Umweltorganisationen, NGOs und DUH widerlegt

Steigende Schadstoffe in Städten trotz geringen Corona-Verkehrs

Von CANTALOOP | Was viele Bürger schon lange vermutet hatten, bekommt nun endlich eine Bestätigung: Trotz Dieselfahrverboten und der signifikanten Verkehrsberuhigung durch die Corona-Krise werden die in der Luft gemessenen Feinstaub-Werte aktuell nicht etwa geringer – sondern genau das Gegenteil ist der Fall. Was wiederum den Schluss nahelegt, dass sämtliche Umweltorganisationen, NGOs und vor allem die deutsche Umwelthilfe (DUH) mit ihrer Annahme, dass hauptsächlich Dieselmotoren ursächlich für steigende Schadstoffbelastungen in Großstädten wären, offensichtlich falsch liegen.

Ein FDP-Mann bringt es im Nordkurier auf den Punkt:

Dies lässt einzig den Schluss zu, dass die Luftbelastungen durch Verbrennungsmotoren einen geringeren Einfluss haben als bisher angenommen“, sagte der FDP-Landesvorsitzende René Domke in Schwerin dazu. Er forderte, dass die Zukunft der Verbrennungsmotoren nach dem bekannt werden dieser Zahlen wieder sachlich geführt werden müsse. Hysterie, die von der oft für Fahrverbote klagenden Deutschen Umwelthilfe und anderen Organisationen ausgehe, müsse der Vergangenheit angehören. „Korrelation gebrochen, Kausalität eindeutig widerlegt. Jede weitere Diskussion über Fahrverbote angesichts dieser unleugbaren Faktenlage erübrigt sich gänzlich“, sagte Domke.“

Der Chef des Umweltbundesamtes, Dirk Messner, warnt jedoch vor Schnellschüssen. Auch wenn beispielsweise in Mecklenburg-Vorpommern, Neubrandenburg und selbst in Stuttgart die Luftqualität trotz deutlich reduzierter Industrie- und Autoabgase schlechter geworden ist, würde er vor allzu „voreiligen Schlüssen“ dringend mahnen. Wir erinnern uns; just dieses Amt (Uba) empfahl noch vor nicht allzu langer Zeit ein komplettes bundeseinheitliches Tempolimit von 30 km/h innerorts, um Schadstoffbelastungen zu begrenzen.

Soviel zur Glaubwürdigkeit von Behörden, deren Gründlichkeit und Sorgfalt uns Bürgern stets ein Garant für verantwortungsvolles institutionelles Handeln darstellte. Heute sind sie nichts anderes als eine Zweigstelle der Grünen im Amtsgewand geworden. Mit ebenso radikalen, wie unnützen Forderungen.

Typischer Leserbrief.

Für die FDP ist der Fall indessen klar. Die von linksgrüner Seite erhobenen Forderungen nach Reduzierung bzw. Abschaffung des Pkw-Individualverkehrs seien damit passé. Tatsächliche Experten vermuten hinter den erhöhten Stickoxid- und Feinstaubwerten schon seit längerem Umweltphänomene wie beispielsweise Saharastaub, dessen Aufkommen in der Tat von anderen Faktoren abhängt als von Dieselabgasen und „Klimaerwärmung“. Erfreulicherweise hat auch die AfD diese Entwicklung bereits kommentiert.