Eine Zukunftsvision in zwei Teilen (Teil I)

Worst Case: Grüner Kanzler übernimmt die Regierung ab 2021

Von CANTALOOP | Dieser Tage bringt ein Flugzeug rund 250 Flüchtlinge aus der eigentlich sicheren Türkei zu uns, wo sie vermutlich für den Rest ihres Lebens zu bleiben gedenken (PI-NEWS berichtete). Im Laufe der Zeit kommen, wie üblich, ihre Familien nach – und schon in wenigen Jahren stellen sie eine veritable Gruppe von vielleicht 1.500 Menschen dar. Ein ganzes, zumeist nach muslimischen Standards geprägtes Dorf entsteht, dessen Unterhalt von anderen getragen wird. Die vielen Millionen Euro, die bis dahin alleine nur diese Einwanderergruppe an Kosten generiert, übernimmt bekanntlich der Steuerzahler. Soweit – so bekannt.

Aber jetzt stellen wir uns diesen, nahezu wöchentlich stattfindenden Sachverhalt, einmal mit stark beschleunigten Prozessen vor. Angenommen, die 20% plus x Öko-Partei mit „Führungsanspruch“, die gerade in der Opposition die große Koalition klima- und flüchtlingstechnisch vor sich hertreibt, wäre ab 2021 tatsächlich an der Regierung. Der neue Kanzler hieße dann Habeck, Baerbock, Özdemir, oder sonst wie. Sein Vize möglicherweise sogar Frau Esken, oder Herr Riexinger. Was würde konkret passieren?

Zunächst einmal nicht viel. Die Verwaltung eines Hochleistungsstaates, wie dem unsrigen, erfordert viel Management, Routine und vor allem Vorlauf. Der Überblick geht schnell verloren, auch für Verwaltungsprofis. Vielschichtige Interessen müssen gewahrt, Stellen neu besetzt und natürlich Beraterstäbe eingesetzt werden. Schnelle Entscheidungen gibt es in der Regel nicht. Selbst das „normale“ Tagesgeschäft ist aufwändig. Dementsprechend wird zu Beginn einer Legislaturperiode der Raum für pure Ideologie eng. Der Blick über den Tellerrand hinaus eröffnet sich erst nach einer gewissen Eingewöhnung.

Handlungsfähige Parlamentarier, oder eine Freak-Show?

Dennoch steht zu befürchten, dass innerhalb kürzester Zeit die „kein-Mensch-ist-illegal“-Fraktion, inklusive Kardinal Marx, Ruprecht Polenz und Herbert Grönemeyer moralische Höhenflüge ungeahnten Ausmaßes bekäme und Druck auf eine ihnen wohlgesonnene Regierung ausüben könnte. Wir haben nun die Macht, jetzt zwingen wir die anderen einfach, die Welt zu retten! Das wäre dann wie ein demokratisch-legitimer Einwanderungsturbo, ohne Ladedruckbegrenzung. Und das bekannte, ethisch begründete „Helfersyndrom“ könnte einmal mehr die erforderliche Zweidrittelmehrheit zur Gesetzesänderung im Parlament ausbremsen. Wie man mit dem Kampfbegriff „Humanismus“ bestehendes Gesetzeswerk elegant aushebelt, hat schließlich Kanzlerin Merkel schon mehrfach bewiesen. Für eine „gute Sache“ ist hierzulande alles erlaubt.

Grünenchef Robert Habeck und Reinhard Kardinal Marx .

Man kann logischerweise als Bundesregierung längst nicht ebenso handeln, wie man es sich als Opposition wünscht. Dies dürfte spätestens auch den verbohrtesten Grünen klar sein, sobald sie tatsächlich Verantwortung tragen. Selbst, wenn unser derzeitiger Regierungskurs bereits in eine ähnliche Richtung deutet, solch ein gravierender Schwenk nach Linksaußen würde sich nach dieser (Schicksals-)Wahl weltweit herumsprechen, wie ein Lauffeuer.

Kaum ein seriöser Politiker von Weltrang – und schon gar kein islamisch Geprägter würde so eine grüngeführte, dilettantische Idealisten-Bundesregierung nach Berliner RRG-Muster noch ernst nehmen. Noch weniger, als unseren derzeitigen Außenminister Maas. Sondern dies vielmehr als Chance zur Befriedigung eigener Interessen ansehen. Und schon bald würde die übrige Welt beginnen, darüber nachzudenken, wie sie ihren Vorteil daraus schlagen könnte. Bekanntlich gibt es zwischen Staaten keine Freunde – nur Zweckbündnisse. Und diese enden dann und wann. Und ob die EU, vulgo Frau von der Leyen, als unser übergeordneter „Schutzpatron“ tatsächlich willens und in der Lage ist, unsere Partikular-Interessen als Volk und Nation überhaupt wahrzunehmen, geschweige denn zu schützen, ist schon heute mehr als fraglich.

Ein grünes Deutschland mit faktischer Einreisegarantie

Demzufolge: Die Welt außerhalb des grünen Deutschlands würde anfangen, Forderungen zu stellen und ihre eigenen Grenzen zu sichern. Nach Kriegsvergeltung und Reparation, wie die Griechen und Polen. Nach Unterstützung, wie Afrika und viele weitere Dritte-Welt-Länder. Nach Anerkennung und Wiedergutmachung, wie Osteuropa. Aber – und das ist das entscheidende Kriterium – ein Flüchtlings-Strom ungeahnten Ausmaßes würde sich stante pede in Richtung Almanya aufmachen, gegen dessen schiere Dimensionen alles bisher Erlebte nur die Ouvertüre war.

Wir wissen es zuverlässig: Viele hundert Millionen Arme, Beladene und auch tatsächlich Verfolgte sitzen weltweit auf gepackten Koffern. Ein grünes Deutschland, mit faktischer „Einreisegarantie“, wäre das Beste, was diesen Menschen jemals passieren könnte. Ein pull-Faktor ersten Ranges. Und von ihrer Warte aus gesehen, ist so ein Empfinden absolut nachvollziehbar. Es würden dann nicht mehr 500 oder 1.000 Schutzsuchende einreisen, sondern vielleicht 10.000, oder auch 20.000 auf einmal. Auf welche Weise auch immer.

Not macht erfinderisch; eine Art von globaler „Schlepper-Konsolidierung“ könnte erfolgen, mitfinanziert von Kirchen, Wohlfahrtsverbänden und Soros-NGOs. Die EU wäre heillos überfordert. Sämtliche Dämme würden brechen und innerhalb kürzester Zeit sähen sich alle Verfechter der Chaos-Theorie bestätigt. Jedoch – bei grob gerechnet etwa weiteren zwei Millionen Schutzsuchenden würde es brenzlig. Denn diese Anzahl wäre nach Expertenansicht in der Lage, die bestehenden Systeme zum Bersten zu bringen. Aber nur, wenn sie auf einmal, bzw. innerhalb kürzester Zeit kommen. Es gäbe dann keinen Wohnraum mehr – keine medizinische Hilfe und keine finanzielle Unterstützung. Wie würde Habeck, der bekanntlich „chinesische Effizienz“ schätzt, sich nun positionieren? Gegen sein eigenes Wahlklientel, gegen die „Invasoren“, oder doch eher gegen das Volk?

Metaphorisch: Der Frosch würde ins kochende Wasser geworfen. Und alle beschönigenden, verfälschenden und wohlwollenden Berichterstattungen aus System-TV, TAZ, Spiegel, Süddeutscher oder ZEIT über die positiven Effekte von Einwanderung, Diversität und Vielfalt verlören schlagartig ihre Bedeutung. Selbst eine TV- Moralinstitution wie Claus Kleber verhallt dann ungehört. Zudem; keiner würde sich mehr Klima-Obliegenheiten interessieren. Nichts wäre wie zuvor. Ein Tornado ungeahnten Ausmaßes würde über uns alle hereinbrechen.

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