Die vollkommen konsequenzlose Einwanderung

Paul Ronzheimer (Bild): Ich bin stolz auf Deutschlands Menschlichkeit

Von CANTALOOP | Bekannt ist: kaum ein Bericht, Kommentar (Paul Ronzheimer, BILD: „Ich bin stolz auf Deutschlands Menschlichkeit“) oder auch eine TV-Sendung beschäftigt sich innerhalb des noch immer allgegenwärtigen „Flüchtlings“-Themas auch nur annähernd mit dessen ökonomischen Folgen oder Gefahren.

Unisono wird in Reportage und Feuilleton ignoriert, was für jeden Bürger längst offensichtlich ist. Über tatsächliche Kosten und vor allem Risiken schweigt man sich beharrlich aus. Solch eine Art der Nachrichtenübermittlung einseitig zu nennen, wäre wohl noch gelinde ausgedrückt. In keinem anderen gesellschaftlichen Bereich wird derart kolportiert, ohne dass dies auch nur die geringsten Folgen für die zumeist staatlich gemästeten System-Medien hat.

Auch wenn zu Corona-Zeiten aktuell andere Prioritäten im Land gesetzt werden, so ist es doch unübersehbar, in welch missliche Lage sich weite Teile der Berichterstattung zwischenzeitlich manövriert haben. Und, was noch viel schlimmer ist, selbst wenn diese jetzt zugeben würden, manche Aspekte der zum Teil völlig aus dem Ruder laufenden Zuwanderung möglicherweise nicht kritisch genug betrachtet zu haben, wären sie sofort dem Vorwurf der Menschenfeindlichkeit ausgesetzt.

Diesbezüglich eine Risikoabwägung oder dialektische Analyse vorzunehmen, ist bekanntlich noch nicht einmal im Traum denkbar. Wir wissen es längst – der Satz „aber es geht doch um Menschen“ ist das moralische Kreuz-Ass in der gesamten Flüchtlings-Debatte. Und beendet gleichsam jedwede Diskussion darüber zuverlässig.

Es ist ungefähr so, als ob man gutes Geld in ein schwarzes Loch kippt. Hierzulande kostet ein einziger, unbegleiteter Schutzsuchender bis zu 6000 Euro im Monat. Damit könnte man in dessen Heimat nahezu die gesamte Sippe, inklusive des Dorfchefs unterhalten. Eine geradezu groteske Verschwendung von mühsam erwirtschafteten Ressourcen, die ganz sicher keiner seriösen, vernunftbegabten und betriebswirtschaftlichen Untersuchung standhalten würde.

Weshalb auch – es geht ja schließlich um „Menschen“ – und da dürfen schnöde finanzielle Kriterien oder auch gesundheitliche Wagnisse keine Rolle spielen. Auch nicht während der größten sich anbahnenden Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten. Selbst dann, wenn man behördlicherseits dazu überginge, sämtliche „Jugendliche“ auf Lesbos mit einem Lear-Jet abzuholen, gäbe es ganz sicher noch genug linke Aktivisten und „Menschenrechtler“, die dies befürworten würden.

An dieser Stelle muss einmal mehr der Wirtschaftswissenschaftler und Sozialtheoretiker Thomas Sowell zitiert werden, nach dessen Auffassung, „Aktivismus eine Möglichkeit für nutzlose Menschen ist, sich wichtig zu fühlen, auch wenn die Folgen ihres Aktivismus kontraproduktiv für all diejenigen sind, denen sie zu helfen behaupten und dem Gefüge der Gesellschaft als Ganzes schaden.“

Eine sicherlich begründete These. Schließlich ist bekannt, dass insbesondere Linke und Grüne dazu neigen, das Elend künstlich aufzublasen, das sie angeblich verhindern. Sie sind aber komplett betriebsblind für jenes, das sie verursachen. Und solange ihr Handeln derart konsequenzlos bleibt, wie oben beschrieben, kann sich hierzulande nichts zum Positiven verändern. Weder für die kulturfremden „Flüchtlinge“ – noch für die indigenen Bürger.