Michael Mross im Gespräch mit Christian Hiß

Wann ist der Spuk vorbei?

Der Krise haftet etwas Spukhaftes an. Ist die globale Wirtschaft bald zerstört? Sind die Maßnahmen überhaupt gerechtfertigt? Michael Mross von MMnews im Gespräch mit Christian Hiß.




Sea-Watch fordert Luxus-Kreuzfahrtschiffe für „Schutzsuchende“

Von MANFRED ROUHS | Zuviel nachdenken über Corona scheint manchen ohnehin nicht allzu hellen Leuchten den Verstand einzutrüben. So kreisen die offenbar sehr lebhaften Fantasien des Sea-Watch-Vorsitzenden Johannes Bayer um jene Kreuzfahrtschiffe, mit denen vor Corona Touristen im Mittelmeer unterwegs waren und die jetzt vor Anker liegen, weil Kreuzfahrten nicht mehr in die aktuellen Konzepte zur Pandemieeindämmung passen. Er will sie für jene Bauern auf dem Schachbrett Recep Erdogans in Beschlag nehmen, die auf den griechischen Mittelmeerinseln gestrandet sind.

Die Umsetzung seiner Pläne würde der schwer angeschlagenen Kreuzfahrtbranche wahrscheinlich endgültig den Garaus machen. Johannes Bayers medizinische Sprecherin Aline Wedel droht: „Notwendige Quarantäne- und Schutzmaßnahmen vor Corona müssen überall umgesetzt werden, um eine exponentielle Ausbreitung zu verhindern, auch in Flüchtlingslagern. Das heißt umgehende Evakuierung der überfüllten griechischen Lager und die Unterbringung an Orten, in denen die Menschen vor dem Virus geschützt sind – Kreuzfahrtschiffe können beides leisten. Wir dürfen niemanden zurücklassen.“

Nach der Realisation einer solchen Maßnahmen sieht es dann auf den Luxuslinern wahrscheinlich aus wie an Bord der Titanic hundert Jahre nach deren Untergang.

Sea-Watch-Chef Johannes Bayer beklagt: „Die Geflüchteten auf den griechischen Inseln, aber auch die lokale Bevölkerung wurden lange genug von Europa alleingelassen. Gerade in Krisen zeigt sich, wie ernst wir es tatsächlich mit der oft beschworenen Solidarität nehmen. Wenn die EU-Kommission jetzt nicht handelt, wird die dort bereits herrschende humanitäre Katastrophe viele weitere Menschenleben kosten.“

Und auch für das, was am Ende der Kreuzfahrt mit den „Geflüchteten“ geschehen soll, hat Johannes Bayer konkrete Vorstellungen:

„Über 140 deutsche Städte und Kommunen haben sich aufnahmebereit erklärt, 40.000 freie Plätze stehen allein in den deutschen Bundesländern zur Verfügung. Mit laufenden Krediten von über 8 Milliarden Euro ist der deutsche Staat einer der führenden Finanzier von Kreuzfahrtschiffen auf der einen Seite, und hat sich andererseits während der Finanzkrise an vorderster Front an der Verwüstung des griechischen Gesundheitssystems beteiligt. Wer jetzt nicht für die Evakuierung der Menschen sorgt, macht sich mitschuldig am potenziellen Tod Hunderter.“


PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt. Der Verein veröffentlicht außerdem ein Portal für kostenloses Online-Fernsehen per Streaming. Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig und vermittelt Firmengründungen in Hong Kong.




Bluttat in Bonn: 32-Jähriger mit 20 Messerstichen hingerichtet

Von JOHANNES DANIELS | Das Messern geht unvermindert weiter – es wird derzeit betriebsbedingt nur in die häuslichen vier Wände verlagert. So wie bei dem brutalen Dreifachmord im schwäbischen Holzgerlingen durch Ajdin V., 30, an seinem Vermieter Bernd H., 62, und dessen Sohn Stefan und seiner Freundin Tina vor wenigen Tagen.

Am Dienstag durchdrangen im mittlerweile prekären Bonn-Vilich gegen 17.35 Uhr ebenfalls laute Hilfeschreie ein Mehrfamilienhaus in der Schevastesstraße. Die Nachbarn alarmierten die Rettungskräfte und die Polizei.

Nach Öffnung der Tür durch die Feuerwehr fanden die Beamten vor Ort einen schwerstverletzten 32-jährigen Polen vor. Trotz unmittelbar vom Rettungsdienst eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen erlag er noch in der Wohnung seinen letalen Verletzungen durch rund 20 Messerstiche. Das Opfer war trotz Ausgangswarnungen in der Wohnung des Täters zu Besuch, ein doppelt lebensgefährliches Vorhaben.

Polizei: „Flüchtiger am Abend vorläufig festgenommen“

Der Messertäter flüchtete, konnte aber nach gezielten Hinweisen von Zeugen noch am gleichen Abend gegen 22.15 Uhr „vorläufig festgenommen werden“. Noch in der Nacht richtete die Bonner Polizei eine Mordkommission ein.

Gegen den Täter, der „nur leicht alkoholisiert“ gewesen war, wurde am Mittwoch Haftbefehl erlassen. Warum es zu der tödlichen Auseinandersetzung kam, ist noch unklar. Zu den Hintergründen der Tat sowie zur Identität des Täters wollte ein Polizeisprecher bislang keine Angaben machen.




Nach der Selbstauflösung des „Flügels“: Wie weiter, AfD?

Am Ende ging es Schlag auf Schlag: Zuerst erklärte der Verfassungsschutz den „Flügel“ zum „rechtsextremistischen“ Beobachtungsfall, dann forderte der AfD-Bundesvorstand ultimativ dessen Auflösung bis Ende April – und schon am nächsten Tag verkündete „Flügel“-Frontmann Björn Höcke den Vollzug.

Was hat das zu bedeuten? Wie liefen die Diskussionen im „Flügel“ in diesen Tagen? Ist jetzt der ewige Streit in der AfD zu Ende – oder geht der Druck auf Höcke und Andreas Kalbitz weiter?

Hat der „Flügel“ eine Niederlage erlitten – oder konnte er sich ohne Sorge auflösen, weil er seine Positionen bereits weitgehend in der Partei durchgesetzt haben? Gewinnt oder verliert die AfD durch die „Flügel“-Auflösung? Wie weiter, AfD?

Spannende Fragen, die COMPACT-TV mit dem Bundestagsabgeordneten Jens Maier, dem Obmann des „Flügels“ im Bundesland Sachsen, diskutierte. Sie sehen hier das Video des Livestreams von Dienstag Abend.




Globalismus-Infarkt als Chance verstehen und nutzen!

Von WOLFGANG HÜBNER | Im Leben von Menschen sind körperliche Infarkte schwere Einschnitte, oft genug sogar tödliche. Zwar wird der von dem Virus verursachte Infarkt der Globalisierung für diese höchstwahrscheinlich nicht die schlimmstmögliche Konsequenz haben. Doch der mikroskopisch kleine Unheilbringer zeigt in geradezu heilsam brutaler Weise viele Schwachstellen, Defizite und Fehlentwicklungen einer Globalisierung auf, die nun endgültig mehr Verlierer als Gewinner haben dürfte. Die deutsche Exportökonomie wird auch zu diesen Verlierern gehören, davon zeugt schon jetzt der Stillstand in den Autofabriken von Wolfsburg, Ingolstadt und anderswo.

Entsprechend schlecht und pessimistisch ist die Stimmung im Land. Und die Ängste der Deutschen vor dem Virus sowie seinen ökonomischen und gesellschaftlichen Folgen sind ja auch keineswegs unbegründet. Weil aber das Leben trotz der noch zu erwartenden menschlichen und materiellen Opfer weitergehen wird und weitergehen muss, kann der Globalismus-Infarkt auch als Chance verstanden und genutzt werden. Das ist ein Appell gerade an die patriotischen Kräfte in Deutschland.

Denn es sind nicht die ideologisch universalistisch orientierten Weltläufigen, also die sogenannten „Anywheres“, die in der jetzigen Notsituation für die Aufrechterhaltung der notwendigsten Infrastruktur sorgen. Vielmehr sind es die „Somewheres“, also all die Pflegekräfte, Supermarktmitarbeiter, Energieversorger, Handwerker, Polizisten, Dienstleister und viele andere mehr, die auch ohne ausreichenden Schutz vor Infektionen für ein zwar reduziertes, aber immer noch erträgliches Weiterleben in Deutschland ihren täglichen Einsatz bringen. Nach Beendigung der Krise ist es überfällig, die Anerkennung und Bezahlung dieser Gruppen grundsätzlich zu verändern.

Anders gesagt: Die soziale Frage muss neu gestellt und neu beantwortet werden! Das kann und darf keinesfalls der universalistisch-internationalistisch ausgerichteten Linken überlassen werden. Und erst recht muss demnächst abgerechnet werden mit den grün-linksliberalen Geldvernichtungsprojekten Massenasyl, Klimahysterie, „Nazi“-Psychose, Genderwahn. Denn all das kostet Unsummen, die künftig dafür gebraucht werden, um zumindest die notwendigsten Strukturen in Staat und Gesellschaft genügend auszustatten.

Selbstverständlich werden die Profiteure und Nutznießer der jetzt so fragwürdig gewordenen Ultra-Globalisierung samt ihren Ideologen des Universalismus dem erbitterten Widerstand leisten. Aber im Gegensatz zur Zeit vor der von dem Virus verursachten Krise hat sich die innen- und außenpolitische Position der umvolkenden „Anywheres“ drastisch verschlechtert. Denn die materielle Grundlage der selbsternannten moralischen Supermacht ist schon jetzt nach der ökonomischen Vollbremsung brüchig geworden.

Über solche Mittel, um alle Verluste abzufedern, verfügen weder die großmäulig angekündigten „Bazookas“ aus Berlin oder Brüssel. Längere Zeit wird deshalb allerorten auf kleinerer Flamme gekocht werden müssen. Es ist die Aufgabe der patriotischen Kräfte darauf zu achten, wie und an wen die geringer gewordenen staatlichen Mittel verteilt werden. Das ist zumindest im bislang verwöhnten Deutschland eine ganz neue Situation für alle.

Wer sie geistig und politisch am besten versteht, popularisiert und nutzt, dem winkt größter politischer Profit. Dagegen dürfte selbst der deformierte Verfassungsschutz mit seinem Neo-Mielke der Kanzlerin so ohnmächtig sein wie weiland die Stasi in der DDR. Ja, es kommen Konflikte und Kämpfe als Konsequenzen der Verwerfungen durch die jetzige Krise auf die so politikscheuen Deutschen zu. Das ist nicht vergnüglich. Doch wer den Realitäten zu entfliehen sucht, den bestraft das Leben so oder so. Der späte Merkel-Biedermeier ist nun jedenfalls auch ein Virus-Sterbefall.


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.




Iranische Opposition: Hilfe ja –  aber bitte kein Bargeld für Terror!

Der außenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Armin-Paulus Hampel, hat dazu aufgerufen, im Zuge der Corona-Krise die Finanzsanktionen gegenüber dem Iran vorübergehend auszusetzen, „damit die iranische Regierung medizinische Ausrüstung sowie Medikamente auf dem internationalen Markt kaufen kann.“

Dazu sagte die iranische Oppositionelle Nila Behzadi gegenüber PI-NEWS: „Natürlich ist es wichtig, dass dem iranischen Volk in dieser Notlage geholfen wird. Doch dies muss unbedingt in Form von Hilfsgütern erfolgen, nicht in Form von finanzieller Hilfe, denn die wird das Regime immer gebrauchen, um Terror zu finanzieren und das eigene Volk zu unterdrücken.“

US-Außenminister Mike Pompeo wies auf Twitter darauf hin, dass das Mullah-Regime seit 2012 den Betrag von 16 Milliarden Dollar für den Terror auf der ganzen Welt ausgegeben hat, und eine Milliarde Dollar an medizinischen Hilfen spurlos verschwunden sind. Dringend benötigte medizinische Hilfsgüter landen auf dem Schwarzmarkt, während die Mullahs und die Revolutionsgarden sich die Taschen füllen, so Pompeo.

Die iranische Opposition appelliert deshalb an Deutschland und die EU, die Finanzierung des Terror-Regimes in Teheran einzustellen. „Es ist sehr wichtig, dass dem iranischen Regime kein Euro mehr zur Verfügung gestellt wird, denn jeder Euro wird sofort für Terror gegen die Nachbarländer und Europa ausgegeben. Wir bitten unsere Freunde in Deutschland und in der AfD: fallen Sie nicht auf diese Masche der Mullahs herein. Das sind nicht eure Freunde, und sie werden es nie sein.“

Laut des ehemaligen iranischen Gesundheitsministers Dr. Ghasisadeh Haschemi wusste das Regime schon Anfang Februar 2020 von der Covid-19 Pandemie im Lande, aber verheimlichte dies vor der Bevölkerung wegen des Jahrestages der Islamischen Revolution am 11. Februar und der Parlamentswahl, sagt uns der iranische Schriftsteller Masoud Nekoo. Das US-Außenministerium habe humanitäre Hilfen, Medikamente und Nahrungsmittel immer von Sanktionen ausgenommen, sagt Nekoo, und bot dem iranischen Regime Hilfe an, die es ablehnte. „Die internationalen Hilfsgüter wurden durch die korrupten Revolutionsgarden stattdesssen an die Menschen verkauft.“

Diese Woche wurde das Hilfsteam von „Ärzte ohne Grenze“ wegen angeblicher Spionage ausgewiesen, beklagt Nekoo. „Die zuständigen Behörden geben keine richtigen Statistiken über die Zahl der Erkrankten und Opfern heraus, die für Bekämpfung der Krankheit eine immense Bedeutung besitzt. Mit anderen Worten: das iranische Regime ist eine Gefährdung für die Iraner und Weltgemeinschaft, und die Corona-Krise ist für das Regime nur ein Vorwand, die Sanktionen zu beseitigen. Wer in dieser Krisenzeit dem iranischen Volk beistehen will, sollte das Regime zu einem vernünftigeren Verhalten ermuntern.“

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Die Politik attackiert das Virus und killt die Wirtschaft

Von MARKUS GÄRTNER | Die ersten Erfolgsmeldungen über abflachende Infektionskurven treffen ein. Doch in Italien, Spanien, Deutschland und anderen Ländern Europas bleibt die Lage in der Corona-Krise äußerst angespannt.

Während viele Länder erst den Höhepunkt der medizinischen Krise vor sich sehen oder gerade erleben, zeigen sich bereits heftige Schleifspuren in der Weltwirtschaft als Folge des „Lockdowns“, wie Quarantäne, beschränkte Bewegungsfreiheit und Ausgangssperren in englischsprachigen Zeitungen zusammen gefasst werden.

Dabei künden zunehmende Horrorzahlen aus der Wirtschaft von einer beginnenden Depression, einem Platzen der immensen Schuldenblase und einem Wiederaufflammen der nie richtig beendeten Finanzkrise.

Wir lesen von einer „Pleitewelle unvorstellbaren Ausmaßes“. Die US-Notenbank hat die Bazooka mit unbegrenzten Markteingriffen herausgeholt, nachdem das nur wenige Tage alte Sonderprogramm für 700 Milliarden Dollar schon am Montag zur Hälfte aufgezehrt war.

Der Ex-Deutschlandchef von Goldman Sachs, Alexander Dibelius, warnt vor der „größten globalen Rezession seit 100 Jahren“. In den USA wird erwartet, dass die Wirtschaftsleistung des Landes im laufenden 2. Quartal bis zu 50 Prozent einbrechen könnte.

Kein Wunder, dass hierzulande schon zwei Tage nach der jüngsten Verschärfung der Ausgangsregeln die ersten Politiker eine baldige Lockerung des Lockdowns verlangen. Dass der Infektionsweg „zwischen Virus und Volkswirtschaft kurz“ ist, wie wir im Morning Briefing von Gabor Steingart lesen können, hätte der politischen Kaste schon viel früher klar sein müssen. Jetzt sterben die betroffenen Firmen schneller, als das Virus sich ausbreitet…


(Der Volkswirt Markus Gärtner, Autor von „Das Ende der Herrlichkeit“ und „Lügenpresse“, war 27 Jahre Wirtschaftsjournalist für die ARD und veröffentlicht jetzt regelmäßig Videokommentare für das Magazin „Privatinvestor Politik Spezial“)




Immunologe: Corona-Maßnahmen unverhältnismäßig und rechthaberisch

Von EUGEN PRINZ | Professor Dr. rer. nat. Stefan W. Hockertz, hat eine beeindruckende Vita vorzuweisen, die Sie hier nachlesen können. Am 24. März übte er in der Sendung „Gerlinde Jänicke and friends“ des Radiosenders rs2 heftige Kritik an den Maßnahmen der Politiker. Er ist der Meinung, dass sie falsch beraten werden.

„Das wird noch viele, viele Jahre für Unfrieden und für Sorge in der Bevölkerung sorgen, viel mehr, als das Virus selbst. (…) Nicht das Virus macht uns krank, die Angst davor macht uns krank.“

(Professor Dr. rer. nat. Stefan W. Hockertz im Interview mit rs2)

Diese Aussagen wiegen schwer, denn wenn der Immunologe Recht hat, dann wird gegenwärtig das weltweite Wirtschafts- und Finanzsystem aufgrund falscher Annahmen schwersten Belastungen ausgesetzt, von der Einschränkung von Grundrechten der Bevölkerung ganz zu schweigen.

Worauf stützt sich die Meinung von Professor Hockertz?

Der Immunologe führt aus, dass COVID-19 in etwa die selbe Gefährlichkeit besitzt, wie Influenza. Er kritisiert die Berichterstattung der Medien, die sich darauf fixiert, dass jeder, der verstirbt und „Corona“ hat, auch an „Corona“ gestorben ist. Das ist falsch, so Hockertz. Es werde nicht unterschieden, ob die Todesfälle AN „Corona“ oder MIT „Corona“ gestorben sind. Die meisten, so der Immunologe, wären auch ohne COVID-19 nicht mehr am Leben. Zudem geht der Professor davon aus, dass sich etwa zehnmal so viele Menschen bereits mit COVID-19 infiziert haben, als gemessen wurde. Dieser Personenkreis hätte nur leichte Symptome verspürt. Angesichts dieser Dunkelziffer erscheinen die Todesraten in einem ganz anderen Licht.

„Die Reaktion der Politik ist unverhältnismäßig, sie ist autoritär, sie ist rechthaberisch, sie ist maßlos.“

(Professor Dr. rer. nat. Stefan W. Hockertz im Interview mit rs2)

Zustände in den Krankenhäusern Italiens Hauptursache der hohen Todesraten

Professor Hockertz hält das deutsche Krankenhaussystem derzeit nicht für überlastet. Er findet es hervorragend, dass wir sogar in der Lage sind, Patienten aus dem Elsass und Italien aufzunehmen. Die Krankenhaussysteme im Süden Europas hingegen sind seiner Meinung nach chronisch überlastet, das hätte sich schon in der Vergangenheit bei jeder Grippewelle und Pandemie gezeigt, nur habe da niemand hingesehen.

Die vermehrten Todesfälle in Italien führt er auf die dort erbärmliche Krankenhaushygiene zurück, die zu nosokomialen Infektionen (=Infektionen, die im Zuge eines Aufenthalts in einem Krankenhaus auftreten) führt. In 2015 hatten italienische Krankenhäuser fast 11.000 solcher Infektionen verursacht. Deutschland: 2363, Frankreich: 5543, Holland: 206. Auch die hohe Luftverschmutzung in Norditalien spielt laut Professor Hockertz eine große Rolle.

Der Immunologe führte weiter aus, dass es ihn sehr verwundert habe, dass die mit COVID-19 infizierten Menschen sehr schnell eine Immunität entwickelt hatten. Dies würde eher gegen die These sprechen, dass es sich bei dem Virus um etwas völlig Neues handelt.

Deshalb ist zu erwarten, dass bald weite Teile der Bevölkerung immun sein werden.

Angesichts der 25.100 Toten der letzten Influenza-Welle, über die niemand ein Wort verloren habe, sei das, was jetzt abläuft, eine Hysterie, so Hockertz. Hier das Interview in voller Länge. Ein weiteres Interview mit dem Immunologen finden Sie im obigen Beitragsvideo.

Virologe Alexander Kekulé: Unauffällige Immunisierung 

Professor Hockertz ist nicht der einzige, der von einer hohen Dunkelziffer von Menschen ausgeht, die COVID-19 relativ unbemerkt überstanden haben. In einem Interview mit mdr AKTUELL (ab Minute 10:00) teilt auch der Virologe Alexander Kekulé diese Meinung. Zudem geht er von einer unauffälligen Immunisierung der Bevölkerung aus. Das Infektionsschutzgesetz zu verschärfen, lehnt Kekulé ab.

Alle Maßnahmen nochmal auf den Prüfstand!

Immer mehr Ärzte und Wissenschaftler haben Zweifel an der Notwendigkeit der drastischen Maßnahmen zur Bekämpfung von COVID-19. Unsere Politiker sind in dieser Situation nicht zu beneiden. Sie stehen unter einem riesigen medialen Handlungsdruck, umso mehr, als bereits vorher andere Länder mit harten Maßnahmen vorgeprescht sind. Inwieweit bei den getroffenen Entscheidungen zudem noch der Herdentrieb und/oder eine Art Massenhysterie eine Rolle gespielt haben, sei dahingestellt. Jedenfalls wäre die Politik gut beraten,  unverzüglich eine unabhängige Expertenkommission, in die auch Kritiker der gegenwärtigen Maßnahmen berufen werden, einzusetzen und alles auf den Prüfstand zu stellen. Sollte sich ergeben, dass man über das Ziel hinausgeschossen ist, wäre es besser, sich das jetzt einzugestehen und sofort zum „Normalmodus“ zurückzukehren.

Auf die Medien darf man dabei nicht hören, denn die profitieren von COVID-19 noch mehr als die Hersteller von Desinfektionsmittel und Toilettenpapier, daher werden sie sich ungern von der Legende eines bevorstehenden Massensterbens – falls es eine ist – trennen.

Abschließend noch der Hinweis, dass selbstverständlich alle angeordneten Maßnahmen der Regierung zu befolgen sind und zwar ungeachtet der eigenen Meinung. Denn letztendlich wird man erst in ein- oder zwei Jahren sagen können, ob die Lage tatsächlich so ernst war, wie uns gegenwärtig erzählt wird, oder wir gerade die größte Massenhysterie der Menschheitsgeschichte erleben.


Eugen Prinz auf dem FreieMedien-Kongress in Berlin.
Eugen Prinz auf dem Freie
Medien-Kongress in Berlin.

Eugen Prinz kommt aus Bayern. Der bürgerlich-konservative Fachbuchautor und Journalist schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015.
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