Von MARKUS GÄRTNER | Am 12. Dezember – in drei Tagen – wählen die Briten ein neues Parlament. Vor 3 Jahren votierten die Wähler des Landes in einem Referendum mehrheitlich für den Austritt aus der EU. Seitdem spaltet der Brexit Politik und Volk. Ein mehrheitlich gegen den Brexit eingestelltes Parlament sabotiert seit 2016 erfolgreich den beschlossenen Austritt.

Wieder ist Großbritannien dabei, sich in einer rasch veränderten Welt neu zu orientieren und auszurichten. Wie schon vor 116 Jahren, als der Geograph, Politiker, Wirtschaftswissenschaftler und Mitbegründer der London School of Economics, Halford John Mackinder, bei einem Vortrag in der Royal Geographical Society den Briten die Optionen für eine Welt im rasanten Wandel aufzeigte und die „Heartland-Theorie“ aufstellte.

Mackinder wurde später nahezu vergessen. Ein schwerer Fehler. Denn heute ist er aktueller denn je, weil sich wieder die Welt rasant verändert und eine multipolare Ordnung diesmal das amerikanische Empire abzulösen beginnt.

Willy Wimmer hat zu dem neuen Buch, das der Westend-Verlag mit dem Text der Mackinder-Rede herausgegeben hat, eine hochinteressante Einführung geschrieben. In diesem Interview sprechen wir über Mackinder, seine Theorie, warum sie so aktuell ist und warum der Brexit direkt mit der Herzland-Theorie zusammenhängt.

Der Brexit ist laut Wimmer vor dem Hintergrund der Herzland-Theorie so zu verstehen: „Großbritannien will raus aus einer Formation, die Europa-zentristisch angelegt ist und wo auch andere eine Rolle spielen. Da will man lieber eine singuläre globale Rolle spielen und nutzt dafür das Commonwealth und geht eine Politik ein, die nichts anderes bedeutet, als östlich von Suez wieder tätig werden zu können. Man geht wieder östlich von Suez auf die Pirsch“. Wimmer spielt damit auf den Aufstieg neuer Mächte wie China und Indien an.


(Der Volkswirt Markus Gärtner, Autor von „Das Ende der Herrlichkeit“ und „Lügenpresse“, war 27 Jahre Wirtschaftsjournalist für die ARD und veröffentlicht jetzt regelmäßig Videokommentare für das Magazin „Privatinvestor Politik Spezial“)

 

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33 KOMMENTARE

  1. Ja, sicher. Großbritannien wird in dieser EU am allermeisten gehindert, sich zu entfalten. Es werden jetzt vielleicht einige lachen, wenn ich schreibe, daß man sich das Reich Karls des Großen von 814 ansehen sollte. Das ist machtpolitisch mit der EU zu vergleichen. Als Karl starb brauchte es noch 29 Jahre, und das Reich war dreigeteilt. Was die Insel jenseits des Ärmelkanals angeht, so war sie nie Teil des Reiches.

  2. Die Briten haben einen großen Fehler begangen, als sie ihre deutschen Brüder angegriffen haben im ersten Weltkrieg.
    Erst haben sie versucht, das aufstrebende neue Kaiserreich wirtschaftlich zu diskreditieren, daher haben sie das Label „Made in Germany“ erfunden. So wie man heute versucht, China mit Billigprodukten in Verbindung zu bringen.
    Das hat nix genützt und die Deutschen waren dabei, ihnen den Rang abzulaufen. Selbst in Singapur.

    Und so verloren sie ihr Weltreich. Aber jetzt können sie auf niedrigerem Niveau wieder für sich selbst arbeiten. London hat eine große Zukunft als Finanzplatz, da der Euro zu immer mehr Verwerfungen führen wird. Das Pfund ist seit Johnson stetig am Steigen.

    Ich wünsche ihnen viel Glück. Es werden sicher viele Deutsche nach GB auswandern.

  3. Wenn dem Schiedsrichter (EU) das Ergebnis des Spiel nicht gefällt, lässt “er“ eben “verlängern“, bis der Schiedsrichter (EU) im Vorteil ist!

  4. Ein mehrheitlich gegen den Brexit eingestelltes Parlament sabotiert seit 2016 erfolgreich den beschlossenen Austritt.

    Und nicht nur das britische Parlament.
    Das Pseudoparlament der EUdSSR sabotiert fleissig mit und erschlägt die jungen Briten geradezu EURgasmisch mit Propaganda und Angst schürendem Lärm und auch „unser“ Parlament samt seinen Propagandamedien sabotiert eifrig mit.
    Wie das geht, hat man in Berlin ja am Flughafen lange genug geübt.

  5. Goldfischteich 9. Dezember 2019 at 19:13
    Ja, sicher. Großbritannien wird in dieser EU am allermeisten gehindert, sich zu entfalten. Es werden jetzt vielleicht einige lachen, wenn ich schreibe, daß man sich das Reich Karls des Großen von 814 ansehen sollte. Das ist machtpolitisch mit der EU zu vergleichen. Als Karl starb brauchte es noch 29 Jahre, und das Reich war dreigeteilt. Was die Insel jenseits des Ärmelkanals angeht, so war sie nie Teil des Reiches.

    Weder die Briten können die Franzosen ausstehen (100jähriger Krieg) noch die Deutschen.
    Die Franzosen haben weltweit im Kampf um Kolonien gegen die Briten den kürzeren gezogen.
    Jetzt können die Franzosen die Deutschen in der EU für sich arbeiten lassen. Fehlt jetzt nur noch, dass Französisch Amtssprache der EU wird. VdL wird nur noch französisch sprechen. Und mit Lagarde ist nun schon der zweite Chef der EZB Franzose. Die Deutschen dürfen bürgen für die Muschelwährung. Den Chef dürfen sie nicht stellen. Axel Weber ist in die Schweiz geflüchtet und erst vor eine paar Wochen ist Frau Lautenschläger zurückgetreten.

  6. Und vor 3 Jahrzehnten nach dem Mauerfall fabulierte Francis Fukuyama vom „Ende der Geschichte“, wie man sich täuschen kann!

  7. Zbigniew Brzezinski hatte die Machtverhältnisse innerhalb der EU in „The Grand Chessboard“ schon richtig eingeschätzt, einerseits das wirtschaftlich starke Deutschland, mit dem Wunsch, sich durch Auflösung in der EU von seiner Schuld reinwaschen zu können, auf der anderen Seite Frankreich, im Bestreben, aufgrund seiner militärischen Stärke die Führung übernehmen und die „Grande Nation“ wieder zum Leben erwecken zu können. Grossbritannien dahinter, ohne echte Chance, auch nur ernsthaft mitregieren zu können. Der Austritt der Brits ist deshalb folgerichtig, im Schulterschluss mit den USA werden sie ihren neuen Platz schnell finden.

  8. Ein Gewisser Ronen Steinke, von der Süddeutschen Zeitung, die sich hier mal wieder als abgewichstes ekelerregendes Linkssiffer Blatt erweist, hetzt nach dem Mord in Augsburg massiv gegen die AFD und insbesondere gegen Alice Weidel, dabei beachtet er den abscheulichen Mord an dem Feuerwehrmann nur am Rand

    Wenn man den Artikel dieses widerlichen Schreiberlings dieses antideutschen sozialistischen Drecksblattes liest, könnte man den meinen die AFD habe den Feuerwehrmann ermordet.

    https://www.sueddeutsche.de/bayern/augsburg-feuerwehrmann-hetze-afd-kommentar-1.4716185

  9. Zusatz: man darf auch nicht unterschätzen, wie weit die englische Sprache weltweit verbreitet ist und welche Rolle sie in den wissenschaftlichen Veröffentlichungen spielt, besonders auch in den Wirtschaftswissenschaften. Deutsch oder Französisch spielen keine Rolle.

  10. Kostenlos bis 20:17uhr
    „Gewalt an Schulen in Schleswig-Holstein: Die Täter sind oft Jungen“ (sic)

    „72,5 Prozent aller Meldungen kamen aus Gemeinschaftsschulen. (NS-Idee)
    Dabei waren diese für gerade mal ein Viertel aller Schüler zuständig…“

    „In 11,8 Prozent aller Fälle (konkret: 79 Fälle) lag laut Schule der Verdacht auf Mobbing vor. In 7,8 Prozent gab es einen „ethnisch-kulturellen Konflikt“, 4,3 Prozent bezogen sich auf geistige oder körperliche Behinderungen beim Täter oder Opfer. In 3,9 Prozent war die Gewalt sexistisch, in 1,6 Prozent rassistisch. Ein Prozent der Fälle hatten einen religiösen Hintergrund, 0,6 Prozent einen politischen.“
    HAttps://www.kn-online.de/Nachrichten/Schleswig-Holstein/Gewalt-an-Schulen-in-Schleswig-Holstein-Die-Taeter-sind-oft-Jungen

    NANU ?
    „Bei 17,9 Prozent aller Täter handelte es sich um Kinder und Jugendliche nichtdeutscher Muttersprache. Das ist überproportional: Ihr Anteil an der gesamten Schülerschaft liegt bei 7,4 Prozent.“

    nix neues fuer gut informierte fachleute, wie hier.
    entspricht den hier bekannten bisherigen meldungen.

  11. .
    .
    HEUTE SCHON GELACHT?
    .
    NUR IM LaLa-Deutschland möglich..
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    +++++++++++++++++++++++++++++++++++
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    Nicht nur Clan-Chef Miri muss zahlen
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    Behörden verlangen jetzt sechs Millionen Euro
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    von abgeschobenen Migranten zurück

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    Nicht nur Clan-Chef Ibrahim Miri muss für seine Abschiebung zahlen. Aus dem Innenministerium beliefen sich die Kosten für Abschiebungen von abgelehnten Asylbewerbern und kriminellen Migranten von Januar bis September 2019 auf rund sechs Millionen Euro.
    .
    Das berichtet die „Bild“-Zeitung. Einen Teil der Kosten bekommt die Bundespolizei erstattet – u.a. von den Ausländerbehörden der Länder, die die Abschiebung veranlasst haben. Die Behörden fordern das Geld dann von den Abgeschobenen zurück. Denn: Wer aus Deutschland abgeschoben wird, muss laut Aufenthaltsgesetz für die Kosten aufkommen.
    .
    https://www.focus.de/politik/deutschland/nicht-nur-clan-chef-miri-muss-zahlen-behoerden-verlangen-jetzt-sechs-millionen-euro-von-abgeschobenen-migranten-zurueck_id_11435256.html
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    30.000 abgelehnte Asylbewerber
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    zurück in Deutschland

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    Fast 30.000 Asylsuchende, die Deutschland seit 2012 mehr oder weniger freiwillig verlassen haben oder per Abschiebung verlassen mussten, sind wieder zurück und haben erneut Asylantrag gestellt.
    .
    Fast 30.000 Asylbewerber, die Deutschland seit 2012 mehr oder weniger freiwillig verlassen haben oder per Abschiebung verlassen mussten, sind also wieder zurück und haben erneut Asylantrag gestellt. Fast 5.000 dieser Personen sind darunter, die bereits mehr als einmal wieder eingereist sind. Bei über tausend Personen ist es bereits der vierte Anlauf und immerhin noch über 250 Personen verbuchen für sich fünf oder mehr Einreisen samt Asylantragstellung, Allimentierung und Bearbeitungsaufwand.
    .
    https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/alexander-wallasch-heute/30-000-abgelehnte-asylbewerber-zurueck-in-deutschland/
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    Was werden wir Deutsche Bürger doch verarscht!
    Was werden wir Deutsche Bürger doch verarscht!
    Was werden wir Deutsche Bürger doch verarscht!
    .
    WIEDER 30.000 Gründe AfD zu wählen..

  12. Ein aufschlußreiches Gespräch, wobei ich zur chinesischen Belt Road Initiative (Stichwort „Neue Seidenstraße“) noch anmerken möchte, daß man diese Initiative sowohl als chinesisches Manöver zum Aushebeln der amerikanischen Kontrolle über die Seewege betrachten kann, wie auch als Plan, den russischen Einfluß zu begrenzen: China hat 2012 mit 16 osteuropäischen Staaten – u.a. die Visegrad-Staaten und die Staaten des Baltikums, aber OHNE Rußland – die 16+1-Initiative gestartet. Heute sind alle dieser 16+1 Staaten an der Belt Road Initiative beteiligt. Zu den Aktivitäten von „16+1“ gehören jetzt regelmäßige Ministerkonferenzen (z.B. zur Zusammenarbeit im Bereich der Energie), Kulturkooperationen und sogar ein Koordinationssekretariat für Meeresfragen (mit Sitz in Warschau). 2017 hat China 3 Milliarden Euro für Projekte in Mittel- und Osteuropa in Aussicht gestellt.

  13. Vor 116 Jahren fuhren Schiffe mit Dampf und Soldaten ritten auf Pferden; Flugzeuge, Panzer, Raketen und Atombomben gab es nicht. Mit der Technik ist auch die Herzland-Theorie obsolet geworden, kaum da sie aufgestellt war.

  14. @ Drohnenpilot 9. Dezember 2019 at 20:03
    „HEUTE SCHON GELACHT?
    Die Behörden fordern das Geld dann von den Abgeschobenen zurück. “

    HA. HA. du machtest meinen tag !

  15. Marie-Belen 9. Dezember 2019 at 20:04

    Die deutsche Mentalität passt sehr gut zu den Asiaten, speziell zu Japan. Die Deutschen waren im 19.Jahrhundert überall auf der Welt zu finden.
    Selbst der Ausdruck „Seidenstraße“ wurde von einem Deutschen in China geprägt.

    Und Herr Junghuhn, den in Deutschland niemand kennt, war der Humboldt Javas. Die Deutschen könnten Stolz auf ihrer Vorfahren sein. Aber das dürfen sie nicht….

  16. OT: Extra im Sport verloren. Deswegen politisch verfolgt. Klar :).

    In welchem Land der Welt würde man sowas glauben und der eigenen Bevölkerung die Ressourcen für sowas gewaltsam wegnehmen?
    Und zwingen, gleich auch noch die Propaganda für die Geschichte auch noch zu bezahlen?

    „Judoka Saeid Mollaei: Verlieren als Staatsräson“
    https://www.youtube.com/watch?v=OePO0KKKmYU

  17. Marie-Belen 9. Dezember 2019 at 20:04

    Der Knackpunkt der Belt Road Initiative ist m. E., dass zwischen China und Europa große Siedlungsgebiete von Mohammedanern liegen, die die Zuverlässigkeit der störungsfreien Nutzung (Terroanschläge etc…) stark beeinträchtigen können. Wirklich sicher wäre nur der Weg über Russland.

    Geschichte läuft niemals linear und birgt viele Überraschungen.

  18. Sydney 9. Dezember 2019 at 20:13

    Ja, die Bezeichnung geht auf den deutschen Geografen Ferdinand von Richthofen zurück.

  19. LEUKOZYT 9. Dezember 2019 at 19:56

    Die Studie ist erstunken und erlogen.

    Nie im Leben glaube ich, dass nur 1,6% der Ausländerkinder „Schaise Alman“ in ihrem Radebrechschatz verwenden.

  20. Eurabier 9. Dezember 2019 at 20:19

    Da halte ich mich an das chinesische Sprichwort „Wenn der Wagen erst am Berg ankommt, dann wird es auch eine Straße geben.“

  21. Vielleicht sollte PI-News mal das Them des syrischen Flüchtlings-Feuerteufels aus Pforzheim aufgreifen:

    Asylbewerber soll Luxus-Autos angezündet haben

    Nachts soll er durch die Gegend gezogen sein und über ein Dutzend Autos abgefackelt haben. Asylbewerber Mahmoud A. (24) aus Neuenbürg (bei Pforzheim) sitzt seit Samstag in U-Haft.
    Jetzt muss die Kripo prüfen: Fackelte der Syrer die Nobel-Karossen ab, weil er über gekürzte Gelder frustriert war?
    Gesamtschaden: eine halbe Million Euro.

    https://www.bild.de/regional/stuttgart/stuttgart-aktuell/pforzheim-asylbewerber-soll-luxus-autos-angezuendet-haben-66562624.bild.html

    Der SWR schwurbelt sich noch um die unangenehme Wahrheit herum:

    Medienberichte, wonach es sich bei dem Tatverdächtigen um einen Asylbewerber handeln soll, wollte die leitende Oberstaatsanwältin weder bestätigen noch dementieren.

    https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/karlsruhe/autobraende-pforzheim-mann-in-untersuchtungshaft,brandserie-pforzheim-verdaechtiger-gefasst-100.html

  22. Marie-Belen 9. Dezember 2019 at 20:24
    Sydney 9. Dezember 2019 at 20:13

    Ja, die Bezeichnung geht auf den deutschen Geografen Ferdinand von Richthofen zurück.

    Genau der, der Name ist mir entfallen. Ich habe einmal eine sehr interessante Reisebeschreibung von ihm gelesen. Er wollte in China Bodenschätze finden.

    Jetzt fällt mir noch Leichthardt ein, nach dem in Sydney ein ganzer Stadtteil benannt ist, und den in Deutschland auch niemand kennt. Er hat Australien bis nach Darwin durchquert. Damals eine Großtat. Bei einem weiteren Versuch ist der verschollen.

  23. Weise Männer, es gibt sie noch: „so dumm kann doch keine Bundesregierung sein“
    Deutschland ist „angekommen“, so scheint es.
    Stallochsen sind besser informiert, als der Durchschnittsdeutsche. Tägliches Trump Bashing, Putin- gibt es den noch? Weltpolitik, Fehlanzeige. Michel weiss Bescheid über D. Bohlen, V. Poth, und die Bundesliga. Ende Gelände.

  24. Mackinder wurde später nahezu vergessen. Ein schwerer Fehler. Denn heute ist er aktueller denn je, weil sich wieder die Welt rasant verändert und eine multipolare Ordnung diesmal das amerikanische Empire abzulösen beginnt.
    ———————————————————————————————————–
    Es wird keine multipolare Ordnung geben.
    Die USA ist jetzt durch Trump zu Amerika First gegangen.
    Die Chinesen machen das aggressiv schon länger und werden sich nicht ändern.
    Die Russen machen ihre Suppe.
    Die Engländer wollen auch keine Multipolare Ordnung.

    Und Länder wie Indien, die Araber, die Afrikaner, die Südamerikaner und andere machen da auch nicht mit.

    Das war ein Versuch der Linken „Eliten“ der USA und Westeuropas.
    Und die erkennen ihr Scheitern, deshalb sind sie so hysterisch …

    Es kommt nun zum Kampf der Großmächte um die Macht.

    Die EU gehört nicht zu den Großmächten. Die liegt schon in der Intensivstation, am Tropf der EZB.

    Der Hauptkampf findet zwischen China und den USA statt.

    Die USA will die Nummer 1 bleiben.

  25. Sydney 9. Dezember 2019 at 19:32
    Jetzt können die Franzosen die Deutschen in der EU für sich arbeiten lassen. Fehlt jetzt nur noch, dass Französisch Amtssprache der EU wird. VdL wird nur noch französisch sprechen. Und mit Lagarde ist nun schon der zweite Chef der EZB Franzose.
    ———-
    Der dritte und wichtigste im Bunde Thierry Breton mit seinem Mammut-Kommissariat Binnenmarkt, Industrie, Verteidigung, Informationstechnologie. Er ist für ein „Europa“ der Verteidigung, für das hauptsächlich Deutschland zahlen soll. Die EU ist voll in Händen Frankreichs, aber das werden sich einige nicht mehr lange gefallen lassen. Es wird keine 29 Jahre dauern, bevor die EU fertig hat.

  26. Barackler 9. Dezember 2019 at 19:56
    Zusatz: man darf auch nicht unterschätzen, wie weit die englische Sprache weltweit verbreitet ist und welche Rolle sie in den wissenschaftlichen Veröffentlichungen spielt, besonders auch in den Wirtschaftswissenschaften. Deutsch oder Französisch spielen keine Rolle.
    ———–
    Noch verheerender ist diese Wirkung für die Philosophie, nicht zu verwechseln mit Zeitgeistreden des Richard David Precht. Deutsche Philosophen gehörten zu den wichtigsten der Welt. Jetzt denken und schreiben deutsche Philosophen in Englisch, und so geht die deutsche Kultur und Tradition verloren.

  27. Das „perfide Albion“ wr nie „unser“ Freund und wird es nie sein. Das hatte schon seinen Grund, weshalb deren germanische Vorfahren außer Landes gejagt wurden, Angeln, Sachsen und Jüten, von denen die Kategorie „Jungmann“, heute aus südlicher Richtung kommend „Schutzsuchende“ genannt, gleicher Menschenschlag. Später von Nordmännern überrannt, genau gleicher Schlag, männlicher, rauflustiger Überschuß, in der Heimat zu nichts nütze, darum auf Wiking geschickt – Rückkehr ok, aber dann nur mit Beute. Genau wie heute Orientalen und Neger, die bei uns einfallen, auf der Insel ebenso, zuvor die Pakistaner, was die sich selbst eingebrockt hatten.

    Ich wünsche den Engländern alles Gute (glaube allerdings nicht dran), und wenn deretwegen dieses Monstrum EU zerbricht, dann hätten die mal was Gutes geleistet (überspitzt gesagt, gibt ja noch ne Menge mehr).
    Allerdings sollte Kontinentaleuropa nie und nimmer mehr dem Wahn erliegen, wie dereinst Wilhelm II. oder der aus Braunau, von jenseits des Kanals sei Gutes für Deutschland und Festlandeuropa insgesamt zu erwarten. Die waren schon immer auf Spalterei bedacht, man sollte die ebenso höflich wie bestimmt aus jeglichen eigenen Angelegenheiten heraushalten.

    In aller Freundschaft, versteht sich. Aber mit gesundem Mißtrauen.
    Für Europa sinnvoll wäre ein festes Band Paris-Berlin-Moskau. Genau das trachtete Westminster immer zu verhindern, man sei auf der Hut!

  28. Großbritannien macht eine vernünftige, pragmatische Politik zum Vorteil seiner Bevölkerung.
    Raus aus der EU:
    * Die EU ist ein bürokratisches Monstrum, das sich zu einer sozialistischen Diktatur entwickelt. Die EU-Institutionen sind eine verworrene, umständliche und komplizierte Konstruktion. So kompliziert und vermurkst, dass die EU-Bürokraten selbst nicht mehr durchblicken.
    * Die EU wird vom französischen Beamtenstaat dominiert, und mit deutschen Geld geschmiert.
    * Der EuGH zwingt den den einzelnen Nationen seine zentralistische, sozialistische Rechtsprechung auf. Eine Rechtsprechung, die oft nichts anderes als eine mies verbrämte Rechtsbeugung darstellt (z.B. zur Staatsfinanzierung durch die EZB).
    * Die EU wird unkontrollierbar von Migranten geflutet, mit verheerenden Auswirkungen.
    * Die EU ist unfähig irgendeine zukunftsorientierte Politik zu betreiben (z.B. die Grenzen zu schließen).
    * Die EU ist das Gegenteil der westlichen Aufklärung, der britischen Demokratie und des britischen Rechtssystems.

    Es ist doch klar, dass sich Großbritannien zukünftig mehr an seinem ehemaligen Ableger USA orientiert.
    Großbritannien wird auch versuchen mit den anderen Großmächten (China, Russland, Indien) ins Geschäft zu kommen.

  29. GB soll von der EU zum Verbleib gezwungen werden. Dafür wird geschachert, belogen und betrogen, erpresst zu einem neuerlichen „Referendum“ mit erkauftem Ziel.

  30. Großbritannien bleibt nicht das einzige Land, welches die EUdSSR verlässt. Bald merken die slawischen Völker, mit der EU fängt man sich Islam, Unfreiheit und Elend ein.

  31. 18_1968 9. Dezember 2019 at 22:17

    Allerdings sollte Kontinentaleuropa nie und nimmer mehr dem Wahn erliegen, wie dereinst Wilhelm II. oder der aus Braunau, von jenseits des Kanals sei Gutes für Deutschland und Festlandeuropa insgesamt zu erwarten. Die waren schon immer auf Spalterei bedacht, man sollte die ebenso höflich wie bestimmt aus jeglichen eigenen Angelegenheiten heraushalten.

    In aller Freundschaft, versteht sich. Aber mit gesundem Mißtrauen.
    Für Europa sinnvoll wäre ein festes Band Paris-Berlin-Moskau. Genau das trachtete Westminster immer zu verhindern, man sei auf der Hut!
    ———
    Die waren schon immer auf Spalterei bedacht, man sollte die ebenso höflich wie bestimmt aus jeglichen eigenen Angelegenheiten heraushalten.
    ———–
    Aber genau das will die Mehrheit der Briten. Es ist die EU-Bürokratie in Brüssel, die alles dagegen unternimmt. Auch der jetzige Brexit-Vertrag ist kein Abschied von der EU, aber vielleicht ist er ja ein Ausgangspunkt für die Erledigung der verbleibenden Bindungen, vor allem im Militärischen. Mit den Briten am Bein jedenfalls wird Emmanuel Macron nie Oberster Militärführer „Europas“. Die Rechnung zu begleichen, wird wie immer die Aufgabe der deutschen Steuerzahler sein.

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