Coronanews

Mit Staubsaugerbeuteln gegen die Seuche

Von MANFRED ROUHS | Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat sich bei Markus Lanz um Kopf und Kragen geredet. Ihm ist klar, dass irgendwann in den kommenden Wochen das öffentliche Leben wieder in Gang kommen muss, wenn Deutschland einen weitgehenden wirtschaftlichen Zusammenbruch abwenden will.

Das setzt allerdings ein dreifaches Mehr an Ausrüstung voraus, falls die Infektionszahlen weiterhin eingedämmt werden sollen: Mehr Corona-Testsets, um nicht den Überblick über die Zahl der Infizierten zu verlieren. Apps zur Kontrolle von Bewegungsprofilen. Und Atemschutzmasken zur Eindämmung der Ansteckungsquote.

Weder die benötigte Zahl an Testsets noch die erforderlichen Atemschutzmasken werden in absehbarer Zeit zur Verfügung stehen. Denn die Bundesregierung hat geschlafen statt vorausschauend zu planen. Das versucht Lauterbach zu kaschieren mit dem abenteuerlichen Vorschlag, die Bevölkerung solle sich selbst Gesichtsmasken basteln – und zwar aus Staubsaugerbeuteln. Siehe hierzu unten Lanz ab Minute 13:30 mit Lauterbachs Highlight ab Minute 26:00.

Lauterbach und viele andere Vertreter der politischen Klasse wissen genau, wie Corona hauptsächlich übertragen wird: Durch Tröpfcheninfektion. Und er erläutert durchaus zutreffend, was dagegen hilft: Atemschutzmasken, am besten solche mit dem Schutzfaktor FFP2. Aber auch jeder Mund-Nasenschutz unterhalb dieses Schutzfaktors ist besser als gar keiner.

Masken schützen allerdings, wie Lauterbach in dieser Szene einräumt, nur unter einer Bedingung: „Wenn man sie hat.“ Und da besteht das Problem: Deutschland hat sie eben gerade nicht. Und warum hat Deutschland sie nicht? Antwort: Weil die politische Klasse versagt und sie nicht bevorratet hat.

Mit dem Vorschlag, die Bevölkerung möge sich aus Staubsaugerbeuteln selbst Behelfsmasken basteln, verschiebt Lauterbach die Verantwortung für das bestehende Defizit: Weg von der politischen Klasse, hin zur Bevölkerung. Falls mehr Menschen sterben als nötig, hat also nicht die Politik versagt, sondern Otto Normalverbraucher, weil er es versäumte, rechtzeitig seine Staubsaugerbeutel zu Atemschutzmasken umzumodeln?

Gleichzeitig wird in dieser sehr sehenswerten Lanz-Sendung klar, warum Politik und Medien wochenlang die Falschinformation verbreitet haben, Masken seien weniger wichtig: Weil die bestehenden Vorräte nicht mal für Polizei und medizinisches Personal ausreichen.

Politik und Medien haben insofern die Öffentlichkeit schlicht belogen. Und jetzt kommt Karl Lauterbach und verhöhnt sie auch noch …


PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt. Der Verein veröffentlicht außerdem ein Portal für kostenloses Online-Fernsehen per Streaming. Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig und vermittelt Firmengründungen in Hong Kong.




Stephan Protschka: Wege aus der Krise

Der Kanzleramtsminister Helge Braun beteuert, dass die Ausgangsbeschränkungen und der sogenannte „Shutdown“ bis zum 20. April andauern werden; Verlängerung nicht ausgeschlossen. Die AfD-Fraktion des Deutschen Bundestages berief daraufhin eine Krisensitzung, in der sie Lösungen erarbeitete, wie eine vernünftige Exit-Strategie aussehen kann (PI-NEWS berichtete). Stephan Protschka, Mitglied des Bundesvorstandes der AfD, zeigt in diesem Video die Strategielosigkeit der Bundesregierung auf und erläutert die wichtigsten Punkte, die von der AfD beschlossen worden sind.




Freches Infotainment von Rechts: „FritzFeed“ seit 5. April online!

Von MARKUS WIENER | Pünktlich zu Ostern haben junge Medienmacher der patriotischen Bewegung ein besonderes Ei ins Nest gelegt: Anfang dieser Woche ging fritzfeed.de an an Start. Die neue Medienseite kommt schrill, peppig und gar nicht altbacken daher und hat ein junges Zielpublikum im Blick.

Das Konzept könnte als Infotainment von Rechts beschrieben werden – mit viel Humor und Bildern statt langatmiger Bleiwüsten. Der neudeutsche Begriff Infotainment setzt sich aus den englischen Wörtern für Information und Unterhaltung zusammen. Niedrigschwellig werden bei FritzFeed auch politische Botschaften an noch nicht politisierte Empfänger gesendet. Wichtige Themen sind dabei linke Verrücktheiten aller Art, Heimat und Identität. Aktuelle Tagespolitik spielt hingegen nur eine kleine Rolle.

Wer von der stilistischen Machart her Vergleichbares im Mainstream sucht, der wird wohl am ehesten bei der Infotainment-Seite BuzzFeed fündig, was auch die Namensanalogie erklärt. Doch inhaltlich und in Bezug auf die politische Stoßrichtung könnten beide Medien kaum unterschiedlicher sein.

Ein äußerst interessantes Projekt also, was Fragen zu dessen Hintergrund und hoffentlich langen Zukunft aufwirft. PI-NEWS hatte Gelegenheit, darüber mit dem Chefredakteur Christian Schäler zu sprechen:

PI-NEWS: Hallo Christian, viele fragen sich: Wer steckt hinter so einem erfrischend anderen, jugendlich-frechen Medium der patriotischen Gegenkultur? Kannst Du uns ein wenig zu Dir und dem restlichen Team hinter FritzFeed erzählen?

Christian Schäler: Gern! FritzFeed wird derzeit von zwölf Leuten getragen. Jungs und Mädels, alle jung und gut drauf, aber völlig unterschiedliche Menschen. Darunter sind Studenten, Berufstätige, Weltenbummler und Eltern – jeder mit eigenen Superkräften. Um mal linkes Jargon zu benutzen: eine ganz bunte Truppe. Und da bin ich auch etwas stolz drauf. Ich selbst bin ein 27-jähriger verheirateter Vater, der Betriebswirtschaft studiert. Weniger links geht in diesem Alter, glaube ich, nicht.

Wie seid ihr auf die Idee zu FritzFeed gekommen und was wollt ihr konkret mit der Seite erreichen?

Wir dachten uns dasselbe, was uns jetzt auch viele Leser schreiben: In der patriotischen Medienlandschaft hat etwas gefehlt! Es gibt da viele Nachrichtenseiten, die wirklich tolle und wichtige Arbeit machen – PI-NEWS beispielsweise. Über manche Dinge aus Politik und Gesellschaft kann man aber echt nur noch lachen. Und da war für uns klar, dass wir mal etwas ganz Neues ausprobieren wollen.

Kannst Du uns in wenigen Sätzen das Konzept hinter FritzFeed beschreiben?

Ganz kurz? Unterhaltung ohne Gendersternchen.

Wie steinig war der Weg bis zur Verwirklichung eines solch aufwendigen Projekts?

Der Weg war schon ganz schön steinig. Vor allem aber auch wegen meinem „inneren Monk“, wie man so sagt. FritzFeed hatte keine Vorlage. Wir mussten alles komplett neu entwickeln und sind zu allem Übel auch noch ziemlich kritisch mit uns selbst. Da können auch Dinge, die hinterher nur Details sind, schon mal richtig aufwendig werden.

Habt ihr denn die nötigen Strukturen und Mitarbeiter, um auch langfristig dranbleiben zu können?

Leider gibt es viele an sich tolle Projekte, die nach kurzer Zeit wieder im Sande verlaufen. So wird FritzFeed definitiv nicht. Mehrere Leute haben mir bereits nach drei Tagen geschrieben: „FritzFeed ist jetzt schon Kult!“ Das motiviert natürlich. Wir haben Spaß am Spaß machen. Und solange Linke verrückte Dinge tun, wird es auch FritzFeed geben. Ich bin da also ziemlich zuversichtlich.

Was kann man tun, um euch zu unterstützen, wenn man FritzFeed ebenfalls gut findet?

Klar, wir freuen uns über Werbeanfragen, aber was wirklich jeder Einzelne tun kann: teilen, liken, verbreiten!

Christian, vielen Dank für das Gespräch und weiterhin viel Erfolg!

» Video von Markus Gärtner zu FritzFeed


Markus Wiener.

PI-NEWS-Autor Markus Wiener schreibt bevorzugt zu Kölner und tagespolitischen Themen für diesen Blog. Der Politologe und gelernte Journalist ist parteiloses Mitglied des Kölner Stadtrates und der Bezirksvertretung Chorweiler. Seit über 20 Jahren widmet er sein politisches und publizistisches Engagement der patriotischen Erneuerung Deutschlands. Der gebürtige Bayer und dreifache Familienvater ist über seine Facebook-Seite erreichbar.




Tim Kellner über den Muezzinruf in Deutschland: „ES erwacht“

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Der ehemalige Polizist Tim Kellner engagiert sich seit 2015 öffentlich als patriotischer Widerstandskämpfer und gründete die Liste „Für die Eigenen!“. Diese außerparlamentarische Bürgerbewegung soll möglichst viele vernünftig denkende Menschen vernetzen, um ein politisches und soziales Gegengewicht zu dem herrschenden Parteienkartell zu bilden. Auf seinem Videokanal bei YouTube hat er mittlerweile bemerkenswerte 223.000 Abonnenten und fast 77 Millionen Aufrufe.

Bereits legendär ist der Rechtsstreit, den die Berliner „Staatssekretärin für Dingsbums“ Sawsan Chebli wegen angeblicher Beleidigung („Quoten-Migrantin der SPD“, „islamische Sprechpuppe“) gegen ihn anstrengte und in der ersten Instant vor dem Berliner Amtsgericht verlor.

Tim Kellner hat auf die umfasenden Zensurmaßnahmen bei YouTube, Facebook & Co reagiert und präsentiert sich nun voller Ironie als „Love Priest“. So versteckt er seine Botschaften unter dem Deckmantel von „Love, Peace & Harmony“ und gießt damit ätzenden Spott auf die Masse der gehirngewaschenen GutBesserMenschen hierzulande. In einem aktuellen Video, das zwei Tage nach seinem Erscheinen bereits fast 200.000 Zuschauer hat, zeigt er den Muezzinruf, der im Zuge einer Ausnahmegenehmigung während der Corona-Ausgangsbeschränkungen mittlerweile durch viele deutsche Städte dröhnt (Video oben).

In dem Videogespräch, das der Journalist Stefan Bauer und der YouTuber Johannes am 8.4.2020 mit mir führten, bin ich auf die Problematik des Muezzinrufs eingegangen und habe klargemacht, dass jener sofort nach Beendigung der Ausgangsbeschränkungen wieder einzustellen ist. Mit seinem Text ist er eine dreiste Kampfansage an alle anderen Religionen. Hier der kurze Ausschnitt:

Tim Kellner hat Mitte Februar bei YouTube einen zweiten Kanal mit dem Titel „Love Channel“ eröffnet. Dort erschien am Mittwoch ein Video, in dem sich der „Hohepriester der Liebe, Toleranz und Weltoffenheit“ über die Aktion von hühnerbrüstigen „Künstlern“ und „Prominenten“ lustig macht, die sich für die Aufnahme von „Flüchtlings“-Kindern in Köln einsetzen:

Die vorbildliche Arbeit von Tim Kellner kann man unter anderem durch das Abonnieren seiner beiden Kanäle unterstützen. Dies zeigt dann auch auf, dass die Zahl der Aufgewachten, die sich gegen die Herde der indokrinierten Schlafschafe aufbäumen, wächst.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger

PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Kritik am Politischen Islam muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: HU70117753795954288500000000, BIC: OTPVHUHB. Oder bei Patreon.




USA: Der große Goldraub der Regierung von 1933

Von TORSTEN GROß | Vor 87 Jahren, am 5. April 1933, unterzeichnete der damalige US-Präsident Franklin D. Roosevelt die Executive Order (EO) 6102. Mit dieser Anordnung wurde der Besitz von Goldmünzen, Goldbarren und Goldzertifikaten durch Personen, Gesellschaften, Vereinigungen und Firmen auf dem Gebiet der Vereinigten Staaten ab dem 1. Mai 1933 verboten. Alles Gold in privater Hand musste innerhalb von 14 Tagen bei staatlichen Annahmestellen abgegeben werden, die dafür einen amtlich festgelegten Preis von 20,67 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm) bezahlten.

Von der Verfügung ausgenommen blieb Gold, das in Industrie, Kunst oder Handwerk Verwendung fand. Außerdem gab es eine Freigrenze für Goldmünzen und Goldzertifikate in Höhe von 100 Dollar, was inflationsbereinigt einem Gegenwartswert von rund 1.970 US-Dollar entspricht. Die Freigrenze hatte zur Folge, dass der größte Teil der amerikanischen Bevölkerung nicht von dem Verbot betroffen war und es deshalb kaum öffentlichen Widerstand gegen die Präsidentenverfügung gab.

Wer gegen die Verordnung verstieß und sein Gold trotz Verpflichtung nicht an den Staat verkaufte, musste mit einer Geldstrafe von bis zu 10.000 US-Dollar (nach heutigem Wert rund 200.000 Dollar) bzw. einer Haftstrafe rechnen, die in schweren Fällen zehn Jahre betragen konnte. Gold im Wert von über Einhundert Dollar (beim festgelegten Ankaufspreis von 20,67 Dollar also etwa 5 Unzen), welches die Polizei bei Durchsuchungen sicherstellte, wurde entschädigungslos beschlagnahmt.

Trotz der hohen Strafandrohung gab es allerdings nur selten Razzien in Privathäusern, um illegale Goldbestände aufzuspüren, zumal es dafür eines richterlichen Beschlusses bedurfte. Die Polizei konzentrierte sich stattdessen auf Tresore und Schließfächer in Banken, die nur im Beisein eines Beamten der Bundessteuerbehörde geöffnet werden durften. War hier privates Gold gelagert, das über die Freimenge hinausging, wurde das Edelmetall konfisziert und die Besitzer juristisch zur Verantwortung gezogen.

Die EO 6102 diente nicht wie gemeinhin angenommen dem Zweck, privaten Goldbesitz einzuschränken, sondern sollte den Goldbestand der amerikanischen Notenbank aufstocken.

Die sah sich mit dem Problem konfrontiert, die Geldmenge erhöhen zu müssen, um die Folgen der durch den Börsencrash vom Oktober 1929 ausgelösten Weltwirtschaftskrise zu bekämpfen, deren Volumen aber an den Goldbestand geknüpft war. Der Federal Reserve Act sah vor, dass alle ausgegebenen Banknoten zu 40 Prozent mit Gold besichert sein mussten (Goldstandard). Um in der Rezession handlungsfähig zu bleiben, ohne diese Vorgabe zu verletzen und damit eine Inflation heraufzubeschwören, wurden private Goldbesitzer von der Regierung praktisch beraubt, um der Zentralbank die erforderlichen Goldreserven zur Verfügung stellen zu können. Die EO 6102 läutete zugleich den Anfang vom Ende des Goldstandards in den USA ein.

Bereits wenige Wochen vor Inkrafttreten der präsidialen Verordnung hatte die Regierung den Banken untersagt, Gold ins Ausland zu exportieren oder Privatleuten zu den damals geltenden Marktpreisen abzukaufen. Am 31. Januar 1934 hob die Regierung den staatlichen Abnahmepreis für Gold auf 35,00 US-Dollar je Feinunze an. Diese Erhöhung diente weniger dem Zweck, Besitzer kleinerer Goldmengen zu motivieren, ihren Bestand an den Staat zu veräußern. Viel wichtiger war, dass durch die Maßnahme der Goldwert in der Bilanz der Fed über Nacht um 69 Prozent stieg und so der Spielraum, neues Geld zu drucken, um die wirtschaftliche Depression zu bekämpfen, entsprechend erweitert wurde.

Es war US-Präsident Richard Nixon, der dem Goldstandard knapp 40 Jahre später endgültig den Garaus machte. Am 15. August 1971 hob Nixon die Goldbindung des US-Dollar und damit den Goldstandard auf. Hintergrund war der rasant wachsende Welthandel, der den teilweise goldgedeckten Dollar als Ankerwährung überforderte, aber auch die hohen Kosten des Vietnamkrieges, der die Vereinigten Staaten auch finanziell stark belastete. Nixon versprach seinen Landsleuten, dass der Dollar nach dem Ende des Goldstandards seinen Wert behalten werde. Das hingegen erwies sich als falsch. Nach dem amtlichen Verbraucherindex hat der US-Dollar seit 1971 mehr als 80 Prozent seiner Kaufkraft eingebüßt. Das spiegelt sich auch im Goldpreis wieder, der von 35 Dollar auf aktuell 1.650 Dollar anstieg, ein Zuwachs um mehr als 4.600 Prozent!

Dieser kleine historische Abriss sollte deutlich gemacht haben, dass der Goldstandard, den einige Ökonomen als Königsweg für die Neuordnung unseres auf Schulden gebauten Finanzwesens propagieren, keineswegs gleichbedeutend mit dem Paradies auf Erden für alle privaten Goldbesitzer sein dürfte. Wenn der Staat in Krisenzeiten wie beispielsweise der aktuellen Virus-Epidemie unerwartet viel Geld benötigte, würden die Verantwortlichen sehr schnell wieder auf die Idee verfallen, privates Gold zu enteignen, um ihre finanziellen Spielräume zu erweitern. Doch auch ohne Goldstandard dürfen Edelmetallbesitzer nicht der Illusion erliegen, dass sie im Falle eines Systemcrashs, den Experten wie Max Otte und Markus Krall schon in absehbarer Zeit erwarten, ungeschoren davonkommen werden.

Es muss deshalb nicht die beste Idee sein, seine Reichtümer dem Schließfach einer Bank anzuvertrauen. Auch das kann man aus den Erfahrungen der frühen dreißiger Jahre des vorigen Jahrhunderts lernen.

Bestellinformationen:
» Helmut Roewer: Spygate, 176 Seiten, 19,99 Euro – hier bestellen!
» T. C. A. Greilich: Bedrohung Blackout, 256 Seiten, 19,99 Euro – hier bestellen!


(Dieser Beitrag ist zuerst bei KOPP Report erschienen).




Minderjährige und Flüchtlings-Opa klagen gegen Griechenland

Von SARAH GOLDMANN | Was empfindet ein „Flüchtling“, der „Assads Fassbomben“ entkommen ist oder im Sudan politisch verfolgt wurde oder dem islamischen Terror in Afghanistan entronnen ist und – mit dem Aufenthalt in der Türkei unzufrieden – schließlich in einem griechischen Flüchtlingslager gelandet ist? Erleichterung, Dankbarkeit? Nein. Denn dort ist er in einem Zelt untergebracht, muss sich mit vielen hundert anderen Toilette und Dusche teilen, hat zwar zu essen, aber das war’s auch schon.

Es ist zu voll. Und es ist zu unhygienisch. So die Vorwürfe von „zwei unbegleiteten Minderjährigen und einem 80-jährigen Mann“, über die ZEIT online berichtet. Sie fanden nicht das vor, was sie sich erhofft hatten.

Wahrscheinlich hatte der 80-Jährige vor seiner Flucht aus Syrien, aus Afghanistan oder dem Sudan ein Zweibettzimmer in seinem Lehmhütten-Altersheim, das nicht überbelegt und mit einer gut funktionierenden Dusche ausgestattet war.

Die „Minderjährigen“, von denen wir nicht erfahren, ob es Kinder oder Jugendliche sind, hatten vermutlich ebenfalls überschaubare Kita-Gruppen oder Schulklassen, nicht überbelegt und mit dem Zugang zu ordentlichen Gemeinschaftstoiletten. All das vermissten die Kleinen und der Alte nun. Sie klagten vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte und – bekamen Recht:

Das Gericht verurteilte Griechenland, die drei Migranten zu verlegen oder ihnen durch anderweitige Maßnahmen eine Unterbringung in Übereinstimmung mit der Europäischen Menschenrechtskonvention zu gewährleisten. Diese schließe „eine unmenschliche oder entwürdigende Behandlung“ aus.

Griechenland wurde verurteilt. Schuld ist also die griechische Regierung, dass zu viele nach Europa wollen, wo das Leben schöner ist? Dass nicht nur diejenigen kommen, denen die Bomben um die Ohren fliegen, sondern auch die, die ins Freizeitparadies Deutschland wollen? Und dass es deswegen so viele sind, dass man sie nicht mehr unterbringen kann? Daran ist Griechenland schuld?

Das ist die Logik derjenigen, die andere für ihr schlechtes Leben verantwortlich machen, aber niemals sich selbst. Also die Logik der „Migranten“, die gegen das übervolle Lager geklagt haben. Und es ist die Logik von Richtern, die die Zustände in den Lagern sehen, aber nicht die Hintergründe, die sie auslösten: Deutschlands bestehendes Versprechen von einem paradiesischen Leben ohne Arbeit und Anstrengung, das weiterhin magisch so viele so genannte „Flüchtlinge“ anzieht.

Und es ist die Schuld derjenigen, die sich findig solche Mandanten zunutze machen, junge oder ganz alte, mit denen man Aufmerksamkeit und auch gute Urteile – und jede Menge Geld verdienen kann. Leider fehlen gerade solche Informationen über die vermutlich aktiv im Hintergrund agierenden Anwälte in den Schmierblättern wie ZEIT online, die Eindrücke über die Hintergründe des Geschehens liefern könnten. Allerdings – das ist natürlich auch nicht Sinn und Zweck von linkem Agitprop-Journalismus.




Dank Corona: Nun wird uns Target2 um die Ohren fliegen

Von EUGEN PRINZ | Schon vor der Corona-Krise wurden Italien und Spanien nur durch die Geldpolitik der EZB vor der Staatspleite bewahrt.  Es kann als gesichert gelten, dass durch den Shutdown und dem damit verbundenen Stillstand der Wirtschaft, beide Länder anschließend gerettet werden müssen, wie einst Griechenland. Die diversen Griechenland-Rettungspakete sind uns ja noch in guter Erinnerung.

Italiens BIP fast zehnmal so hoch wie das von Griechenland

Im Vergleich zur Griechenland-Rettung reden wir bei Italien allerdings von ganz anderen Summen: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Griechenlands, also der Gesamtwert der innerhalb eines Jahres produzierten Waren und Dienstleistungen, lag 2019 bei 187,46 Milliarden Euro, das von Italien ist mit 1.787,66 Milliarden Euro im Vergleichszeitraum fast zehnmal so groß. Das verdeutlicht, dass man mit Italien ein ganz anderes „Kaliber“ retten muss. Und sollte Spanien auch noch in die Knie gehen, haben wir es hier mit einer Volkswirtschaft zu tun, die es in 2019 auf ein BIP von immerhin 1.245,33 Milliarden Euro brachte.

Wenn der Euro damals bei der Griechenland-Rettung schon in Gefahr war, dann ist völlig klar, wo wir nun stehen: Diese Währung wird die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise nicht überstehen.

Zudem ist jetzt schon abzusehen, dass uns nun das Target2-Verrechnungssystem, wie bereits in 2017 auf PI-NEWS vorausgesagt,  um die Ohren fliegen wird. Für jene, die nicht wissen, worum es dabei geht, hier nochmal eine kurze Erläuterung:

Target2 wurde 2007 eingeführt und ist das über die Europäische Zentralbank laufende Zahlungssystem, mit dem die Zentralbanken der Euro Staaten untereinander abrechnen. Alles klar? Wahrscheinlich eher nicht.

Deshalb hier ein Beispiel:

Ein Italienischer Unternehmer kauft bei einer deutschen Maschinenbaufirma Produktionsanlagen für eine Million Euro. Das ganze läuft dann folgendermaßen ab:

  1. Die deutsche Firma liefert die Anlagen an den italienischen Unternehmer
  2. Der Italiener überweist seiner Geschäftsbank den Betrag (Geld fließt)
  3. Die Geschäftsbank des Italieners überweist den Betrag an die italienische Zentralbank  (Geld fließt)
  4. Die italienische Zentralbank überweist diesen Betrag jedoch NICHT an die Europäische Zentralbank, sondern lässt bei der EZB lediglich vermerken, dass man eine Million Euro schuldig ist (es fließt kein Geld)
  5. Die EZB teilt der deutschen Zentralbank, also der Bundesbank mit, dass diese nun eine Forderung in Höhe von einer Million Euro an die italienische Zentralbank hat (auch hier fließt also KEIN Geld)
  6. Die Bundesbank überweist 1 Million Euro an die Hausbank des deutschen Unternehmers (jetzt fließt also wieder Geld).
  7. Die Geschäftsbank des deutschen Unternehmers überweist ihm den Betrag auf sein Konto (der Unternehmer hat sein Geld, aber es stammt von der deutschen Bundesbank)

Und nun kommt das Beste: Durch dieses Vorgehen bauen bestimmte Euroländer, vor allem Italien und Spanien, im wechselseitigen Handel systematisch Schulden an Deutschland auf, für deren Höhe KEINE OBERGRENZE festgelegt wurde. Das heißt, es können gegenüber Deutschland Target-Schulden in beliebiger Höhe angesammelt werden, ohne dass irgendwann einmal der Saldo ausgeglichen werden muss. Somit funktioniert das Target2-Verrechnungssystem wie eine Druckerpresse für unbegrenzte Kredite – die nun platzen werden.

Target2-Forderung Deutschlands bei fast einer Billion Euro

Ende März sind die Target2-Forderungen der Deutschen Bundesbank aus dem innereuropäischen Handel im Zuge der Corona-Krise noch einmal kräftig angestiegen und lagen Ende März bei insgesamt 935.1 Milliarden Euro. Hauptschuldner sind – Sie ahnen es
schon – Italien mit 384,7 Milliarden Euro und Spanien mit 378 Milliarden Euro. Diese beiden Zahlen sind noch vom Februar und dürften inzwischen sogar noch deutlich höher liegen.

Es ist vollkommen klar, dass nun das eintreten wird, was Wirtschaftswissenschaftler wie der ehemalige Präsident des Münchener ifo-Institutes für Wirtschaftsforschung, Professor Hans-Werner Sinn, schon lange befürchtet haben: Die Bundesbank kann Target2-Forderungen von fast einer Billion Euro in den Wind schreiben, denn Italien und Spanien, vielleicht sogar auch noch Frankreich (44,3 Milliarden), werden ihre Target2-Verbindlichkeiten nie und nimmer ausgleichen können, weil sie zu „Rettungsfällen“ werden.

Deutschland: Exporte in die EU selbst bezahlt

Das bedeutet, Deutschland bleibt auf seinen Forderungen sitzen und hat damit seit 2007 einen großen Teil seiner Waren-Exporte in die EURO-Länder selbst bezahlt.

Ist das nicht putzig? Wie wurden wir doch von jenen hinters Licht geführt, die uns immer weißgemacht haben, Deutschland wäre dank des europäischen Binnenhandels der größte Profiteur in der EU. Pustekuchen! Wir sind dann der größte Verlierer im europäischen Binnenhandel, da wir Wirtschaftsgüter in Höhe von fast einer Billion Euro an die notleidenden Euro-Länder im Süden VERSCHENKT haben!

In so einer Situation von Deutschland auch noch Solidarität zu fordern, indem man die Einführung von als „Corona-Bonds“ geframte Euro-Bonds fordert, ist eine kaum noch zu überbietende Chuzpe.

Das sollten sich Ignoranten wie Max Raabe und andere „Genies“ aus dem Kunst- und Kulturbereich, die so etwas fordern, hinter die Ohren schreiben. Als gut gemeinten Rat für  diese Leute, erlaubt sich der Autor, aus einer Folge der Kultserie „Monaco Franze“ frei zu zitieren:

„Wenn man schon nichts versteht, dann schweigt man still und hält sein dummes Maul!“


Eugen Prinz auf dem FreieMedien-Kongress in Berlin.
Eugen Prinz auf dem Freie
Medien-Kongress in Berlin.

Eugen Prinz kommt aus Bayern. Der bürgerlich-konservative Fachbuchautor und Journalist schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015.
» Spende an den Autor
» Twitter Account des Autors.