Von DR. VIKTOR HEESE | Noch gerade rechtzeitig vor der Annahme von neun Milliarden Euro Staatshilfe gegen eine 20prozentige Bundbeteiligung durch die Lufthansa wurde folgender Trick publik: die Airline sollte für fünf Milliarden Euro die bestellten Airbusse abnehmen und damit die Krise des europäischen Flugzeugbauers abmildern. Der Hersteller wäre dann zwar saniert, die Bazooka-Jungs Scholz & Altmaier könnten vor den Kollegen der Airbus-Länder blendend dastehen, die Deutschen wären aber einmal wieder die Dummen. Ginge die Staatshilfe durch den Flugzeugkauf schnell aus, müsste diese – und damit die Staatsbeteiligung auf die Sperrminorität von 25 Prozent (Mitspracherecht!) – ausgestockt werden. Der Plan ging schief. Der Lufthansa-Airbus-Krimi muss in die Verlängerung.

Schon schlimm genug: Rettung über Kredite ausreichend, warum noch die Staatsbeteiligung?

Warum der Staat nicht einfach dem Flieger Kreditgarantien gibt wie im Corona-Rettungspaket vorgesehen, sondern nach einer Beteiligung zu greifen versucht, wurde bei PI-NEWS berichtet. Die Lufthansa braucht kein frisches Eigenkapital (aktuelle Höhe über zehn Milliarden Euro), sondern Liquiditätshilfen wegen Geschäftsstillstand und drohender Verluste in 2020/2021 von geschätzt je drei Milliarden Euro. Mit der Staatsbeteiligung könnte die GroKo aber ihre politische Klientel bedienen (AR-Posten, „Hilfspropaganda“, Ökoauflagen für die Grünen). Darauf pocht sie.

Airbus in der Corona-Krise: Verlust, Kurzarbeit, Stellenabbau, keine Staatshilfe gefordert

Klar, dass auch Airbus durch den Corona-Krisenmodus leiden muss, wenngleich (noch?) nicht so stark wie die Airlines direkt. Der Aktienkurs brach innerhalb von Wochen von 130 auf 54 Euro ein, für 2019 wurden ein Verlust von 1,4 Milliarden Euro (Vorjahr drei Milliarden Euro Gewinn) und kompletter Dividendenausfall gemeldet. Die laufende Produktion 2020 wird um ein Drittel gekürzt, weitere Stornierungen drohen. Das Aus für den A380 wegen Rückzugs der Emirate naht. Kurzarbeit wird in Anspruch genommen, 10.000 Jobs sind in Gefahr. Es wird jedoch keine Staatshilfe gefordert. Unklar bleibt, ob die Lufthansa für die 148 Order ein Rücktrittsrecht besitzt und wie weit der Flugzeugbau bereits fortgeschritten ist. Swissair ließ ihre Auslieferungen allerdings schon verschieben.

Die Bazooka-Jungs bekommen ein Problem: Zusammen 200.000 Arbeitsplätze in Gefahr

Noch vor zwei Monaten prahlten Altmaier und Scholz mit milliardenschweren Rettungsplänen des Bundes. Einzelne Bundesländer, die Weltbank, die EU und viele andere Finanzadressen folgten. Vor lauter Zahlen und Akklamationen verliert der Normalsterbliche langsam den Überblick. Allein die EU will mit Hilfspaketen von 1,5 Billionen Euro den Wiederaufbau finanzieren.

Wenn es andererseits konkret wird, gibt es Probleme, wie die Causa Lufthansa/Airbus zeigt. Dabei ginge es hier im Ernstfall um mindestens 200.000 Arbeitsplätze (138.000 Lufthansa + 46.000 Airbus in deutschen Fertigungsstätten + Zulieferer). So etwas ist kaum vorstellbar. Je länger der spannende Krimi aber andauert, desto unglaubwürdiger wird das Hilfsgerede.

Wie kann es weiter gehen? Wären ausländische Großinvestoren akzeptiert?

Außer dem zehnprozentigen Paket des deutschen Industriellen Thiele (Knorr-Bremse, Vossloh) hat die Fluglinie keinen Großaktionär. Auch 81 Prozent der Anteile befinden sich in Händen deutscher Aktionäre. Das soll wegen der Systemrelevanz auch so bleiben.

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier warnte daher erst kurz vor dem „heimlichen Aufkauf von Lufthansa-Aktien“. Bei einer Marktkapitalisierung des DAX-Titels von knapp vier Milliarden Euro könnten nämlich Investoren aus den USA, den Golfstaaten oder China große Pakete aus der Portokasse bezahlen. Der besorgte Landesvater vergisst dabei aber, dass ein „Aufkauf“ in der Welt des freien Kapitalverkehrs rechtlich nicht verboten ist. Pakete von fünf Prozent und das Mehrfache davon sind lediglich per ad hoc-Meldungen bei der Börsenaufsicht BaFin anzuzeigen.

Deutschland muss seine Industrie bewahren

Hier kommen wir langsam zum Kern des Problems. Das rohstoffarme, aber mit Humankapital (noch?) reichlich ausgestattete Deutschland soll den Status als traditionelle Industrienation behalten, „schafft sich“ aber hierbei durch Bürokratie, Ökoauflagen, Klima- und Energiewende sukzessive „ab“.

Folgender Indikator belegt diesen Trend deutlich: der Größter Arbeitgeber im Land ist heute nicht einer der international aufgestellten Großkonzerne wie Volkswagen, Telekom oder Siemens, sondern mit 660.000 Mitarbeiter die Caritas. Tendenz steigend.

Allein von den Jobs im Gesundheitswesen und der Alterspflege werden wir nicht überleben.


Dr. Viktor Heese.

Dr. Viktor Heese ist Dozent und Fachbuchautor. Spezialisiert hat er sich auf dem Gebiet der Börsen und Banken. Für Börsenanfänger hat er das Buch „Fundamental- versus Charttheorie. Methoden der Aktienbewertung im Vergleich“ (Springer 2015) verfasst. Er betreibt die Blogs prawda24.com und finanzer.eu und gibt den Börsenbrief „Der Zinsdetektiv“ heraus. Heese kommt aus Masuren und lebt seit über 40 Jahren in Köln. Kontakt: heese1@t-online.de.

 

 

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46 KOMMENTARE

  1. klar müssen die Steuerzahler jetzt die Quittung bekommen. Der Staat hat’s doch versammelt. Andersrum, würde ich Lufthansa eine Klage empfehlen.

  2. Sollte oben natürlich versemmelt heissen…
    Aber mal zur Relation: dieser vermaledeite BER „Flughafen“ kostet uns bisher 7,1 Milliarden Euro!!! Nur, damit der gediegene Berliner auf dem Geländer dort des Sonntags Picknick machen kann.
    Da ist die Lufthansa Alimentierend doch ein Klecks.
    Und mal ganz ehrlich- wer glaubt denn, dass die ganzen Euro-Zusagen durch Gold gedeckt sind? Mittlerweile braucht man nicht mal mehr in den Keller an die Druckmaschine. Das macht man doch in Germoney alles über bytes und bits i.e. virtual reality.

  3. läuft wieder nach Schema Dummfickdeutsch ab

    zuerst werden Milliarden an erpresstem Steuer geld reingepumpt
    danach wird alles an China verscherbelt

  4. Und ich ging bisher davon aus daß :
    A : “ kein Arbeitsplatz verloren geht “ ( Altmeier ). und
    B : Niemanden etwas weggenommen wird weil der Staat gut wirtschaftet ( Maas )
    trifft das jetzt also nicht mehr zu ?

  5. Nuernberger 24. Mai 2020 at 17:10

    B : Niemanden etwas weggenommen wird weil der Staat gut wirtschaftet ( Maas )
    trifft das jetzt also nicht mehr zu ?
    ——————————————————————————————
    Das hat er bestimmt zu einem befreundeten Parteifunktionär gesagt- für die gilt diese Aussage sicher (noch).

  6. ….aber die Lufthansa soll doch bald von Merkel’s BER starten hahaha

    Merkel und der BER

    beides dasselbe Desaster

  7. „Der Hersteller wäre dann zwar saniert, die Bazooka-Jungs Scholz & Altmaier könnten vor den Kollegen der Airbus-Länder blendend dastehen, die Deutschen wären aber einmal wieder die Dummen“

    Ich habe grenzenloses Zutrauen zu dem guten Onkel, vor dem mich meine Eltern als Kind immer warnten.

    Soweit ich mich erinnern kann, dürfte es einer der wenigen Minister sein, die sich in Wirtschaften auskennen. Ich glaube sogar, dass er die Fähigkeit besitzt, eine gute Currywurst Soße von einer schlechten Currywurst Soße zu unterscheiden.

    Damit hebt er sich schon wohlwollend von den Fähigkeiten seiner Chefin Frau Dr Merkel ab.

    Und der gute Scholz? Seine Fähigkeiten dürften denen meiner Tante ähneln. Sie ist zwar schon seit längerem dement und weiß nie, wo sie das Portemonnaie hingelegt hat. aber Scholz Fähigkeiten von Finanzen dürften auf demselben Niveau sein. Er ist genauso ahnungslos, wo das Geld abgeblieben ist

    Es sind im übrigen beide Platzhalter. Frau Dr Merkel managt die deutsche Finanz- und Wrtschaftspolitik kurz beim Frühstück zwischen der zweiten und der dritten Tasse Kaffee. Mehr Zeit opfert sie nicht und das Ergebnis sieht auch genauso aus.

  8. Rettung durch Staatseinstieg
    Bremsklotz für die Lufthansa
    21.05.2020
    Der Airline-Konzern ist so gut wie gerettet – und womöglich doch geliefert.

    Pünktlich zum Himmelfahrtstag – den Kalauer kann man nicht auslassen – muss sich der größte Airline-Konzern Europas auf ein Himmelfahrtskommando einstellen: der Staat mischt künftig als Anteilseigner kräftig mit. Zwar besitzt er wohl nicht von vorneherein eine Sperrminorität. Dennoch baut er eine gefährliche Machtposition auf.

    Damit ist die lange verhandelte Rettung der Lufthansa ( https://www.manager-magazin.de/thema/lufthansa/ ) durch staatlichen Beistand in ein Desaster umgeschlagen. Das Unternehmen verliert voraussichtlich genau die Freiheit, die es so dringend braucht. Es mag Nebenabsprachen geben und viele heilige Schwüre, dass der Staat als Großaktionär dem Management nicht ins Handwerk pfuschen will. Doch die sind wenig wert.

    https://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/lufthansa-kommentar-hoechststrafe-fuer-die-lufthansa-a-1307227.html

    Der Staat ist zum Zugucken in einem Unternehmen, das ihm ganz oder teilweise gehört, ebenso geeignet, wie ein hungriger Hund als Wächter einer Kette Würstchen. Es ist kein Unken sondern fundierte Prognose, zu erwarten, dass die Staatsbeteiligung den Lufthansa-Vorstand massiv behindern wird, in nächster Zeit das Notwendige zu tun.

    ➡ Was staatliches Gutdünken aus einer Airline macht, zeigt abschreckend Air France. Der französische Staat – er besitzt gut 14 Prozent der Aktien – regiert seit Jahren hinein, mit dem Ergebnis, dass Air France im Wettbewerb zurückfällt und am Ende doch Stellen und Strecken streichen musste. Die Lufthansa hat derweil eingestellt, seit 2012 mehr als jede andere Airline in Europa.

  9. In einem Land , wo Parteien auch einen Besenstil bei Wahlen aufstellen könnten um gewählt zu werden , braucht man sich nicht wundern , dass es sukzessive abwärts geht . Fachpersonal in der Politik ist da nur hinderlich und so sieht unser Staat auch inzwischen aus ; ja … man muss schon sagen diese Pfeifen werden auch noch in höchste Ämter gehoben ( v. d . Leyen , Scholz , Altmeier , Spahn usw. ) .

  10. Das bisschen Steuergeld, das kostet doch nix, lässt die Bundesregierung halt neues drucken — am Ende kostet dann nicht nur Flugzeuge, sondern der auch der Sack Kartoffeln bei Edeka 5 Mrd. Euro.

  11. […] vor der Annahme von neun Milliarden Euro Staatshilfe […]

    Es ist selbst für Großkonzerne faktisch unmöglich, eine solche Summe jemals zurückzahlen zu können – auch bei dauerhaftem Niedrigzins kann das nicht funktionieren.
    Derartiges wird unweigerlich erneut in eine sozialistische Kolchosen-Wirtschaft führen.

  12. […] vWie kann es weiter gehen? Wären ausländische Großinvestoren akzeptiert?[…]

    Die Golfstaaten orientieren sich gerade neu, jetzt wo Erdöl langsam aber sicher als Machtfaktor ausdienen wird

  13. Viktor, deine Eltern lernten dir Fluggesellschaft, bewahre bitte unsere Sprache.
    Von Airline reden im allgemeinen die linken Volksverräter der MSM!

    Ansonsten, guter Beitrag, wie immer

  14. Konjunkturstimmung in Deutschland so gut wie seit July 2015 nicht mehr; massiver bounce-back unterwegs:

    https://www.zew.de/de/presse/pressearchiv/erneute-verbesserung-der-erwartungen/

    Wahrscheinliche ***relative*** Gewinner: China, Russland, Deutschland.
    Verlierer: Frankreich, Sued-Europa, USA.
    Erneute Angst fuer Deutsche wirtschaftliche Hegemonie:

    https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/corona-und-die-wirtschaft-das-grosse-corona-spiel-a-10384ae7-c981-40e3-aa4b-22e0cff09d8d

    Lassen wir es einfach zugeben: sie hat es gut gemacht.

  15. Durch die Krise sind duzende Fluglinien Pleite, viele Hunderte weitere vor der Pleite.
    Es werden bald 10 000 Flugzeuge am Boden stehen, weil sie nicht mehr gebraucht werden.
    Von den Pleite-Fluglinien kann man einen 2-3 Jahre alten Airbus aus der Insolvenzmasse für 20 Mio. Euro kaufen anstelle einen neuen für 200 Millionen Euro von AIRBUS.
    So wird sinnlos unser Geld zu Fenster hinausgeworfen.
    Diese „Firmenrettungen“ sind vollkommener unsinn, entweder sie können sich am Markt behaupten oder nicht. Hätten sie wie jede gute schwäbische Hausfrau die Gewinne nicht an Aktionäre verschleudert, sondern für schlechte Zeiten Rücklagen gebildet, wäre das alles nicht nötig.
    Die ganzen deutschen Großunternehmen sind nicht mehr in deutscher Hand, sondern gehören internationalen „Investoren“, dem internationalen Finanzkapital.
    Diesen wird das Geld hinterhergeworfen, diese werden „gerettet“, nicht der kleine Arbeiter.
    Der kleine Arbeiter interessiert die Regierung einen ScheiXX.

    Noch ein Wort zu den Firmen und Kurzarbeit:
    Die Unternehmen entlassen jetzt massenweise Leute, da sie entdeckt haben, dass die Lohnfortzahlung bis zum Ende der Kündigungsfrist der Staat übernimmt (Kurzarbeitergeld), dass es sie also nichts kostet, ja so billig noch nie Arbeitsplatzabbau möglich war.
    Staatlich geförderter Arbeitsplatzabbau sozusagen.

  16. Nuernberger
    24. Mai 2020 at 17:10

    Und ich ging bisher davon aus daß :
    A : “ kein Arbeitsplatz verloren geht “ ( Altmeier ). und
    B : Niemanden etwas weggenommen wird weil der Staat gut wirtschaft

    xxxxxxxxxxxxxxxxx

    Merkel
    es wird keine Mauer gebaut…..sondern einen Graben

  17. die Rente ist sicher

    Grenzen können nicht geschützt werden

    dann ist das nicht mehr mein Land

    wir schaffen das

  18. Ich hoffe, das Lufthansa-Management bleibt mit seiner Weigerung, derzeit keine überflüssigen Airbus-Maschinen abzunehmen, standhaft. Was ist das denn für ein plumper Bauerntrick, die europäische Airbus-Industrie allein auf deutsche Steuerzahlerkosten mitzusanieren?

  19. Etwas OT

    Wildwest in Neustadt in Holstein.

    Um kurz nach 20:30 Uhr überschlugen sich im beschaulichen Yachthafen von Neustadt in Holstein (Schleswig-Holstein) die Ereignisse. Ein Anrufer meldete der Polizei, dass ein Mann mit seinem 8,35 Meter langen Segelboot davon gefahren war. Er war kurz an Land gewesen und zur Toilette gegangen. Zeugen hatten kurz zuvor drei männliche Personen am Anleger gesehen. Zwei Männer entfernten sich aber wohl vor dem Diebstahl des Bootes wieder.

    Der Dieb fuhr mit der „Sternschnuppe“ los – und die Wasserschutzpolizei nahm mit zwei Booten die Verfolgung auf. Nach Polizei-Informationen konnten die Beamten das entwendete Boot samt Tatverdächtigen nach einer knappen Stunde vor Grömitz ausfindig machen.
    Dieb versucht mit Yacht zu entkommen

    Sie wiesen den Mann an, sofort zu stoppen – doch der Dieb dachte nicht daran. Mehrfach wechselte er nicht nur den Kurs, sondern versuchte auch, die Polizeiboote abzudrängen und zu rammen. Sein Fluchtversuch scheiterte.

    Den Beamten gelang es, den Möchtegern-Piraten in den Grömitzer Yachthafen abzudrängen. Vor der Kaimauer am Kranplatz stoppten sie ihn. Der Mann wollte aber immer noch nicht aufgeben und wehrte sich massiv gegen die Festnahme. Die Beamten mussten Pfefferspray einsetzen. ➡ Es handelt sich um einen 36 Jahre alten Syrer, einen anerkannter Asylbewerber, der ohne festen Wohnsitz in Deutschland lebt. Gegen ihn ist ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden – die Liste der Vorwürfe sollte dafür sorgen, dass er so schnell nirgendwo hinsegelt.

    https://blog.ankerherz.de/blog/wildwest-auf-der-ostsee-hier-klaut-ein-mann-eine-yacht/

  20. Was wäre, wenn…

    …es einem sozialistischem Regime per Gesetzgebung verboten ist, Grossfirmen zu enteignen und in Regimebesitz zu überführen und das Regime deshalb beschliesst, diese Grossfirmen in eine prekäre Finanzlage zu bringen, damit die Firma faktisch gezwungen ist, die Finanzhilfen des Regimes anzunehmen, wodurch das Regime letztendlich doch die Kontrolle über den (teil)verstaatlichten Betrieb erhält?

    Wie könnte ein Krisenszenario aussehen, mit dem ein Regime landesweit Firmen in finanziell prekäre Lagen bringen könnte, ohne dass der Verdacht der Illegalität und des Rechtsbruches entsteht?

    Hat jemand eine Idee?

    Oh, verd…meine Alumütze drückt mich gerade…

  21. Scholz und Altmaier besitzen keinerlei Wirtschaftskompetenz.
    Die können nur mit gedrucktem Geld und dem Geld anderer Leute um sich werfen.

    Bald kommen Steuererhöhungen und Vermögensabgaben, um Geld für die illegalen Asylanten zu bekommen.

    Die Wirtscaft ist ruiniert, wir brauchen jetzt auch keine Wirtschaftmigranten mehr.

  22. Jeder Eingriff des Staates in den Markt ist Wettbewerbsverzerrung, Staats- Planwirtschaft.

  23. kritischer Leser 24. Mai 2020 at 17:41
    Ich hoffe, das Lufthansa-Management bleibt mit seiner Weigerung, derzeit keine überflüssigen Airbus-Maschinen abzunehmen, standhaft. Was ist das denn für ein plumper Bauerntrick, die europäische Airbus-Industrie allein auf deutsche Steuerzahlerkosten mitzusanieren?

    Schon am unrentablen Milliardengrab A380 wird der europäische deutsche Steuer-Michel noch Jahrzehnte zahlen dürfen

  24. Hochkarätige Analysen der Auswirkung der Korona-Krise auf die Wirtschaft

    Interview Prof. Hans-Werner Sinn. Wie schlimm werden Wirtschaftskrise und Inflation?
    https://www.tichyseinblick.de/video/interview/professor-hans-werner-sinn-wie-schlimm-werden-wirtschaftskrise-und-inflation/

    Gastbeitrag von Thorsten PolleitGewaltiger Gelddruck im System: Die Inflation wird auf zwei Arten zuschlagen
    https://www.focus.de/finanzen/boerse/experten/gastbeitrag-von-thorsten-polleit-gewaltiger-gelddruck-im-system-die-inflation-wird-auf-zwei-arten-zuschlagen_id_12019306.html

  25. Das rohstoffarme, aber mit Humankapital (noch?) reichlich ausgestattete Deutschland soll den Status als traditionelle Industrienation behalten, „schafft sich“ aber hierbei durch Bürokratie, Ökoauflagen, Klima- und Energiewende sukzessive „ab“. (…) Größter Arbeitgeber im Land ist heute(…) mit 660.000 Mitarbeiter die Caritas. Tendenz steigend.

    Ich habe auch mal gelernt: Die einzige Ressource Deutschlands ist seine Intelligenz. Die scheint – im Gegensatz zu Öl und Uran – allerdings sehr endlich: Als moralinsaures Weltsozialamt kann sich Deutschland darauf freuen, den Weg eines Guano-Felsens zu gehen: Ist der abgebaut, zieht die Karawane weiter./Polemik

  26. In Amerika sind 40 Millionen arbeitslos, in Deutschland über 10 Millionen in Kurzarbeit.
    Sie alle werden dieses und nächstes Jahr keinen Flieger brauchen und auch keine Flugreise machen.
    Steuergelder werden sinnlos verpulvert, in irgend welchen Kanälen versickern!

  27. Das_Sanfte_Lamm 24. Mai 2020 at 18:10

    HAHAHA.
    Rote Trabbi-Plaste

    Die dt. Autoindustrie ist bis MRKLs nächster Amtszeit dann auch im A.
    Da greift Mutti gerne auf Altbewährtes zurück.

  28. lorbas 24. Mai 2020 at 17:43

    Etwas OT
    Wildwest in Neustadt in Holstein.
    – Syrer –

    Und das, wo das Günther-Land zwischen den Meeren so rigoros seine Grenzen für alle anderen deutschen Bundesländer sperrt…

  29. Das_Sanfte_Lamm 24. Mai 2020 at 18:24

    HAHAHA 😀

    „So weit kommt’s noch, meine Damen & Herren, so weit kommt’s noch“ ( (c) KTvuzGudde)

  30. Es spielt doch sowieso keine Rolle mehr. Es werden Hunderte Milliarden Euro, die wir nicht haben, rausgeworfen. Wieso bauen die eigentlich kein 20 Meter großes massives goldenes Denkmal für Merkel vor dem Reichstag. So wären die Goldreserven Deutschlands wieder im Land.
    Gut ich vermute nach eine Woche wäre das Denkmal abgebaut, eingeschmolzen und der Inhalt in den Libanon verschoben. „Familienfreundlich“ eben. Aber ob man das damit macht, oder es einfach verbrennt, ist auch schon egal.

  31. Babieca at 18:19
    „Und das, wo das Günther-Land zwischen den Meeren so rigoros seine Grenzen für alle anderen deutschen Bundesländer sperrt…“

    Aber doch nur für Deutsche aus anderen Bundesländern…

    was müssen die auch Erholungsurlaub machen!

    Da fällt mir doch auch noch ein OT aus den letzten Tagen ein, Tränendrüsenstory über die benachteiligten Flüchtlingskinder im deutschen Homeschooling. Familie Gazoglei kam 2015 mit ihren Jungs (11, 9, 7, 3) nach Deutschland, einer heißt übrigens passend „Jihad“. Dort ist ernsthaft zu lesen, daß der kleine Youssuf (3), der bereits in D zur Welt gekommen ist, trotzdem noch von „Blut, Tod und Bomben“ traumatisiert ist:

    „Viele Flüchtlingskinder haben außerdem eine grausame Zeit hinter sich. Auch die VIER Jungs der Familie Gazoglei (zur Erinnerung: seit 5 Jahren in D, der kleinste ist 3!) erinnern sich an Blut, Tod und Bomben, wenn sie an ihr Leben in Syrien zurückdenken. Über einen Monat waren sie auf der Flucht: Mit dem Boot, laufend und sogar schwimmend kamen sie über die Balkan-Route schließlich nach Deutschland.“

    *https://www.bild.de/politik/ausland/politik-ausland/wegen-corona-fluechtlingskinder-kaempfen-mit-homeschooling-70474558.bild.html

    Klar, die kamen mit Sicherheit schwimmend über die Nordsee nach D… oder doch eher per Lufthansa-Flieger?
    Jetzt kann ich mir auch denken, warum LH um jeden Preis gerettet werden soll…

  32. Ist Herr Dr. Heese noch nicht gebrieft worden? Die oberste Direktive lautet: es muß soviel Geld wie nur irgend möglich aus Deutschland heraus geschafft werden. Es spielt keine Rolle wofür, es kann auch sinnlos verschwendet werden, Hauptsache die Deutschen haben es nicht. Das rettet den Weltfrieden, das Weltklima und die Menschheit. Diesen Zielen sind alle deutschen Regierungen seit 50 Jahren verpflichtet. Deutschland oder das deutsche Volk spielen gar keine Rolle mehr (außer als Stimmvieh, um Merkel und ihre Komplizen an die Macht zu bringen). Das sollte Herrn Dr. Heese mal jemand sagen.

  33. Der Größter Arbeitgeber im Land ist heute nicht einer der international aufgestellten Großkonzerne wie Volkswagen, Telekom oder Siemens,

    sondern mit 660.000 Mitarbeiter die Caritas. Tendenz steigend.

    Die Asyl-Industrie

  34. @erich-m 24. Mai 2020 at 18:06

    „Jeder Eingriff des Staates in den Markt ist Wettbewerbsverzerrung, Staats- Planwirtschaft.“
    Ja aber wo hat man das nicht? Selbst American Airlines bietet jetzt ein 40km Flug an um an Staatsknete zu kommen Ryanair bekommt biliggeld aus London und Air France ist eh teilstaatlich.

  35. Fliegen ist einer der größten Träume der Menschheit.
    Den müssen wir bewahren!
    Fliegen muss auch für hart arbeitende Leute bezahlbar bleiben, nicht nur für Reiche und Politiker. Was Greta und die Grünen wollen, muss uns nicht interessieren. Ich tue immer genau das Gegenteil von dem, was die wollen…! 😉

  36. Traditioneller Terrorismus? Qualitätsdjurnaille schmiert sich um Kopf und Kragen und fühlt sich dabei selbst unangreifbar. https://www.welt.de/vermischtes/article208253433/Experten-fuerchten-Corona-Krise-als-Blaupause-fuer-Angriff-mit-Biowaffen.html Ondiesem Zusammenhang von Traditionen zu sprechen ist eine typische Wortwahl für die Hirnlosigkeit bei Deutschen Djurnalunken. Halten sich für die Krone der Schöpfung in Sachen Berichterstattung. Streiche „Berichterstattung“ und setze „Meinungsmache“. Wer die Deutsche Sprache so wenig beherrscht sollte nicht in solchen sensiblen Tätigkeitsfeldern arbeiten müssen.
    H.R

  37. Allein von den Jobs im Gesundheitswesen und der Alterspflege werden wir nicht überleben.

    ———–

    Aber die Luftverkehrsindustrie stellt Grundnahrungsmittel her und sorgt auch sonst für die Erzeugung lebenswichtiger Dinge?

    Nebenbei: Einen Lügner vom ZDF hat die Luftverkehrsindustrie zum Chefpropagandisten berufen, ist schon interessant, nicht wahr?

  38. Natürlich könnte der Staat auch einfach einen Kredit geben. Aber 10 Milliarden Euro sind schon kein Pappenstiel mehr. Das Unternehmen kann kaum Sicherheiten bieten und wahrscheinlich würde ihr keine Bank soviel Geld zur Verfügung stellen.
    Zudem liegt der Börsenwert der Lufthansa zurzeit bei gerade einmal gut 4 Milliarden Euro. Für die versprochenen 10 Milliarden könnte man die Lufthansa zweimal kaufen!

    @francomacorisano
    „Fliegen ist einer der größten Träume der Menschheit.
    Den müssen wir bewahren!
    Fliegen muss auch für hart arbeitende Leute bezahlbar bleiben, nicht nur für Reiche und Politiker.“

    Fliegen ist absoluter Luxus, genauso wie eine große Villa, teure Uhren oder große Autos. Es gibt kein Menschenrecht auf Flugreisen und das ist auch gut so. Was Ryanair und Co. gemacht haben, nämlich Flüge verramschen, halte ich für absolut falsch!

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