dem alles über seine Mannschaft und ihren Trainer hereinbricht. Das Sportgericht des Niedersächsischen Fußballverbands urteilte, die Mannschaft sei „völlig außer Kontrolle geraten und hat erschreckendes kriminelles Gewaltpotenzial“. Auch der Vorstand der Fußballabteilung beim TSV Burgdorf verurteilte die Vorfälle und machte auf seiner Internetseite publik, dass Spieler aus dieser Mannschaft bereits vorher „in den Verdacht von Vandalismus, Diebstahl, Beleidigungen und Schlägereien im Umfeld des Burgdorfer Stadions gekommen“ seien. Nun sollen sie raus aus dem Verein. Keinen Platz soll in der Fußballsparte haben, wer für Fair Play, gegenseitigen Respekt und klare Regeln nichts übrig hat.
    „Den Gegner beleidigen, ist doch klar“
    Fragt man Kehl, was er von diesem Ausschluss hält, antwortet er diplomatisch. Er wirbt um Verständnis für seine C-Jugend. Fuhrberg? „Da waren wir die Opfer, die anderen bekamen ja zwei rote Karten.“ Attacken gegen den Lehrter Spieler entschuldigt er nicht, sagt aber, dass das Team den eigenen Mann verteidigen wollte. Rassistische Angriffe gegen den dunkelhäutigen Torwart vom FC Lehrte, auch von Kumpels der Spieler direkt hinterm Tor? „Beim Spiel sind eben Freunde da und beleidigen den Gegner, ist doch klar.“ Jedenfalls scheint das nicht selten beim Fußball klar und einfach möglich zu sein. Dass der eigene Ko-Trainer aus Namibia stammt, sei dann egal.
    Die Frage in Burgdorf ist nun, wie integriert werden kann, wer aus einem sozialen Umfeld wie einem Sportverein geworfen wird. Er sagt, es gebe zwei Lesarten im Verein. Leute, die Härte weiterem Verständnis vorziehen und für Ausschluss plädieren. „Ich respektiere die Meinung der anderen“, Kehl sagt nicht, dass er diese Meinung teilt. Aber er glaubt, dass man Kinder nicht wie Erwachsene bestrafen sollte.
    Antiaggressionstraining für Zwölfjährige
    Diese Kinder werden nun vom Jugendzentrum JonnyB betreut, das direkt ans Vereinsgelände grenzt. Mithilfe eines Antiaggressionstrainings sollen die Jungen lernen, sich unter Kontrolle zu haben. Es gibt Kontakt zur Mediationsstelle Waage, um Kontakt mit dem FC Lehrte aufzunehmen. Die Mannschaft will sich bei dem verletzten Lehrter Jungen entschuldigen und sammelt Geld für ein Geschenk.
    Drei Stunden in der Woche hatte Kehl Kinder aus unterschiedlichen Kulturen im Training zusammen, wie weit kann während dieser kurzen Zeit sein Einfluss reichen? Er denkt länger über die Frage nach, was er gelernt hat aus den vergangenen zwei Jahren. Mehr Kontakt zu Eltern haben, sagt er dann, besonders bei auffälligen Jungen. Und dass gelegentlich jemand auf sein Training hätte gucken sollen, um zu sehen, ob etwas falsch läuft. Er wünscht sich, dass der Fußballverband Themen wie Konfliktbewältigung in Trainerkursen behandelt. Sich selbst will er am Spielfeldrand in Zukunft zurücknehmen. „Lieber ein Spiel verlieren, als die Jungs noch anheizen.“ Seine Hoffnung ist, dass die Spieler wiederkommen. In ein, zwei Jahren vielleicht.

    Quelle: Heidrich
    „Pöbeleien schaukeln sich hoch“
    Nach Spielabbrüchen und Gewalttätigkeiten auf dem Fußballplatz können sich beteiligte Vereine an den gemeinnützigen Verein Waage wenden. Das Zentrum für Mediation und Konfliktschlichtung in Stadt und Region Hannover lädt zum Gespräch, um die Vorfälle zu klären. „Bei dieser Aussprache kann jede Seite auch mal rumschimpfen und seine Sicht darlegen“, sagt Lutz Netzig, der im Bereich Konfliktmanagement Fußball arbeitet. Dieses Angebot finanziert seit 2017 der niedersächsische Fußballverband in einem Modellversuch. Es richtet sich an Jugend- und Erwachsenenmannschaften.
    Ziel ist in der Regel eine Entschuldigung. Vereine können sich im Gespräch zudem auf ein Freundschaftsspiel verständigen, in einer Vereinbarung wird schriftlich festgehalten, bis wann dies passieren soll. Netzig glaubt, dass Beteiligte, Spieler etwa, sich in solch einer Runde klarmachen können, wo sie falsch reagiert haben. Verhindert werde zudem, dass sich Mannschaften oder Vereine in Zukunft als Feinde betrachten.
    Hauptgrund für Eskalationen auf dem Platz sind nach Netzigs Erfahrung in rund 20 Moderationen „Pöbeleien, die sich hochschaukeln“. Sie hätten selbst oft mit Animositäten zu tun, wie sie es auch in der Gesellschaft gebe. „Da geht es oft um die Abwertung anderer Gruppen, und wenn diese Gruppen aufeinandertreffen, eskaliert es.“ Gum“

    https://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Nach-eskaliertem-Jugendfussballspiel-in-Burgdorf-Trainer-Peter-Kehl-vom-TSV-Burgdorf-diskutiert-Grenzen-der-Integration

  31. uli12us 6. Oktober 2019 at 20:08
    Grade gehört 5 fach Mord in Kitzbühl. Streit eines abgelegten mit Ex und Neufreund. Ex geht her und knallt
    Vater, Mutter Schwester, Ex und deren Freund um 6 in der Frühe ab. Keine Erwähnung, woher die Type kam.
    Mein Tip Mordlem.

    Wäre es ein eingeborener Österreicher, wären innerhalb von Minuten die Leitmedien voll mit Forderungen nach einer Verschärfung des im europäischen Maßstab verhältnismäßig lockeren Waffengesetzes Österreichs – daher ist stark zu vermuten, dass die Waffe illegal war – was wiederum relativ unzweideutige Rückschlüsse auf die Kultur des Täters ergibt.

  32. Die Zukunft gehört den Patrioten? Woher Katrin Ebner-Steiner ihren Optimismus nimmt, erschliesst sich mir nicht. Ihre Rede bis zu diesem Ausspruch lässt leider keinen Schluss zu, woher der Optimismus kommt. Das Land ist komplett verblödet, mit 20% Patrioten gegen das System, welches alle Strippen zieht, da sehe ich die Zukunft der Patrioten im Gulag.

  33. Penner 6. Oktober 2019 at 20:07
    Zu@Babieca 06.10.2019 at 19:18

    Ich denke, das wäre ganz einfach , wenn eine Zweidrittelmehrheit das GG ändert und die BRD sich umbenennt -meinetwegen DRB – ! Danach müssen neue Personalausweise für alle Bürger ausgestellt werden und genau hier könnte dann entsprechend gesiebt werden !
    Man kann ja mal träumen dürfen .

    Das hieße noch lange nicht, dass die das tun würden, was man sich erhofft – und zwar, dass die wieder abhauen.
    Die Türken hatten es vorgemacht, wie es geht – die bleiben einfach, obwohl sie es lt. Vertrag im Anwerbeabkommen überhaupt nicht durften.

  34. kalter Zorn 6. Oktober 2019 at 18:24; Bitte nicht Stasiakten dingsbums sondern Stasiverbrechenvertuschungsbehördenchefin.

    dr.ngom; Sorry, du warst erster.

    HeinzPosse 6. Oktober 2019 at 19:12; Die Linkenstrasse ist ja glücklicherweise in kürze Geschichte, eine auf die wir nicht stolz sein können, aber das bringt Geschichte halt so mit sich.

    Babieca 6. Oktober 2019 at 20:06; Was haben Veganer im Tierheim zu suchen. Die häufigsten dort aufgenommenen Tier sind nunmal Fleischfresser: Katzen, Hunde, Schweinchen.
    Geier. Wenn die kein Fleisch kriegen, dann kriegen die innerhalb kürzester Zeit Mangelerscheinungen.

  35. Neunzehnhundertvierundachtzig 6. Oktober 2019 at 20:20

    Die Zukunft gehört den Patrioten? Woher Katrin Ebner-Steiner ihren Optimismus nimmt, erschliesst sich mir nicht. Ihre Rede bis zu diesem Ausspruch lässt leider keinen Schluss zu, woher der Optimismus kommt. Das Land ist komplett verblödet, mit 20% Patrioten gegen das System, welches alle Strippen zieht, da sehe ich die Zukunft der Patrioten im Gulag.
    —————————————–
    So sehe ich das auch.

  36. @ einerderschwaben 6. Oktober 2019 at 18:41

    „NENE, das Ding ist gelaufen – da hilft uns nur noch Trump mit der US Army“

    Und/oder Boston Dynamics. 😉

    https://www.youtube.com/watch?v=LikxFZZO2sk

    Ich denke, wenn überhaupt, dann haut uns Putin raus. Dessen Lage zwischen den USA und China wird durch letzteres schließlich immer unangenehmer.

  37. @ Babieca 06. Oktober 2019 at 20:06

    Auch wenn ich für einen Spinner gehalten werde, mir geht bei dem ganzen Vegetarier- und Veganertum immer der Gedanke durch den Kopf, dass noch lange nich erforscht ist, was Pflanzen so empfinden können. Anscheinend können Bäume über ihre Wurzeln sogar untereinander kommunizieren. Zimmerpflanzen sollen durch freundliches Zureden besser gedeihen. Was mag im Kopf eines Kopfsalats vorgehen, wenn er zu Salat zerstückelt wird?

  38. Babieca 6. Oktober 2019 at 19:42
    Auch bei der erbarmungslos opportunistischen Welt, die seit mehr als einem Jahrzehnt, von mir beobachtete seit 2005/6 – dem islamischen weltweiten mörderischen Mo-Karikaturen-Aufstand – alles tut, um den Islam weißzuwaschen und die Kommentatoren, die „klar und furchtlos sprechen“, Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat gnadenlos sperrt, kommt heute Geseier:

    „Wir müssen klarer und furchtloser sprechen“
    Politik und Medien taten sich schwer, den islamistischen Hintergrund der Mordattacke auszusprechen. Das ist nicht gut für die Gesellschaft. Sie muss die Gegner beim Namen nennen.

    https://www.welt.de/debatte/kommentare/article201492146/Paris-Falsche-Angst-vor-dem-Terror.html

    Ihr seid ganz und gar erbärmliche, widerliche Heuchler, Lügner, Opportunisten und Pharisäer!
    ________________________________________
    „… ,um daraus auf die Allgemeinheit zu schließen. Aber genau auf diese Schlussfolgerung bezieht sich die Angst.“
    UNFASSBAR!

  39. RechtsGut 6. Oktober 2019 at 18:11
    EILT OT EILT OT EILT OT

    https://www.facebook.com/hgrundner/posts/3028486027167783

    Alle Facebooker – wir müssen einen Mega-Shitstorm gegen diese Carola Rackete organisieren!!!

    Das ist WICHTIG!!!

    – – – – – – – – – – –

    soso, das Rucola Trompete will auf keinen Fall in Deutschland leben, weil hier zu viele Menschen auf zu engem Raum leben. Aber jeden Neger den sie kriegen kann, unter Missachtung des Seerechts (nächstgelegene Hafen), hierher schleppen. Ohne Worte.

  40. @ Barackler 6. Oktober 2019 at 20:44

    Mein Reden: Vegetarier sind Mörder und Rassisten! 🙂 Wenn ich mein Schnitzel esse, is das Schwein lange tot – aber bei lebendigem Leibe in so ’nen Apfel zu beißen…! Und das mit dem Rassismus liegt ja auf der Hand: da werden Pflanzen einfach pauschal als minderwertiges Leben abqualifiziert, das man ruhig verspeisen darf!

  41. Wenn man die Nichtwähler mitrechnet, muss man von 95 % verblödeter Bürger ausgehn

    Daraus etwas Positives ableiten zu wollen, fällt mir ehrlich gesagt schwer ….

    Es sei denn, es gäbe genug Beter …

    Ansonsten rückt der Tag X schneller heran, als wir denken

  42. MaHei 06. Oktober 2019 at 20:52

    Einig!

    Die Wertigkeit der Lebewesen wird nach Ähnlichkeit mit dem Menschen festgelegt. Rassistisch und faschistisch. Ein Fisch ist schon weniger wert als ein Huhn.

  43. Neunzehnhundertvierundachtzig 6. Oktober 2019 at 20:20 . Die Zukunft gehört den Patrioten? Woher Katrin Ebner-Steiner ihren Optimismus nimmt, erschliesst sich mir nicht. Ihre Rede bis zu diesem Ausspruch lässt leider keinen Schluss zu, woher der Optimismus kommt. Das Land ist komplett verblödet, mit 20% Patrioten gegen das System, welches alle Strippen zieht, da sehe ich die Zukunft der Patrioten im Gulag.

    _______________________________

    Da sehe ich nicht so kritisch . Jede grundlegende Neuentwicklung braucht ihre Zeit . Schon heute nimmt die AfD in Bundestag und Länderparlamenten eine wichtige Gegenposition und Kontrollfunktion zu den Kartellparteien ein. Was noch schwer hemmt , ist derzeit weitgehend negative bis zur Hetze reichende Gegenposition der Medien, die aber noch über die Rundfunkräte ausgehebelt werden müßte .

    Spätestens wenn ( wie zu erwarten ist ) die Wirtschaft und die Finanzen auch in der Schafferrepublik “D“ in Kürze deutlich einknicken und die heutigen vollversorgten Konsumathleten
    nicht mehr ihre unendlichen Wünsche erfüllt bekommen , wachen auch die Trägen und Schaffer
    auf und denken mal etwas schärfer darüber nach, wer für dieses kommende Fiasko verantwortlich war und ist . “ Der bieder-naive Ausruf “ Wir schaffen das “ wird dann nur ein bundesweites Hohngelächter auslösen.

    Und diese Situation ist die nächste große Chance der Alternative für Deutschland , wenn sich nicht vorher die Nicht-Flügler gegen die Flügler in der Partei gegenseitig politisch gelähmt haben.

    Und aufpassen : So eine grenzenlose Dummheit aus Machtbesoffenheit wie sie uns ein Herr Strache und Genosse vorgeführt haben ( auch wenn zu nächtlicher Stunde auf Mallorca die attraktivsten Frauen locken ) bitte vermeiden , sonst wird die AfD wirklich nicht den großen Sprung nach oben schaffen !

    Und bedenkt : Die AfD ist gerade erst mal ca 5 Jahre alt !

  44. Barackler 6. Oktober 2019 at 20:44

    Auch wenn ich für einen Spinner gehalten werde, mir geht bei dem ganzen Vegetarier- und Veganertum immer der Gedanke durch den Kopf, dass noch lange nich erforscht ist, was Pflanzen so empfinden können. Anscheinend können Bäume über ihre Wurzeln sogar untereinander kommunizieren. Zimmerpflanzen sollen durch freundliches Zureden besser gedeihen. Was mag im Kopf eines Kopfsalats vorgehen, wenn er zu Salat zerstückelt wird?

    Kenne ich. Kein Witz: Ich beschnacke meine Pflanzen von Wohnung bis Acker auch. Und wenn ich es besonders gut mit ihnen meine, hauche ich ihnen ausatmend eine Extraportion CO2 auf die Blätter. Und ich halte es mit dem Spargel wie mit dem Schwein, mit dem Roggen wie mit dem Rindvieh, mit dem Pfifferling wie mit der Plötze, mit der Himbeere wie mit dem Hummer: Ich habe sie alle zum Fressen gern. Und hege und pflege sie.

  45. Charly1 6. Oktober 2019 at 19:57

    Und genau diese vollkommen behämmerten Versuche der Gutmenschen, irgendwelche Begriffe zu verfälschen, haben dieses Chaos geschaffen.
    Eine als populistisch bezeichnete Pseudokausalkette zu schaffen, war schon immer die besondere Fähigkeit der Ja-Sager, auf deren Kleingeistigkeit sich jede diktatorische Macht seit jeher stützt. Schlimmer noch: Die Eliten der machtgierigen Regierungen aller Zeiten kommen nicht immer selbst auf so dumme Ideen, sondern der Pöbel. Sie brauchen diesem Pöbel nur diesen Blödsinn grinsend nachzuplappern, schon fühlt sich der Pöbel ernstgenommen und steigert sich in die Dummheit hinein.
    Die Machtgierigen benutzen den Pöbel als Kreativabteilung – und dann bummdibumm, man hat eine Freiwilligenarmee.

    Dumm, dümmer, Gutmensch.

    P.S. Ich bin kein Patriot, ich blicke anders auf die Dinge. Dies bedeutet aber nicht, dass ich die deutsche Kultur nicht schätze, sondern das Gegenteil ist der Fall: Meine Sichtweise bringt mich erst zur Erkenntnis darüber, wie schützenswert ebendiese ist. Deutschland muss Deutschland bleiben!

  46. Barackler 6. Oktober 2019 at 20:44

    Frage: Warum gehen Giraffen immer entgegen der Windrichtung auf Nahrungssuche?

    Ich bin weit weg, zu behaupten, dass Pflanzen Gefühle haben, aber die Antwort auf die Frage lässt einen schon schnell zum Spinner werden. 😉

  47. Den LINKEN in den USA kocht die Suppe im Hintern; mediale Panikattacken, durchdrehende Verbalreifen, und verzweifelter AktivizifizioniSSmus…..
    William Barr ist in Australien, der Ukraine und Italien unterwegs und erforscht die konzertierte Aktion der Kabale (Russia, Russia, Russia) in der diese Länder geheimdienstlich verwickelt waren/sind.

    Prof. Dennis Prager stellt richtig fest:
    Die LINKE ist es nicht gewohnt UNTER BEOBACHTUNG ZU STEHEN.

    Prager: The left is not used to being investigated
    https://www.youtube.com/watch?v=AIXg93vRQIY
    🙂

    Patrioten schlafen nicht…..
    EXPOSING BENGHAZI – Operation Red October – An interview with Sgt. William Kotel & Nick Noe
    https://www.youtube.com/watch?v=QiPsLuQERcU

    …grab your Popcorns !

  48. advokat 6. Oktober 2019 at 19:19

    …schreibt einer, der sich „Chauvinismus jetzt“ nennt. Nicht mal sogenannte „Altrechte“ behaupten, dass sie Chauvinisten sind (was meistens wohl aber nicht stimmt)

    Ein Chauvinist ist jemand, der an die Überlegenheit der eigenen Gruppe glaubt. Wo ist das Problem?

    Ich sehe unser Volk gegenüber manch anderen Völkern haushoch überlegen.

    Wir sollten aufhören, uns von Begriffen zu distanzieren, nur weil Linke sie negativ besetzt haben.

  49. Sozialistische Ideologien gehören geächtet! Deren öffentliche Wiederkehr angeprangert. Deshalb heute PEGIDA Dresden – für die Freiheit! Wenigstens dieses kleine Stück Freiheit bewahren und dann sieht man weiter. Denn eines ist sicher (nicht unbedingt die Rente) – Wir sind das Volk!

  50. OT

    zu den geplanten Aktionen von diesen psychopathischen Extremklimakriegern in Berlin:

    Verkehrsblockade ist KEIN Protest und auch keine Demonstration.

    Es handelt sich in der Tendenz um Nötigung in Tateinheit mit (schwerem) Landfriedensbruch.

    D.h., alle Blockierer*innen sollten sofort eingeknastet werden. Denn die Strafandrohung für Landfriedensbruch und schweren Landfriedensbruch und Nötigung ist erheblich.

    Wir werden aber das Gegenteil erleben, wir werden in Berlin exemplarisch erleben, wie der Staat vor der linksgrünen Gutmensch*innen-Schar kapituliert.

    Da könnt ihr Gift drauf nehmen, dass das in diesem verkommenen Berlin so geschieht. Aber auch da gilt: Berlin und die Berliner, die haben es genau so verdient.
    Hoffentlich gibt es eine wirklich großes Chaos in der Stadt, insofern drücke ich der #extinctionrebellion sämtliche Daumen!

    Gleichzeitig aber denke ich: GLEICHES MIT GLEICHEM VERGELTEN. Man sollte das Protestcamp dieser psychopathischen Sektierer besuchen. Des Nachts. Und denen nachhaltig den Schlaf unmöglich machen, denen so richtig das Leben schwer machen.
    Das wäre wohl eine angemessene Antwort.

  51. …..und ein Neger, namentlich getarnt als „HANS Sarpei“, machte kürzlich Reportagen im TV.

  52. @Iche 6. Oktober 2019 at 22:25
    Ich respektiere jeden,
    der „noch nicht aufgeben“ will.
    Ich respektiere jeden,
    der „für seine Art zu leben“ kämpfen will.
    Ich respektiere und verstehe das.
    Doch er muss sich fragen,
    wie sinnvoll es ist,
    einen verlorenen Kampf zu kämpfen.

  53. @buntstift 6. Oktober 2019 at 17:54
    Europa ist aufgeteilt in ein islamistisch verseuchtes Westeuropa und ein christliches Osteuropa wo noch christliche Werte gelten und nicht die Scharia!

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