DIE VERSORGUNGSBEWERBER

Akif Pirinçci: Das Einmaleins des Flüchtlings-Gedöns (letzter Teil)

Von AKIF PIRINCCI | Bevor ich zum Eigentlichen komme, zunächst ein Szenario, verbunden mit der Frage, ob es sich schlüssig anhört. Man stelle sich vor: Deutschland ist ein wohlhabendes Land irgendwo auf der Welt (jedenfalls war es vor Corona so).

Es ist aber nicht deshalb ein wohlhabendes Land, weil die Deutschen fleißiger sind als andere Völker, insbesondere dysfunktionale, die Mehrheit sich ein Leben ohne Arbeit gar nicht vorstellen kann, nicht deshalb, weil dieses Volk immer noch technische Innovationen hervorbringt und 1A-Produkte für die ganze Welt produziert, nicht deshalb, weil fast alle sich an die Gesetze halten, und zwar weniger aus Angst vor staatlicher Vergeltung als aus der Einsicht darein, daß ohne einen Ordnungsrahmen irgendwann auch die eigene Existenz bedroht und vernichtet wäre, und nicht deshalb, weil die Menschen sich in Deutschland im Durchschnitt um ihren eigenen Scheiß kümmern und gucken, wie sie alleine klarkommen, anstatt völlig sinnlos und zeitverschwendend ihre Nachbarn zu kontrollieren, ob diese auch nach der Weltanschauung wie man selbst leben. Nein, Deutschland ist deshalb ein wohlhabendes Land, weil … ja, weil es zufällig so ist.

Und Deutschland ist nicht deshalb ein wohlhabendes Land, weil die meisten Deutschen sich von Religion und vom Aberglaube, deren willkürliche und menschenverachtende Regeln ein modernes, selbstbestimmtes und freiheitliches Leben konterkarieren, abgewandt haben, nicht deshalb, weil sie sich nicht darum scheren, was irgendwelche heilig sein sollende, bei Lichte betrachtet völlig irre Figuren vor Jahrtausenden mal über Frauen, Ficken und Gott und die Welt zum Besten gegeben haben, und sich nicht nach irrationalen Denkmustern richten, sondern weil es der Zufall so will.

Und Deutschland ist nicht deshalb ein wohlhabendes Land, weil der Durchschnitts-IQ der Deutschen immens höher ist, bis zu 25, ja, 40 Punkte höher, als der jener Menschen in unterentwickelten, rückschrittlichen, barbarischen und mörderischen Ländern, nicht deshalb, weil rationales und vorausschauendes Denken, das ab einem IQ von 90 beginnt und die Basis für zielgerichtetes Handeln und über den Tag hinaus, die Lern- und Merkfähigkeit, die Kombinationsgabe und das Vorstellungsvermögen bildet, automatisch Wohlstand erschafft, nicht deshalb, weil schlau und zurückgeblieben etwas mit der Unterschiedlichkeit von kognitiven Fähigkeiten etwas zu tun haben, nein, Deutschland ist deshalb ein wohlhabendes Land, weil es sich zufällig so ergeben hat.

Klingt all das schlüssig? Glaubt das jemand?

Sie fragen sich jetzt bestimmt, weshalb ich eine solch bekloppte Theorie auftische. Ganz einfach, weil man exakt mit dieser Theorie die illegal ins Land strömenden Versorgungsforderer einordnet und daraus ein nicht zu widersprechendes Dogma macht. Allerdings im umgekehrten Sinne!

Es ist die alte Alle-Menschen-sind-gleich-Theorie, die sozusagen in beide Richtungen funktioniert und die sogar ein kleines Kind mit dem Kopf schütteln lassen würde. Das heißt, ob es sich um ein wohlgeratenes Land handelt oder um ein nur notdürftig als Land ausstafiertes Scheißhaus, in dem ein Menschenleben eine derart bedeutende Rolle spielt wie das Leben von einer Küchenschabe, hat mit den darin lebenden Menschen, ihrem So-Sein rein gar nichts zu tun.

Der Durchschnitts-IQ einer Population, deren Affinität zum irrationalen Denken, deren Lern- und Arbeitsmentalität, deren in den Wahn ausgeuferte religiöse und abergläubige Scheißdreck-Denke, deren offen zur Schau gestellte Frauenverachtung und deren himmelschreiende Empathielosigkeit und Brutalität Menschen und Tieren gegenüber tangiert nicht im Geringsten den Grund, weshalb “sie” so sind, wie sie sind, und weshalb wir so sind, wie wir sind, und warum unser Land so aussieht, wie es aussieht, und warum ihre Länder so aussehen wie Kackhaufen. Denn: Es ist ja alles nur ein Zufall.

Die Versorgungsbewerber sind lediglich Opfer des Zufalls, sind halt zufällig im falschen Ort geboren. Ihr Dilemma, welches wir inzwischen zu unserem zu machen haben, wird sich laut dieses Dogmas angeblich in Luft auflösen, sobald sie in ein Land wechseln, nämlich in unseres, in dem Milch und Honig fließen, dann werden sie auch zufällige Deutsche. Wenn nicht sofort, so doch später.

Das funktioniert folgendermaßen: In den Ländern, woher diese Leute bzw. kräftige junge Männer kommen, ist die Durchschnitts-Bevölkerung per se völlig irre und in der Folge unproduktiv und nicht innovativ. Den ganzen Tag beschäftigt man sich mit drei Dingen.

Zum ersten mit Sinnen und Klagen darüber, daß irgendwer, irgendwelche ominösen Mächte, insbesondere aber der Westen und ganz besonders die Juden schuld an ihrer beschissenen Lage wären. In ihrer Vorstellung ist die Erlangung von Wohlstand nur durch eine Schenkung oder durch kleine und große Betrügereien möglich, aber auf keinen Fall durch eigene Anstrengung. In allen diesen Ländern gibt es einen variierenden Spruch für diese Geisteshaltung. Doch in allen Sprüchen kommt zum Ausdruck, daß jemand einen verbrecherischen Trick, eine List oder eine Intrige angewandt haben muß, wenn er mehr besitzt als andere. Der Gedanke, daß jemand durch harte Arbeit oder durch das entbehrungsreiche Erlernen einer Qualifikation zu diesem Mehr gekommen ist, ist unbekannt. Ein Werktätiger nach unseren Maßstäben ist nach dieser Denke entweder ein bemitleidenswerter, sklavenähnlicher Tropf oder ein Trottel.

Beruf und Arbeit basieren auf dem Learning-by-doing-Prinzip und besitzen keine wirkliche Substanz. So kann es kommen, daß ein Automechaniker nächste Woche Friseur ist und übernächste Woche Straßenhändler. Da das vorausschauende Denken fehlt und somit auch die Einsicht, eine Sache hundertprozentig kompetent und nicht halb und halbherzig zu betreiben, um die Qualität zu verbessern und so für die Zukunft gewappnet zu sein, erschließt sich der Sinn einer Ausbildung nicht, weil man in der Zeit eben nicht gleichzeitig Automechaniker, Friseur und Straßenhändler sein kann. Notfalls kann man sich selbst als Analphabet einen Universitätsabschluß auch kaufen.

Die zweite Lieblingsbeschäftigung dieser Leute dort ist das komplett nutzlose und krankhafte Geschisse um irgendwelchen Gottes-Schwachsinn und dessen Regeln, Verbote, Rituale, Wer-mit-wem-ficken-darf-und-wann-und-ob-überhaupt-Bestimmungen und die zwanghafte Zeugung von Haß gegenüber diejenigen, die einen anderen Lifestyle praktizieren. In der Folge kommt es ununterbrochen zu Aggressionsausbrüchen, kriegerischen Auseinandersetzungen oder zu handfesten Kriegen, da solch eine irrationale Lebensweise selbstredend kein Wohlstand schafft und die wirtschaftliche Drangsal sich ein blutiges Ventil sucht.

Ob Afghanistan oder Syrien oder irgendein anderes primitives Land, die eigentliche Ursache dafür zu finden, weshalb sich die Menschen in diesen Gegenden immerzu gegenseitig totschlagen und warum andauernd Elend herrscht, ist aussichtslos und gleicht der Ursachenforschung einer Schulhofschlägerei – da weiß man auch nie, wer angefangen hat. Der wahre Grund ist jedoch einerseits ein kollektiver Dachschaden, andererseits schlicht und einfach das Fehlen von ein paar IQ-Punkten.

Nun könnte man sagen, diese Leute sind halt tief religiös wie bei uns die Menschen im Mittelalter und daher etwas zurückgeblieben. Völlig falsche Annahme! Die “weißen” Menschen im Mittelalter waren von der Welt abgeschnitten. Fast alle konnten nicht lesen und schreiben, alle besaßen keinen Fernseher, kein Internet, keine Handys, keine Verwandte im Ausland, mit einem Wort nicht die Hyper-Kommunikation wie heute.

Und das ist der springende Punkt, sie besaßen keinen Vergleich zu Ländern und Wertesystemen, in denen Menschen das diametral gegenteilige bzw. gottlose Lebensmodell pflegten als man selber und trotzdem tausendmal wirtschaftlich besser dastanden und viel erfüllter lebten. Eine Religion ist solange eine Religion, solange sie sich nicht an der sichtbaren und meßbaren Realität bricht. Ansonsten ist es eine Geisteskrankheit wie jede andere Geisteskrankheit.

Das gilt auch für politische Systeme. Der kommunistische Ostblock ist letzten Endes keineswegs wegen seiner idiotischen Ideologie zusammengebrochen, nein, bei einer lückenlosen Abschottung hätten seine Bevölkerungen bis zum Gras-Fressen durchgehalten, siehe Nordkorea. Er ist gescheitert, weil die Menschen in diesen Ländern stets den Vergleich mit dem um Längen überlegenen Westen hatten. Doch wenn man den Vergleich zum Erfolgsmodell kennt und trotzdem wie ein Blöder an seinem Mittelalter festhält, ist nicht mehr zu retten.

Der dritte Punkt schließlich ist das verhängnisvolle Kollidieren des Machotums mit der Demographie: Ficken allein reicht nicht, die Frau muß auch noch unbedingt dickgemacht werden, im Idealfall mehrere Frauen. Die Mär westlicher Dritte-Welt-Schwindler, daß der Kinderreichtum unterentwickelter Länder eine Art Altersversorgung für die Eltern durch die später erwachsenen Kinder darstelle, ist nichts weiter als eine Mär. Mangels vorausschauenden Denkens sind diese Leute gar nicht in der Lage, solche abstrakten Berechnungen anzustellen. Vielmehr stellen viele Kinder für den Mann eine Potenzdemonstration für andere Männer dar und eine Machtdemonstration für alle, daß man die Frau/en im Griff hat. Je mehr dicke Frauenbäuche, je mehr Kinder, desto höher steigt Mann auf der Macho-Prestigeleiter. Und wenn man durch die vielen Kinder in Armut gerät, so trägt man nicht das zum Beömmeln anregende Stigma eines karnickelhaften Verhaltens, im Gegenteil, man ist eine von aller Welt zu bemitleidende arme “Großfamilie”. Da ruft niemand “Da hättest du weniger ficken sollen, du Doof!”

Womit wir wieder am Anfang dieses Textes wären, nämlich dem allgegenwärtigen und inflationären Zufall. Es wird in unserem Lande bzw. von den an der Umvolkung profitierenden Stellen folgende Erklärung verlautbart: Das alles mag ja so sein, aber die Flüchtilanten und andere millionenfachen Ausländer, die seit Jahrzehnten auf Kosten des deutschen Steuerzahlers bei uns leben, gehören einer anderen Spezies an. Sie haben ursprünglich in ihren Heimaten eigentlich wie Deutsche gelebt, gedacht und gehandelt, sie besaßen keine “Eigenart”, gehörten praktisch einer abgesonderten unschuldigen Enklave an. Jetzt plötzlich aber ist in ihren Shitholes eine Katastrophe ausgebrochen, ein Krieg vielleicht, jedenfalls eine urplötzlich angezettelte Schlachterei von bösen Menschen, für die sie nix können. Kurz, es ist eine “Fluchtursache” entstanden. Bevor diese entstand, waren sie und ihre Lebensweise jedoch total “normal”. Sie waren wie wir, bloß ohne Currywurst.

Das ist natürlich Bullshit, denn die Fluchtursache dieser “Flüchtlinge” sind, wie ich es oben aufgezählt habe, keine Geringeren als sie selbst, ihre kognitive Beschaffenheit, ihre irrationale Denke, ihr vorzivilisiertes Handeln, ihr Unvermögen und ihr Haß, einfach ihr So-Sein: Sowas kommt von sowas.

(Weiterlesen bei der-kleine-akif.de)

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%raquo; Teil 2




Belgiens Sozialisten verbrannten 63 Millionen Gesichtsmasken

Von MANFRED ROUHS | Die belgischen Sozialisten haben seit kurzem ein böses Imageproblem. Denn die damalige sozialistische Regierung des Königsreichs ließ offenbar im Jahr 2018 mehr als 60 Millionen Gesichtsmasken verbrennen, um Platz für Asylbewerber zu schaffen. Das berichtet das Onlineportal dreuz.info unter Berufung auf fünf verschiedene belgische Tageszeitungen: „Het Nieuwsbald“, „La Meuse“, „La Capitale“, „Sudinfo“ und „La Nouvelle Gazette“.

Dem Bericht zufolge lagerten die 63 Millionen Gesichtsschutzmasken auf 1200 Paletten in einer Kaserne in Belgrade, einem Ortsteil von Namur. Das liegt von Aachen aus gesehen direkt hinter Lüttich. Die belgische Regierung des sozialistischen Premiers Charles Michel, der das Land von 2014 bis 2019 regierte, sah sich seit 2015 einem hohen Druck ausgesetzt, immer neue Unterkünfte für „Réfugiés“ zu schaffen.

Da die zulässige Lagerzeit der Schutzmasken in einigen Jahren ohnehin abgelaufen wäre, entschieden sich die Verantwortlichen dafür, sie zu verbrennen, um den Asylbewerbern Raum zu geben.

Der Vorgang hat auf dreuz.info viele böse Kommentare ausgelöst, werden doch die Belgier seit Wochen dazu aufgefordert, Schutzmasken, die sich in ihrem Privatbesitz befinden, bei den Behörden abzugeben, damit sie dem medizinischen Personal zugeleitet werden können, das diesbezüglich Not leidet und unter katastrophalen, oft lebensgefährlichen Bedingungen arbeiten muss.

Vorausschauendes Handeln sieht offenbar anders aus. Aber was will man von Planwirtschaftlern anderes erwarten?

Der Karriere von Charles Michel hat der Vorgang nicht geschadet. Er ist mittlerweile Präsident des Europäischen Rates. Dabei handelt es sich um das höchste Gremium der EU.


PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt. Der Verein veröffentlicht außerdem ein Portal für kostenloses Online-Fernsehen per Streaming. Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig und vermittelt Firmengründungen in Hong Kong.




Tweet des auswärtigen Amtes vom 6. April. Man beachte auch den teuren, roten Wagen im Bild oben rechts.

Große Lieferung von Corona-Schutzartikeln nach Palästina

Von CANTALOOP | Ein wahrer Akt der Fernstenliebe: während hierzulande Hausärzte, Pflegepersonal und Kliniken fast schon nach Schutzmasken, sterilen Anzügen und Desinfektionsflaschen betteln müssen, richtet das Auswärtige Amt in Person von Heiko Maas eine großzügige Lieferung zu den schlimmsten Israel-Hassern nach Palästina aus.

Nachdem auf seine Anweisung hin schon im Februar rund 14 Tonnen an hierzulande dringend benötigten Hilfsgütern nach China gesendet wurden, wohlgemerkt. Die staatskontrollierten Massenmedien halten sich hinsichtlich der Berichterstattung in diesem Falle noch auffallend zurück. Nur der Tweet des Amtes ist bislang in die Öffentlichkeit gelangt.

Während die arabische Nachbarschaft der sich stets in der Opferrolle suhlenden Palästinenser buchstäblich in Petrodollars schwimmt und ihren notleidenden Glaubensbrüdern im Gaza-Streifen vermutlich sogar mit goldbeschichteten Gesichtsmasken aushelfen könnten, halten sich die Saudis, Kuwaiter und andere Allah-konform lebenden Gläubigen des Nahen und Mittleren Ostens bislang vornehm zurück.

Die frommen Männer verlassen sich auf die EU. Insbesondere auf das stets wohlgesonnene Almanya und dessen arabophilen Außenminister. Dementsprechend lassen sie sich lieber durch das bußfertige Deutschland bedienen, obgleich auch dort nicht gerade ein Überbestand an entsprechendem Schutzmaterial herrscht.

Keine Schutzbekleidung für deutsche Krankenschwestern – aber dafür für das Lieblingsland aller linken Antisemiten

Ein geradezu typisches Gebaren, seit eine deutsch-abstinente Clique unter Merkels Gnaden die Zügel unseres Landes führt. Germany last – darauf kann man sich garantiert verlassen. So demonstriert man als Obrigkeit, wie sehr man das eigene Wahlvolk auch in tiefster Krise verachtet. Vor allem diejenigen Menschen, die an vorderster Front in Krankenhäusern und Arztpraxen gegen das Virus kämpfen und ihre Masken zwischenzeitlich im hauseigenen Backofen sterilisieren und reinigen müssen.

Gleichwohl ein erbärmliches Signal an alle Engagierten im eigenen Lande, die zusehen müssen, wie dringend benötigte Güter einfach an ferne Länder verschenkt werden. Weil eine eiskalte und zynische Politikerelite dies so beschließt, um ihren eigenen Glorienschein zu bewahren. Dass selbst bei den Polizeikräften hierzulande solche Schutzmasken fehlen, hat sich bis in die hohen politischen Kreise auch noch nicht herumgesprochen.

 




„Meine Damen und Herren, ich begrüße Sie zur Soros-Show“

Von COLLIN MCMAHON | An einem Abend gleich zwei führende Soros-„Experten“ in den Hauptnachrichten – wieviel Open Society steckt in der ÖRR-Berichterstattung – und warum? Der AfD-Abgeordnete Petr Bystron hat jetzt ARD und ZDF aufgefordert, offenzulegen, wieviele Soros-Lobbyisten im Programm auftreten.

Sonntag Abend, 5. April Deutschland in der Corona-Krise, die Menschen haben Angst – in diesen Zeiten ist zuverlässige objektive Berichterstattung so wichtig wie noch nie. „In der Corona-Krise zeigt sich, wie unverzichtbar seriöse Medien und vor allem der öffentlich-rechtliche Rundfunk sind. Wer jetzt noch ‚Lügenpresse‘ schreit und gegen ARD, ZDF & Co. hetzt, hat nichts verstanden“, so der Deutsche Journalisten-Verband am 23. März.

In der 30-Minuten-Ausgabe der Tagesschau vom 5. April („Brennpunkt“ hießen diese Extra-Ausgaben früher, seitdem sie zur Regel geworden sind, erst „Extra“ und dann nur noch „lange Tagesschau“) kommt am Ende ein Bericht, der nur als leidenschaftliches Plädoyer für mehr Migrantenaufnahme aus Lesbos verstanden werden kann – egal, dass es auf Lesbos weniger Corona gibt als in Berlin, egal, dass die 1500 „minderjährigen Flüchtlinge“, die scheinbar nur in Deutschland versorgt werden können, vermutlich auch ein vielfaches an Eltern und Verwandten nach sich ziehen werden (PI-NEWS berichtete).

Die Tagesschau konstruiert auf Kosten der Gebührenzahler eine moralische Pflicht zu Open Borders „gerade in Zeiten von Corona“. Das Resumé darf dann Gerald Knaus ziehen, der 2016 schon „die Blaupause für Merkels Asylpolitik erarbeitet“ hatte, so die WELT: “Es geht immerhin darum, eine humanitäre Katastrophe in Griechenland zu vermeiden.“

Knaus ist Begründer und Vorsitzender der European Stability Initiative (ESI), die schon seit 2009 von Open Society finanziert wurde und 2015-17 einen Zuschuss von 300.000 $ erhielt. Knaus ist somit ein Lobbyist für den Mann, der 2015 im „Soros-Plan“ laut WELT gefordert hatte, die EU müsse „in absehbarer Zukunft mindestens eine Million Asylsuchende jährlich aufnehmen.“ In der Tagesschau wird er jedoch nur als „Migrationsforscher“ identifiziert. Einen Hinweis auf seine Soros-Lobbyistentätigkeit erhält der Zuschauer nicht.

Knapp zwei Stunden später berichtet das „heute journal“ über Pläne der Bundesregierung für eine Handy-App, die die Bewegungsprofile der (freiwilligen) Teilnehmer aufzeichnen soll – ein datenschutzrechtlich höchst umstrittenes Projekt, das laut „heute journal“ mindestens 50% der Bürger ablehnen. Dazu befragt Claus Kleber den „Datenrechtsexperten und Aktivisten“ Ulf Burmeyer, den er in höchsten Tönen lobt: „Er hat den Bilderbuchlebenslauf eines Top-Juristen an deutschen und amerikanischen Unversitäten, war schon Anwalt, Menschenrechtler, Richter, Mitarbeiter an Verfassungsgerichten – ein Schützer der Bürgerrechte, speziell auch im Digitalen.“ Framing perfekt. Noch Fragen, Kienzle?

Burmeyer darf dann fünf Minuten lang erklären, warum die Bürger keine Angst haben müssen vor der „Tracing-App“. Misstrauen darf jedoch angebracht sein, vor allem da Claus Kleber und das „heute journal“ darauf verzichten, darauf hinzuweisen, dass auch Burmeyer hauptberuflicher Soros-Lobbyist ist, als Vorsitzender der Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) seit 2016.

Die Open Society Foundations finanzierten die GFF laut Webseite 2015-2018 mit mindestens  105.000 $. Das Omidyar Network/Luminate des iranischstämmigen eBay-Mitbegründers Pierre Omidyar, das mit Open Society auch die linken Medienlobbyisten von „Correctiv“ finanziert, unterstützte 2018-2019 die GFF mit 250.000 $.Die linke Lobbygruppe arbeitet eng mit Soros-nahen Gruppen wie Amnesty International, dem Deutschen Journalisten-Verband (DJV), der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju), dem Journalisten-Netzwerk n-ost, Reporter ohne Grenzen (ROG) und dem ARD-Soros-Netzwerk netzwerk recherche (nr) zusammen.

Im September 2018 beteiligte sich die GFF laut taz am Klageverfahren  am Bundesverwaltungsgericht gegen das im August 2017 erfolgte Verbot der linksradikalen Hetzplattform Linksunten.Indymedia durch das Bundesinnenministerium. „Laut GFF handelte sich bei Linksunten.Indymedia nicht um einen Verein, sondern um ein Telemedium, dessen inhaltliche Kontrolle im Rundfunkstaatsvertrag geregelt sei“, so Wikipedia. Nach dieser Logik hätte Indymedia vermutlich sogar Anspruch auf „Rundfunkbeiträge“.

Wer sollte denn nicht seine Daten und Bewegungsprofile einem „Experten“ anvertrauen, der sich für die gewalttätige und verbotene Antifa-Plattform Linksunten.Indymedia einsetzt, lieber Claus Kleber? „Die Menschen akzeptieren zu 90 Prozent die Begegnungsbeschränkungen, die wir haben, doch wenn man fragt, wollt ihr so eine App? dann ist die Antwort etwa fifty-fifty. Das bedeutet, sie werden noch eine Menge Überzeugungsarbeit leisten können. Wer weiß, vielleicht war dieses Gespräch ja ein erster Versuch für Sie“, resümiert Claus Kleber gewunden. Warum das ZDF einem Antifa-Soros-Lobbyisten helfen sollte, „Überzeugungsarbeit“ zu leisten, erklärt er nicht.

Eine Anfrage des AfD-Bundestagsabgeordenten Petr Bystron hat ergeben, dass linke Soros-Lobbyisten 2019 mit mindestens 9,6 Millionen Euro vom Steuerzahler finanziert wurden. „Diese sogenannten ‚Experten‘ werden von undurchsichtigen NGOs und vom Steuerzahler alimentiert, um daraufhin ihre Open-Borders- und Überwachungs-Fantasien auf Kosten des Gebührenzahlers zur besten Sendezeit von sich geben zu dürfen, während die Opposition regelmäßig verleumdet oder ganz ignoriert wird“, so Bystron. „Ich möchte von ARD und ZDF wissen, wieviele Soros-Lobbyisten 2019 und 2020 im öffentlich-rechtlichen Programm auftreten durften, und wie sich das mit dem Neutralitätsgebot des Rundfunkstaatsvertrags deckt.“




Jetzt wird erst richtig Gas gegeben

Von MARKUS GÄRTNER | In der Corona-Krise zerfällt die EU endgültig, sie blamiert sich und ist völlig handlungsunfähig. Diesen Eindruck könnten wir in diesen Tagen und Wochen aus der Berichterstattung gewinnen, selbst im Mainstream.

Doch weit gefehlt. Auch in Brüssel leben Totgesagte länger. Wer das erst kürzlich vorgestellte Arbeitsprogramm der Kommission für das laufende Jahr genauer unter die Lupe nimmt, bekommt es fast mit der Angst zu tun.

Vom viel zitierten Green Deal über den Sprung ins digitale Zeitalter bis hin zur „Förderung unserer europäischen Lebensweise“ und „neuem Schwung für die Demokratie“ (ist das nicht ein gravierendes Eingeständnis?) ist die To-do-Liste der EU gespickt mit 43 umfangreichen neuen Projekten, die man nur so deuten kann:

Während Medien die EU „auf der Intensiv-Station“ vermuten, feilen und stricken tausende von EU-Bürokraten vehement und zielstrebig daran, den supranationalen Mega- und Kontroll-Staat weiter zu verzahnen und NOCH stärker zu machen als er bereits ist ….


(Der Volkswirt Markus Gärtner, Autor von „Das Ende der Herrlichkeit“ und „Lügenpresse“, war 27 Jahre Wirtschaftsjournalist für die ARD und veröffentlicht jetzt regelmäßig Videokommentare für das Magazin „Privatinvestor Politik Spezial“)




Das Lachen von Scholz und Altmaier

Von WOLFGANG HÜBNER | Heute sehe ich in der Zeitung ein Bild von zwei mundschutzfrei lachenden deutschen Politikern in strahlender Laune: Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, aufgenommen am gestrigen Coronakrisen-Montag in Berlin.

Ja, es geht ihnen zurzeit so richtig gut, unseren Politikern: Der Job ist sicher, die Umfragewerte erfreulich, das ewig quengelnde Volk voll unter Kontrolle, die lästige AfD massakriert sich selbst – alles dank des Virus. Der nanokleine Bösewicht hat es nämlich geschafft, das Verhältnis zwischen dem Souverän, also dem wahlberechtigten Volk, und seinen auf Zeit gewählten politischen Vertretern völlig umzukehren:

Nicht die Politiker müssen sich für ihr Tun und Lassen vor dem Souverän rechtfertigen, vielmehr muss sich der Souverän vor den Politikern für sein Tun und Lassen rechtfertigen! Denn nur wenn der Souverän sich gehorsam so verhält, wie das seine Politiker von ihm erwarten, bekommt er wieder etwas Auslauf und vielleicht sogar seine Grundrechte zurück.

Wer hätte sich das in der maroden Berliner Koalition noch vor einem Monat auch nur im wildesten Politikertraum vorstellen können? Scholz gibt generös dreistellige Milliardensummen aus als gäbe es keine Zukunft, in der das irgendwer in Deutschland per Einkommensminderung abstottern müsste.

Und Altmaier strahlt in dem stolzen Gefühl, dass nun die materiellen Existenzen von Millionen Selbständigen und abhängig Beschäftigten völlig angewiesen sind von finanziellen Zuwendungen politischer Machthaber wie ihm. Mal ehrlich: Wie sollen diese beiden so ansehnlichen Männer da nicht bester Laune sein?


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.




Corona: Kommt es zu einem neuen Immobiliencrash in den USA?

Von TORSTEN GROß | Infolge des Lockdowns der Wirtschaft zur Eindämmung der Corona-Epidemie droht in den USA ein neuerlicher Crash am Häusermarkt, der deutlich größer ausfallen könnte als 2008.

Das Platzen der Immobilienblase als Ergebnis einer leichtfertigen, von der Politik geförderten Vergabe von Hypothekenkrediten war damals Auslöser einer schweren Weltwirtschaftskrise, die nur durch die massive Intervention von Politik und Notenbanken beendet werden konnte (dazu ausführlich Dr. Markus Krall: Die bürgerliche Revolution, 2020, S. 180 ff).

Nun könnte es zu einem noch sehr viel schlimmeren Desaster kommen. Denn weil die Regierung den wirtschaftlichen Stillstand im Land verfügen musste, haben Millionen von Amerikanern praktisch über Nacht ihren Job und damit ihr Einkommen verloren. Etwa zwei Drittel der rund 330 Millionen Amerikaner sind mittlerweile von den Ausgangsbeschränkungen betroffen, die von den Bundesstaaten eigenverantwortlich verhängt werden dürfen.

Allein in der zweiten Märzhälfte haben rund 10 Millionen Arbeitslose einen Erstantrag auf staatliche Unterstützung gestellt. Zuvor hatte diese Zahl regelmäßig unter 100.000 pro Woche gelegen.

Ohne Einkünfte werden viele Menschen nicht in der Lage sein, ihre laufenden Kredite zu bedienen. Dieses Ausfallrisiko ist erheblich, denn das Wirtschaftswachstum in den USA basiert auf Pump. Allein 2019 stieg die Kreditsumme in den Vereinigten Staaten um satte 15,8 Prozent, während das Bruttosozialprodukt nur um 2,3 Prozent wuchs. Die Verbraucher nahmen seit 2008 achtmal mehr Darlehen auf, geben aber ein Drittel weniger für den Konsum aus. Besonders stark war das Wachstum bei den Hypothekenkrediten, deren Volumen sich vor dem Ausbruch der Pandemie von Jahr zu Jahr verdoppelte. Die Banken verliehen also Geld für den Kauf von Eigenheimen, als ob es die Subprimekrise nie gegeben hätte. Laut Standard & Poor’s liegen die Häuserpreise inflationsbereinigt um 15 Prozent über dem Allzeithoch von 2006, also dem letzten Jahr vor dem Crash.

Experten warnen schon seit geraumer Zeit vor der Entstehung einer neuen Blase am Hypothekenmarkt, die spätestens dann platzen werde, wenn die Zinsen steigen. Nun könnte das Coronavirus den Kollaps herbeiführen.

Sollte es tatsächlich dazu kommen, dann wären die Folgen noch verheerender als 2008. Der Wirtschaftsinformationsdienst Bloomberg berichtet, dass sich die Darlehensgeber bereits auf die größte Welle von Kreditausfällen in der Geschichte der USA vorbereiten. Die Regierung Trump hat diese Gefahr durchaus erkannt. Im Maßnahmenpaket zur Bewältigung der Coronakrise, das vom Kongress in der vorletzten Woche verabschiedet wurde, ist deshalb vorgesehen, dass Kreditnehmer, die ihr Einkommen wegen der Pandemie verloren haben, die Zahlungen für ihre Immobilienkredite bis zu 180 Tage aussetzen können, wobei der Staat für mögliche Ausfälle bürgt. Es handelt sich aber lediglich um eine vorübergehende Stundung der fälligen Beträge.

Tilgung und Zinsen müssen also zu einem späteren Zeitpunkt vom Schuldner nachgeholt werden. Ob die aber dazu in der Lage sein werden, ist völlig offen.

Problematisch wird es insbesondere dann, wenn der Lockdown der US-Wirtschaft nicht nur wenige Wochen, sondern Monate andauerte. Dann nämlich stünden nicht nur viele Arbeitnehmer über einen längeren Zeitraum ohne Lohn da. Auch viele Unternehmen würden kollabieren und dauerhaft vom Markt verschwinden, weil sie nicht über genügend Eigenkapital verfügten, um die Krise zu überleben. Und mit ihnen die Jobs. Dazu muss man wissen, dass etwa 97 Prozent der Unternehmen in den USA kleinere Betriebe mit weniger als 20 Mitarbeitern sind. Sie beschäftigen mehr als 50 Prozent aller Arbeitnehmer.

Sollte der Plan der Regierung, diese Firmen mit Liquidität zu versorgen, um die Krise zu überbrücken, scheitern – und dafür mehren sich die Anzeichen –, ist mit einem großen Firmensterben und einem massiven Anstieg der Erwerbslosigkeit zu rechnen. Schon jetzt befürchten Experten, dass bis Ende April 20 Millionen Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren könnten. Würde der wirtschaftliche Stillstand in den USA über den Sommer hinaus andauern, dürften etwa 30 Prozent der Amerikaner mangels finanzieller Mittel aufhören, ihre Wohnungsbaudarlehen zu bedienen. Das wären 15 Millionen Haushalte, so die Berechnungen des Forschungsinstituts Moody’s Analytics. Dieser Zahlungsausfall würde zunächst die Hypothekenfinanzierer in voller Härte treffen. Sie ziehen die Gelder von den Kreditnehmern ein und leiten sie an die Banken als Gläubiger weiter.

Diese Verpflichtung besteht auch dann, wenn die Schuldner säumig sind. Die Firmen stehen also in der Haftung und würden als erste insolvent gehen. Deshalb hat Finanzminister Steven Mnuchin eine Task Force einberufen, um den potenziellen Liquiditätsengpass dieser Unternehmen zu beheben und Konkurse in der Branche zu verhindern. Sollte die Lage aber eskalieren, stünden Zwangsvollstreckungen bei den Hausbesitzern auf der Agenda.

Das aber könnte eine Negativspirale auslösen, denn die Erlöse aus den Hausverkäufen liegen regelmäßig unter den bilanzierten Buchwerten, was das Eigenkapital der Banken als Kreditgeber aufzehren und die Geldinstitute schließlich in den Ruin treiben würde. Die Folge wäre eine neue Finanzkrise, die auf die Realwirtschaft durchschlagen und die ökonomische Lage dramatisch verschlechtern könnte. Sollten die durch das Coronavirus verursachten wirtschaftlichen Turbulenzen von langer Dauer sein, dann muss die Politik einen Weg finden, Zwangsversteigerungen überschuldeter Immobilien zu verhindern. Und das könnte bedeuten: Den Darlehensnehmern werden die Zahlungsrückstände erlassen. Banken und Immobilienfinanzierer, die dadurch in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, werden im Rahmen eines Bail-out vom Staat gerettet, finanziert durch neue Schulden.

Das freilich würde die ohnehin hohe Staatsverschuldung der Vereinigten Staaten, die gegenwärtig über 24 Billionen US-Dollar beträgt, weiter in die Hohe schnellen lassen. Doch zu einer expansiven Geldpolitik gibt es angesichts der Pandemie und ihrer Folgen wohl keine Alternative, soll ein Kollaps der amerikanischen Volkswirtschaft, der auch für Deutschland und Europa spürbare Konsequenzen hätte, vermieden werden.

Ein »beispielloses Ereignis« nennt Susan Wachter, Professorin für Immobilien und Finanzen an der Wharton School der University of Pennsylvania den Lockdown der US-Wirtschaft im Kampf gegen das Coronavirus. Wachter sieht einen entscheidenden Unterschied zum Einbruch des Immobilienmarktes vor mehr als einer Dekade:

»Die große Finanzkrise hat sich über mehrere Jahre hinweg ereignet. Dies geschieht in wenigen Monaten – in wenigen Wochen.«

Man wird sehen, ob es der US-Regierung gelingt, diese enorme Herausforderung zu meistern. Davon dürfte abhängen, ob Präsident Donald Trump im November erneut ins Weiße Haus gewählt wird.

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(Dieser Beitrag ist zuerst bei KOPP Report erschienen).




Wie das Zahlenfiasko die Corona-Krise befeuert

Von EUGEN PRINZ | Die Corona-Krise ist sowohl in medizinischer, als auch in wirtschaftlicher Sicht die größte Herausforderung für unser Land seit 1945. Der volkswirtschaftliche Schaden wird uns vermutlich um ein vielfaches mehr zusetzen, als das medizinische Risiko.

Wie gravierend der Schaden sein wird, hängt nicht zuletzt von Art und Umfang der staatlichen Maßnahmen ab. Sie sollten folgerichtig, aber auch maßvoll sein. Bedauerlicherweise fehlt jedoch für eine korrekte Beurteilung die allerwichtigste Voraussetzung: belastbare Zahlen und Daten. Wir kennen weder die Infektionsrate in der Bevölkerung, noch die Anzahl der Patienten, die DURCH und nicht MIT COVID-19 gestorben sind.

Dieses Manko hat der Autor von Anfang an gebetsmühlenartig in jedem seiner diesbezüglichen Artikel auf PI-NEWS angeprangert. Mit gehöriger zeitlicher Verzögerung ist nun auch der Mainstream zu dieser Erkenntnis gelangt.

BILD titelt: „Maßnahmen gefährden Demokratie und Gesellschaft“

Gestern veröffentlichte die BILD hinter der Bezahlschranke  einen kritischen Artikel mit dem Titel: „Maßnahmen gefährden Demokratie und Gesellschaft„. Auch die darauf folgende Schlagzeile ist knackig: „Kritisches Thesenpapier geht hart mit Maßnahmen der Regierung ins Gericht.“ 

BILD berichtet, dass sechs Experten in einem 29-seitigen Thesenpapier den Umgang mit der Corona-Epidemie heftig kritisieren: Die Zahlen seien fehlerhaft, die Sterberate nicht korrekt und die Maßnahmen „paradox“.

Besonderes Gewicht verleiht dieser Kritik ein Mitautor, Professor Matthias Schrappe. Der Internist lehrte an der Universität Köln und war von 2007 bis 2011 stellvertretender Vorsitzender des Sachverständigenrates Gesundheit, der den Bundesgesundheitsminister berät.

Professor Matthias Schrappe im Interview mit der BILD:

„Wir sind alle wissenschaftliches Arbeiten gewöhnt und mussten schnell feststellen, dass es erhebliche Defizite in der Zahlenbasis gibt. Die Zahlen halten einfach nicht, was sie versprechen. Dabei sind sie enorm wichtig, um die richtigen
politischen Entscheidungen zu treffen.“

BILD: Ist auch die Sterberate nicht korrekt?

„Das kann sie gar nicht. Denn dafür braucht man die korrekte Zahl der Infizierten. Zweites Problem: Wenn ein alter Mann sich mit Corona infiziert und zwei Tage später an einem Schlaganfall stirbt, wird er als Corona-Toter behandelt. Auch, wenn er noch nicht mal Corona-Symptome hatte. Diese Vorgehensweise ist in fast allen Bundesländern üblich – und grob falsch.“

Auch an den Präventionsmaßnahmen lässt Professor Schrappe kein gutes Haar:

„Die Präventionsmaßnahmen sind paradox. Denn: Je erfolgreicher der partielle
‚Shutdown‘ ist, desto länger müssen wir ihn aufrechterhalten. Sonst droht eine zweite Infektionswelle, da es durch das Kontaktverbot zu keiner Immunisierung in der Gesellschaft kommt.“

Sein vernichtendes Urteil:

„Die derzeitigen Maßnahmen gefährden Demokratie und Gesellschaft! Sie
strangulieren unsere Wirtschaft und verstärken soziale Ungleichheiten (…)
Was nur wenig bedacht wird: Arbeitslosigkeit und Armut, die durch die Maßnahmen langfristig drohen, haben auch Todesfälle zur Folge.“

(Hört, Hört!)

Es zeichnet sich immer deutlicher ab, dass es der von der Regierung verordnete Lockdown sein wird, der unser Land in ein ökonomisches Armageddon stürzt.

Man wäre gut beraten, nun mit maximalem Aufwand eine möglichst gute Datengrundlage zu schaffen und danach zu handeln, statt die Hysterie zur Maxime des politischen Handelns zu erheben. Dass zwischen öffentlicher Berichterstattung und den tatsächlichen Fakten manchmal ein großer Unterschied ist, zeigt folgendes Beispiel:

Venetien im Lichte der Wahrheit

In der italienische Region Venetien leben etwa 4,9 Millionen Menschen. Sie belegt derzeit von 21 Regionen Platz vier, was die Anzahl der Patienten, die mit Symptomen einer Corona-Infektion hospitalisiert werden mussten, betrifft. Damit kann Venetien als Corona-Krisenregion gelten.

Der Leiter des regionalen Gesundheitswesens, Dr. Francesco Benazzi, musste jedoch Ende März gegenüber der größten italienischen Tageszeitung, CORRIERE DELA SERRE, in einem Interview einräumen, dass in den sechs größten Krankenhäusern der Region die Anzahl der im Zeitraum vom 1. Januar bis 29. März 2020 Verstorbenen (933) in etwa im Durchschnitt des Vergleichszeitraums der letzten drei Jahre (932) liegt. Also trotz „Corona“ nur ein Toter mehr als sonst.

Hier sind die Details:

In den sechs bezeichneten Kliniken Venetiens gab es im Zeitraum vom 1. Januar bis 29. März 2020 insgesamt 25 Todesfälle mehr, als im Vergleichszeitraum des Jahres 2019. Nimmt man den Durchschnitt der letzten drei Jahre, ist es nur ein Verstorbener mehr. Während der Grippeepidemie 2017 starben im Vergleichszeitraum sogar 62 Menschen mehr.

Es darf dabei natürlich nicht verschwiegen werden, dass es einige Regionen in Italien gibt, in denen der Corona-Virus noch deutlich heftiger wütet, als in Venetien. Und es darf auch nicht in Abrede gestellt werden, dass wir es hier mit einer gefährlichen Epidemie zu tun haben.

Unterscheidet sich die Corona-Pandemie von den anderen?

Die große Frage lautet: Ist die Corona-Pandemie tatsächlich gefährlicher, als all jene, die seit Kriegsende bereits aufgetreten sind? Die etablierten Parteien scheinen sich da völlig einig zu sein und steuern Deutschland mit dem Lockdown auf den wirtschaftlichen Abgrund zu.

Bei der Beurteilung der Lage sollten man jedoch Maß und Ziel nicht aus den Augen verlieren. Auf der Internetseite Euromomo wird beginnend ab 2017 die Übersterblichkeitsrate in Europa (excess mortality) grafisch dargestellt. Diese bezeichnet die erhöhte Zahl von Sterbefällen während einer bestimmten Zeitspanne verglichen mit der zur selben Jahreszeit normalerweise erwarteten Sterblichkeit.

So sieht es derzeit im Zuge der Corona-Pandemie aus:

Italien und Spanien weisen erwartungsgemäß derzeit eine sehr hohe Übersterblichkeit aus. England und Wales eine hohe. Besorgnis erregend, nicht wahr?

Aber noch Besorgnis erregender sah es in der zweiten Kalenderwoche 2017 während der letzten großen Influenza Epidemie aus:

Deshalb: Belastbare Zahlen, Daten und Fakten als Grundlage des Handelns. Und nicht Hysterie!

Kommentar:

Die einzige wirkliche Oppositionspartei, die AfD, findet im Gegensatz zur „Euro-Rettung“ und zur Flüchtlingspolitik dieses Mal keine gemeinsame Linie. Von „Lockdown sofort aufheben“ bis „Lockdown verschärfen“ findet sich jede Meinung bei der Alternative für Deutschland. Der Autor ist sogar versucht, zu polemisieren, dass die AfD zu diesem Thema derzeit so viele Meinungen wie Mitglieder hat.

Heute findet eine Sondersitzung der AfD-Bundestagsfraktion zur Corona-Krise statt. Das ist die letzte Chance für diese Partei, sich auf eine gemeinsame Linie zu verständigen und einen von flankierenden Maßnahmen begleiteten sofortigen Ausstieg aus dem Lockdown zu fordern. Tut sie das nicht, verpasst sie eine historische Chance und wird später, wenn die Bürger die wirtschaftliche Tragweite des Lockdowns mit voller Wucht zu spüren bekommen, im Kreise jener sitzen, die vom Volk dafür verantwortlich gemacht werden. 


Eugen Prinz auf dem FreieMedien-Kongress in Berlin.
Eugen Prinz auf dem Freie
Medien-Kongress in Berlin.

Eugen Prinz kommt aus Bayern. Der bürgerlich-konservative Fachbuchautor und Journalist schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015.
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