Grenzöffnung von 2015 wirkt nach

Warum Griechenland Merkels Last tragen muss

Von WOLFGANG HÜBNER | Für die „Qualitätsmedien“ ist es kein Thema, dabei könnte der Skandal nicht größer sein: Die in Hinterzimmern zu EU-Macht gekommene Dauerversagerin Ursula von der Leyen (vdL) hat nach den Gesprächen mit dem türkischen Erpresser Erdogan der FAZ zufolge gesagt, “jeder exzessive Einsatz von Gewalt an der Grenze sei inakzeptabel; alle ergriffenen Maßnahmen müssten ‚verhältnismäßig‘ sein.“ Die FAZ schließt daraus ganz richtig: „Das richtete sich offenkundig an die Adresse Athens.“

Unfassbar, aber wahr: Da verteidigen die Griechen tapfer ihre Grenze gegen die von den Türken aus allen anatolischen Ecken herbeigeschafften militanten Invasoren aus Asien und Afrika – und bekommen noch eine hinterfotzige Rüge dieser Klimabillion-Herrenreiterin. Zudem sind sie und ihr kurioser EU-Ratspräsident Charles Michel offenbar vor dem Erpresser auf den Knien herumgerutscht, um Erdogan, was bei ihm ja kein Normalzustand ist, wenigstens während seines Brüssel-Besuchs halbwegs friedlich zu stimmen.

Dabei müsste niemand den Griechen so dankbar für ihre Grenzverteidigung sein wie gerade Merkel und vdL samt politisch-medialem Anhang. Denn Erdogans nun skrupellos eingesetztes Erpressungspotential ist einzig und allein deshalb für die EU, insbesondere Deutschland, bedrohlich, weil die Kanzlerin unter dem Jubel von Union/Caritas, SPD/AWO und Grünen/Diakonie seit 2015 die deutsche Grenze weit geöffnet hat.

Keiner hat das übrigens so gut begriffen wie Erdogan, der jüngst die Griechen aufgefordert hat, die Grenzen deshalb nicht länger zu blockieren, weil die Invasoren doch ohnehin gleich nach Berlin zu ihrer großen Wohltäterin weiterreisen wollten. Was selbstverständlich nichts als die Wahrheit ist.

Und wenn zu der Unverschämtheit von vdL auch noch Merkels billige Phrase „Ordnung und Humanität gehören zusammen“ ertönt, dann muss sich sowohl die griechische Regierung als auch jeder griechische Grenzwächter heimtückisch in den Unterleib getreten fühlen. Es schreit zum Himmel, wie diese sogenannten „Humanisten“ in den Brüsseler und Berliner Heuchlerblasen auch noch im Moment der vollständigen Entlarvung des windigen Türkei-Deals, der nie ein Abkommen und schon gar kein Vertrag war, die „Guten“ sein wollen. Politik ist fraglos ein hartes Geschäft. Betrieben von solchen Figuren ist es allerdings nur noch Ekel erregend.


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.