Was soll die ganze Diskussion?

Corona-Bonds sind eine Sauerei zu Lasten deutscher Steuerzahler

Von KEWIL | Seit Wochen wird in der europhilen Presse und bei „Experten“ eine völlig überflüssige und verlogene Diskussion über Corona-Bonds, alias Eurobonds, geführt. Die Vor- und Nachteile eines solchen Instruments werden abgewogen und uns immer wieder sinnlos aufs Neue verklickert und angepriesen. Dabei geht es seit Jahren nur um das Eine:

Die Länder im Süden der EU wie Spanien, Portugal und Griechenland, besonders aber auch Italien und Frankreich, sind im Exzess verschuldet und eigentlich schon längst bankrott, wenn es seriös zuginge. Und jetzt wollen sie noch bankrotter als bankrott werden, und wir notorisch verblödeten Deutschen in Germoney sollen das ganze Schlamassel blechen.

Dabei haften wir schon seit der Euro- und Griechenland-Rettung mit astronomischen Summen bei Target-Salden, beim ESM und wie die Rettungsschirme alle heißen. Nützen tut alles nicht, Versprechen werden nie eingehalten, und das Geld sieht man niemals wieder! Man denke auch an die Milliarden-Verluste deutscher Sparer durch Null- und Minuszinsen. (Österreicher und Holländer sehen das übrigens ähnlich.)

Wer also im In- oder Ausland für Eurobonds und Corona-Bonds eintritt, ist entweder ein dummer Esel oder ein hinterhältiger Lump, der deutsche Steuerzahler und Sparer zugunsten irgendwelcher Süd- und Ostländer noch mehr bestehlen und ausrauben will. Das ist alles, es gibt nichts zu beschönigen. Ende der Diskussion.

Aber sicher werden unsere Politiker bald einknicken. Es bleibt jedem überlassen, ob er diese Truppe dann für dumme Esel oder hinterhältige Lumpen hält. Tertium non datur.




Vermummungsgebot am 1. Mai?

Von MANFRED ROUHS | Auch wenn die linke Szene das Undenkbare doch noch abzuwenden versucht: Am 1. Mai 2020 wird sie wahrscheinlich bundesweit zum ersten Mal seit langem auf Randale verzichten müssen. Denn die Einschränkungen des öffentlichen Lebens und der Versammlungsfreiheit, die bis zum 19. April gelten, werden mit hoher Wahrscheinlichkeit um einige Wochen verlängert. Das ist nicht nur schlecht für den Ramadan, der am 23. April beginnt und am 23. Mai endet, sondern auch für jenes klassische linke Milieu, dessen militanter Teil seit Jahr und Tag ein Engagement für Arbeitnehmer-Interessen vorschiebt, um unter dessen Deckmantel ein mittlerweile ritualisiertes Kräftemessen mit der Polizei zu suchen.

Berlins linke Szene sieht am 1. Mai 2020 dringenden Demonstrationsbedarf, denn: „Die Welt nach Covid-19 kann die Welt von Covid-20 sein oder die weitere Faschisierung Europas. Forderungen wie zum Beispiel Migrant*innen ins Land zu lassen, könnten künftig mit Verweis auf angeblichen Gesundheitsschutz abgelehnt werden. Wenn wir das Drama sehen, welches sich gerade an den EU-Außengrenzen abspielt, lässt sich erahnen, was Geflüchteten künftig droht.“ (Quelle)

Warum sich indessen die Situation der „Geflüchteten“ irgendwo auf der Welt verbessern sollte, wenn in Berlin-Kreuzberg Schaufensterscheiben zerbersten oder Polizeifahrzeuge ausbrennen, ist zumindest nicht auf den ersten Blick schlüssig nachvollziehbar. Das versteht nur, wer auch schon Marx und Marcuse verstanden hat und dialektisch vorbelastet ist.

Indessen sorgen sich die Damen und Herren Revolutionäre um ihre Gesundheit und räumen ein:

„Uns ist bewusst, dass bei einer Demonstration dieser Größe die Gefahr einer Ansteckung mit dem Corona Virus besteht.“

Deshalb deuten sie das regelmäßig bei öffentlichen Versammlungen bestehende Vermummungsverbot in ein pandemisch bedingtes Vermummungsgebot um:

„Wenn wir am 1. Mai gemeinsam auf die Straße gehen sollten, werden wir uns so gut es geht schützen, das heißt wir werden Schutzmasken und Handschuhe tragen.“

Ob auch Helme und Schuhe mit Stahlkappen gegen Viren schützen? – Das könnte für die linke Szene einen Versuch wert sein …

Sollte tatsächlich ein Häuflein Unverbesserlicher auch am 1. Mai dieses denkwürdigen Jahres auf Randale aus sein, wäre der Polizei jedenfalls mit dem Bundesseuchengesetz ein rechtliches Instrument an die Hand gegeben, das es erlaubt, den Feinden von Demokratie und Rechtsstaat eine Lektion zu erteilen, die sie lange nicht vergessen werden.

Das obige Video vom Mai 2011 ruft noch einmal in Erinnerung, wie es typischerweise bei der 1. Mai-Randale in der Hauptstadt zugeht. Mit den aktuellen Distanzierungsregeln sind solche Krawallszenen schwer in Einklang zu bringen.


PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt. Der Verein veröffentlicht außerdem ein Portal für kostenloses Online-Fernsehen per Streaming. Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig und vermittelt Firmengründungen in Hong Kong.




Video: 1. Virtueller Pegida-Spaziergang aus Dresden

Auch das Pegida-Team hat sich auf die derzeitige Ausnahmesituation eingestellt und veranstaltet heute Abend um 18:30 Uhr den 1. Virtuellen Spaziergang im Internet. PEGIDA legt dabei wie immer den Finger in die Wunde – kritisch, deutlich, laut und kompetent. Gastbeiträge werden von Prof. Dr. Hessenkemper (AfD-MdB) und von Christoph Berndt (Zukunft Heimat) zugeschaltet. Dabei sind natürlich auch Lutz Bachmann, Siggi Däbritz und Wolfgang Taufkirch und ein paar kleinere Überraschungen, damit das „Feeling der Straße“ ein bisschen in die patriotischen Haushalte kommt. Die Veranstaltung wird ab 18.30 Uhr hier LIVE übertragen – nicht verpassen!




Bilder „minderjähriger, unbegleiteter Flüchtlinge“ in der Tagesschau

Von SARAH GOLDMANN | Neben Corona gibt es in Politik und Mainstream-Medien noch andere wichtige (grüne / linke) Themen. Eines ist zum Beispiel die „Aufnahme von Kindern aus griechischen Lagern“. So lautet der Titel eines Beitrags in der 20 Uhr-Tagesschau vom 5. April. Die Nachrichtensendung erinnert daran, dass es bereits vor einem Monat im Koalitionsausschuss die Zustimmung gegeben habe, im europäischen Verbund „Minderjährige“ aufzunehmen. Der „europäische Verbund“, das waren acht Länder, von denen aber bislang keines konkrete Schritte eingeleitet hat.

In gewohnter Manier berichtet die deutsche Hauptnachrichtensendung am Sonntagabend um 20 Uhr nicht unparteiisch über den genannten Sachverhalt, sondern hebt lobend die Initiative Luxemburgs hervor, einen Anfang zu machen und  12 (!) Kinder aufzunehmen (ab 27:26 min, siehe Video am Ende dieses Beitrags): „Ausgerechnet das kleine Luxemburg hat in den vergangenen Wochen Druck gemacht!“

Die Hoffnung des luxemburgischen Außenministers Jean Asselborn sei es zunächst, kommende Woche allein „ein Dutzend Kinder aufzunehmen und so ein Zeichen [zu] setzen.“ Interessanterweise werden aus den „Minderjährigen“ des Koalitionsausschusses in Berlin (siehe oben) hier für Luxemburg nun „Kinder“, so wie es auch im Titel des Beitrags formuliert wird. Und die werden im Verlauf des ganzen Tagesschau-Berichts fast fortlaufend gezeigt, hier eine Zusammenstellung:

Bild 1 (Beginn des Beitrags, 26:40 min): Mädchen, ca. vier Jahre alt, bunt gekleidet, vor einem Zaun mit Behelfsunterkünften, Müll auf dem Boden.

Bild 2  (27:09 min):  Mädchen, ca. vier Jahre alt, in roter Kleidung, neben einem riesigen Berg von Müllsäcken.

Bild 3 und 4 (27:12 min): Junge, ca. sechs Jahre alt, Schnitt (27:15 min) zu einem Jugendlichen mit Mundschutz, ca. 18 bis 20 Jahre alt.

Bild 5 (27:29 min.): Mädchen, ca. fünf bis sechs Jahre alt, an der Hand einer erwachsenen Person, vermutlich einer Frau. Die Frau selbst ist nicht zu sehen.

Bild 6 (27:34 min.): Junge, ca. vier Jahre alt, vor einem Kanister mit Wasser. Mehrere Hände von Erwachsenen sind zu sehen, die Erwachsenen selbst werden aber nicht gezeigt.

Bild 7 (28:31 min.): Junge, ca. drei Jahre alt im Mittelpunkt des Bildes, bunt gekleidet mit stilvoller tibetanischer (?) Mütze, rechts daneben drei weitere Kinder etwa im selben Alter.

Das sind die Dargestellten, die den Tagesschau-Beitrag neben Bildern von Merkel oder dem Flüchtlingsstrom 2015 begleiten. Wirkliche Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren. Es stellt sich die Frage, wie solche Kinder es jemals geschafft haben sollen, nach Griechenland zu „flüchten“. „Unbegleitet“ jedenfalls nicht.

Entsprechend „begleitet“ wird man sie also auch nur nach Deutschland holen können. Das wird natürlich nicht erwähnt und auch nicht gezeigt, siehe die Bilder 5 und 6, die die Erwachsenen (wahrscheinlich die Eltern oder andere Verwandte) bewusst ausblenden. Kleinkinder als Mitleids-Erreger für das europäische (will sagen: deutsche) Publikum. Genau so sind sie eingeplant von den Absendern und Begleitern (den Eltern vermutlich) dieser „Minderjährigen“. Und so werden sie ausgenutzt auch von deutscher Regierung und begleitender Staatspropaganda, warum auch immer. Allerdings, nach all diesen rührenden Bildern lässt die ARD am Schluss die Katze aus dem Sack.

Der Tagesschaubericht, der in seinem Titel und den nachfolgenden Bildern fast nur echte Kinder genannt und gezeigt hatte, spricht am Schluss dann doch von denen, die tatsächlich eingeplant und gemeint sind, die nach Deutschland geholt werden sollen. Es sind junge, kräftige Männer, Anfang 20, die man gerade noch als „Minderjährige“ durchwinken kann.

Tagesschau-Reporter Michael Stempfle spricht entsprechend am Ende des Beitrages in seiner Mahnung an die Bundesregierung auch nicht mehr von „Kindern“, sondern von „Minderjährigen (ab 28:38 min.):

Nach Ansicht der Bundesregierung soll sich die EU-Kommission um die Verteilung der Minderjährigen kümmern. Dabei zeigt der Vergleich zu Luxemburg: Deutschland hätte selbst aktiv werden können.

So also die Meinung der Tagesschau, wie meistens nicht als Kommentar gekennzeichnet. Allerdings: Solle später niemand kommen und sagen, die Tagesschau hätte nur Kinder gezeigt. Hat sie nicht. Das werden im Zweifelsfalle „Symbolfotos“ gewesen sein und die wahren „Minderjährigen“ habe man ja schließlich „auch“ gezeigt, in Bild 3 nämlich. So haben sie sich abgesichert und so werden sie später ihre Propaganda erklären und sich herausreden, wenn sie es denn überhaupt jemals tun müssen.




Neue Achse Meuthen – Junge Freiheit – FAZ

Von ROBERT ANDERS | Es war alles nur ein geschickter Schachzug, um die AfD vor dem „Flügel“ zu retten: Jörg Meuthen ist kein Spalter, sondern vielmehr ein Held der Partei! Wer das nicht glaubt, wozu es ja einigen Anlass gibt, der lese Meuthens Interview in der „Jungen Freiheit“ und den Artikel „Meuthens Schachzug“ von Markus Wehner in der FAZ vom 6. April 2020 auf Seite 10. In diesem Artikel wird – offenbar  mit Unterstützung und Einverständnis des Bundessprechers – verbreitet, Meuthen sei es mit dem Spaltungsvorschlag gelungen, eine von den „Flügel“-Chefs Björn Höcke und Andreas Kalbitz beabsichtigte reale Spaltung der AfD zu verhindern.

Ausgerechnet die FAZ, die nach den Ereignissen in Erfurt und der Bluttat eines geistig gestörten Mannes in Hanau geradezu tollwütig über die AfD – die ganze AfD! – hergefallen ist, benutzt nun eine Interviewvorlage der Höcke und Kalbitz feindselig gestimmten „Jungen Freiheit“, um Meuthen als Retter der Einheit der Partei zu präsentieren. Das hat sicher auch seinen absurden Reiz, ist jedoch für die Glaubwürdigkeit Meuthens, aber auch der gesamten AfD von verheerender Wirkung. Wie sollen Wähler einer Partei trauen, in der solch inneren Konflikte mit derart schmutzigen Methoden der Auseinandersetzung toben?

Die JF/FAZ-These vom „Retter Meuthen“ beruht allein auf Äußerungen desselben, die offensichtlich als Reaktion auf die weitgehend ablehnenden und empörten Reaktionen auf dessen Spaltungsvorschlag in einem Interview mit „Tichys Einblick“ betrachtet werden müssen. Meuthen ist deshalb angeschlagen und will sich wieder ins Spiel bringen. Welches Interesse die AfD-Hasser der FAZ daran haben, ist keine unberechtigte Frage.

Zudem wird der Vorwurf gegenüber Höcke und Kalbitz, sie hätten Spaltungspläne, in keiner Weise belegt. Dass Kalbitz in einer offenbar der FAZ vom Verfassungsschutz zugespielten Mail den ultimativen Beschluss des Bundesvorstands, den „Flügel“ aufzulösen, als „Generalattacke gegen den Osten“ bezeichnet hat, ist erstens nicht falsch, aber zweitens nur mit blühender Fantasie als Spaltungsaufforderung zu lesen.

Mit dem durchsichtigen Spiel über die FAZ-Bande machen Meuthen und die „Junge Freiheit“ die ohnehin krisenhafte Lage in der AfD nur noch schlimmer. Denn es wird deutlich, dass die Kreise in der Partei um Meuthen nicht eher ruhen wollen, bis die Entscheidungsschlacht gegen das Lager um Höcke/Kalbitz so oder so entschieden sein wird. Ein Verlierer steht jedenfalls bereits fest: Das Vertrauen von vielen Wählern und Sympathisanten in die AfD.

P.S.: Inzwischen gibt es einen einstimmigen Beschluss des AfD-Bundesvorstands zur „Einheit der Partei“:

Bundessprecher Jörg Meuthen hat eingeräumt, mit seinem Interview in ‚Tichys Einblick‘ einen großen Fehler begangen zu haben. Meuthen erklärt, die Diskussion nicht weiter zu führen. Er bekennt sich zur Geschlossenheit der AfD als einheitlicher Partei und bekräftigt, ausschließlich in diesem Sinne gemeinsam vorzugehen. Der Bundesvorstand begrüßt diese Klarstellung, bejaht die Einheit der Partei und spricht sich gegen jegliche Bestrebung aus, diese zu gefährden.




Es stimmt etwas nicht in Deutschland

Von WOLFGANG HÜBNER | In den letzten Tagen gab es gerade in den Leserforen rechter oder konservativer Internetseiten einiges an Aufregung über die Entscheidung der Bundesregierung, im April und Mai jeweils 40.000 ausländische Erntehelfer einfliegen zu lassen. Völlig undifferenzierte Vergleiche zu Scheinasylanten und Messerstechern wurden gezogen.

Die nette deutsche Verkäuferin am Spargelstand ist hingegen erleichtert: Jetzt dürfen nach anfänglichen Widerständen doch bekannt fleißige Helfer aus Osteuropa einreisen. Und die Landwirte müssen deshalb auch nicht mehr um die Einbringung der Ernte zittern.

Denn die meist polnischen und rumänischen Erntehelfer sind in der Regel weder Sozialschmarotzer noch Kriminelle. Sie wollen hier auch nicht siedeln, sondern reisen nach getaner Arbeit wieder zurück in ihre Heimat. Würden sie nicht kommen, wären nicht nur die Ernten von Spargel oder Erdbeeren gefährdet. Es käme auch zu massiven Einbrüchen in der Ernte von Salaten, Kohl, Rhabarber, Salatgurken und vielen anderen Gemüsesorten.

Ähnlich sieht es auf den Frankfurter Baustellen aus, an denen ich täglich vorbeigehe. Während sich die Straßen ansonsten in Leere zeigen, wird dort noch sichtbar im öffentlichen Raum gearbeitet. Es sind ganz überwiegend ausländische, meist aus Osteuropa stammende Männer, die dort ihrem Tagwerk nachgehen.

Ohne fleißige Ausländer geht es nicht

Bauarbeiter und Erntehelfer verrichten dabei einen harten Knochenjob. Auf den Feldern müssen letztere oft Stunden lang in gebückter Haltung arbeiten. Es gibt im Internet Berichte von Deutschen, die es mal ein paar Stunden ausprobiert haben und den ganzen nächsten Tag mit Kreuzschmerzen auf der Couch zubrachten. Ohne ausgezeichnete Fitness geht da nichts. Und das für eine im bundesdeutschen Maßstab nicht sehr hoch bezahlte Arbeit mit einem Stundenlohn von neun bis elf Euro brutto. Von diesem werden in der Regel noch die Kosten für die Unterkunft auf dem Bauernhof, Verpflegung und eventuell Anfahrt abgezogen.

Manche, die sich über die Saisonarbeiter aufregen, übersehen, dass ohne sie die Versorgung mit heimischen Nahrungsmitteln zum Teil gefährdet wäre.

Vorschläge, hiesige Asylbewerber oder Deutsche für die Arbeit auf den Feldern einzusetzen, werden die Bauern dankend ablehnen. Mit unmotivierten und verwöhnten Zwangskräften kommt die Ernte nun einmal nicht in die Scheunen. Auch wenn es einen charmanten Reiz hätte, wenn Fridays For Future-Kids zur Rettung des Klimas nach dem Abitur ein Jahr in die hiesige Landwirtschaft abgeordnet würden, statt zum Auslandssemester in die USA oder als Backpacker nach Australien zu fliegen.

Aus Neuseeland werden keine Erntehelfer zurück gebracht

Derzeit lässt das Auswärtige Amt wegen der Virus-Krise (auf Staatskosten?) nicht weniger als rund 12.000 Deutsche, darunter viele junge Leute, aus dem fernen Neuseeland zurück nach Deutschland fliegen. Denn die Neuseeländer haben jetzt andere Sorgen als die Beherbergung deutscher Touristen. 12.000 Flugpassagiere für eine Strecke von 18.364 Kilometer, das sind etwa 50 Flüge von je 20 Stunden Dauer.

Und Neuseeland ist ja nicht das einzige ferne Land auf der Erde, wo Deutsche jetzt so schnell wie möglich weg wollen. Keiner dieser Reisenden wird allerdings nach der Rückkehr auf dem Bau arbeiten, Spargel stechen oder mit dem Bauer auf dem Traktor sitzen.

Das werden auch die Heerscharen abgelehnter Sozialasylanten ebenso wenig machen wie die meisten anerkannten Asylbewerber. Denn das, so hat jüngst die ehemalige Weinkönigin als Ministerin für Landwirtschaft in Merkels Regierung vorgerechnet, würde ihre materielle Lage verschlechtern, weil das Abzüge von staatlichen Unterstützungsleistungen zur Folge hätte. Ein irres Land, die bunte Republik.

Und trotz der gigantischen Neuverschuldung wegen der Virus-Krise müssen weder Politiker um ihre Diäten, noch Ministerialdirektoren und Behördenchefs um ihre Beamtengehälter und Pensionen bangen. Die Amtskirchen erhalten trotz ängstlich verrammelter Kirchen weiterhin ihre Kirchensteuer und die Asylanwälte laufend neue Klienten. Denn auch bei geschlossenen Grenzen wird jeder aufgenommen, der das Zauberwort Asyl auswendig gelernt hat. Dass das so bleibt, darauf werden besonders manche derer genau achten, die jetzt als klimasensible Grünwähler aus Neuseeland zurückgeflogen werden.

Was machen diese übrigens, wenn sie wieder zu Hause sind? Sie bestellen im Online-Handel. Mehr Pakete denn je werden derzeit nach meinen Beobachtungen in dem Haus, in dem ich wohne, wie auch den Nachbarhäusern abgeliefert. Von wem? Die jungen Männer, die das tun, sind in großer Mehrheit Ausländer.


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.




Jede Menge neue Zumutungen

Von MARKUS GÄRTNER | So gehen uns weiter die Augen auf: ein Mainstream-Narrativ nach dem anderen zerbröselt: Der Autoverkehr bricht in der Corona-Krise drastisch ein, doch die Ergebnisse der Mess-Stationen in den Städten sinken kaum. Die Autos können es also nicht gewesen sein.

Mehr noch: die Grünen langen uns selbst in leere Taschen und wollen eine „zügige CO2-Preiserhöhung“, während die SPD-Co-Vorsitzende Saskia Esken eine Sonderabgabe auf Vermögen verlangt. Die Umverteiler geraten in Ekstase, in einer Phase, in der die Melkkühe der Nation erschöpft am Boden liegen.

Politiker in Berlin fürchten daher eine Revolution der Mittelschicht, die IWF-Chefin spricht von der „dunkelsten Stunde der Menschheit“, Und die Organisation, der sie vorsitzt, warnt im Blog vor einem „Covid-19-Krieg“.

Währenddessen machen sich Joschka Fischer und Sigmar Gabriel gemeinsam für einen EU-Marshall-Plan stark. Sogar politische Rentner haben es neuerdings auf unsere nunmehr leeren Taschen abgesehen.

Ach ja, auch das hier darf beim Blick zurück in die ablaufende Woche nicht fehlen: das Bundesamt für Verfassungsschutz warnt vor einer Instrumentalisierung der Corona-Krise „durch Rechtsextreme“. Wer instrumentalisiert hier eigentlich?

Selbst wenn das Virus unser Gesundheitssystem im Würgegriff hat, die Wirtschaft einen Infarkt wie seit Jahrzehnten nicht mehr erleidet und sich die Fäuste in den Taschen ganz normaler Bürger wütend ballen, selbst dann sieht der Mainstream die größte Gefahr „von rechts“ kommen. So sieht ein Staat aus, der schier am Durchdrehen ist ….


(Der Volkswirt Markus Gärtner, Autor von „Das Ende der Herrlichkeit“ und „Lügenpresse“, war 27 Jahre Wirtschaftsjournalist für die ARD und veröffentlicht jetzt regelmäßig Videokommentare für das Magazin „Privatinvestor Politik Spezial“)




Mülheim: 20 Männer prügeln sich vor Döner-Imbiss mit Holzlatten

Von EUGEN PRINZ | Eine „corona-gerechte“ Massenschlägerei gab es am Samstagabend gegen 20.30 Uhr vor einem Döner-Imbiss in der Eppinghofer Straße in Mülheim/Ruhr.

Ursache der Auseinandersetzung war eine Meinungsverschiedenheit zwischen einigen „Männern“, denen das Döner-Fleisch zu dunkel war und dem Inhaber des Ladens, sowie seinen Mitarbeitern.

„Corona-gerechte“ physische Problemlösung

Nachdem sich im Laufe der Diskussion sehr schnell herausstellte, dass die Angelegenheit nicht auf sachlicher Ebene zu klären war, blieb nur noch der in diesen Kreisen nicht unübliche physische Problemlösungsmodus. Allerdings stand man hier vor der Schwierigkeit, dass sich aufgrund des wegen „Corona“ geltenden Mindestabstands, der sonst in solchen Fällen übliche Nahkampf verbot.

Und hier ist es wieder einmal der Einfallsreichtum einiger unserer Mitbürger mit Migrationshintergrund, der uns in ehrfürchtiges Staunen versetzt. Die „Männer“ lösten das Problem, in dem sie die Einhaltung des Abstandsgebotes durch den Einsatz von Holzlatten und anderen Schlagwerkzeugen mit entsprechender Reichweite, lösten.

Diese vorbildliche Handlungsweise inspirierte sogar die eintreffende Polizei, die sich ein Beispiel nahm und durch den Einsatz von Schlagstöcken ebenfalls den Mindestabstand wahrte. Unübertroffen ist jedoch die Gesetzestreue einiger der „Männer“, die beim Eintreffen der Ordnungshüter pflichtbewusst für den Maximalabstand sorgten, in dem sie davonrannten.

Anzeige trotz Einhaltung des Mindestabstandes

Der Polizei muss allerdings eine gewisse Humorlosigkeit unterstellt werden. Denn trotz der vorbildlichen Einhaltung der Abstandsregeln werden nun jene Beteiligte, denen man habhaft werden konnte, wegen gefährlicher Körperverletzung angezeigt. Drei Personen im Alter von 27, 29 und 54 Jahren kamen mit leichteren Verletzungen ins Krankenhaus. Man kann nur hoffen, dass sie dort keinem Corona-Patienten das Bett wegnehmen.

In Mitleidenschaft gezogen wurde auch der Imbiss, da Stehtische, Flyer sowie diverse Kisten, die wegen der aktuellen Corona-Pandemie für den vorgeschriebenen Mindestabstand sorgen sollten, ebenfalls an der Auseinandersetzung teilnahmen.

Und hier noch der zweite Teil der bewegten Bilder aus Corona-Deutschland im Jahr 2020:


Eugen Prinz auf dem FreieMedien-Kongress in Berlin.
Eugen Prinz auf dem Freie
Medien-Kongress in Berlin.

Eugen Prinz kommt aus Bayern. Der bürgerlich-konservative Fachbuchautor und Journalist schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015.
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