Von TORSTEN GROß | Vor 87 Jahren, am 5. April 1933, unterzeichnete der damalige US-Präsident Franklin D. Roosevelt die Executive Order (EO) 6102. Mit dieser Anordnung wurde der Besitz von Goldmünzen, Goldbarren und Goldzertifikaten durch Personen, Gesellschaften, Vereinigungen und Firmen auf dem Gebiet der Vereinigten Staaten ab dem 1. Mai 1933 verboten. Alles Gold in privater Hand musste innerhalb von 14 Tagen bei staatlichen Annahmestellen abgegeben werden, die dafür einen amtlich festgelegten Preis von 20,67 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm) bezahlten.

Von der Verfügung ausgenommen blieb Gold, das in Industrie, Kunst oder Handwerk Verwendung fand. Außerdem gab es eine Freigrenze für Goldmünzen und Goldzertifikate in Höhe von 100 Dollar, was inflationsbereinigt einem Gegenwartswert von rund 1.970 US-Dollar entspricht. Die Freigrenze hatte zur Folge, dass der größte Teil der amerikanischen Bevölkerung nicht von dem Verbot betroffen war und es deshalb kaum öffentlichen Widerstand gegen die Präsidentenverfügung gab.

Wer gegen die Verordnung verstieß und sein Gold trotz Verpflichtung nicht an den Staat verkaufte, musste mit einer Geldstrafe von bis zu 10.000 US-Dollar (nach heutigem Wert rund 200.000 Dollar) bzw. einer Haftstrafe rechnen, die in schweren Fällen zehn Jahre betragen konnte. Gold im Wert von über Einhundert Dollar (beim festgelegten Ankaufspreis von 20,67 Dollar also etwa 5 Unzen), welches die Polizei bei Durchsuchungen sicherstellte, wurde entschädigungslos beschlagnahmt.

Trotz der hohen Strafandrohung gab es allerdings nur selten Razzien in Privathäusern, um illegale Goldbestände aufzuspüren, zumal es dafür eines richterlichen Beschlusses bedurfte. Die Polizei konzentrierte sich stattdessen auf Tresore und Schließfächer in Banken, die nur im Beisein eines Beamten der Bundessteuerbehörde geöffnet werden durften. War hier privates Gold gelagert, das über die Freimenge hinausging, wurde das Edelmetall konfisziert und die Besitzer juristisch zur Verantwortung gezogen.

Die EO 6102 diente nicht wie gemeinhin angenommen dem Zweck, privaten Goldbesitz einzuschränken, sondern sollte den Goldbestand der amerikanischen Notenbank aufstocken.

Die sah sich mit dem Problem konfrontiert, die Geldmenge erhöhen zu müssen, um die Folgen der durch den Börsencrash vom Oktober 1929 ausgelösten Weltwirtschaftskrise zu bekämpfen, deren Volumen aber an den Goldbestand geknüpft war. Der Federal Reserve Act sah vor, dass alle ausgegebenen Banknoten zu 40 Prozent mit Gold besichert sein mussten (Goldstandard). Um in der Rezession handlungsfähig zu bleiben, ohne diese Vorgabe zu verletzen und damit eine Inflation heraufzubeschwören, wurden private Goldbesitzer von der Regierung praktisch beraubt, um der Zentralbank die erforderlichen Goldreserven zur Verfügung stellen zu können. Die EO 6102 läutete zugleich den Anfang vom Ende des Goldstandards in den USA ein.

Bereits wenige Wochen vor Inkrafttreten der präsidialen Verordnung hatte die Regierung den Banken untersagt, Gold ins Ausland zu exportieren oder Privatleuten zu den damals geltenden Marktpreisen abzukaufen. Am 31. Januar 1934 hob die Regierung den staatlichen Abnahmepreis für Gold auf 35,00 US-Dollar je Feinunze an. Diese Erhöhung diente weniger dem Zweck, Besitzer kleinerer Goldmengen zu motivieren, ihren Bestand an den Staat zu veräußern. Viel wichtiger war, dass durch die Maßnahme der Goldwert in der Bilanz der Fed über Nacht um 69 Prozent stieg und so der Spielraum, neues Geld zu drucken, um die wirtschaftliche Depression zu bekämpfen, entsprechend erweitert wurde.

Es war US-Präsident Richard Nixon, der dem Goldstandard knapp 40 Jahre später endgültig den Garaus machte. Am 15. August 1971 hob Nixon die Goldbindung des US-Dollar und damit den Goldstandard auf. Hintergrund war der rasant wachsende Welthandel, der den teilweise goldgedeckten Dollar als Ankerwährung überforderte, aber auch die hohen Kosten des Vietnamkrieges, der die Vereinigten Staaten auch finanziell stark belastete. Nixon versprach seinen Landsleuten, dass der Dollar nach dem Ende des Goldstandards seinen Wert behalten werde. Das hingegen erwies sich als falsch. Nach dem amtlichen Verbraucherindex hat der US-Dollar seit 1971 mehr als 80 Prozent seiner Kaufkraft eingebüßt. Das spiegelt sich auch im Goldpreis wieder, der von 35 Dollar auf aktuell 1.650 Dollar anstieg, ein Zuwachs um mehr als 4.600 Prozent!

Dieser kleine historische Abriss sollte deutlich gemacht haben, dass der Goldstandard, den einige Ökonomen als Königsweg für die Neuordnung unseres auf Schulden gebauten Finanzwesens propagieren, keineswegs gleichbedeutend mit dem Paradies auf Erden für alle privaten Goldbesitzer sein dürfte. Wenn der Staat in Krisenzeiten wie beispielsweise der aktuellen Virus-Epidemie unerwartet viel Geld benötigte, würden die Verantwortlichen sehr schnell wieder auf die Idee verfallen, privates Gold zu enteignen, um ihre finanziellen Spielräume zu erweitern. Doch auch ohne Goldstandard dürfen Edelmetallbesitzer nicht der Illusion erliegen, dass sie im Falle eines Systemcrashs, den Experten wie Max Otte und Markus Krall schon in absehbarer Zeit erwarten, ungeschoren davonkommen werden.

Es muss deshalb nicht die beste Idee sein, seine Reichtümer dem Schließfach einer Bank anzuvertrauen. Auch das kann man aus den Erfahrungen der frühen dreißiger Jahre des vorigen Jahrhunderts lernen.

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(Dieser Beitrag ist zuerst bei KOPP Report erschienen).

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59 KOMMENTARE

  1. Gerade wurde für die Coronapandemie von der Europäischen Zentralbank 750 Milliarden gedruckt.
    Das ist so als ob Gold mit Blei verdünnt wird. Der kleine Unterschied. Blei hat einen Pries. Papier ist halt Geduldig, wie der Mensch dessen Erspartes verdünnt wird.

  2. Wer Banken vertraut, hat die Kontrolle über sein Leben verloren. Letzter Knall: Zypern!
    Tür zu Kohle weg. Es sei denn man gehört zu den Privilegierten Eliten. Die haben ganz kurz vorher noch Millionen verschoben.
    Sicher kann hier jeder sein Schärfleine mit Bank- Geschichten dazugeben

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    Der Euro ist nur wertloses Klopapier.
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    Weißes Klopapier könnte ebenfalls die neue Währung werden. Auf Klopapier setzen wir das Vertrauen, das es uns den Arxxx abwischt.. so funktioniert der Euro..

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    Bundesbank: Euro ist bedruckte Baumwolle
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    Bundesbank Chef Jens Weidmann:  „Gold ist der zeitlose Klassiker in seiner Funktion als Tausch-, Zahlungs- und Wertaufbewahrungsmittel. – Heutiges Geld ist durch keinerlei Sachwerte mehr gedeckt. Banknoten sind bedrucktes Papier, der Euro ist bedruckte Baumwolle.“
     .
    Geld ist durch keinerlei Sachwerte mehr gedeckt
    .
    In Kurzform: Heutiges Geld ist durch keinerlei Sachwerte mehr gedeckt. Banknoten sind bedrucktes Papier – die Kenner unter Ihnen wissen, dass es sich im Fall des Euro eigentlich um Baumwolle handelt –, Münzen sind geprägtes Metall.
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    Notenbanken schaffen Geld, indem sie Geschäftsbanken gegen Sicherheiten Kredite gewähren oder ihnen Aktiva wie zum Beispiel Anleihen abkaufen. Die Finanzkraft einer Notenbank ist dabei prinzipiell unbegrenzt, da sich eine Notenbank das Geld, das sie vergibt oder mit dem sie bezahlt vorher nicht etwa beschaffen muss, sondern es quasi aus dem Nichts erschaffen kann.
    .
    https://www.mmnews.de/wirtschaft/10438-esm-der-ganz-grosse-coup

  4. Wer kennt die 3-Speichen-Regel? Niemand. Die Juden wenden sie ständig an und sie geht folgendermassen: Das Vermögen soll man in Aktien, Gold und Immobilien anlegen. Alle drei sind Sachwerte. Es gibt also keine „Counterparty“ (Gegenpartei), die ausfallen kann.

    Wenn die Märkte crashen wird Gold massiv steigen, die Aktien und Immobilienmärkte um bis zu 90% fallen.

  5. .
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    Die Briten können sie glücklich schätzen für so ein EU-Dreckshaufen nicht mehr zu bezahlen zu müssen.
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    Alle EU-Staaten sind im zwei oder dreistelligen Milliarden- oder gar Billionen-Bereich verschuldet und sie denken darüber nach neue Habenichts-Shithols wie Albanien und Nordmazedonien aufzunehmen. Daran sieht man doch wie perfide und entartet diese EU-Diktatur ist..
    .
    .
    Schuldenuhr Europas
    .
    https://www.smava.de/eurozone-schulden-uhr/

  6. „Es muss deshalb nicht die beste Idee sein, seine Reichtümer dem Schließfach einer Bank anzuvertrauen. Auch das kann man aus den Erfahrungen der frühen dreißiger Jahre des vorigen Jahrhunderts lernen.“
    —————————————————–
    Ah ja? Wo dann also? In Schließfächern von Goldhändlern außerhalb des Bankensektors? Warum sollten die vom Staat, der enteignen will, nicht gefunden werden?
    In einem Schließfach im Ausland? Da ist es weit weg. Ob der Verwahrer seriös ist? Und ob nicht die dortigen Regierungen auch enteignen werden? Ist ja nicht nur die deutsche Wirtschaft, die betroffen ist.
    Zu hause? Da freuen sich die Einbrecher. Und wenn man’s versichern wollte, müßte man der Versicherung angeben, daß man welches hat (und wieviel). An diese Informationen könnte dann auch der Staat gelangen.
    Aus meiner Sicht kann es in der jetzigen Situation eine 100%ige Sicherheit gegen alle Risiken nicht geben, und ein Bankschließfach in der Nähe halte ich immer noch für eine vertretbare Option.

  7. Eistee
    10. April 2020 at 12:20
    ++++

    Ja, was machst Du dann, wenn eine Bank im fernen Ausland Dein Vermögen verwaltet und Du plötzlich merkst, dass es diese Bank auf einmal gar nicht mehr gibt?

  8. Sicher will die EZB alle Corona-Folgen mit mehr Geld lösen. Doch neues Geld drucken bringt nichts. Eine Inflation ist damit unvermeidlich.

  9. Schließfächer öffnen wird der Staat erst als eines der letzten Mittel machen. Viel zu wenige Deutsche horten Gold. Vorher geht man an die Konten, erhöht Steuern oder die Schulden.

  10. Gold verwahrt man am besten auf (oder im) eigenen Grund & Boden.
    Soll ja sogar Länder geben, die sind so bekloppt, daß sie ihr Gold in den VSA einlagern lassen…

  11. Gold ist Geld (Silber, sehr stark gestiegen, mittlerweile auch) und das in jeder Währung. Dank des geringen Volumen auch gut zu transportieren, oder zu verstecken. Was soll man auch sonst mit dem Geld machen? Klopapier kaufen?

  12. Vortex 10. April 2020 at 13:05
    Gold verwahrt man am besten auf (oder im) eigenen Grund & Boden.
    ————————
    Sehr praktisch. Dann kommen wir morgen nacht mal mit ’nem Metalldetektor vorbei. Werden ja nicht mehrere Hektar abzusuchen sein. Und ins Haus müssen wir auch nicht. 🙂

  13. Buck1968 10. April 2020 at 11:58

    Wer kennt die 3-Speichen-Regel? Niemand. Die Juden wenden sie ständig an und sie geht folgendermassen: Das Vermögen soll man in Aktien, Gold und Immobilien anlegen. Alle drei sind Sachwerte. Es gibt also keine „Counterparty“ (Gegenpartei), die ausfallen kann.
    Wenn die Märkte crashen wird Gold massiv steigen, die Aktien und Immobilienmärkte um bis zu 90% fallen.
    ————————————-
    Hast ja gelesen, was der Artikel zu Goldenteignung schreibt.
    Gold kann verboten und enteignet werden, Aktien können fallen, Immobilien können mit Zwangshypothek beliehen und enteignet werden oder auch im Wert fallen.
    Sicher ist leider gar nichts. Trotzdem finde ich diese 3-Speichen-Regel gut. Wobei ich mir Immobilien nicht leisten kann. Und wer eine Immobilie gekauft hat, hat danach meistens erstmal die Kredite zu bedienen. Viel Spielraum für weitere Anlangen wird dann nicht sein.

  14. eule54 10. April 2020 at 12:27
    Ja, was machst Du dann, wenn eine Bank im fernen Ausland Dein Vermögen verwaltet und Du plötzlich merkst, dass es diese Bank auf einmal gar nicht mehr gibt?
    ————————–
    Tja, dann würde man ziemlich dumm gucken, was? Bei manchen Leuten, die sich für besonders schlau hielten, wäre man dann ja gern dabei. 🙂

  15. Wenn man nicht viel auf die Seite packen kann , so wie Familien Väter mit Handwerkerjob
    Bietet sich Silber an .
    Das ist zwar höheren Schwankungen ausgesetzt.
    Behält aber immer einen Wert.

  16. Währungen im Falle eines Total-System-Crashs:

    Blei

    Zigaretten
    Spirituosen
    Kaffee
    Schokolade

    Silber

    Anbieten gewisser Dienstleistungen (ansprechendes Äusseres eventuell von Vorteil, Zähne sollten weitgehend komplett sein)

    Gold kann nach dem Reset sehr hilfreich sein. Das weiss aber niemand so genau. Wer es extern aufbewahren lässt, kann es auch gleich in einer Parterre-Wohnung aussen auf die Fensterbank legen.

    Ob es wirklich einen totalen Zusammenbruch geben wird, hängt davon ab, ob sie es wollen. Die bisher aufgerufenen Summen sind zwar fast unvorstellbar hoch, aber zu verkraften, wenn man entsprechend viel Privatvermögen einzieht. Der Corona-Soli kommt auch.

    Eine Ausdünnung von Zombie-Banken und -Unternehmen, Ich- und Isch-AGs, Friseuren, Bäckern, die nichts backen, Homöopathen, Dolmetschern, Soziologen, Psychologen, Experten aller Art etc. muss für die Gesamtgesellschaft nicht unbedingt von Schaden sein.

  17. Da ich Gitarre spiele habe ich mir schon im letzten Jahr zwei hochwertige Gitarren gekauft. Da hab ich 5.000 Euro locker untergebracht. Und einen gewissen Wert behalten die beiden auch, nicht wie beim Auto, wenn es nicht ein Oldtimer ist.

  18. Kieler1 10. April 2020 at 13:27
    Wenn man nicht viel auf die Seite packen kann , so wie Familien Väter mit Handwerkerjob
    Bietet sich Silber an .
    Das ist zwar höheren Schwankungen ausgesetzt. Behält aber immer einen Wert.
    ——————————-
    Silber ist sicher nicht schlecht. Wiegt aber 15 KG pro 10.000 EUR. Muß man erstmal sicher lagern können.
    Zur Zeit ist auch ein Problem, überhaupt Edelmetalle zu bekommen. Wegen Corona haben die Ladengeschäfte der Goldhändler zu, auch die verarbeitenden Unternehmen arbeiten nicht. Also auch über online bekommt man soweit ich sehe derzeit nichts, zumindest nicht direkt physisch, eher Schuldscheine.
    Also das wird jetzt schwierig. Geschickt eingefädelt …

  19. Es wird jetzt im Frühjahr oder Sommer interessant, ob die Weltwirtschaft wieder anspringt. Wenn nicht, gehen wir ganz anderen Zeiten entgegen, in denen man sich um Gold und Silber wenig Gedanken machen wird.

  20. Eistee
    10. April 2020 at 13:09
    Vortex 10. April 2020 at 13:05
    Gold verwahrt man am besten auf (oder im) eigenen Grund & Boden.
    ————————
    Sehr praktisch. Dann kommen wir morgen nacht mal mit ’nem Metalldetektor vorbei. Werden ja nicht mehrere Hektar abzusuchen sein. Und ins Haus müssen wir auch nicht. ?
    —————–
    Das könnte schwierig werden, da ein Allround-Metalldetektor der Spitzenklasse eine Münze mittlerer Größe etwa in 20 cm Tiefe findet, ein Hufeisen etwa in 35 cm Tiefe.
    So gut sind die Dinger also nicht. Viel Spass beim Suchen.

  21. Edelmetalle sind immer ein sicherer Hafen, jedoch sollte man darauf achten das man sein Edelmetall in anonymen Tafelgeschäften erwirbt, oder über private Tauschbörsen. Beides ist legal.
    Desweiteren kann man Edelmetalle im nahen Ausland und über „Strohmänner“ erwerben.
    Alles vollkommen legal.
    Trotz Goldverbotes fand dennoch ein reger Markt mit dem Edelmetall statt.
    Nur Gold ist Geld, alles andere ist Kredit.
    J.P. Morgan

  22. Jedem sollte klar sein das eine ständig steigende Geldmenge auf Dauer nicht gut gehen kann.
    Jedem sollte zudem klar sein das Geld nur bunt bedrucktes Papier ist das lediglich auf dem Vertrauen der Bürger basiert/funktioniert.

    Die Zeit der natürlich limitierten Sachwerte ist längst angebrochen.

    Jeder auch wenn er noch so wenig zur Verfügung hat, kann eine eigene Vorsorge schaffen.
    Ein Beispiel, Silber ist im Vergleich zu Gold absolut unterbewertet.
    1 Unze Silber als differenzbesteuerte Münze kostet bis vor kurzem knapp 19€.
    Silber hat enormes Potenzial.
    Wenn sich die Lage wieder beruhigt hat, kann auch derjenige mit ganz klrinem Budget Vorsorge treffen.

  23. Sammelsurium:
    – Nachricht: Münze Österreich (Hersteller des Wiener Philharmonikers) hat Lieferschwierigkeiten, fünf Wochen Lieferverzögerung auf bereits bezahlte Ware
    – Zum Artikel: Daß man Gold nicht im Schließfach einer Bank lagert, dürfte spätestens seit der Zypernkrise (Eurokrise) klar sein, da dort auch Kunden in Bedrängnis gerieten. Man muß es im eigenen Zugriff lagern und zwar so, daß es einbruchssicher ist. Dann kann auch eine Hausdurchsuchung einen nicht schrecken. Solange man Gold nicht riechen kann können die Schergen auch keine Goldschnüffelhunde zur Hausduchsuchung mitbringen. Man könnte es einmauern oder hinter Kacheln verstecken. Außerdem braucht es für eine HD immer einen Anfangsverdacht. Das mag jetzt paranoid klingen, aber wenn man auf dem Weg zum anonymen Tafelgeschäft den Flugmodus des Mobiltelefons aktiviert, ist man vor eventuellem Tracking geschützt. Bleibt bei Autofahrern, mit dem eigenen Kennzeichen vor dem Laden des Goldhändlers gesehen zu werden. Also immer 200m entfernt parken. Und für ÖPNV-Nutzer: Wer eine Monatskarte hat und die bei Bussen im Lesegerät einscannen muß, dann könnte auch der momentane Standort des Busses zusammen mit der Abonummer und damit der Identität des Fahrgastes gespeichert werden. Wenn dieser Siffstaat je auf die Idee kommen sollte, diese Daten zusammenzuführen, wäre das zwar noch kein Beweis für den Goldkauf, aber der gewünschte Anfangsverdacht für die Hausdurchsuchung.
    – Es gab auch in Deutschland in den 20er Jahren Goldverbote und dann nochmal ab 1936. Es wäre interessant, zu erfahren, ob und wie das in Deutschland umgesetzt wurde. Insbesondere die Goldmünzen aus dem Kaiserreich mit 5, 10 und 20 Mark dürften nämlich gerade nicht eingesammelt worden sein, die verschwanden schon 1914 aus dem Umlauf. Und: Die USA sind schon wegen der riesigen Fläche mit Deutschland nicht vergleichbar.

    Fazit: Selbst wenn ein Goldverbot in Merkeldeutschland käme, müßte man unheimlich blöde sein, das Gold dem Staat auszuliefern. Denn wenn nicht zugleich ein Goldverbot in allen anderen EU-Ländern herrscht kann man es aufgrund der hohen Wertdichte (1551€ pro Unze oder knapp 50€ pro Gramm entspricht 963€ pro Kubikzentimeter) gut zwischen anderem Metall verstecken, sinnvollerweise sollte man über eine Landgrenze ausreisen und das Gold dann eben im Ausland verkaufen. Das Goldverbot wäre schlicht nicht durchsetzbar und an die Gesetze eines Unrechtsstaates sollte man sich auch gar nicht halten. Handhabe ich bei der GEZ genauso. Je mehr Leute sich einem Unrechtsregime widersetzen desto löchriger wird das. Die GEZ hat mir beispielsweise schon im Januar 2019 die Zwangsvollstreckung angedroht. Und? Was ist passiert? Nix. Die kommen nicht mehr hinterher, weil die kritische Masse Boykotteure überschritten ist, die sie mit ihrer Administration noch belangen können. Ja, einzelne vielleicht noch. Und wenn sie tatsächlich zwangsvollstrecken, dann erst recht weiter boykottieren, schon aus Rache!

    Und noch ein Wort zum Silber: Da steht Steuer drauf, die es beim Verkauf nicht zurückgibt. Die Wertdichte beim Silber (weder nach Masse noch nach Volumen) ist nicht sonderlich groß. Mehr als 500-1000€ in Silber ist nicht sinnvoll, das Silber hat auch nicht den Zweck, das eigene Vermögen in die Zukunft zu retten, sondern den, in der Übergangszeit, wenn das Papiergeld dahinsiecht, die Versorgung mit Grundnahrungsmitteln sicherzustellen. Das heißt, da sind praktische Einheiten zu bevorzugen, also Münzen, keine Barren. Münzen zu 1 Unze sind recht groß und hatten mal einen Wert von 19€ , aktuell 14€. Silber ist nicht nur ein Anlage- sondern auch ein Industriemetall (geringster spez. Widerstand, danach kommt Cu) und in Zeiten schrumpfender Produktion wird der Silberpreis sich wohl so schnell nicht erholen. Deswegen empfiehlt es sich hier nicht zu zocken, da kann man das Geld gleich der siechen Jutta Ditfurth in den gierigen Rachen werfen. Und beim Gold ist alles kleiner als 1 Unze wegen der drastischen Aufgelder (Händlermarge) rausgeschmissenes Geld. Überhaupt, die Margen sind in Wahnsinnshöhen. Krügerrand (1oz) 100 Euro Differenz zwischen An- und Verkauf, Philharmoniker 85€, Maple Leaf 80€, Nugget Känguruh „nur“ 50€ entspricht etwa 3%.

  24. Hagen von Tronje 10. April 2020 at 13:45
    ————————————————
    Das stimmt, aber achten Sie mal auf die Preisaufschläge !

  25. Freies Land ®(Zentralrat für Weiße :)) 10. April 2020 at 11:43
    Die einzige harte Währung sind Waffen.
    ————————————
    Kommt drauf an. Ich würde sagen nur dann, wenn auch genügend Munition dabei ist. Und „genügend“ bemißt sich immer an der Menge, die die Gegenseite hat.

    Zur brachialen Gewalt, die sicher notwendig ist, muß die List hinzukommen, einem potentiellen Feind zu suggerieren, hier sei nichts zu holen. Ob nun Räuber oder Staat (also der Räuber, der sich seine Gesetze selber macht). Zum Beispiel mit ganz „heißen Tips“, bei welchen 150%igen Buntlingen in der Nachbarschaft reiche Beute zu erwarten steht.

  26. Linkophob 10. April 2020 at 14:41
    —————————————
    Sehr guter Beitrag!
    Durch die derzeitigen Lieferengpässe (fehlende Produktion fast überall, vor allem auch in der italienischen Schweiz, auch fehlende Transportmöglichketen, z.B. fehlende Flüge und fast keine Auslieferer mehr) sind die Aufschläge momentan wahnsinnig hoch. Das wird sich auch nicht so schnell ändern.

  27. Ein Klassiker ist ein Drittelmix: Edelmetalle, Immobilien, Aktien

    U.S.-Dollars sind durch das U.S.-Militär mit fremden Öl gedeckt. Eine Garantie gibt es dafür aber nicht.

  28. tban 10. April 2020 at 14:43
    Hagen von Tronje 10. April 2020 at 13:45
    ————————————————
    Das stimmt, aber achten Sie mal auf die Preisaufschläge !
    ———————————–
    Völlig überzogen! Da macht sich jemand eine goldene Nase.
    Degussa-Barren 50g kostet 2744€, den bekommt man woanders für 2607€ (und wenn man ihn verkaufen würde, bekäme man 2537€)
    Ein-Unzen-Barren bei Degussa 1710 €, der Goldpreis ist bei 1551 €
    (Verkaufspreis/Ankaufspreis-1 sollte 3% [oder 0,03] nicht übersteigen, sonst wird nur der Händler reich)
    Und ob man die Sachen in diesen Zeiten wirklich bekommt? Ein Onlinekauf ist immer eine implizite Registrierung und nicht registrierungspflichtiges Gold (<2000€, also 1oz) ist entweder ausverkauft oder überzogen. War vor dem Jahreswechsel auch so, als viele noch schnell für 10000€ einkaufen wollten und die Händler ihre Margen hochgezogen haben, es überall lange Schlangen gab und am Ende auch lange Gesichter. Wenn man erst handelt, wenn die Masse handelt, ist man immer der Dumme. Wie die dummen 87%, die berüchtigten.

  29. Vor dem Krieg weiß keiner, wie dieser ausgeht. Nachher ist dann jeder der bessere General. Deswegen, Achtung vor all den gernegroßen Generälen, die jetzt erzählen, wie der letzte Krieg hätte gewonnen werden können. Jetzt wird aber nicht der letzte Krieg gekämpft, sondern der nächste.

  30. Wenn man schon Gold kauft dann sollte man es zuhause deponieren.
    z.B. im Waffenschrank, neben den Waffen.

  31. Linkophob 10. April 2020 at 14:41

    In sehr vielem stimme ich dir uneingeschränkt zu.

    z.B.

    Das Goldverbot wäre schlicht nicht durchsetzbar und an die Gesetze eines Unrechtsstaates sollte man sich auch gar nicht halten. Handhabe ich bei der GEZ genauso. Je mehr Leute sich einem Unrechtsregime widersetzen desto löchriger wird das. Die GEZ hat mir beispielsweise schon im Januar 2019 die Zwangsvollstreckung angedroht. Und? Was ist passiert? Nix. Die kommen nicht mehr hinterher, weil die kritische Masse Boykotteure überschritten ist, die sie mit ihrer Administration noch belangen können.

    Bei der GEZ Entschuldigung der „Demokratieabgabe“ habe ich es soweit erst gar nicht kommen lassen.
    Durch ein paar Tricks hatte ich für diese obskure Einrichtung eine neue Adresse an der angeblich gezahlt wurde. Seitdem ist Ruhe.
    Das Goldverbot bzw. das der Staat gerne eines Tages an das Goldvermögen der Bundesbürger möchte liegt daran, Knapp drei Viertel der Bundesbürger besitzen der Steinbeis-Studie zufolge aktuell Gold in Form von Schmuck, physisch in Form von Barren … Milliarden-Vorrat wächst …
    Deutsche besitzen so viel Gold wie nie

    noch ein Wort zum Silber

    Beim Thema Silber muß ich dir jedoch vehement widersprechen. Silber ist aktuell extrem unterbewertet.
    Das Gold-Silber Ratio liegt bei über 100, natürlich wäre ein Wert bei 15 bis 20.
    Silber wird in der Industrie benötigt und die Vorkommen reichen eventuell noch 15 bis 20 Jahre.
    Silber wird steigen und zwar stark.
    Silber sollte auch NICHT ebenso wie andere Edelmetalle zu Tausch für eine Krise verwendet werden.
    Dazu kann man Alkohol, Zigarette und Konserven vorhalten.
    Viele Investoren setzen jetzt auf Silber und zwar in physischer Form. Es gibt Münzen und Münzbarren.
    Im Endeffekt ist es egal wieviel Papiergeld man für Edelmetall hingeblättert hat, am Ende zählt das man das Edelmetall in den Händen hält.

  32. Hagen von Tronje 10. April 2020 at 13:45

    @Eistee 10. April 2020 at 13:34

    Bei Degussa kann man wieder ein bischen Einkaufen.

    https://shop.degussa-goldhandel.de/gold/goldbarren/investmentbarren

    Einfach Ruhe bewahren. Demnächst wird es wieder Edelmetalle geben und wenn die jetzigen Bestellungen abgearbeitet sind, werden die Preise und Aufschläge wieder sinken.

    Silber ist sicher nicht schlecht. Wiegt aber 15 KG pro 10.000 EUR. Muß man erstmal sicher lagern können.

    Wer nicht gerade in einer Einraumwohnung im Wohnblock mit 100 Wohnungen wohnt …
    Im Eigenheim mit Garten gibt es ungeahnte Möglichkeiten.
    Auch kann man bei Freunden, Verwandten, Gleichgesinnten …
    Es gibt Verstecke in der freien Natur (wäre jetzt nicht unbedingt meins). Prepper legen Vorratslager im freien an. Die findet Niemand.
    Also 100kg Silber z.B. könnte ich bei uns ohne Probleme verstecken.

  33. Die Schließfächer der Banken sind nicht versichert. Mehr möchte ich dazu nicht sagen.

  34. eule54 10. April 2020 at 12:23

    Ca. 87 % der Bevölkerung in Deutschland sind ziemliche Deppen!
    ——

    Eule, das ist aber eine maßlose Beschönigung!
    Frohe Ostern!

  35. @ eule54 10. April 2020 at 12:23
    Ca. 87 % der Bevölkerung in Deutschland sind ziemliche Deppen!
    ————————————————————————-
    Also ich würde sagen eher 99 Protzent.

  36. Einfach im Keller ein Loch in eine Wand oder den Boden stemmen, dort ein Versteck für Gold oder andere Wergegenstände bauen und anschließend einbetonieren. Dann anstreichen, um die Spuren zu verwischen. Das Versteck kann man jederzeit schnell wieder aufstemmen. Und: Mund halten!!!

  37. @Vortex: In Deutschland gibt es keinen eigenen Grund und Boden. Das ist nur eine Illusion. Das „eigene Grundstück“ ist nur von der Gemeinde gegen einen Kaufpreis überlassen worden in der man wohnt. Zugleich wird eine Steuer für den Erwerb fällig (warum eigentlich?). Die gleiche Gemeinde hat ein Sammelsurium von Vorgaben und Vorschriften was dort wann und wie gegen Gebühr gebaut werden darf/muss (Bauzwang innerhalb von 5J z.B.). Die Grundsteuer ist eine Art Miete an die Gemeinde (warum muss ich eine Miete zahlen wenn mir das Grundstück gehört?). Ferner kommen Abgaben für überbaute Flächen hinzu (Verregnung), Kosten für Strassenbaumassnahmen bei denen es nicht erlaubt ist dass die Anwohner das selber privat organisieren und bezahlen. Privates Wohneigentum ist eine Illusion.

  38. @lorbas : Es gibt kein „natürliches Gold/Silber Verhältnis“. Die immer wieder gerne zitierten Angaben stammen aus einer Zeit als es ein festgelegtes Verhältnis gab. Das existiert nicht mehr. Was zählt ist der Marktpreis der einzelnen Metalle. Es gibt auch kein „natürliches“ Verhältnis Rhodium/Gold oder Palladium/Gold.

  39. @Barackler: Zum Thema Ersatzwährung:
    Eine „Zigarettenwährung“ hatten wir nach dem WKII. Zigaretten kann man jedoch höchstens 2J lagern, danach werden sie selbst verschweisst zu trocken und Schokolade hält auch keine 2J. Währung können in einer Währungskrise alle möglichen Sachwerte werden die man tauschen kann. Wir haben jetzt aber keine Währungskrise sondern ein Nachfrage- und Angebots Schock.

  40. @Eistee: Es gibt Banken die bieten Schliessfächer an deren Zugang nicht durch die Öffnungszeiten begrenzt ist. Dort kann man 365T/24h an sein Schliessfach. Wird oft von Gastro Betrieben für die Tageseinnahmen genutzt. Meine Geschäftsbank hat so ein Angebot. Die Schliessfächer liegen im Keller und werden elektronisch einzeln auf Anforderung hochgefahren. Man benötigt eine registrierte Karte, einen PIN und einen Schlüssel für das Fach. Es gibt also nicht den üblichen Raum in dem Räuber Fächer aufbrechen können (siehe z.B. Presse Raubzüge bei Proaurum in Berlin und Düsseldorf).

  41. Gold ist für den Privatmann nur dann interessant, wenns in so kleinen Stückelungen wie nur möglich gekauft wird. 1/10oz gibts sicher, ist etwas mehr wie 3 Gramm und ungefähr 100€ wert. Sinnvoller, wenns das gibt wär ne 1/20oz. Entsprechend nem Fuffi. So kleine Teile kann man unbemerkt verstecken, kann die auch z.B, in den Saum der Klamotten eingenäht unbemerkt mitführen. Und im Zweifelsfall kriegt man für den 50Gramm Barren oder noch grösser auch nicht mehr, wie für die winzige Münze.

    Iustus 10. April 2020 at 19:24; Silber ist gut, kann man im Notfall auch zum Händewaschen benutzen, das ist so ziemlich der beste Bakterienkiller.

    Eistee 10. April 2020 at 13:15; Achja, DDR-Schrottimmo, da wars doch genauso und zuletzt kam noch das Finanzamt und verlangte die bezahlten Zuschüsse, Abschreibungen oder was auch immer da gezahlt wurde zurück. Kein Bedauern mit den Investoren, denen es nur drum ging, Abschreibungen zu erzeugen.

  42. uli12us 23:32

    Weshalb diese kleinen Stücklungen ❓
    Gold u.a. auch die anderen Edelmetalle sollen dein Vermögen sichern und durch eine Krise bringen.
    Sie sind als Wertspeicher gedacht, Gold ist dieser Wertspeicher seit über 5.000 Jahren.
    Die Edelmetalle dienen dazu nach einer Krise neu anfangen zu können.
    Wer etwas mehr besitzt, kann dann richtige Schnäppchen machen.
    Zum Tausch in Krisenzeiten sind Alkohol, Tabak und Konserven am Besten geeignet.

  43. uli12us 10. April 2020 at 23:32
    Gold ist für den Privatmann nur dann interessant, wenns in so kleinen Stückelungen wie nur möglich gekauft wird. 1/10oz gibts sicher, ist etwas mehr wie 3 Gramm und ungefähr 100€ wert.
    ——————————————-
    1/10 Unze ist aber wirklich winzig. Wenn man damit zum Landwirt geht und will was zu essen haben, sagt er wahrscheinlich „Ist da noch mehr?“, und man wird noch mehr rausrücken müssen. Der weiß ja auch, daß es diese Tafelbarren gibt.
    1 Unze Silber finde ich da ganz gut: 20 EUR, und man hat trotzdem was in der Hand.
    1/10 Unzen einnähen wäre natürlich ’ne Idee.

  44. Wer sich erst jetzt Gedanken über Gold als Vermögensschutz macht, der kommt viel zu spät. Es ist kaum noch welches zu bekommen. Was oftmals unerwähnt bleibt, ist zudem dass nur ca. 30 % der Goldbesitzer ihr Gold überhaubt zum mikrigen Festpreis veräußert haben. Im Falle eines Goldverbotes besitzt (zumindest offiziell) kein Mensch mehr Gold (sin Volumen ist sehr sehr gering). Das versteht sich doch von selbst. Ich halte seit vielen Jahren physisches Gold und Silber. Beides ist gut versteckt und wenns zum Äußersten kommt, habe ich leider vergessen, wo…

  45. Warum liegt das deutsche Gold zum größten Teil immer noch in den USA?
    Um es zu verkaufen?
    So ein Quatsch

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