Fake-News zum Jubiläum auf Seite 1

FAZ & taz – Schwestern im Geiste der bunten Republik

Von WOLFGANG HÜBNER | Da hat der selige Willy Brandt damals schon recht gehabt: „Es kommt zusammen, was zusammen gehört!“ Im aktuellen Fall bezieht sich diese Erkenntnis auf das Verhältnis der einst großbürgerlichen Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) und der immer noch linksgrün daherdümpelnden „taz“:

Denn zum 70. Geburtstag der Patrioten-Hasser im ehemaligen Frankfurter Arbeiterviertel Gallus gratulierte ihr das Subventionsblättchen aus Berlin mit Eigennamen „die tageszeitung“ in Frakturschrift auf Seite 1.

Diese Liebesgeste begeistert die FAZ-Jubilare so sehr, dass sie in der Samstagsausgabe der von Monat zu Monat mehr an Abonnenten und Lesern verlierenden Zeitung auf der Titelseite unter der glückseligen Überschrift “Herzlichen Dank, KollegInnen!“ ein Foto der betreffenden taz-Ausgabe mit Fraktur bringen. Ist das schon – jedenfalls in FAZ-Kreisen – lustig genug, so ist es noch viel lustiger, wenn unter dem Foto zu lesen ist:

„Wen der herzliche Geburtstagsgruß wundert, hat wohl vergessen, dass Gegensätze sich anziehen.“

Bei Jubiläen wird bekanntlich viel getrunken, oft zu viel. Das könnte erklären, warum die FAZ-Redaktion die „Fake-News“ verbreitet, es gäbe Gegensätze zwischen ihrem Blatt und dem aus Berlin.

Dass es diese längst nur noch marginal in Tonfall und Orthographie gibt, ansonsten aber FAZ & taz im Kampf für die Abschaffung der Nation innig vereinte Schwestern des bunten Ungeistes sind, ist längst keine „rechte“ Unterstellung mehr, sondern tägliche Realität.

Wenn es gegen die AfD, gegen Trump, Brexit, Putin, Orban usw. geht, passt kein Millimeter mehr zwischen den beiden inzwischen allerdings arg ramponierten Meinungsmachern der Medien-und Politikblase.

Aber verderben wir der eisernen Merkel-Bastion in Frankfurt nicht ihren Geburtstag mit „rechter“ Nörgelei. Sondern erfreuen wir uns lieber an der Aussicht, dass im Fall der FAZ dem 70. Geburtstag vielleicht noch ein achtzigster, aber gewiss kein hundertster mehr folgen wird.

Für taz-Schreiber auf der Suche nach einem nichtprekären Arbeitsverhältnis sind das allerdings keine guten Perspektiven. Da tut man/frau gut daran, sich noch rechtzeitig bei der großen Schwester so richtig einzuschleimen – natürlich in Fraktur!

P.S.: Auch PI-NEWS feiert bald Jubiläum – am 11.11.2019 wird der „Hetzblog gegen den interkulturellen Frieden“ (Badische Zeitung) 15 Jahre alt…


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.