PI-NEWS-Interview anlässlich der Buchpräsentation im AfD-Fraktionssaal in Berlin

Michael Ley: Europa braucht eine Reconquista

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Der in Konstanz geborene und in Wien lebende Buchautor Michael Ley ist einer der schärfsten Islamkritiker Europas. Viele seiner bisher 30 Bücher beschäftigen sich mit dieser existentiellen Bedrohung, der sich unser Kontinent gegenübersieht. Ende Januar präsentierte er im AfD-Fraktionssaal des Berliner Reichstags sein neues Werk „Reconquista“. Im PI-NEWS-Interview (oben) stellt er dar, dass die demokratischen freien europäischen Gesellschaften nur dann eine Überlebenschance hätten, wenn sie nach dem historischen Vorbild Spaniens eine „Reconquista“ betreiben würden, also die Vertreibung des Islams.

Laut Wikipedia sieht Ley im „orthodoxen und radikalen Islam eine Geißel der Menschheit“. Wie auch der Historiker Egon Flaig bezeichne Ley „den Scharia-Islam als die schlimmste Gefahr für Demokratie und Menschenrechte im 21. Jahrhundert“. Nur ein Islam ohne Scharia sei mit den Menschenrechten vereinbar.

Statt „Scharia-Islam“ hat sich seit Jahren immer mehr der Begriff „Politischer Islam“ etabliert. Damit können Parteien umgehen, da man so auch aus der komplizierten Religions-Diskussion herauskommt. Eine politische Ideologie kann man umfassend kritisieren und letztlich auch verbieten. Der kleine spirituelle und religiöse Bestandteil des Gesamtkonstruktes Islam wird hierbei nicht tangiert.

Damit kann man auch modern eingestellten Moslems eine Brücke bauen, über die sie gehen können. In Dresden hatte mich im Dezember ein junger tunesischer Moslem angesprochen, der gern ein Videogespräch mit mir führen wollte. Darin führte er aus, dass der Islam in Europa nur überleben könne, wenn der Politische Islam verboten werde.

Genau damit begann auch die letzte österreichische ÖVP-FPÖ-Regierung, indem sie dieses Verbot Schritt für Schritt umsetzte. Die unsägliche Ibiza-Affäre beendete zwar diese Regierungskoalition, Kanzler Sebastian Kurz hält aber an dem Kurs fest und plant hierzu auch eine Dokumentationsstelle zum Politischen Islam.

Dies ist der Weg, mit dem das gefährliche Problem gelöst werden kann. Michael Ley beschrieb bei seiner Buchpräsentation auch den Politischen Islam als eine totalitäre faschistische Ideologie, die viel mit dem Kommunismus und dem National-Sozialismus gemein habe. Er stellte auch fest, dass sich unsere Gesellschaft gerade in eine totalitäre Demokratie umwandele, betrieben von einem Herrschaftskartell aus Politik, Medien, Kirchen, Gewerkschaften und Unternehmensverbänden. Die einzige Partei, die sich dem widersetze, die AfD, werde wie ein Aussätziger behandelt:

In seinem neuen Buch „Reconquista -Menschenrecht oder Islam“ zeigt Michael Ley auf, dass der Islam – wie auch der National-Sozialismus – der Vollstrecker einer Heilsversprechung und der Djihad die Theologie der islamischen Weltherrschaft sei. Europa könne nur gerettet werden, wenn es nach dem historischen Vorbild Spaniens de-islamisiert werde. Unterstützung erhielt Ley auf dem Podium vom irakischen Ex-Moslem Waman Shakirem (PI-NEWS berichtete).

Die Herangehensweise mit dem Verbot des Politischen Islams bietet modern eingestellten Moslems die Chance, ihren spirituellen Islam zu behalten und eine komplette De-Islamisierung zu verhindern. Die meisten islamischen Funktionäre und Verbände dürften sich hingegen hartnäckig weigern, auf die vielen politischen Bestandteile ihrer Ideologie zu verzichten. Aber alleine schon die Diskussion darüber wird die Aufklärung der Bevölkerung vorantreiben. Dadurch entsteht dann der politische Druck auf Parteien, dem sie sich anschließend nicht mehr länger entziehen können. Am Ende folgt letztlich die Umsetzung vieler einzelner Maßnahmen im Rahmen des Verbotes des Politischen Islams. Wenn sich der organisierte Islam dem widersetzt, wird er seine Daseinsberechtigung verlieren. So oder so werden die freien demokratischen Gesellschaften Europas mit diesem Vorgehen ihr Überleben sichern.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger

PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Islamkritik muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: HU70117753795954288500000000, BIC: OTPVHUHB. Oder bei Patreon.