Claqueure: Bei Talkshows der Öffentlich-Rechtlichen klatscht in der Regel ein parteiisches Studiopublikum mit chirurgischer Präzision immer an jenen Stellen, die die Narrative des politischen Mainstreams bedienen.

Von RAMIN PEYMANI | Jahrelang hatte ich mir im deutschen Fernsehen keine Polittalks mehr angetan. Ich merkte, dass sie meiner Gesundheit abträglich waren. Die Sorge um Blutdruck und Herz-Kreislauf-System überstieg meine Neugier bei weitem. Zudem waren sowohl Zusammensetzung als auch Diskussionsverlauf von einer Vorhersehbarkeit, die es als pure Zeitverschwendung erscheinen ließen, den immer nach demselben „Drehbuch“ ablaufenden „4-gegen-1-Spielchen“ beizuwohnen, bei denen ein parteiisches Studiopublikum mit chirurgischer Präzision immer an jenen Stellen klatschte, die die Narrative des politischen Mainstreams bedienten.

Her mit der Vermögenssteuer – APPLAUS! Mehr Fahrverbote fürs Klima – APPLAUS! Warnung vor der rechtsextremen Machtergreifung – APPLAUS! Wenn links-grüne Sprechautomaten zur Höchstform aufliefen, steigerte sich der Saal zuweilen in einen Rausch. Eine Mainstream-Klatschorgie sozusagen, also eine von den Orgien, die der Kanzlerin genehm sind. Seit einigen Wochen ist manches anders. Und ich ertappe mich dabei, dass ich ab und zu wieder Talkshows schaue.

Kurz vor Ostern fiel mir gar eine Lanz-Sendung auf, in der die Gäste ausreden durften. Ich kann mich nicht daran erinnern, dies jemals zuvor erlebt zu haben. Verstehen Sie mich nicht falsch, es ist immer noch so, dass die Zusammensetzung der Talkrunden unausgewogen ist. Und immer noch fahren die Moderatoren Andersdenkenden möglichst oft in die Parade, während sie dem Kollektiv der links-grünen Kombattanten breiten Raum zur eigenen Entfaltung geben. Und doch ist der Effekt nicht mehr derselbe. Es fehlt das Studiopublikum.

Mit geringem Aufwand, etwa per koordinierter Kartenbestellung, lassen sich ausgewählte Besucher zu bestimmten Themen in den Sendungen platzieren

Der unfreiwillige und für die Sender schmerzliche Verzicht auf die Klatschhasen tut der Sache gut. Plötzlich bekommen Linkspopulisten kein direktes Studiofeedback mehr, auf einmal wird der Verlauf der Diskussion nicht mehr von Claqueuren bestimmt. Anfang des Jahres legte das Internetportal reitschuster.de das professionelle „Generieren von Wunschpublikum“ nach „zielgruppenspezifischen Merkmalen“ offen. Was von Produktionsfirmen im Branchenjargon mit „Outbound-Marketing“ und „Hostessenkoordination“ vernebelt wird, ist nichts weiter als „die Möglichkeit innerhalb kurzer Zeit Ihr Wunschpublikum aus unserer Datenbank (über 130.000 Kunden) zu generieren“ sowie das Versprechen, dass die handverlesenen Unterstützer „in minutiöser Abstimmung mit Ihrer Set-Aufnahmeleitung ins Studio begleitet und nach Ihren Prämissen platziert“ werden.

Aber natürlich geht es auch mit erheblich geringerem Aufwand, etwa per koordinierter Kartenbestellung für ausgewählte Besucher, die man zu bestimmten Themen gerne in der Sendung wüsste. Legendär ist der aufgeflogene Pressesprecher, mit dem sich der damals noch als Bundesjustizminister dilettierende Heiko Maas vor einigen Jahren in einer Anne-Will-Sendung blamierte. Im Tollhaus der Berufspolitik ist er damit allerdings beileibe kein Einzelfall. All diese Mätzchen fallen nun weg, wenngleich die Abstinenz der Studiozuschauer nicht von Dauer sein dürfte. Sie werden die ersten sein, die insbesondere vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk nach entsprechenden Lockerungen wieder ins Studio geholt werden, weil sich der selbst verordnete Erziehungsauftrag ohne Claqueure viel schwerer umsetzen lässt.

Die heftige journalistische Gegenreaktion bestärkt eher ein Millionenheer von Zuschauern, denen die Vorklatscher schon seit langem ein Dorn im Auge sind

Unterdessen mehren sich die Stimmen, die das Fehlen des Studiopublikums begrüßen. So bekannte die Journalistin Hatice Akyün bei ntv, dass sie Talks ohne Publikum als „sehr angenehm“ empfinde. Gemeinsam mit Wolfgang Kubicki war sie bei „Timeline“ zu Gast. Kubicki pflichtete bei und setzte nach: „Das sind ja keine freien Leute, die einfach so kommen, sondern in der Regel Leute, die bestellt kommen.“

Groß war die Empörung des Moderators, der Kubicki unwirsch ins Wort fiel. Und auch die Speerspitze des Journalistenkollektivs tobte, weil es jemand gewagt hatte, eine Binse zum Besten zu geben. Wütend stürzte sich das Redaktionsnetzwerk Deutschland auf den FDP-Politiker. Die RND-Kolchose, deren größte Kommanditistin die zu 100% in SPD-Besitz befindliche Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft ist, bestärkte damit allerdings eher ein Millionenheer von Zuschauern, denen die bestellten Vorklatscher schon lange ein Dorn im Auge sind.

Um die Reaktionen wissend, erklärte das Netzwerk die Unterstützer der Kubicki-These noch an Ort und Stelle zu Rechtspopulisten. So würden sich vor allem „AfD-Politiker und deren Fans“ beschweren. Der Verweis auf „rechte Kreise“ offenbart die ganze argumentative Hilflosigkeit der SPD-Journalisten.  Es ist das eingeübte Ritual, unliebsame Gegner als „Verschwörungstheoretiker“ aus dem gesellschaftlichen Diskurs zu verbannen.

Wo auch das nicht verfängt, werden Kritiker gerne schon mal in die Nähe von Reichsbürgern gerückt, drohende Bewaffnung inklusive. Doch für Moderatoren wie Berichterstatter gilt, dass sie umso entbehrlicher sind, je mehr sie sich zum Sprachrohr einer gewünschten Politik machen. Als Journalisten getarnte Regierungssprecher schaden der Demokratie. Das gilt nicht erst seit Corona.


(Im Original erschienen auf liberale-warte.de)

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56 KOMMENTARE

  1. Eine gute Analyse des Autors- man muss sich ja klar machen, daß derzeit nicht nur die gewohnt gut geölte und eingespielte Maschinerie in den Fernsehstudios wegfällt- auch der gesamte marxistisch-vergrünte Kunst- und Kulturbetrieb kann ja derzeit nicht die gewohnten/ erwünschten Narrative bedienen. Kein fischiges Sahnefilet, dem der Bundesuhu schmeicheln kann und das im Gegenzug für mediale Aufmerksamkeit die Deutschen wie befohlen beleidigen kann, keine Schrott-Theater, die im Gegenzug für Steuergelder Flüchtlingsschmus in ihren als Aufführungen getarnten Agitationen propagieren können, keine Berufsdemonstranten, die für Demo-Geld „No-borders-No nations“ kreischen… und so stehen schwachsinnigen Erklärungen und Äußerungen des vermeintlichen Establishments im Luft- und Inhaltslosen Raum.. für jedermann sichtbar, spürbar… .

  2. Beim ersten Ähhh der Kanzlerin klatscht das Publikum wie verrückt, beim zweiten Ähhh wird der Beifall frenetisch und wenn sie dann noch das Wort „hilfreich“ in den Mund nimmt, ist der Klatsch Marsch und die Polonaise nicht mehr fern.

    Und dann kommt die Bildregie ins Spiel, die zeigt, wie sie verzweifelt versucht, mit ihren ekelhaften Hänge Lefzen ein Lächeln herbei zu zaubern.

    Am nächsten Tag erklärt uns die Presse, wie dankbar wir sein müssen, dass diese Kanzlerin immer noch Kanzlerin ist.

  3. Was verschwinden muss ist die GEZ mit all Ihren mafiösen Strukturen

    ARD und ZDF mit all ihren Kraken müssen , wie andere auch über Abos Ihre Zuschauer finden

    wir sind doch nicht in Nordkorea …. oder doch ?

  4. …“Ab Mittwoch gilt in Schleswig-Holstein die Maskenpflicht. …
    Das Angebot ist bunt und vielfältig.“

    wah klah. selbst wenns ein strickschal ist: hauptsache b&v.
    dass erst eine medizinische maske nach ffp 2 norm mit ce garantie schuetzt-
    wie heute morgen wieder vom weltmarshal montgomery erklaert –
    interessiert die politik nicht. hauptsache irgendwie mitmachen und spass haben.

  5. ich schaue seit Jahren schon grundsätzlich keine Polit Talk Sendungen mehr weil sie manipuliert sind, reine Ideologie verbreiten wie im Honecker Staat bei den Kommunisten. Manchmal grenzt das an Volksverhetzung.
    Seit längerem schaue ich kein ÖR mehr, seitdem Fußball verboten wurde.
    Ich glaube in Nordkorea und Kuba gibt es mehr Freiheiten

  6. Klatschen auf Kommando.
    Das zeigt, wie charakterlos, wie hirnlos, wie wenig reflektiert, die breite Masse ist.
    Klatschhasen, Duracelläffchen!
    Das intellektuelle Niveau der heutigen Gesellschaft ist unterirdisch.
    Die Masse merkt es noch nicht einmal, wenn sie missbraucht wird.
    Oswald Spengler hat schon recht wenn er meint, dass die Menschheit ihren Zenit in der Renaissance hatten und sich seither in der Rückentwicklung befindet.
    Leute wie Luther oder Kopernikus hätten sich lieber auf töten lassen als von ihrem Standpunkt abzuweichen.
    Wir haben keine Kultur mehr, nur noch eine Zivilisation.

  7. @Mod

    was auch ein heisses Thema wäre, die Eltern bezahlen Busfahrkarten und es findet keine Schule statt

    der Busunternehmer hat keine Ausgaben – jedoch Einahmen

    sollen wir alles in diesem Land schultern ? klar dass die Poloitik jetzt unser Erspartes fressen möchte und das schaffen diese Parasitenh auch wenn wir uns nicht wehren

    Also -Busgeld zurück für den April bitteschön !!

  8. erich-m 27. April 2020 at 12:14
    ——————————————
    Wie wahr- alleine die inhaltliche Unterscheidung dieser beiden Begriffe gelingt wohl immer weniger BRD’lern… je jünger, desto weniger… .

  9. Exakte Beobachtung von Peymani, mir geht es genauso. Plötzlich werden selbst völlig einseitige TV-Diskussionen (ein bisschen) interessanter, weil die Teilnehmer ohne Publikumsbeeinflussung durch Klatschen etc. reden müssen.

    Im Deutschlandfunk vergleicht der Mittagsmagazinmoderator die Maskenpflicht gerade mit der Einführung der Gurtpflicht…… Ohne Worte.

  10. „Ich merkte, dass sie meiner Gesundheit abträglich waren. Die Sorge um Blutdruck und Herz-Kreislauf-System überstieg meine Neugier bei weitem.“

    wie bei mir!

  11. Ich hätte gerne mal Klaus Kinski (RIP) in einem so eingefädelten Setup bei Anne Will erlebt. Gemeinsam mit Baerbock, Lauterbach und Laschet. Und Klatschpublikum.

  12. kann mich noch erinnern dass sich Journalisten über Sarrazins Gesicht lustig gemacht haben …. nach Seinem Schlaganfall

    Komisch, über Claus Kleber habe ich noch nie was ähnliches gehört, ich frage mich immer ist das Gesicht symethrisch oder habe ich was an den Augen ?

  13. und erst der „Tatort“ gestern Abend, ein Kracher, ein Hammer, war das der beste aller Zeiten?

  14. Superartikel.

    Da fällt mir doch gleich die „Late Show“ mit Gottschalk, Harald Schmidt, Ferres etc. ein:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Late_Show
    Ein toller Film, frech und unverblümt zeigt er das (Privat-) Fernsehen; immer auf der Suche nach dem nächsten Skandal, stets bereit, jeden auf dem Altar der Zuschauerquote zu opfern und dabei ethisch-moralisch haushoch über den Niederungen des gemeinen (Zuschauer-) Volkes stehend.

  15. Zum „richtigen“ Klatschen reicht es nach meiner Beobachtung übrigens aus, wenn man ein paar „Anklatscher“ im Publikum plaziert (vorausgesetzt, dass es nicht „rechtslastig“, sondern „neutral“). Wir alle kennen ja die Situation in einer Vorstellgung oder einem Vortrag, dass oft ein Klatscher den Impuls für alle anderen zum Klatschen gibt. Viele warten oft noch ab, ob da noch was kommt oder ähnliches. Aber sobald auch nur einer klatscht, machen fast alle mit. Das Publikum ist zwar meist stark durchsetzt mit linken Zuschauern, aber es gibt oft auch einen gewissen Anteil an politisch „neutralen“ Studiozuschauern. Da ist so ein Effekt natürlich praktisch.

    Bei den Dikussionsgästen ist mir auch aufgefallen, dass die meisten von ihnen (Bärbock, Laschet exemplarisch) ihre Sätze und „Argumente“ so bauten, dass sie an bestimmten Stellen das Klatschen erwarteten. Plötzlich trat da eine Pause im Sprachfluss ein (bei Bärbock allerdings nie, die redet pausenlos und lässt sich nur vom Klatschen unterbrechen), wo Laschet und andere leicht irritiert aussahen. Die müssen sich alle noch an das Fehlen der Claqueure gewöhnen.

  16. Wohltuend dagen die „Talkshows“ bei Serbus-TV „Talk im Hangar 7“ meistens Donnerstags nach 23 Uhr.

    Die Zusammensetzung der Teilnehmer ist einigermaßen ausgewogen – und – das Allerangenehmste:

    Die Sprecher dürfen i.d.R. ausreden!! Wahnsinn!!

    Von AfDlern in deutschen Dazwischenquasselshows vermisste man leider bisher, auf Ausredenlassen resolut zu bestehen mit dem Hinweis, dass Dazwischenquatschen Ausdruck asozialen Benehmens und Respektlosigkeit ist.

  17. johann 27. April 2020 at 12:47

    dass die meisten von ihnen (Bärbock, Laschet exemplarisch) ihre Sätze und „Argumente“ so bauten, dass sie an bestimmten Stellen das Klatschen erwarteten.

    Zu meiner Schulzeit kam mal das Fernsehn zu Besuch für eine Unterhaltung mit einem B-Promi im Pausenraum. Für die Kamera unsichtbar stand ein „Anheizer“ neben der Bühne, der bei vorher abgestimmten Wortmeldungen ein Schild „Klatschen“ für die Schüler hochhielt. Damit das auch gut funtkionierte, wurde das vorher geübt. Und alle machten mit, weil sie stolz waren, mal im Fernsehn zu sein, wenn auch nur als Klatschclowns.

  18. die deutschen sind so glücklich…

    Halten Sie sich an die Mundschutzpflicht?
    73 %
    Ja, natürlich.

    12 %
    Nein, das ist überflüssig.

    11 %
    Manchmal.

    4 %
    Das interessiert mich nicht.

  19. erich-m 27. April 2020 at 12:14
    Klatschen auf Kommando.
    Das zeigt, wie charakterlos, wie hirnlos, wie wenig reflektiert, die breite Masse ist.
    Klatschhasen, Duracelläffchen!
    Das intellektuelle Niveau der heutigen Gesellschaft ist unterirdisch. […]

    Das Talkshow-Publikum ist nicht „die Gesellschaft“ und auch kein repräsentativer Querschnitt, sondern über Medien-Agenturen handverlesen.
    Allerdings war das nicht immer so, ab wann die Methode in den ÖRR einzog kann ich nicht sagen – offensichtlich wurde das beim ersten Sarrazin-„Skandal“ nach der Veröffentlichung von „Deutschland schafft sich ab“

  20. Gerade las ich in die Handlung der „Late Show“ rein.
    Da heißt es zur Handlung:
    „Conny Scheffer, der Programmdirektor bei „Tele C“, hat mit einem Quotentief zu kämpfen, nachdem der Talkmaster der „Mick Meyer Show“ einen behinderten Sodomisten über sein Sexualleben mit einer Ziege interviewt hat. …“
    https://de.wikipedia.org/wiki/Late_Show

    Einfach köstlich der Film.

  21. Klar werden die Klatschaffen handverlesen. Man will ja kein Risiko eingehen. Eigentlich bildet das aber nicht mehr und nicht weniger als die ohnehin weit vorherrschende Stimmung im Lande ab. Siehe Wahlergebnisse. Diese bestimmen letztendlich die Programmgestaltung.

    Der ohnehin um diese Zeit schon bettschwer getrunkene Michel bekommt vorgesetzt, was ihn bestätigt und bestärkt. Die geäusserten „Argumente“ versteht der verblödet dreinglotzende Zuschauer sowieso nicht.

  22. @einerderschwaben 27. April 2020 at 12:34

    „kann mich noch erinnern dass sich Journalisten über Sarrazins Gesicht lustig gemacht haben …. nach Seinem Schlaganfall “
    Na Sarrazin einen Schlaganfall andichten ist aber auch beleidigend.

  23. Das Fehlen bestellten Publikums ist der erste Schritte.
    Sobald auch Will und Illner fehlen, kann man versuchsweise wieder einmal in eine solche Sendung reinhören. Allerdings scheint ein re-boot (re-boot expressis verbis) der Anstalten insgesamt erforderlich zu sein.

  24. Das_Sanfte_Lamm 27. April 2020 at 13:03
    ……
    Das Talkshow-Publikum ist nicht „die Gesellschaft“ und auch kein repräsentativer Querschnitt, sondern über Medien-Agenturen handverlesen.
    —————————————————————-
    Waren die Bahnhofsklatscherinnen 2015 auch handverlesen?
    Die Klatschen, ohne das Hirn einzuschalten.
    Das nenne ich hirnlos.
    Und so ist es in fast allem.
    Man schwimmt mit dem Rudel, man läuft mit der Herde, ohne das Hirn einzuschalten.
    Die Weiber tragen heute alle Jeans?
    Warum?
    Weil diese Arbeiterhosen so gut aussehen, verwaschen, abgeschabt, mit Löchern, in den Kniekehlen hängend?
    Chic, elegant, schön ist etwas anderes!
    Ich glaube nicht, dass da auch nur einer/eine dieser Jeans-Träger das Hirn einschaltet, was er da eigentlich treibt, sein Tun reflektiert.
    Alle die ihr tun nicht mehr hinterfragen, haben die Kontrolle über ihr Leben verloren, sind Lemmige, sie vegetieren aber leben nicht.

  25. Bei den Propaganda Lanz&Will Müll,überschlugen sich die „Demokraten“ in ihrer Buntheit&Toleranz gegenseitig,um so den größten Beifall der bestellten Klatschäffchen zu erhaschen.So manche „Demokraten“ gerieten bei ihrem linksgrünen Gehetze gegen rääächts so in Rage,das denen das Nazitourette überkam.
    Die Antifa Kamera&Kabelhalter taten ihr Übriges.

  26. Haremhab 27. April 2020 at 13:40
    Greta Thunfisch ist genauso verschwunden. Zum Glück kann man nur sagen.
    ————-
    Ne,ne,ne.Das nächste Instrument nach Corona, ist schon auserwählt, und heißt „Dürre“ in Deutschland!
    Daraus läßt sich ne Menge machen!

  27. aenderung 27. April 2020 at 13:00; Heute im ARD-Morgengrauen waren auch wieder mal gefühlt 99,9% selbstverständlich ausgesuchte Klatschäffchen die man angeblich interviewte. Na klar, glaub ich sofort, wenn mehr als 2 Mann irgendwo angetroffen werden, dass die Bullen Strafen nach freiem Belieben verhängen können.
    Wenn so ein Interview gemacht wird, dann ist das ja nicht bloss der eine der Fragen stellt, sondern der schleppt hinter sich ein halbes Dutzend weitere mit, die Rekorder, Kamera, usw bedienen. Natprlich waren die zu 200% für die Maulkorbpflicht. Genauso, wie sie vermutlich sogar zu 500% für eine Erkältungszwangsumofung sind, die grade mal 1/2 Jahr vorhält. Dieselben sind dann aber natürlich gegen eine Masern Impfung, die lebenslang wirkt.

  28. Solche Klatschaffen gehören grundsätzlich nicht in Polit-Shows. Zuschauer haben dort nichts verloren. Sie dienen einzig der Manipulation. Das einzig Wichtige ist die Diskussionsrunde.

  29. Um die Reaktionen wissend, erklärte das Netzwerk die Unterstützer der Kubicki-These noch an Ort und Stelle zu Rechtspopulisten. So würden sich vor allem „AfD-Politiker und deren Fans“ beschweren. Der Verweis auf „rechte Kreise“ offenbart die ganze argumentative Hilflosigkeit der SPD-Journalisten. Es ist das eingeübte Ritual, unliebsame Gegner als „Verschwörungstheoretiker“ aus dem gesellschaftlichen Diskurs zu verbannen.

    Es funktioniert ja. Sogar hervorragend.

    Wo auch das nicht verfängt, werden Kritiker gerne schon mal in die Nähe von Reichsbürgern gerückt, drohende Bewaffnung inklusive. Doch für Moderatoren wie Berichterstatter gilt, dass sie umso entbehrlicher sind, je mehr sie sich zum Sprachrohr einer gewünschten Politik machen. Als Journalisten getarnte Regierungssprecher schaden der Demokratie. Das gilt nicht erst seit Corona.

    Wer will denn eigentlich Demokratie? Für Linke ist es nur dann Demokratie, wenn ihnen alle zustimmen. So à la DDR mit 95% Ja-Stimmen zum Einheitsbrei. Wer das nicht tut, der „hat den demokratischen Konsens verlassen“. Wer in dieser Farce mitspielt, hat schon verloren.

  30. Barackler 27. April 2020 at 13:07

    Klar werden die Klatschaffen handverlesen. Man will ja kein Risiko eingehen. Eigentlich bildet das aber nicht mehr und nicht weniger als die ohnehin weit vorherrschende Stimmung im Lande ab. Siehe Wahlergebnisse. Diese bestimmen letztendlich die Programmgestaltung. “

    Sehe ich so nicht. In den meisten Talk-Shows klatscht überhaupt niemand, wenn ein AfD-Gast redet.
    Sollte das doch mal der Fall sein, dann sind es maximal drei Klatscher. Mehr ist nicht erlaubt. Nicht dass der Dummmichel am Ende seine Meinung ändert. Wenn nie jemand bei der AfD klatscht, ist es auch auffällig. Deshalb darf ab zu mal einer klatschen. Zu Wort kommen und die AfD unterstützen darf aber grundsätzlich kein Zuschauer. Habe ich noch nie erlebt.

  31. Wahrheit und Dichtung zu bestimmen wird auch nicht einfacher werden … stimmt, es war ne OP

    ich2 27. April 2020 at 13:29

    @einerderschwaben 27. April 2020 at 12:34

    „kann mich noch erinnern dass sich Journalisten über Sarrazins Gesicht lustig gemacht haben …. nach Seinem Schlaganfall “
    Na Sarrazin einen Schlaganfall andichten ist aber auch beleidigend.

    Alice Weidel begründet ihre Einschätzung jedoch anders als ihre türkischen Gesinnungsgenossen. Rot unterlegt liest man in ihrem Posting über Yücel die Behauptung: „Freut sich über ‚Deutschensterben‘ und wünscht Thilo Sarrazin zweiten Schlaganfall.“

  32. @Religion_ist_ein_Gendefekt 27. April 2020 at 14:10
    Wenn Linke von „Demokratie“ reden, meinen sie, dass alle ihre natürlich absolut progressive und einzig menschenfreundliche Haltung. Und wer das bekämpft, bekämpft das Gute, muss also mit allen Mitteln bekämpft werden.
    Wie dieses tolle Lied schon sagt:
    Denn wer kämpft Für das Recht, der hat immer recht … Wer das Leben beleidigt, Ist dumm oder schlecht.
    Wer also diese menschheitsbefreiende linke Ideologie nicht mag, muss dumm oder schlecht sein.

  33. Gestern habe ich mal wieder zur heute-show hingezappt. Es war fast eine einzige Anti-Trump-Sendung.
    Der Welke konnte gar nicht mehr aufhören mit seiner Giftspritzerei. Hab dann abgeschaltet.

  34. Religion_ist_ein_Gendefekt 27. April 2020 at 14:10
    Unter Demokratie verstehen die grünlinken Kommunisten, dass alle ihrer Meinung sein müssen.

  35. Auf Sky News habe ich, besonders zu Brexit-Diskussionszeiten, oft die Diskussionsrunde „The Pledge“ gesehen. Da saßen Brexiter und Remainer und diskutierten beinhart, u.a. die vehement für den EU-Verbleib argumentierende Rachel Johnson, Schwester von Boris Johnson. Publikum gab es keines. Von den Briten kann man diesbezüglich einiges lernen.

  36. pro afd fan 27. April 2020 at 15:05
    Gestern habe ich mal wieder zur heute-show hingezappt. Es war fast eine einzige Anti-Trump-Sendung.
    Der Welke konnte gar nicht mehr aufhören mit seiner Giftspritzerei. Hab dann abgeschaltet.
    ——
    Der ist eine Schande für ganz Ostwestfalen. :mrgreen:

  37. Ich war einmal im Aktuellen Sportstudio und kam mir ganz toll vor (gesehen zu werden) ist aber ewig her, ca. 20 Jahre, weil man auch angeblich „froh“ sein sollte, wenn man Tickets erhält da monatelang ausverkauft, so derjenige mit dem ich dort war. (Kostete auch sogar etwas!) Selbst dort war, in meiner Erinnerung vor Beginn ein „Dummy“ (der den eigentlichen Redakteur des Abends ‚ersetzte‘ und uns im Publikum vor der eigentlichen Sendung begrüßte. Obs ein Klatsch-Aufforderer gab, weiß ich nicht mehr. Gab Brötchen + was zu trinken und wir sollten alle während der Sendung nicht mehr auf Klo! War natürlich Jahre bevor eine linkslastige Propagandistin aus Islamien ihren pro-Refugee-Kurs selbst in einer einstigen (reinen) SPORT Sendung verkünden durfte. Leider ist die nicht die einzige…

  38. @RAMIN PEYMANI Ohne PI, JF, Achgut hätten sie mich längst einliefern können, denn dann hätte ich vielleicht tatsächlich geglaubt, dass es nur mir so geht. – Auf Dauer nicht gut für das Herz-Kreislauf-System.

    Kubicki verkörpert das oppositionelle Wesen der AfD in der Tat oft besser als mancher AfD-Politiker.

    Das war ein Kompliment, Herr Kubicki! Auch wenn sie sich bei derartigen Komplimenten offiziell natürlich nicht geschmeichelt fühlen dürfen.

  39. Meuthen hat heute auch mal wieder geklagt, dass in der Corona-Krise kein einziger Politiker von der AfD eingeladen wurde. Er wollte sich ja mal in die Talk-Shows klagen, aber es ist nix passiert.
    Vielen scheint nicht bewusst, wie das Stimmungsbild vom ÖR-Funk beinflusst wird. Tagesschau, Heute und die Hauptnachrichten von RTL und Sat 1 haben täglich 17 Mio Zuschauer, solange die nicht gezungen werden können, sich an das Neutralitätsgebot im Rundfunkstaatsvertrag zu halten, wird das nix.

  40. GEZ-Knechtschaft abschaffen. Dann hat es sich schnell ausgeklatscht. Ganz marktwirtschaftlich: Keine Zuschauer, keiner Werbung, kein Geld, keine Jubelperser.

  41. Ich gucke mir seit Christiansen den Affenzirkus nicht mehr an. Und meine Erkenntnis: ohne jeglichen negativen Effekt. Das heisst, die Veranstaltungen sind objektiv gesehen nutzlos. Wenn die dummen Fratzen nicht gerade klatschen, dann nicken sie in einer Tour, oder gucken empört. Die Wackeldackel auf den Hutablagen der VW Käfer hatten mehr Verstand.

  42. Im mdr gibt es heute mal was Schönes zum 75. Geburtstag von Winfried Glatzeder: „Der Mann, der nach der Oma kam“. So ging Gleichberechtigung in der DDR 1972. 🙂 🙂 🙂

  43. Die sog. Moderatoren.innen Sendungen sind doch nur ein weiteres Instrument des Merkelkartells Deutsche zu brainwashen, verkohlen, Wahrheit auf dem Kopf zu stellen.
    Die Damen bringen das so perfekt hin, dass sie angeblich mehr Kies heimtragen als die Kanzlerin persoenlich.
    Das sagt doch alles, wie wichtig diese zusaetzliche Einrichtung im Rahmen der Luegenmedien dem System ist.

    Ausgesuchtes Puplikum und Vorklatscher sind nur ein Aspekt dieses Affenzirkusses.

  44. Die neue Demokratie kann man so erklären:
    Die Schauspieler auf der Bühne verkörpern die Politiker. Das „Volk“ sind die Zuschauer.
    Fast die Hälfte der Zuschauer applaudiert immer, egal wie gut oder wie schlecht das gebotene Theater ist. Ein paar schwanken zwischen Klatschen und Verweigerung. Ein paar klatschen nie und buhen sogar, wenn das Stück besonders schlecht ist. Um die kümmern sich bezahlte „Disziplinierer“ …
    Ab und zu kommen von außen ein paar Leute dazu, bringen alles durcheinander und versuchen, die Leute von ihren bezahlten Plätzen zu verdrängen. In solchen Fällen wird schon mal das Stück unterbrochen, um um Verständnis für die ungeladenen Besucher ohne Tickets zu werben und ihnen die besten Plätze zuzuschanzen.
    Nur 1-2% der Zuschauer interessieren sich dafür, was hinter der Bühne geschieht, warum eine Tür verschlossen war, die eigentlich offen sein sollte, warum wichtige Requisiten fehlten, warum etwas auf die Bühne fiel, warum mit dem vermeintlichen Requisitenmesser jemand niedergestochen wurde, warum der Vorhang zu früh oder zu spät fiel usw. usf. Die kann man ruhigstellen. Deshalb gibt es darum auch keine großen Diskussionen oder gar Wirbel.

  45. Das richtige Klatschen an der richtigen Stelle – keine Zeitung konnte das so gut darstellen wie das „Neue Deutschland“ der SED. So stand bei den roten Reden des Politbüros immer „langanhaltender Beifall“ oder „Hochrufe auf das ZK der SED“ und dergleichen mehr. In Kursiv gedruckt. Und passend zu den Absätzen in den Spalten.

    Wenn mal wieder Publikum auftaucht bei Seichtberger oder Schrillner oder bei der Panne Schrill, einfach daran denken: an die begeisterten Hochrufe. Talkshows unter Merkel sind Parteiversammlungen für Anfänger.

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