Nie wäre es für Kultur und Kunst wichtiger zu agieren als in diesen trüben Wochen und Monaten des erzwungenen Stillstands.

Von WOLFGANG HÜBNER | Nirgendwo auf der Welt wird der Kultur- und Kunstbetrieb finanziell so üppig gefördert wie in Deutschland. Das hat für die Nutzer von Kultureinrichtungen aller Art zweifellos große Vorteile, denn für sie ist das Angebot gerade in Groß- und Mittelstädten vielfältig. Derzeit jedoch, also in der Viruskrise, sind die hochsubventionierten Theater, Opern, Orchester, Literaturhäuser und Museen zwischen Flensburg und Konstanz entweder völlig lahmgelegt oder nur unter restriktiven Bedingungen öffentlich zugänglich. In den nur teil- oder überhaupt nicht subventionierten Bereichen des Kulturbetriebs herrscht Existenznot, viele freischaffende Künstler werden Hartz IV-Fälle.

In dieser extrem zugespitzten Situation wären geradezu zwangsläufig öffentlichkeitswirksame Proteste der vom kulturellen „Lockdown“ betroffenen Akteure zu erwarten. Erst recht aus dem Grund, weil ansonsten der Kulturbetrieb sich politisch immer so wachsam gibt – nämlich wenn es gegen „Rechts“ geht. Doch die bösen „Rechten“ haben bekanntlich kein Theater schließen lassen, kein Orchester zum Verstummen gezwungen und noch nicht mal Auftritte von Antifa-Bands wie „Feine Sahne Fischfilet“ verhindert. All das besorgt vielmehr der größte Gönner der Kulturschaffenden, also der Staat, in Gestalt von Bund, Ländern und Kommunen.

Von diesem Staat sind viel zu viele im Kultur- und Kunstbetrieb abhängig und korrumpiert worden, um jetzt Opposition dagegen zu wagen, dass überall im Land multimillionen teure Häuser und Hallen nicht für Aufführungen zur Verfügung stehen. Es gibt von Seiten dieser ansonsten so großspurig die heilige Freiheit und Unabhängigkeit der Kunst reklamierenden Regisseure, Schauspieler, Dirigenten, Solisten, Dramaturgen, Intendanten, Kuratoren keine lautstarken öffentlichen Proteste gegen die Entmündigung der eigenen Selbstverantwortung und auch der des Publikums.

Nie wäre es für Kultur und Kunst, die nicht nur harmlose Bespaßungsbranche für die satte Oberschicht sein möchte, wichtiger zu agieren als in diesen trüben Wochen und Monaten des erzwungenen Stillstands. Doch die festangestellten Kulturangestellten sind zufrieden, ihre monatliche Gehaltsüberweisung zu bekommen. Da schweigt man lieber zusammen mit der breiten Masse, von der man ansonsten mit oft verbreiteten Hochmut nicht viel hält. Und Solidarität mit freischaffenden und geringverdienenden Menschen im Kulturbetrieb ist auch nicht angesagt. Denn das könnte ja Ärger mit all den staatlichen Gönnern provozieren. Mutig werden die Kulturangestellten sicher erst wieder dann, wenn demnächst irgendwo mal „Rechte“ die Kürzung von Subventionen fordern werden.

Versagen charakterisiert aber nicht nur den Kulturbetrieb, sondern auch die meisten derjenigen, die sich in Deutschland als Intellektuelle bezeichnen. Wo sind ihre leidenschaftlichen Stellungnahmen und Manifeste gegen die Beugung von Grundrechten, gegen die autoritären Anmaßungen der staatlichen Ebenen, gegen die offensichtliche Unterdrückung sachlicher Opposition zu den Krisenmaßnahmen? Wo benennen und denunzieren diese Intellektuellen die üble Brut des Corona-Denunziantentums, das so schnell um sich gegriffen hat? Und wo sind ihre kritischen Betrachtungen zum Mundschutz als Maulkorb und Demokratietöter?

Das feige Schweigen des Kultur- und Kunstbetriebs samt dem Schweigen der Literaten und Intellektuellen ist das Schweigen der Lämmer auf der staatlichen Weide. So lange es dort noch etwas zu fressen gibt, wird der Blick nur aufs Gras der Subventionen gehen, nicht aber auf eine Welt, die von ihren Gönnern in der Politik gerade umfassend kultur- und geistlos gemacht wird – übrigens ganz ohne die „Rechten“!


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.

 

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65 KOMMENTARE

  1. „Das hat für die Nutzer von Kultureinrichtungen aller Art zweifellos große Vorteile, denn für sie ist das Angebot gerade in Groß- und Mittelstädten vielfältig.“

    Vielfältig? Kommt darauf an, was man unter Vielfalt versteht. Sicher, Genres, Repertoire – da hat man die gesamte Bandbreite zur Auswahl.

    Reine Einfalt in der Vielfalt indes herrscht bei der Tendenz. Die ist durchweg „gegen rechts“ positioniert, gendergerecht und migrationsfreundlich. Wer außer Reihe tanzt bekommt Gelder gestrichen, gern auch Spielstätte gekündigt.

  2. Also ich habe kein Problem damit, dass das linke Gesindel (dann das sind die meisten „Kulturschaffenden“) mal fuer eine Zeit ausgeschaltet ist. Vielleicht merken die Menschen dass man diese Deppen gar nicht braucht und werfen denen auch nach CORONA ihre sauer verdienten Euros nicht in den Rachen…

  3. „Kulturbetrieb“?
    Meine Meinung zum „Kulturbetrieb“ in Deutschland (vermutlich dem Westen allgemein, aber da kenne ich mich nicht genügend aus):
    Ich verachte den noch mehr als die tollen Politiker verachte.
    Die vielen „Künstler“ stehen für mich auf eine Stufe mit den tollen „Journalisten“ bei uns. Und diese Stufe ist sehr sehr weit unten.
    Auch hier gilt: Freiwillig unterstütze ich diesen „Kulturbetrieb“ bei uns nicht. Fast alle von denen sind links oder tun jedenfalls nach außen so.

  4. Die vom Staat gepamperten Systemlinge trauen sich doch nicht ihren Mund aufzumachen.
    Einzig vom Kabarettisten, Mathias Riechling, ist mir bekannt, dass er die Coronamaßnahmen kritisiert.
    In einer seiner Sendungen nahm er den RKI-Chef Wieler aufs Korn.

  5. @bright knight 20. Mai 2020 at 13:03
    Es ist anders rum: Die „Kulturschaffenden“ spüren, dass sie keiner braucht. Und das versetzt sie in Panik und lässt sie noch mehr als eh schon immer nach „Hilfe vom Staat“ rufen.

  6. Diese Kulturschaffenden sind doch fast alle linksversifft. Mit denen hab ich kein Mitleid.

  7. Der ganze bolschewistische BRD „Kulturbetrieb“ hofft auf Staatsknete, deswegen schweigt man feige.

    Hoffentlich landen die alle auf der Straße.

  8. @Heisenberg73 20. Mai 2020 at 13:18
    Das werden die niemals. Die Linken wissen, was sie an ihren Superspreadern für linke Propaganda haben. Es ist das Gleiche wie mit den „Flüchtlingsbürgen“. Denen wurde auch geholfen.
    Eines muss man den Linken lassen: Sie lassen ihre Leute nicht im Stich, ganz egal, was die machen.
    Die Rechten dagegen sind immer nur damit beschäftigt, sich von anderen Rechten abzugrenzen, damit sie keine Rechten mehr sind.
    Wie wäre es mit dem Motto: Rechts ist beautiful!

  9. pro afd fan 20. Mai 2020 at 13:10
    Diese Kulturschaffenden sind doch fast alle linksversifft. Mit denen hab ich kein Mitleid.

    ..da stimme ich Ihnen voll zu, beim Hetzen gegen „vermeintlich rechts“ als gegen die gesunde Mitte reissen sie besonders schnell die Fresse auf und singen das Liedchen das die Regierung hören will. In früheren Zeit waren gerade Kulturschaffende und Künstler kritische Zeitgeister, heute alles Systemlinge und Speichellecker mit wenigen Ausnahmen die ja dann meistens medial kalt gestellt werden, traurig aber wahr

  10. „Amerika ist die Entwicklung von der Barbarei zur Dekadenz ohne Umweg über die Kultur.“
    Georges Clemenceau

  11. Der Kulturbetrieb in der BRD ist Ultra-links. Mir fehlt deswegen Mitleid, wenn die keine Einnahmen haben.

  12. @Bernhard 20. Mai 2020 at 13:21

    Ich bin für das gleiche Motto wie in der StVO.

    Rechts vor Links

  13. Die von der Regierung gehaltenen Künstler wollen doch auch weiterhin Propa… äh, Kunst im Regierungsauftrag produzieren, und sie werden eine Teufel tun, in die gerechte Hand des Staates zu beißen, die sich mit Steuerpenunze füttert.

    Früher mussten die Künstler den Kratzfuß vorm Fürsten machen, heute vorm bunten Gesslerhut der nackten Kaiserin.

  14. Es wurde höchste Zeit, dieses Thema hier anzusprechen!
    Ein gutes Beispiel aus meiner Gegend ist das Bautzner Deutsch-Sorbische Volkstheater.
    Stets weltoffen und im stetigen Kampf gegen Rassismus und Rechts. Nun fällt der beliebte Bautzner Theater-Sommer aus, die „Hygiene-Auflagen“ sind so hoch, daß man nur die Hälfte der Plätze belegen könnte und das wäre ein dickes Minus-Geschäft.
    Ich bin mal auf die Reaktionen der mehr oder wenigen intellektuellen Gutmenschen gespannt.
    Die Spielzeiten der Semperoper Dresden und des Kulturpalastes wurden auch komplett abgebrochen.
    Ich würde mir niemals eine Oper mit Maulkorb anhören, lieber lasse ich die (nicht billigen) Karten verfallen.
    Das gilt auch für Kino und Konzerte.

  15. Bernhard 20. Mai 2020 at 13:21
    Wie wäre es mit dem Motto: Rechts ist beautiful! “
    Ja, gute Idee. Rechts kommt ja auch von Recht.

  16. Deutsche Kultur
    das Herumgesülze von Heine und Brecht?

    Kultür 2020

    Merkel du fresse
    mach Shisa auf
    Shisa muss auf sein

  17. Früher nahmen wir recht häufig die örtlichen kulturelle Angebote wahr, insbesondere Konzerte, Opern, Schauspiel, Ausstellungen. Schon vor Jahren gaben wir Theaterbesuche angewidert ganz auf; wer mag sich das unartikulierte Geschrei von nackerten, mit (Theater-?)Blut, -Kot und -Urin besudelten Gestalten anhören, wenn er eigentlich den Faust erwartet hatte? In der Oper sagten wir uns, na ja, mag die Regie auch noch so scheußlich sein, es bleibt uns immer noch die Musik. Nach 2015 stellten wir leider fest, dass KEIN Konzert mehr ohne Agitprop auskam. Offenbar fühlt sich buchstäblich jeder Künstler verpflichtet, zwischen den Musikvorträgen seine Staatstreue hinauszuposaunen, stets unter dem frenetischen Jubel des anscheinend zumindest latent faschistoiden Publikums. Uns sind solche Veranstaltungen leider gänzlich unerträglich, so bleiben unsere Theater- und Opernhaussessel halt leer, nicht erst seit „Corona“. Die Staatskünstler stört’s offenbar nicht, den Subventionen sei dank.

  18. In Bayern gibt es eine sog. Kabarettistin, die auch schön brav auf der Mainstreamschleimspur mitrutscht. Lissy Irgendwas, sie hetzt immer wieder absolut ekelhaft gegen die AFD, und das im ÖR. Ist doch schön, dass all diese Unwichtigen zur Zeit Sendepause haben. Leider werden solche Typen mit den von uns gezahlten Steuern durchgefüttert.

  19. In 10 Jahren wird es wohl auch keine Oktoberfestumzug mehr geben, den Moslems in München dürfte das freuen, anstatt dessen werden afrikanische Buschtänzer zur Ramadanwiese hüpfen

  20. An die habe ich nun aber genauso wenig gedacht wie an die Kirchen oder die Gewerkschaften. Es gibt doch nur die Regierungs(also die Merkel)-Meinung. Das was doch auch vorher so.

    Vielleicht könnte man noch feststellen, dass es also bei einer Epidemie auch nur eine Meinung gibt. Aber es war doch nichts anderes zu erwarten. Es war doch klar, dass der Wodarg am nächsten Tag wirr und vor allem gefährlich war. Man kennt doch die Phrasen. Das Erstaunliche war für mich bis vor 2 Jahren lediglich, dass auch interessierten Informierten dieser Zustand des Systems damals nicht klar war. Leider weiß ich nicht, wie die jetzt denken.

  21. Herr Hübner bringt’s mal wieder auf den Punkt.
    Richtig ist aber auch, dass der BRD Kulturbetrieb in der Hinsicht nicht allein dasteht.
    Viele Kulturschaffende, Rentner, Wohlhabende, Promis, Beamte usw haben kein Problem mit dem Lock-Down, also dem Absaufen der Wirtschaft und der Einschränkung der Freiheitsrechte.
    Viele von denen finden das alles nicht so schlimm.

    Es ist eben wohlfeil wenn man sein tägliches Einkommen weiterhin genießen darf, während Väter und Mütter bei 67% vom Netto in Kurzarbeit hoffen, dass der Schwindel endlich aufgehoben wird.

  22. Ach menno, Corona war doch bisher so schön. Kaum noch Lärm zu hören, weder von Flugzeugen noch von „Künstlern“. Sollte besser so bleiben.

  23. @lesefehler 13:49
    Früher mussten die Künstler den Kratzfuß vorm Fürsten machen, heute vorm bunten Gesslerhut der nackten Kaiserin
    ==========================
    …guter vergleich
    …allerdings ruft die vorstellung von der „nackten kaiserin“ bei mir brechreiz und ekel hervor

  24. .
    Nun, die
    Kulturfuzzys
    sind eben nur Fuzzys
    und richten sich strikt
    nach dem jeweils
    herrschenden
    Zeitgeist.
    .

  25. Das Abendland geht nicht zugrunde an den totalitären Systemen,
    auch nicht an seiner geistigen Armut,
    sondern an dem hündischen Kriechen seiner Intelligenz
    vor den politischen Zweckmäßigkeiten.
    (GOTTFRIED BENN (1886 – 1956))

  26. INGRES 20. Mai 2020 at 14:00

    Das zusätzliche Phänomen ist ja nur, dass das Rechts,Nazi-Schema erweitert worden ist. Aber das war ja logisch.
    Bei den Flüchtlingen wußte jeder, dass man sich da raus halten mußte um kein Nazi zu sein. Das lag geifbar in der Luft.
    Die Epidemie ist freilich ein allgemeineres Thema (liegt eher jenseits von Weltanschaungen, wenn auch nicht ganz) und da war anscheinend nicht allen klar, dass es da auch nur Regierung oder Nazi geben würde.
    Ich denke der Homburg hat nicht damit gerechnet, dass er nun als gefährlicher Corona-Leugner gelten würde. Der Bhakdi sicher auch nicht, dass er ein inkompetenter Spinner ist.

  27. Generell haben Theater, Bühnen und Kunst dass gleiche Problem wie die Kinos.
    Wenn der Corona Humbug mit den Auflagen so weitergeht, kann ein Geschäft nicht profitabel funktionieren. Das gleiche gilt für die Sitzplatzauslastung in Flugzeugen.

    In unserer Stadt hätte das große Kino wieder öffnen dürfen. Die Umsetzung der Auflagen haben dies aber verhindert – soviel zum Thema „Lockerung“.
    Zum anderen kam hinzu, dass viele Mitarbeiter, junge Leute, mittlerweile andere Stellen haben in denen sie arbeiten. Das hat das Kino offiziell zugegeben, man muss jetzt erstmal schauen wie man das Personal wieder sammelt, wieviele Leute man überhaupt benötigt usw.
    Das ganze “ Theater“ im wahrsten Sinne des Wortes wird noch ganz lange dauern.

  28. @tban 20. Mai 2020 at 13:50
    Die werden alle Staatsknete bekommen.
    Allerdings habe ich langsam Zweifel, wie lange die Staatsknete noch reicht. Derzeit wird das Geld ja rausgeworfen als gäbe es kein morgen. Hier für alle möglichen Gruppen. Natürlich an die EU in immensen Dimensionen. Wenn gleichzeitig noch die Steuereinnahmen einbrechen. Dazu noch die Dauerzahlungen für die „Gäste“. Dann noch die Billion für das unterdrückte Klima. Hab ich noch was vergessen?
    Bei einer Rezession Geld an die ganze Welt verschenken … – wird spannend.

  29. @Tolkewitzer 20. Mai 2020 at 14:11
    Ich sag es ja: Wenn man selbst betroffen ist, ist es schlimm.
    Andererseits rüttelt Corona und der Lockdown an den Grundfesten des „besten Deutschlands, das wir jemals hatten“. Und das ist nicht ganz so schlimm.

  30. Das ist gut festgestellt. Die besten Zeiten der Künstler und Intellektuellen sind auch vorbei. Da geht es meistens auch nur um Karriere, dazu muß man angepaßt denken. Seltsame Lähmung in allen Bereichen.

  31. OT

    ZDF-heute:

    Die Treibhausgase (Stickoxide usw.) sind durch den Lockdown um über 30% zurückgegangen. Verlogenes Pack.

  32. @Julian_Apostata 20. Mai 2020 at 14:08

    Bei uns gab es ein Autokino. Ist mal was anderes. Vor langer Zeit hatten wir sowas hier auch.

  33. wenn heutzutage schon das Einwickeln eines Goethe/Schiller-Denkmals mit Toilettenpapier als Kunst bezeichnet werden darf, so möchte ich doch herzlich gerne auf unsere „hochkreativen“, linksrotgrünpädoverkifften, steuerzahlergepämperten Künstler*innen verzichten.
    Wir als „Normalos“ kommen in der Welt der keifenden und schnaubenden 67-Geschlechter Population ohnehin nicht mehr vor.

  34. Kassandra_56 20. Mai 2020 at 14:27

    wenn heutzutage schon das Einwickeln eines Goethe/Schiller-Denkmals mit Toilettenpapier als Kunst bezeichnet werden darf…
    ———————————
    Gestern bei 3Sat Kulturzeit. Da gibt’s eine Gestörte, die aus sich selbst Fleischstücke rausschneidet (operiert) und ißt und das nennt sich „Kunst“. Ich erspare mir jedes weitere Wort darüber.

  35. „Jeder kann knipsen. Auch ein Automat. Aber nicht jeder kann beobachten. Fotografieren ist nur insofern Kunst, als sich seiner die Kunst des Beobachtens bedient. Beobachten ist ein elementar dichterischer Vorgang. Auch die Wirklichkeit muss geformt werden, will man sie zum Sprechen bringen.“
    Friedrich Dürrenmatt

  36. @ Bernhard
    RECHTS IST BEAUTIFUL.
    Das wäre ein schöner Slogan für ein T-SHIRT. Man muss sich dann aber auch trauen, das zu tragen.

  37. @ pro afd fan 20. Mai 2020 at 13:09
    Die vom Staat gepamperten Systemlinge trauen sich doch nicht ihren Mund aufzumachen.
    ———————
    Einer traut sich noch, allerdings mit heftigen Konsequenzen für ihn:
    Uwe Steimle
    Der mdr ha ihn rausgeschmissen, aber auf YOUTUBE und bitchute gibt es noch einiges von ihm.

  38. als damals der Reichstag für etliche Milliionen von Steuergeldern in Plastik eingewickelt wurde, hätte man es so lassen können, bis dann irgendwann einmal vielleicht wieder eine WÜRDIGE Belegschaft Einzug gehalten hätte.

    Immerhin leisten wir uns heute den, gemessen an der Bevölkerungszahl , größten Haufen von DiletTanten an selbsternannter Elite, welche die Hauptdarsteller in einem Theater spielen, welches man woanders als Parlament bezeichnet.

  39. Also in Bayern hat man den „Kulturschaffenden“ schon den Judaslohn freigegeben:

    Wer Bayerns Künstler*Innen jetzt hilft – ein Überblick

    Freien Musikerinnen, Kabarettisten, Tänzern brechen wegen Corona die Aufträge weg – und bei der Staatshilfe fallen sie durch jedes Raster. So war es bisher. Unterstützung kam nur von Privatinitiativen. Doch nun legt Bayern ein Künstler-Programm auf.

    „Das sind Künstler, Musiker, Schauspieler, Kabarettisten, viele viele. Und sie haben das Problem, dass ihre gesamten Honorare ausfallen werden – ohne Ersatz. Ganz ehrlich: Ich finde, dass es nicht richtig ist, da nur Hartz IV als Alternative anzubieten. Wir schließen uns dem Konzept von Baden-Württemberg an, da erhalten die Künstler für die nächsten drei Monate 1000 Euro pro Monat als Unterstützung. Das ist ungefähr ein 100-Millionen-Topf. Ich sage ganz ausdrücklich: Bayern ist ein Kulturstaat, und wir wollen die Kunstszene und die Künstler nicht alleine lassen, meine sehr verehrten Damen und Herren.“ Ministerpräsident Markus Söder (CSU)
    https://www.br.de/nachrichten/kultur/wer-bayerns-kuenstler-innen-jetzt-hilft-ein-ueberblick,RwiQwzD

    Ob jetzt Überlebenskünstler, Rechtskünstler, Armutskünstler, etc. auch was bekommen, darf jedoch sehr bezweifelt werden.

  40. Eure Merkelstaatspropagandamedien möchten uns weiterhin via zdf-ard belehren, dass die Bunte Republick Islamistan ein Vorbild für ganz
    Europa sei, owohl Sie von Österreich und Südtirol sich ein Beispiel nehmen könnten, Wir haben was den Anteil der Bevölkerung betrifft, das doppelte durchgetestet, wie die BRD
    Langsam wird es täglich peinlicher, wie sich deutsche Medien als Moralapostel und Belehrer aufspielen

    Coronavirus: Keine nachgewiesenen Neuinfektionen und Tote in Südtirol
    https://www.unsertirol24.com/2020/05/20/coronavirus-keine-nachgewiesenen-neuinfektionen-und-tote-in-suedtirol/

  41. @Viper 20. Mai 2020 at 14:34
    Der Punkt ist: Es gibt (leider) allgemein nicht wenige psychisch Gestörte. Siehe den „Kannibale von Rotenburg“. Oder auch Fritzl in Österreich. Das Besondere ist, dass das heute hochgejubelter Mainstream ist.

  42. War heute Vormittag noch „Frei“ zu lesen, jetzt ist es ein Bezahlartikel – da hat man zu viel der Wahrheit der Kommentatoren nicht verkraftet.
    Wer will schon freiwillig für ein so ein Drecksregime arbeiten.

    „Hinter extremem Krankenstand der Deutschen steckt nicht nur Rücksicht auf Kollegen“
    *https://www.welt.de/wirtschaft/plus208098447/Corona-Der-extreme-Krankenstand-der-Deutschen-laesst-tief-blicken.html

  43. @ INGRES 20. Mai 2020 at 14:08

    Ich habe Ihnen im Strang „Die unglaublichen Abenteuer des homöopathischen Landarztes Dr. F.“ noch eine Antwort geschrieben.

    Gruss

  44. Ich lehne für mich den Begriff „Kulturbetrieb“ ab, verpackt/ getarnt als Theateraufführung, „Diskussionssendung“ oder „Event“ etc. erwünschte Narrative und weltanschauliche Sichtweisen zu erzeugen und zu verankern (meist abzielend auf Emotion und eben nicht Ratio) ist m.M.n. nicht „Kultur“, sondern erfüllt alle gängigen Anforderungen an (Regierungs-)Propaganda.

  45. Anita Steiner 20. Mai 2020 at 14:40
    ich habe seit Kindesbeinen eine emotional tiefe Bindung zu Ö-Alpistan (Dachstein, Schladminger Tauern, Radstätter Tauern, später: Stubaier Alpen, Ortler Pitztaler- und Ötztaler Alpen u.s.w.).
    Die Ösi-Bauern waren damals noch sehr arm, weshalb meine Vater unseren dortigen Freundesfamilien immer wieder alles Mögliche an Elektrogeräten aus DE mitgebracht hat. Wir Kinder haben damals immer bei der Ernte und im Stall mitgeholfen und viel Naturleben erfahren. Eine unvergeßbare Zeit. Vielleicht deshalb, weil wir auch keine Piefkes waren?

    Einen Innenminister Kickl anstelle eines Bettvorlegers Drehhofers hätten wir heute auch gerne in DE.

  46. Wer im BRD-Kulturbetrieb aufmuckt oder auch nur öffentlich eine eigene Meinung kundtut, wird innerhalb von wenigen Tagen von allen Fleischtöpfen entfernt. Ganz egal wie prominent derjenige ist. Also wird geschwiegen, wie noch in jeder Diktatur.

  47. Wo steht eigentlich geschrieben, dass nur sog. „Kulturschaffende“ Hitler parodieren dürfen oder gar eine Persiflage über die Nazis drehen dürfen? Ich meine, warum darf nicht auch der sog. „kleine Mann“ von der Straße den Führer parodieren? Erst neulich wurde ich schief angeschaut, als ich beim Mittag essen den Koch dafür lobte, dass es so vortrefflich schmeckt und dann noch die Bemerkung fallen ließ: „Da träumt der Führer von!“

  48. OT:

    von: MICHAEL ENGELBERG, FRANK SCHNEIDER und CHRISTOPH WITTE veröffentlicht am
    20.05.2020 – 13:51 Uhr

    Zweimal innerhalb weniger Tage wurde die Polizei in Duisburg-Marxloh bei Festnahmen von mit Haftbefehlen gesuchten 18-Jährigen behindert. Zuletzt am Dienstagabend – von rund 200 Personen, manchen davon mit Clan-Bezug!

    Nachdem die Polizei Duisburg bereits am Sonntag mit einem Großaufgebot am Pollmannkreuz einen jungen Mann festnehmen konnte, folgte Dienstag auf der Kaiser-Wilhelm-Straße der nächste massive Polizeieinsatz.

    https://www.bild.de/regional/ruhrgebiet/ruhrgebiet-aktuell/duisburg-200-personen-behindert-polizei-bespucken-und-beschimpfen-beamte-70765378,la=de.bild.html

  49. Renitenz 1.10 20. Mai 2020 at 14:57
    Ja, das stimmt. Die Kulturschaffenden betreiben Regierungspropaganda.

  50. Das feige Schweigen des Kulturbetriebs in der Viruskrise (s.o.)

    Das feige Schweigen?
    Hier gibt es einen AUFSCHREI,
    da geht es allerdings nicht um Grundrechte, sondern um Bimbes ( (c) Kohl H ):

    “Sorgenvoller Hilferuf”: Peter Maffay schreibt Brandbrief an Angela Merkel
    Musiker Peter Maffay hat sich im Namen bekannter deutscher Künstler und Bands in einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin gewandt.
    Er fordert von Angela Merkel mehr finanzielle Unterstützung für die Musikbranche.
    Mit unterzeichnet haben unter anderem Tokio Hotel und Max Mutzke.(…)

    https://www.rnd.de/promis/sorgenvoller-hilferuf-peter-maffay-schreibt-brandbrief-an-angela-merkel-W5YOPCCTLBHZ3KL6IM365BDYOA.html

    https://www.t-online.de/unterhaltung/musik/id_87903998/peter-maffay-schreibt-brief-an-angela-merkel-hilferuf-der-musikbranche.html

    ***https://www.nordbuzz.de/lifestyle/musik/130000-existenzen-akuter-gefahr-peter-maffay-schlaegt-angela-merkel-alarm-13767688.html

  51. #Maria Koenig 13.56

    Das ist Lissy Aumer; dazu gehört der für mich allerschlimmste Terroristenunterstützer in Syrien: Christian Springer.

  52. Danke für den Hinweis, kuthi. Und der Springer ist auch so ein schlimmer Finger? Der wirkt immer sooooo harmlos. Aber wie kommen Sie auf Terroristenunterstützer, hab‘ da gar keine Infos.

  53. leider kommt es mir so vor, als befünde ich mich mitten in dem Film „IDIOCRACY“.
    Rapper, Bekiffte, Drogenmonster und sonstige Hirnerbsen bestimmen das Staatswesen.
    Wenn alles links driftet, wird es wieder wie im Leninismus, Stalinismus, Maoismus, Pol-Pot-Ismus, National-Sozialismus und sonstigen Links-Ismussen Millionen von Leichenbergen geben.

    Es fängt mit der Pistole im Genick an und endet in der industriellen Massenvernichtung von Unbeglückbaren.

  54. Placker 20. Mai 2020 at 14:38; Wenn das so zügig bearbeitet wird, wie das bayrische Pflegegeld oder die Rückerstattung der illegalen Strassenausbaubeiträge, dann kann das wohl 2025 werden, bis die was kriegen.
    VivaEspaña 20. Mai 2020 at 15:55; Das ist natürlich jammern auf extremst hohem Niveau.
    Maffei, Tokio Dingsbums, das sind doch genau jene, die schon Millionen eingestrichen haben. vermutlich in wenigen Jahren mehr, als was ein Arbeiter inklusive Frau in ihrem ganzen Leben erarbeiten können.

  55. Erst recht aus dem Grund, weil ansonsten der Kulturbetrieb sich politisch immer so wachsam gibt – nämlich wenn es gegen „Rechts“ geht. Doch die bösen „Rechten“ haben bekanntlich kein Theater schließen lassen, kein Orchester zum Verstummen gezwungen und noch nicht mal Auftritte von Antifa-Bands wie „Feine Sahne Fischfilet“ verhindert. All das besorgt vielmehr der größte Gönner der Kulturschaffenden, also der Staat, in Gestalt von Bund, Ländern und Kommunen.

    Man moss sich nur mal anschauen, wer im staatlichen Kulturbetrieb inzwischen die Fäden zieht, siehe Karlsruhe Staatstheater oder Baden-Baden Festspielhaus, dann weiss man warum !!!

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