Nur was für starke Nerven!

Video: Staatspropaganda im Tatort „National feminin“

Die Krimiserie „Tatort“ liefert in ihren Folgen immer auch ein Abbild der deutschen Wirklichkeit. Die wird allerdings nicht unbedingt so gezeigt, wie sie ist, dafür eher, wie man sie sich bei den „Öffentlich-Rechtlichen“ vorstellt. Insofern zeigt „Tatort“, wie die linke Filterblase die Realität wahrnimmt, vom Drehbuchautor über den Regisseur bis hin zum Programmdirektor, der das schließlich absegnet.

Und Tatort zeigt daneben, wie die gut bezahlten Nannys aus ARD und ZDF meinen, ihre Zuschauer erziehen zu müssen und auch zu können. So betrachtet, auf einer Metaebene, gibt die Sendung also tatsächlich Aufschluss über die Wirklichkeit, nämlich über die in der links-grünen Filterblase.

Für Sonntag Abend 20:15 Uhr muss man diesbezüglich auf das Schlimmste gefasst sein. „National feminin“ heißt der Tatort, den die ARD wie folgt beschreibt:

Im Göttinger Stadtwald wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Die Identität der Toten setzt das Team um Charlotte Lindholm und Anaïs Schmitz unter großen Druck: Marie Jäger, eine kluge und attraktive Jura-Studentin, war mit ihrem erfolgreichen Blog „National feminin“ ein Star der jungen, rechten Szene und Aushängeschild der „Jungen Bewegung“.

In den sozialen Netzwerken beginnt eine unkontrollierbare Stimmungsmache gegen die Polizei, gegen den Staat, gegen die Demokratie. Wurde Marie von einem unbekannten Stalker getötet, war es eine politisch motivierte Tat – oder hat der Mord doch etwas mit ihrem engsten Freundeskreis zu tun?

Oder war es vielleicht ein linker Antifa-Mörder? Mit Sicherheit nicht. Man darf vermuten, dass die linke SA in ihrer Hochburg Göttingen gar nicht erwähnt wird, und wenn, dann mit wohlwollendem Verständnis. Auch in der Rahmenhandlung, um dies vorweg abzuhandeln, wird wie üblich das Schwarze das Gute repräsentieren, Lindholm versucht der dunkelhäutigen Kollegin Schmitz den Ehemann auszuspannen. Sonst sind beide aber „gut“. Vielleicht diesmal sogar zu gut. Denn was Ernst Corinth vom SPD-lastigen Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) in seiner Rezension vorweg verrät, lässt schlimmste linke Schmierenpropaganda befürchten. Nach einigen Hieben gegen die bösen Rechten kommt er nicht umhin, dem Film folgendes zu attestieren:

Plakativ ist leider sowieso vieles in diesem neuesten Fall aus Göttingen, der sich mit einem Mord in der rechtsradikalen Szene der eigentlich so beschaulichen Universitätsstadt beschäftigt. Und wenn es im “Tatort” um Rechte geht, geht oft recht viel schief – wie auch in diesem Fall. […]

Leider greift aber auch dieser Film dann tief in die Kiste der Klischees. Er vergisst dabei, dass allein schon vom Erscheinungsbild neue Rechte mit alten Rechten nicht allzu viel mehr gemeinsam haben. So treffen Lindholm und Schmitz bei ihren Ermittlungen auf Typen, die völlig überzeichnet sind. So plump, wie sie hier auftreten, sind Möchtegern-Nazis im Uni-Milieu kaum vorstellbar. Außerdem wirken die platten Sprüche, die sie in den Vernehmungen abliefern, doch arg an den Haaren herbeigezogen.

Dass dann diese merkwürdigen Auftritte Lindholm zum Anlass dienen, mal wieder über die Verwerflichkeit von Rassismus zu dozieren, ist allerdings genauso unsinnig und führt in einer Szene sogar dazu, dass sie von ihrer Kollegin Schmitz unterbrochen wird mit der Bemerkung, dass sie damit die Ermittlungen auch nicht gerade weiterbringen würde.[…]

Spannend ist der Film streckenweise durchaus, auch das Thema, das er behandelt, ist gewiss wichtig. Dennoch wird einem der Spaß an diesem Film arg ausgetrieben durch die überdeutlichen Botschaften, die er zur Belehrung der Zuschauer transportiert und an denen er sich oft sogar überhebt. Sogar am Ende, wenn Lindholm uns mit ach so wahren Wahrheiten ins Bett oder zu Anne Will schickt.

 

Wir freuen uns schon auf unsere Kommentatoren, die wie üblich mit scharfem Blick und scharfer Zunge die platte Staatspropaganda durchschauen und benennen werden, und sich darüber mit anderen Usern austauschen. Jeder, der mit solchen Plattitüden seine Probleme hat, braucht natürlich starke Nerven, um so etwas bis zum Ende durchzuhalten. Wir sind deshalb auch gespannt, ob und wie vielen das beim Tatort „National feminin“ heute Abend gelingt.




Zahl der Woche #5: 691 Angriffe auf AfD-Politiker und -Büros in 2019

691 Angriffe auf AfD-Politiker und -Büros gab es im Jahr 2019. Das sind fast zwei Angriffe täglich und mehr als auf alle anderen Parteien zusammen. Grund genug für den sogenannten „Verfassungsschutz“, die Opfer stärker zu beobachten. Warum das auch ein Zeichen für unseren Erfolg ist, erläutert Martin Sellner in Folge 5 seiner PI-NEWS-Videokolumne „Zahl der Woche“.




Es brodelt mächtig in Deutschland

Von MARKUS GÄRTNER | „Die Stimmung wird kippen„, warnt – oder besser gesagt, fürchtet – die Berliner Zeitung. Sie ätzt gegen „Kernfehler“ und „Fehleinschätzungen“ der Politik.

Die NZZ beschreibt, wie sich Virologen, die neuen Götter der politischen Kaste, ein ums andere Mal irren und uns dennoch durch ihren exponentiell gewachsenen Einfluss unterjochen, Widersprüche, Ungereimtheiten und miserable Prognosen eingeschlossen. Dennoch seien sie die neuen „Pop-Stars“ unserer Tage.

Jan Fleischhauer skizziert derweil ein Not-Parlament ohne Opposition, ein Idealzustand für eine Kanzlerin, die schon lange mal so uneingeschränkt schalten und walten wollte und die unentwegt droht, uns wieder einschließen zu lassen, wenn wir nicht parieren.

Währenddessen prüft der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages die „Verfassungsmäßigkeit einer Vermögensabgabe zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie“. Auf deutsch: Die Jagd auf unsere Ersparnisse hat begonnen.

Auf der Webseite des American Institute for Economic Research warnt derweil Jeffrey Tucker in einem grandiosen Blick nach vorn, wie sich die brutalen Anti-Corona-Maßnahmen noch rächen, aber am Ende in einigen Fällen ins Positive wenden könnten.

Seine Augenblicks-Aufnahme ist dennoch deprimierend. Den Medien bescheinigt er, durch Corona endgültig abgedreht und eine „ekelhafte Ignoranz-Parade“ gestartet zu haben. In der Regierung sei derweil so gut wie jedes Mitglied ein kleiner brutaler Bananenstaat-Diktator geworden.

Und in Deutschland? Da rät der STERN am 20. Februar, Angela Merkel solle „auf ihr Amt verzichten“, bloß um in der abgelaufenen Woche (am 23.4.) zu jubeln, jeder von uns müsse heilfroh sein, „dass Angela Merkel noch Kanzlerin ist“


(Der Volkswirt Markus Gärtner, Autor von „Das Ende der Herrlichkeit“ und „Lügenpresse“, war 27 Jahre Wirtschaftsjournalist für die ARD und veröffentlicht jetzt regelmäßig Videokommentare für das Magazin „PI Politik Spezial“)




Dank Ramelow offene Moscheen in Thüringen an Ramadan

Von SARAH GOLDMANN | Bodo Ramelow, der rote Junker, sieht sich als Herrscher in seinem kleinen Fürstentum Thüringen. Das wurde bereits überdeutlich, als er seine demokratische Abwahl dieses Jahr mit aller Gewalt und mit Hilfe der großen CDU-Kanzlerin wieder rückgängig machte. Jetzt herrscht er wieder, absolut.

Das zeigte er letzten Donnerstag. Da erlaubte er den Muslimen in Thüringen ganz gegen den Trend, sich bereits im beginnenden Ramadan in ihren Moscheen zu treffen, selbst wenn es noch die immer beklagten „Hinterhofmoscheen“ sind, abgelegen und vor allem eng. Auch wenn es in Wirklichkeit keine reinen Gotteshäuser sind, sondern daneben auch Geschäfte, Schulen, Hotels. Die Freie Welt berichtet:

Noch zu Ostern durften Christen in Thüringen sich nicht in ihren Kirchen versammeln. Doch nur wenige Tage später erlaubt der Linke Bodo Ramelow […] die Öffnung von Moscheen zu Beginn des Ramadan. Vordergründig beruft er sich dabei auf das Bundesverfassungsgericht. Das hatte einem Kläger in Stuttgart Recht gegeben, der gegen ein Demonstrationsverbot geklagt hatte. Die Thüringer Landesregierung steht mit dieser Entscheidung alleine. Selbst der Berliner Senat lockert die Beschränkungen erst am 2. Mai. Hier darf man also mehr vermuten als einen Zufall.

Natürlich kein Zufall. Einerseits wollte Ramelow dort seine All-Macht als kleiner Landesfürst demonstrieren, der wie in der frühen Neuzeit die Religion seines Territoriums bestimmen darf: Cuius regio, eius religio. Daneben aber tritt noch ein zweiter Aspekt.

Nach vorne hin tritt Ramelow zwar als bekennender Christ auf, hinten herum zeigt er aber durchaus, für wen eigentlich sein Herz schlägt. Wir erinnern uns: Bei der Ankunft von „Flüchtlingen“ in Thüringen 2015 sagte er unter anderem „Dies ist der schönste Tag in meinem Leben“ und „Inschallah, ich freue mich, dass ich euch hier begrüßen darf“.

Was für eine verquere Logik: „Sofern Allah will, freue ich mich jetzt, dass ich euch begrüßen darf.“ Da er sich in dem Moment bereits freute, musste er Allahs Zustimmung dazu gar nicht mehr abwarten. Er wollte aber wohl auch eher ausdrücken, wie gut er Arabisch kann und wem seine Loyalität gilt.




500 Teilnehmer bei Stuttgart-Demo gegen Grundrechte-Einschränkung

Nicht nur in Berlin fand am Samstag zum fünften Mal eine Demo gegen den Corona-Notstand statt (PI-NEWS berichtete), sondern auch in Stuttgart. Dort folgten am Nachmittag knapp 500 Menschen dem Aufruf der Initiative „Querdenken“ und demonstrierten auf dem Stuttgarter Schlossplatz gegen eine Einschränkung der Grundrechte während der Corona-Krise. Die Demonstration fand bereits zum dritten Mal statt. Nach einem ersten Verbot der Stadt hatte die Initiative vor einer Woche trotzdem demonstrieren dürfen, weil das Bundesverfassungsgericht einem Eilantrag gegen das Verbot stattgegeben hat.




Warum stoppen ARD-Rundfunkräte nicht die Corona-Hysterie?

Von DR. VIKTOR HEESE | Die Scheinwelt der ARD basiert auf der Fiktion, der öffentlich-rechtliche Sendeauftrag werde erfüllt, wenn ihn Expertengremien überwachen. Daher hat jede ARD-Anstalt einen Rundfunk- und Verwaltungsrat. Die Erwartung ginge vielleicht in Erfüllung, gäbe es da nicht partikuläre Parteiinteressen. In der Kritik zur Corona-Berichterstattung hört man leider nichts von irgendwelchen „Gremienaktivitäten“.

Wie funktioniert Leistungskontrolle in der freien Wirtschaft

In einer Kapitalgesellschaft sind die Rollen zwischen Finanzierern, Managern und Kontrolleuren klar geregelt. Die Finanzierer achten auf die Rendite (Kurssteigerung, Dividende), der Vorstand (Manager) ist für das Geschäft und die Arbeitsplätze verantwortlich, der Aufsichtsrat (Kontrolleure) beaufsichtigt den letzten, damit Geldgeber und die Gesellschaft zufrieden sind. Versagen die Manager, rollen Köpfe. Die Kontrolleure entlassen sie.

Theorie und Realität: Alibi-Funktion der Rundfunk- und Verwaltungsräte

Und wie ist es bei der ARD, die mit 42.000 Beschäftigten und acht Milliarden Euro Jahreseinnahmen einem Medienkonzern ähnelt? Ein solcher Riese will ebenfalls gelenkt und kontrolliert werden.

Hier hat sich die Politelite folgende Absicherung ausgedacht: die Finanzierer sollen nichts zu sagen haben, die offiziellen Kontrolleure (Rundfunk- und Verwaltungsrat) haben eine Alibi-Funktion auszuüben, die wahre Kontrolle über die Manager will die Elite für sich behalten. Das geschieht mit Geld und einer richtigen Personalbesetzung. Es ist eine Farce, dass praktisch ohne Bezug zur Politik in die Räte gewählt wird. Wie wäre es mit einer Stellenausschreibung, wie es einst die Piraten gemacht haben?

Beide Gremien („Räte“) fungieren in diesem System als Erfüllungsgehilfen. Der wichtigere Verwaltungsrat (neun Mitglieder bei der ARD), der unter anderem Personal bestellt und die Gehälter der Manager absegnet, ist de facto eine Unterabteilung des ersten (60 Mitglieder). Die GEZ-Finanzierer dürfen ohne Stimmrecht an öffentlichen Sitzungen des Rundfunkrates, auf denen nichts Wichtiges beschlossen wird, teilnehmen.

Damit der Schein von Legalität und Demokratie bestehen bleibt, hat jede ARD-Anstalt eigene Gesetze. Mehr noch: Damit es über Sendeinhalte und die Arbeitsweise der Sender keine lästigen parlamentarischen Diskussionen gibt, wurde die Mär von der Selbstverwaltung erfunden. Damit ist die weitgehende Nicht-Zuständigkeit des Parlaments ebenfalls gesetzlich verankert. Selbstverwaltung auf Kosten der GEZ-Zahler.

Wer diese Funktionsweise anzweifelt, sollte sich von der Theorie (Gesetzestexte, Webseiten der Sender) lösen und Erfahrungsberichte im Internet studieren. Er wird dort schnell erkennen, dass alle Beschwerden, Kritiken oder Petitionen – wie in der Causa Lanz gegen Sahra Wagenknecht – ohne rechtliche Konsequenzen bleiben. Nicht- oder Schlechterfüllung werden nicht geahndet. Es rollen keine Köpfe, wie in der Wirtschaft! Wohl weil das rechtlich gar nicht vorgesehen und über die Entlassung eines Gremienmitgliedes nichts zu finden ist.

So treffen sich die Ratsmitglieder ein paar Mal im Jahr, kassieren für das Abnicken einen Tausender im Monat und fühlen sich wichtig. Sorry, einige arbeiten angeblich hart in den Ausschüssen, die wiederum keine Entscheidungsmacht haben.

Warum stoppen die Rundfunkräte nicht die „Corona-Hysterie“?

In der Corona-„Krise“ wäre ein Eingreifen der Kontrolleure zu erwarten. Selbst systemtreue Kirchenblätter kritisieren mittlerweile scharf die einseitige Corona-Berichterstattung. Hierzu ein Auszug:

Experte kritisiert gleichförmige Corona-Berichterstattung

Der Medienwissenschaftler Otfried Jarren kritisiert die Corona-Berichterstattung des öffentlich-rechtlichen Fernsehens in Deutschland. „Die Chefredaktionen haben abgedankt“, schreibt Jarren in …  epd Medien. „Die für Talksendungen und Unterhaltung zuständigen Personen haben eine einfache Programmplanung: Corona.“ Die Inszenierung von Bedrohung und exekutiver Macht dominiere. Das öffentlich-rechtliche Fernsehen lasse seit Wochen die immer gleichen Experten und Politiker auftreten und präsentiere diese als Krisenmanager.

Jarren bemängelt, es fehlten „alle Unterscheidungen, die zu treffen und nach den zu fragen wäre: Wer hat welche Expertise? Wer tritt in welcher Rolle auf? Was soll in welchem Format wem vermittelt werden?“ Der TV-Journalismus betreibe fast täglich das gleiche Spiel. Nach den Nachrichtensendungen werde nach dem immer gleichen Schema weitergesendet: „Statements, aber keine Debatte zwischen Expertinnen und Experten. Und politische Statements kommen dazu.“

„Eigenexperten unter sich“

Dabei kämen immer die gleichen Rollenträger vor, vielfach aus der gleichen Institution, schreibt der Wissenschaftler. Durch Bezug auf die immer gleichen Experten werde munter „Systemjournalismus“ betrieben: „Exekutive, Experten und Journalistenkollegen als Eigenexperten unter sich.“ Der NDR falle hier durch eine „besondere Form der Hofberichterstattung“ auf….

Wetten, die Rundfunkräte kennen den Text genau und werden nichts unternehmen!

Was ist zu tun?

Kann überhaupt etwas gegen den obigen Selbstbetrug gemacht werden, dann wäre vielleicht die Unterstützung einiger mutiger Opponenten angebracht. Auch hierzu ein Beispiel: Der kleine Verein „Ständige Publikumskonferenz der öffentlichen-rechtlichen Medien e.V.“ein Trupp von vier Personen, 52 Mitgliedern und einem Mini-Budget von wenigen Tausend Euro, – liefert wertvolle, säuberlich archivierte Infos zum Thema Zuschauerbeschwerden. Über so viel Idealismus lacht die mächtige ARD sicherlich, verlinkt dennoch die „Vermittler zwischen Zuschauern und den Öffentlich-Rechtlichen“ gönnerhaft auf ihrer Webseite! Sicherlich eine Farce, der Verein wird aber vom Finanzamt nicht als gemeinnützig anerkannt. Naja, war zu erwarten!

Zur Arbeitsweise der „Kontrollgremien“ gibt es darüber hinaus gute (ältere) Studien, auch von Stellen, denen man dies nicht zutraut (Telepolis, Heinrich-Böll-Stiftung, Bundeszentralle für Politische Bildung). Darin wird weitgehend deren Alibi-Funktion bestätigt.

Fazit:

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist hierzulande ein perfektionierter Selbstbetrug. Die Deutschen arrangieren sich seit Jahrzehnten gut mit den verschieden Varianten des Selbstbetrugs, sei es bei der Wahl des Bundespräsidenten „durch das Volk“ (Putin bekam weniger Ja-Stimmen als Steinmeier), beim „Generationenvertrag“ in der Rentenversicherung, dem „Jobwunder“ in Zeiten der Massenentlassungen, der „Schwarzen Null“ bei finanziell blutenden Kommunen oder schließlich der „Rundfunkstaatsvertrag“ zu Lasten der Zwangsgebührenzahler. Harmonie geht vor Realität.


Dr. Viktor Heese.

Dr. Viktor Heese ist Dozent und Fachbuchautor. Spezialisiert hat er sich auf dem Gebiet der Börsen und Banken. Für Börsenanfänger hat er das Buch „Fundamental- versus Charttheorie. Methoden der Aktienbewertung im Vergleich“ (Springer 2015) verfasst. Er betreibt die Blogs prawda24.com und finanzer.eu und gibt den Börsenbrief „Der Zinsdetektiv“ heraus. Heese kommt aus Masuren und lebt seit über 40 Jahren in Köln. Kontakt: heese1@t-online.de.




Intelligente Krisenvorsorge: Autarke Ernährung mit Emergency Food

Die aktuelle Lage zeigt, dass unerwartete Krisen noch dazu globalen Ausmaßes auch moderne Industrienationen empfindlich treffen und die Bürger vor erhebliche Herausforderungen im Alltag stellen können. Nachdem COVID-19 Ende Januar auch in Deutschland auftrat und sich die Pandemie immer stärker ausbreitete, kam es bei uns – wie zuvor schon in anderen von der Pandemie betroffenen Staaten – zu Hamsterkäufen, die sich keineswegs nur auf Toilettenpapier beschränkten. Auch haltbare Lebensmittel wie Konserven, Nudeln und Reis landeten in rauen Mengen in den Einkaufswägen und waren zeitweise nicht mehr erhältlich.

In einigen Regionen ist es nur mit Mühe gelungen, die leeren Regale wieder aufzufüllen, um der teilweise panikartigen Nachfrage gerecht zu werden. Ein Zusammenbruch der Versorgung mit Lebensmitteln konnte die Verantwortlichen also gerade noch verhindern. Vorerst zumindest. Doch ein Ende der Pandemie ist nicht in Sicht, wir stehen erst am Anfang einer längerdauernden Entwicklung. Auch wenn die Politik beschwichtigt, warnen Experten vor einer zweiten Infektionswelle, die im Herbst drohen könnte, begünstigt durch die jetzt auf Druck der Wirtschaft beschlossenen Lockerungen der Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen.

Die Gefahr einer Versorgungskrise ist deshalb noch keineswegs vom Tisch. Was wird geschehen, wenn die Zahl der Virusinfizierten ein weiteres Mal stark steigt und nicht mehr genügend Arbeitskräfte zur Verfügung stehen, um die Ernte einzubringen oder Lebensmittel weiterzuverarbeiten bzw. zu verpacken? Wenn wegen fehlender Fahrer Transportketten zusammenbrechen und die Supermärkte nicht mehr beliefert werden? Oder es an Personal fehlt, um die Waren in die Regale zu räumen und die Kassen zu besetzen? Oder die Läden gleich ganz geschlossen bleiben, auch aus Angst vor Plünderungen, die es in anderen Ländern bereits gegeben hat?

Die Corona-Krise beweist, dass ein solches Szenario, das die meisten Menschen bis vor kurzem noch als abwegige Spinnerei oder Panikmache abgetan haben, auch in Deutschland Realität werden könnte. Doch nicht nur ein außer Kontrolle geratenes Virus, sondern auch Katastrophen wie ein flächendeckender Stromausfall (Blackout), Terroranschläge mit ABC-Waffen, ein Crash unseres Wirtschaft- und Finanzsystems oder bürgerkriegsähnliche Unruhen können schnell existenzielle Gefahren für die Bevölkerung heraufbeschwören. Auf solche Ausnahmesituationen sollte man vorbereitet sein, um sich und seine Familie im Fall eines Falles zu schützen. Genau das tut die Prepper-Szene, die sich ausgehend von den USA auch in Deutschland und Europa wachsenden Zulaufs erfreut, obwohl sie vom linken Mainstream gerne mit Rechtsradikalen in Verbindung gebracht wird.

Doch in dieser pauschalen Form ist der Vorwurf ungerechtfertigt. Auch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt in seiner Broschüre »Katastrophenalarm«, einem Ratgeber für Notfallvorsorge, individuelle Vorsorge für Krisenzeiten zu treffen. Dazu gehört vor allem eine ausreichende Bevorratung mit Nahrung und Getränken. Für 10 Tage hat das BBK u.a. einen Bedarf von 3,5 kg Brot, Kartoffeln, Nudeln und Reis, 4,5 kg Gemüse und Hülsenfrüchten sowie 2,5 kg Obst und Nüsse errechnet. Wer in einer kleineren Wohnung lebt, wird sich unweigerlich die Frage stellen, wo er diese großen Mengen an Lebensmitteln noch dazu über einen längeren Zeitraum unterbringen soll. Das gilt erst recht, wenn mehrere Personen in einem Haushalt leben und man Vorräte für einen längeren Zeitraum anlegen will.

Doch es gibt eine intelligente Lösung: Emergency Food, hochwertige und kompakte Notfallnahrung. Ein Beispiel ist BP-ER, auch bekannt unter dem Namen BP-5. Bei BP-ER handelt es sich um eine Art »Müsliriegel«, der im Wesentlichen aus gebackenem Weizen besteht und sich durch seine extrem hohen Nährwerte auszeichnet. Eine Packung mit 500 Gramm Inhalt entspricht 2.290 kcal und deckt den täglichen Energiebedarf eines erwachsenen Mannes bei normaler körperlicher Aktivität. Frauen benötigen etwas weniger. Da BP-ER auch Vitamine und Mineralstoffe zugesetzt sind, kann man sich über Wochen ausschließlich von diesem Riegel ernähren, um die Grundversorgung seines Körpers zu gewährleisten.

BP-ER ist sofort verzehrfertig und muss nicht gekocht werden – ein wichtiger Vorzug, wenn kein Strom verfügbar ist, z.B. bei einem Blackout. Vor allem aber ist diese Notnahrung komprimiert, benötigt also wenig Stauraum und kann problemlos mitgenommen werden – sollte man im äußersten Extremfall sogar die eigene Wohnung verlassen müssen, um sich andernorts Schutz zu suchen.

Ein weiterer Vorteil: Die lange Haltbarkeit von bis zu 25 Jahren, selbst unter extremen Bedingungen. Es ist deshalb kein Wunder, dass BP-ER schon seit vielen Jahren bei Hilfsorganisationen, im Katastrophenschutz, beim Militär und im Zivilschutz als Notverpflegung zum Einsatz kommt und sich dort bewährt hat.

Angesichts der wachsenden Risiken in einer zunehmend instabilen Welt sollten auch Privatpersonen dem Thema Krisen- und Katastrophenschutz große Aufmerksamkeit widmen. Die Corona-Pandemie zeigt, dass selbst moderne Industriestaaten bei unerwarteten Großereignissen wie einer globalen Pandemie schnell an ihre Grenzen stoßen. Ausreichende Notfallvorsorge ist deshalb gerade jetzt das Gebot der Stunde!

Bestellinformationen:
» BP-ER Notration – 24 x 500g, Gesamtkalorienzahl: 57.000, 209,00 Euro – hier bestellen!


(Dieser Beitrag ist zuerst bei KOPP Report erschienen).