Bücher lesen ist wichtig für Kinder - auch im Zeitalter des Internets.

Man muss keine aufwendigen Untersuchungen anstellen, um einen dramatischen Verlust an Lesefähigkeit und Leselust unter den Kindern und Jugendlichen wahrzunehmen. Smartphone-Kultur ist Häppchenkultur: rasch mal dies, schnell mal das, immer bereit, sich ablenken zu lassen – geschickt mögen sie sein, die Kinder, aber das darf man keinesfalls mit Bildung oder Gründlichkeit verwechseln.

Kinder und Jugendliche sind immer weniger in der Lage, sich über eine halbe Stunde, Stunde, anderthalb Stunden zu konzentrieren und sich von nur einem einzigen Buch fesseln zu lassen. Wenn es blinkt, schießt, hin und her fetzt, dann geht das. Aber dieses sich Verkriechen mit einem Buch?

Die Entwicklung ist dramatisch: Deutschland war immer ein Leseland, und bis heute ist die flächendeckende Ausstattung mit Buchhandlungen und Leihbibliotheken eine weltweit in dieser Dichte einmalige Kulturleistung. Über die Vorteile des Lesens als eines Teils des Lebens muss man kein Wort verlieren. Wie wichtig die Kulturtechnik „Lesen“ ist, liegt auf der Hand.

Aus dem Verlag Antaios kommt dazu das passende Buch, auf das wir im Oktober schon einmal hingewiesen haben: Die beiden Publizistinnen (und Mütter!) Ellen Kositza und Caroline Sommerfeld haben einen Leitfaden für Eltern und Großeltern zusammengestellt – „Vorlesen“ heißt das Buch – und darin gliedern die Autorinnen rund 180 Bücher für vier Altersgruppen, also vom Bilderbuch bis zu den Schmökern für 15-Jährige.

Kositza und Sommerfeld haben also aus der fast unüberschaubaren Masse an Kinder- und Jugendbüchern dasjenige ausgewählt, was entweder seit 100, 50 oder 30 Jahren zeitlos gut vorgelesen oder hingelegt werden kann oder was in den vergangenen Jahren an Gutem dazukam. Denn noch immer gibt es empfehlenswerte Neuerscheinungen, großartige Geschichten mit glänzenden Illustrationen, und die Autorinnen verweigern sich mit ihrem Buch bewusst der allgemeinen Klage darüber, dass nichts Gutes mehr gedruckt würde.

Ein paar Beispiele, ein paar Weihnachtsempfehlungen:

  •  Einer der Klassiker, eher für Jungs, ist Otfried Preußlers Sage „Die Abenteuer des starken Wanja“ – eine wunderbare Geschichte darüber, wie aus einem Träumer und Faulpelz ein Held und Zar wird, und zwar einer mit einem immer gütigen und dem einfachen Volk zugewandten Herzen. Zum Vorlesen und Selberlesen ab neun Jahren – hier bestellen!
  •  Für etwas jüngere Kinder gibt es das ebenso lustige wie beflügelnde Buch „Matilda“ von Roald Dahl. Ein kleines Mädchen ist klug und liest sehr gern, aber die anderen finden das komisch. Nur die Bibliothekarin und eine junge Lehrerin nicht. Also wird gelesen. Und gezaubert. Und begriffen: Wer richtig liest, lebt nicht nur in einer Welt … Ab acht Jahren – hier bestellen!
  • Oder ein Comic, eine „Graphik Novel“ für Jugendliche, so ab 13 Jahren: Riad Sattoufs „Der Araber von morgen“, mittlerweile auf vier Bände angewachsen – ein sehr, sehr lehrreicher Blick auf das, was irgendwie, aber doch irgendwie nicht funktioniert in den Ländern, aus denen die meisten „Fachkräfte“ einreisen – hier bestellen!

Der Verlag Antaios hat rund um Kositzas und Sommerfelds Vorlesen einen Bücherschrank eingerichtet, in dem man für Weihnachten in rund 100 lieferbaren Kinderbüchern stöbern kann. Dort findet man natürlich auch die drei eben vorgestellten Bücher. Wer bis Anfang kommender Woche bestellt, kriegt die Bücher noch bis Heiligabend.

» „Vorlesen“ von Kositza und Sommerfeld ist hier erhältlich!

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46 KOMMENTARE

  1. Wie der Araber seinen Karton packte und sich von Europa verabschiedete !
    Ist einen viel besseren Titel für ein Buch !

  2. An den starken Wanja kann ich mich noch erinnern. Lag jahrelang auf dem Ofen und ist dann in die Welt gepilgert.

    Der wäre besser daheim geblieben, in der Welt ist ja alles auch nicht besser. Siehe „Oh wie schön ist Panama“.
    Komm, Bär, laß uns in die Ferne schweifen…

  3. Ein Vorschlag, der an Rassismus grenzt.

    Zu Lesekompetenz gehört das richtige elternhaus und die minimale EQ Ausstattung. Wer also fordert, dass die Kinder mehr lesen unterstützt damit eindeutig die Intellektuellen Oberschichten.

    das hat nichts mehr mit Klimagerechtigkeit, Gendergerechtigkeit und Chancen gleichheits zu tun. Wenn es nach unserer Regierung geht, gibt es nur das Recht auf gleiche .Dummheit. Allein schon der Gedanke an lesende Eliten ist tabu.

    Ich bin überzeugt, dass die meisten Artikel für Frau Dr Merkel von ihrem Büro in eine Kurzfassung Readers Digest einfaches Lesen umgeschrieben werden.

  4. Ich bekam damals den Struwwelpeter und ein dickes Buch von Wilhelm Busch zu Weihnachten geschenkt. Das hatte ich als Kind gerne gelesen. An manchen Stellen hatte ich gestutzt, weil mir nicht klar war, dass sich z.B. Bordeaux auf Stroh reimen soll (bei Tobias Knopp), aber inzwischen bin ich klüger.
    In der Jugendzeit hatte ich gerne Klassiker gelesen, wie Goethe, Schiller, Kleist u.a., aber auch Christian Morgenstern und Heinz Erhardt. Und irgendwann bin ich dann in ihre Fußstapfen getreten, nur noch nicht berühmt geworden. 🙁
    Aber ich lebe ja auch noch. 🙂

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    .
    Deutschland wird zum Dritte-Welt-Land..
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    Solange die rot/grüne Ideologie und Multikulti in den Lehrplänen Vorrang hat, solange werden die Kinder immer dümmer und unselbstständiger.. ..ja… Lebensunfähig!
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    Je mehr vom Staat und staatliche Leistung abhängig sind, desto besser lassen sich die Massen kontrollieren und steuern.
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    Wer kann sollte seine Kinder sofort auf Privatschulen schicken.
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    Lehren aus Pisa
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    „Die Lust am Lesen wird Schülern ausgetrieben“

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    Jeder fünfte Neuntklässler kann nicht richtig lesen. Die Professorin für Literaturdidaktik Christine Garbe erklärt, warum das aus ihrer Sicht auch am „bornierten, konservativen Schulsystem“ in Deutschland liegt.
    .

    SPIEGEL: Jeder fünfte Schüler hat große Mühe, Texte zu lesen und zu verstehen. An Schulen, die keine Gymnasien sind, ist es sogar fast jeder Dritte. Tendenz steigend. Das ist das Ergebnis der jüngsten Pisa-Studie. Wie schlimm ist das?
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    https://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/pisa-lehren-die-lust-am-lesen-wird-schuelern-ausgetrieben-a-1300060.html
    .
    .
    .
    MIGRATION TÖTET!
    MIGRATION TÖTET!

  6. https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/jerusalem-post-un-botschafter-christoph-heusgen-auf-negativliste/

    Nach den Verbrechen deutscher Diktaturen erneuert Merkelregierung die Schandtaten Deutschlands!

    Unglaublich aber wahr – Merkel schafft es tatsächlich den deutschen UN Botschafter und damit natürlich auch Deutschland auf die Negativliste des Simon Wiesenthal Centers zu befördern. Das schaffte vor ihr niemand. Deutschland streckt seine Judenvernichtenden Arme wieder in die Welt aus. Eine Schande zum Schämen! Pfui, die die jeden Tag gegen Nazis schreien stehen auf den Listen der größten Antisemiten der Welt als Beweis, das sie selbst diese Nazis sind!

  7. francomacorisano 12. Dezember 2019 at 18:15

    z.B. „Mohrenwäsche“ von Tom Sharpe. Das Buch ist politisch seeeehr inkorrekt, deshalb auch nur noch antiquarisch zu bekommen, aber auch witzig.

  8. …ach lesen …!
    Wie man heute sieht, kommt man ohne dies
    mit weniger Aufwand wesentlich weiter.
    Machs wie die Journalösinnen von der Uni :
    Lies nur Facebook und Twitter.
    Schrei rum, tanz rum … und das Geld kommt dann
    von ganz alleine angeregnet.
    Woher ?
    … ist doch wurscht.
    Strom kommt doch auch so.

    Wenn schon Lesen, dann :
    Wilhelm Busch (egal, alles).
    „Die Schatzinsel“ – ungekürzt, – nicht „liebevoll bearbeitet für die Jugend“.
    „Die rote Zora und ihre Bande“ ist ebenfalls nicht schlecht.
    „Krieg der Knöpfe“ gut.
    Kalle Blomquist (alles).
    Von Tove Jansson (alles) Mumin Familie.
    Die 3 Musketiere – Dumas.
    Von Dumas alles, wunderbarer Stil.
    5 Freunde Bücher : Von Enid Blyton alles.

  9. Auch lesenswert…

    „Al Gore erzählte uns von „einer unbequemen Wahrheit“. Es scheint, dass viele Klimaforscher die Wahrheit als ziemlich unpraktisch empfunden haben.

    Der Begleitartikel („Die Fed hat 100 Jahre Daten zum Klimawandel verschrottet“) beschreibt, wie das kanadische Bundesumweltministerium alle aufgezeichneten Temperaturdaten vor 1950 verworfen hat. Sie argumentierten, dass die Messungen nicht den neuesten Techniken entsprachen. Ich vermute, dass es viel mehr damit zu tun hatte, dass die historischen Aufzeichnungen ihre AGW-Behauptungen unsinnig machten.

    Der Artikel beginnt:
    „Kanadier, die der Kohlenstoffsteuer von Ministerpräsident Justin Trudeau bereits misstrauisch gegenüberstehen, sind angesichts des Berichts des in Ottawa ansässigen Blacklock-Reporters, dass Environment Canada bei der Entwicklung seiner Computermodelle für die Auswirkungen des Klimawandels auf ein Jahrhundert an Wetterdaten verzichtet hat, wahrscheinlich noch misstrauischer.““

    https://torontosun.com/opinion/columnists/goldstein-feds-scrapped-100-years-of-data-on-climate-change

    Der Betrug der menschengemachten Klimaerwärmung lebt schon seit mehr als 20 Jahren davon, dass die früheren Wärmeperioden einfach verschwiegen werden. Es war nämlich früher schon deutlich wärmer, wie es noch kein CO2 gab und ob Sie es glauben oder nicht, es wird seit Jahren wieder kälter.

  10. Drohnenpilot 12. Dezember 2019 at 18:12

    Bei den Schulen vergeht doch den deutschen Schülern die Lust am Lesen. Die haben genug damit zu tun, ihre Schulzeit gesund und lebend zu überstehen.

  11. Warum lesen?
    Da gibt es doch Vorlese-Äpps, damit sich das Kind schon in jungen Jahren darauf vorbereiten kann, dass ihm auch als Erwachsenem „das Richtige“ vorgelesen wird.

    Wir wollen ja nicht, dass aus den Kleinen aufsässige Rächte werden, die sich als freie Bürger eines freien Landes begreifen.

  12. Shalom!
    Dieser Strang ist vorläufig (!) beendet, jedoch aktueller denn je, denke ich:

    https://www.youtube.com/watch?v=dXSyw7ix7zY

    „Uwe Steimle“… und die Schnoddrigkeit der „MDR- Praktikanten“ (mein post vor Tagen zu diesem Thema) der „Publikumsredaktion“. Gerade jetzt zur Weihnachtszeit …
    die auch, und gerade!, hier richtig rituell gefeiert wird! Ohne „Merkel- Poller“!

    „Lesen“! Das macht in unserem Leben schon immer viel aus. Es ist nicht nur beruflich notwendig, sondern trägt auch wesentlich (!) zur Charakterbildung bei, sofern es allumfassend ist.
    Nicht „einseitig belastet“. Wie das Herunterleiern von Suren des Korans, der Bibeltexte oder des Talmud.

    Immer wieder werde ich hier mit meiner Nase darauf gestoßen, das „Berufsschüler“ „Studenten“ sind …
    Im gesamten arabischen Raum, dem östlichen Mittelmeer ist DAS Sprachgebrauch!
    Wir sind es anders gewohnt. Und das fällt schwer…

    Einem Touristen aus Europa fällt das kaum auf. Man wundert sich über „so viele Studierende“…
    Ringt mir ein müdes Lächeln ab … Was sind dann künftige Ärzte, Krankenschwestern, Professoren?
    Schwer zu verstehen … ist aber so.

    Einen schönen Abend!
    Shalom!

    Z.A.

  13. Offensichtlich Angst vor der Wahrheit auch beim Deutschen Wetterdienst.

    „Offenbar sind auch etliche Mitarbeiter des DWD anderer Meinung: So die Mitteilung eines dieser Mitarbeiter, dessen Namen bekannt ist, den wir aber aus verständlichen Gründen (Personenschutz) hier nicht nennen wollen.

    ‚Terminus „Der DWD“: Im Namen meiner Kollegen im DWD sage ich, dass dieser Temrinus nicht zutreffend ist. Ich bitte zur Kenntnis zu nehmen, dass fast alle meine Kollegen im DWD genau wissen, was läuft, dass sie aber (öffentlicher Dienst!) Gefahr laufen, der fachlichen Unkenntnis geziehen werden oder sich auf disziplinarische Maßnahmen einstellen müssen. Daher bitte den Terminus „der DWD“ ersetzen durch „die DWD-Führungsetage“. Und die stehen auch mit dem Rücken zur Wand, denn wenn sie nicht mit den Wölfen heulen, werden ihnen vermutlich seitens der Politik Gelder gestrichen!:“

    Auch dort werden frühere Warmphasen, die die völlig ohne das menschengemachte Klimakiller Gas CO2 existierten, verschwiegen.

    https://kaltesonne.de/warum-ignoriert-der-deutsche-wetterdienst-das-wetter-vor-1881/

    Was mit Klima zu tun hat, Sie werden nach Strich und Faden belogen und das erfolgreich, weil Sie fast keine Chance haben, sich tatsächlich zu informieren.

  14. „Die Entwicklung ist dramatisch: Deutschland war immer ein Leseland, und bis heute ist die flächendeckende Ausstattung mit Buchhandlungen und Leihbibliotheken eine weltweit in dieser Dichte einmalige Kulturleistung.“

    Kann man so nicht mehr unterschreiben. In allen (!) besuchten Städten gibt es immer weniger Buchhandlungen. Und die Qualität der Buchhandlungen ist grottenschlecht. Nur noch ganz neu geschriebene Bücher. Klassiker sind kaum noch zu finden. Damit meine ich jetzt nicht nur die tatsächlichen Klassiker sondern Autoren des letzten Jahrhunderts und, ja auch, in der Abteilung Belletristik.

    Ich habe noch ein weiteres Problem was ich auf mich zukommen sehe. Als Anhänger der vielen Abenteuerromane und Kriminalgeschichten aus früheren Zeiten werde ich diese Bücher vererben wollen. Ein echtes Problem. Meine Bücher waren mir immer heilig. Wie findet man später Leser denen man die vererben kann in der Hoffnung das sie diese so behandeln wie ich es getan habe ?

  15. Ich krieg rote Ohren, wenn ich nur dran denke, was lesen für’n Spaß war!
    Die Bücher von Enid Blyton, und von Herbert Kranz: Im Dschungel abgestürzt, Astrid Lindgren: Kalle Blomquist. Das gab es im Kinderfunk:

    Wird etwas gestohlen
    an irgend einem Ort
    Dann muß man sich holen
    unbedingt sofort
    Kalle Bomquist
    den Meisterdedektiv
    Kalle Bomquist
    den Meisterdedektiv

    Keiner schwebt in Ängsten
    wenn er sich dies merkt
    ehrlich währt am längsten
    wie hier bewiesen wird durch
    Kalle Bomquist
    den Meisterdedektiv
    Kalle Bomquist
    den Meisterdedektiv

  16. Empfehlenswert auch die Märchentrilogie „Zackarina, der Sandwolf und das Meer“. Leider nur mehr gebraucht erhältlich, da scheinbar nicht mehr neu aufgelegt. Dabei führen diese Märchen Kinder spielerisch an die Archetypen heran, vermitteln also Orientierung und Lösungen für alle Aufgaben des Lebens, wie sie heute mehr denn je gebraucht würden, gerade mittels frühkindlicher Prägungen, für die Märchen eine herausragende Rolle spielen.

  17. Warum lesen, es gibt doch genug Moscchenn zu besichtigen. Und wenn schon lesen, dann doch bitte den Koran.

  18. …und den hell-deutschen Eltern für ihre Blagen was fürs`s Leben,
    damit die eigene Brut auch ein guter Claas Relotius werde:
    Patricia Highsmith „Der süsse Wahn“. Hier können die kleinen
    lernen, wie man sich eine todkranke Schwester erfindet um
    an der Arbeitsstelle zu punkten.

  19. Spirou gibt es auch auf Deutsch, genauso wie Tin Tin und Der kleine Spirou. Das sind die besten Komiks aus Belgien.

  20. Fast alles sehr gute Bücher, bis auf „Die Araber von morgen“ … – sowas würde ich nie empfehlen und natürlich nie kaufen und verschenken. Warum nur Winnetou I? Alle Karl-May-Bände sind wunderbar, ich habe sie verschlungen und sie haben einen Ehrenplatz in meiner Bibliothek. Speziell „Durch die Wüste“ und die Folgebände haben mir als Kind schon den Islam und den Orient realistisch nahe gebracht.

  21. Heutzutage sind sogar Kinderbücher zensiert. Wenn da ein böses Wort vorkommt, wird das geändert. Sogar Bücher von Mark Twain befinden sich darunter. Echt schlimm.

  22. Ronja 12. Dezember 2019 at 19:47
    Ich bin eine der wenigen Leseratten, die Karl May nicht gut fanden. „Der schreibt nicht schön“, habe ich vorwurfsvoll bemerkt, und das zu Zeiten, da man an die Bücher nur ran kam, wenn man mit Irene, der Schwester von Hans Wollschläger, befreundet war. 🙂

  23. Viele Kinder aus deutschen Familien sind nicht fähig einen korrekten Satz zu schreiben. Sitzen bleiben wird gestrichen, Abitur um jeden Preis, 1×1 unwichtig das heutige Leben hat andre Maßstäbe „cool sein“

  24. Mal eine Frage in die Runde: Hat jemand von der PI-Leserschaft das Buch „Nimmerklug im Knirpsenland“? Das gab es in den 60-ern in der DDR, der Autor hatte einen ungarischen Namen.

  25. Nun ja, wenn von 25 Schülern 20 Kuffnucken sind, ist Lesen noch das geringste Problem. Kein Wunder also auch das Pisa dementsprechend so ausfällt.

  26. Die, die es am dringensten brauchen,sind der deutschen Sprache
    kaum mächtig.
    Der überwiegende Rest,sitzt nun einmal lieber vor der Daddelkiste,
    und liest höchstens mal ne Gebrauchsanweisung,auch der Mitgliederschwund,
    junger Menschen,in den Vereinen,spricht seine eigene Sprache.
    Nun gut,das alte Medium Buch, wird von den neuen Medien,PC,ect.
    abgelöst,deshalb wäre es auch so wichtig,im Schulunterricht,in der Hinsicht,
    Lesestunde,viel mehr zu tun.

  27. Fachbücher waren in der DDR besser. Dort wurde mehr didaktisch zum lernen geschrieben und keinen verschwurbelten Mist wie in der BRD. Heute ist es doch genauso. Wer nichts kann, verwurbelt alles und da sieht man schwer, was das für ein trivialer Text es ist.

  28. OT

    Habe ein wenig herumgegugelt u. bin dann über
    „Am 1. Dez. war UNO-Welt-Aids-Tag“ gestolpert.
    Der „Conchita Wurst“, alias Tom Neuwirth ist mit
    HIV verseucht. Eben ein Perverser! Weshalb
    muß er denn unbedingt in der Öffentlichkeit
    stehen u. unsere Jugend verderben? Kann er
    nicht irgendwo bescheiden leben u. arbeiten?
    https://de.wikipedia.org/wiki/Conchita_Wurst#Imagewechsel

  29. •Oder ein Comic, eine „Graphik Novel“ für Jugendliche, so ab 13 Jahren: Riad Sattoufs „Der Araber von morgen“, mittlerweile auf vier Bände angewachsen – ein sehr, sehr lehrreicher Blick auf das, was irgendwie, aber doch irgendwie nicht funktioniert
    ——————–

    Dieses Buch wenn man das zu Weihnachten verschenken will in der nahen Familie, sollte man das besser am zweiten Weihnachtsfeiertag machen oder kann man das getrost unter den Weihnachtsbaum legen, ohne das Weihnachten versaut wird?

  30. francomacorisano 12. Dezember 2019 at 18:15; Wenn jemand gern Bilder anschaut, da gibts z.B. Asterix, da kriegt man dann auch gleich noch ein paar Worte Latein verklickert. Oder Tin-tin bzw hierzulande Tim und Struppi, da wird immer mal gern gegen Neger, Araber und den Völkerbund (Vorläufer der Uno) geschossen. Ist also durchaus auch politikal uncorrect. Oder halt, wenn Man (auch Frau) auch ohne Bilder auskommt, Karl May, zumindest zu meiner Jugendzeit war das eins der meistgelesenen Buchreihen. Offenbar war damals die Presse noch lange nicht so PC wie heute, weil die Beschreibungen der verschiedenen Arabertypen auch heute noch 100% zutreffend sind.

    AbgehtesmitRiesenschritten 12. Dezember 2019 at 18:54; In unserm Dorf hat erst neulich eine neue aufgemacht. Die sieht aber ganz genauso wie die Schickimickiläden in Nürnberg usw aus, da hab ich genau Null Interesse, da auch nur ein 1€ Buch zu kaufen.

    Blimpi 12. Dezember 2019 at 22:27; Gebrauchsanleitungen für technische Geräte les ich gerne in englisch, einfach weils bei chinesischen Sachen häufig deutlich verständlicher ist. EInfach weils dort zuerst mal in die häufigste Sprache englisch übersetzt wird und da auch Kompetenz vorhanden ist,

    Dichter 12. Dezember 2019 at 18:20; Siehe hier: https://nippyshare.com/v/91bc2e

  31. Also mein blondhaariger und strahlend blauäugiger Junge liest sehr gern. Er ist 7 Jahre jung und liest lieber ein Buch, zB. von den 3? oder Peterson und Findus, Bücher übers Universum, Dinos und ja klar auch sowas wie the avangers, transformer usw. Aber es gibt in der Woche kein Fernsehen, nur am Wochenende. Als ich anfing Winnetou zu lesen fragte er mich was ich da lese. Ich sagte es ihm und fragte ihn ob er das auch mal lesen will. 400 Seiten waren ihm dann doch zuviel. Ich will damit sagen, dass wir es selber in der Hand haben mit unseren Kindern. Ich bin erst 32 aber ich habe jetzt schon 2 Schränke voll mit Büchern und dabei fing ich erst mit 25 richtig an zu lesen. Mein Sohn wird sich seine Bücher selbst auswählen aber meine Schinken werden ihm immer offen vorliegen. Er darf sich bedienen. Ob es dann ein Irvin Welsh, louis ferdinand Destouches, Gerd Schultze-Rhonhof, Stephan Schubert, Thilo Sarrazzin oder Tilmann Kneschtel sein wird, alles seine Entscheidung. Hauptsache er liest. Als letztes darf er dann meine Charles Bukowski Bücher lesen 🙂

  32. Oh mein Gott! An jene, die sich hier gegen „Der Araber von morgen“ aussprechen: Sie machen den gleichen Fehler wie damals alle Linken mit Sarrazins „Deutschland schafft sich ab“. Das Buch nicht gelesen, aber aburteilen, weil ein ihnen nicht genehmes Wort drin vorkommt. Hier „Deutschland“, dort „Araber“. Ums klarzustellen: Die vier Comic-Bände von Riad Satouff sind großartig, genial, spannend und verschärfen den Blick für die krassen Unterschiede der Kulturen von Morgen- und Abendland. Hätte Merkel das gelesen, hätte sie die Grenzen nicht aufgemacht.

  33. C.Bukowski 13. Dezember 2019 at 00:00; Ich hab schon auch Kritik an Karl May, vor allem dass er ganze Tierherden, gleich ob Löwen, Elefanten oder was auch immer einfach ausgerottet hat. Bzw natürlich nicht er, sondern seine Romangestalten. Insofern war er da nicht besser als die Amisiedler, die komplette Bisonherden übern Haufen geschossen haben sollen, aber nicht um das Fleisch zu verwerten, sondern bloss, damit die Indianer hungern müssen.

  34. Apropo Lesen und Bildung:

    Bildung kommt vom Bildschirm und nicht
    vom Buch sonst hiese es ja Buchung.

    Vorsicht vor zu vielen Büchern, unsere Kinder könnten noch die Politik hinterfragen und später eine ganz rechte Partei wählen.
    Irgendwann werden Bücher noch verboten, könnten als Waffen dienen oder zur Intelligenz führen.
    Warum hat die Blödzeitung so grosse Buchstaben? Na, damit man sich die Augen nicht kaputt macht.
    Immer wenn ich an einem Zeitungsstand vorbeikomme (Zeit für 2 Wochen testen)usw. sage ich den Damen und Herren. Verkaufen können Sie mir eh nichts, bin Analphabet.

  35. Preußlers „Abenteuer des Starken Wanja“, sehr zu empfehlen. Ein Buch, dass bei noch nicht versauten Kindern auch ein reges Interesse an der Vergangenheit wecken dürfte.

  36. Den ersten Band von „Der Araber von morgen“ hat mir mal ein Verwandter geschenkt, der sehr links-liberal eingestellt ist und Merkels Flüchtlingspolitik unterstützt. Er wollte mir damit, glaube ich, Toleranz gegenüber arabischen Mitmenschen nahebringen. Ich musste schon sehr schmunzeln, als dieses Buch nun ausgerechnet auf PI News beworben wird. Ich hatte es nach einigem Zögern gelesen. Es beschreibt z.B., dass in Libyen unter Gaddafi Häuser nicht abgeschlossen werden durften, da alles allen gehören sollte. Das aber bedeutete, dass jemand anders sich eingenistet haben konnte, nachdem man mal weg war. Also musste immer jemand von der Familie dableiben, und das Haus zu beschützen.
    Aber Gaddafi hatte wohl auch positive Seiten. Er setzte sehr auf Bildung und holte ausländische Dozenten ins Land.

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