„Wir sagen den Sparerinnen und Sparern, dass ihre Einlagen sicher sind“: Mit diesem Satz traten Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihr damaliger Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) im „Schwarzen Oktober“ 2008 vor die Kameras. Heute wissen wir, dass diese Garantieerklärung nicht nur finanzpolitischer Unsinn war. Eine schäbige Placebo-Pille für das dumme Volk.

Etwas später räumte die Regierung sogar ein, dass die Erklärung von Merkel und Steinbrück „keine rechtsverbindliche und damit selbstständig einklagbare Garantie“ darstelle. Mit deutlicheren Worten: Sie war ein Versprechen, von dem man genau wusste, dass der Staat es nicht wird einhalten können.

Und exakt diese Finanzkrise hat der renommierte Wirtschaftsökonom Prof. Dr. Max Otte schon im Jahre 2006 in seinem spannenden Spiegel-Bestseller „Der Crash kommt“ vorhergesagt.

Jetzt geht der Krisenprophet sogar noch einen großen Schritt weiter und spricht von einem bevorstehenden „Weltsystemcrash“ – von Krisen, Unruhen und der Geburt einer neuen Weltordnung.

Denn was im Zuge der Banken- und Finanzkrise des Jahres 2008 ans Licht befördert wurde und mit diversen Unwahrheiten und unzähligen Lügen seitens der Regierenden sowie der vernebelnden Mainstream-Medien – mit Beschwichtigungen und Maßnahmen bis hin zum Geldfluten durch die Zentralbanken – weltweit gedeckelt wurde, das hat längst nicht zu einem tiefgreifenden Wandel geführt. Sogar ganz im Gegenteil.

Und dieser Wandel ist mehr als fällig!

Wann er kommen wird, das weiß auch Max Otte nicht genau, aber er wird kommen!

Otte über sein mehr als 600 Seiten starkes Werk:

„Ich habe in diesem Buch Gefahren aufgezeigt, die schnell in eine größere Katastrophe münden können. Bereiten Sie sich auf den Weltsystemcrash vor! Auch Noah glaubte man nicht, bis es zu spät war. Er traf dennoch unbeirrt seine Vorkehrungen. Vielleicht reicht es bei Ihnen nicht für eine vergleichbare ‚finanzielle Arche‘, aber vielleicht bekommen wir ja auch keine Sintflut.“

In seinem durchweg verständlich verfassten Buch gibt der Finanz- und Wirtschaftsexperte auch Ratschläge zur Krisenvorsorge für den kleinen Geldbeutel – bis hin zur detaillierten Darstellung von diversen Maßnahmen, die der Sicherung des Überlebens oder sogar des gesicherten Lebens dienen können.

Wer das Buch gelesen hat, dem wird eines schnell bewusst: ANSCHNALLEN ist angesagt!

Und diese Zahlen, Daten und knallharten Fakten haben sich ganz offenkundig in wenigen Tagen schneller als ein Lauffeuer herumgesprochen.

Denn Ottes neues Enthüllungsbuch mit Sprengkraft ist erst am 29. Oktober 2019 – also vor wenigen Tagen – im Handel erschienen und rangiert seither beim größten Internet-Versandhändler Amazon als Bestseller in den Kategorien:

• Nr. 1 in Börse & Aktien (Bücher)
• Nr. 1 in Geldanlage & Vermögensaufbau
• Nr. 1 in Geschichte Deutschlands (Bücher)

Im Gesamtranking, dem Amazon Bestseller-Rang, rangiert das Buch seit seinem Erscheinungstag unter den ersten 30 meistverkauften Büchern, wovon der Online-Versandhändler derzeit mehr als zwei Millionen im Angebot hat.

Bei diesen erfreulichen Zahlen verwundert es dann auch nicht, dass Ottes Buch schon in der ersten Woche auf Platz 9 in die Spiegel-Bestsellerliste geschossen ist.

Screenshot buchreport.de

Dieser herausragende Erfolg dürfte nicht nur der selbsternannten politischen Elite so ganz und gar nicht schmecken: Denn das langjährige CDU-Mitglied (WerteUnion) Otte gilt als vehementer Kritiker der Finanz-, Wirtschafts- und Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Auch hat Otte schon im Vorfeld der letzten Bundestagswahl öffentlich dazu aufgerufen, die Alternative für Deutschland (AfD) zu wählen.

Es gibt viele gute Gründe, sein neues Buch zu kaufen – die wichtigsten beiden sind:

  1. Lesen, verstehen, Freunde aufklären und ABSICHERUNG betreiben!

2. Das Buch auf Platz 1 der Bestsellerlisten hieven, um die Eliten nachhaltig zu ärgern…

» Max Otte: Weltsystemcrash, 640 Seiten, 24,99 Euro – hier bestellen!

WICHTIGER HINWEIS an die PI-NEWS-LESER:

Wie der PI-Gemeinde aus langjähriger Erfahrung bestens bekannt ist, werden „unliebsame“ Bücher vom durchweg linksideologisch durchsetzten Buchhandel gerne boykottiert und zensiert. Wir möchten die Leser daher eindringlich darum ersuchen, beim nächsten Stadtbummel einen Blick auf die Spiegel-Bestsellerwand in der örtlichen Buchhandlung zu werfen. Sollte, spätestens ab Montag (Spiegel-Bestsellerwoche Nr. 45/2019), das Buch von Max Otte nicht auf Platz 9 (im Fach 9) im Spiegel-Bestsellerregal bzw. an der Spiegel-Bestsellerwand zu finden sein, würde die PI-NEWS-REDAKTION sich über die Zusendung geeigneter Lichtbilder sowie den Namen des Buchhändlers / der Buchhandlung an info@pi-news.net freuen – wir machen dann ein schickes Fass auf!

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63 KOMMENTARE

  1. Was soll die „Eliten“ da groß ärgern. Die wissen doch, dass es crashen wird und treffen doch alle Vorkehrungen. Ob sie das dann auf dem Multikulti-Pulverfaß noch in ihrem Sinne kontrollieren können weiß ich nicht. Freiwillig wird denen dann sicher niemand mehr die Stimme geben.

  2. Die Grünen und Linken zähle ich übrigens nun nicht zu den sog. „Eliten“. Und der Rest hat diesen Titel ja auch nur, weil es an den Toig der Macht geschafft haben. Obwohl aile sicher auch geistig minderbemittelt sind wissen sie freilich, dass es crashen wird. Außer vielleicht die original Linksgrünen, die dann mit weggefegt werden, zumindest politisch.

  3. Fast wöchentlich erscheint ein neues dieser Crash-Bücher. Krall, Friedrich&Weik und nun Otte. Weltsystemcrash. Geht es nicht eine Nummer kleiner?
    Keine der angekündigten Katastrophen ist bisher eingetroffen. Keine Klimakrise, keine Finanzkrise, keine Autokrise. Und auch kein Bürgerkrieg.
    Ich kenne Leute, die von dem Aussagen der Krisenapologeten ihre persönlichen und finanzpolitischen Entscheidungen haben abhängig gemacht (LV gekündigt, Sparguthaben konsumiert, …) Sie bereuen heute, gut 10 Jahre danach, all diese Entscheidungen.

  4. „Heute wissen wir, dass diese Garantieerklärung nicht nur finanzpolitischer Unsinn war. Eine schäbige Placebo-Pille für das dumme Volk.“

    was einmal mehr beweist, dass diese ehemalige DDR Person für dieses Amt total ungeeignet ist. Für mich ist diese Person, eine verlogene Pfarrerstochter!

  5. Ob der prophezeite Crash so fulminant wird bleibt abzuwarten.
    Sicher ist es klug,einige Vorkehrungen zu treffen.

  6. @ American Beagle 2. November 2019 at 09:29 : Thema Crash-Bücher, auch sollten wir die vielen Politik Aufklärungsbücher nicht vergessen. Inzwischen wollen nun auch schon 20-jährige Wichtigtuer mit ihren Schinken das Land aufrütteln. Nun wer`s kauft! LoL

  7. Das beste Deutschland aller Zeiten, in dem Kriminelle gut und gerne leben und Gesetzestreue geknechtet werden. Die Masse jubelt und will mehr davon und sie wird mehr davon bekommen.

  8. „2. Das Buch auf Platz 1 der Bestsellerlisten hieven, um die Eliten nachhaltig zu ärgern…“

    Und ich hatte schon befürchtet, es ginge Otte um seinen persönlichen Gewinn. Ich verstehe nicht, was so ein Buch bringen soll – Otte umschifft ja regelmäßig die wirklichen Gründe, warum das jetzige Fiat-Geldsystem nicht auf Dauer vernünftig funktionieren kann. Daher hält er wohl auch dieser lauwarmen „Werteunion“ die Stange. Popanz, sonst nichts.

  9. Dieser Crash kommt nicht von einer auf die andere Minute, aber es crasht doch schon jahrelang, genau seit dem, die Schrottwährung € bestimmt und dem Volk aufgezwungen wurde, dieses Konstruckt € war, ist und wird nie eine brauchbarer Ersatz für eine Währung die dem Volk nützt sein.

  10. eine weltkrise sehe ich nicht, dafür ist die welt zu gross und verschieden. in europa gibt es drei grosse probleme im moment!

    1) islamisch-afrikanische masseneinwanderung
    2) Hochverrat durch viele Regierungen an den eigenen völkern
    3) Endlos-Krieg zwischen Russland und Ukraine im Donbass, woran Moskau alleinschuldig ist!

  11. American Beagle 2. November 2019 at 09:29

    Dass ich meine LV 2014 noch ausgezahlt bekommen habe bereue ich in keiner Weise. Es ist unglaublich naiv zu glauben, dass man in Zukunft da noch einen Pfennig sehen wird. Und es ist ungeheuer naiv zu glauben, dass die derzeitigen Schulden nicht irgendwann beglichen werden müssen. Und das wird nicht Merkel zahlen, sondern eben alle deren Bargeld dann nichts mehr wert ist. Ich meine, das System ist grundsätzlich auf Schulden gebaut (vermutlich für Fortschritt auch nicht anders möglich) und kann unter normalen Umständen eventuell lange oder ewig funktionieren, aber nicht, wenn es konzentriert übertrieben wird. Diese konzentrierte Übertreibung ist in der Euro-Zone in jedem Fall passiert. Durch niedrige Zinsen haben die Banken keine Erträge mehr und wenn die von niedrigen Zinsen künstlich am Leben gehaltenen Unternehmen crashen, dann schlägt das voll durch.
    Allen die meinen, es gäbe keinen Crash kann ich nur empfehlen darauf zu hoffen, dass Merkel ewig weiter regiert im Dauer-Konkurs. Mir ist schon lange klar, dass das die einzige Alternative ist. Aber ist ja auch nicht erfreulich.

  12. Ach so, kaufen oder lesen werde ich das Buch nicht. Wie und wann es crashen wird weiß ich natürlich nicht (insofern kann es auch am Montag schon sein), ich habe ja kein berechenbares Modell. Aber die grundlegenden Prinzipien sind doch I-Männchen klar. Wie soll denn die höchste Beschäftigung in der BRD zustande gekommen sein in der größten Krise? Das können doch nur Kredite zu niedrigen Zinsen bewirkt haben und die werden nie zurückgezahlt, jedenfalls nicht von denen die sie aufgenommen haben.
    Die Frage ist doch nur, wann sind die Erträge der Banken so weit geschrumpft, dass sie in Gänze (nicht nur eine Bank) gerettet werden müssen. Vielleicht schaft Merkel ja den Dauer-Konkurs etwas länger (nur dann rückt ihr die AfD immer weiter auf die Pelle). Bezahlen tun das heute schon die Bürger.
    Was der Otte noch zusätzlich schreibt …. ? Wenn er eine Lösung gegen den Crash hätte, ja dann würde ich das lesen.

  13. Hervorragend geschrieben, kann ich nur empfehlen.
    Ökonomen wie Max Otte, Markus Krall, Daniel Stelter, Bernd Luke, Alice Weidel usw. haben halt auch was sinnvolles gelernt.

  14. Jeder wartet ja auf einen „schwarzen Freitag“, an dem alles an einem Tag zusammenfällt.
    Wahrscheinlicher ist doch eher ein Crash auf Raten oder ein stetes Absacken bzw Zerbröseln, wie wir es von der BRD seit ca 10 Jahren her kennen.

  15. „Etwas später räumte die Regierung sogar ein, dass die Erklärung von Merkel und Steinbrück „keine rechtsverbindliche und damit selbstständig einklagbare Garantie“ darstelle. Mit deutlicheren Worten: Sie war ein Versprechen, von dem man genau wusste, dass der Staat es nicht wird einhalten können.“

    Nichts, aber überhaupt nichts, was unsere Plappermäulchen in Bundeskanzlerinnen Amt unverstanden wie ein Papagei wiederholt hat, irgendeine
    fundierte Basis.

    Rechtsverbindlich ist davon sowieso nichts. Sie ist wie ein Kleinkind, das fröhlich daher plappert “ Flieger“ , in den Himmel zeigt und dabei in die Händchen mit den abgefressen Fingernägeln patscht. Wer diese Frau ernst nehmen will, greift in schmutziger und stinkende Gallerte.

  16. Der linksfaschistoide SPIEGEL zeigt wieder mal seine hässliche Fratze:

    „Es geht nicht darum, AfD-Wählerinnen und AfD-Wähler zu „erreichen“. Es geht darum, sie auszugrenzen, zu ächten, sie klein zu halten, ihnen das Leben schwer zu machen, sie dafür, dass sie Neonazis und Rassisten den Weg zur Macht ebnen wollen, zur Verantwortung zu ziehen.“

    https://twitter.com/HasnainKazim/status/1190158792975106048?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Eembeddedtimeline%7Ctwterm%5Elist%3ABILD%3Awir_sind_bild&ref_url=https%3A%2F%2Fwww.bild.de%2F

    Man soll also mind. 6 Mio Deutsche „ächten, ausgrenzen, das Leben schwer machen.“ Was für ein verkommendes Blatt!

  17. ghazawat 2. November 2019 at 10:16

    Nun das Problem ist freilich nicht das Geschwätz der Politik. Noch haben wir eben i.a. Politik die schwätzen darf. Aber das Problem ist doch, dass dieses Geschwätz nicht demaskiert wird und von Bürgern zumindest bei der Stimmabgabe noch bestätigt wird. Ob das Geschwätz auch nur der Durchschnitsbürger glaubt weiß ich nicht aber dann hätte er daraus eben Konsequenzen ziehen müssen.

  18. Niemand kann 100 pro etwas verlässlich vorhersagen, weder ein Crash noch sonst was.
    Natürlich kommt irgendwann eine Änderung oder Crash, aber diese Propheten spekulieren nur auf Zeit, um dann Recht zu bekommen.

    Und wenn dann doch ein Crash kommt, das werden die Hedgefonds-Manager verursachen, um damit abzukassieren.
    ….oder Trump twittert es!

  19. American Beagle 2. November 2019 at 09:29
    Fast wöchentlich erscheint ein neues dieser Crash-Bücher. Krall, Friedrich&Weik und nun Otte. Weltsystemcrash. Geht es nicht eine Nummer kleiner?
    Keine der angekündigten Katastrophen ist bisher eingetroffen. Keine Klimakrise, keine Finanzkrise, keine Autokrise. Und auch kein Bürgerkrieg […]

    Mich würde es persönlich interessieren, wieviele der Untergangsapologeten und Katastrophenjünger inzwischen eine eingetragene Vorstrafe haben, weil sie versuchten, wegen der inzwischen inflationären Katastrophenszenarien versuchten, illegal eine Schusswaffe zu beschaffen und dabei erwischt wurden.

  20. American Beagle 2. November 2019 at 09:29
    Fast wöchentlich erscheint ein neues dieser Crash-Bücher. Krall, Friedrich&Weik und nun Otte. Weltsystemcrash. Geht es nicht eine Nummer kleiner?
    Keine der angekündigten Katastrophen ist bisher eingetroffen. Keine Klimakrise, keine Finanzkrise, keine Autokrise. Und auch kein Bürgerkrieg.
    Ich kenne Leute, die von dem Aussagen der Krisenapologeten ihre persönlichen und finanzpolitischen Entscheidungen haben abhängig gemacht (LV gekündigt, Sparguthaben konsumiert, …) Sie bereuen heute, gut 10 Jahre danach, all diese Entscheidungen.
    —————–
    Wer kein Warnradar hat kann es auch nicht sehen. Wir leben ja wirklich so gut wie noch nie. Selbst ein Normalo kann heute sich ein Porsche leasen oder finanzieren, sei es nur ein gebraucht Porsche 500 Euro pro Monat, immer hin. 80-er 90-er Jahre unmöglich. Der Kommunismus war auch nicht in einem Jahr erledigt. Erste Anzeichen für die Masse gab es schon 1981 mit Rationierung von Lebensmitteln zum Beispiel. 1987 wusste jeder das es auf Dauer so nicht ewig weiter gehen kann. 1989 war finito.

  21. Der Crash ist doch längst da!
    Clan-Boss trickst bei Asyl-Antrag,
    plötzlich will Miri seine kranke Mama pflegen.
    Nur noch AfD!!!

  22. INGRES
    2. November 2019 at 10:31

    „Nun das Problem ist freilich nicht das Geschwätz der Politik. Noch haben wir eben i.a. Politik die schwätzen darf. Aber das Problem ist doch, dass dieses Geschwätz nicht demaskiert wird und von Bürgern zumindest bei der Stimmabgabe noch bestätigt wird. “

    Wie soll der normale Bürger auch das Geschwätz entlarven können?
    Er kann es schlichtweg nicht!
    Er wird doch permanent zugemüllt mit Schlagzeilen: „Merkel macht Weltpolitik“, „die mächtigste Frau der Welt, die alles vom Ende her denkt“ und von ihr völlig unverstandene Floskeln wie Klima Ausstoß oder CO2-bepreisung, die dem unbedarftem Bürger vorgaukeln, sie hätte überhaupt eine Ahnung von dem, was sie plappert.

    Nein, der Normalbürger ist völlig chancenlos, zu erkennen, dass sie eine mit Stroh ausgestopfte Sprechpuppe ist. Zeigt sie nicht gerade mit AKK, um wie viel besser sie die Partei leiten kann?

  23. American Beagle 2. November 2019 at 09:29
    ————–
    Otte hat wenige Monate nach dem Crash vor 10 Jahren zum AktienKAUF geworben. Wenn schon dann bitte ehrlich sein. Seit einem Jahr wirbt Otte auf die Bremse zu treten, Bestände abbauen aber nicht zu 100%. Ein Teil umschichten in Krisensichere Aktien. Auch Edelmetalle wirbt er. Habe keine Aktien und bin trotzdem informiert.

  24. Wir werden ALLE diesen Crash erleben. Der kommt, vielleicht noch dieses Jahr – unwahrscheinlich – oder eben in ein bis zwei Jahren.

    Geld von der Bank holen. ALLES.
    Geld gegen SACHWERTE tauschen.
    GEISTIG sich auf Krise und Bürgerkrieg vorbereiten.

    Denn Kriege und Crash werden IM KOPF überlebt. GEISTIGE WEHRKRAFT ist das WICHTIGSTE, denke ich. Was der Kopf nicht vordenkt, kann der Körper nicht leisten.

  25. „Heute wissen wir, dass diese Garantieerklärung nicht nur finanzpolitischer Unsinn war. Eine schäbige Placebo-Pille für das dumme Volk.“

    Das wußte man mit wenig gesundem Menschenverstand damals auch. Wenn sich Bundesk. und Finanzm. vor die Kameras stellen und mit ernster Miene sagen, die Spareinlagen sind sicher, brennt die Hütte. D.h. die Einlagen sind nicht mehr sicher, aber bitte, Volk, lauft jetzt nicht alle an den Bankomat und hebt ab, sonst bricht das Bankensystem zusammen. Der Trick klappt aber nicht zu oft hintereinander: Rente, Sparenlagen… Drum wird er bei weiteren Dingen wohl gar nicht mehr verwendet: Grenze, öffentlicher Raum, Eigentum, Leben,…

  26. Das Buch ist zumindest in der Hardcover-Variante – und als Taschenbuch wird es das Buch zZt wohl noch nicht gebeb – nicht nur 350, sondern 513 Seiten stark und hat dann noch weitere fast 130 Seiten Anhänge, Quellenangaben und Inhaltsverzeichnis. Aber der Preis sind tatsächlich nur 24,99 €.

  27. Währungssystem-Crash-Vorhersagen haben seit mind. 20 jahren Hochkonjunktur . Bisher wurden alle realen kleinen Krisen-Ansätze mit viel Geld zugeschüttet .

    So sehr ich Otte schätze , aber jetzt übertreibt er wirklich .

    Is klar, als deutscher Autor geht es nicht mehr nur um den Eurocrash ( der schon x-mal vorhergesagt wurde) , es muß gleich der Weltsystemcrash sein . Und hinter dem Wort „crash“ läßt sich alles und jedes verstecken.

    Jeder dieser Crashpropheten weiß sehr wohl , dass die Menschen viel lieber über Katastrophen , Unglücke , Mord und Totschlag und natürlich über Geldvernichtungen lesen, als über gute , schöne Ereignisse oder einer relativ langweiligen Fortsetzung der Gegenwart.

    Und die Deutschen sind für total negative Vorhersagen bei ihrem Geld viel empfänglicher als andere, weil sie schon 2 Hyperinflationen erlebt haben .

    Die allerdings sind aufgrund ihrer 2 verlorenen Weltkriege aufgetreten.

    Die Sieger aus beiden Weltkriegen hatten keinerlei Geldzusammenbruch , obwohl sie auch hohe Schulden angehäuft hatten .

    Das lassen gerne die Propheten weg , wenn sie den Leuten heutzutage Angst machen , denn dann würden sie nur noch mit Hypothesen (Vermutungen ) hantieren .

    Also- lieber Herr Otte , kein Mensch kann aufgrund der nahezu unübersehbaren Einflußparameter auf die Weltwirtschaft mit hinreichender Genauigkeit voraussagen , was in einigen Jahren sein wird.

    Und wie heißt das alte Finanzsprichwort ?

    „Lege nie alle Eier in ein Nest“ !

  28. Der „Club of Rome“, Geheim Regierung der Gegenwart mit dem „Komitee der 300“ haben die Macht über die politischen Regierungen. Niemand berichtet etwas vom „Club of Rome“. Dieser exklusive Klub hat nicht mit Rom/Italien zu tun. Es ist die größte „Denkfabrik“ der mächtigen Kreise, die eine Neue Weltordnung erreichen wollen. Der Klub sagt unseren Politikern, wo`s lang geht.
    Der Club of Rome gibt die Generallinien der politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen vor,
    nicht wir als brave Wähler!
    Die überwiegende Mehrheit der Menschen hält das für unmöglich. Wenn Sie auch dieser Meinung sind, dann gehören Sie zur Mehrheit. Die Vorstellung, dass eine geheime Elitegruppe alle Aspekte unseres Lebens kontrolliert, geht über deren Verständnis hinaus.
    „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus.“ Diese Märchen hat man uns in der Schule erzählt.

  29. INGRES 2. November 2019 at 09:50

    Schau dir mal die Schuldenentwicklung der VSA seit dem 1. Weltkrieg an. So lange geht das schon gut – mit den immer höheren Schulden.

  30. 1. Lesen, verstehen, Freunde aufklären und ABSICHERUNG betreiben!

    Meine Worte.
    Gemeinschaften außerhalb des www. bilden.
    Sich vernetzen ohne das Netz ❗

  31. Es gibt noch mehr gute Gründe, kein einziges Buch dieser Geschäftemacher und selbsternannten Propheten zu kaufen !

  32. Markus Krall geht vom Wirtschaftscrrash inkl. Euro aus. Max Otte sagt auch was über eien Rezession.

  33. American Beagle 2. November 2019 at 12:26

    Nun ich bin kein Experte. aber ich sage doch, normales Schulden machen kann lange gut gehen. Aber man kann davon keine Zombie-Wirtschaft finanzieren. Hinter den USA-Schulden stehen die besten Unternehmen der Welt. Europa hat da nichts (nd immer weniger) zu bieten.
    Ich weiß nicht ob das Modell von Krall nun tatsächlich in einem Jahr zum Crash führt, aber die Grundlagen sind nun mal simpel und wenn die Banken pleite sind sollen eben danach 7500 Mrd zur Rettung benötigt werden. Ich kann dagegen leider nicht argumentieren.

  34. INGRES 2. November 2019 at 12:54

    Man sollte vielleicht besser sagen: den USA-Schulden stehen die besten Unternehmen der Welt gegenüber. Und die USA haben den riesigen Binnenmarkt, den Dollar als Leitwährung usw.

  35. Anscheinend bekomme ich momentan keine längeren Kommentare durch, deshalb der Versuch einer Zweiteilung:

    Mathias 2. November 2019 at 10:36
    Teil1:

    Was der Krall in seinen Vorträgen versäumt hat, ist die 15% Überhangsbeschäftigung (repräsentiert in den 15% sog. Zombie-Unternehmen mit der Angabe von Geschäftszweigen zu konkretisieren. Ich weiß auch nicht im Einzelnen wer diese Unternehmen sind, aber es muß sie ja geben (Zalando sicherlich, wohl auch die in den Städten überall entstandenen Konsumtempel).

  36. INGRES 2. November 2019 at 13:00

    Mathias 2. November 2019 at 10:36
    Teil2
    Ich war nicht auf überflüssige Unternehmen gekommen, aber auf Schrottbeschäftigung. Die findet halt in diesen überflüssigen Unternehmen statt (dagegen hat Siemens Technik abgebaut, das kommt noch hinzu). Das Leasing-Geschäft ist dann möglicherweise auch eine sinnlose künstlich erzeugte Bechäftigung. Dann kommt Asyl und die Staatsbürokatie hinzu.
    Im Grunde genommen ist das alles ein riesiges Beschäftigungsprogramm, laber durch die niedrigen Zinsen verdeckt. Frühere Beschäftigungsprogramme wurde halt noch explizit mit einem bestimmten Betrag aufgelegt, dich das aktuelle ist über die niedrigen Zinsen zu einer gigantischen Dauereinrichtung geworden. Und das muß natürlich irgend wann hochgehen. Finanziert wird das ja jetzt schon
    durch den Werte schaffenden Bürger.

  37. Estenfried 2. November 2019 at 11:29
    Mathias 2. November 2019 at 10:45
    American Beagle 2. November 2019 at 09:29

    Mathias so ist es. Otte hat ca. 2 Jahre vor der Finanzkrise gewarnt, und nach dem Zusammenbruch der Märkte hat er dann 2009 gesagt man solle wieder Aktien kaufen. Seitdem hat er kein Buch mehr geschrieben, jedenfalls keinen neuen Crash vorhergesagt. Wenn Otte jetzt wieder ein Buch schreibt und eine Warnung raushaut sollte man sich zumindest Gedanken machen was gerade schiefläuft.

    Noch was, Otte ist nicht der Typ Crashprophet der eine durch Werbung finanzierte Internetseite betreibt und jedes Wochenende einen neuen Crash ankündigt, oder der mit jährlich neuen Crashbüchern seinen Leben finanziert. Die paar Kröten die Otte mit dem Buch verdient hätte er gewiss nicht nötig..

  38. BePe 2. November 2019 at 13:08
    ——————-
    Der Meinung bin ich auch. Wenn man schon etwas schreibt, dann sollte man auch ein wenig nachdenken. In Wirklichkeit bin ich Flügelanhänger. Flügelanhänger deswegen weil die Ossi AfD-ler nicht wischi waschi reden wie z.B. Meuthen. In dieser Sache muss ich Otte aber zur Seite springen, obwohl Otte eher Alternative Mitte ist.

  39. Estenfried 2. November 2019 at 11:29
    Währungssystem-Crash-Vorhersagen haben seit mind. 20 jahren Hochkonjunktur . Bisher wurden alle realen kleinen Krisen-Ansätze mit viel Geld zugeschüttet .
    So sehr ich Otte schätze , aber jetzt übertreibt er wirklich .
    ———————
    Ich sage er übertreibt nicht, schon allein deswegen nicht, weil er das Wort „Welt“ in der Überschrift mit einbaut. Schaut mal nach Südamerika, Afrika, Naher Osten und selbst in der EU bricht Lungenentzündung aus wenn wir nur eine Grippe bekommen die uns natürlich mit ansteckt. Ein Crash wird nicht von uns ausgehen.

  40. INGRES 2. November 2019 at 12:54

    Und die konkurrenzlose deutsche Autoindustrie zerstören die bekloppten Deutschen/EUropäer jetzt auch noch.

  41. Mathias 2. November 2019 at 13:25

    Bei einem Finanzbuch ist mir die politische Ausrichtung des Autor eher egal. Es sei denn, er ist Kommunist, Sozialist oder apokalyptischer Ökogrüner.

  42. INGRES 2. November 2019 at 13:00
    Anscheinend bekomme ich momentan keine längeren Kommentare durch, deshalb der Versuch einer Zweiteilung:
    Mathias 2. November 2019 at 10:36
    Teil1:
    Was der Krall in seinen Vorträgen versäumt hat, ist die 15% Überhangsbeschäftigung (repräsentiert in den 15% sog. Zombie-Unternehmen mit der Angabe von Geschäftszweigen zu konkretisieren. Ich weiß auch nicht im Einzelnen wer diese Unternehmen sind, aber es muß sie ja geben (Zalando sicherlich, wohl auch die in den Städten überall entstandenen Konsumtempel).
    —————–
    Selbst ich gehöre dazu. Ohne billige Zinsen über 8 Jahre hätte mein Geschäftsmodell nicht funktioniert. Hat nichts mit Zockerei zu tun. Ganz normale Firma.

  43. Mathias 2. November 2019 at 13:43

    Ich will übrigens niemand beleidigen, wenn ich von „Schrottätigkeiten“ sprach. Aber das war immer mein Gedanke, Wo kann denn in der Kriese die Rekordbeschäftigung herkommen? Aber ich habe das immer nur mit einer Schönung der Arbeitslosenstatistik in Zusammenhang gebracht.
    Ich habe insbesondere immer an Call-Center gedacht, ich hab ja selbst immer die Anrufe bekommen (die man bei Anzeige der Rufnummer ja zum Glück nicht annehmen muß). Ich dachte nicht, dass das alles zusammenmal den Crash auslösen könnte. Es war für mich immer nur allgemein klar, dass es crashen muß wegen der künstlichen Schulden-Anhäufung.
    Der Krall hat die Beobachtung der hohen Beschäftigung einfach präzisiert und alles zusammen gefaßt. Otte ist da nicht mehr nötig.
    Wer also meint. es gäbe nach der Krallschen Argumentation nicht notwendig einen Crash kann das einfach angreifen, indem er die Grundlage künstliche Beschäftigung anzweifelt. Ich kann das nicht, denn mir war das ja aufgefallen, wenn ich auch nicht die Konsequenzen überblickt habe.

  44. Wie gesagt ich lese keine Crash-Bücher, ich bin nicht verrückt danach. Aber Fakten sind halt Fakten. Ich weiß nicht was der Otte noch zu sagen hat. Aber die Argumentation von Krall ist einfach wasserfest. Man kann höchstens hoffen, dass sein Rechenmodell den Crash zu früh prognostiziert. Aber der Zeitpunkt ist ja auch nicht das Wesentliche, es wird jedenfalls nicht mehr ewig dauern.
    Aber die Grundlagen sind wasserdicht. Ich hatte ja gesagt, er nennt keine Namen und Geschäftszweige der Zombie-Unternehmen (die nur durch die niedrigen Zinsen leben). Aber er bringt ein überzeugendes indirektes Indiz. In der Krise ist nicht nur die Beschäftigung auf einen Rekord gegangen, sondern auch die Zahl der Firmenpleiten um 15% zurück gegangen. Daraus schließt er auf 15% Zombies.
    Krall ist leider seriös, man kann nur hoffen, dass sein Rechenmodell nicht auf die Realität paßt. Andererseits kann man nun beobachten, wie die Banken den Bach runter gehen.

  45. Kauft weiterhin Aktien, Fonds, Zertifikate, Optionsscheine, Staatsanleihen etc. Alles wird gut.

  46. Freut mich immer, bei diesem Thema die Kommentare von INGRES zu lesen. Gefallen mir.

    Muß man sich nochmal das Szenario von Krall vorstellen:
    1. Erstmal Firmenpleiten und Massenarbeitslosigkeit. Das heißt, man ist schon mal Job und Einkommen los.
    2. Dann will man vom Vermögen leben. Dann kommt die Hyperinflation: Vermögen weg.
    3. Dann will man Geld vom Sozialstaat haben. Aber der wird auch gerade geschröpft und könnte dann instabil werden.

    Joa, kann lustig werden …

  47. Übrigens Krall geht davon aus, dass wir hinsichtlich des Euro nicht das Opfer einer Verschwörung oder von Bösartigkeit sind, sondern eben das Opfer von Inkompetenz. Nicht dass das nun inhaltlich was Besonderes ist, aber er hat als Person in der Öffentlichkeit ein gesundes Urteil über die Negativauslese in der Politik.

  48. Hallo ingres !
    Das Wort negativauslese hörte ich vom krall im Kieler Landeshaus .
    Waren sie auch zugegen ?
    Es war ein wirklich guter Vortrag.

  49. Kieler1 2. November 2019 at 19:17

    Nein, ich habe das in einem Gespräch mit Krall gesehen. Ich finde seine Klarheit bemerkenswert. Ich weiß gar nicht wie er sich das leisten kann. Hat er vielleicht in den USA eine Rückzugsmöglichkeit?

  50. Sie gehören zu denen, die man heute gerne „Crashpropheten“ nennt. Ihre Herangehensweise an das Problem ist unterschiedliche, doch in den wichtigsten Punkten sind sie sich einig:

    Otte: https://antaios.de/antaios-liefert-jedes-buch/88079/weltsystemcrash
    Friedrich & Weik: https://antaios.de/antaios-liefert-jedes-buch/88008/der-groesste-crash-aller-zeiten
    Homm: https://antaios.de/antaios-liefert-jedes-buch/80362/der-crash-ist-da
    Krall: https://antaios.de/antaios-liefert-jedes-buch/43564/der-draghi-crash
    https://antaios.de/antaios-liefert-jedes-buch/78047/wenn-schwarze-schwaene-junge-kriegen
    Müller: https://antaios.de/antaios-liefert-jedes-buch/77916/machtbeben
    Schulte: https://antaios.de/antaios-liefert-jedes-buch/43591/kontrollverlust.-wer-uns-bedroht-und-wie-wir-uns-schuetzen

    Das sind alles keine Idioten. Das sind erfahrene Leute in der Finanzwelt, die bis vor wenigen Jahren noch im GEZ-Funk als beliebte Experten teils Dauergäste waren.
    Sie alle warnen jedoch heute vor den Auswirkungen der falschen Politik der Herrschenden. Deshalb kommen sie im Staatsfunk der Herrschenden nicht mehr oder seltener vor.
    Ihre Bücher sind trotzdem Bestseller.

    Das wir in einem degenerierenden Fake-System mit Gedankenpolizei und verdrehter Sprache leben, dass die herrschende Politik ideologisch und nicht rational agiert, dass die Herrschenden unsere deutsche Wirtschaft ruinieren und dass gedrucktes Geld ohne Gegenwert und ohne Vertrauen höchstens zum Feuermachen taugt, dafür braucht man kein Experte zu sein. Das so viele wirkliche Experten solche Eindrücke noch nüchtern untermauern, sollte einem schon zu Denken geben.

  51. (Berichtigung zu 22:14)

    Ihre Herangehensweise an das Problem ist unterschiedlich, (…)
    Dass wir in einem degenerierenden Fake-System mit Gedankenpolizei und verdrehter Sprache leben, dass die herrschende Politik ideologisch und nicht rational agiert, (…)

  52. @Kieler1
    @INGRES

    Was Markus Krall angeht, sollte man dieses Interview gelesen haben:
    https://www.gold.de/artikel/interview-dr-markus-krall/

    Siehe auch hier:
    http://www.pi-news.net/2019/06/wann-gehen-die-goldenen-zeiten/

    Ja, Krall ist neuerdings auch im Edelmetallsektor tätig, wie man hört und profitiert sicher davon, wie alle „Crashpropheten“ von ihren Bestsellern profitieren.
    Den einen oder anderen Euro jetzt schon in physisches Gold und durchaus auch in physisches Silber zu investieren und diese sicher zu lagern, ist aber wahrscheinlich wirklich keine ganz so ganz dumme Idee. Sachwerte sind angesagt, die nicht verderben und immer einen inneren Wert behalten. Einige Nahrungs- und Wasservorräte vorzuhalten, legale Waffen griffbereit zu haben, mit denen man auch umgehen kann, eine gut verrammelbare Türe zu besitzen und gute Kontakte in seinem Umfeld zu pflegen, ist sicher auch keine schlechte Idee. Ein intaktes soziales Umfeld ist wahrscheinlich der beste Schutz, wenn in Merkels wirrem Buntland mal schlechtere Zeiten anbrechen sollten. Vorsicht bleibt jedenfalls die Mutter der Porzellankiste.

  53. Der Vortrag von Krall in Kiel ist ja auch online noch anzuhören (Link über PI):

    http://www.pi-news.net/2019/09/der-euro-ist-am-ende-wann-kommt-der-crash/

    Die Sache scheint für mich deshalb jetzt brenzliger zu werden als vor ein paar Jahren, weil der Aktienkurs der Deutschen Bank jetzt zwischen 6 und 7 steht.
    Selbst auf dem Höhepunkt der Krise 2008/2009 blieb der Kurs (von 116 im Jahr 2007 kommend) bei etwa 20.
    Zwischen 6 und 7 jetzt ist also wirklich ganz außergewöhnlich und besorgniserregend niedrig. Das war mir aufgefallen, bevor ich den Vortrag von Krall gehört hab‘. Der dann leider genau erklären konnte, warum das so ist, und dann eine Prognose machte, wohin das führt.
    Man kann nicht sagen, daß die Nullzinspolitik, die das alles auslöst, auf Inkompetenz beruhte. Das war nunmal nötig, um Italien und Frankreich zu stabilisieren und den Euro zusammenzuhalten. Wenn man das will, war das nötig. Natürlich wäre es besser, stattdessen den Euro gehen zu lassen.
    Der Patient war krank, der Arzt hat ihn unter Drogen gesetzt, so daß er noch eine Weile fröhlich herumläuft (= fiebrig erhöhte Konjunktur mit hoher Beschäftigung). Jetzt braucht der Patient eine (Finanz-)Spritze nach der anderen, und kommt von der Droge nicht mehr runter. Die ihn aber langsam ebenfalls umbringt (= Ruin von Banken und Versicherungen). So kann man sich das vorstellen.
    Steinbrück hat gerade vorgeschlagen, die Zinsen wieder langsam zu erhöhen (also im Bild den Patienten langsam wieder von der Droge zu entwöhnen). Netter Versuch, vielleicht grundsätzlich die richtige Idee. Aber auch das wird nicht gehen und nicht gemacht werden (können). Und so wird es wohl alles seinen Lauf nehmen, vermute ich.
    Ach so, von wegen „Weltsystemcrash“: Den Amerikanern geht’s auch nicht gut, die machen auch Nullzinspolitik. Und natürlich würde eine Wirtschaftskrise in der gesamten westlichen Welt (Europa, Amerika) dann auch China treffen. Das stimmt also schon, mit den weltweiten Auswirkungen. Das ist Globalisierung …

  54. Eistee 2. November 2019 at 23:10

    Die auch auf sozialistischen Utopien beruhende Inkompetenz muß man natürlich in Gesamtheit sehen. Wenn durch Inkompetenz eine katastrophale Situation erzeugt wurde, können natürlich bestimmte Maßnahmen notwendig sein um ein bestimmtes Unterziel noch zu erreichen. Aber das ändert ja nichts daran, dass durch generelle Inkompetenz die katastrophalen Szenarien erzeugt werden. Also zum Beispiel die Einführung des Euro oder die Eingriffe der Politik in den Markt, z. B. in den USA damals die gesetzlich verordnete Kreditvergabe an kreditunwürdige Leute. Man kann eine Wirtschaft eventuell eben auch kompetent führen. Und die Markteingriffe dürfen nicht Fehler des Marktes auch noch belohnen. Aber das ist halt nun mal alles gelaufen.

  55. Klar, Sozialismus führt zu nichts, und der Euro war ein Fehler, da sind wir uns einig. Ich war auch schon bei seiner Einführung gegen den Euro, und ich war auch schon immer gegen eine europäische Integration, die weitergeht als ein „Europa der Vaterländer“, also weiter als etwa die EG auf dem Stand der 1970er Jahre. Im Verhältnis der Staaten zueinander ist „gute Nachbarschaft“ gut, eine Ehe dagegen kann Probleme bereiten und ggf. auch zu einer sehr häßlichen Scheidung führen. Das hab‘ ich schon immer so gesehen. Aber keiner wollte auf mich hören. Insofern bin ich sehr erfreut, daß diese Meinung jetzt mit der AfD endlich eine Stimme bekommen hat.

    Bei der Sache mit den Krediten an kreditunwürdige Personen in den USA („Community Reinvestment Act“) bin ich mir nicht so sicher: Man muß sehen, daß es in den USA keine dauerhafte Sozialhilfe oder Hartz IV gibt, sondern nur staatliche Hilfe für einen sehr kleinen Personenkreis und nur begrenzt auf bis zu fünf Jahre. Das ist einfach ein anderes, mehr privates System. Es kann sein, daß dieses Gesetz dazu diente, Bedürftigen Wohnraum zu verschaffen. Nur eben nicht wie bei uns direkt durch Geld vom Amt für die Miete, sondern unter Einbeziehung der Banken und in Form eines Kredits (von dem jeder weiß, daß er nie zurückgezahlt wird, aber das werden Hartz IV-Gelder hier auch nicht). Kann also sein, daß dieses Gesetz nicht ganz so negativ zu sehen ist, wie es zunächst scheint (vgl. auch den Wikipedia-Artikel dazu).

    Hmm, warum bringt die Capital gerade jetzt so einen (durchaus faszinierenden) Blick in die Geschichte heraus?

    https://www.capital.de/wirtschaft-politik/bankencrash-1931-wegen-pleite-geschlossen?article_onepage=true

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