Martin E. Renner.

Von MARTIN E. RENNER | Am 6. Februar 2020 jährt sich die Geburtsstunde der Alternative für Deutschland. Als Mitgründer der AfD in Oberursel (Taunus), der aus dem Kreis der 17 Mitgründer als letzter noch politisch aktiv ist, sind mir die nachfolgenden grundlegenden Gedanken sehr wichtig.

„Strategie ist eine Ökonomie der Kräfte“

schrieb Carl von Clausewitz. Und fürwahr, wir befinden uns nun sicherlich nicht in einem Krieg, aber doch in einem sehr kräftezehrenden Kampf. Die etablierten Parteien und ihre medialen Kampfgenossen zeigen sich ganz unverhohlen im Umgang mit der AfD als das, was sie inhaltlich in wesentlichen Fragen schon lange sind: Die „Vereinigte Einheitspartei Deutschlands“.

Auf die Strategien anderer Parteien haben wir keinen Einfluss. Nochmal: Keinen Einfluss! Strategien sind ein Mittel zum Zweck, zur umfassenden und effizienten Durchsetzung eigener Zielsetzungen. Die zu erreichenden Ziele sind die Bezugspunkte der Strategie. Es versteht sich dabei von selbst, dass jede Strategie nicht abstrakt ersonnen, sondern unter Berücksichtigung einer Vielzahl von Faktoren geplant werden muss. Gerne empfehle ich hierzu das Buch „Die Kunst des Krieges“ von Sunzi, niedergeschrieben etwa 500 vor Christus.

Die AfD als Gegenpol zur quasi-feudalistisch herrschenden „Elite“


Schon die Neugründung unserer „Alternative für Deutschland“ weist darauf hin, dass wir uns sowohl in der Bewertung des politischen Ist-Zustandes als auch hinsichtlich angestrebter Zielsetzungen eklatant von allen anderen Parteien unterscheiden. Die Genesis, der Ursprung der AfD, ist der sich in der AfD manifestierende Widerspruch des Souveräns, des Bürgertums, des freiheitlich Denkenden. Hier etablierte sich der geborene bürgerliche Gegenpol, die Anti-These zu einer selbsternannten, quasi neo-feudalistisch agierenden Pseudo-Elite, die sich augenscheinlich als „herrschende Klasse“ wahrnimmt. Einem Korporatismus aus Politik und global agierendem Großkapital, der in irrsinniger Weise – oder vielleicht auch nicht irrsinnsbegründet – internationalsozialistische Zielsetzungen verfolgt.

Diese „Elite“ agiert nicht nur offen gegen den Nationalstaat, der für uns den unabdingbaren und unverhandelbaren Lebensraum der Demokratie darstellt. Sie negiert auch zunehmend die Existenz des Volkes an sich. Des deutschen Volkes, das sich das Grundgesetz gab – das sich explizit an das deutsche Volk richtet und das Staatsvolk (demos) als den Inhaber aller Staatsgewalt definiert. Wer das Volk negiert und missachtet, der wendet sich zugleich gegen das Grundgesetz: Wenn es das deutsche Staatsvolk nicht mehr gibt, dann gibt es auch kein Grundgesetz mehr.

Die AfD bekennt sich ohne jede Einschränkung zum Grundgesetz. Wir stehen fest auf dem Boden der freiheitlichen und demokratischen Grundordnung. Wir bekennen uns zum Nationalstaat als unabdingbarem Rahmen unserer demokratischen Verfasstheit. Damit wird ganz klar: Die AfD ist nicht nur Anhänger, sondern geborener Verteidiger der Demokratie. Im wahrsten Sinne. Denn für uns steht der „demos“, also das Staatsvolk – als Ausgangspunkt und Ziel allen politischen Strebens zugleich – an allererster Stelle.

Was die AfD von den etablierten Parteien unterscheidet

Wir haben den Anspruch inhaltlich weitreichende politische Kurskorrekturen vorzunehmen. Europäisch, abendländisch denkend und fühlend – aber EU-kritisch. Wir träumen nicht vom angeblich besseren, aber identitätslosen Weltbürger. Wir erstreben souveräne Vaterländer, Nationalstaaten, in denen patriotische, politisch mündige Bürger anderen Nationen in Respekt und Toleranz freundschaftlich zugetan sind und zu gegenseitigem Nutzen „Handel und Wandel“ treiben.

Wir stehen für tatsächliche Vielfalt. Wir wehren uns aber gegen ein aufgezwungenes und aufoktroyiertes Dogma des bedingungslosen Multi-Kulturalismus. Wir wollen das „Eigene“ nicht in einem multikulturellen Einheitsbrei aufgelöst, nivelliert und herabgewürdigt sehen. Denn dies wäre das Ende jeder Vielfalt. Wir anerkennen die berechtigte Verteidigung des Eigenen – in Toleranz und Achtung gegenüber anderen Kulturen.

Wir zweifeln nicht am Klimawandel. Wir sind allerdings skeptisch gegenüber der These, der Mensch sei maßgeblich verantwortlich für dieses Phänomen. Umwelt und Ökosysteme sind für uns besonders schützenswert. Das aber muss sachlich fundiert und ideologiefrei geschehen.

Eine prosperierende Wirtschaft ist für uns untrennbar mit allgemeinem Wohlstand verbunden. Die (soziale) Marktwirtschaft ist der Garant dafür, dass jeder, der sich beteiligen will und kann, vom allgemeinem Wohlstand profitieren soll. Die Grundlagen hierfür sind nicht zuletzt durch die katholische Soziallehre beschrieben und manifestiert.

Diese Aufzählung ließe sich nun beliebig fortsetzen. Der massive Gegensatz, der uns von allen anderen Parteien unterscheidet, lässt sich auf eine Kern-These reduzieren: Für uns steht der freie Mensch, der freie Bürger an oberster Stelle. Ihn zu ertüchtigen, ihn möglichst umfassend in die Lage zu versetzen, seine Entscheidungen in aller Freiheit und Souveränität auf Grundlage und in Abwägung von Fakten und Sinnhaftigkeiten zu treffen – das ist unser höchstes Ziel. Darum treten wir beispielsweise auch für Volksabstimmungen ein.

Das (Un-)Wesen des „Establishments“ und sein politisches Wirken

Die anderen Parteien zeigen hingegen immer deutlicher die unerträgliche Selbstüberhöhung gegenüber dem Bürger. In aller Arroganz und Dekadenz beansprucht eine selbsternannte „Elite“ über das „Wohl und Wehe“ des Bürgers zu entscheiden. Diese Schein-Elite weist den Bürger darauf hin, dass er Teile seiner Souveränität und seiner Rechte aufzugeben habe, wenn er die „Neue-Welt-Ordnung“ haben wolle (Merkel auf dem Kirchentag 2011). Als ob der freie Bürger eine Wahl hätte und er nach seiner Meinung überhaupt gefragt würde. Genauso krass, vor ein paar Tagen in Davos, als Merkel meinte, vorbringen zu müssen, dass „wir unsere gesamte Art des Lebens in den nächsten 30 Jahren verlassen werden.“ Die große Transformation nach dem Willen der Schein-Elite. Hatten wir doch schon einmal, im totalitären China. Nur hieß es damals: „Der große Sprung nach vorn“. Mit geschätzten 50 Millionen Toten.

Man arbeitet an einem – für die Elite effizienteren und profitträchtigeren – suprastaatlichen System (EU). Man maßregelt den Bürger mit ideologischem und moralisierendem Zeigefinger und weist ihn in die von den „modernen Feudalherren“ (dem Establishment) als richtig proklamierten und vorgegebenen Entscheidungen. Hier steht das politische System und der eigene Verbleib der „hündisch kriechenden Intelligenz“ (Gottfried Benn) und ihrer Seilschaften in diesem System an erster Stelle. Der Zweck allen politischen Handelns, der Bürger als der eigentliche Souverän, bleibt auf der Strecke.

Der Bürger ist hier bestenfalls noch geduldetes, gleichwohl lästiges und ungeliebtes Potential, das man beliebig leiten und manipulieren kann, um seine eigenen „hehren“ Ziele zu erreichen. Entscheidungen aber trifft die Möchtegern-Elite dann doch lieber unter sich.

Politische Entscheidungen sind in einer Demokratie niemals alternativlos


Unsere indirekte Namensgeberin, Kanzlerin Merkel, sprach dereinst von der „Alternativlosigkeit“ politischer Vorhaben. In der Politik aber ist nichts „alternativlos“ – erst recht nicht in einem freiheitlich-demokratisch verfassten Gemeinwesen. Die Einstufung politischen Agierens als „alternativlos“ zeugt nicht nur von massiven demokratietheoretischen Defiziten. Es zeugt auch und vor allem von einer eklatanten Missachtung dem Bürger gegenüber: „Sei still – und mache, was wir Dir sagen, Bürger. Du verstehst sowieso nichts von den Dingen, die wir für Dich entscheiden.“ Dies ist die wahre Bedeutung des angeblich alternativlosen politischen Handelns. Und wehe, irgendjemand kommt daher und zieht das in Zweifel. Mit dem diskutieren wir noch nicht einmal; den nennen wir „Nazi“ und haben ihn damit aus dem Diskursraum für alle Zeiten verbannt.

Die (Regierungs-)Parteien wirken hier nicht – wie es unser Grundgesetz fordert – an der politischen Willensbildung mit, sondern es wird der politische Willen unter den Vertretern des Establishments vorab ausgekungelt und verabredet. Und anschließend im wahrsten Sinne von oben nach unten „unter das Volk“ gebracht. Parteien, Medien, Universitäten, Vertreter der freien Wirtschaft, Kirchen, Gewerkschaften, Stiftungen und unzählige NGO‘s – oftmals mittelbar oder unmittelbar staatlich alimentiert, also regierungsnah, und verherrlichend „Zivilgesellschaft“ genannt – entscheiden also, wie der Bürger zu handeln und gar zu denken hat.

Hier ist ein schier unübersehbarer „elitärer Filz“ entstanden – oftmals mit internationalen und globalen Verstrickungen – der den einzelnen Staatsbürger letztlich gar nicht mehr ertüchtigen und „mitnehmen“ will. Man ist völlig abgehoben. Den „einfältigen“ und trägen Bürger verachtet man mehr, als dass man Brücken zu ihm bauen würde.

Nehmen wir nur die folgenden Schlagworte: freier, patriotischer Nationalstaat, souveräner und mündiger Bürger, Verteidigung des Eigenen, Wohlstand durch Wirtschaftswachstum, Fakten statt Ideologie, Fortschritt nicht durch Verbote, sondern durch (Innovations-)Förderung.

Ja, wir sind die Alternative. Wir sind die Anti-These. Wir sind der „natürliche Gegner“ der etablierten Kartellparteien, der „Vereinigten Einheitspartei Deutschlands“. Aber entgegen dem gegen uns errichteten und unterstellten Popanz: Wir sind durch und durch demokratisch.

Der frühe Kurs der Alternative für Deutschland (AfD)

An dieser Stelle sei ein kurzer, teils auch autobiografischer Exkurs in die Historie der AfD gestattet. Schon vor der eigentlichen Parteigründung war mir die Größe der Aufgabe, vor der wir heute stehen, bewusst. Sehr früh zeigte sich, dass die Bestrebungen, Vorhaben und Projektlinien eines Professor Lucke zu kurz gedacht waren. Er, der ebenso wie Gauland eigentlich gar keine Partei gründen wollte, sondern eher als Kooperationspartner mit anderen Kleinparteien agieren sollte. Erst meine fulminante, stringent vorgetragene und ultimative Forderung nach Gründung einer neuen Partei– anlässlich des Zusammenkommens von rund 70 Landesbeauftragten der Wahlalternative 2013 in Hannover – drei Wochen vor der eigentlichen Gründung in Oberursel, konnte die Skeptiker einer Neugründung zu einer Umkehr bewegen. Ein zunehmend autokratischer Führungsstil, die versuchte Ausklammerung politischer Themenfelder – letztlich auch der Versuch, innerhalb der Partei eine „autoritäre“ Meinungsdominanz zu beanspruchen. Dies war das Einfahren auf exakt jenes Gleis, das die Mitglieder später zu neunminütigen stehenden Ovationen auf Parteitagen führen kann. In CDU-Kreisen und nicht nur dort eine offenkundig höchst beliebte (Un)Sitte.

Ich begann sehr früh damit, genau dies offen zu monieren. Verschiedene Treffen mit meinem Freund Nigel Farage (damals UKIP) und dem Versuch, eine Parteienallianz mit der UKIP, durchaus auch um einen gemeinsamen Austritt aus der EU zu konzipieren und voran zu treiben, führte zu einer einstündigen Schimpftirade seitens des eigens unangemeldet angereisten Lucke auf dem Parteitag in Arnsberg 2014 gegen mich. Und da Lucke seinerzeit so etwa Gott ähnlichen Status hatte, wurde ich mit Grandezza als Landesvorstand in NRW abgewählt. Na ja, ein paar Monate später war ich wieder Sprecher im AfD-Landesverband NRW und Lucke weg.

Und dann die „Alternative Mitte“ in der AfD

Unter dem nächsten Bundesvorstand wurde es fast noch ärger. Bis dato wurden teils hitzige Debatten noch hinter den Kulissen ausgetragen. Jetzt aber wurden diese Auseinandersetzungen auch öffentlich geführt. Sie gingen hauptsächlich immer um den sogenannten „Flügel“. Unter Luckes Ägide explizit als innerparteiliches Korrektiv zu Luckes autokratischen  Bestrebungen und bewusster Ausklammerung relevantester politischer Themen entstanden, betonte und betont dieser das patriotische Bekenntnis zu unserer Nation und unserem Vaterland.

Nach den Erfahrungen aus der Lucke-Zeit versammelten sich im „Flügel“ unter seiner polarisierenden „Galionsfigur“ auch politische (aber gleichwohl demokratisch agierende) Hardliner, misstrauisch gegenüber jeder von der Parteiführung ausgegebenen Strategie. Doch auch hier stand ganz oben an: Das Beharren auf der Forderung nach demokratischer Fundamentalopposition der AfD gegenüber dem Establishment.

Die Parteiführung wand sich zunehmend unter dem vorwurfsvollen Dauerbombardement maßgeblich der regierungsgefälligen Medien und der gesamten Parteienlandschaft, einschließlich der staatsalimentierten sogenannten Zivilgesellschaft. Die Gesamtpartei würde sich radikalisieren. Man kann fast nicht mehr zählen, wie oft man unserer Partei einen „Rechts-Ruck“ zuschrieb, oder besser ausgedrückt: Herbeischrieb. In der Partei entstand ein neuerliches Korrektiv, diesmal als Gegenbewegung zum Flügel: Die sogenannte alternative Mitte. Mit der Bundessprecherin an der Spitze versuchte man, die Vorwürfe gegenüber der Gesamtpartei auf den Flügel abzuwälzen. Ein „Zukunftsantrag“, gemünzt als Absage gegenüber jeder Forderung nach Fundamentalopposition, sollte der Partei „realpolitischen Benimm“ in die DNA schreiben. Dieses (unstatthafte) Ansinnen scheiterte im Frühling 2017 fatal auf dem Bundesparteitag in Köln. Die damalige Bundessprecherin wartete noch das in Aussicht stehende Mandat im Deutschen Bundestag ab, bevor sie die Partei mit wehenden Fahnen im Stich ließ, ganz im Glauben, dass ihr viele, viele MdBs der AfD in die Bedeutungslosigkeit folgen würden (es war aber dann doch nur einer).

Der wirkliche und einzige „Raison d´être“ der AfD

Die bereits unter Lucke entstandene Kluft wurde zementiert, die Bruchkanten rasiermesserscharf. Nahezu unmöglich, in der Partei inhaltlich zu navigieren, ohne von den Medien dem einen oder anderen innerparteilichen Lager zugeschrieben zu werden. Eine Unsitte, die auch innerhalb der Partei zunehmend einriss. Mir ging es dabei niemals um eine persönliche Gegnerschaft. Es ging mir niemals darum, innerparteiliche Widersacher zu „besiegen“.

Es geht mir seit Anbeginn um das Halten der politischen Positionen. Um derentwillen ich unsere „Alternative für Deutschland“ einst mitgegründet habe und deren Namen zu kreieren ich die Ehre habe. Für unsere Partei, für die ich seither hunderte an Vortragsveranstaltungen absolviert habe.

Unsere Aufgabe muss es sein, den Bürger politisch zu ertüchtigen. Ihm den ideologischen und moralisch verbrämten Schleier des Nichtwissens, des Nichterkennens, der Bequemlichkeitsverblödung von den Augen zu nehmen, der ihm vom selbsternannten distanzierten Establishment und dessen Helfershelfern aufgelegt wird und wurde, um ihm die klare Sicht zu nehmen. Ihm, dem Bürger, das Heft des Handelns in die Hand zurück zu geben.

Es ist zu umfangreich, hier noch einmal alle Punkte unseres Gründungsanspruches zu erläutern. Letztlich geht es um ein inhaltliches Zurück (!) zu unserem Grundgesetz: „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus.“ Genau das ist doch letztlich der wesentliche, alles entscheidende Punkt, an dessen tatsächlicher Erfüllung man heute berechtigte Zweifel haben muss – aber auch darf?

Primat des Politischen versus Primat des Persönlichen

Alexander Gauland umschrieb einmal den unterschwelligen, permanenten Streit in der AfD, indem er die Partei als „gärigen Haufen“ bezeichnete. Protagonisten dieses Streits werden von ihrer jeweiligen Anhängerschaft als Heroen gefeiert – dies kann die Partei-Karriere beflügeln oder auch behindern.

Auf Dauer schadet dieser Streit. Denn er lenkt ab vom Primat des Politischen und führt zum Primat des Persönlichen. Ich lehne das ab. Wir haben weder die Zeit noch die Aufgabe, Heroen zu küren und Persönlichkeiten zu kreieren. Wir haben unsere gemeinsame Energie für das Wohl unseres Landes zu verwenden. Wir haben nicht für Personen einzutreten, sondern für politische Positionen. Personen kommen und gehen. Unterdessen aber ist unser geliebtes Heimatland mit seinem reichen Kulturerbe im Begriff, „gegangen“ zu werden. Dies zu verhindern – und nur dies – ist unsere Aufgabe.

Wenn parteiintern nun Begriffe wie „Jogginghosen“ fallen, die man nicht um sich haben möchte, die vermeintlich sozial schwach sind und infolgedessen „keine bürgerliche Existenz zu verlieren“ hätten – dann erfordert dies unser aller Widerspruch. Wir sind nicht angetreten, unser „eigenes“ Establishment zu küren! Wir haben den Anspruch, auch als Politiker „besser“ (und auch anständiger) zu sein. Besser als diejenigen Damen und Herren, die wir in den letzten Jahren als „Volksvertreter“ zur Kenntnis nehmen und leidvoll ertragen mussten.

Es mag „Jogginghosen“ geben, ja – doch ertüchtigen wir diese, denn auch ihnen steht eine und ihre Meinung zu! Nehmen wir sie mit, statt sie zu negieren. Befähigen wir sie, statt sie zu bevormunden. Fördern wir sie, statt sie zu verachten. Das ist unsere Aufgabe!

Es kann nicht um die Gruppen innerhalb der AfD gehen

Fordern wir unseren exponierten Damen und Herren klare politische Positionen ab. Und verhindern wir, dass Positionen einzig aus dem Umstand heraus kreiert werden, sich von „Flügel“ oder der „Alternativen Mitte“ abzugrenzen. Denn so geht jeder Inhalt und jede politische Substanz verloren.

Erinnern wir uns an die herausragende, gewissermaßen auch vorausschauend mahnende Rede des ehemaligen tschechischen Präsidenten Vaclav Klaus anlässlich des Programmparteitages in Stuttgart im Mai 2016. Zwei Dinge, so beschwor er uns, seien unter allen Umständen einzuhalten: Unbedingt den politischen Kurs zu halten, diesen Kurs nicht auch nur einen Hauch aufweichen zu lassen. Zu erdulden und auszuhalten, was uns zukünftig noch widerfahren wird. Und ferner den Zusammenhalt zu pflegen – durch einen ganz engen und vertrauensvollen Kontakt zwischen den Parteimitgliedern und der Parteiführung. Denn es sind die Mitglieder, die unsere Partei tragen!

In Zeiten der zunehmenden Polarisierung, in Zeiten, in denen die etablierten Parteien offenkundig nicht die geringste Hemmung haben, einen gewaltigen neo-marxistisch inspirierten Spaltkeil in unsere Gesellschaft zu treiben, müssen wir unsere Positionen halten.

Überhaupt: es ist dringend an der Zeit, den aktuellen Ist-Zustand unserer politischen Situation und auch innerhalb der Partei zu bewerten.

Die Strategie des Establishments und unsere Reaktion darauf

Wollen wir regieren? – Ja, unbedingt. Wenn wir unser Land bewahren wollen, dann lieber gestern als heute! Wollen wir koalieren? – Grundsätzlich ja. Aber: Nicht mit diesen etablierten Parteien in der heutigen Besetzung und im heutigen Zustand. Wir brauchen nicht nur einen grundlegenden Politikwechsel, wir brauchen auch einen „Politikerwechsel“. Das Eine bedingt das Andere. Wir brauchen, wie bereits angeklungen, eine Wende hin zum Primat des Politischen.

Anders ausgedrückt: Eine geistig, moralische Wende, wie bereits 1981 von Helmut Kohl annonciert, aber niemals, auch nur in kleinsten Ansätzen in Angriff genommen.

Die Strategie der etablierten Parteien – und aller ihrer (medialen) Helfershelfer – ist eindeutig. Wir sind aus deren Sicht nicht der politische Gegner. Wir sind der Feind! Die, mit denen man nicht spricht und schon gar nicht verhandelt. Darum denunziert man uns als „Demokratiefeinde“. Darum „missversteht“ und skandalisiert man jede Äußerung unsererseits. Darum schweigt man über linken Terror und Gewalt der Antifa gegen uns, gegen unsere Gastgeber und gegen unsere Unterstützer.

Niemals werden wir freibleibende Gesprächsangebote der etablierten Parteien erleben. Das ist die fest zementierte Strategie der anderen Parteien. Denn sie können unsere Argumente nicht widerlegen. Sie können unserer Ratio nichts entgegensetzen. Irrationalen und ideologiebasierten Motivationen kommt man mit Fakten und rationaler Argumentation nicht bei. Nicht nur, dass sie mit uns nicht reden wollen. Nein, sie können es nicht! Und unter den Augen ihrer Parteiführungen dürfen sie es vermutlich auch nicht. Sie nennen uns gerade deswegen „(Demokratie-)Feinde“, weil sie den Diskurs mit uns vermeiden müssen!

Wer dies in der AfD verkennt, wer die proto-totalitär und neo-marxistisch angelegten Wirkmechanismen und –dynamiken gegenwärtiger Politik nicht erkennt, der wird zu keiner zielführenden AfD-Strategie gelangen können. Wer darauf hofft, im derzeitigen politischen Gefüge als grundlegende Opposition geadelt und anerkannt zu werden, der baut ein Wolkenkuckucksheim im morastigen Sumpf.

Ja, sicher stehen uns die GRÜNEN inhaltlich ferner als etwa die CDU. Nichtsdestotrotz ist auch und gerade die gegenwärtige CDU unser politischer Gegner, weil sie den international-sozialistischen und neo-marxistischen Virus in sich trägt und keiner der maßgeblichen CDU-Politiker einen längeren Kuraufenthalt zur Resistenzbildung und Rekonvaleszenz für notwendig erachtet. Weiter so, ist das Motto – Hauptsache, man bleibt an den Fressnäpfen der Macht, zumindest so lange es geht.

Ist es Populismus, wenn man sagt, was man sieht?

Es ist ein ganz bewusstes Framing, es ist bewusste Manipulation, unsere Partei als demokratiefeindlich zu denunzieren! Es ist Hetze um jeden Preis – an deren Ende die politische Vernichtung unserer Partei stehen soll. Die Vernichtung der gesellschaftlichen Existenz vieler Parteimitglieder oder von Gesprächspartnern wird doch bereits heute in Kauf genommen! Was erwarten wir von einem Establishment, das Verträge bricht (Maastricht, Dublin-Abkommen, etc.), den Nationalstaat abschaffen will, die Identität des eigenen Volkes negiert, das der Sicherheit des eigenen Volkes offenkundig völlig gleichgültig gegenübersteht? Ein Establishment, das moralschwanger den gesamten Globus erretten und das Weltklima ändern möchte, aber achselzuckend zusieht, wie unsere Rentner Flaschen sammeln (müssen!), um menschenwürdig existieren zu können. Und unseren Alten im Altenheim die Fleischrationen kürzen will – ganz im Sinne der Klimareligion.

Ist das populistisch? Sei es drum! Es ist vor allem die Realität, für jedes Auge sichtbar!

Vor diesem Hintergrund über etwaige Koalitionen nachdenken zu wollen, ist nachgerade irrwitzig und naiv. Angesichts der klaren Instrumentalisierung des Bundesverfassungsschutzes gegen uns, ist es irrwitzig und naiv darüber nachdenken zu wollen, wie wir uns „gefälliger“ benehmen können.

Sich den Regeln anderer anzupassen, sich gar fügen zu wollen, der eindeutig im Begriff steht, jedes bestehende, demokratische Regelwerk zu verlassen, ist eher Nonsens, denn Strategie. Als wollte man, gefesselt und geknebelt, dem eigenen Entführer anstelle dessen millionenschwerer Forderung die 50 Pfennig anbieten, die man noch in der Hosentasche gefunden hat.

Alleine die Erkenntnis, dass das etablierte Parteienkartell seinerseits nicht mehr nach demokratischen Regeln spielt, ist doch wegweisend!? Wir haben lediglich unsere Glaubwürdigkeit und unsere Authentizität in die Waagschale zu werfen.

Das bedeutet: Kurs halten um jeden Preis

Fangen wir dagegen an, unser eigenes „AfD-Establishment“ – nett gekleidet, mit Muttis Schlabberlätzchen versehen und genau vorgegebenem Wortschatz ausgestattet – in die politische Auseinandersetzung zu schicken, so schaufeln wir das eigene Grab. Unsere Mitgliedschaft – ob Anzug oder Jogginghose – wird das nicht zulassen. Wir sind nicht angetreten, um Positionen und Mandate zu erringen, sondern wir wollten diese nur aus einem einzigen Grund besetzen: Um die Politik verändern zu können.

Scheinheiligkeit in Gestalt moralisch vermeintlich höherwertiger Positionen ist das Geschäft der anderen. Nicht aber unseres. Status und allerlei Benefizien exponierter Mandate und Ämter müssen Mittel zum Zweck bleiben. Und zwar, um politische Weichenstellungen zu ermöglichen. Nicht, um die eigene intellektuelle oder finanzielle Jogginghose endlich zu ersetzen…

Die Strategie der AfD – wie geht es weiter?

Mit den gegenwärtigen politischen Protagonisten kann es keine Zusammenarbeit geben. Die SPD hat bereits begonnen, sich in den Sarg zu legen – es muss nur noch der Deckel zugeklappt werden. Die FDP hat ohnehin Sinn und Zweck verloren und tanzt beliebig um die fünf Prozent herum wie die Schlange um die Flöte. Die CDU/CSU wird den Weg der Democrazia Cristiana gehen – Werte-Union hin oder her. Von den Grün-Irrationalen schreibe ich hier und heute nichts – das kommt ein anderes Mal.

Gesprächsangebote oder Ankündigungen von Seiten der AfD, mit etablierten Parteien zusammenarbeiten zu wollen, kann, darf und muss es geben. Sie werden so oder so abgelehnt werden (Lucassen) – aus oben angeführten Gründen. Jedwede Unterstützung des politischen Gegners unserseits hat aber zu unterbleiben, es wäre eine politische Dummheit sondergleichen. Somit richtet sich das ausgesandte Signal eher an den Bürger, an den Wähler. Der Bürger ist der vornehmste und letztlich einzige Ansprechpartner für uns. Ihm obliegt es, das Framing und die Strategie der etablierten Parteien uns gegenüber zu erkennen und zu identifizieren.

Wir aber müssen geschlossen(!) unsere Positionen vertreten. Man könnte gar einen Schritt weiter gehen. Ich sage es immer und immer wieder: Die AfD benötigt ein verbindliches, politisches Koordinatensystem, ein fest definiertes Wertefundament. Dies muss die grundlegende Messlatte sein, anhand derer wir vom Wähler bewertet werden. Unser detailliertes Grundsatzprogramm kann dies nicht leisten. Das „Gärige“ in der AfD, möchte man es denn so bezeichnen, ist doch weniger der Streit um das „Wohin“ als vielmehr die Debatte über das „wie kommen wir dorthin.“ Es geht also mehr um Stilistik als um Inhalte oder Zielsetzungen.

In der politischen Auseinandersetzung sind wir der David. Unsere Steinschleuder nennt sich Beharrlichkeit, Ausdauer und Authentizität. Wir sind das politische Westfernsehen. Jeder, der kann, schaut heimlich zu, darf dies aber (noch) nicht öffentlich äußern. Wir sind auch der Sisyphos, der nicht anders kann, als den Stein beständig bergan zu rollen.

Eines wissen wir sicher: Der Berg erodiert beständig. Die katastrophalen Folgen der aktuellen Politik der inhaltlich vereinigten Kartell- und Einheitsparteien kommen sehr rasch zum Tragen. Die Einschränkungen, Belastungen und Zumutungen für den Bürger erreichen zunehmend ein Niveau, das Jedermann zum Nachdenken anregt.

FAZIT

Wenn das bürgerliche, konservativ-freiheitliche Lager sich neu sortieren muss, wird die Stunde der AfD kommen. Man mag sich bestenfalls darüber streiten, ob dies unmittelbar bevor steht oder erst langfristig denkbar scheint. Es gibt gute Gründe, ersteres anzunehmen.

Festzuhalten bleibt, dass es exogene Faktoren (Bankenzusammenbrüche, Euro-Desaster, überregionale Stromausfälle) sein werden, die einen Erfolg der AfD auslösen werden. Wenn die politische Schmerzgrenze des Bürgers überschritten ist, kommt die Zeit der politischen Neuorientierung. Dies ist bereits im Gange. Solange haben wir der beständige Stachel im Fleisch zu bleiben. Mit beiden Beinen fest auf demokratischem Boden, auf der Grundlage unseres Grundgesetzes.

An keiner Stelle habe ich hier einer zügel- und/oder benimmlosen Debattenkultur das Wort geredet. „Strategie ist eine Ökonomie der Kräfte“ lautete das eingangs geschriebene Zitat: Wir sind nur eine(!) Kraft.

Zügeln wir uns, sortieren wir uns und maßregeln wir uns selbst – aber gemeinsam und miteinander!

Wir haben anzuklagen, nicht aber uns zu verteidigen.

Wir haben die Anerkennung des Bürgers als Wähler zu erringen – nicht aber die der derzeit agierenden Demokratie- und Politiksimulanten.

Ich plädiere für die zielführende, demokratische Debatte auch innerhalb der Partei.

Ich plädiere für ein verbindliches, längst überfälliges, schriftlich fixiertes politisch-philosophisches Wertefundament.

Ich klage jedwede Anbiederung gegenüber dem politischen Gegner an. Geduld, Standhaftigkeit und weiterhin demokratischer(!) Widerstand ist das Gebot und die beste Strategie der Stunde.


(Martin E. Renner ist Bundestagsabgeordneter der AfD. Er war Anfang 2013 einer der 16 Gründer der Partei in Oberursel. Seine Kolumne auf PI-NEWS erscheint alle zwei Wochen)

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110 KOMMENTARE

  1. In den 80ern gab es noch lebhafte Debatten im Deutschen Bundestag. Strauß und Dregger bei der Union, sowie Brandt und Wehner bei den Sozen müssten nach heutigen Maßstäben alle vom Verfassungsschutz überwacht werden. Selbst in den 90ern wurde noch mit harten Bandagen gekämpft und sogar unter Rot/Grün konnte Otto Schilly (SPD, ex-Grüner) noch sagen „Das Boot ist voll“ und Friedrich Merz (CDU) sprach von der „Deutschen Leitkultur“.

    Erst seit der Machtergreifung von Merkel wurde das politische Koordinatensystem massiv nach linksgrün verschoben, andere Meinungen für „voll Nazi“ erklärt, als vogelfrei verfolgt und ausgegrenzt!

  2. Viel BlaBla, geehrter Herr Renner.
    Im siebten Jahr gibt es weiterhin keine Antwort auf die Rentenfrage.
    Mich als Mitglied ernüchtert das sehr und stellt die Mitgliedschaft infrage.
    Wer wählt denn wirklich eine Partei welche einerseits keine Antwort, und zweitens keinerlei Anstalten voranbringt, diese Frage zu beantworten.
    Als ehemaliger SPDler brennt mir diese Frage unter den Fingernägeln. Stattdessen wird ein Bundesparteitag abgehalten, wo es nur um Sachfragen, aber überhaupt nicht um die Zukunftsvision geht.
    Es passiert schon länger nichts mehr in der AfD, seit dem Bundesparteitag und der Wahl Chrupallas hat man sogar das Gefühl der Nichtexistenz.
    Das macht depressiv und ich stelle meine Mitgliedschaft infrage. Ohne klare Antworten sehe ich keine Zukunft der AfD.
    Mag sein, das meine Meinung hier einigen nicht gefällt, aber das interessiert mich gar nicht. Es hat sich ein „läuft so“ etabliert, was nichts anderes ist als das Geschäft der Etablierten.

  3. Es wird aufgrund der weiter bestehenden Merkel-Politik irgendwann so derart viele „Joggingshosen“ geben, dass damit entweder „Die Linke“ (also SED-Nachfolgepartei) oder aber die AfD die Wahlen gewinnt.
    Nicht vergessen: Neben denen, die jetzt noch Angst vor dem Verlust ihrer Ressourcen haben, gibt es die, die ihre Ressourcen längst verloren haben. Das geht nicht nur auf die rot-grüne Agenda 2010 zurück. Da hat auch unsere werte SED-Funktionärin Anteil dran, sicherlich nicht allein über Frau von der Leyen.

  4. Eines sollte uns und der AfD klar sein. Die lassen sich nicht einfach so abservieren. Noch verlassen die sich auf framing und nudging. Noch gibt es keinen Stasiknast oder Gulag.
    Das wird sich ändern.

  5. naa dann
    gratuliere

    doch ich denke die AfD ist glücklich in der Opposition
    denn wie will man all die Scheisse ändern die Merkel ausgeschissen hat

    ohne Kampf?

    Deutschland wird in 10 Jahren sein wie der Libanon, und ja
    meine Vorhersagen treffen zu

  6. Was will diese Null ohne Kenntnisse von Bankenwesen bei der Deutschen Bank?

    Überlegungen vom Digitalen Chronist

    Siggi Pop hat einen neuen Job bei der Deutschen Bank

    https://www.youtube.com/watch?v=S0H2HoNPVbw

    Es wird vermutet, dass Sigmar Gabriel Staatsgeld von Olaf Scholz (SPD Finanzminister) auf die Konten der Deutschen Bank pumpen soll.

    Die Deutsche Bank soll Kredite an den BUND geben, und dafür gute Zinsen zurück bekommen.

    Gabriel soll diese Deals einfädeln.

    Andere Bankhäuser sollten hier hellhörig werden.

  7. Unsere indirekte Namensgeberin, Kanzlerin Merkel, sprach dereinst von der „Alternativlosigkeit“ politischer Vorhaben. In der Politik aber ist nichts „alternativlos“ – erst recht nicht in einem freiheitlich-demokratisch verfassten Gemeinwesen. Die Einstufung politischen Agierens als „alternativlos“ zeugt nicht nur von massiven demokratietheoretischen Defiziten. Es zeugt auch und vor allem von einer eklatanten Missachtung dem Bürger gegenüber: „Sei still – und mache, was wir Dir sagen, Bürger. Du verstehst sowieso nichts von den Dingen, die wir für Dich entscheiden.“

    Frau Merkel hat ihr Handwerk in der DDR gelernt und genauso regiert sie auch. Was mich erschreckt und ich nicht verstehe ist, daß ihr alle folgen und ihre rechtswidrigen Anweisungen ohne Widerstand einfach befolgen. Jede Behörde, jeder Beamte ist nicht nur berechtigt, sondern sogar verpflichtet, gesetzwidrige Anweisungen nicht zu befolgen. Die DDR hat uns nicht militärisch erobert und unseren ganzen Verwaltungsapparat über Nacht durch ihre Leute ersetzt. Wenn mir einer aufdröseln kann, wie das zuging und -geht, dann sind wir einen gewaltigen Schritt weiter mit Sun Tzu und Clausewitz.

  8. Schön und gut – doch leider habe ich den Eindruck, dass man in letzter Zeit gerade mit der Postulierung von „Bürgerlichkeit“ („Wir sind quasi die alte Kanzler-CDU“) sich auf ein Glatteis locken lässt, das verspricht Kreise anzusprechen deren Werte man zwar von Natur aus teilt, denen man aber formal zu schmuddelig ist. Selbst wenn es gelänge, wäre substantiell wenig gewonnen, aber sehr viel an Möglichkeiten, Einfluss und Tragweite verloren. Möglichst schnell bei den Entscheidern, mit auf der Regierungsbank, sitzen zu wollen ist ein Holzweg.

  9. Merkel hat Politik in der DDR gelernt. Was sie nie gelernt hat ist Demokratie. Noch nie wurde so gegen die Bürger regiert. Dabei wird sogar Deutsche oder Deutschland absichtlich vermieden zu reden. Achtet mal darauf.

    Genauso wird gegen die Opposition vorgegangen. Sogar körperliche Angriffe und Sprengstoffanschläge auf Büros der AFD kamen vor. Genauso beschmierte Häuser und abgefackelte Autos.

    Selbst die Presse betreibt Regierungspropaganda. Normal sollte die Presse alle Regierungspolitiker hinterfragen. Denkt mal, wie Helmut Kohl angegangen wurde. Nein auch die hetzen gegen die Opposition.

  10. Meine Devise:

    Nie mehr eine Blockpartei wählen und versuchen jeden im persönlichen Umfeld und auch völlig fremde Zufallsbekanntschaften, beim Einkaufen, Tanken, Gespräch auf der Straße aufzuklären.

    Das Buntland-System ist nicht mehr unser System und die Buntland-Bonzen sind nicht mehr unsere Vertreter sondern unsere Ausbeuter und Vernichter.

    Die darf man nie mehr wählen. Stattdessen nur noch die einzige derzeitige Oppositionspartei wählen.

  11. „Warum die extreme Rechte Plattformen wie YouTube so gut für sich nutzt“
    erklaeren zwei bleiche junge maenner nach 2 sicher ermuedenden jahren recherche
    in „ZETT“, dem bunt-nervigen kindermagazin fuer altkluge nachwuchs-schurnalunk*Innen.

    „Das hat man beim ‚Oma-Gate‘ ganz gut gesehen: Der Kampf gegen die Öffentlich-Rechtlichen ist wichtig, die Entfremdung von seriösen Medien und eigene, relativ geschlossene Alternativen anzubieten.“ „Kontrakultur“ nennt das die Rechte.“
    HAttps://ze.tt/warum-die-extreme-rechte-plattformen-wie-youtube-so-gut-fuer-sich-nutzt

    „Es gebe zwei zentrale Funktionen, sagt Patrick Stegemann. Eine nach innen und eine nach außen. Zentrales Ziel rechter Kräfte von YouTuber*innen bis AfD sei es, die eigene Weltsicht zu stärken und eine Entfremdung nach außen zu schaffen…

    „…unterschiedliche Leute …alle eine Feindin, die sie eint: die liberale Gesellschaft.“…
    Zum Beispiel, wenn Martin Sellner beim Kochen erklärt, warum die Kartoffel angeblich keine gute Frucht für Mitteleuropäer*innen sei, weil sie aus dem Ausland stamme – und damit subtil rassistische Narrative streut.“

    rest geschenkt. wenigstens zeigen die bleichen buben, dass sie inhaltlich harmlos sind,
    weil sie weder zu den historischen grundlagen/kern-prinzipien/persona-internas
    noch zu neuem vorgedrungen sind, was nicht laengst oeffentlich auf zb youtube steht.

  12. LEUKOZYT 25. Januar 2020 at 23:00

    „Es gebe zwei zentrale Funktionen, sagt Patrick Stegemann. Eine nach innen und eine nach außen. Zentrales Ziel rechter Kräfte von YouTuber*innen bis AfD sei es, die eigene Weltsicht zu stärken und eine Entfremdung nach außen zu schaffen…

    Die Entfremdung gegenüber dem System schafft das System ganz alleine. Kartellbonzenbetrug, Rentenkürzung, ständige Teuerung und Entrechtung werden auf Dauer nicht ohne Folgen für Systemlegitimation und Loyalität zum System bleiben.

    Mehr und mehr Leute bringen diesem Laden nur noch Verachtung oder sogar Haß entgegen.

    ich war doch auch mal ein williges, pflegeleichtes, braves Systemschaf…

    Buntland ist nicht unser Land. Die Buntland-Politruks sind nicht unsere Vertreter.

  13. jeanette 25. Januar 2020 at 23:21
    Viper 25. Januar 2020 at 23:08

    Viper, jetzt mal Ruhe sonst geht es gleich per Nachtflug als Cargo zurück in den Dschungel!

    Hier Asylant sein und dann frech werden!
    ———————–
    Ist schon ok. Sie brauchen sich nicht weiter anzustrengen. Sie haben das Freya-Niveau bereits erreicht.

  14. Die Frage ist, rufen mehr hysterische Hausfrauen oder mehr hysterische Schwule an.

    Bei der Endauswahl bin ich aber eindeutig für PD.
    Sehr witzig, wie er die Ranger anmacht.

    PS Er ist Halb-Bayer! Sein Vater ist Bayer(? Messsiah???) und seine Mutter aus Südafrika.
    Alles wie im richtigen Leben, also voll PI-taugliches T

    https://de.wikipedia.org/wiki/Prince_Damien#Leben

    :mrgreen:

  15. Ein wirklich bemerkenswerter Text.

    Auch dieser Begriff: „Bequemlichkeitsverblödung“ – das erklärt schon einmal sehr viel.

    Ich würde ihn aber noch ergänzen um „Hamsterrad-Sedierung“ – denn wenn jemand derartig viel schuften muss, damit er von den 30% leben kann, die nach Abzug der 70% durch die Staatsräuber bleiben – dann will man nach getaner Arbeit einfach nur seine Ruhe haben.

    Vermutlich Teil des Systems …

  16. OT
    Die Politische Korrektheit macht auch vor einem Virus nicht halt:

    Zitat Wikipedia
    „Namensvorschläge, das Virus nach seinem Ort der Erstidentifikation, der Stadt Wuhan, Wuhan respiratory syndrome coronavirus (WRS-CoV) zu benennen, wurden nicht berücksichtigt. Ein möglicher von Fachleuten genannter Grund sind Beschwerden in der Vergangenheit, als Viren ihren Namen nach einzelnen Ländern oder Regionen erhalten hatten (beispielsweise das Middle East respiratory syndrome coronavirus MERS-CoV). In die NCBI Taxonomie-Datenbank (die für Virusnamen und -klassifikationen nicht maßgebend ist) wurde das Virus zunächst unter der Bezeichnung Wuhan seafood market pneumonia virus aufgenommen.“

    Also nicht vergessen: Kein Virus ist illegal!

  17. „Eine Demonstration gegen das Verbot der Plattform «Linksunten.Indymedia»…

    … ist am Abend in Leipzig aus dem Ruder gelaufen. Vermummte Demonstranten
    zündeten immer wieder Böller und Bengalos.“ (SIC)
    HAttps://www.zeit.de/news/2020-01/25/ausschreitungen-bei-indymedia-demo-in-leipzig

    HAttps://www.radiolippe.de/nachrichten/nrw-und-die-welt/detailansicht.html

    „Ihr voelker der welt, schaut auf diese stadt“ (ernst reuter, spd, bgm berlin)

  18. @ Erbsensuppe mit fettem Schweinefleisch 25. Januar 2020 at 22:28
    „Die Deutsche Bank soll Kredite an den BUND geben,… “

    AN DEN B.U.N.D. ? vllt auch noch an die abmahnanwaltsselbsthilfe DUH ???

  19. leisen Zweifel hege ich, ob das deutsche verblödete Gutmichel Schlafschaf die Rennerschen Überlegungen überhaupt und in irgendeiner Weise nachzuvollziehen imstande wäre.
    Wenn ich meine Geschlechtsgenossinnen so anhöre, fällt mir immer wieder auf, wie selten mal eine den Verstand aufbringt, den gegenwärtigen Status unseres Landes wirklich zu begreifen.
    Es sind die gleichen dümmlich kreischenden Figuren, welche sich damals vom Gröfaz ein Kind wünschten, wie sie heutzutage bei FfF und Antifa herumspringen… eben Idiotinnen mit Wahlrecht.

  20. @ 3141592653 26. Januar 2020 at 00:17
    „…von Fachleuten genannter Grund sind Beschwerden in der Vergangenheit…“

    damit der muendige, weltweit sofort ungefiltert informierte buerger
    die afrikanische schweinepest nicht mit afrikanischen schweinen in verbindung bringt.
    und ebola nicht mit einem fluesschen in westafrika, denge fieber nicht mit denge …

    > „wuhanisches unwohlsein“.

  21. Morgen zum FRÜHSCHOPPEN gibt’s den DSCHUNGEL ABSCHLUSSBERICHT!

    Und danach gibt’s eine FIRMENBESPRECHUNG, geladen sind hauptsächlich alle Störer der letzten drei Wochen.

    Es bleiben im Raum:

    Herja
    Uli12us
    Fasolt
    Sabine
    Leukozyt
    Rheinländerin
    Viper
    Sudel-Ede
    Sturm
    Hottos
    u.a.

    Bitte bequeme Ärmel anziehen, denn es wird auch Fieber gemessen, das Toleranzlevel erfasst, dazu noch der Meckerquotient ermittelt und der Frustrationswert bestimmt!

    Zuletzt gibt’s eine Nutzwertanalyse, wer die nicht besteht, der geht direkt in die Heinrich-König Stiftung wird nach Hamburg zu den Umweltsäuen überführt!

    Also bis morgen: Pünktlich, ausgeschlafen, nüchtern bitte hier einfinden!

  22. @ Kassandra_56 26. Januar 2020 at 00:40
    „Wenn ich meine Geschlechtsgenossinnen so anhöre, …“

    ne alles gut, kassi: der *geaeusserte* unverstand/missverstand muss nicht
    der wahre sein, er hat auch nichts mit den geschlechtern oder hautfarbe zu tun.
    in den kurzen pausen am arbeitsplatz oder der schlange an der supermarktkasse
    ist niemand ehrlich und hat zeit zum nachdenken und formulieren.

    ehrlichkeit hat was mit vertrauen, sicherheitsgefuehl, gemeinsamkeit zu tun,
    denn erst dann schuettet man voll und ehrlich seine gefuehle aus.
    und erst dann merkst du, ob ueberhaupt, wieviel und welcher verstand drin ist.

    also kein vorschnelles urteil ueber angeblich „dumme geschlechtsgenossen“.

  23. LEUKOZYT 26. Januar 2020 at 00:56

    @ jeanette 26. Januar 2020 at 00:53
    „Es bleiben im Raum:…Leukozyt“

    ich … erm… hab meine tage. ich kann nicht.
    ———————————————–

    Ohne ärztliches Attest geht hier gar nichts.
    Und jetzt schlafen!
    Gute Nacht!

  24. .

    Betrifft: Finaler Rettungs-Schuß für Deutschland; @ mitlesende Bundeswehr

    .

    1.) Was sagt eigentlich unsere Wehrm*cht (*=a) zur den kapitalen Gesetzesbrüchen

    2.) unserer „ferkellosen Kommunisten-Sau“ ?

    3.) Blattschuß zur Staatsrettung ? Art. 20, GG, Absatz 4 (Widerstand). Machen !

    .

    PS: Satire darf alles

    PPS: Nachdem „Schweine-Journalismus“ der „WDR-Säue“ das Niveau neu

    definiert hat, dürfte mein Beitrag hier eigentlich kein Problem sein (@ MOD).

    Zumal er satirisch gemeint ist. Ehrenwort.

    .

    .

  25. Der Beitrag ueber die Lage, Strategie und Zukunft der AfD von Herrn Martin Renner ist hervorragend, tiegruendig und zukunftsweisend formuliert, vielen Dank dafuer.
    Er sollte ein Weckruf sein, dass sich eine grosse Zahl d.h. Mehrheit von kritischen Menschen, die taeglich deutlcher sehen, was sich unter der Decke des links-gruen-global-anti D aufgestellten Altparteienkartells entwickelte, die Folgen, deren Arroganz, den Einsatz der Propaganda Luegenmedien ohne diese waere dieses auf ihre eigene Vollversorgung und Dauerbestand besorgte Negativ Elite laengst gescheitert und zur Verantwortung gezogen worden.
    Was hier regiert von der Spitze bis in die Hinterbaenke ist weder kompetent noch verantwortungsoll noch hat es ein Gewissen fuer die jedem offensichtlichen Zustaende, die es durch die gigantischen Fehlentscheidungen aller Art angerichtet hat.

    Wir brauchen eine grundlegende politische Wende durch Auswechseln der in sich selbst verliebten Politphantasten durch gestandene Maenner mit Erfahrung, Wissen, Koennen,
    die Schluss mit der Scheindemokratie machen, sie durch echte ersetzem, mit kritischen wahrheitsgemaess berichtenten Medienen und dem Willen wieder Politik zuerst fuer Deutsche Interessen zu machen.
    D.h. einen Neuanfang der den gleichen Stellenwert wie nach 1945 bzw. 1989 hat, von denen letzterer es den SED Stasikadern der SED ermoeglichte, sich mit sog. Seilschaften von oben gestuetzt, nunmehr offen an wichtigen Positionen eingesetzt, die ihre Erfahrung der Stasi beim Niederhalten der DDR Bevoelkerung nunmehr in ganz D einseten koennen.

  26. Die Ausführungen des Herrn Renner zeigen sprachlich-gedankliche Klarheit und Schärfe. Kaum eine der Altparteien wäre zu so einem Statement intellektuell fähig.
    Die implizierte Forderung nach einer ewigen Opposition (>50% für die AfD ist in nächster Zeit illusorisch) halte ich für falsch. Die AfD braucht endlich Erfahrungen in der Politik, muss die dabei irgendwann erhaltenen Posten und Ämter gestalten und damit auch wirken im Sinne ihrer Ziele. Es wird wie in allen Koalitionen zu einem Aufweichen der eigenen Positionen kommen, Politik ist immer die Kunst des Machbaren.
    Das alleinige Erstreben des idealtypischen Zustandes führt zum jungfräulichen Ableben.
    Man muss realisieren, daß Wohlstand und Digitalisierung zu einer konsumbedingten intellektuellen Verblödung von Teilen der Bevölkerung und Wählern führt, die zu Nachdenken und Diskurs nicht fähig und willens sind und daher die tendenziösen Aussagen der großen Medien nachplappern. Der Souverän 2020 mag die AfD in großer Mehrheit nicht. Muss man akzeptieren, auch wenn man ihn für falsch informiert und manipuliert hält.
    Der Schlüssel zum politischen Erfolg liegt daher in medialer Reichweite. JF, PI und viele andere haben diese (Noch) nicht für die Wählermassen.
    Die Masse entscheidet emotional und ist manipulierbar. In meinem akademischen Umfeld sind max 10% fähig und willens, sich kritisch mit Medien und Infos zu beschäftigen, geschweige denn, sich von hiesigen Medien zu emanzipieren. Wir sind kein Volk der Denker mehr, sondern ein dekadentes Volk des Konsums in materieller und medialer Hinsicht. Die AfD ist für viele ein häßlicher Störenfried im bräsig selbstzufriedenen Leben. Sie beschäftigt sich provokativ mit allen igitt-Themen, die man doch so gerne ausblendet und negiert.
    AQuasi in logischer Folge toleriert man das totalitäre Gebahren des 21. Jrhdts mit Ausgrenzungen, Berufs- und Versammlungsverboten uvm u. gesteht der ANTIFA und anderen ein SA-ähnliches Verhalten zu. Der rot grüne Spießbürger zeigt die gleichen Reflexe ggü. Andersdenkenden wie man es vom Nationalsozialismus kennt. Der schwarze Block war früher braun.
    Man kann auch nicht immer die Altparteien verdammen und den Wähler idealisieren. Die Altparteien und deren Vertreter wurden so gewählt. Die Demokratie in D schafft sich doch langfristig selbst und auch den DEMOS ab. Die breite Negierung von Herkunft, Heimat, Besitz und oft auch Familie gab es so noch nie in einem demokratischen Staat. Die moralinsauren grünen, eher vaterlandslosen Gesellen ziehen die Jugend an wie Exkremente die Fliegen.

  27. Johannisbeersorbet 23:20

    Die Entfremdung ist die logische Konsequenz aus den Vorgängen in unserem Land.
    Es gibt so viele die die Schn..ze gestrichen voll haben.

  28. .

    @nochSchlimmer; 1:26 h

    Hervorragender Beitrag, super Analyse !

    Versuchen Sie, Ihre Kommentare in Zukunft noch eher zu setzen (unter die ersten 10), damit diese mehr Wirkung entfalten können.

    .

  29. LEUKOZYT 26. Januar 2020 at 00:56

    @ jeanette 26. Januar 2020 at 00:53
    „Es bleiben im Raum:…Leukozyt“

    ich … erm… hab meine tage. ich kann nicht.
    —————————
    War das eben ein „flacher Witz“?

  30. OT
    REMINDER

    in 5 Tagen ist BREXIT…..???
    was erwartet Mad Mama?

    Mad Mama hat nun wirklich schlechte Sterne (Karten)

  31. @ Viper 26. Januar 2020 at 01:36
    „War das eben ein „flacher Witz“?“

    flach ? ich kenne jaenette nicht. lass dir von ihr ihr profilbild senden.

  32. 5to12 26. Januar 2020 at 01:59

    Well let me tell ya honey
    You can put down that fist
    What have i done to make you act like this.
    You act a like i’ve quit and done something bad.
    Well lemme tell you honey this ah mamma is mad
    Oh oh yeah yeah yeah yeah
    Well you can scream and you can holla and strut around
    Baby gon accuse me of a painting the town
    I had a dinner date with my bestfriend—(TRUMP)

  33. LEUKOZYT 26. Januar 2020 at 01:56

    @ Viper 26. Januar 2020 at 01:36

    Oh Mann, ich geh jetzt ins Bett. Vergebene Liebesmüh.

  34. Viper 26. Januar 2020 at 01:36

    @ Leukozyt vermißt die hochwitzige Dschungeldebatte, kann das aber nicht zugeben, weil er ja vorher dagegen angestunken hat, also somatisiert er seinen Frust und sagt, er hat seine Tage.

    Ausdruckliches Bedauern mit giftigem Nachtritt hier:
    LEUKOZYT 26. Januar 2020 at 01:05
    @ jeanette 26. Januar 2020 at 01:01
    „Und jetzt schlafen! Gute Nacht!“

    och menno … na guuut.. (olle zippe)

    HAHAHA, hihi

    Der Dschungel ist überall.
    :mrgreen:

  35. Der Dschungel ist überall.
    VivaEspaña 26. Januar 2020 at 02:07
    ————————————————-
    nur in Deutschland.

  36. Viper 26. Januar 2020 at 02:01

    Oh Mann, ich geh jetzt ins Bett. Vergebene Liebesmüh.

    Reisende soll man nicht aufhalten. 😯

  37. OT

    6 verletzte Polizisten und Ausschreitungen bei Chaoten-Demo in Leipzig-Connewitz.

    Mehr als 1600 Menschen demonstrierten am Samstag in Leipzig gegen das geplante Verbot des linksetxtremen Internetportals „linksunten.inymedia“, über das am kommenden Mittwoch am Bundesverwaltungsgericht (BVG) entschieden wird.
    (…)
    Zeitgleich zum Auftakt der Demo vorm BVG hatte Ex-AfD-Rechtsaußen André Poggenburg in Connewitz eine Demo angemeldet. Diese blieb aber mehr als überschaubar: Nur etwa ein Dutzend Zuhörer lockte Poggenburg ins Linkenviertel. Gegen 18 Uhr war der Spuk dann auch schon vorbei, zogen Poggenburg und seine Anhänger sowie mehr als 250 Gegendemonstranten friedlich ab. Die gaben den Rechten über die Lautsprecheranlage noch den Musik-Klassiker „Time to say Goodbye“ mit auf die Reise.

    https://www.bild.de/regional/leipzig/leipzig-news/leipzig-sechs-verletzte-polizisten-bei-demo-fuer-erhalt-von-indymedia-67558678.bild.html

  38. @ VivaEspaña 26. Januar 2020 at 02:49
    „Beachte Startfoto von Dämon Kröta:“

    gabs irgendwo im netz eigentlich bilder vom topfschlagen
    mit ihren klassenkameradinnen, oder dem kerzenausblasen auf der torte ?
    ich meine, die hatte doch letztens kindergeburtstag aufm granitpflaster
    vorm einewelthaus gefeiert, war alles gross bewacht, wegen der teuren torte.

    27 soll sie geworden sein.

  39. @ VivaEspaña 26. Januar 2020 at 02:55
    „…geplante Verbot des linksetxtremen Internetportals „linksu…“ snip

    wo sind eigentlich die heckerhorden aus israel, china, russland, usa,
    wenn die zivilisierte welt sie wirklich braucht, und vor allem gerichtlich will,

    denn die ungewaschenen rotfaschisten gelten auch in den usa als *terroristen*.
    oder sind die totalversagenden muttersoehnchen gar politisch heimlich gewollt,
    so als willfaehrige kindersoldaten auf abruf und mit wohlwollen/stillschweigen ?
    den eindruck kann ein auslaender leicht bekommen, der deutschland beobachtet.

    es muss doch moeglich sein, die server zu verseuchen, zu loeschen, plattzumachen ?

  40. zu VE at 02:55

    OT
    6 verletzte Polizisten und Ausschreitungen bei Chaoten-Demo in Leipzig-Connewitz.

    25.01.2020 | 21:20 Uhr
    Demo in Leipzig: Polizisten angegriffen, Journalisten bedroht
    In Leipzig haben am Abend rund 1.600 Menschen gegen das Verbot der Online-Plattform „linksunten.indymedia.org“ demonstriert. Nach mehreren Stein- und Böllerwürfen wurde die Demo zwischenzeitlich abgebrochen, später aber fortgeführt. Böller und Steine flogen, Journalisten wurden bedroht

    Videos
    https://www.mdr.de/sachsen/leipzig/leipzig-leipzig-land/ausschreitungen-indymedia-linksunten-demo-leipzig-100.html

    https://www.mdr.de/sachsen/leipzig/leipzig-leipzig-land/ticker-demo-kundgebung-connewitz-indymedia-100.html

  41. LEUKOZYT 26. Januar 2020 at 03:05

    oder sind die totalversagenden muttersoehnchen gar politisch heimlich gewollt,
    so als willfaehrige kindersoldaten auf abruf und mit wohlwollen/stillschweigen ?

    Mutti hat sicher ihre Freude dran.

  42. Lahmer Nachtclub heute:

    Viper 26. Januar 2020 at 02:01
    Oh Mann, ich geh jetzt ins Bett. Vergebene Liebesmüh.

    Mindy 26. Januar 2020 at 02:51
    Wie gut, daß ich hier nicht mitlese ?

    Hans R. Brecher 26. Januar 2020 at 03:00
    Schaue ich mir gerade an:
    https://www.youtube.com/watch?v=UBTnrdGBZFk

    LG @ Maria König 😀

  43. @ VivaEspaña 26. Januar 2020 at 03:15
    „Videos…ausschreitungen-indymedia-linksunten-demo-leipzig-…“

    mdr reporter sven knobloch (!) berichtet sinngemaess im video bei 1:44min
    „die straftaten gingen wohl von „einigen demonstranten“ ™ aus,
    die noch von silvester aufgeladen waren…“ das ist jetzt 25 tage her.

    es wird zeit, dass dieser personenkreis diskret tiefentladen wird und sulfatiert.

  44. „Frage nicht, was dein Nachtclub für dich tun kann – frage, was du für deinen Nachtclub tun kannst!“

    John F. Kennedy

  45. zu VE at 02:55

    Leipzig Chaoten-Demo ff.

    BLöD regional Leipzig

    (…)Die Polizei ist am Samstag in Leipzig im Großeinsatz
    Etliche Hundertschaften aus sechs Bundesländern und von der Bundespolizei sind zur Unterstützung der Einsatzkräfte nach Leipzig gereist. Rund um die Demostrecke vom Simsonplatz am Bundesverwaltungsgericht bis nach Connewitz ist ein Kontrollbereich eingerichtet worden. Hubschrauber, Pferde, Hunde unterstützen die Kräfte. Für den Notfall wurden Räumfahrzeuge und Wasserwerfer in Stellung gebracht.(…)

    Fotos und Videos:
    https://www.bild.de/regional/leipzig/leipzig-news/leipzig-innenminister-ueberwacht-polizeieinsatz-bei-demo-67544744.bild.html

    Zeitgleich hat Ex-AfD-Rechtsaußen André Poggenburg in Connewitz eine Demo angemeldet. Diese blieb überschaubar: Nur etwa ein Dutzend Zuhörer lockte Poggenburg ins Linkenviertel. Gegen 18 Uhr war der Spuk vorbei, zogen Poggenburg und seine Anhänger sowie mehr als 250 Gegendemonstranten friedlich ab. Die gaben den Rechten über die Lautsprecheranlage noch den Musik-Klassiker „Time to say Goodbye“ mit auf die Reise.

  46. „Hier ist dein Nachtclub, du sollst keine anderen Nachtclubs neben mir haben!“

    Alttestamentarisch

  47. „Was, frage ich euch, hat der Nachtclub je für uns getan?“

    Montus Pythonius, altenglischer Philosoph und Seher

  48. Hans R. Brecher 26. Januar 2020 at 03:57
    Bis Du wieder da bist, dusche ich kurz … ?

    Mir egal. WAYNE

    GN8 😎

  49. Bitte um Nachsicht an Herrn Renner.

    Er wird wissen, dass wir ihm vollumfänglich zustimmen.
    Und ob er hier mitten in der Nacht noch mitliest?

    Für die Kommentare von @ Herrn Erbrecher kann ich nichts.
    So lange muß man sich ja wirklich nicht aussülzen.

    @ MOD meine „Übungen“ können gerne gelöscht werden.

    Danke 😀 und GN8

    PS @ WSD kann sowas, aber der verrät ja nix. 😀

  50. WirSindMitte
    25. Januar 2020 at 21:33
    Viel BlaBla, geehrter Herr Renner.
    Im siebten Jahr gibt es weiterhin keine Antwort auf die Rentenfrage.
    ++++

    Das liegt daran, weil die Antwort zur Rentenfrage in jedem Fall unpopulär ist.

    Die „Stellschrauben“ zur Finanzierung der gesetzlichen Renten vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung sind nämlich im Prinzip recht überschaubar:

    1.
    Beitragshöhe der Rentenversicherung für Arbeitnehmer und Arbeitgeber

    2.
    Höhe der Renten (mit Anspruch gemäß Rentenformel)

    3.
    Renteneintrittsalter

    4.
    Bezuschussung der Renten mit Steuern

    5.
    Zusätzliche Rente durch Betriebe (Betriebsrente) oder Zusatzversicherungen.

    6.
    Kapitalerträge von Versicherungsbeiträgen

    Die Antwort zur Rente kann also nur mit den vorgenannten Möglichkeiten gegeben werden.

    Nun kann sich jede Partei, auch die AfD, für einzelne Möglichkeiten oder einem Mix aus diesen programmatisch entscheiden!

    Möglichkeit 6. geht z. Zt. nicht mehr wegen „0“-Zinspolitik.

    Besonders die Punkte 1. – 4. sind für jede Partei unpopulär!
    Da wird gerne um den heißen Brei herumgeredet!

    Am bequemsten und damit weniger unpopulär wäre natürlich eine Finanzierung der Rentenlücken mit Steuermitteln, ohne Steuern erhöhen zu müssen.
    Hierzu bedarf es aber Ausgabenkürzungen an anderer Stelle.
    Dazu bieten sich vor allem die Reduzierung für die Sozialtransfers von eingeschleusten Migranten durch Grenzkontrollen und durch Massenabschiebungen an.
    Nur durch diese Maßnahme lassen sich entscheidende Steuermittel zur Bezuschussung der gesetzlichen Renten freispielen, ohne die Wähler stark zu verprellen.

    Also AfD: Vorwärts!
    So muß primär die Lösung einer Rentenreform aussehen!
    Anderenfalls gibt es Haue vom Wähler!

  51. *kranklach*

    Hier ein Ausschnitt der BILD zu den Krawallen von Linken in Leipzig:

    „Auf dem Weg in den Leipziger Süden drohte die Lage dann zwischenzeitlich zu eskalieren, als plötzlich Steine und Böller in Richtung Einsatzkräfte flogen. Außerdem zerstörten linksextreme Chaoten Autoscheiben, entglasten zudem eine Haltestelle. Doch die Polizei hielt an ihrer Deeskalationsstrategie fest, ließ sich von einigen Randalieren nicht provozieren.“

    Bei der Zerstörung einer Haltestelle spricht die BILD von „Entglasung“!

    Falls mal Polizisten bei linken Krawallen ermordet werden, wird die BILD vermutlich von der „Entledigung“ einiger Polizisten berichten.

  52. Na, da kann man ja froh sein daß jenseits der artikelbezogenen Kommentare das „Dschungelcamp“ und nicht „Fußball“ oder „DSDS“ das Thema ist.

  53. Es ist schon interessant oder vllt. erstaunlich, wie manche „steil gehen“ bei einer TV-Ausstrahlung.

  54. „füttere keinen troll“
    …um einen blog für leser und kommentatoren uninteressant zu machen, muss man ihn nicht bekämpfen sondern lächerlich machen
    …dass derartige trolle hier im forum umhergeistern und pi-news zu einem intellektuell unterirdischen forum über diverse fäkalprogramme von privatsendern umgestalten wollen, bestätigen mir pi-news leser, die sich da angeekelt abgewendet haben und die wir als leser verloren haben
    …ich bitte daher die leser, derartige trolle wie jeanette nicht zu füttern, ignorieren wir sie um der glaubwürdigkeit von pi-news willen

  55. OT
    Interessante DOKU auf Servus TV.
    https://www.servustv.com/videos/aa-22m53ytq11w12/
    Bei den Untersuchungen zum Tod des Kärntner Politikers scheinen Fragen noch immer ungeklärt, relevante Punkte sind für die Familie Haider nach wie vor offen. Der Wichtigste: Zwischen dem Alkoholgehalt von Blut und Harn und dem des Magens besteht eine deutliche Diskrepanz. Das belegen unabhängige medizinische Gutachten.

  56. Wir alle wissen, dass die Sonne nichts mit dem Klima zu tun hat.

    Es ist allein das Klimakillergiftgas, das die arme Mutter Erde seit Beginn der industriellen Revolution permanent aufheizt und die Meere zum Kochen bringt. Nebenher finden die Eisbären auch keine Eisschollen mehr und Hamburg versinkt in den Fluten. Soweit das Allgemeinwissen.

    Eher unbekannt ist, dass dieselben Solar Zyklen nachweislich das Klima auf Neptun und Uranus bestimmen. Dort fahren allerdings meines Wissens keine Diesel getriebenen SUV herum.

    Die beiden Beiträge könnte sogar Frau Dr Merkel verstehen, wenn man ihr zuerst erklärt, wer oder was Neptun und Uranus sind. sie wird aber außerstande sein, daraus irgendeine logische Schlussfolgerung zu ziehen. Da fehlen ein paar Verknüpfungen im Gehirn.

    „Solarbetriebene Variation in der Atmosphäre von Uranus

    Langzeitmessungen (1972–2015) des Reflexionsvermögens von Uranus bei 472 und 551 nm zeigen eine Variabilität, die durch saisonale Effekte nicht vollständig erklärt wird. Die Spektralanalyse zeigt, dass diese nicht-saisonale Variabilität den 11-jährigen Sonnenzyklus verfolgt. Zwei Mechanismen könnten zu einer solaren Modulation führen: (a) Keimbildung auf Ionen oder Elektronen, die durch galaktische kosmische Strahlen (GCR) oder (b) durch UV-Strahlung verursachte Farbänderungen des Aerosols erzeugt werden. Die Ionenaerosoltheorie wird verwendet, um die erwarteten Beziehungen zwischen Reflektivitätsschwankungen und GCR-Fluss zu identifizieren. Sie wird mit multipler Regression getestet und mit der linearen Reaktion verglichen, die zwischen Reflektivität und solarthermischem UV-Fluss vorhergesagt wird. Die Statistik zeigt, dass 24% der Varianz der Reflektivitätsschwankungen bei 472 nm durch die durch GCR-Ionen induzierte Keimbildung erklärt werden, verglichen mit 22% bei einem reinen UV-Mechanismus. Eine ähnliche Variabilität im Zusammenhang mit GCR besteht in der Neptunatmosphäre. Daher sind die bei Uranus gefundenen Effekte das erste Beispiel für eine gemeinsame Variabilität in zwei Planetenatmosphären, die durch die Modulation energetischer Partikel durch ihren Wirtsstern angetrieben werden.“

    einem längeren lesenswerten Artikel über den Einfluss der Sonne auf unser Klima entnommen:

    https://kaltesonne.de/sonne-macht-klima-solarer-einfluss-auf-den-regen-in-den-usa/

    Und natürlich ist CO2 völlig unschuldig. Das ist schon seit 20 Jahren nachgewiesen. Die Leiche wird aber jeden Sommer an einem heißen Sommertag aufgeschminkt

  57. …besten dank, vomierender
    …habe es angeschaltet
    …bestätigt mir, dass ich schweizer und österreichische nachrichten und dokus glaubwürdiger finde als die des deutschen zwangsgebührenfernsehens

  58. Vernunft13
    26. Januar 2020 at 07:29
    Es ist schon interessant oder vllt. erstaunlich, wie manche „steil gehen“ bei einer TV-Ausstrahlung.
    ————————————————

    Liebe Vernunft13,
    vielen Dank für Ihre Anmerkung. Ich sehe das genauso. Mittlerweile fühle ich mich schon peinlich berührt, wenn die Stränge mit diesem TV-Trash zugemüllt werden. Ich denke, dass wir beide nun auch auf der Liste stehen. Werden wir es überleben? 😉

  59. „Hier etablierte sich der geborene bürgerliche Gegenpol, die Anti-These zu einer selbsternannten, quasi neo-feudalistisch agierenden Pseudo-Elite, die sich augenscheinlich als „herrschende Klasse“ wahrnimmt.“

    Sehr treffend! Renner ist ein scharfsinniger Beobachter und formuliert seine Analysen auf den Punkt.

    Hinzu kommt noch, dass diese Klasse mittlerweile tatsächlich auch materiell von dem Wohlstand lebt, den die „niederen“ = biederen Klassen erwirtschaften. Sie ruht sich in staatlich und staatsnah finanzierten Jobs aus, die sämtlich nicht an der Wertschöpfung beteiligt sind.

  60. DAF
    26. Januar 2020 at 08:20
    Vernunft13
    26. Januar 2020 at 07:29
    […] Werden wir es überleben? ?
    =====
    🙂 Ich kann einige einsame Orte / Gegenden empfehlen (wenn von Nöten) wo es sich aushalten läßt, bis Gras über die Sache gewachsen ist. :=)

  61. Sehr ausführlicher Text mit guten Gedankengängen!

    Für mich hat die AfD bisher sowieso alles richtig gemacht. Wäre sie eine zweite FDP und CSU geworden, läge sie jetzt bei 6-8%! 🙁

    In Zukunft sollte aber mehr Höcke, Chrupalla und Miazga (huch, zwei polnische Namen) kommen, weil die eben vollkommen richtig liegen mit ihren politischen Aussagen. Es wird ja im Zusammenhang mit der AfD immer gern auf die Republikaner verwiesen, die dann irgendwann untergegangen sind, aber das waren ganz andere Zeiten in den 90ern. Wir hatten keine von den Eliten bewusst gewollte Masseneinwanderung, es gab eine konservative CDU, dafür noch keine allgemeine Stimmung gegen die Einheimischen und „alte weiße Männer“ durch die Medien (Stokowski, Lobo und Ataman wären nicht einmal im Spiegel möglich gewesen), keinen Böhmermann, der auf Grundlage von GEZ-Gebühren weite Teile der Bevölkerung beleidigt, keine systematische Verfolgung von Rechtskonservativen und Andersdenkenden (durch Linksextremisten, die mit dem Staat zusammenarbeiten, man glaubt es nicht!) und die linke Polit- und Medien“elite“ in Berlin mit ihren antideutschen Untergangsbeschwörungen („Deutschland verrecke!“) war weniger einflussreich im ganzen Land; selbst die ÖR-Sender waren nicht so links bis linksextrem unterwandert wie heute. Ach ja, und die Gefahr, dass dieses Land abgeschafft wird zugunsten eines EU-Superstaates ist inzwischen auch real und wird offen kommuniziert (die Schulden der anderen kann Deutschland aber noch übernehmen!). Die Zeiten haben sich also grundsätzlich und radikal verändert.

    Ich sehe da übrigens Parallelen zu den Schwedendemokraten. In Schweden waren die „Konservativen“ und Bürgerlichen selbst vor 15 Jahren schon für Masseneinwanderung (als CDU/CSU hier noch Beckstein, Stoiber, Kanther und Co. hatten) und sie war die einzige Partei im Land dagegen. Da konnte also das Ruder innerhalb des Parteiensystems bereits nicht mehr herumgerissen werden, so dass die Schwedendemokraten zum jetzigen Zeitpunkt die stärkste Partei in den Umfragen sind.

    Die AfD kann demzufolge nur gewinnen; also bitte keine verweichlicht-liberale Mitläufer- und Appeasement-Politik machen (aber weniger Beleidigungen)! 😉

  62. le waldsterben 26. Januar 2020 at 00:08
    Ein wirklich bemerkenswerter Text.

    Auch dieser Begriff: „Bequemlichkeitsverblödung“ – das erklärt schon einmal sehr viel.

    Ich würde ihn aber noch ergänzen um „Hamsterrad-Sedierung“ – denn wenn jemand derartig viel schuften muss, damit er von den 30% leben kann, die nach Abzug der 70% durch die Staatsräuber bleiben – dann will man nach getaner Arbeit einfach nur seine Ruhe haben.

    Vermutlich Teil des Systems …

    Sehr gute Beschreibung. Das System beutet uns wirklich so brutal aus und hetzt uns so (in häufig sinn- und nutzlose) Arbeit rein, daß wir daran kaputtgehen und zur wehr- und willenlosen Beute werden.

    Deshalb sind kluge Desertion von der Arbeitsfront und bewußtes „sich-nicht-verheizen-Lassen“ so wichtig.

    Das ist nicht unser Staat, das sind nicht unsere Politiker – dafür keinen Handstreich mehr.

    Wir wollen unser Land, unsere Freiheit und unsere Zukunft zurück.

  63. Herr Renner, im Grunde teile ich Ihre Analyse.
    Ich bezweifle jedoch das „Standhalten, Aushalten“ ausreicht, um das Parteienkartell zu besiegen, ich bezweifle das damit neue Wähler gewonnen werden können.
    Das System wird sich vor der nächsten Bundestagswahl einfach die nötigen Stimmen zum weitermachen „erkaufen“.
    Ja, ein „schriftlich fixiertes politisch-philosophisches Wertefundament“, eine eigene Ideologie, ist dringend notwendig, oder es wird die Partei nicht mehr lange geben.

  64. Noch ein Wort zum Rentenkonzept der AfD.
    Herr Meuthen der eine steuerfinanzierte Grundrente von 48% für alle will, ist offenbar in sozialistische Lager gewechselt.
    Wo ist das nationale Element in diesem Konzept?
    Höcke hat recht, sein Konzept ist das Richtige.
    Politik für das deutsche Volk machen, nicht für alle!
    Meuthen und Chrupalla sind absolute Fehlbesetzungen.

  65. @ ghazawat 26. Januar 2020 at 08:11
    „Frau Dr Merkel…ihr zuerst erklärt, wer oder was …Uranus “

    unsere anglophonen freunde werden bei fragen zu diesem planeten immer rot.
    „where is uranus ?“

  66. alles-so-schoen-bunt-hier 26. Januar 2020 at 08:28
    „Hier etablierte sich der geborene bürgerliche Gegenpol, die Anti-These zu einer selbsternannten, quasi neo-feudalistisch agierenden Pseudo-Elite, die sich augenscheinlich als „herrschende Klasse“ wahrnimmt.“

    Sehr treffend! Renner ist ein scharfsinniger Beobachter und formuliert seine Analysen auf den Punkt.

    Hinzu kommt noch, dass diese Klasse mittlerweile tatsächlich auch materiell von dem Wohlstand lebt, den die „niederen“ = biederen Klassen erwirtschaften. Sie ruht sich in staatlich und staatsnah finanzierten Jobs aus, die sämtlich nicht an der Wertschöpfung beteiligt sind.

    Das muß und wird sich ändern.

    Es sei denn, die ehrlich Arbeitenden sind wirklich so blöd und machen sich für Betrugslohn und Mickey-Mouse-Rente kaputt, nur damit andere sich mit lockeren staatlich finanzierten Faulenzerjobs bis zur guten Pension ausruhen können.

    Ich bin nicht bereit mich für die Sozialindustrie und die Afterkultur Buntlands kaputtzuarbeiten. Ein Land, daß jedem Idioten Abitur und Studium hinterherwirft und dann versucht für die „handwerklichen“ Arbeiten Sklaven aus Weitfortistan ins Land zu holen wird scheitern.

    Vor allem dann wenn die Leute von weither, die die handwerklichen Arbeiten machen sollen dazu weder große Lust noch Fähigkeiten haben.

  67. Von Sunzis Buch gibt es auch eine Comicversion, sie heißt Sun Tzu , die Kunst des Krieges und ist im Libreroverlag erschienen. Der Verlag Antaios weist auch auf Macchiavelli hin. Nicht vergessen unseren guten alten Clausewitz.

  68. Ja Herr Renner, wir die PI täglich lesen, wissen bis zu
    100 Prozent, dass Sie und wir die wahren Demokraten sind.
    Aber muss es gleich ein ganzes Buch sein, dass Sie hier
    veröffentlichen ?
    Ich habe ca. bis zu 80 % gelesen, dann konnte ich nicht weiter,
    denn alles was Sie schreiben ist für uns eine Selbstverständlichkeit,
    sonst würden wir die AFD nicht wählen !
    Unsere Gegner der Einheitspartei und Ihre Opportunisten, lesen PI
    nicht und wenn Sie sich einmal einklicken, dann nur um ein paar
    Punkte heraus zu picken, um Ihre Verbrecher-Strategie daran
    aufzubauen.
    Deshalb bin ich der Meinung, dass dieser Beitrag in einem Buch
    besser aufgehoben wäre ! …. bitte nichts für ungut, Herr Renner !

  69. Jede Politik, egal zu welchem Thema, muss eine nationale Komponente, einen nationalen Bezug beinhalten.
    Das erwarte ich von der AfD!
    Unser hart erarbeitetes Geld ist lange genug in der ganzen Welt verplempert worden.

  70. Gebetsmühlen gibts auch bei den Buddhisten.

    Auf den braunen Flügel um B. Höcke könnte ich als AfD-Wähler persönlich jedoch gut verzichten. Dieser beflügelt beispielsweise den 80-jährigen Sohn eines verurteilten NS-Kriegesverbrechers, seine, in seinem Fall sicherlich gut nachvollziehbare, schmerzhaft gefühlte „Erbschuld“ an der gesamten AfD („Mörderbande“) und deren Wählerschaft stellvertretend abzusühnen bzw. abzuarbeiten. Für Stern.tv natürlich ein gefundenes Fressen:

    https://www.youtube.com/watch?v=gm6qgMeOkJA

  71. Haxe 26. Januar 2020 at 11:33
    Nachdem ich festgestellt habe, dass es im Kommentarbereich an linken Schreiberlingen nur so wimmelt

    … die aber möglicherweise dieselbe junge Volkspartei wählen wie Sie, auch wenn sie ihrem Naturell nach einige Dinge vielleicht etwas differenzierter sehen und den politischen Gegner nicht unbedingt als Feind betrachten.

    Das Erfolgsgeheimnis der AfD: Sie holt die Menschen von überall ab.

    Habe die anderen Kommentare in diesem Strang allerdings ausnahmsweise mal nicht gelesen.

  72. Wenn Hier einer schreibt; Die linken Chaoten in Leipzig warfen
    mit Steinen auf die Polizei und schlugen Autoscheiben ein.
    Doch die Polizei lies sich nicht beeinflussen machte auf
    Deeskalation, Ihren Dienst weiter !
    Hier sieht man, wie weit es in diesem Drecksland durch diese
    verfluchte Merkel-System schon gekommen ist.
    Der Mob begeht vor den Augen der Polizei Verbrechen und die
    Polizei muss deeskalierend auf die Verbrechen reagieren ?
    Ich kann mit hundertprozentiger Sicherheit sagen, dass dies
    bei einer Rechten Kampagne oder Demo, nicht der Fall wäre.
    Wenn Autos demoliert werden und mit Steinen nach Menschen
    geworfen wird, ist das ein Angriff auf die Zivilisation.
    Mit diesen Verbrechern gehört kurzer Prozess gemacht.
    Festnehmen und erst Mal ein halbes Jahr in ein Loch geworfen.
    Doch bei diesem Misthaufen-System können solche Chaoten
    machen was Sie wollen. Die Einheitsparteien wissen wahrscheinlich, dass die linken Schweine noch Ihre einzigen Wähler sind.

  73. erich-m 26. Januar 2020 at 09:34

    Meuthen und Chrupalla sind absolute Fehlbesetzungen.
    ————————————-
    Meuthen ist die eigentliche Fehlbesetzung, ein Anfang 2019 aufgetauchtes U-Boot (im Auftrag der CDU?)
    Chrupalla ist einfach nur eine wertlose Marionette. Jemand, der um Erlaubnis fragt, atmen zu dürfen. Meuthens Wauwau.

    Die notwendigen Bereinigungen sind nicht erfolgt und zwar deswegen, weil der Parteitag ein Delegierten- und kein Mitgliederparteitag war. Und Gestalten aus der „Alternativen Mitte“ durch ihre Wühlarbeit dann durchmarschieren. Ein Delegiertenparteitag hätte 2015 dem Lucke 11 Minuten zugeklatscht. Vielleicht auch 12 Minuten. Die AfD-Basis muß endlich durchsetzen, daß die Parteitage als Mitgliederparteitage abgehalten werden!

    Ewigmittige Weichspüler und professorale Schwätzer*) wie Meuthen sind nur hinter den Posten her und sind schuld, daß die AfD seit 2 Jahren nicht wächst. Höcke und Kalbitz haben da 2019 ganz anders geliefert und das trotz geifernder Merkelpresse und GEZ-Hetzfunk.

    *) Anfang 2019 hat er mit Grünsprech („gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“) seinen Landesverband BaWü faktisch gespalten und erst vor kurzem Stefan Räpple, Dubravko Mandic und Dirk Spaniel wegen der Anti-SWR-Kundgebung, an der es nichts auszusetzen gab, gerüffelt.

  74. @vivaespana
    …da widerspreche ich ihnen
    …begründung:
    …wenn wir im parlament eine anfrage thematisch einreichen, erwarten wir als fraktion, dass zum thema und nicht über rtl-fäkalprogramme diskutiert wird
    …beispiel:
    …reformierung des ausbildungswesens vom 20.01.2020 durch die afd-abgeordneten springer und sichert (19/16657)
    …dümmliche linken- und grüne abgeordnete machen genau das, was herr/frau jeanette und andere hier auch machen:
    DAS THEMA LÄCHERLICH
    …wer unser land und seine menschen ernstnimmt, dem verbieten sich derartige fäkalthemen in foren wie diesem
    …wenn ihnen der respekt vor dem deutschen volk abgeht, suchen sie sich foren, in denen sie ihre menschenverachtenden und fäkalen ergüsse absondern können
    …das niveau ihrer „witze“ und „satire“ hat vor ihnen schon der wdr in seinem „umweltsau“-song vorgemacht

  75. Linkophob 26. Januar 2020 at 14:52
    erich-m 26. Januar 2020 at 09:34
    Meuthen und Chrupalla sind absolute Fehlbesetzungen.
    ————————————-
    Meuthen ist die eigentliche Fehlbesetzung, ein Anfang 2019 aufgetauchtes U-Boot (im Auftrag der CDU?)

    Ja, ich sehe das genauso.
    Ein Mann an der Spitze, der die Partei nicht weiterbringt, ist eben fehl am Platz.
    Je mag ein netter, intelligenter Mensch sein, ein Parteiführer ist er nicht, dazu fehlt ihm alles und jedes.

  76. Hottos 26. Januar 2020 at 16:44

    Völlig konfuser, unverständlicher Text.
    Hochstelltaste auch kaputt, erschwert das Lesen zusätzlich:

    Trollen Sie sich.

  77. WirSindMitte 25. Januar 2020 at 21:33

    Viel BlaBla, geehrter Herr Renner.
    Im siebten Jahr gibt es weiterhin keine Antwort auf die Rentenfrage.
    Mich als Mitglied ernüchtert das sehr und stellt die Mitgliedschaft infrage.

    Das gegenwärtige Rentensystem haben uns die Altparteien eingebrockt. Es ist das Ergebnis deren Jahrzente langen Schacherns. Welche Renten-Antwort erwarten Sie denn nun so dringend von der AfD ?
    Soll die AfD für die Altparteien die Kastanien aus dem Feuer holen und sich ein umfassendes neues Rentensystem ausdenken, das alle rundum zufrieden stellt ? Sie wissen ganz genau, dass dieses System gegen die Wand gefahren wurde und nun soll die AfD den gordischen Knoten lösen ? Ganz egal, welche Vorschläge die AfD erarbeiten würde, was würde mit denen wohl passieren ?
    Solange die AfD keine Chance hat in Verantwortung zu kommen wäre es kontraproduktiv, durch die Erarbeitung von Vorschlägen sich selbst ins Feuer zu setzen. Zudem benötigt man zu konkreten Aussagen zur Rente eine umfangreiche Datengrundlage. Über diese verfügen die Systemparteien, die ständig an dem System herum schrauben, die AfD aber wohl eher nicht. Ob Herr Raffelhüschen die AfD beraten würde sei auch dahingestellt.

    Eines sollte die AfD aber sicherlich tun: sich uneingeschränkt für die Stärkung der gesetzlichen Rente aussprechen und den Kapital-Fantasien von Meuthen ein klare Absage erteilen.

  78. „Nicht nur, dass sie mit uns nicht reden wollen. Nein, sie können es nicht!“
    Dieser Absatz ist der Schönst.

    Ein prima Artikel, den man gerne bis zum letzten Wort liest (geniest).

  79. Weil das Rentenproblem nicht mehr lösbar ist, sollte man sagen, Rente mit 65. Bis 67 ist eh ein Witz. Und 69 der Oberwitz.(Auch Meuthen wird garantiert kein Konzept haben, wenn schon, dann ein schlechtes, wo man sich dann am weltweiten Casino beteiligen muss). Das wollen anständige Arbeiter aber nicht.

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