Von TORSTEN GROß | Ray Dalio, Gründer des weltgrößten Hedgefonds Bridgewater Associates und mit einem Vermögen von mehr als 18 Milliarden Dollar einer der reichsten Männer der USA, hat sich in einem längeren Interview zur Entwicklung der Weltwirtschaft nach dem Ende der Corona-Krise geäußert. Dalio, der in den Vereinigten Staaten ein viel beachteter Analyst ist, malt eine düstere Zukunft an die Wand. Seiner Meinung nach werde die Pandemie eine wirtschaftliche Depression zur Folge haben, deren Ausmaß das der Finanzkrise von 2008 deutlich übertreffen werde.

Der bevorstehende ökonomische und soziale Niedergang könne einen ähnlichen Umfang annehmen wie die Great Depression zu Beginn der dreißiger Jahre, die mit dem Börsencrash vom Oktober 1929 ihren Anfang nahm. Damals kam es zu einem massiven Rückgang der Industrieproduktion und des Welthandels, was in eine Deflationsspirale mündete und zur Zahlungsunfähigkeit vieler Unternehmen führte. Daraus resultierten Massenarbeitslosigkeit und soziale Verelendung, aber auch politische Krisen. Ein ähnliches Szenario beschwört Dalio für die kommenden Jahre herauf, wobei Corona aber nur der Auslöser ist.

Etwa alle 75 Jahre, so der Starinvestor, gehe ein langfristiger Schuldenzyklus zu Ende, was nicht nur eine wirtschaftliche Krise, sondern auch tiefgreifende politische und gesellschaftliche Veränderungen zur Folge habe. Dieser Punkt sei nun erreicht. Am Ende der Katharsis stehe eine »neue Weltordnung«.

Dalio rechnet damit, dass die Globalisierung teilweise rückgängig gemacht werde, eine Entwicklung, die bereits vor dem Ausbruch der Corona-Epidemie mit dem Handelskonflikt zwischen den USA und China eingeleitet wurde. Eine spürbare Verringerung des internationalen Warenaustausches würde auch und gerade die Exportnation Deutschland empfindlich treffen und die mittel- bis langfristigen Wachstumsperspektiven unserer Volkswirtschaft eintrüben.

Dalio geht davon aus, dass der Wirtschaftseinbruch nicht nur durch die Bereitstellung von Liquidität seitens der Notenbanken, sondern auch durch die Umverteilung von Vermögen aufgefangen werde. In der Folge sei mit einem wieder anziehenden Wachstum und sinkenden Staatsschulden zu rechnen, die sich allein in den USA auf aktuell 24 Billionen Dollar belaufen.

Der Übergang zu einer Neuordnung der Wirtschaft werde ungefähr drei Jahre dauern. Daran anschließend dürfte es wieder zu Produktivitätszuwächsen und einem signifikanten Abbau der Arbeitslosigkeit kommen.

In der Zwischenzeit müsse mit erheblichen Verwerfungen einschließlich innen- wie außenpolitischer Konflikte bis hin zu Kriegen und Bürgerkriegen gerechnet werden. Bis die Aktienmärkte wieder ihre alten Höchststände von vor der Krise erreicht hätten – der Dow Jones markierte sein All Time High am 12. Februar 2020 mit 29.551,42 Punkten –, werde es »Jahre« dauern, so Dalio. Nach dem Zusammenbruch der US-Börse am 24. Oktober 1929 brauchte der amerikanische Aktienindex übrigens ein Vierteljahrhundert, um seinen am »Schwarzen Freitag« erlittenen Kursverlust wieder wettzumachen.

Die düstere Vorhersage von Ray Dalio korrespondiert mit einer aktuellen Prognose des Internationalen Währungsfonds (IWF).

Danach wird die Weltwirtschaft 2020 wegen des von der Politik verhängten Stillstands der ökonomischen Aktivitäten um drei Prozent schrumpfen. Im Januar rechnete der IWF noch mit einem Wachstum von 3,3 Prozent. Das war, bevor sich das Coronavirus von China ausgehend über den ganzen Globus verbreitete. Für die Länder der Euro-Zone wurde immerhin ein Zuwachs von 1,3 Prozent vorhergesagt. Doch selbst diese eher verhaltene Schätzung ist nun Makulatur. Jetzt rechnen die Experten mit einem Rückgang von 7,5 Prozent. Für Deutschland soll der Konjunkturabschwung mit 7 Prozent nur unwesentlich geringer ausfallen.

Die billionenschweren Rettungspakete zur Stützung der Wirtschaft in der Corona-Pandemie, die man weltweit schnürt – allein die US-Regierung stellt Finanzhilfen in Höhe von 2 Billionen Dollar zur Verfügung, hinzu kommt die Geldschöpfung der Notenbank –, wird die bereits heute exzessive Verschuldung der öffentlichen Haushalte noch einmal dramatisch anschwellen lassen. Man folgt damit der vom britischen Ökonomen John Meynard Keynes Mitte der dreißiger Jahre des vorigen Jahrhunderts entwickelten Strategie, dass der private Nachfrageausfall in einer Krise durch staatliche Ausgaben kompensiert werden müsse, um das Wachstum der Wirtschaft anzukurbeln. Darüber hinaus wird das Staatsdefizit durch die massiven Steuerausfälle befeuert, die wegen des sinkenden Sozialprodukts allein in Deutschland auf 10 bis 15 Prozent taxiert werden, was Mindereinnahmen von mehr etwa 100 Milliarden Euro für den Fiskus in diesem Jahr mit sich brächte.

Die öffentliche Hand gerät also durch die Pandemie und ihre wirtschaftlichen Folgen fiskalisch massiv unter Druck. Das bereitet den politischen Boden für die auch von Dalio angesprochene Umverteilung von Vermögen. Die Idee, »Reiche« zur Kasse zu bitten, um die Staatsschulden in den Griff zu bekommen, ist nicht neu. Bereits in seinem Fiskalbericht 2013 schlug der IWF eine Sondersteuer in Höhe von 10 Prozent auf alle Ersparnisse, Wertpapiere und Immobilien vor. Als historische Beispiele wurde auf die Vermögensabgaben nach dem Ersten und Zweiten Weltkrieg verwiesen, die damals von den Regierungen in verschiedenen Staaten erhoben worden waren, so auch in Deutschland mit dem Lastenausgleichsgesetz von 1952.

Für Europa forderte das SPD-nahe Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) 2012 eine einmalige 10-Prozent-Abgabe auf Vermögen, die – bei einem Freibetrag von 250.000 Euro – zum damaligen Zeitpunkt allein in Deutschland 230 Mrd. Euro in die Staatskasse gespült hätte. Heute dürften es deutlich mehr sein.

In einem wenig beachteten Gastbeitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung schlug Karsten Wendorff, Mitglied im Vorstand der Deutschen Bundesbank, für Italien eine Zwangsanleihe vor, die von allen Bürgern des Landes gezeichnet werden sollte, die über ein Nettovermögen von mindestens 50.000 Euro verfügten.

Ziel war eine Halbierung der italienischen Staatsschulden. Solche Modelle könnten alsbald auch in Deutschland zur Debatte stehen. Aktuell sind es die Linkspartei und Teile der SPD, die ihre jahrelange Forderung nach einer Abgabe für Vermögende im Zeichen der Corona-Krise neu aufwärmen.

Noch hält sich die Bundesregierung in dieser Frage bedeckt, aber das dürfte sich ändern. Die vom DIW und Bundesbankvertreter Wendorff genannten Schwellenwerte zeigen, dass von einem solchen Eingriff in das private Eigentum keineswegs nur die »breiten Schultern« betroffen sein würden, sondern der Mittelstand und damit die Leistungsträger der Gesellschaft.

Die »neue Weltordnung« nach Corona, die Ray Dalio in seinem Interview prophezeit, dürfte den Durchschnittsbürger vor allem in Deutschland teuer zu stehen kommen, wo man einkommenssteuerrechtlich schon mit Einkünften über 57.000 Euro zu den Spitzenverdienern zählt.

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(Dieser Beitrag ist zuerst bei KOPP Report erschienen).

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33 KOMMENTARE

  1. Jede Party zieht einen Kater nach sich, auch eine Schuldenparty. Die Wähler der sozialistischen Altparteien sollen sich nicht beschweren. Sie haben die Polit- und Fiskalverbrecher in Berlin, Frankfurt und Brüssel schließlich jahrelang unterstützt und gewähren lassen.

  2. Klasse Artikel, voller Infos, und Dalio klingt sehr vernünftig und abgewogen.

  3. Die gute Nachricht: dem deutschen Mittelstand kann es nicht mehr an den Kragen gehen. Er ist schon am Arsch.

  4. Als Erstes müssen die Gewinner dieser Krise finanziell zur Verantwortung gezogen werden. Jeff Bezos von Amazon hat mit seinem Internet-Handel einen Riesenreibach gemacht. Auch die anderen Großkonzerne wie Google, Facebook usw. müssen endlich ihre rechtmäßigen Steuern zahlen. Steuerschlupflöcher gehören sofort geschlossen. Alle Superreichen können sich leisten, hier ihren Beitrag zu leisten aber lasst die Normalbürger in Ruhe.

  5. # toledo 16. April 2020 at 10:51

    „mit einer Pegida rumlaufen und sich lächerlich machen, während alles so kommt, wie es kommen muss.
    Patrioten sind Idioten“

    Wenn sich hier einer lächerlich macht, dann bist Du es wohl! Übrigens hat das hier fast jeder schon begriffen und reagiert gar nicht auf Dein schwachsinniges Gesülze, was Dich maßlos ärgert. Um Dir eine kleine Freude zu machen, reagiere ich eben jetzt mal. Aus purem Mitleid.

  6. @toledo
    Für mich ist das, was irgendwelche verlausten Araber vor ein paar tausend Jahren, am Lagerfeuer von sich gegeben haben, keine Basis für meine Existenz in der heutigen Zivilisation.
    Etwas nachzuplappern ist ein sehr einfacher Weg, sich ein eigenes klares Bild zu entwerfen, wirklich nicht jedermans Sache, wie man in deinme Fall erkennt.
    Dieser, aus alten arabischen und agyptischen zusammengelogene Gottkult, ist die Grundlage allen Übels!
    Die Überheblichkeit über Menschen und Leben, aufgrund eines imaginären, allwissenden Überwesens, lässt Menschen zu unglaublich Untaten verkommen.
    Jeder ist für seine Taten selber Verantwortlich, da gibt es keine Ausreden!
    Und das dieses Gesellschaftssystem nicht funktioniert, weil kein Zinssystem jemals funktionieren kann, ist jedem halbweg normalen Menschen klar.
    Die „Krise“ wird vorbei gehen und es wird sich alles wieder normalisieren. Es ist kein Krieg und kein Untergang, nur mal ein bisschen anders, aber schon tausend mal da gewesen.
    Eine neue Gesellschaftsordung wird es auf einen Schlag auch nicht geben, sowas passiert aber ständig. Man muss nur ein paar Jahre zurückgehen und vergleichen, schon alleine das Smartphone hat für eine völlig Neue gesorgt….
    Also mal Butter bei die Fische und immer locker….

  7. Schurnaflunken-Meinung, NGO-Denkbetreuung, Auftragsstudie – wo sind die Zahlen ?

    „Was haben die Staaten…die die Corona-Krise am besten managen, gemeinsam?
    Weibliche Regierungschefs. Das ist zumindest US-Medien aufgefallen,
    wo nicht zuletzt Deutschland unter Merkels Krisenmanagement als Vorbild gilt.“
    HAttps://www.rnd.de/politik/weibliche-fuhrung-wahrend-corona-gilt-fur-us-medien-als-vorbild-JBS5AKYVKNAODBREDCEC7KP4E4.html

    wird bei mensch_Innen mit brust und mumu akzeptiert, dass 1+1 nicht zwei sein muss,
    oder werden die erfolgreichsten unternehmen – bereinigt um politische frauenquoten –
    nicht von personen gefuehrt, die schlicht besser qualifiziert und erfahrener sind ?
    geschlecht und hautfarbe als kriterium fuer untersuchungen zu nehmen, ist , nun ja,
    objektiv daemlich und gruppenbezogen menschenfeindlich diskriminierend.

  8. @ Freikorpsler 16. April 2020 at 11:18
    wg toledo… „# toledo 16. April 2020 at 10:51
    „Wenn sich hier einer lächerlich macht, dann bist Du es wohl!

    och menno, ich hab offenbar einen unterhaltsamen spassvogel verpasst.
    neulinker, wenn du das hier liest, wende dich gleich diurekt an mich !
    ich bin so ein idiot, der gerne mit gebildeten gleich gesinnten mitwandert,
    aber auch ungleich gesinnte allein durch fragen in selbstaufgabe treibt.

    ich wuerde dir dein x als u beweisen, und du wuerdest mir sogar danken.
    also, neulink, naechstes mal gleich zur sitzung bei onkel leukozyt.

  9. Das Topflappeninstitut widerspricht hier dem Herr Dalio und prognostiziert ein Stand von 30.000 Punkten im Dow Jones noch in 2020. Das lächerliche Corona-Kammerflmmern sollte spätestens in einm 1/4 Jahr beendet sein. Was zu einer richtigen Depression an den Börsen und folgend in der Weltwirtschaft führen könnte, wäre ein „NICHT-Wahlsieg“ vom aktuellen Präsidenten der USA im November diesen Jahres.

  10. Scheinbar sind da einige Ghostwriter von Haldenwang unterwegs.(Patrioten sind Idioten,reimt sich sogar)

  11. pro afd fan 16. April 2020 at 11:12

    Ganz einfach ein dritten Steuersatz bei der Mehrwertsteuer einführen. Alle Dienstleistungen die ausschließlich über das Internet abgewickelt wedren unterliegen einem Mwst.-Satz von 29%.
    Wenn das nicht reicht 39%….

    Ist ja nicht einzusehen, weshalb die Internet-Zombies die gesamte Struktur in den Innenstädten kaputt machen…

  12. An der Pandemie bzw. der angenommen Gefährlichkeit
    u. den deshalb befohlenen Zwangsmaßnahmen gegen
    Bürger u. Wirtschaft liegt es, wenn blühende Länder
    wirtschaftl. u. gesellschaftl. zusammenbrechen sollten.

  13. Der Autor spricht vom Mittelstand, meint aber die Mittelschicht. Eine Vermögensabgabe wird wohl kommen. Reich sind dann nicht die ein Prozent, die die SED ff erschiessen oder hilfsweise einer nützlichen Tätigkeit zuführen möchte, sondern jeder, dem man noch etwas abnehmen kann, ohne dass er gleich Sozialhilfe beantragenden muss.

  14. LEUKOZYT 16. April 2020 at 11:29

    …och menno, ich hab offenbar einen unterhaltsamen spassvogel verpasst. …
    __________________________

    Sie brauchen nur einen Vertreter der Zeugen Jehovas ansprechen, wenn Sie diese Späße vertiefen wollen.

  15. Das Corona-Virus ist an nichts schuld.
    Sondern die hysterischen Reaktionen darauf:
    Shutdown* oder Lockdown**

    ++++++++++++++++++

    *das Herunterfahren des öffentlichen Lebens durch eine Ausgangssperre
    die Stilllegung des öffentlichen Lebens durch eine Massenquarantäne

    **im englischen Sprachraum verbreitete Bezeichnung für Massenquarantäne
    eine aus Sicherheitsgründen angeordnete Abriegelung des öffentlichen Lebens,
    s. a. Ausgangssperre (WIKI)

    ++++++++++++++++++++++

    Wenn wir nicht auf Corona reagiert hätten,
    wäre es besser gewesen, für die Totkranken,
    die Alten, die Jungen, Arbeitsplätze, Wirtschaft,
    Gesellschaft, Tiere im Zoo – einfach für alle.

  16. Bin mal gespannt wann der Gutmenschmichel kapiert, dass wir uns die ganzen Neger und Musels die völlig ohne Not hier „angesiedelt“ wurden und eine Menge Knete kosten nie leisten konnten und jetzt erst recht nicht mehr leisten können. Das eigene Hemd sollte einem nun am nächsten sein. Werden da bald Teddybären fliegen, diesmal von hinten und mit Steinen gefüllt um die „Ausreisedringlichkeit“ der Illegalen Ausreisepflichtigen etwas zu beschleunigen bzw. Nachdruck zu verleihen ? Die Gutmenschlichkeit können die ehemaligen „Flüchtlingshelfer“ dann an ihren Landsleuten die teilweise in Not und Elend versinken werden ausleben, die ehrenamtliche Arbeit geht euch nicht aus, nur die Organisationen die ihr derzeit mit dem „Ehrenamt“ unterstützt werden das nicht so gerne sehen.

  17. Vor der Krise war bereits bekannt, das etwa 25% der 42 Millionen Arbeitsplätze in D durch KI, e-Mobilität, Industrie 4.0, Robotik usw. in den nächsten 5-10 Jahren verloren gehen werden.
    Die Krise wird diesen Trend beschleunigen.
    Die Unternehmen werden alle Überkapazitäten, unprduktive Zeige usw. abbauen.
    Dies alles wäre auch ohne die „Krise“ gekommen, es läuft jetzt nur schneller ab.
    Das grundlegende Problem sind die nicht mehr rückzahlbaren Schulden.
    Diese Schulden müssen „verschwinden“, egal wie, oder die Welt wird keine Zukunft haben.
    Wie Dalio richtig beschreibt, enden die Kondratscheff-Zyklen 2021.
    Da die „Führer“ der Welt wenig Weisheit besitzen, werden sie den Übergang in eine neue Weltordnung nicht in einem friedlichen Interessensausgleich regeln, dazu ist die UN unfähig, sie werden einfach Nichts tun, wie immer, blind in die Katastrophe laufen.
    Wo sind die Antworten der AfD auf diese Herausforderungen?

  18. Das ist mir doch egal – ob es dem Mittelstand an den Kragen geht.
    Viel wichtiger ist, dass es mir nicht an den Kragen geht – wenn andere die Krise nicht überstehen können, haben sie ganz einfach Pech gehabt!
    Ernsthaft – der Mittelstand ist nur ein kleines Rädchen im Staatsgetriebe – die Menschen, die dafür sorgen, dass der Mittelstand funktioniert, haben, wie immer das (unternehmerische) Risiko zu tragen. Und als Folge dessen, wird dann ein ganzes Volk von der Politik ausgeplündert bis keiner mehr was hat – bis auf Politiker, die ihre Pfründe gut gesichert haben!

  19. Die „neue Weltordnung“ wird keine Demokratische sein.
    Es werden sehr tiefe Einschitte in das Leben jedes einzelnen erforderlich werden, die in einem demokratischen System nicht durchsetzbar sind.
    Wie schon Oswald Spengler schrieb, nach dem Ende der Demokratie kommt immer ein Cäsarismus.

  20. und die beste Kanzlerin, die Deutschland je hatte, befördert das.

    Der deusche Mittelstand ist innovativ und bringt die Forschungsergebnisse und Erfindungen, er zahlt Steuern im Inland und SV-Beiträge, er schafft Ausbildungs- und Arbeitsplätze, er fördert kleine Vereine, lokale Kunst und Kultur und den lokalen Sport….

    Wer Deutschlands Volkswirtschaft vernichten will – muss den Mittelstand vernichten!

  21. Mein Bekanntenkreis ist im Mittelstand angesiedelt. Und die finden die allgemeine derzeitige Entwicklung gut und juchzen wenn die Raute auf dem TV-Bildschirm erscheint. Kann also nicht so schlimm werden. Wenn dann nach den 3 Jahren wieder Wahlen sind, wer wird dann wohl gewählt werden ? Merkel, Habeck, Lindner, Ramelow, Söder ! Wetten ?

    In meinem Bekanntenkreis fällt es nicht auf, das sich die CDU mittlerweile zu einer sozialistischen Partei (zumindest dem Anschein nach) entwickelt hat. Und zwar im gleichen Zeitraum in dem immer klarer wird was auf uns zu kommt. Zufall ? Und die Enteignungsphantasien von SPD und Konsorten ? Und die Ergüsse eines Habeck zu Wirtschaftsfragen ? Oder ein Kretschmann, der von Armut für viele redet. Alles Zufall ? Die wissen schon ganz genau was uns erwartet und wollen ihre Haut retten. Und was ist das Beste ? Sie schaffen es auch noch, die Bevölkerung jubelt dazu.

  22. Es gibt trotz aller Krise ,in Deutschland immer noch Oasen und Inseln des Glücks, im Asylforderer-Heim wird erst mal ausgeschlafen, man hat Vollversorgung, Krankenversorgung ,völlig Sorgenfrei in den Tag hineinleben, der ungläubige Kuffar, der um seine Existenz bangt wird es schon richten. In der Neubauwohnung oder Haus, die einzige Sorge mit 4 Frauen und 24 Kindern, oder weniger ist 5 mal am Tag zu beten, zu Essen und zu trinken und weitere Kinder machen. Dieser ungläubige Kuffar ist nämlich als Diener und Versorger gerade gut genug.
    Ebenfalls brauchen sich die Politiker die das Chaos angerichtet haben auch keine Sorgen zu machen, die 18 Millionen Deppen, die durch ihre Hände Arbeit den Laden aufrecht erhalten und die ihren eigenen Henker auch noch wählen werden es schon „schaffen“.

  23. Mit den importierten Fachkräften werden wir die Krise spielend überwinden!
    Dank sei Dir, GröMaZ (Größte Mutti aller Zeiten)

  24. Sorry -last den Mittelstand ruhig bluten und Pleite geben.Ich hab jahrelang für den gekämpft ,erst CDU / FDP treu, jetzt AfD.
    Die sind schwächer organisiert als Dauerstudenten und Co, und lassen sich alles gefallen.
    Selber Schuld, nicht Pech gehabt.
    Ich sehne die Wirtschaftskrise sogar herbei…haha

  25. man wird versuchen, die Enteignung so lange wie möglich SCHLEICHEND zu gestalten: über langsam ansteigende steuern an allen Ecken, Inflation usw. Harte Enteignungen würden einige Schlafschafe aufwecken

  26. Umverteilung an sich schafft kein Wachstum, keinen Zuwachs an Produktivität und keinen Wohlstand. Erst recht keine staatlich verordnete und organisierte Umverteilung. Der Staat kann gar nicht wissen welche Projekte und Unternehmen (in Zukunft) erfolgreich sein werden. Der gute Ray ist ein Vertreter der Linken in den USA.

  27. Jo mei, mein Mitleid mit dem deutschen Michel ist sehr sehr klein geworden in den letzten Jahren.
    Wer Jahrzehnte gegen jeden gesunden Menschenverstand handelt und wählt, der verdients halt nicht besser.

  28. Topflappen 16. April 2020 at 11:34; Geht nicht, in irgendnem Gesetz steht, dass es nicht mehr wie 3 Steuersätze geben darf und die haben wir aktuell. Der dritte Satz ist auf private Mieten, private Verkäufe, usw fällig nämlich 0%. Wobei man fast jedes Gesetz mit entsprechender Mehrheit ändern kann, Grade Steuergesetze werden bald stündlich geändert, was dazu führt, dass das winzige Deutschland mit grade mal 1% der Weltbevölkerung wenigstens 1/3 der Steuerliteratur der Welt veröffentlicht.

    erich-m 16. April 2020 at 12:02; Da hast du aber was ganz wesentliches missverstanden. Nämlich dass sich das bloss auf die Industrie bezieht, welche zwar den grossteil der Export(theorie)gewinne generiert, aber lediglich rund 10% der deutschen Arbeitnehmer beschäftigt. Handwerk, Handel, Gesundheit, Verwaltung, Gastronomie, Urproduktion, sonstige Dienstleistungen ist davon so gut wie unbeeinflusst. Ausserdem war von bloss 10% die Rede. Und auch diese Zahl darf man getrost sehr bezweifeln, schliesslich lohnt sich Automation nur bei Riesenstückzahlen, die immer gleich produziert werden. Dabei gings wohl eher darum, den Mitarbeitern
    Lohnzurückhaltung aufzunötigen. Genauso dieses IoT, das wird zwar derzeit propagiert, ist aber ein enormes Sicherheitsrisiko. Ich arbeite lange genug mit elektronisch gesteuerten Maschinen um zu wissen, dass die Dinger bei dem kleinsten Defekt einfach stehen, Die mechanische Maschine kann dagegen mit recht geringem Aufwand wieder zum Laufen gebracht werden. Häufig innerhalb nem halben Tag. Elektronik dagegen, selbst wenns ein simpler Fehler sein sollte, ist aufgrund der Vielfalt der Bauteile wenigstens mit Warten auf die bestellten Teile unterhalb ner halben Woche nicht zu machen. DIe gewaltigen Kosten kommen dazu.

    Gauckler 16. April 2020 at 12:48; Ich glaube nicht, dass die nächsten Wahlen deine Meinung bestätigen.
    Leider kann ich mir vorstellen, dass viele auf die Parolen der Grünen reinfallen

  29. Ach was wir bekommen weitere Fachkräfte die schon seit Generationen jeden 2 Tag unter die Motorhaube ihrer Fahrzeuge gucken. Vielen von uns ist vielleicht schleierhaft wie man damit seinen Lebensunterhalt verdient aber es scheint zu Funktionieren.

  30. In der gegenwärtigen Situation pessimistisch bezüglich der Krisenfestigkeit der Staaten, ihrer Bündnisse und der Wirtschaft zu sein, bedarf wahrlich nicht großer Prognosefähigkeit.

  31. Topflappen 16. April 2020 at 11:34
    pro afd fan 16. April 2020 at 11:12

    Ganz einfach ein dritten Steuersatz bei der Mehrwertsteuer einführen. Alle Dienstleistungen die ausschließlich über das Internet abgewickelt wedren unterliegen einem Mwst.-Satz von 29%.
    Wenn das nicht reicht 39%….

    Ist ja nicht einzusehen, weshalb die Internet-Zombies die gesamte Struktur in den Innenstädten kaputt machen…
    ————————-
    Deine „Internet-Zombies“ könnten aufgrund Niedrigstlöhnen gezwungen sein online das günstigste Angebot zu suchen weil sie für den Kühlschrank mal nicht eben bei Saturn 90€ mehr ausgeben können.
    Auch ist es Frage des Geschmackes und der Exklusivität, ob man den 1000sten Standart Gegenstand in der „Innenstadt-Struktur“ Kauft oder exklusivere, die nicht in jedem zweiten Haushalt der Stadt Vorzufinden sind im Netz.
    Auch spielt es eine Rolle, ob man ein Auto Z.B. zum Transport sperriger Güter besitzt.

    Allem voran spült, weiß nicht ob der Artikel es falsch vermittelt, die aktuelle Situation der geschlossenen Läden in der „Innenstadt-Struktur“ Unternehmern wie J.Bezos die Millionen in die Kassen.

    Fazit: Tante Emma hat Auswahl wie ein Laden in der DDR, das Internet bietet fast unbegrenzte Varianten. Das stärkt die Konkurrenz in der Wirtschaft, sichert Arbeitsplätze, hilft sich von der Masse abzuheben und verhindert letztendlich die Selektion (Vorauswahl der Waren) durch einige wenige BigPlayer.

    Bevor man also irgendeine dumme Pamphlete über „Internet-Zombies“ in die Tasten hämmert und ins Netz stellt, sollte man sich schonmal die Mühe machen und versuchen zu verstehen, weshalb die Leute mit wachsender Begeisterung ihre Anschaffungen im Netz tätigen.

  32. Mal so nebenbei..ich bin glücklicher Amazon -Aktionär..,dass seid über 2 Jahren…Deswegen weil Menschen wie Du das Internet hochjublen und mittlerweile fast JEDER bei Alexa-Dingsbums ganz niedlich einkauft und den kompletten Einzelhandel niederwalzt.
    Was die minderbegabten Menschen aber nicht erkennen( wollen) ist die Tatsache, dass wenn es kein Eintelhandel mehr gibt, wohl ein Monopol ensteht, bzw schon in gewissen Maaße besteht. Was für niedliche Auswirkungen das wohl für die Endpreise haben wird. Da zahlt denn der Hochbegabte auf einmal 190€ mehr als bei Großketten, solange sie noch überhaupt existend sind.
    Mal abgesehen das ja auch so etwas wie ein Infrastruktur in den Städten anliegt, die auch unterhalten werden muss. Wer zahlt die denn, wenn keine Gewerbemieter mehr vorhanden sind… Schon mal daran gedacht? Ich will den Internethandel ja nicht „verbieten“ , aber irgendwo muss ja auch Waffengleichheit herrschen. Wer individuelle Produkte erwerben will, kann die ja haben, aber für 29% Mwst.

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