Von TORSTEN GROß | In der Corona-Krise legen die Regierungen immer neue schuldenfinanzierte Hilfspakete in astronomischer Höhe auf, um einen Absturz der Wirtschaft und Massenarbeitslosigkeit zu verhindern. Ein ehemaliger Ökonom der US-Großbank JPMorgan Chase, der über Insiderwissen verfügt und deshalb ungenannt bleiben möchte, warnt nun vor einer Hyperinflation, wie es sie zuletzt in den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts in der Weimarer Republik gab.

1914 hatte die damalige Reichsregierung den bis dahin geltenden Goldstandard abgeschafft, um die Kosten des im gleichen Jahr ausgebrochenen Ersten Weltkriegs über die Druckerpresse finanzieren zu können. Die massive Ausweitung der Geldmenge, die über das Kriegsende hinaus fortgesetzt wurde, um die Reparationsforderungen der Siegermächte zu bedienen, führte gepaart mit kriegsbedingten Güterengpässen zu einem deutlichen Anstieg der Preise.

Die Inflation erreichte im Oktober 1923 mit 29.525 Prozent ihren Höhepunkt, bevor die Währungsreform im Monat darauf den Spuk beendete. Bis dahin waren die Einkommen und Sparguthaben von Millionen Bürgern bereits entwertet worden.

Ein Großteil der deutschen Mittelschicht fand sich in der Armut wieder, was den politischen Keim für den späteren Aufstieg der Nationalsozialisten legte. Gewinner waren Besitzer von Sachwerten wie Gold und Immobilien, vor allem solche, die den Kauf von Häusern oder Grundbesitz mit Krediten finanziert hatten. Ihre Schulden lösten sich praktisch über Nacht in Wohlgefallen auf.

Das Szenario einer Hyperinflation droht nach Meinung des Analysten jetzt in den USA und damit auch im Rest der Welt.

Um die Folgen der damaligen Finanz- und Wirtschaftskrise zu bewältigen, läuteten die Notenbanken ab 2008 eine Phase extrem lockerer Geldpolitik ein, die bis heute andauert.

Niedrige Zinsen und massive Anleihenkäufe hätten eine Liquiditätsflut ausgelöst und Investoren veranlasst, wachsende Risiken an den Kapitalmärkten einzugehen, um Renditen zu erzielen. Die Folge seien immer neue Preisrekorde in allen Anlageklassen gewesen. Profitieren konnten vor allem Aktien und Immobilien, zuletzt aber auch Gold. Es habe sich eine Blase gebildet, die im Zuge der Corona-Pandemie platze, wobei das Virus aber nur der Auslöser sei. Die eigentlichen Ursachen seien »außer Kontrolle geratene Kreditratings, fremdfinanzierte Bilanzen, Aktienrückkäufe, eine expansive Geldpolitik und als Folge außer Kontrolle geratene Kredite und Schulden«.

Auch weitsichtige Experten in Deutschland wie Dr. Markus Krall und Prof. Dr. Max Otte weisen schon seit langem auf das Problem der äußerst fragilen Finanzmärkte hin. Und sie haben vor einem »Schwarzen Schwan« gewarnt, einem unerwarteten, folgenschweren Ereignis, der das Kartenhaus zum Einsturz bringen werde. Mit COVID-19 ist dieser »Schwarze Schwan« nun da!

Nach dem Platzen der Finanzmarktblase drohe eine Pleitewelle, die zunächst den Energiesektor treffen werde, so der frühere JPMorgan-Mitarbeiter. Gemeint ist hier vor allem die in den USA bedeutsame Öl- und Frackingindustrie, die unter den schon jetzt niedrigeren Ölpreisen enorm leidet und die wegen sinkender Nachfrage in der Weltwirtschaftskrise weiter schrumpfen wird. Weil wegen der massiv steigenden Arbeitslosigkeit der private Konsum einbricht, der rund 70 Prozent zum amerikanischen Bruttoinlandsprodukt beiträgt, werden als Nächstes der Einzelhandel und das Gastgewerbe unter die Räder kommen.

Durch die wachsende Zahl von Konkursen und den damit verbundenen Kreditausfällen gerieten immer mehr Banken in existentielle Schwierigkeiten, darunter auch systemrelevante Geldhäuser. Die Politik stehe dann vor der Entscheidung, diese Finanzinstitute entweder untergehen zu lassen wie Lehmann Brothers anno 2008 oder mit Milliarden an Steuergeldern zu retten. Sie werde sich für die zweite Alternative entscheiden, um den totalen wirtschaftlichen Kollaps zu verhindern und »die Arbeitslosen in Schach zu halten«, sprich die Gefahr von sozialen Unruhen zu bannen. Auch die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) werde mit massiven Wertpapierkäufen und einer neuen Liquiditätsschwemme dazu beitragen, eine große Pleitewelle in den USA abzuwenden.

Ihre Bilanzsumme soll deshalb bis Ende 2021 auf rund 12 Billionen Dollar steigen. Außerdem könnte es noch in diesem Jahr zu weiteren Zinssenkungen oder sogar Minuszinsen in den Vereinigten Staaten kommen, die US-Präsident Trump unter Hinweis auf die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank bereits seit einiger Zeit vehement fordert.

Doch die Rettung von Banken und Wirtschaft mit Hilfe gigantischer Geldspritzen und Hilfspakete setze voraus, dass die amerikanische Notenbank ihr Ziel aufgibt, die Preissteigerung in den USA im Zaum zu halten.

»Die politischen Entscheidungsträger laufen den Ereignissen hinterher und haben offensichtlich aus den Jahren 2008/2009 nichts gelernt. Ihr letzter Ausweg ist das Drucken von Geld und die Schaffung weiterer Schulden. Wenn die Zentralbanken kein oder ein weichgespültes Inflationsziel haben, steuern wir auf eine Inflation im Stil der Weimarer Republik zu«,

warnt der frühere JPMorgan-Analyst. Dass die Geldschwemme im Gegensatz zur letzten Dekade nicht mehr nur die Vermögenspreise, sondern auch die Konsumgüterpreise nach oben treiben werde, liege an der gleichbleibenden oder sogar rückläufigen globalen Produktion und einem verlangsamten Welthandel. Das so verringerte Warenangebot treffe auf einen Geldumlauf, der durch verstärkte Hilfen für die notleidende Bevölkerung in Form von Sozialleistungen oder eines bedingungslosen Grundeinkommens vervielfacht werde.

Es sei deshalb nur eine Frage der Zeit, bis die Inflation außer Kontrolle gerate, was sehr plötzlich und unerwartet geschehen könne.

Der Experte geht ferner davon aus, dass die Politik das Mandat der amerikanischen Notenbank erweitern werde, damit die Fed künftig nicht mehr nur Unternehmensanleihen kaufen oder als Sicherheiten akzeptieren kann, sondern auch Aktien und Aktienfonds erwerben darf.

Die Zentralbank hätte dann die Möglichkeit, durch den verstärkten Kauf von Wertpapieren die Vermögenspreise an den Finanzmärkten zu stabilisieren, was den Kapitalbesitzern zugutekäme.

Da sich die Notenbank aber nur sukzessive in den Markt einkaufen kann, dürfte es auf kurze Sicht zu einem nochmaligen Einbruch der Kurse kommen.

»Nichts hat sich grundlegend verbessert, mit Ausnahme der Notfall-Liquiditätsversorgung durch die Zentralbanken. Rechnen Sie mit einem neuen Absturz bis zum Jahresende – wobei die Tiefststände vom März erneut getestet werden – weil die Fed perfiderweise noch nicht genug Unternehmensanleihen/Aktien besitzt, um die Vermögenspreise zu kontrollieren!«

Anlegern empfiehlt der Ökonom, ihr Depot breit zu diversifizieren bzw. inflationsresistente Anlagen zu favorisieren, um ihr Vermögen in der kommenden Hyperinflation zu schützen. Der Experte geht im Übrigen davon aus, dass die Zentralbanken mittelfristig einen großen Teil der sektorübergreifenden Unternehmensanleihen und Aktien besitzen werden. Das dürfte die Kurse dieser Wertpapiere in der Krise stabilisieren und einen Crash an den Finanzmärkten verhindern.

Bestellinformationen:
» Udo Ulfkotte: Was Oma und Opa noch wussten, 233 Seiten, 7,99 Euro – hier bestellen!
» BP-ER – 1 x 500g, Einzelpackung, 9 Riegel, 2375 kcal, 8,95 Euro – hier bestellen!
» BP-ER – 24 x 500g, Gesamtkalorienzahl: 57.000 kcal, 209,00 Euro – hier bestellen!


(Dieser Beitrag ist zuerst bei KOPP Report erschienen).

image_pdfimage_print
Anzeige: Wandere aus, solange es noch geht - Finca Bayano, Panama.

85 KOMMENTARE

  1. Wenn die Verbrecher uns wieder die Ersparnisse eines ganzen Lebens stehlen wie damals in Weimar, dann bin ich auch wieder bereit einen knallharten Retter aus der Lumperei zu wählen.

    Die Verbrecher-Bonzen müssen dann weg von allen Schaltstellen.

  2. .
    .
    Wiederaufbaufonds = Euro-Bonds!
    .
    Merkel lehnt Eurobonds ab…. was für eine verarsche.
    .
    Gib dem Kind einen neuen Namen.. Daran waren die deutschen Regierenden schon immer gut.
    .
    +++++++++++++++++++++++++++++
    .
    Merkel und Macron schlagen Wiederaufbaufonds
    .
    von 500 Mrd Euro vor

    .
    BERLIN (Dow Jones)–Deutschland und Frankreich haben einen Corona-Wiederaufbaufonds im Umfang von 500 Milliarden Euro für die Europäische Union vorgeschlagen. Der Fonds soll die am stärksten betroffenen Regionen und Wirtschaftsbranchen wieder auf die Beine bringen. Das verkündeten Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am Montag.
    .
    https://www.finanzen.net/nachricht/fonds/merkel-und-macron-schlagen-wiederaufbaufonds-von-500-mrd-euro-vor-8881208
    .
    Wer wird den überwiegenden Teil bezahlen?
    Natürlich die Deutschen und die anderen lachen uns aus..

  3. .
    .
    .
    Deutschland 2020!
    .
    „Es gibt kaum etwas Dümmeres und Gefährlicheres,
    .
    als wichtige Entscheidungen in die Hände von Leuten zu legen,
    .
    die keinen Preis dafür bezahlen müssen, wenn sie daneben liegen.“

    .
    Thomas Sowell, US-Ökonom (*1930)
    .
    .
    „Durch die Aufspaltung der Wähler in das politische Parteiensystem können wir sie dazu bringen, ihre Energie für Kämpfe über Fragen aufzubrauchen, die keinerlei Bedeutung haben…“
    .
    Montagu Norman, 1871-1950,
    Gouverneur der Bank Of England

  4. Drohnenpilot 19. Mai 2020 at 08:20
    .
    .
    Wiederaufbaufonds = Euro-Bonds!
    .
    Merkel lehnt Eurobonds ab…. was für eine verarsche.
    .
    Gib dem Kind einen neuen Namen.. Daran waren die deutschen Regierenden schon immer gut.
    .
    +++++++++++++++++++++++++++++
    .
    Merkel und Macron schlagen Wiederaufbaufonds
    .
    von 500 Mrd Euro vor
    .
    BERLIN (Dow Jones)–Deutschland und Frankreich haben einen Corona-Wiederaufbaufonds im Umfang von 500 Milliarden Euro für die Europäische Union vorgeschlagen. Der Fonds soll die am stärksten betroffenen Regionen und Wirtschaftsbranchen wieder auf die Beine bringen. Das verkündeten Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am Montag.
    .
    https://www.finanzen.net/nachricht/fonds/merkel-und-macron-schlagen-wiederaufbaufonds-von-500-mrd-euro-vor-8881208
    .
    Wer wird den überwiegenden Teil bezahlen?
    Natürlich die Deutschen und die anderen lachen uns aus..

    Deutsche Niedriglöhner und Rentner können Scheiße fressen und Flaschen sammeln und mit dem Geld, das man ihnen vorenthält wird das angenehme Leben des Club Mediterranée finanziert.

    Nur ein völlig am Boden zerstörtes oder ein sehr dummes Volk läßt sich so betrügen und ausnehmen.

    Beim Michel treffen wohl beide Kriterien zu.

  5. Hunderte von Milliarden Euro werden täglich über der Welt ausgeschüttet. Ist daß das sagenhafte Manna? Oder ist es einfach der letzte Sargnagel? Dann ist der böse Baazillus schuld am Finanzcrash. Schulden, Schulden über alles, war doch bisher schon ein wichtiges Politikziel! Viele leben ganz einfach über ihre Verhältnisse …
    Die Geldgeber machen ganz einfach wieder den Reibach!
    Die „schwarze Null“ hat nicht lange übelebt. Nun hat sich ein Bösewicht gefunden, der die schon lange anstehende Bereinigung „verursacht“.

  6. die Frage steht doch im Raum:
    gäbe es weiterhin noch irgendeine Erbsenhirnelite im BT, wenn jeder dieser egophilen Dummschwätzer für seine befürworteten Fehlentscheidungen / Fehlplanungen /Fehleinschätzungen persönliche finanzielle Verantwortung tragen müßte?
    Wahrscheinlich bestünde hernach dieser Laden ausschließlich aus ein paar wenigen, hochintelligenten, planvoll handelnden Demokraten, welchen das gemeinsame Wohlergehen am Herzen läge (meine Utopie, welch ein Traum).

  7. Johannisbeersorbet
    19. Mai 2020 at 08:37

    „Nur ein völlig am Boden zerstörtes oder ein sehr dummes Volk läßt sich so betrügen und ausnehmen.,“

    Nun ja, Frau Dr Merkel ist wie ein Trampeltier, das mal wieder durch den sandkasten stolpert und die Sandburgen kaputt tritt „Hoppla!“.

    Den wenigsten dürfte klar sein, wie egal Frau Doktor Merkel die Themen Wirtschaft und Finanzen sind. Glauben Sie im Ernst, dass irgendjemand, der auch nur das geringste Interesse an Wirtschaftspolitik hat, einen guten völlig unfähigen Onkel mit Vorliebe für Wirtschaften zum Wirtschaftenminister macht?

    Oder einen nachweislichen Hamburger total Versager zum Finanzminister?

    Nein, mit ihren Ministern spuckt Frau Dr Merkel jedem Bundesbürger offen ins Gesicht oder kann sich irgendjemand vorstellen, dass jemand mit einem Restgefühl an Verantwortung eine Hotelfachfrau zur Wissenschaftsministerin macht?

  8. Das alles ist ja auch für den Laien klar. Dass das so kommt war immer klar. Wenn wie seit der Griechenlandpleite und davor der Immobilien“krise“ in den USA zuviel Geld in Umlauf kommt muß es mit einem Zusammenbruch enden.
    Aber ich wußte nie so recht, wie es denn zur Hyperinflation kommen würde. Und insbesondere zur Hyperinflation bei den Lebensmitteln, das ist ja das was einen dann tötet. Bei Krall war es nie so genau erklärt, aber es man konnte es sich aus zwei Stellen bei Krall zusammen suchen, was ich auch hier in Kommentaren getan habe.
    Inflation kann ja nur entstehen, wenn sich Geld im Kampf um Güter befindet. Und das war ja bisher nur bei Aktien und Immóbilien der Fall. In einem ersten Video meinte Krall lediglich, dass das Heikoptergeld an jedermann dann die Hyperinflation erzeugt. Aber mir war nicht klar wie? Ich dachte, wenn doch weiter produziert wird und die Leute mit den Luftgeld lediglich das kaufen was sie benötigen entsteht doch kein Kampf um die Waren oder die Lebensmittel.
    In einem zweiten Video wurde es dann aber klarer. Krall meinte, dass das Luftgeld auf eine verminderte Produktion trifft. Das hatte er wohlgemerkt auch ohne Corona erwartet.
    Seitdem ist mir die Situation klar Aber mir ist immer noch nicht klar warum es nicht gelingen kann, dass die Produktion mit den Kaufbedürfnissen des Helikoptergeldes nicht wird Schritt halten können.
    Gefühlsmäßig kann es nicht sein, denn das wäre ja der Free Lunch. Nehmen wir an die Industriearbeiter werden zum großen Teil arbeitslos. Dann produzieren die keine Waren mehr und bekommen direkt von Scholz und Altmaier Helikoptergeld (wenn noch Zeit bleibt) aber wieso müssen dadurch die Lebensmittel teurer werden? Doch nur wenn zu wenig Lebensmittel produziert werden. Momentan bekomm ichs noch nicht auf die Reihe wieso weniger Lebensmittel produziert werden.
    D. h. wie schlägt die Arbeitslosigkeit in allen Bereichen auf die Lebensmittelpreise durch. Bei allen anderen Waren ist es ja erst mal egal, so wie es bei den Aktien und den Immobilien ja auch für die meisten egal war (von den Mieten abgesehen). Ich vermute ja, dass die Lebensmittelproduktion teurer wird, auch dadurch, dass dort dann höhere Löhne gezahlt werden müssen. Aber der genaue Mechanismus ist mir immer noch nicht klar, wenn es auch mit Sicherheit so kommen wird.

  9. kann sich noch jemand an den Freilassungs-Deal von „unserem Deniz“ erinnern?
    Der intellektuell hochbegabte Pack-Gabriel hatte sich da besonders ins Zeug gelegt.
    Danach gab es wieder deutsche Militärgutlieferungen an die Erdogei, mit Hilfe derer der Sultan dann in Syrien einmarschieren konnte.

    Dort kamen dann tausende IS-Schweine wieder aus den Gefängnissen frei, die „wir“ dann in DE wieder begrüßen und durchpämpern durften.

    Ach Gabriel, so ein kluger Schwachkopf Du doch bist. Warum hast Du nicht das wohlmeinende Angebot Deiner Lehrerin angenommen und bist nicht auf die Sonderschule gegangen?

  10. INGRES 19. Mai 2020 at 09:10

    Übrigens weil ich wußte, dass unbezahlbare Lebensmittel töten, habe ich nie was vpm Kanpf gegen Corona gehalten, weil das ja zum Tod für den führt der sich danach keine Lebensmittel mehr leisten kann. Aber wer sich die dann trotzdem leisten kann, kann natürlich Corona Kampf-Anhänger sein.

  11. Eine Hotelfachfrau als Wissenschaftsministerin?

    Eine völlig absurde Fehlentscheidung. Nur jemand, der völlig inkompetent ist, kann auf die skurrile Idee kommen, mit dem afrikanischen Niger die deutsche Energieversorgung retten zu wollen. Sie glauben es nicht? Lesen Sie! Absoluter Lesebefehl!

    Inkompetenz und deutsche Steuergelder bei der Arbeit…

    https://www.eike-klima-energie.eu/2020/05/19/afrika-soll-die-deutsche-energiewende-retten/

    Danach haben Sie keinerlei Fragen mehr zur Kompetenz unserer von Gott geschenkten Kanzlerin und ihrem bodenlosen schwarzen Humor, aus dem schier unübersehbaren Heer der Unfähigen die absoluten Idioten heraus zu fischen, um sie mit hohen Ämtern zu beglücken.

  12. Dritter Versuch:

    Das Hyperinflationsgespenst wird wieder an die Wand gemalt.

    Dazu müsste das viele gedruckte Geld erst mal beim Verbraucher ankommen und der müsste auch gewillt sein, es auszugeben, anstatt auf die „hohe Kante“ zu legen. Oder das Warenangebot und die Produktionskapazitäten müssten massiv reduziert werden, etwa durch Kriegszerstörung und komplette Produktionsumstellung auf Rüstung. Gut, einige Unternehmen hatten jetzt ein paar Wochen geschlossen, aber die KfZ-Industrie z.B. hat vorher schon zu viel auf Halde und die eingesparten Privatausgaben für Gastronomie wanderten ein wenig in den Lebensmitteleinzelhandel. Da habe ich persönlich noch keine Hyperinflation feststellen können. Vielleicht ist es ja in anderen Regionen anders.

    Sollte das viele neu gedruckte Geld tatsächlich beim Verbraucher ankommen (wodurch?), dann würde zwar die erhöhte Nachfrage auch zu höheren Preisen führen, aber weil man ja mehr Geld hat, könnte man trotzdem genausoviel kaufen.

    Was aber immer wieder bei solchen Diskussionen fehlt, ist das Faktum Umlaufgeschwindigkeit. Entweder scheint man es nicht zu kennen, oder man hält es für unwichtig. Auch bei der sog. „Bankenrettung“ malte man das Schreckgespenst der Hyperinfaltion an die Wand, die aber – zu aller Überraschung- gar nicht eintrat, weil das viele neu gedruckte Geld nicht beim Verbraucher ankam, sondern in den Bilanzen der wankenden Banken und dort auch verblieb, zwecks Erhöhung der Eigenkapitalquote. Wäre das nicht geschehen, hätte es etliche Lehman-Pleiten mehr gegeben mit entsprechender Deflationswirkung – wie Anfang der 30er Jahre. Dafür war seinerzeit der auch in rechten Kreisen so oft gelobte und geforderte Goldstandard verantwortlich.

    Zum Schluss eine Frage: Was passiert mit der Nachfrage, wenn sich die Geldmenge verdoppelt und die Umlaufgeschwindigkeit halbiert?

  13. Der Michel wird jammern, weil sich seine Sparguthaben in Rauch auflösen.
    Er wird rufen „Mutti Merkel, hilf mir gegen die Hyperinflation!“

    Und Merkel wird sich runterbeugen und ihm eiskalt ins Ohr flüstern : „Jetzt ist sie halt da“ …

  14. Ich meine, ich weiß nicht wie die Menschen das in der Weimarer Inflation überlebt haben. Ich kenne keine Todeszahlen. Es ist ja wohl so, dass die Arbeiter auch immer mehr Lohn bekamen um den Preisanstieg auszugleichen. Aber jeder muß ja essen. Ich weiß nicht ob die Caritas damals ausgereicht hat. Also Menschen können schon was durchstehen.
    Ich weiß also nicht, ob aktuell die Suppenküchen ausreichen werden und ob sie organisiert werden können. Aber ich geh da nicht hin. Aber den Zusammenbruch des Systems werde ich noch erleben. Und mich interessiert nur, ob und wie Merkel das überstehen wird.

  15. Es wird keine Inflation geben.

    Schulden sind das Mittel, Menschen zum Arbeiten zu bewegen. Es ist eine Art moderner Schuldknechtschaft. Wer meint, keine Schulden zu haben, der irrt. Er ist Mitschuldner der Staatsschulden und zahlt über die Steuer.

    Warum sollte das System aufgegeben werden? Hyperinflation bedeutet, dass die Menschen ihrer Schulden entledigt wären. Das will niemand. Es sollen alle weiter brav arbeiten gehen und ihre Schulden oder die des Staates bezahlen.

  16. über die migrationsindustrie und die deutsche portokasse („haushalt“)

    „220.000 Zuwanderer müssen auf Integrationskurse verzichten…
    … habe das Bamf rund 40 Millionen Euro aus dem aktuellen Haushalt genommen,
    um etwa die fest angestellten Lehrkräfte und die Honorarkräfte der Kursträger
    weiter zu beschäftigen. “
    HAttps://www.rnd.de/wissen/unterbrechung-wegen-corona-220000-zuwanderer-mussen-auf-integrationskurse-verzichten-4N3C5TJBNFNBS7SD4V6LQKEIHI.html

    hinzu kommen sicher gratis gestellte endgeraete fuer die intergarzionsunwilligen.
    aaaber der fernunterricht spart auch risiken wie koeperverletzung und vandalismus,
    den blick auf baertige jihadies und durch sehschlitze in acker-verhuellungen etc.

  17. Also, sofort fast alles Geld in Sachwerte investieren!

    Das kommentiere ich hier seit Bismarck!

    Und habe es selber bereits umgesetzt!

  18. Wieso muss es ein „schwarzer Schwan“ sein?
    In ’schland reicht ein alternativlos buntes Huhn!

  19. ghazawat
    19. Mai 2020 at 09:18
    Eine Hotelfachfrau als Wissenschaftsministerin?
    —-
    Grundsätzlich ist mir das lieber, als jemand mit einem abgebrochenen Germanistik-/ Gender-/ vergleichende Islamwissenschaften-Studium.

    Wenn die Frau jahrelang als oberste Chefin einer weltweit agierenden Hotelkette täglich 16 Stunden gearbeitet hätte und das Unternehmen dabei massenhaft Gewinne erzielt hätte…
    Würde sie ggf. auch eine gute Wirtschaftsministerin abgeben…

    Würde, würde -Fahradkette ( frei nach Lothar Matthäus)

  20. Und die Britten werden sich innerlich die Hände reiben über ihren rechtzeitigen Abgang aus der EU-Umverteilungsunion.

  21. Wie ich übrigens auch schon schrieb: es gibt derzeit keine mit Gewalt um die Macht kämpfenden Gruppen. 87%-90% sind völlig unvorbereitet. Also ist mir nicht klar, wie sich überhaupt noch eine Ordnung herstellen läßt, wenn das Merkel-Regime zerfällt.

  22. Die Preise werden gerade überall erhöht, während der Bürger nicht etwa mehr, sondern soviel Geld (oder weniger!) wie üblich hat. Nicht nur in den Supermärkten, wo mal kurz zwischen 20 bis 60 Cent auf bestimmte Produkte draufgehauen werden (vor allem bei Milchprodukten und Wurst), sondern auch im Ramschbereich. Nirgendwo kann man das so gut besichtigen wie bei den „1-Euro-Läden“. Da kostet nämlich neuerdings nix mehr 1-Euro, sondern alles 1,10 Euro. Gestern in Wedel gesehen.

    Heißen die jetzt „1,10-Euro-Läden“?

    *fg*

  23. Heisenberg73 19. Mai 2020 at 09:25

    „Der Michel wird jammern, weil sich seine Sparguthaben in Rauch auflösen.“

    Wer keine Sparguthaben hat, wird deswegen auch nicht jammern.

  24. Babieca 19. Mai 2020 at 09:42

    „Die Preise werden gerade überall erhöht, während der Bürger nicht etwa mehr, sondern soviel Geld (oder weniger!) wie üblich hat. Nicht nur in den Supermärkten, wo mal kurz zwischen 20 bis 60 Cent auf bestimmte Produkte draufgehauen werden (vor allem bei Milchprodukten und Wurst), sondern auch im Ramschbereich.“

    Die Preise für Milchprodukte wurden schon Ende letzten Jahres angehoben (Die Rolle Stinkkäse etwa von 0,99 auf 1,19), weil – wir erinnern uns – die Bundesmatrone moniert hatte, dass die Lebensmittelpreise zu niedirg seien. Bei Getränken hat es hingegen fast schon seit Jahrzehnten keine Preisherhöhung gegeben.

  25. Die größten Bauchbetrüger mit sind wohl unsere Grünen, die jetzt mit aller
    Gewalt das Fleisch verteuern wollen.
    Denen scheint wohl entgangen zu sein, daß in dieser Bananenrepublik
    mittlerweile ca. 13 Millionen Bürger , u. a. Alleinerziehende, sich kaum
    oder selten Fleisch leisten können.

    Es wird höchste Zeit, daß solch eine politische Mischpoke abgewählt
    gehört.

  26. Der boese Wolf 19. Mai 2020 at 09:52

    Die Preise für Milchprodukte wurden schon Ende letzten Jahres angehoben (Die Rolle Stinkkäse etwa von 0,99 auf 1,19), weil – wir erinnern uns – die Bundesmatrone moniert hatte, dass die Lebensmittelpreise zu niedirg seien.

    Stimmt! Und jetzt geht es eben grandios weiter. Auf Matrones befohlene Preissteigerung wird munter draufgesattelt. Besagte Rolle Stinkekäse (Ha! Ich liebe den! Der gute alte Harzer, ehe das Lifstyleprodukt „Quäse“ neben ihm auftauchte) steht nach der neuesten Preisrunde bei 1,49.

  27. Um es nochmal kurz zu machen. Mir ist nicht klar warum die Arbeitslosigkeit und der Produktionsrückgang auf die Lebensmittelpreise durchschlagen werden.
    Doch nur, wenn weniger Angebot da ist, als nachgefragt wird. Andererseits werden ja sämtliche Sozialsysteme, einschließlich der Renten demnächst zusammen brechen (das Gesundheitssystem auch, aber das ist mir egal, da ich nicht zum Arzt gehe, obwohl ich muß ja trotzdem zwangsweise mehr bezahlen) und die Menschen werden direkt (verstaatlichte Banken) von Scholz und Altmaier ausbezahlt werden müssen, damit sie essen und wohnen können.

    Es gibt also zunächst mal Geld für das keine Waren produziert wurden. Aber wenn doch gleichbleibend Lebensmittel produziert werden, weiß ich nicht, warum die zwangsweise teurer werden müssen, denn die Nahrungsaufnahme ist ja begrenzt.
    Ich bekomms nicht auf die Reihe. Vielleicht führt der Zusammenbruch der restlichen Wirtschaft dazu, dass die Lebensmittelproduktion behindert wird und dadurch teurer wird.

    Für mich sind nur die Lebensmittel interessant. Dass die Gastronomen usw, jetzt Arbeitsplatz und Existenz verlieren ist für mich allenfalls relevant, weil dadurch die Renten nicht mehr gezahlt werden können. Ich meine mir tun die Leute leid, aber noch liegen sie ja nicht am Straßenrand und man merkt da nichts weiter von. Deshalb kann man ja auch weiter gegen jede Corona-Infektion kämpfen. Und eine Rettung gegen die Verelendung gibt es jetzt eh nicht mehr. Ich kann nur nicht abschätzen wie Viele verhungern werden, bzw. wie dieses System das regeln will.

  28. Von anderer Seite wird das Gegenteil vorhergesagt: Eine Kettenreaktion von platzenden Krediten, erst Firmen, dann Staaten. Dies verringert die Geldmenge schneller als die Notenbanken dagegen andrucken können. Das Resultat ist Deflation, was Schulden teurer macht und den Zyklus anheizt. Die EZB und alle anderen Zentralbanken versuchen schon seit Jahren, die Inflation zu steigern und schaffen es nicht. Mit dem Platzen der schuldenfinanzierten Wachstumsblase durch Corona wird das endgültig kippen.

  29. Babieca 19. Mai 2020 at 10:05

    „Rolle Stinkekäse (Ha! Ich liebe den! Der gute alte Harzer, ehe das Lifstyleprodukt „Quäse“ neben ihm auftauchte) steht nach der neuesten Preisrunde bei 1,49.“

    Im Ernst? Gut dass ich gestern noch mal 5 Rollen im Lidl für 1,19 gekauft habe und 200 gr. Räucherlachs für 3,79 – 20 Cent weniger wie letztes Jahr. Mittelalter Gouda kostet immer noch € 5,50 bis 5,60 das Kilo. Schaun mer mal, wie’s weiter geht.

  30. Heute 20:15 Uhr -Deutschland unterm Hakenkr….Maskenzwang.

    Was dem Adolf die Armbinde war, ist der Merkel die Maske.

  31. Kapitaen
    19. Mai 2020 at 09:53
    Die größten Bauchbetrüger mit sind wohl unsere Grünen, die jetzt mit aller
    Gewalt das Fleisch verteuern wollen.
    Denen scheint wohl entgangen zu sein, daß in dieser Bananenrepublik
    mittlerweile ca. 13 Millionen Bürger , u. a. Alleinerziehende, sich kaum
    oder selten Fleisch leisten können.

    Es wird höchste Zeit, daß solch eine politische Mischpoke abgewählt
    gehört.

    ++++

    Die Leute, die sich nicht so oft Fleisch leisten können, wählen doch selber diese politische Mischpoke!
    Nämlich SED, Sozen und die Grünen!

    Leute in der freien Wirtschaft mit gutem Verdienst wählen meistens FDP und AfD!

  32. Es wird zu keiner Hyperinflation kommen. Der internationale Wettbeweb der Hersteller ist zu gross, um die Preise beliebig nach oben zu treiben und das Geld ist beim Verbraucher eher knapp. Die Geldmenge wird durch die Aufbauprogramme nur gering erhöht. Der Vergleich mit der Weimarer Republik ist deshalb unzutreffend. Der damalige Grund der Inflation war ohnehin ein anderer. Das Deutsche Reich hatte alle im besetzten Rheinland aufgefordert, die Arbeit niederzuelegen und übernahm den Lohnausfall. Das wurde dann durch Gelddrucken finanziert, dem jedoch keine Produktion entgegenstand.

  33. Der boese Wolf 19. Mai 2020 at 09:52; Und Milch und Milchprodukte sind seit nem halben Jahrhundert nahezu unverändert im Preis. Als Kind wurde ich immer zum Bauern im Nachbardorf geschickt, da kostetze die Milch auch schon zuletzt 1 Mark 20. Und heute im Tetrapack kostet sie, wenn man die billigste nimmt praktisch eben so viel. Geschmackloses Joghurt kleiner Becher, 25-30 Pfennig. heute rund 15 Doppelpfennig. Wichtig wär halt, dass die Bauern was von einer möglichen Preiserhöhung abkriegen.

    Babieca 19. Mai 2020 at 10:05; Ich bin leider einmal auf die Werbung reingefallen und hab mir dieses Lifestyleprodukt gekauft, zwar als MHD-kurz aber trotzdem wars rausgeworfenes Geld.
    Das Zeugs schmeckte ja nach gar nix. Mittlerweile seh ich die Fernsehwerbung als Produktwarnung an. Was irgendwo beworben wird hat Aufenthaltsverbot im Supermarktauto.

    Gestern war wieder was Im Fernsehen, Theater dürfen jetzt wieder aufmachen, noch vor dem ersten Tag kommen von den ohnehin zu 80% vom Staat gepamperten Bühnen unverschämte Forderungen. Der Staat (Steuerzahler) soll weil die bloss 1/3 der Plätze anbieten dürfen, 80% der theoretischen Einnahmen daszuschiessen. Das ist deutlich überkompensiert, wenn ich 33 und 80 zusammenzähl komm ich auf 113%. Also 1/7 mehr, obwohl man weit weniger zu tun hat.
    Warum erhöht ihr nicht für euern weit überwiegend linken Dreck die Preis so weit, dass ihr Gewinn macht. Falls es tatsächlich mal irgendwo ein auch nur annähernd konservatives Stück irgendwo gibt, dann sind doch gleich die linken Schläger da und verzieren die Wände, schlagen Scheiben ein, bedrohen die Besucher.

  34. uli12us 19. Mai 2020 at 10:38

    – Quäse –

    Mittlerweile seh ich die Fernsehwerbung als Produktwarnung an. Was irgendwo beworben wird hat Aufenthaltsverbot im Supermarktauto.

    „Aufenthaltsverbot im Supermarktauto“. Das ist ja hübsch formuliert.

    🙂

  35. Gewinner waren Besitzer von Sachwerten wie Gold und Immobilien, vor allem solche, die den Kauf von Häusern oder Grundbesitz mit Krediten finanziert hatten. Ihre Schulden lösten sich praktisch über Nacht in Wohlgefallen auf.

    Das höre ich zu ersten Mal.
    Ich glaube, diese Aussage ist falsch.
    Warum sollten sich ihre Schulden auflösen?
    Die Banken als Verlierer?

  36. uli12us 19. Mai 2020 at 10:38

    „Warum erhöht ihr nicht für euern weit überwiegend linken Dreck die Preis so weit, dass ihr Gewinn macht.“

    Bei Sinfonieorchestern sieht das etwas anders aus. Die Musiker sind überwiegend Beamte mit A13 Besoldung und die Eintrittsgelder können die Kosten bei Weitem nicht decken. Das liegt u.a. an der mangelnden Nachfrage, weil Kids seit Jahrzehnten nur Bumm-Tscha-Hipp-Hopp-Knall-Bumm Lalla beigebracht wurde. Das Publikum sind überwiegend Ältere mit gehobener Bildung – ohnehin eine Minderheit. Da scheint sich aber seit geraumer Zeit etwas zum Positiven hin zu bewegen. Mittlerweile sieht man auch vermehrt Jüngere im Prublikum.

  37. Dr. T 19. Mai 2020 at 10:11
    Von anderer Seite wird das Gegenteil vorhergesagt: Eine Kettenreaktion von platzenden Krediten, erst Firmen, dann Staaten. Dies verringert die Geldmenge schneller als die Notenbanken dagegen andrucken können. Das Resultat ist Deflation, was Schulden teurer macht und den Zyklus anheizt. Die EZB und alle anderen Zentralbanken versuchen schon seit Jahren, die Inflation zu steigern und schaffen es nicht. Mit dem Platzen der schuldenfinanzierten Wachstumsblase durch Corona wird das endgültig kippen.
    ——
    So sehe auch ich das. Oberstes Gebot ist, keine Schulden zu machen. Das ist m.E. aber immer oberstes Gebot, mögen die geldgeilen Banken auch das Gegenteil behaupten. Sie verdienen an Krediten mehr als an Sparguthaben.

    Der Corona-Knast hat ein Positives: Man gibt demnächst sehr viel weniger Geld aus. Wenn also die Händler meinen, sie müßten auf die Ware aufschlagen, wird das nach hinten los gehen. Kaufst du nicht mehr drei Paar Schuhe, sondern ein Paar, gehst du nicht mehr einmal pro Woche zum Coiffeur, sondern alle zwei Wochen usw.

    Der Konsum wird massiv einbrechen. Bei Armen sowieso, aber auch bei allen anderen. Vor allem die Mittelschicht wird ihr Konsumverhalten umstellen. Die Urlaube werden auch weniger in der Karibik, verbracht, in der Coronahochburg Dominikanische Republik, sondern auf Langeoog.

    Wer Karibik will, guckt „Death in Psradise“.

  38. Der boese Wolf 19. Mai 2020 at 09:45

    Heisenberg73 19. Mai 2020 at 09:25

    „Der Michel wird jammern, weil sich seine Sparguthaben in Rauch auflösen.“

    Wer keine Sparguthaben hat, wird deswegen auch nicht jammern.
    ___________________________________________________________

    Da es mit Sicherheit auch die Renten und LV/s, Börse etc erwischen wird werden wohl sehr viele Menschen jammern. Ganz geschweige von der bevorstehenden Hyperinflation die schlimmer werden soll als in den 19 20/30 er Jahren.
    Ebenso wenn die Banken die Kredite fällig stellen werden, da diese ja kein Sozialamt sind. Das gejaule wird man bis ins Universum hören können.

  39. Der boese Wolf 19. Mai 2020 at 10:49
    uli12us 19. Mai 2020 at 10:38

    – Sinfonieorchester –

    Die staatliche Kulturförderung war mal eine kulturelle Errungenschaft. In ihren Grundzügen ist sie richtig und wichtig – und sie kann sich übrigens nur eine „reiche“ Gesellschaft leisten, die diesen Reichtum erwirtschaftet, um sich den Luxus von Kultur leisten zu können („Mammutelfenbeinflöten schnitzt nur ein satter Eiszeitmensch“).

    Seit die komplette Linke an der Titte „Kulturförderung“ des Kulturministeriums (das heute einen Bandwurmnamen hat) angedockt hat (wie auch am Familienministerium, das ebenfalls einen Bandwurmnamen hat und vornehmlich die Antifa finanziert) sind die Förderungen auf den Kopf gestellt.

  40. Ich habe mir auch mal die Hyperinflation von 1923 angesehen. Da werde ich für die heutige Situation auch nicht wirklich schlau draus. Nach 1918 herrschte zunächst Inflation (noch keine Hyperinflation) weil zu wenig Güter produziert wurden. Während des Ruhrkampfs wurden dann die Streikenden mit gedrucktem Geld versorgt (ähnlich zu denen die jetzt durch Corona die Existenz verlieren).
    Wie es dann dadurch zu immer weiterer Inflation kam ist mir wieder nicht klar. Aber die haben das Geld vielleicht für alles mögliche ausgegeben. Wenn sie es nur zum Essen und Trinken ausgegeben hätten, hätten die Lebensmittelpreise ja nicht steigen können, denn vorher haben sie sich ja auch ohne das gedruckte Geld ernährt. Also mir ist der Mechanismus nicht klar, wie es aus den Ruder laufen mußte, denn zum Schluß kostete ja auch ein Brot eine. Milliarde.
    Und die Arbeitslosigkeit war nicht Voraussetzung der Inflation, sondern in Folge der Zusammenbrüche der Banken und der Wirtschaft deren Folge. Leider wird das alles nicht weiter erklärt. So dass ich das nach wie vor nicht verstehe.

    Ich weiß auch nicht, ob die Inflation zu Elend geführt hat. Denn wenn man 1 Billion verdient, dann kann man ja für 1 Milliarde auch mal ein Brot kaufen. Die Scheine sind natürlich unpraktisch. Also ich verstehe in der Tat eigentlich nichts davon, außer dass ich meine, dass aktuell der Zusammenbruch und in jeden Fall langfristige Verelendung unvermeidlich sind. Aber wenn es keine Inflation gibt, kann ich beliebig lange durchhalten. Aber wer soll die Renten zahlen?

  41. Die hauen z.Zt. die Kohle raus, als gäbe es kein Morgen. Und alle machen mit bei diesem Totentanz einschl. des Bundesfinanzministers Scholz (SPD). Ehemals waren es die Finanzminister, die zusätzlichen Ausgaben immer kritisch gegenüber standen, jetzt ist der bundesrepublikanische, der aus eigenem Antrieb den Einsatz der Bazooka ankündigt und in der Folge das Geld mit vollen Händen zum Fenster hinaus wirft. Es sind nicht nur die Dres. Krall und Otte, die das falsch finden, sondern auch alle anderen objektiven Ökonomen, sofern sie nicht in direkten Diensten der Ewigen Kanzlerin stehen bzw. ihr ihre Existenz verdanken. Als gestern der französische Staatspräsident Macron – richtig fein gemacht, denn es ging ja an’s Geschenkeverteilen – vor dem Bildschirm für die digitale Konferenz Platz nahm und die Spendierhose dazu stieß, konnte man den Untergang richtig schmecken. Dazu gehört die Präsidentin der EZB, Frau Lagarde, auch Französin, die das Geschäft operativ begleiten soll. Das Ganze ist in Inhalt und Zweck der Versailler Vertrag des 21. Jahrhunderts, etwa 100 Jahre nach dem 1., begründet den Nationalismus und den Ruf nach dem Starken Mann. Also alles wie gehabt, dabei sind es die Politiker selbst, die immer behaupten, Politik wiederhole sich nicht. Sie tut es dank ihnen 1:1.

  42. Babieca 19. Mai 2020 at 10:54
    Je länger die Namen der Ministerien sind, je mehr teils unvereinbare Aufgabenbereiche dorthin entsorgt werden, desto klarer sieht man, daß die nichts als Ideologieschleudern sind, eine Art staatlicher Coronakeimschleudern. Wie weit verkommen Deutschland darin ist, zeigt der Name Ministerium für Justiz und Verbraucherschutz. Ein einst klassisches Ministerium wird herabgewürdigt. Wie wäre es mit Ministerium für Auswärtige Angelegenheit und Tourismus oder Ministerium für Inneres und Gaststättenbetriebe, Finanzen und Casinos, Justiz und Fußball-Schiedsgerichte?

    ministrare
    https://de.pons.com/%C3%BCbersetzung/latein-deutsch/ministrare

  43. In meinen Augen ist eine Hyperinflation gewollt , so legen die Bürger ihr ganzes Geld auf die Bank, um nicht mit einer Schubkarre, das Geld zu transportieren.
    Der einfachste Weg, das Bargeld abzuschaffen…das Volk macht es dann von ganz alleine.
    In der Politik geschieht nichts zufällig !!!

  44. @INGRES 19. Mai 2020 at 11:09

    Die Hyperinflation 1923 war eine folge des versailler Vertrags. Nur durch eine neue gedeckte Währung (Rentenmark) konnte diese Hyperinflation bendet werden.

    1929 gab es nochmal eine Wirtschaftskrise.

  45. Seht doch mal auf die Schulden. Solche Staatsschulden kann niemand abbezahlen. Darum werden Schulden durch eine Inflation verkleinert.

  46. Währungsreform läuft so, dass die Guthaben in neuer Währung noch 10% betragen bzw. nur ein „Kopfgeld“ ausgegeben wird und die Schulden bei 50% Wert in neuer Währung liegen. Sonst würde eine Währungsreform ja keinen Sinn machen.
    Und alle Immobilienbesitzer sollten sich auf eine Zwangshypothek (siehe Einführung der DM) in beliebiger Höhe einstellen.
    Wenn der Staat will, nimmt er uns alles. Nur nicht das Gold und Silber das im Garten vergraben ist!

  47. Schade – bislang hat noch niemand auf die Frage aus meinem ersten Kommentar oben geantwortet: Was passiert mit der Nachfrage, wenn sich die Geldmenge verdoppelt und die Umlaufgeschwindigkeit halbiert?

  48. Patriot64 19. Mai 2020 at 11:26

    Wenn der Staat will, nimmt er uns alles. Nur nicht das Gold und Silber das im Garten vergraben ist!

    Das hilft dir dann auch nichts. Oder glaubst Du, dass Du damit an der Supermarktkasse wirst bezahlen können?

  49. Immobilien sind auch nicht ohne. Da kommt einfach eine EMESCH (Europa-Merkel-EZB-Soli-Corona-Hypothek) drauf, dann ist das Häuschen nur noch die Hälfte wert, und der Besitzer stottert fleißig die Schulden der Regierung ab. Wenn die Heimstatt ohnehin schon mit einer Hypotheken belastet ist, kommt der glückliche Besitzer vielleicht sogar auf 120% Belastung auf den eigentlichen Wert. Toll! Und wenn die Zahlung nicht mehr flutscht, weil Job futsch, gehört das Häuschen der Bank und die Restschulden den anderen Steuerzahlern. Aber das macht nichts, diese merkeln das kaum, da sie dann schon die Schulden der lieben europäischen Freunde und Nachbarn zahlen.

  50. Wie gesagt, was ich weiterhin nicht verstehe ist, wie die Inflation in die Lebensmittel kommen muß. Das wäre natürlich möglich, wenn auch die Lebensmittelproduktion parallel zur Zahl der Arbeitslosen zunächst sinkt. Das aber würde voraussetzen, dass die Arbeitslosen sich bereits keine normalen Lebensmittel mehr leisten können (wobei sie ja noch nicht verhungern müssen).

    Was natürlich schrittweise möglich wäre. Wenn nun geducktes Geld verteilt wird (aus dem AL-Geld wird das ja nicht zu bewältigen sein) werden die Notleidenden natürlich wieder normale Lebensmittel kaufen. Dann steigen die Preise. Aber das Verrückte (was eigentlich nicht gehen kann) wäre ja, wenn man das gedruckte Geld früh genug verteilt, könnte man ja eventuell der Schrumpfung der Lebensmittelproduktion entgegenwirken, so dass immer ein Ausgleich bestehen bleiben würde.
    Also ich kann mir weiter nicht erklären, wieso die Lebensmittel zwangsweise unerschwinglich werden müssen Alles andere außer Lebensmittel ist ja erst mal egal. Also jedenfalls für mich.
    Freilich eine zusammen brechende Wirtschaft kann auch keine regulären Renten mehr zahlen. Aber da könnte man ja auch entsprechend drucken. Nur das kann ja nicht gehen, ich weiß nur immer noch nicht, warum nicht. Am Ende könnte so ja die ganze Wirtschaft verschwinden und wäre doch immer vorhanden, weil alles mit gedrucktem Geld finanziert wird. Was ja eigentlich auch das Prinzip der Schulden und der Geldmenge ist. Im Grunde genommen ist das ja ohnehin das Kartenhaus auf dem auch das normale Wirtschaften beruht. Es müßte ja nur im Gleichgewicht bleiben. Es wär mir natürlich peinlich, wenn ich irgendeine fehlerhafte Überlegung drin hätte. aber ich komm einfach nicht zu Potte.

  51. Johannisbeersorbet 19. Mai 2020 at 08:10
    Wenn die Verbrecher uns wieder die Ersparnisse eines ganzen Lebens stehlen wie damals in Weimar, dann bin ich auch wieder bereit einen knallharten Retter aus der Lumperei zu wählen.

    Die Verbrecher-Bonzen müssen dann weg von allen Schaltstellen.

    Ich bin dabei.

  52. INGRES 19. Mai 2020 at 12:42

    Ich habe auch schon daran gedacht, dass die Leute ihr Geld verstärkt ausgeben und damit die Preise treiben. Aber bei Lebensmitteln ist Hamsterei ja nur begrenzt möglich. Das Klopapier konnte ich mir jedenfalls damals noch leisten.
    Interessant ist aber folgendes:

    Das Problem: Bestimmte Produzenten beginnen, ihre Waren nicht mehr zu verkaufen. Denn sie erhalten zwar Geld, müssten dieses aber ebenfalls direkt wieder ausgeben, weil es sonst an Wert verlieren würde. Folglich bilden sich Schwarzmärkte und alternative Währungen. Um beispielsweise lebensnotwendige Güter wie Lebensmittel zu kaufen, werden Kartoffeln mit teurem Schmuck bezahlt. Das Vertrauen in die Geldwährung verschwindet vollkommen, die komplette Wirtschaft bricht in Teilen in sich zusammen.

    https://www.rechnungswesen-verstehen.de/bwl-vwl/vwl/hyperinflation.php

    Daran hatte ich so nicht gedacht. Ich hatte nicht daran gedacht, dass die Bauern ihre Produkte nicht mehr verkaufen. Es ist jetzt natürlich die Frage, ob der einzelne Bauer überhaupt noch groß beteiligt ist und so auf die „industrielle Verteilung“ seiner Güter überhaut Einfluß nimmt. Insofern gibts ja im Sozialismus auch keine Inflation, sondern nur Mangel und Hunger.

    Aber so ganz simpel ist das mit den Entstehen einer Hyperinflation wohl eben doch nicht. Ich wei0 nicht, ob nicht doch Mittel zur Verfügung stehen das zu verhindern. Aber zum Zusammenbruch wird es in jedem Fall kommen. Denn die Verhinderungen sind ja einem Zusammenbruch äquivalent.

  53. Der boese Wolf 19. Mai 2020 at 11:55

    Schade – bislang hat noch niemand auf die Frage aus meinem ersten Kommentar oben geantwortet: Was passiert mit der Nachfrage, wenn sich die Geldmenge verdoppelt und die Umlaufgeschwindigkeit halbiert?
    ___________________
    Gar nichts.

  54. @INGRES: Man müsste etwas weiter ausholen und die Weltwirtschaftskrise Ende der 20er des vorigen Jahrhunderts analyieren, was hier den Rahmen sprengt. An Ihren Ausführungen ist an und für sich nichts auszusetzen – bis auf den Faktor Vertrauen: Wenn eine Währung volumensmäßig unendlich ausgedehnt wird, ist sie nicht mehr durch Wirtschaftsgüter „gedeckt“. Die Leute verlangen (ersatzweise) andere Währungen oder Edelmetalle/ Bitcoin. Hinzu kommt, dass Güter, die zu teuer werden, teilweise durch andere ersetzt werden (Butter durch Margarine etc.), was deren Nachfrage erhöht und zur Knappheit führen kann. Was ebenfalls zu berücksichtigen ist, dass auch bei der Produktion von Lebensmitteln grundsätzlich Anreize fehlen können, da der Ertrag/ Gewinn in einer wertlosen Währung vergütet wird. Deshalb floriert auch schnell der Tauschhandel, da mit bedrucktem Papier nicht viel anzufangen ist.

  55. Der boese Wolf 19. Mai 2020 at 11:55
    Schade – bislang hat noch niemand auf die Frage aus meinem ersten Kommentar oben geantwortet: Was passiert mit der Nachfrage, wenn sich die Geldmenge verdoppelt und die Umlaufgeschwindigkeit halbiert?
    —————————–

    Nun dieser Kommentar (Der boese Wolf 19. Mai 2020 at 09:23) war für mich der Interessanteste, weil er einen fachlichen Blick auf die Dinge geworfen hat. Und das hat mich dazu gebracht diesen Artikel hier zu finden: https://www.rechnungswesen-verstehen.de/bwl-vwl/vwl/hyperinflation.php

    Anfangs soll es leichter sein wegen höherer Geldmenge Preise zu erhöhen. Allerdings war für mich ja (auch gegen Krall) immer die Frage, warum das Geld im Konsum ankommen soll. Das hat Krall nie erklärt, das ist mir schon aufgefallen.

    Wesentliche Voraussetzung für Inflation sei dann, dass die Leute das (gedruckte) Geld immer schneller ausgeben (höhere Umlaufgeschwindigkeit) weil sie Angst haben, dass es weniger wert wird. D.h. Inflation kommt vor allem auch psychologisch zustande.
    Aber ich bin ja hinsichtlich der durch Corona vernichteten Existenzen davon ausgegangen, dass die sich höchstens Lebensmittel von Helikoptergeld kaufen (können). Wie also sollen dann die Lebensmittelpreise steigen, wenn der Verbrauch und die Produktion dabei konstant bleiben.

    Das Problem könne nun sei, dass bestimmte Produzenten ihre Güter nicht mehr verkaufen und deshalb diese nicht mehr mit Geld bezahlt werden kann, weshalb das Geld wertlos wird. Die Ware also im Supermarkt nicht mehr ankommt, sondern privat Beim Bauern erstanden werden muß.

    Die Frage ist jetzt, ob die aktuellen Bedingungen ein solches Szenario überhaupt hergeben. Ob der Bauer überhaupt die Produktion einstellen kann. Er liefert ja nur die Rohstoffe an die Konzerne.
    Dann müßtendie Konzerne die Lebenmittelproduktion runter fahren.

    Also ich sehe einen Hyperinflation jetzt nicht mehr so zwangsläufig.

  56. stolz und unbequem 19. Mai 2020 at 13:29

    Ja, sehe ich jetzt auch so, nachdem ich zwischendurch diesen Artikel gegoogled hatte.

    https://www.rechnungswesen-verstehen.de/bwl-vwl/vwl/hyperinflation.php

    Das Problem: Bestimmte Produzenten beginnen, ihre Waren nicht mehr zu verkaufen. Denn sie erhalten zwar Geld, müssten dieses aber ebenfalls direkt wieder ausgeben, weil es sonst an Wert verlieren würde. Folglich bilden sich Schwarzmärkte und alternative Währungen. Um beispielsweise lebensnotwendige Güter wie Lebensmittel zu kaufen, werden Kartoffeln mit teurem Schmuck bezahlt. Das Vertrauen in die Geldwährung verschwindet vollkommen, die komplette Wirtschaft bricht in Teilen in sich zusammen.

    Es ist also vor allem auch ein psychologischer Prozeß, der dann nicht mehr zum Halten gebracht werden kann. Wenn sich jeder vernünftig verhalten würde und der Prozeß zu steuern wäre, würde u.U. nichts passieren. Der endgültige Zusammenbruch kommt dann, wenn die normalen wirtschaftlichen Mechanismen aufgrund des panischen Verhaltens nicht mehr im Gleichgewicht gehalten werden können.
    M. E. ist das während normaler Phasen eigentlich alles identisch. Es ist immer ein Wechsel auf die Zukunft (offenes System) der eingelöst werden kann so lange das Gleichgewicht erhalten bleibt.
    Auch wenn ich das längst noch nicht alles verstehe.

  57. @INGRES 19. Mai 2020 at 13:44
    Was „vernünftig“ ist, ist Ansichtssache.
    Ist es vernünftig, wenn man ein Stück bedrucktes Papier für so wertvoll hält?
    Wenn die Leute dieses Stück Papier nicht mehr ernst nehmen, verliert es an Wert.

  58. Der boese Wolf 19. Mai 2020 at 09:45

    @Heisenberg73 19. Mai 2020 at 09:25

    „Der Michel wird jammern, weil sich seine Sparguthaben in Rauch auflösen.“

    Wer keine Sparguthaben hat, wird deswegen auch nicht jammern.

    Es ist schon erschreckend wie sich die Gesellschaft gewandelt hat.
    Ich kenne noch Zeiten da hatte man ein Girokonto das immer kräftig im + war, dazu gesellten sich mehrere Sparbücher mit Guthaben.
    Schon vor zwanzig Jahren hatten Menschen lediglich ihr Girokonto das ständig im Minus war und es wurde nur gewartet dass das Gehalt kam um den Saldo ein kleines Stückchen auszugleichen um dann sofort wieder nur vom Dispo zu leben.
    Guthaben, Rücklagen, Ersparnisse = Fehlanzeige.

    Zurück zum Thema, auch heute noch kann man legal und anonym bei einem Tafelgeschäft einen Teil seines Vermögens durch den Erwerb von Edelmetallen (aktuell ist Silber sehr interessant) schützen.
    Auch kleinste Vermögen sind dadurch zu sichern. Eine 1 Unzen Münze kostet aktuell 22 Euro 25. Der Zugewinn und die Vermögenssicherung ist zu 100% garantiert. Zudem haben Edelmetalle niemals das Risiko des Totalausfalls, wei z.B. Währungen, Rohstoffe wie Öl oder Aktien.

  59. Johannisbeersorbet 19. Mai 2020 at 08:10
    Wenn die Verbrecher uns wieder die Ersparnisse eines ganzen Lebens stehlen wie damals in Weimar, dann bin ich auch wieder bereit einen knallharten Retter aus der Lumperei zu wählen.
    ———————————-
    Das sagt sich leicht. Doch bist Du dann auch bereit, für diesen in Stalingrad zu verrecken?
    Das ist es ja, was der „knallharte Retter“ damals angerichtet hat.

  60. Johannisbeersorbet 19. Mai 2020 at 08:10

    Wenn die Verbrecher uns wieder die Ersparnisse eines ganzen Lebens stehlen wie damals in Weimar, dann bin ich auch wieder bereit einen knallharten Retter aus der Lumperei zu wählen.

    Leute die einen vom Untergang in den totalen Untergang „führen“, braucht kein Mensch.
    Wieso irgend jemanden wählen? Das Heft selbst in die Hand nehmen.

  61. Bernhard 19. Mai 2020 at 13:50

    Ich habs ja auch nur idealtypisch formuliert. Wenn die Leute rechtzeitig nur so viel Hilfe bekommen, um sich ohne Verzug weiter zu ernähren und die Lebensmittelproduzenten normal weiter arbeiten müßte nichts passieren.
    Aber diese beiden Voraussetzungen werden nur schwer zu erfüllen sein. Zumal mir immer noch nicht klar ist, wie es möglich sein kann, dass man mit gedrucktem (nicht mit umverteiltem) Geld ohne Gegenleistung ernährt werden könnte.

  62. @Johannisbeersorbet 19. Mai 2020 at 08:10

    Es gibt da son Spruch:

    „Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber.“

    Der größte Totengräber für die Deutschen war einer, der sich als ihr Retter ausgab. Die deutschen Kälber zogen „Retter Adolf“ den roten Sozialisten vor, nachdem die Sieger des ersten Weltkrieges den deutschen Riesen gedemütigt und die erste deutsche Demokratie ihr Vertrauen verspielt hatte. Die Totalitarismen balgten sich um den Kadaver Weimars. Die braune Hyäne gewann.

    Die „Retterin“ von heute ist ein Weib. Auch ihr jubeln die Deutschen wieder mehrheitlich zu. Sie wird als für die Deutschen schädlichste Regierungschefin nach Hitler in die Geschichte eingehen.
    Komm mir bloß nicht mit „Rettern“.

    Was wir brauchen ist freie Marktwirtschaft, Transparenz, Aufklärung, einen starken Rechtsstaat, strikte Gewaltenteilung und direkte Demokratie nach dem Vorbild der Schweizer!
    Politiker müssen wieder gezwungen sein, Rechenschaft abzulegen und von überbezahlten Volkserziehern zu Dienern des Volkswillens zu werden!

  63. @eule54
    Respekt. Leider kapieren es die Meisten nicht. Betongold ist wichtig. Dann statt Urlaub oder neues Auto möglichst das Betongold so schnel als möglich schuldenfrei stellen.
    Dann schmeißt dich in der Krise auch niemand aus der Wohnung. Kommt die Krise nicht, hast du automatisch ein besseres Leben, weil keine Miete gezahlt werden muß. Entlastet den Geldsäckel oder das Rentenkonto erheblich.

  64. @Selberdenker Und die Medien sollten wieder als Überwacher dienen. Und nicht versuchen selbst Politik zu gestalten.

  65. Volkswirtschaft ist auch so eine Kunst, in der man Prophezeiungen besser erst im nachhinein trifft. Ähnlich wie bei den Viren.

  66. Das Denken mehr Geld führe zu einer „Hyperinflation“ ist nicht unbedingt richtig. Es fließt in „Blasen“, also Reiche werden reicher, während die Kaufkraft der Mehrheit abnimmt. Also eine Deflation entsteht.

    Die Sache mit der Hyperinflation in der Weimarer Republik hatte damit zu tun, dass die Franzosen weiter auf Reparationszahlungen bestanden. Und zwar in Gold. Die Deutschen mussten den Ansprüchen nachkommen und druckten wie irre immer mehr Geld um Gold zu kaufen. Fiatwährungen rieb sich an Gold. Das ist immer gefährlich.

    Das ist heute anders. Alle Währungen sind jetzt Fiatwährungen und inflationieren alle im selben Bereich. Irgendwo sammelt sich das Geld und bildet neue Machtmonopole. Dadurch verlieren die Bürger langsam aber stetig ihre Freiheit. Ich halte das Märchen von der Hyperinflation für Propaganda diesen Verlust der Freiheit besser verdauen zu können. „So schlimm ist es ja nicht geworden“ – Aber alle haben patentierte DNA von Gates im Körper und der testet seine Sachen an Menschen. Politiker sind von ihm gekauft. Alles ok so. Manchmal wäre ein richtiger Untergang einer Gesellschaft besser als ihr langsames Dahingevetieren. Ich schweife ab. Hyperinflation? Glaube ich nicht dran.

  67. Friedolin 19. Mai 2020 at 13:23

    „Der boese Wolf 19. Mai 2020 at 11:55

    Schade – bislang hat noch niemand auf die Frage aus meinem ersten Kommentar oben geantwortet: Was passiert mit der Nachfrage, wenn sich die Geldmenge verdoppelt und die Umlaufgeschwindigkeit halbiert?
    ___________________
    Gar nichts.“

    Eben!

  68. „Das Szenario einer Hyperinflation droht nach Meinung des Analysten jetzt in den USA und damit auch im Rest der Welt.“

    Das „damit“ stimmt nicht. In den zwanziger Jahren gab es, wie erwaehnt, in Deutschland einen Rieseninflation, aber deshalb noch nicht in andere Laendern.

    In den USA wird viel mehr Geld geschoepft als in Europa.

    Bei uns ist die Inflation niedrig:

    https://ec.europa.eu/eurostat/tgm/table.do?tab=table&init=1&language=en&pcode=tec00118&plugin=1

    Zwar moechte die Suedlaender das gerna aendern („Coronabonds“) aber vorlauefig agiert der EZB nach dem Model der Bundesbank. Seit 2011 blieb die Inflation unter 2%

  69. Der boese Wolf 19. Mai 2020 at 16:39

    Oh doch. Asset Inflation. Die Schuldtitel sammeln sich bei wenigen mit Privilegien.

    Die korrumpieren dann die Politik, die die Steuersklaven zwingt, die Ressourcen abzuliefern.

    Ursula von der Leyen bedankt sich bei Bill Gates, weil der der EU-Bürokratie Almosen gibt.
    Dafür zwingt sie die Europäer in die Armut, damit sie auch ja Staatsanleihen bedienen- die Bill Gates massenhaft besitzt.

    Deshalb fordert auch Warren Buffett höhere Steuern. Um Gutes zu tun- seine Forderungen ja zu erfüllen.

  70. Der boese Wolf 19. Mai 2020 at 16:39

    Friedolin 19. Mai 2020 at 13:23

    „Der boese Wolf 19. Mai 2020 at 11:55

    Schade – bislang hat noch niemand auf die Frage aus meinem ersten Kommentar oben geantwortet: Was passiert mit der Nachfrage, wenn sich die Geldmenge verdoppelt und die Umlaufgeschwindigkeit halbiert?
    ___________________
    Gar nichts.“

    Eben!
    ____________________________________________________________________
    Falsch, es kommt zu einer Deflation die dann in eine starke Inflation übergehen wir und in der Hyperinflation enden wird.

  71. Ich stelle einfach mal fest. Zur Hyperinflation kommt es, wenn einer zu hohen Geldmenge zu wenig Güter gegenüber stehen. Das war bisher i.w. nur bei Aktien, Immobilien und anderen Sachwerten der Fall. Also i.w. bei Gütern die von solventeren Personen erworben werden.

    Wenn Inflation aber im Kleinen im Alltag beginnt, dann wird die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes interessant. In dem Moment, wo eine Güterverknappung beginnt kann das durch eine höhere Umlaufgeschwindigkeit (die muß ja nicht nur fallen) gesteigert werden. Das Geld wird ausgegeben um noch an das knappe Gut zu kommen, wodurch der Preis steigt und das Gut knapp bleibt. Die Inflation wäre also auch ein psychologisches Problem. Bisher wurde ja i.w. nur Klopapier gehamstert. Das war ja ein Vorgeschmack. Aber solche Hamsterei kann ja im Lebenmittelbereich auch ausgeglichen werden. Ich habe nicht kontrolliert, ob Preise gestiegen sind. Aber auch Milch gab es damals nachmittags nicht mehr. Und Konserven haben sich wochenlang nicht erholt.

    Die Frage wäre also: Kann demnächst Güterknappheit entstehen. Und kann sie in lebenswichtigen Bereichen entstehen. Normal könnten sich die vernichteten Existenzen ohne Hilfe und ohne Rücklagen ja nicht mehr (oder nur durch Betteln) ernähren (*). Die Frage ist ob das durch Hilfen (gedrucktes Geld) im Gleichgewicht bleibt. Abgesehen davon, was durch 500 Mrd und andere Rettungsorigramme noch ausgelöst wird.
    (*) gundsätzlich sieht es ja im übrigen nicht danach aus, dass es eine Erholung nach Coirona geben wird, da das ja zumindest bis zur Impfung alles weiter lähmen wird.

  72. BlinderWaechter 19. Mai 2020 at 18:04

    Im übrigen ist anzunehmen, dass die Leute die Hilfen die sie bekommen zumindest in normaler Geschwindigkeit ausgeben. Gefährlich wird es (habe ich heute gelernt) wenn die Leute der Sache nicht trauen und ihr Geld umgehend ausgeben (sich die Umlaufgeschwindigkeit also erhöht und das Warenangebot damit nicht Schritt halten kann) weil sie glauben dass es morgen weniger wert sein wird. Aber das würde ja nach der Deflation kommen.

  73. Jetzt komm ich auch mal mit meiner „Milchmädchenrechnung“ daher:

    wir sollen (Politik) /müssen (Geldfrage) weniger Fleisch essen – Alternative: Gemüse und Obst!
    Schön: z. B. ein Kopf Blumenkohl aus Deutschland (Saison Frühjahr bis Herbst) kostet z. Z. bei Rewe € 4,99 !!!
    Salatgurken (Preis tgl. wechselnd) zwischen 55 und 95 Cent;
    Äpfel: Kilopreis seit Frühjahr d. J. um 50 Cent angestiegen (jetzt: € 2,49, aber schmecken nur wie leicht gesüßte Gurken);
    Milch (Grundnahrungsmittel, kein Getränk) die preiswerteste im 1 L-Tetra 69 Cent ;
    Brot und Brötchen sind auch gut 10 % teurer geworden;
    und Mehl zum Selbstbacken war durch die Caramba-Hamsterei zeitweise ausverkauft !
    Konserven als Vorrat (vielleicht auch wegen Caramba): gute 8 bis 10 % teurer.

    Steigende Nachfrage führt zu höheren Preisen, und wenn dann noch durch Caramba (Erntehelfer-Stop, Mindestabstand auf dem Wochenmarkt) und Witterungseinflüsse (Trockenheit) die Produktion nicht mehr nachkommt bzw. ausfällt, ist weniger Angebot da, aber die Nachfrage gleich – was wieder zu höheren Preisen führt ! Und genau da beißt sich die Katze dann in den Schwanz.

    Und wem ist auch schon aufgefallen, dass die Schwellenpreise auf x,99 Cent so langsam, aber sicher verschwinden? Da wird munter aufgerundet !
    Die Grundversorgungskosten für die Haushalte steigen:
    wegen Caramba wurde die industrielle Güterproduktion eingeschränkt / gestoppt, die Industrie zahlt weniger Strom, der wird aber produziert und die Kosten dafür den normalen Haushalten draufgehauen;
    und wenn der Endverbraucher Wasser spart (Umweltbeswusstsein, Geldfrage) erhöhen sich die Wasserkosten: je weniger Wasser durch die Kanäle fließt, desto häufiger müssen diese Kanäle mit Trinkwasser gereinigt werden – das kostet und wird auch dem Endverbraucher aufgebrummt.
    Und viele von denen haben mit Kurzarbeit bzw. Entlassungen zu kämpfen – also mit niedrigerem Einkommen, und ab einer Untergrenze werden dann Lebensmittel unerschwinglich, weil zuerst die Miete abgeleistet werden muss, sonst wirst Du rausgeschmissen, hast als Obdachloser kaum eine Chance auf einen neuen Job, also noch weniger Geld zur Verfügung …
    Und zur Weimarer Republik: im 1. WK ist durch die frz. Blockade und der Mobilmachnung der Männer bis 45 die Lebensmittelbereitstellung für Otto Normalverbraucher, die Armen und die Alten so gut wie zusammengebrochen, es wurde im Straßenabfall nach Essbarem gesucht, und die Armenküchen z. B. der Arbeiterwohlfahrt haben kosstenlos Brot und Suppe ausgeteilt. +/- 1 Mio. Menschen in Deutschland sind verhungert ! Nach 1918 wars nicht besser: die Kriegsheimkehrer hatten eigentlich keinen Boden mehr unter den Füßen, waren körperlich/psychisch verkrüppelt und fielen weitgehendst als Ernährer aus; die Reparationszahlungen waren immens, zusätzlich mussten als Folge des Versailler Vertrags auch z. B. Kühe, Erntemaschinen und Schiffe der Handelsmarine (Einfur von Lebensmitteln) an die Siegermächte abgegeben werden – also weitere Voraussetzungen (neben der unkontrollierten Gelddruckerei) für starke Nachfrage und damit steigenden Preisen.

Comments are closed.