Der Irre aus Hanau

Das BKA lässt die polit-mediale Propaganda auffliegen

Von RAMIN PEYMANI (Im Original erschienen auf der „Liberalen Warte“) | Eine Ewigkeit scheint es her zu sein, dass ein irrer Massenmörder die Schlagzeilen bestimmte. Und doch liegt die Hanauer Gewalttat gerade einmal etwas mehr als einen Monat zurück. Seither hält uns die Berichterstattung über das Coronavirus in Atem. Und vieles geht darin unter. So auch der nun vorgelegte Abschlussbericht des Bundeskriminalamtes.

In diesem kommen die Ermittler zu der Erkenntnis, dass der Täter – anders als von der polit-medialen Kaste seinerzeit propagiert – nicht in erster Linie von einer rechtsextremen Gesinnung getrieben wurde. Viele klar denkende Bürger hatten in den Tagen nach der Tat aufgrund der öffentlich zugänglichen Informationen bereits gemutmaßt, das Motiv des Amokläufers müsse woanders als in einem tiefsitzenden Rassismus zu suchen sein – und wurden dafür nach dem eingeübten Ritual als Hetzer an den Pranger gestellt. Dabei genügte ein bisschen Lebenserfahrung und ein Funke gesunder Menschenverstand, um zu der nun vom BKA gezogenen Schlussfolgerung zu gelangen.

Doch so gut es ist, dass es mit dem Bundeskriminalamt offenbar noch eine Institution in unserem Land gibt, die sich der polit-medialen Nazi-Hysterie nicht anschließen mag, so ernüchtert muss man feststellen, dass die Richtigstellung in der Corona-Panik untergehen dürfte. Politik und Medien hatten sich damals gierig auf die Tat gestürzt, assistiert von den einschlägigen Verbänden und Nichtregierungsorganisationen, deren Bezeichnung so irreführend ist wie ihre Propaganda. Sogar ein „Ausschuss gegen Rechtsextremismus“ wurde gebildet, dessen Vorsitz die Kanzlerin höchst selbst innehat.

Mit aller Gewalt wurde das Narrativ durch die Republik getrieben, die größte Gefahr für die Menschheit gehe von den vielen versteckten Nazi-Zellen aus

Auf sämtlichen Kanälen gab es ein tagelanges Trommelfeuer „gegen rechts“, wobei von politischer und medialer Seite schon lange nicht mehr zwischen rechts und rechtsextrem unterschieden wird. Mit aller Gewalt wurde das Narrativ durch die Republik getrieben, dass die größte Gefahr für die Menschheit von den vielen versteckten Nazi-Zellen ausgehe, die man nun aufspüren und ausheben müsse. Flankiert wurde der Wahn von einer medienträchtig inszenierten und politisch zelebrierten Festnahme einiger „Reichsbürger“, die zwar offenbar keine konkreten Pläne hegten, das Land vom PC aus umzustürzen, und denen es auch ansonsten an Schlagkraft und Organisationsgrad fehlte, die man aber aus Gründen der Prävention lieber aus dem Verkehr zog. Es hätte ja sein können, dass sie in einigen Jahrzehnten doch einmal aktiv geworden wären. Dann hätte Deutschland womöglich Mühe gehabt, ein Dutzend Spinner an der Übernahme des Reichstags zu hindern. Sicher ist sicher.

Erst die Corona-Krise hat für einen Themenwechsel gesorgt, und seither haben es Linksextreme und Linke schwer, ihre Fata Morgana erscheinen zu lassen. Auf eine großformatige Richtigstellung der seinerzeit verbreiteten Fake News wartet man daher nun auch vergeblich. Den Redaktionen, die mit viel Getöse zum „Kampf gegen rechts“ aufgerufen hatten, ist der BKA-Bericht lediglich eine dürre Randnotiz wert. Wo berichtet wird, nutzt man dies vor allem dazu, die eigene Falschspekulation zu rechtfertigen. Trotzig versucht sich etwa der Spiegel in Schadensbegrenzung: „Es zählt die Tat, nicht das Motiv“, heißt es nun bockig aus Hamburg.

Ein Wort der Entschuldigung für die Verunglimpfung und Beschimpfung der Zweifler an der damaligen Darstellung des Tatmotivs sucht man vergeblich

Die Kanzlerin, der es nach der Tat von Hanau so furchtbar wichtig gewesen war, die Morde in einen Zusammenhang mit der NSU-Terrorzelle, der Ermordung des Regierungspräsidenten Walter Lübcke und dem antisemitischen Anschlag von Halle zu stellen, bleibt stumm. Ein Wort der Entschuldigung für die Verunglimpfung und Beschimpfung der Zweifler an der damaligen offiziellen Darstellung des Tatmotivs sucht man ohnehin vergeblich. Unbeantwortet bleibt zudem die Frage, ob Angela Merkel ihre Kraft statt in den Vorsitz symbolischer Ausschüsse zur Abwechslung künftig in den Dienst des Landes stellen will. In der Statistik wird der Hanauer Anschlag als rechtsextremistisch motivierte Tat eingehen. Daran ändert auch der Befund des BKA nichts. Es ist ohnehin Praxis, politische Straftaten, die nicht dem linksextremen oder radikalislamischen Spektrum zuzuordnen sind, als rechtsextreme Taten zu erfassen. Hanau hat seinen Zweck erfüllt.

Corona hilft, einen Skandal zu überdecken, der jedoch nicht einmal in normalen Nachrichtenzeiten mehr als ein Achselzucken hervorgerufen hätte. Auch weiterhin werden uns also heisere Sportpalastschreier zubrüllen: „Wollt ihr den totalen Krieg gegen rechts? Wollt ihr ihn, wenn nötig totaler und radikaler, als wir ihn uns heute überhaupt noch vorstellen können?“ Lieschen und Michel werden keine Fragen stellen. Sie werden den Einpeitschern ein millionenfaches „Ja!“ entgegen schreien, wenn wir nach Corona zur Tagesordnung zurückkehren. Sie übersehen dabei, dass erst die Vorhersehbarkeit der Reaktionen der „Haltungsgesellschaft“ dem irren Hanauer Massenmörder die Plattform bot, die er sich vor seiner Tat gewünscht hatte.


(Peymanis aktuelles Buch Weltchaos kann man ebenso wie das Vorgängerbuch Chronik des Untergangs auf Wunsch vom Autor signiert erhalten)




Muezzinruf auch in der Region Hannover

Von MANFRED ROUHS | Nicht nur in Duisburg, auch in Hannover ruft jetzt der Muezzin einer örtlichen Moschee freitags die Gläubigen zu einem Gebet, das nur jeder für sich allein verrichten kann. Die islamischen Zentren selbst bleiben geschlossen.

In Hannover sind es die Hardcore-Muslime von Milli Görus, die die Gunst der Stunde nutzen. Ihr Generalsekretär Bekir Altas zeigt sich gegenüber dem Dhimmi-Staat Bundesrepublik Deutschland versöhnlich: „Ich möchte den Behörden, die diese Aktionen ermöglicht haben, danken. Ich denke, dass es in den kommenden Tagen auch in anderen Städten öffentliche Gebetsrufe geben wird.“

Auch sein Konkurrent Hülya Ceylan vom nordrhein-westfälischen Landesverband der staatlichen türkischen Religionsbehörde DITIB gibt sich konstruktiv: „Wir sind in einem Ausnahmezustand. Muslime können nicht in die Moschee, wir können nicht gemeinsam beten. Wir möchten damit der muslimischen Gemeinschaft Moral, Stärke und Trost vermitteln.“

Jede Krise kennt Gewinner und Verlierer. DITIB und Milli Görus werden gewiss aus der Corona-Krise gestärkt hervorgehen, denn welche Signalwirkung hätte es, wenn ihnen nach dem Ende des Ausnahmezustands das einmal erworbene Recht, vom Minarett aus in voller Lautstärke den Gebetsappell an die Gläubigen richten zu dürfen, wieder streitig gemacht werden würde?

Die Hannoveraner Milli-Görus-Moschee liegt zentral unweit eines belebten Verkehrs- und Einkaufsknotenpunktes. Dort haben ab sofort auch die Dhimmis Gelegenheit, ihren Horizont zu erweitern und zu belauschen, wie sich Deutschland verändert.


PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt. Der Verein veröffentlicht außerdem ein Portal für kostenloses Online-Fernsehen per Streaming. Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig und vermittelt Firmengründungen in Hong Kong.




Wie lange hält die Regierungsbegeisterung?

Von WOLFGANG PRABEL | Die Herolde und Hoftrompeter der „Nichtregierungsorganisationen“ genannten, von der Regierung bezahlten Organisationen, sowie die Meinungsbeeinflussungsinstitute vermelden, daß sich das Volk begeistert um die Kanzlerin schart. Binnen von zwei Wochen fünf Prozent Zustimmung mehr für die Messerkanzlerin und die CDU. Das sollte man garnicht anzweifeln, 1914 und 1938 war das auch so, daß die Reichsleitung erst mal gut angesehen war.

Es ist nicht leicht, zur Coronakrise vergleichbare massenwirksame Ereignisse zu finden, die länger dauerten. Das Elbhochwasser? Das Oderhochwasser? Die waren viel zu schnell zu Ende und lokal begrenzt. Mir fallen nur die beiden Weltkriege ein, wenn man kriseninduzierte von den Mainstreamkaspern geschürte Stimmungen über einen längeren Zeitraum verfolgen will.

An WK II konnten sich meine Eltern noch erinnern. Die Einmärsche nach Österreich, ins Sudetengebiet und nach Polen waren propagandistisch gut vorbereitet. Mein Vater hatte von Anfang an keinen Bock, weil er bei Beginn der Feldzüge gerade 21 war, also Kanonenfutter im besten Alter. Er mochte als relativ rational denkender Volksgenosse den ständig sich öffentlich erregenden grünbraunen Hitler nicht und war mental den ganzen Krieg so eine Art AfD. Das hatte auch damit zu tun, daß sein Bruder von den Nationalsozialisten getötet worden war, weil er Juden ausgeschafft hatte. Blut ist dicker als Tinte und mein Vater war also nicht repräsentativ. Zeitweise war er nach einer Verletzung im Polenfeldzug Ordonnanz im Offizierskasino. Er erfreute sein Gemüt oft daran, daß die besoffenen Offis über den für sie nicht standesgemäßen Führer ablästerten. Auch diese oft adlige Oberschicht war eine Randgruppe.

Meine Mutter (Jahrgang 24) – sie war als Jungsekretärin in einer Reichsbehörde beschäftigt – erinnerte sich, daß die Stimmung, solange nur gesiegt wurde, recht gut war, nach Stalingrad allerdings schnell kippte. Das war schon am Jahreswechsel 1942/1943. Ab 1943 wußten alle, die bis drei zählen konnten, daß der Krieg verloren war und nur noch Zeit geschunden wurde. Anders meine Tante, die schickte im März 45 eine vertrauenstriefende Postkarte an ihre Mama: „Der Führer wird schon wissen, was er macht.“ Sie trat nach dem Krieg in den stalintreuen Demokratischen Frauenbund Deutschlands ein, ließ sich schon wieder vom Staat vereinnahmen und wählte bis zu ihrem Tod PDS. Es gibt Leute, die merken nie was und lassen sich von den MSM lebenslang lenken.

Aus dem WK II kann man den Schluß ziehen, daß die Zustimmung der Massen vom Erfolg abhängig ist, wobei die ganzen Dimensionen, insbesondere die Kehrseiten eines möglichen Erfolgs von Fritzchen nicht überschaut wurden. Ein deutscher „Endsieg“ hätte für das Reich dieselben schädlichen Auswirkungen gehabt, wie sie der siegreiche Iwan von 1945 bis 1990 zu ertragen hatte. Überspannung der Kräfte bei der Unterdrückung der unterworfenen und versklavten Völker, Probleme mit den „Verbündeten“ wie beim Ungarnaufstand, beim Streik in Polen, beim Ausscheiden Jugoslawiens und Albaniens aus dem Paktsystem, beim Afghanistankrieg oder beim Prager Frühling. Dazu Rüstung am Limit, ewiglanger Wehrdienst und internationale Isolierung. Das urwüchsige und natürliche Konstrukt ist im Zeitalter der Volksbildung wegen der Rolle der Sprache der Nationalstaat. Jede Abweichung davon verzehrt von Unterdrückern und Versklavten Kraft.

Die Kriegsbegeisterung des Ersten Weltkriegs bekam mit der Länge des Kriegs und den in Schützengräben erstarrten Frontverläufen viele Knackse. Zu Anfang warfen die Studenten ihre Hüte in die Luft und sangen dummes Zeugs, die Redakteure eiferten und geiferten mit Schaum vor dem Maul, wie man es vom SPIEGEL und aus der Tagesschau kennt. Das ganze who is who der Schriftstellerei, des Theaters und der Dichtkunst verzehrte sich in Begeisterung. Über eine halbe Million Kriegsgedichte sollen im Herbst 1914 verfaßt worden sein. Aus Euphorie wurde schnell ein Durchhalten. Im Frühjahr 1918, als Rußland besiegt war, drehten einige Intellektuelle noch mal am Rad, das kurze voreilige Triumphgeheul war im Herbst 1918 bereits verstummt und die Kapitulation war vor dem Winter wegen allgemeiner Kriegsmüdigkeit nicht mehr zu vermeiden.

„Ich kenne keine Parteien mehr“, triumpfte Kaiser Wilhelm II. im Herbst 1914. Dieselbe Propaganda, dieselbe parteiübergreifende Paralysierung des Reichstags  wie die des Bundestags im Jahr 2020. Die AfD hat wegen ihrer Enthaltung bei den Pandemiegesetzen in den merkeltreuen MSM den Stempel der „vaterlandslosen Gesellen“ erhalten. Die Pandemiekredite von 2020 sind den Kriegskrediten von 1914 jedoch völlig ähnlich. Auch in ihren späteren Auswirkungen, wie wir in einigen Jahren noch sehen werden. Das Ende des Euro wird furchtbar werden.

Nur am Rande ein Gedanke zur gefühlsmäßigen Aufladung des Rechts: Heute im Zeitalter des fortgeschrittenen Framings würden die Kriegskredite wohl „Gutes Kriegsgeld Gesetz“ heißen. Und Hitler hätte die Arisierungsgesetze „Schlechte Juden Gesetze“ genannt. Diese Vergewaltigung der Sprache gab es übrigens auch 1914. Zahlreiche Fremdworte wurden erst mal eingedeutscht, so neu ist es also nicht, was die Merkelpaladine in Berlin sprachlich so alles vollbringen.

Tatsächlich herrschte am Anfang des Ersten Weltkriegs im Reichstag Burgfrieden. Dieser bildete die Stimmung im Land immer weniger ab. Die Behörden waren angesichts der schlechten Versorgungslage im Krieg oft hilflos. So wie heute Mundschutz und Schutzkleidung, fehlten 1915 bis 1918 Brot und Kartoffeln. Mit Hohn reagierte die notleidende Bevölkerung auf absurd anmutende Ratschläge des Kriegsernährungsamts, die Hungernden sollten durch 2.500 Kauakte für 30 Bissen in 30 Minuten selbst für eine bessere Nahrungsverwertung sorgen. Heute ist es die Handwaschpropaganda mit zweimal Happy Geburtstag, die alles rausreißen soll. Die in Kriegskochbüchern noch 1917 ausgesprochene Empfehlung, Zutaten wie Butter und Sardellen zu verwenden, stand in krassem Gegensatz zu eigenen Erfahrungswerten und konnte nur Kopfschütteln auslösen, so wie heutzutage der Ratschlag, nicht erhältlichen Mundschutz zu tragen.

So wie man derzeit auf dem Schwarzmarkt bzw. zu Wucherpreisen die eine oder andere Rolle K-Papier bekommen kann, war es auch im Weltkrieg möglich, unvorteilhafte, aber notwendige Geschäfte zu machen. Wer es sich leisten konnte, erhielt auch 1917 noch alles was man brauchte, nur eben etwas teurer.

Besonders demotivierend sind viele Tote, insbesondere wenn es keine Heldentoten sind. Der Einfall der Russen in Ostpreußen und die damit verbundenen Massaker verdarben schon im Herbst 1914 die gute Laune, Kräfte mußten an die Ostfront geschickt werden und fehlten bei der Einnahme von Paris. Wer klar denken konnte, begriff, daß aus dem Spaziergang nach Paris und „Weihnachten wieder zu Hause“ nichts werden würde. Man kann davon ausgehen, daß beim Versagen des Gesundheitssystems in den nächsten Wochen die regierungsfreundliche Stimmung kippt. Dr. Merkel weiß das und hält deswegen an den spät verhängten Isolationsmaßnahmen fest, um den bevorstehenden Offenbarungseid möglichst ein oder zwei Wochen herauszuschieben.

Die Diskussion über das Versagen der Bundesregierung in der Frühphase der Pandemie wird aufkommen. Egal ob es die versäumte Quarantäne auf Flughäfen, die nicht ausgesetzte Zuwanderung von Glücksrittern ist, die ungehinderte Rückkehr von Skiurlaubern oder das zögerliche Verhalten bei der Beschaffung von Schutzmitteln, alles wird der Kanzlerin aufs Butterbrot geschmiert werden. Auch zahlreiche Landesregierungen, die Krankenhäuser geschlossen haben, werden an den Pranger geraten.

Auch in beiden Weltkriegen standen die Medien bis zum bitteren Ende fest an der Seite des kriegslüsternden Bionadebürgertums und seiner Anführer Adolf und Wilhelm, so wie sie heute die Blut- und Messerkanzlerin beklatschen. Das trägt auf Dauer jedoch mehr zur Diskreditierung des Journalismus bei als zur gewünschten standhaften Stimmung.

Viele Grüße an den Verfassungsschutz.


(Im Original erschienen auf prabelsblog.de)




Mangelware Masken: Warum hat Spahn nicht seinen Job gemacht?

Von TOBIAS | Drei Monate Vorwarnzeit hatte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, aber statt um Corona hat er sich von Dezember bis Februar nur um seine CDU-Karriere gekümmert. Und seine Chefin hat von Dezember bis Februar auch nichts getan als ihre üblichen innenpolitischen Spielchen zu treiben. Dass aus China eine medizinische Katastrophe heranrollte, hat beide monatelang nicht interessiert!

65.000 Kranke, 550 Tote – das alles hätte nicht sein müssen, wenn man sich im Gesundheitsministerium rechtzeitig um Schutzmasken und Schutzkleidung gekümmert, die Menschen rechtzeitig gewarnt und rechtzeitig zu Einschränkungen der sozialen Geselligkeit aufgerufen hätte. Drei Monate hatte unsere Regierung Zeit, um sich bei den erfolgreichen Ländern in Asien schlau zu machen, wie man mit dieser Krankheit am besten umgeht.

Masken, Tests, Abstand halten, medizinisches Personal schützen – so macht man das schon seit Januar in Japan, und dort hat man heute nur 1900 Kranke und 50 Tote. Diese Zahlen hätten wir gern auch in unserem vergleichbar modernen Deutschland gesehen. Wieso müssen wir uns in Deutschland wieder einmal von einem Land wie Japan mit deutlich mehr Einwohnern und einem noch höherem Anteil älterer Menschen zeigen lassen, wie ein verantwortliches, organisiertes Staatswesen funktioniert?

Warum muss unser medizinisches Personel jetzt seine Haut zu Markte tragen? Warum hat unser Gesundheitsministerium nicht seinen Job gemacht? Warum hat Merkel auch dieses Mal die Menschen wieder ins offene Messer laufen lassen?

In Frankreich verklagen die Ärzte jetzt die Regierung wegen Fahrlässigkeit und unterlassener Hilfeleistung – richtig so!

Wenn unsere Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger nicht so obrigkeitshörig wären, dann würden sie genau dasselbe tun wie ihre Kollegen in Frankreich: diejenigen vor Gericht schleppen, die ihnen und uns das alles angetan haben.




1200-Seelen-Dorf soll Hotspot für coronainfizierte „Flüchtlinge“ werden

Aus allen Erstaufnahmeeinrichtungen in Baden-Württemberg sollen ab dem 3. April alle mit dem Coronavirus infizierten Asylbewerber und Flüchtlinge in das kleine Dorf Sechselberg (1200 Einwohner) im Schwäbischen Wald übergestellt werden. Ein Ort, der bis dato frei von Corona ist.

Die evangelische Landeskirche Württemberg in Gestalt des Süddeutschen Gemeinschaftsverbands EC (Entschiedene Christen) stellen dafür ein leer stehendes Freizeitheim gegen einen Betrag in unbekannter Höhe zur Verfügung. Der Geschäftsführer des evangelischen Verbandes, Markus Siegele, und das Leitungsgremium zeichnen verantwortlich für die Überlassung der Anlage. Der sich selbst mehrheitlich dem konservativen Spektrum zuzurechnende evangelische Verband verhandelte mit dem Regierungspräsidium, das von dem grünen Regierungspräsidenten Wolfgang Reimer angeführt wird.  Zunächst sind die Häuser für bis maximal 60 Infizierte vorgesehen. In der Variante „Komfortbelegung“ haben allerdings bis ca. 100 Personen Platz. Angesichts der angedachten Ausweitung der Corona-Tests darf bezweifelt werden, ob die hier genannten Zahlen nicht zu niedrig angesetzt sind.

Bevölkerung wurde nicht in die Entscheidung mit einbezogen

Ohne die Öffentlichkeit zu informieren, wurden im Vorfeld unter absolutem Stillschweigen mit den Kirchenvertretern ein Pachtvertrag ausgehandelt und unterschrieben. Ebenso sind medizinische Betreuungsdienste, Sicherheitsunternehmen und Lieferdienste in die Nacht und Nebelaktion involviert gewesen.

Die Bürger vor Ort sind wütend angesichts dieser Vorgehensweise. Auch weil den Anwohnern in der gegenwärtigen Lage sprichwörtlich die Hände gebunden sind. Mehr als zwei Personen dürfen sich unter Strafandrohung zur Zeit nicht versammeln. Öffentlicher Protest wird so schon im Keim erstickt. Wurde damit von Seiten der Politik spekuliert?! Einzelne Ortschaften in Deutschland wurden schon aufgrund vermehrter Fälle von Corona unter Quarantäne gestellt. Bisher blieb Sechselberg von diesem Schicksal verschont.

Ungesicherter Zugang zur Straße in Richtung Althütte-Sechselberg und angrenzender Siedlungen.
Ungesicherter Zugang zur Straße in Richtung Althütte-Sechselberg und angrenzender Siedlungen.

Viele Fragen bleiben:

– Wie ist sichergestellt, dass am Ende alle, die jetzt kommen, auch wieder gehen?

– Wie ist sichergestellt, dass die Hygienemaßnahmen zum Schutz der örtlichen Bevölkerung auch von allen Helfern, Securitymitarbeitern, Cateringunternehmen, Dolmetschern etc. wirklich sachgerecht umgesetzt werden? Wurden hier für alle handelnden Personen Hygieneschulungen durchgeführt?

– Sind Schleusen an den noch zu errichtenden Zaunanlagen vorgesehen, so dass sicher gestellt ist, dass auch jeder, der ein und aus geht, tatsächlich umfassend desinfiziert wurde? Die einfache Händedesinfektion reicht hier mit Sicherheit nicht aus, will man allen auftretenden Risiken begegnen!

– Ist sichergestellt, dass allen Personen, die mit den Infizierten Kontakt haben,  ausreichende Mittel an Handschuhen, Mundschutz, Schutzbrillen und Schutzkittel neben Desinfektionsmitteln zur Verfügung stehen!

– Bei Verschlechterung des Gesundheitszustandes der bereits mit Corona infizierten Bewohner der Unterkunft werden diese in das zuständige Kreiskrankenhaus nach Winnenden verlegt. Wie wird entschieden, wer bei Zuspitzung der Lage das letzte freie Beatmungsgerät bekommt, wenn beispielsweise ein 62-jähriger Sechselberger und ein 39-jähriger Flüchtling jeweils beatmungspflichtig werden?

– Hat die Polizei überhaupt die Möglichkeit, aus einer der kleinen und vielen Kilometern entfernt liegenden Polizeistationen (die teilweise nachts nicht besetzt sind) rechtzeitig und in ausreichender Zahl vor Ort zu sein. An anderen Orten gab es bereits Ausbruchsversuche von unter Quarantäne stehenden Flüchtlingen, wo das Gelände auch nicht verlassen werden durfte, wie kürzlich in Suhl.

– Was ist, wenn eine Versorgung der Bevölkerung aufgrund der immer angespannter werdenden wirtschaftlichen Lage nicht mehr garantiert werden kann und ein Mangel bei bestimmten Produkten besteht, wie Landwirtschaftsministerin Klöckner in einem Interview bereits durchblicken ließ? Wer ist dann wann an der Reihe? Die sich ruhig verhaltende Bevölkerung oder fordernde Schutzsuchende?

– Die Unterkunft und Versorgung vieler Menschen gibt es nicht zum Nulltarif. Wie hoch sind die Gesamtkosten für den geplanten Hotspot in Sechselberg für infizierte Flüchtlinge der Erstaufnahmeeinrichtungen aus ganz Baden-Württemberg?

– Die Landschaft in und um Althütte gilt als Natur- und Erholungsgebiet. Wie wirkt sich ein Corona-Hotspot für Flüchtlinge auf das Image des Ortes aus? Viele Restaurants leben von Besuchern, Wanderern und Touristen, die gerne in diese Gegend kommen. Wird das kurz- und mittelfristig so bleiben? Werbung für eine touristisch interessante Region und ihre Gastronomie sieht sicherlich anders aus!

Das EC-Freizeitzentrum mit Sport und Spielanlagen (in der Nähe befindet sich ein Klettergarten).
Das EC-Freizeitzentrum mit Sport- und Spielanlagen (in der Nähe befindet sich ein Klettergarten).

Verantwortliche auf Kreis- und Gemeindeebene geben sich überrascht

Landrat und Bürgermeister geben an, von den Plänen des Landes ebenso wie die Bürger überrascht worden zu sein. Dazu passt nicht, dass alle verantwortlichen Personen auf Gemeinde-, Kreis- und Landesebene aus den Regierungsparteien kommen. Und da soll bei solch einer brisanten Entscheidung vorher Niemand mit Niemandem gesprochen haben? Weder der langjährige CDU-Landtagsabgeordnete Wilfried Klenk mit seinem potentiellen Nachfolger im Landtag, dem Bürgermeister von Althütte, Reinhold Sczuka? Niemand aus dem CDU-geführten Innenministerium soll weder im Vorfeld mit dem CDU-Bürgermeister Sczuka noch dem CDU-nahen Landrat Dr. Richard Sigel über den geplanten Corona-Hotspot für Flüchtlinge gesprochen haben? Für politische Beobachter ist das alles schwer vorstellbar.

EC-Freizeitzentrum mit Partyzelt – derzeit von allen Seiten frei zugänglich.

Vielmehr ist wahrscheinlich, dass die Bürger hier vor vollendete Tatsachen gestellt werden sollen. Bürgermeister Sczuka spricht davon, dass es sich um einen privatrechtlichen Vertrag handelt und folglich „hätte die Gemeinde oder der Kreis sowieso nichts machen können“, so Sczuka. Landrat Sigel kritisiert zwar die Entscheidung, endet in seinem Statement jedoch damit, das Land Baden-Württemberg in seiner Standortwahl  „selbstverständlich unterstützen“ zu wollen. Dem mehrheitlichen Bürgerwillen vor Ort entspricht der Umgang mit der mutmaßlichen Entscheidung  „von oben“  mit Sicherheit nicht.

Wiese am Ortsausgang von Sechselberg: Der Schwäbische Wald zeichnet sich durch seinen Ruf als exzellentes Erholungsgebiet aus. Sechselberg in Zukunft auch noch?
Wiese am Ortsausgang von Sechselberg: Der Schwäbische Wald zeichnet sich durch seinen Ruf als exzellentes Erholungsgebiet aus. Sechselberg in Zukunft auch noch?

Zwei in Eins-Lösung: Vorhandene Strukturen nutzen

Landeserstaufnahmeeinrichtungen befinden sich häufig in ehemaligen Kasernen. Beispiel Ellwangen: Es gibt dort die Möglichkeit, die ohnehin für sogenannte „Schutzsuchende“ genutzte und derzeit nicht voll ausgelastete Kaserne in zwei Bereiche aufzuteilen und zu einer „Zwei in Eins-Lösung“ zu kommen. Beispielsweise mit einem doppelten Zaun innerhalb der Einrichtung inklusive einem fünf Meter breiten Korridor. So können sowohl die mit dem Coronavirus Infizierten als auch die Nicht-Infizierten weiter in sicherem Abstand in Kontakt bleiben, was insbesondere bei Familien oder Verwandten und befreundeten Personen durchaus von Vorteil ist. Eine Verlegung und ein Auseinanderreißen von Familien über hunderte Kilometer wird so vermieden. Auch wird durch das Vermeiden eines Standortwechsels für alle Betroffenen Sicherheit im Umgang mit der Krise demonstriert. Das wirkt beruhigend auf die Menschen in den Einrichtungen. Sozialkontakte bleiben bei diesem Modell erhalten, ohne sich in Gefahr einer Ansteckung zu bringen.

Die Kosten für Verpflegung, Unterbringung und Sicherheit (Security, Zaunanlagen…) an einem Standort sind deutlich günstiger als an anderer Stelle alles komplett neu zu errichten und eine nicht vorhandene Infrastruktur mit mehr Personalbedarf auf die Beine zu stellen. Vermieden wird mit einer „Zwei in Eins-Lösung“ auch Unruhe in der Bevölkerung, weil nicht ein weiterer Standort für Flüchtlinge auf momentan unabsehbare Zeit eingerichtet wird.

Sollten einzelne Landeserstaufnahmeeinrichtungen derzeit über sehr hohe Belegungszahlen verfügen oder räumlich keine Trennung in zwei Bereiche praktikabel sein,  dann gibt es immer noch die Möglichkeit, andere Liegenschaften (Kasernen etc.) des Bundes oder des Landes zu reaktivieren. Diese verfügen meist auch über eine bessere logistische Anbindung (Versorgung, Sicherheit etc.) im direkten Umfeld als es in dem kleinen Dorf Sechselberg der Fall ist.

Das von behördlicher Seite immer wieder ins Feld geführte Argument, man müsse die betroffenen Personen in separaten Wohneinheiten unterbringen, ist bei genauer Betrachtung bei schon infizierten Personen – und um die geht es im Fall Sechselberg ausschließlich – überhaupt nicht mehr notwendig. Sie sind bereits infiziert und eine Verschlechterung des Krankheitsverlaufs ist im Kontakt mit anderen ebenfalls mit Covid 19-infizierten Personen nicht zu erwarten. Eine Trennung von Menschen macht nur dann Sinn, wenn es sich um Infizierte und nicht-infizierte Personen handeln würde.

Sollten staatliche Stellen trotzdem auf separate Sanitäreinheiten bestehen wollen, weil Paragraphen es fordern, ist der Zugriff auf mobile Wasch- und WC-Sanitäreinheiten gewerblicher Anbieter möglich. Infrage kommende Unternehmen wären in der gegenwärtigen Situation auch äußerst dankbar für die Inanspruchnahme ihrer Dienstleistung, da zur Zeit bekanntlich keine Veranstaltungen stattfinden dürfen.  Einer drohenden Insolvenz oder der Beantragung staatlicher Gelder durch den Corona-Rettungsfonds entkämen solche Unternehmen dadurch auch. Eine Trennung in „Wohneinheiten“ ist durch provisorisch aufgestellte Wände in größeren Gebäuden ebenfalls möglich. Möglich ist das auch in den Erstaufnahmeeinrichtungen, ehemaligen Kasernen oder ähnlich strukturierten Gebäuden. Entscheidend ist hier allein der politische Wille.




Bundespolizei Bayern macht aus sexuell belästigendem Afrikaner einen Weißen

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Die Politische Korrektheit ist mittlerweile wohl auch in Polizeikreisen so dermaßen verinnerlicht, dass man einen schwarzen Täter nicht mehr als Schwarzen zeigen darf. Und dessen sexuelle Belästigung und Bedrohung einer Minderjährigen wird mit einer erwachsenen Frau dargestellt. Auf diese Weise soll die brutale Realität ganz offensichtlich durch die Zensurbrille öffentlichkeitskompatibel verharmlost werden. Nach dem Motto: Schließlich vergewaltigen ja auch weiße Männer.

Zu den Fakten: Am vergangenen Freitag belästigte gegen 22 Uhr ein 31-jähriger Eritreer in einer S-Bahn bei Dachau eine 15-Jährige sexuell. Laut Polizeibericht strich er mit beiden Händen über ihre Beine, versuchte sie im Genitalbereich anzufassen und zu küssen. Als die 15-Jährige flüchten wollte, umklammerte er sie und griff ihr unters T-Shirt sowie in ihre Hose. Das junge Mädchen konnte sich befreien und rannte weg, der Afrikaner verfolgte sie. Beim Halt in Röhrmoos befahl der 31-Jährige ihr, mit ihm auszusteigen. Zugleich bedrohte er sie, packte sie am Arm packt und entriss ihr Handy. Als er die S-Bahn verließ und die 15-Jährige nicht mitging, warf er das Handy zurück und rannte weg.

Ein Einheimischer aus Petershausen half dem jungen Mädchen, stieg am Bahnhof Vierkirchen mit ihr aus und verständigte die Polizei. Im Nahbereich des Bahnhofes Röhrmoos traf eine Streife der Polizeiinspektion Dachau auf den Eritreer, der im Landkreis Dachau wohnt. Gegen ihn ermittelt die Bundespolizei nun wegen sexueller Belästigung und Bedrohung.

Das von der Bundespolizei Bayern ausgewählte Symbolbild ist gelinde gesagt eine Frechheit. Die Kommentare unter der Twitter-Meldung der Bundespolizei Bayern reichen von Empörung über beißenden Spott bis hin zu bitterer Ironie:

Um 11:30 Uhr am Montag, genau 24 Stunden nach der Veröffentlichung ihrer Twittermeldung, reagierte die Bundepolizei Bayern mit dem Hinweis auf eine interne Diskussion:

Kontakt zur Bundespolizei Bayern:

» gst.internet@polizei.bayern.de

Hinweis: Trotz aller berechtigter Verärgerung bitte bei den Zuschriften sachlich bleiben und nicht beleidigen.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger

PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Islamkritik muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: HU70117753795954288500000000, BIC: OTPVHUHB. Oder bei Patreon.




Das schwere Erbe der Generation „Klima-Hüpf“

Von WOLFGANG HÜBNER | In diesen Wochen und Monaten der Virus-Epidemie entwickeln sich wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Belastungen, an denen die jüngeren und jüngsten Generationen in Deutschland besonders schwer zu tragen haben werden. Dass diese Entwicklung bislang nicht zu größerem Widerstand seitens dieser Generationen geführt hat, dürfte zwei Ursachen haben: Einmal ist der Altersdurchschnitt in Deutschland mit über 44 Jahren international besonders hoch. Ältere, bald alte und schon alte Menschen sind also hierzulande eine Macht. Zum anderen sind die Jüngeren und Jüngsten in der jetzigen Krise auf dem falschen Fuß erwischt worden.

Denn nicht die apokalyptischen Bedrohungen eines Klimawandels, die befürchtete Wiedergeburt Adolf Hitlers oder die Machtergreifung von Robotern mit überlegener künstlicher Intelligenz haben die gewohnte Welt in die Krise gestürzt, sondern ein mikroskopisch kleiner Virus. Mit dem hatte offenbar keiner gerechnet, schon gar nicht libertär-bunte Gesellschaften wie die Deutschlands. Und gegen diesen Feind helfen keine Hüpf-Demos durch die Städte, keine Antifa-Subventionen und auch keine gut gemeinte Rückkehr zum einfachen Leben. Vielmehr werden die Generationen ab ca. 1970 den jetzt entstehenden Belastungen voll ausgesetzt.

Das ist auch, wenngleich nicht ausschließlich, die Folge einer dramatischen, in ihren Konsequenzen noch längst nicht zu überschauenden Entscheidung der politisch Verantwortlichen in Deutschland. Diesen Verantwortlichen – übrigens parteiübergreifend von Linkspartei bis AfD – ist bei allen Maßnahmen zu radikalen Einschränkungen des öffentlichen und ökonomischen Lebens sehr genau bewusst, wer die Wählermehrheit im Staate ist. Hätte Deutschland einen Altersdurchschnitt wie die USA (ca. 36 Jahre) oder gar wie Brasilien (ca. 28 Jahre) oder Indien (ca. 25 Jahre), sähe die Situation für die politischen Entscheider schon anders aus.

Es ist also auch und gerade die Überalterung, die nicht nur Deutschland, sondern fast durchgängig ganz Europa in der gegenwärtigen Situation so verwundbar macht. Einige dieser Staaten stehen zudem noch vor einem sehr brisanten Problem: Große Teile ihrer Jugend haben einen sehr frischen Migrationshintergrund. Ihre Eltern oder Großeltern sind nicht nach Europa gekommen, um hier schlechter zu leben als in der alten Heimat. Genau diese Zukunft droht aber jetzt all jenen, die im Gegensatz zur altansässigen Bevölkerung keine zukunftssichernden Vermögenswerte oder Bildungsqualifikationen erwerben konnten.

Ob sich diese jungen Menschen klag- und widerstandslos damit abfinden werden, ist so ungewiss wie die ganze Zukunft. Gewiss ist aber, dass diejenigen, die vor den Folgen der ungesteuerten Einwanderung, die mit guten Gründen auch Umvolkung genannt werden kann, gewarnt haben, Recht behalten haben. Das dumme kleine Virus hat mit brutaler Radikalität alle Schönwetterträume zerstört. Das ist allerdings kein Grund zur triumphierenden Rechthaberei. Dazu sind auch die Warner und Mahner zu sehr von der negativen Entwicklung betroffen. Gleichwohl dürfen einige Aspekte in Erinnerung gerufen werden, über die politisch wie multimedial hinweggeschwiegen wird.


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.




Die Woche COMPACT: Panzer gegen das Virus?

Die Corona-Krise hält Deutschland und die Welt weiter in Atem. Viele Regierungen reagieren mit Ausgangssperren und anderen Einschränkungen der Grundrechte auf die Pandemie. Wie weit auch die Bundesregierung auf diesem Weg gehen könnte, ist ein Thema für die aktuelle Ausgabe von „Die Woche COMPACT“. Die Themen im Einzelnen: Ausnahmezustand – Politiker drohen mit der Bundeswehr /
Notstand – Die Folgen der Sondergesetze / Hilfe am Zaun – Wie die Deutschen ihren Ärmsten helfen / Flaute auf See – Wo das Virus für leere Häfen sorgt / Wahldebakel – Katzenjammer in Bayerns AfD.




Unsere linken Studenten: Die Corona-Umweltsäue

Von EUGEN PRINZ | Es ist ein offenes Geheimnis, dass die deutschen Universitäten zu Kaderschmieden der links-grünen Eliten unseres Landes degeneriert sind. Die Geschwätzwissenschaften sind in unseren Hochschulen auf dem Vormarsch und verdrängen Schritt für Schritt vernünftige, naturwissenschaftliche Forschung und Lehre.

Genderwahn und Co. zersetzen die sozialen Strukturen Deutschlands

Linke Journalisten, Lehrer und Berufspolitiker, letztere immer öfter ohne Berufserfahrung, erhalten an den Unis das Rüstzeug für ihr späteres, unheilvolles Wirken in unserer Gesellschaft. Sie zersetzen konservative Normen mit abstrusen, von therapiebedürftigen Gehirnen ersonnenen Ideologien wie beispielsweise der Gender-Wahn und attackieren althergebrachte, gesunde Gesellschaftsstrukturen wie Ehe, Familie und deren Repräsentanten.

Wir erinnern uns: Der 38-jährige Zeljo Davutovic, studierter Kirchenmusiker und „künstlerischer Leiter“ des WDR Kinderchors, zeichnet verantwortlich für die kulturelle und intellektuelle Glanzleistung mit dem Titel „Meine Oma ist ´ne alte Umweltsau„.

Linker Terror hat Einzug gehalten

Inzwischen werden an den Universitäten Professoren, die als „rechts“ gelten, nieder geschrien und müssen ihre Vorlesungen unter Polizeischutz halten. Die randalierenden Studenten erhalten dabei die mediale Unterstützung ihrer ehemaligen Kommilitonen, die sich inzwischen in den Redaktionsstuben breit gemacht haben und ihren studierenden Nachwuchs wohlwollend als „Aktivisten“ bezeichnen.

Und wenn diese Klientel dann ihren Bachelor oder Master hat, wird die nächste Welle auf Deutschland losgelassen und erklärt uns, wie die Welt zu funktionieren hat.

Ein Blick ins Innenleben der künftigen Eliten 

Die Gedankenwelt eines bedeutenden Teils unserer „geistigen Elite“ gleicht inzwischen einer intellektuellen Müllhalde, was sich auch in ihrem Sozialverhalten niederschlägt.

Anlässlich der Ausgangsbeschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie konnte man das in den letzten Tagen sehr schön in Regensburg beobachten. Im Bild sehen Sie einen Wohnblock, bestehend aus Studenten-Appartements:

Wohnblock mit Studentenappartements in Regensburg

… und hier die Glascontainer vor der Anlage:

Das Bild macht deutlich, womit die angehenden Bachelors und Masters unseres Landes ihre von Corona erzwungene studienfreie Zeit verbringen: Mit exzessivem Essen und Trinken, (die etwas vulgärere Ausdrucksweise für diese beiden Tätigkeiten hat sich der Autor gerade noch verkniffen).

Hier ein weiteres Dokument studentischen Umweltbewusstseins:

Angesichts dieser Bilder, brauchen wir in Zukunft über die Ordnung und Sauberkeit in den Asylbewerberheimen kein Wort mehr zu verlieren.

Geht gar nicht: Der beschwerliche Weg zum nächsten Container

Vielleicht stellt sich nun der eine oder andere Leser die Frage, was denn die armen Studenten machen sollen, wenn die Container voll sind.

Ganz einfach: 500 Meter weiter zum nächsten gehen. Dort sieht es so aus:

Hier wäre noch massig Platz gewesen, aber ein so beschwerlicher Fußmarsch ist jenen, die demnächst den Individualverkehr abschaffen und Deutschland zu einem besseren Land machen werden, selbstverständlich nicht zuzumuten. Schließlich geht es ja nicht um eine Demonstration gegen Rechts oder fürs Klima, da kann man schon mal ein paar Meter gehen.

Jedenfalls, wenn Sie schon immer wissen wollten, warum sich Deutschland so entwickelt, wie es sich entwickelt, dann haben Sie jetzt die Antwort.

Abschließend noch der Gerechtigkeit halber die Feststellung, dass nicht alle Studenten so sind. Aber gefühlt alle.


Eugen Prinz auf dem FreieMedien-Kongress in Berlin.
Eugen Prinz auf dem Freie
Medien-Kongress in Berlin.

Eugen Prinz kommt aus Bayern. Der bürgerlich-konservative Fachbuchautor und Journalist schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015.
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