Compact-Spezial

Dresden 1945 – Die Toten, die Täter, die Verharmloser

Jedes Jahr gedenkt die Politik vieler historischer Ereignisse und Schandtaten. Nur bei einem Fall bleibt sie erstaunlich leise: Dresden 1945. Dieses Jahr jährt sich die schreckliche Vernichtung der ungeschützten Stadt zum 75. Mal. Keine Zeremonie erinnert an die Zehntausenden Toten, im Gegenteil. Es wird relativiert, was das Zeug hält. Die Opferzahlen werden systematisch heruntergerechnet. Doch wieso das alles, was war in Dresden, wer waren die Toten, die Täter, wer sind die Verharmloser?

All diese – und viele weitere! – Fragen klärt das druckfrische Compact-Spezial zu „Dresden 1945“. Nach der Lektüre wird man voller Wut auf Anne Helm (Die Linke) oder Matthias Oomen (Die Grünen) sein, die ernsthaft Parolen wie „Thanks Bomber Harris“ oder „Do! It! Again!“ verbreiten.

Sir Arthur Harris, der verantwortliche Befehlshaber für die Einäscherung Dresdens, sagte 1977: „Ich würde Dresden wieder zerstören.“ Woher all der Hass auf unschuldige Zivilisten? Woher all die Menschenverachtung? Woher all der Antrieb, das Leid zu leugnen oder aber gar zu verharmlosen?

Das Compact-Spezial lässt keine Frage offen. Die „Strategie ohne Moral“, der Bombenterror, wird präzise analysiert und in die Geschichte des Zweiten Weltkriegs eingeordnet. Danach werden die vier flächendeckenden Angriffe auf Dresden in unvorstellbaren 40 Stunden geschildert. Wer die ersten Attacken überlebte, wurde zur Beute der Nachhut. Grausam.

Danach wird die „Mathematik des Todes“ beleuchtet. Wieviel starben nach verschiedensten Angaben? Wie wurde das dann heruntergerechnet? Wer hat ein Interesse an dieser zweiten Schändung der Toten?

Und wie dreist sind die Leugner der Tief-Flieger-Terrorbombardements? In einem Gespräch mit Zeitzeugen bleibt kein Auge trocken. Wie kann man nur so unmenschlich sein, will man der linksgrünen Fronde zurufen, die ansonsten über Humanität und Menschenrechte schwadronieren – aber dann mit Leugnen oder Verherrlichen beginnen, wenn es um deutsche Opfer des Krieges geht.

Abgerundet wird das Spezial um eine Analyse der sogenannten „Historiker-Kommission“ – und das ist zum Abschluss besonders wichtig. Denn diese Kommission ist so etwas wie die offizielle Stelle, die sich um „Dresden 1945“ kümmert. Wenn diese Stelle die Wahrheit nicht gelten lässt, greifen alle auf deren „Forschungen“ zurück und das Drama wird noch schlimmer.

Das Compact-Spezial ist brisant, informativ, reich bebildert und sehr überzeugend angelegt. Man sollte es kaufen, lesen, verinnerlichen und den Meinungs-Kampf gegen die rotgrüne Einheitsfront aufnehmen. Wir sind es Zehntausenden Toten schuldig.

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