43 Infizierte: Corona-Chaos in Schweriner Asyl-Unterkunft

Von JOHANNES DANIELS | Asyl-Corona-Chaos im Gutmenschen-Land Germoney! Während im mittelfränkischen Fürth ein risikogefährdeter 76-jähriger Rentner mit Mund-Nasenschutz diese Woche von der dortigen Polizei eine Strafanzeige wegen „eines Verstoßes gegen das Vermummungsverbot“ erhielt und die sächsische Sozialministerin, Petra Köpping, SPD, ankündigte, deutsche Quarantäne-Verweigerer nun unter Polizeibeobachtung in „psychiatrische Kliniken“ einzusperren, gelten für die archaischen Gäste des Steuerzahlers andere Regeln: Toleranz-orientiert, weltoffen und anti-rassistisch.

Verängstigte Anwohner der Schweriner Erstaufnahmeeinrichtung erheben aufgrund der konkreten Corona-Gefahr durchaus berechtigte Vorwürfe angesichts offiziell mindestens 43 infizierter „Flüchtlingen“, mindestens fünf infizierter Heimbetreuer und Flüchtlingshelfer sowie der schweren Quarantäne- und Hygiene-Missstände in der dortigen „Flüchtlingsunterkunft“.

BILD berichtet, dass es in der Asylbewerber-Einrichtung Stern Buchholz mit „550 Zuwanderern in den letzten Wochen chaotisch zugegangen“ ist: Die Schweriner Behörden nahmen vorübergehend einen Bus aus dem Verkehr, weil damit zwei Quarantäne-Migranten zum ausgedehnten „Stadtspaziergang“ gefahren waren.

90 illegale Zuwanderer im Stadtbus

Auch im Heim selbst sollen Corona-Regeln – unter anderem die Abschirmung des „Quarantäne-Blocks“ – nicht im Geringsten eingehalten worden sein: In einem ehemaligen Amtsgebäude im nahen Parchim (Landkreis Ludwigslust-Parchim), in dem die Corona-Infizierten mittlerweile separat untergebracht werden sollten, habe es ähnliche Defizite gegeben.

Viel drang laut BILD nicht an die Öffentlichkeit, Wachpersonal und die Malteser Asylindustrie-Betreiber der Einrichtung hätten „einen Maulkorb“. Zwei Malteser-Mitarbeiterinnen berichteten jedoch hinter vorgehaltenem Mund- und Nasenschutz:

„Ein Syrer und zwei Tadschiken, alle mit Corina infiziert, haben die Parchimer Einrichtung heimlich verlassen und waren tagelang verschwunden. Das sollte geheim gehalten werden!“ […] “Es gab kaum eine Trennung zwischen Quarantäne-Migranten, noch nicht getesteten Neuankömmlingen und potentiell Infizierten. Man stieg über Zäune, feierte mit den Kumpels Partys. Und draußen haben sich teilweise bis zu 90 Zuwanderer in den Stadtbus gezwängt.“

Sogar der „Flüchtlingsrat Mecklenburg-Vorpommern“ wandte sich warnend an die Mecklenburger Landespolitiker unter Leitung der linken Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, da die Hygiene- und Quarantäne-Anordnungen nur mangelhaft eingehalten würden. Inzwischen hat die Polizei ihre Präsenz erhöht, „mit Passfoto-Listen der Quarantäne-Migranten“ werden am Bus die Fahrgäste überprüft. Auch in der Asylresidenz seien die Kontrollen verschärft und „die Hygiene-Standards hochgefahren“ worden. Schutzkleidung ist jetzt angeblich für alle Mitarbeiter der Asylindustrie verfügbar. Zudem wurde „ein Aufnahmestopp für Flüchtlinge“ verhängt. Natürlich.

Der Lenz ist da – und macht sich faulen Lenz

Am vergangenen Dienstag erschien Innenstaatssekretär Thomas Lenz (60, CDU) in der Erstaufnahme, um sich persönlich zu informieren. Danach erklärte er beschwichtigend: „Ich kann mit gutem Gewissen versichern, dass alles dafür getan wird, mögliche Ansteckungsgefahren zu vermeiden.“ Die Vorwürfe hätten sich als haltlos erwiesen. Sven Krüger, 54, ein betroffener Anwohner: „Seit drei Wochen sind wir permanent Zeuge geworden, wie Asylbewerber unerlaubt die Einrichtung verlassen haben. Das haben wir mehrfach zur Anzeige gebracht, bei der Polizei, bei Behörden, beim Ministerium. Überall wurde uns gesagt, man kümmere sich. Passiert ist nichts!“

Die unglaublichen aber mittlerweile verifizierten Aussagen bestätigt auch Nachbar Frank Pfitzner, 54: „Hier geht weiterhin die Post ab. Noch immer verschwinden Asylbewerber nachts durch Löcher im Zaun und werden teilweise von Autos mit bulgarischen, polnischen oder rumänischen Kennzeichen abgeholt.“ Wohl zur Spargelernte.

Den vorangemeldeten Besuch des Staatssekretärs nennen die Anwohner „eine Posse,“ die sie an Honeckers Zeiten erinnere. Pfitzner: „Es wurde vorher geputzt, es gab eine noch nie dagewesene Polizei-Präsenz, der Bus fiel aus und plötzlich liefen Asylbewerber mit Masken und nur in kleinen Gruppen. Herr Staatssekretär, kommen Sie mal, wenn Sie hier nicht angemeldet sind!“ Dessen Erklärung, alle Vorwürfe seien haltlos, empfinden die Anwohner als Affront: „Der Herr Lenz beschuldigt uns damit quasi als Lügner. Das sind wir aber ganz bestimmt nicht. Die Vorwürfe sind nichts Erfundenes, das erleben wir hier jeden Tag!“

Ausführlich ließ darauf das Innenministerium Mecklenburg-Vorpommerns  Staatssekretär Lenz am Dienstagabend in einer „sehr langen Pressemeldung“ berichten, dass alles falsch und die Vorwürfe haltlos seien, die über die Zustände in der Erstaufnahmeeinrichtung Stern-Buchholz seit über zwei Wochen in den Lokalmedien berichtet würden. Der „Nordkurier“ verfügt allerdings seit Wochen über vertrauliche Informationen, dass Kontaktverbote, Ausgehbeschränkungen und Hygiene-Standards im Flüchtlingsheim offensichtlich nicht korrekt eingehalten würden. Ein Asyl-Insider erklärte dem Nordkurier, dass es in der Unterkunft „drunter und drüber“ gehe.

AfD wird Kontrollbesuch verweigert

Nachdem der AfD-Opposition zuletzt ein Kontrollbesuch in der Asylbewerber-Erstaufnahme verweigert worden war, hatte der Innenausschuss nun eine Landtagsdelegation mit einem Abgeordneten pro Fraktion für den kommenden Donnerstag erlaubt. Die Linksfraktion wandte sich dabei sofort „gegen Versuche der AfD-Fraktion, die Zustände in Stern-Buchholz politisch zu instrumentalisieren“. Die AfD selbst betont, dass „alle Beteiligten in der jetzigen Lage großes Interesse daran haben sollten, die weitere Ausbreitung von Corona in der Einrichtung wirksam zu verhindern“.

CDU-Staatssekretär Lenz verschwieg in der ausführlichen Pressemitteilung allerdings arglistig eine wichtige Zahl: Dass im Flüchtlingsheim mittlerweile 43 Corona-Infektionen registriert worden sind. Offenbar war für diese wichtige Zahl in der langen Mitteilung aus dem Innenministerium kein Platz mehr.