Von REYNKE DE VOS | Im Lande an Eisack und Etsch gärt es. Feuerschriften leuchten auf. „Jetzt reicht‘s“ verkünden brennende Fackel-Schriftzüge zwischen Pustertal, Burggrafenamt und Vinschgau. „Freistaat“ heißt ein Verlangen auf Spruchbändern. „Kurz, hol uns heim“ fordern Aufschriften auf an Brücken befestigten Tüchern als Wunsch an den österreichischen Bundeskanzler. Und in Weinbergen, an Felswänden, Heustadeln und Gartenzäunen prangt auf Spruchtafeln, was des Nachts Flammenschriften  an Bergrücken bekunden: „Los von Rom“.

Die Folgen der Corona-Krise zeitigen im südlichen Teil Tirols, von Italien 1918 annektiert und ihm im Vertrag von St. Germain 1919 als Belohnung für seinen Seitenwechsel 1915 zugesprochen, einen markanten Stimmungsumschwung in der Bevölkerung. Der öffentlich vernehmliche Unmut gegen das Dasein im fremdnationalen Staat, und der Rückgriff auf das „Los von Rom“, einer Losung, welche die 1950er  Jahren maßgeblich beherrschte, in den 1960er und 1970er Jahren aber infolge der Autonomie- und „Paket“-Politik, in welcher das „Los von Trient“ dominierte, eher schwand, und allenfalls noch von austro-patriotischen, in ganz geringem Maße auch von deutschnationalen Kräften als Ziel hochgehalten wurde, hat in den „Corona-Wochen“ durch Maßnahmen, wie sie dem typischen römischen Zentralismus immer wieder eigen sind, einen enormen Auftrieb erhalten.

Unübersehbar war und ist, dass selbst die Südtiroler Volkspartei (SVP), seit 1945 dominante und mehr oder weniger unangefochtene politische Kraft in der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol, von diesem demoskopisch greifbaren und allerorten zu vernehmenden Umschwung erfasst zu sein scheint. Eine SVP, deren (seit Abgang der „Alten Garde“) janusköpfige Führung – hie Parteiobmann Philipp Achammer, da Landeshauptmann Arno Kompatscher – seit Amtsantritt 2014  stets mehr Italophilie zeigte denn von historisch gebotener Österreich-Empathie  berührt ist. Die Auswirkungen der Corona-Krise, insbesondere das notorisch zu nennende zentralstaatliche Gebaren Roms, das der – von der SVP bisweilen verabsolutierten – Autonomie Hohn spricht und die Südtiroler „Selbstverwaltung“ ad absurdum führt(e) – setzten quasi über Nacht eine Kurswende in Gang.

So beschloss die SVP-Parteiführung, als sie gewahrte, dass sich der Stimmungsumschwung in Wirtschaft und Gesellschaft Südtirols letztlich auch zu ihren machtpolitischen Ungunsten auswirken würde, eine Kehrtwende. Sie  bekundete, die von ihr geführte Landesregierung werde nicht einfach mehr die als abschnürend empfundenen Dekrete von Ministerpräsident Conte in vom Landeshauptmann  quasi übersetzte  Anordnungen kleiden, sondern durch ein eigenes – in autonomer Zuständigkeit aufgrund primärer Zuständigkeit vom Landtag zu verabschiedendes – Landesgesetz  ersetzen, welches den Bedürfnissen der Bevölkerung zwischen Brenner und Salurner Klause Rechnung trage.

„Für uns ist es nicht akzeptabel, das unsere Autonomie weiter eingeschränkt wird“, hatte Kompatscher nach einer Videokonferenz des Regionenministers Francesco Boccia mit den Regierungschefs  der Regionen und autonomen Provinzen sowie mit Zivilschutz-Chef Angelo Borrelli und dem außerordentlichen Covid-19-Notstands-Kommissar Domenico Arcuri dargelegt. Boccia hatte bekräftigt, dass Sonderwege für Gebietskörperschaften erst vom 18. Mai an zulässig seien. Daher, so Kompatscher, werde Südtirol nicht nur den „schwierigen gesetzgeberischen Weg gehen, um Schritt für Schritt das wirtschaftliche Leben wieder in Gang zu bringen“, sondern gemäß dem einmütigen Beschluss des SVP-Führungsgremiums auch die römischen Parlamentarier der Partei  veranlassen, die (ohnehin labile) Regierung Contes – nach Hinauswurf  Salvinis und der Lega von dem im linken Parteienspektrum angesiedelten Partito Democratico (PD) und der Movimento 5 Stelle (M5S; „Bewegung 5 Sterne“) sowie einer PD-Abspaltung unter dem früheren Ministerpräsidenten Renzi mehr schlecht als recht getragen – nicht länger zu unterstützen.

Der gesetzgeberische Akt Südtirols wird letztlich zwangsläufig zu einem Konflikt führen, der nicht allein bis zum römischen Verfassungsgerichtshof reichen würde, wenn Rom auf seiner trotz aller schönfärberischen Lobhudeleien, die zwischen Rom und Bozen, aber auch zwischen Wien und Rom ob der „weltbesten Autonomie“ und der „friedlichen gutnachbarschaftlichen Lösung des seit Ende der Teilung Tirols 1919/20 bestehenden Südtirolkonflikts“ durch die Streitbeilegungserklärung gegenüber den Vereinten Nationen 1992 fortbestehende „Ausrichtungs- und Koordinierungsbefugnis“ (AKB) seiner Zentralgewalt besteht und den Landtagsbeschluss für null und nichtig erklärt. Was nach aller historisch-politischen Erfahrung geschehen dürfte.

Doch unabhängig davon, ob Rom dann eine Art Zwangsverwaltung über Südtirol verhängt – denn selbst bis zu einer „Eilentscheidung“ des römischen Verfassungsgerichtshofs, die erfahrungsgemäß kaum zugunsten Südtirols ausfallen dürfte,  würde wohl eine erhebliche Zeitspanne verstreichen – oder nicht, könnten  alle damit verbundenen Akte wohl kaum ohne erhebliche Spannungen realisiert werden.  Eigentlich sieht ja das in vielen damaligen Verhandlungen vereinbarte und 1969 gutgeheißene „Südtirol-Paket“ und das darauf fußende Zweite Autonomiestatut von 1972 rechtsverbindlich vor, dass alle von Rom hinsichtlich Südtirols zu treffenden Maßnahmen stets nur im Einvernehmen mit den dortigen Gremien in Kraft gesetzt werden können. Notfalls steht es Bozen zu, Wien sozusagen als „Schutzmacht“ anzurufen; lediglich der Gang vor den Internationalen Gerichtshof (IGH) ist im Zuge der damaliger Verhandlungen nicht als Vertragsbestandteil  fixiert worden, was sich, wenngleich in Wien und Bozen von manchen seinerzeit mahnend verlangt, als kaum mehr gutzumachendes Hemmnis für die Südtiroler Sache insgesamt erweist.

Die SVP – in der Anfang 2019 gebildeten Landesregierung  auf die Südtiroler Provinzorganisation der starken Lega  angewiesen – hat dabei nicht allein  ihren Koalitionspartner an der Seite; die Lega ist seit dem „Hinauswurf“ ihres demoskopisch  erfolgsverwöhnten römischen Vormanns Salvini mit der römischen Regierung ohnedies auf striktem Konfliktkurs. Auch auf die deutschtiroler Oppositionskräfte im Landtag, Freiheitliche Partei (FPS) und Süd-Tiroler Freiheit (STF), kann sie in dieser Sache  zählen, wenngleich beiden die im  Landesgesetz fixierten Erleichterungen nicht in allen Punkten zusagen oder sie für zu wenig weitreichend erachten; Hauptsache man setzt Zeichen für ein gemeinsames Aufbäumen gegen Rom und dessen  scheibchenweiser Aushöhlung der autonomen Zuständigkeiten Südtirols. Diese sind längst  weit von der seit 1992 von der SVP erstrebten „dynamischen Autonomie“ entfernt , ganz zu schweigen von der von ihr einst als hehres Ziel proklamierten „Vollautonomie“, von der in letzter Zeit kaum noch die Rede gewesen ist.

Dass die SVP sozusagen „in letzter Minute“ die (nicht allein in Feuerschriften aufflammenden und auf Transparenten ersichtlichen) „Zeichen der Zeit“ erkannte – und allem Anschein nach damit zudem einen bisweilen an die Öffentlichkeit drängenden  Rivalitätskonflikt Achammer – Kompatscher  einzuhegen trachtete – ist unverkennbar auf  auch vernehmliches innerparteiliches Rumoren  zurückzuführen. Die (laut)stärkste Stimme  in dieser Situation war/ist die der Wirtschaft, die in der von Interessenbünden geprägten SVP – Wirtschaft, Bauern, Arbeitnehmern, als den gewichtigsten – die Melodie vorgab, verstärkt durch die Tageszeitung „Dolomiten“, die sich allzugerne als SVP-„Wegweiser“ geriert, wenn nicht bisweilen gar als deren Quasi-Parteiorgan  fungiert. Markant auch der Mahnruf Christoph Mastens. Der langjährige SVP-Wirtschaftsfunktionär, seit 40 Jahren Parteimitglied, bedient sich seines Internet-Organs VOX-News Südtirol, um der jetzigen Parteiführung und insbesondere dem Landeshauptmann  sowie den SVP-Landesräten (Ministern) in griffigen  Anklagen nicht nur fehlendes Führungsmanagement , Misswirtschaft, Versagen vorzuhalten, sondern auch „gewissenlosen Verrat an der Südtirol- Autonomie und am Südtiroler Volk zu unterstellen – gipfelnd in zündenden VOX-Losungen  wie „Jetzt Vollautonomie oder Freistaat“.

Dass  solche Stimmen nicht nur in austro-patriotischen Verbänden wie dem Südtiroler Heimatbund (SHB), der Vereinigung ehemaliger Freiheitskämpfer der 1960er bis 1980er Jahre, und des Südtiroler Schützenbundes (SSB) Resonanz finden und verstarken  – SSB- Kompanien waren maßgeblich an der Organisation der weithin ersichtlichen und Rom, wo natürlich reflexartig  von Separatismus-Bestrebungen die Rede war, erzürnenden Parolen und Leuchtfeuern beteiligt –  sondern in „Los von Rom“-Stimmung münden, liegt auf der Hand.  Ebenso lässt gleichlautende Flammenschriften   bzw. der aus weithin im Lande lodernden Fackeln konfigurierte Tiroler Adler „Gänsehaut“ bei vielen Leuten entstehen  – just eingedenk  signifikanter Parallelität zum Tiroler Freiheitskampf des Andreas Hofer wider französische und bayerische Fremdherrschaft  bis hin zu den 1960er und 1970er Jahren, da sich in Gestalt der Freiheitskämpfer des BAS (Befreiungsausschuss Südtirol) der „Tiroler Adler gegen den italienischen Staat“ erhob.

Es sind daher nicht mehr nur, wie  seither eher die Oppositionsanhänger,  wenige Südtiroler, die vom römischen Zentralismus, ja von der nicht selten unter dem Gebot des „friedlichen Miteinanders“ erzwungenen  Unterwerfung unter die Lupa Romana genug haben. Mehr und mehr Bewohner des Landes zwischen Dolomiten und Reschen halten die bisher praktizierte Form der Südtirol-Autonomie  für gescheitert, sehen im politkommunikativen Gesäusele von der die Teilung Tirols überwindenden „Zukunft  durch EUropäisierung“, praktiziert in einem mehr oder weniger papierenen Gebilde  namens „Europaregion Tirol“, nurmehr Augenauswischerei.

Der latente Krisenzustand der EU, wie er besonders während der „Coronitis“ dadurch augenfällig wurde, dass der Rückfall in nationalstaatliches Gebaren als Überlebensnotwendigkeit erachtet und vor aller Augen sichtbar wurde, verstärkte dies Empfinden. Der Gedanke, sich nicht nur „stärker von Rom zu lösen“, sondern sich nach nunmehr 100 Jahren der Zwangseinverleibung, zweimal verweigertem Selbstbestimmungsrecht und idenitätszerstörendem Assimilationsdruck tatsächlich in aller Form und Konsequenz von Italien zu verabschieden, für das  namhafte  Gesellschaftswissenschaftler ohnedies prognostizieren, seine Auflösung sei kaum mehr aufzuhalten (und für die EU eine „Zeitbombe“) bricht sich  Bahn.  Bei  Protestfeuern, lodernden Tiroler-Adler-Silhouetten und Spruchbändern mit dem schneidenden Verlangen „Kurz, hol uns heim“ wird es wohl nicht bleiben.

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55 KOMMENTARE

  1. „Kurz, hol uns heim“

    Na ja. „Merkel, hol uns heim“ hingegen…

    Waaaah! Ein Alptraum!

  2. Der nächste schritt wäre dann:

    S E L B S T B E S T I M M U N G S R E C H T
    für
    A L L E
    D E U T S C H E N !

  3. Die Südtiroler fordern „Kurz, hol uns heim“.
    Die FPÖ fürchtet Kurz´ Heimsuchung.

  4. Noch einmal von vorne,ersten bitte entsorgen!!
    Gestern Abend schlug och meine Stimmung um-auf allen TV-Kanälen Dünnschiss bis zum abwinken,überall nur das C-Thema. Meine Frau wollte nur mal kurz bei der ARD reinschauen, denn da sollte ja was ganz tolles gesendet werden!
    „Die Freibadclique
    Fernsehfilm Deutschland 2018

    Sommer 1944, Schwäbisch Hall. Entgegen der Kriegspropaganda und dem verordneten Heldentum träumen die 16jährigen Jungs der Freibadclique von Swingmusik, Sex und Freiheit – und von Lore, der Luftwaffenhelferin vom Fliegerhorst, die in ihrem roten Badeanzug alle Blicke auf sich zieht. Gleichzeitig ahnen Onkel, Knuffke, Bubu, Zungenkuss und Hosenmacher, dass sie dem Schrecken der Front nicht entkommen werden. „Bleibt übrig“, ruft Lore ihnen nach. Doch Zungenkuss erwischt es als ersten und auch Hosenmacher wird den Krieg nicht überleben.“

    Kurze Anmerkung, nichts ,rein gar nichts hat der versäumt, der das nicht gesehen hat. Schon die Namen der Geistesgestörten Knuffke,Bubu,Onkel,Zungenkuss und Hosenmacher hätten mir zu denken geben müssen. Bis zur Hälfte der Sendezeit natürlich Hitler und das letzte Aufgebot, Befreiung durch die Amis und danach völlig sinnfrei und verworren. Untertitel hätten wirklich auch einiges geklärt,es wurde ein Dialekt gesprochen, man hat kaum etwas verstanden, bei der „polnischen Nutte“ war es dann vorbei.Einer dieser Jungen machte krumme Geschäfte, es wurden Zuwendungen für Hinterbliebene und Kriegsopfer auf dem Schwarzmarkt verschachert und so zog sich das dann zäh und klebrig bis zum Ende hin. Ich sage immer wieder, die Deutschen können rein gar nichts,keine Kriege gewinnen,keine Grenzen sichern und schon gar nicht Flughäfen bauen.Fußball spielen haben die auch verlernt.Und Filme können die auch nicht.Habe fertig.

  5. „Los von Rom!“ ist ein guter Anfang.

    „Raus aus dem Völkergefängnis EUdSSR!“ wäre der nächste logische Schritt.

    Die EUdSSR ist ausbeuterisch, unrettbar korrupt und nicht reformfähig. Wenn die Menschen weiter darin gefangen und geknechtet werden endet ganz Europa im Elend und nur eine kleine Verbrecherschicht profitiert.

  6. Was wären Baden Württemberg und Bayern tolle Länder wenn diese autark wären, ohne die Blut-und€sauger aus dem strunzdummen Norden

    Beide größer als die Schweiz wären die Bewohner ruckzuck alles Millionäre….

    doch wir geben das erarbeitete Geld lieber nach Berlin und Brüssel

  7. Ein Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation, dass alle Menschen deutschen Sprache umschließt ist die einzig sinnvolle Lösung.
    Ich haben nichts mit einem Engländer, einem Franzosen, einem Italiener oder Polen gemein, deßhalb will ich für die nicht Haften und Einstehen.
    Alle Deutschen aber sind meine Brüder und Schwestern, mit denn wir teilten eine gemeinsame Geschichte, ein gemeinsames Schicksal, wir teilten Freud und Leid, sie sind Fleisch von meinem Fleisch, Blut von meinem Blut.
    Ich scheixxe auf eine EU, ein technisches Konstrukt der Bonzen zur Gewinnmaximierung ohne Seele!

  8. Na ja, ob Südtirol oder die ganze EU.
    Überall der gleiche Schwindel.
    Das Wort Europäische Union ist nur noch die Kurzform von „Alle machen sich einen schlanken Fuß und Deutschland bezahlt alles mit dem Geld, das es nicht hat“
    Aktuell: Abstandsregelungen endlich gelockert, ab heute nicht mehr 1,50m Abstand halten, sondern nur noch 1,47m.

  9. Mal was anderes… halte gerade ein Werbeflyer KW20 Gültig von MO.11.05.-Sa.16.05.2020 von EDEKA Center in der Hand. Auf der letzten Seite ein Aufruf des Bundesministerium für Familie,Senioren,Frauen und Jugend stärker-als-Gewalt.de
    ZUHAUSE NICHT SICHER ?
    Sind Sie akut von Gewalt zuhause betroffen oder kennen Sie jemanden , der betroffen ist ?
    Hier finden Sie alle wichtigen Infos dazu, was Sie tun können und wo Sie Hilfe finden .

    Das nenne ich eine Ungeheuerlichkeit an und für sich , das ist Blockwartmentalität und Aufruf zum Denunzieren und das auch noch im Werbeflyern von EDEKA .
    MOD : könntet Ihr das mal aufgreifen und öffentlich machen ?

  10. So manch schüchterne Verkäuferin mutiert heute zur „(..) Aufseherin“,wenn es um Merkels Maulkorbbefehl im Supermarkt geht.
    Auch die gängelnden in Zivil,und mit Akte unterm Arm auftauchenden Politoffiziere, die mit kerniger Stimme auf die fehlenden Corona Hinweise an der Ladentüre „hinweisen“,erinnern an rot&braune Vorzeiten.

  11. Gut das in Tirol noch Einheimische wohnen, wir Pommern, Schlesier und West und Ostpreussen haben dieses Glück nicht. Kämpft, demonstriert macht alles um das Joch abzuwerfen! Ihr habe die Möglichkeiten, wir Ostdeutschen leider nicht. Das wahre Deutschland ist bei euch, wir wünschen euch Erfolg! „Laudanda est voluntas“

  12. CDU will Notstand-Protest als Saboteure entlarven.

    CDU-Innenexperte Armin Schuster zu „Nicht ohne uns“ und „Widerstand 2020“: „Wir müssen sie mit ihrem Unsinn politisch stellen und als Saboteure unseres weltweit beachteten Infektionsschutzerfolges entlarven“.

    Der CDU-Innenexperte Armin Schuster hat zur inhaltlichen Auseinandersetzung mit Corona-Protestgruppen wie „Nicht ohne uns“ oder „Widerstand 2020“ aufgerufen.

    „Diese Gruppen als Spinner abzutun, greift mir zu kurz“, sagte Schuster der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Samstag).

    „Wir müssen sie mit ihrem Unsinn politisch stellen und als Saboteure unseres weltweit beachteten Infektionsschutzerfolges entlarven“, unterstrich Schuster, der auch Vorsitzender des Parlamentarischen Gremiums zur Kontrolle der Nachrichtendienste ist.

    Er verlangte von den Sicherheitsbehörden Aufklärung, inwieweit rechte und linke Gruppierungen die Bewegungen unterwandern und für ihre verfassungsfeindlichen Ziele instrumentalisieren.

    Nach Einschätzung der Grünen-Innenexpertin Irene Mihalic scheint sich bei diesen Protesten „ein bedenkliches Gemisch aus Verschwörungstheorien und gezielter Desinformation zu bilden mit hoher Anschlussfähigkeit nach rechts“. Das müsse sehr sorgfältig analysiert werden, womit die Grünen in der nächsten Woche mit einer Anfrage an die Bundesregierung starten wollten.

    https://www.mmnews.de/politik/144278-cdu-will-notstand-protest-als-saboteure-entlarven

    http://disq.us/p/295jiss

  13. Ewald Harms
    9. Mai 2020 at 10:23

    Letzte Woche im Kaufland sagte ich bei den polemischen Durchhalteparolen: „Ist ja wie in Nordkorea.“ Alle ringsum stimmten lachend zu.

    ——————

    Südtirol macht mir schon lange Sorgen. Ein Wunde aus dem ersten Weltkrieg, die nie zu eitern aufhörte. Jetzt bricht sie aus und vergiftet den Frieden in Europa. Am Ende könnte ein neues Zerwürfnis stehen, das wieder einen sinnlosen Krieg auslöst. Ich hoffe, alle Beteiligten wissen das.
    Wird demokratisch der Rückweg zu Österreich gewählt, muss das auch passieren, sonst kommt die Gewalt.

    Staaten dürfen nicht länger auf Märkten feilgeboten werden, Staaten sind keine Bananen! Und wir leben nicht mehr im Jahr 1914, als Monarchien sich bekriegten, weil‘s schön macht. Die Bevölkerung muss endlich zum Souverän werden, überall, dann hört das mit diesen verfluchten Kriegen auch auf.

  14. Das Hultschiner Ländchen läuft auch schon heiß, Eupen-Malmedy wird Kalifat, da ist nichts mehr zu machen.

  15. Das Virus der Autonomie ist nicht mehr aufzuhalten, und das gilt auch für andere, zwangsintegrierte Regionen Europas. Sogar im Elsaß, das sich Ludwig XIV mitten in einer Friedensperiode zugunsten von Frankreich einverleibte, gibt es ähnliche Bestrebungen, allerdings nicht so massiv wie in Südtirol und für meine Begriffe ohne Aussicht auf Erfolg. Man kann das durchaus bedauern!

  16. Nachdem Napoleon dem „heiligen römischen Reich deutscher Nation“ 1805 den Todesstoss gegeben hatte, bestand er auf eine Abspaltung des Südostteiles und damit entstand Österreich. Die Zersplitterung Deutschlands war immer das Ziel Frankreichs und wurde zumeist erreicht. Auch unsere heutige Bund-Länder Rivalität und das daraus resultierende Organisationschaos ist ganz im Sinne Frankreichs, aber auch anderer Staaten, weil es die Kräfte zersplittert. Man denke nur, an die 16 verschiedene Lösungen der Bundesländer zur „Coronakrise“. Frankreich ist sehr erfolgreich als Zentralstaat. Förderalismus ist an sich nicht schlecht, schlecht ist er aber so, wie er gehandhabt wird. Z.B. was ist der Sinn von 16 verschiedenen Landesbauordnungen? ist das Klima in BW anders wie im Saarland oder Hessen oder Rheinland-Pfalz?
    Nach dem 2. Weltkrieg wollten die Österreicher bei Deutschland bleiben, was die Siegermächte untersagt haben.
    Die Selbstbestimmung der Völker ist dann ein Ziel, wenn es den Mächtigen dieser Welt damit gelingen kann, eine staatliche Neuordnung, die in ihrem Sinne ist, zu erreichen. Man denke an die nach dem Krieg 14/18 geschaffenen Staaten Jugoslawien (=Südslawen) und Tschecho-slowakei, die alle keinen Bestand hatten, weil sie nicht den Willen der Völker repräsentierten oder aber zwischenzeitlich von neueren Überlegungen abgelöst wurden. In Yugoslawien war dies der „Fehler “ von Roosevelt/Truman, die vergessen hatten, einen Militärstützpunkt dort zu errichten. So musste der Kosovo geschaffen werden, als zweiter albanischer Staat. Wie sich das doch gleicht mit Deutschland und Österreich.

  17. Das passt doch sehr schön zu dem PI Artikel mit der Muselmanin und beweist eines: Integration ist Wunschdenken. Man bleibt wer man ist. Darum gibt es Nationalstaaten. Ob mit oder ohne SPD Erlaubnis.

  18. Keine Flüge, leere Knäste: Corona-Pandemie legt Horst Seehofers Abschiebepolitik lahm.

    Das Abschiebegefängnis in Büren (NRW) ist Deutschlands größte Haftanstalt für Ausländer, die in ihre Heimat zurückgeführt werden. Bis Anfang März waren dort knapp 120 Männer ohne Aufenthaltsrecht untergebracht, darunter viele Straftäter. Dann kam Corona – und bescherte 81 Häftlingen die Freiheit. Auch in anderen Bundesländern mussten die Haftbefehle gegen Ausreisepflichtige aufgehoben werden. Wie es nach dem Ende der Krise weitergeht, ist unklar.

    Büren bei Paderborn. Ein Hochsicherheits-Gefängnis für bis zu 175 Insassen mitten im Wald. Abgeschottet von der Außenwelt. 6,5 Meter hohe Mauern, Nato-Draht mit rasiermesserscharfen Schneiden, überall Videokameras. Für die Bewachung sind rund 70 Beamte zuständig, die meisten von ihnen bewaffnet, zusätzlich ein privater Sicherheitsdienst.
    Bundesweit 578 Abschiebehaft-Plätze, die meisten in Büren

    Der Bunker im Osten Nordrhein-Westfalens ist nicht irgendeine Haftanstalt – er ist Deutschlands größter Abschiebeknast. Offizieller Name: „Unterbringungseinrichtung für Ausreisepflichtige“. 25 Millionen Euro lässt sich der Staat den Betrieb der Einrichtung jedes Jahr kosten.

    https://www.focus.de/politik/deutschland/rueckfuehrungen-derzeit-unmoeglich-keine-fluege-leere-knaeste-corona-pandemie-legt-horst-seehofers-abschiebepolitik-lahm_id_11970245.html

  19. Auch die Bullizisten,zu Hause liebende und zärtliche Väter,würden für ihren Vorgesetzten/IN und für die „breite Demokratie“,gegen alle „Nazis“ bis zum letzten gehen!

  20. Wenigstens sind die Südtiroler nicht vertrieben worden wie die deutschen Landsleute aus den Ostgebieten.

  21. Nicht das Italien das neue Jugoslawien wird! Immerhin käme mit Corona ein Krieg gerade recht.

    Dann muss die Nato sich selbst mit Uranmunition bombardieren, und unsere Buntwehrministerin planscht irgendwo im Pool, während minusdeutsche und plusdeutsche SoldatInnen in kaputten Panzern darauf harren, endlich auf minusdeutsche Südtiroler schießen zu, äh… befreien zu dürfen, damit Auschwitz verhindert wird. Und am Ende wird jemand noch irgendeinen Adolf aus irgendeinem Loch gezogen und gepfählt.

    Das kann so verwirrend werden, dass nur noch Merkel die Situation wird aussitzen können. Keine gute Aussicht!

  22. FreieMeinung1 9. Mai 2020 at 10:47

    Oder die Grenzziehung im nahen Osten und Afrika.
    Es wird nie auf Völker und deren angestammtes Territorium gemacht, als ob man die daraus resultierenden Konflikte geradezu provozieren wollte. Es ist allerdings erstaunlich wie viele Staaten künstlich geschaffen wurden.

    Pakistan zum Beispiel hat man geschaffen, damit die Mohammedaner in Indien endlich Ruhe geben. Ein zusammen Leben war nicht möglich (welch Überraschung).

  23. Südtirol hat außer auf dem Formular mit Italien absolut nichts zu tun, es ist deutsches Land, deutsche Sprache, deutsche Kultur, deutsche Heimat, ebenso die ehemaligen deutschen Gebiete in Polen, Frankreich, Belgien, Dänemark, Tschechien, Litauen, und Russland. Alle ehemaligen deutschen Gebiete dort ist geraubtes Land, deutsches Land, geraubt von Vergewaltiger und Mördern!

  24. https://www.youtube.com/watch?v=kWc_KNjWSBw

    Da fällt mir mein Lieblingsmarsch ein, patriotisch, „Dem Land Tirol die Treue“ ja die Südtiroler sind da anders drauf als wir Schlafmichels. Wir sollten uns an Andreas Hofer und seinen Freiheitskampf um 1809 gegen Napoleon erinnern, er ist für seinen Kampf sogar gestorben ( hingerichtet ) Auf gehts lasst uns Gesicht zeigen.

  25. „Los von Rom“, „Kurz, hol uns heim“???
    Was bringt das?
    Sieht die Zukunft der EU nicht so aus, dass es egal ist, ob man mit Kurz oder Conte in der EU ist, weil beide sich den gleichen Richtlinien unterzuordnen haben?

  26. Die Haltung der EU ist eindeutig und hat sich auch wieder in der Frage Kataloniens deutlich gezeigt.
    Die EU ist ein Völkerknast.

  27. @FREIE Meinung1
    Tut mir leid, aber was Sie da über die Entstehung Österreichs erzählen ,ist blanker Unsinn.
    Der Name „Ostarrichi“ findet sich erstmals 996 in einer Schenkungsurkunde an den Bischof von Freising.
    1282 starben die (Markgrafen) Babenberger aus und es folgten ihnen die Habsburger-die von 1282 bis 1914 die österreichischen Länder regierten und lange Zeit die Deutschen Kaiser stellten. „Deutschland“ gab es damals noch nicht, sondern diverse deutsche Fürstentümer.
    Also, nix mit Napoleon-im Gegenteiliger wurde auf dem Wiener Kongress ins Exil geschickt.

  28. Penner
    9. Mai 2020 at 10:03
    Mal was anderes… halte gerade ein Werbeflyer KW20 Gültig von MO.11.05.-Sa.16.05.2020 von EDEKA Center in der Hand. Auf der letzten Seite ein Aufruf des Bundesministerium für Familie,Senioren,Frauen und Jugend stärker-als-Gewalt.de
    ZUHAUSE NICHT SICHER ?
    Sind Sie akut von Gewalt zuhause betroffen oder kennen Sie jemanden , der betroffen ist ?
    […]

    Das nenne ich eine Ungeheuerlichkeit an und für sich , das ist Blockwartmentalität und Aufruf zum Denunzieren und das auch noch im Werbeflyern von EDEKA .
    MOD : könntet Ihr das mal aufgreifen und öffentlich machen ?
    =========
    Hallo,

    ich pers. sehe das anders.
    Wenn i meiner Gegenwart ein Kind oder Frau geschlagen wird (ich war einmal zugegen), ist mit mir nicht mehr gut Kirschen essen.

    Und NATÜRLICH rufe ich die Polizei, wenn eine Person häusliche Gewalt erfährt und ich nicht eingreifen kann.

    Anscheinend hat häusliche heute Gewslt zugenommen wegen des shutdown u d“zuhause abhängen“. Kinder als Gewsltopfwe werden nicht mehr so schnell erkannt (weil KITA geschlossen etc.) Dieses schlagende Elternpack hat dadurch nicht mehr Spiel, ihrem Zorn freuen Lauf zu lassen. (dieses Pack, widerliches)

    Versuchen Sie es doch aus Sicht der Opfer zu sehen. Dann ist das auf dem Werbeflyer gar nicht so verkehrt; im Gegenteil, ich finde das sogar gut.

  29. dadurch nicht mehr Spiel, ihrem

    streiche „nicht“ und Tippfehler bitte überlesen…die Sonne blendet hier etwas…

  30. Lesefehler 9. Mai 2020 at 11:14
    Nicht das Italien das neue Jugoslawien wird! Immerhin käme mit Corona ein Krieg gerade recht.

    Dann muss die Nato sich selbst mit Uranmunition bombardieren, und unsere Buntwehrministerin planscht irgendwo im Pool, während minusdeutsche und plusdeutsche SoldatInnen in kaputten Panzern darauf harren, endlich auf minusdeutsche Südtiroler schießen zu, äh… befreien zu dürfen, damit Auschwitz verhindert wird. Und am Ende wird jemand noch irgendeinen Adolf aus irgendeinem Loch gezogen und gepfählt.

    Das kann so verwirrend werden, dass nur noch Merkel die Situation wird aussitzen können. Keine gute Aussicht!

    In Südtirol wurde die deutsche Bevölkerung nicht komplett ermordet, bzw. vertrieben. Diese „Nachlässigkeit“ sorgt noch heute für Unruhe.

  31. Zu @ Vernunft13 14:21 h
    Selten dämlicher Kommentar, Sie stellen im Raum , dass ich Gewalt dulde . Es geht hier um die Art , wie diese Giffey über EDEKA zum Denunzieren aufruft . Im Übrigen ist das nicht eine Frage des BMfFSFJ , sondern eine Angelegenheit für Inneres und Justiz .

  32. Ich wünsche den Südtirolern, frei und in geheimer Wahl, über ihre Zukunft entscheiden zu dürfen.

  33. Es wird bei ein paar markigen Sprüchen bleiben. Als es eine Zeit gab, in der die Grenzen mit dem Verrecken des shitholes „Jugoslawien“ neu gezogen wurden und Slowenen und Kroaten das Selbstbestimmungsrecht anpackten, da tat man in Südtirol nichts.
    Man lebte ja recht gut in diesem Konstrukt und hatte sich bestens eingerichtet.
    Der Beweis ist, daß die Südtiroler die einzige deutsche Volksgruppe sind, die wächst. So schlimm kann die italienische Besatzung also wohl nicht sein.die Alternative? Eine Heimkehr nach Österreich nach 100 Jahren? Mit welchen Aussichten denn? Einen Staat, in dem Schlamperei, Mißwirtschaft, Nepotismus durch Korruption gemildert sind gegen einen anderen tauschen, in dem es genau so ist?

  34. An erich-m 09:57

    Mit heilig und vor allem Rom (Italien) will ich nichts zu tun haben.
    Aber der Gedanke, dass alle Länder mit derselben Sprache, solange sie geografisch bei einander liegen, zusammen geschlossen werden müssten, ist nur logisch.
    Deutschland, Österreich, Südtirol, Liechtenstein, Deutsch-Schweiz, plus Deutsch sprechende Gebiete in Belgien usw. müssten ein Land ergeben.
    Das gleiche aber auch mit Frankreich + Wallonien + Monaco + Franco-Schweiz – Korsika.
    Oder Italien + San Marino + Vatikan + Korsika + Italo-Schweiz – Südtirol.
    Oder Niederlande + Flamen.
    Auch den Kurden müsste man endlich ein eigenes Land geben, dass aus ihren heutigen Siedlungsgebieten besteht.
    Dann könnte man gleich alle Asylanten Kurden in ihre neue Heimat zurücksiedeln.
    Diese Ländergrenzen, gerade bei den Ex-Kolonialgebieten zeugen doch nur von kompletter Idiotie.
    Wenn man z.B. irgend einem Kind die Weltkarte, aufgeteilt nach Sprachen vorlegt, und dann zu ihn sagt, er soll jetzt Grenzen einzeichnen.
    Dann kämen doch niemals die heutigen Länder dabei heraus.
    Warum wohl ?
    Weil selbst ein Kind mehr Verstand hätte.

  35. Die 2 Bilderin der Mitte mit den Kirchturm und daneben Links waren in meinen Dorf (Niederdorf)
    Hochpustertal , von der Schützenkompanie Johann Jäger , die auch das Alpenregionstreffen 2014 mit 8000 Teilnehmern ausrichteten.
    Auch 2012 in Bozenbeim grossen Freiheitsmarsch , wurde von den Niederdorfern , das Tranparent Los von Rom und auch in Innsbruck beim grossen Schützenumzug 2016
    präsentiert
    Übrigens versucheten 2 Carbiniere das Feuer auszulöschen, aber Sie standen einer Übermacht an Schützen gegenüber und zogen Leine.
    Zu sehen auch die Komüanie in der Mitte des Videos beim TV-Auftritt Klingendes Österreich
    https://vimeo.com/manage/413171433/

  36. Anita Steiner 20:18Uhr
    Lieben Dank für das tolle Video, mir ist das Herz aufgegangen und ich hatte Tränen in den Augen vor Glück. Ihr Süd-Tiroler lebt euer Brauchtum noch, bei uns in Baden verkommt es leider immer mehr. Habe über 50Jahre Blasmusik gemacht und die Traditionen immer gerne gelebt, ob kirchliche oder weltliche Anlässe, wir waren immer zur Stelle. Ich möchte keine Stunde missen, die Musik hat mir sehr viel gegeben, auch in schlechten Zeiten. Hut ab, wie ihr marschiert..vorbildlich..nur ein kleiner „Kritikpunkt“ müssen denn unbedingt Saxophone in der „klassischen Blasmusik“ dabei sein?? Mit Holz klingt es Doch viel schöner ???
    Nochmals vielen Dank, Sie haben mir eine große Freude bereitet

  37. logopede 9. Mai 2020 at 11:00
    Wenigstens sind die Südtiroler nicht vertrieben worden wie die deutschen Landsleute aus den Ostgebieten.

    ————————————–
    Aber fast, von Hitler und Mussolini beschlossen:

    Umsiedlungspolitik: Im Mai 1939 schlossen Benito Mussolini und Adolf Hitler den Stahlpakt; die beiden Diktatoren einigten sich u. a. darauf, „die gemeinsame, für alle Zeiten festgelegte Grenze zwischen Deutschland und Italien“ anzuerkennen, also auch jene zwischen Tirol und Südtirol. Zur Lösung der Südtirolfrage wurde auf Linie der nationalsozialistischen Heim-ins-Reich-Doktrin im Oktober desselben Jahres schließlich ein Umsiedlungsabkommen geschlossen, die sogenannte Option, in der die deutsch- und ladinischsprachige Bevölkerung vor die Wahl gestellt wurde, in das Deutsche Reich abzuwandern oder ohne ethnischen Minderheitenschutz in ihrer Heimat zu bleiben. Der Völkische Kampfring Südtirols unterstützte dieses Abkommen nach anfänglicher Kritik, während sich eine kleine Gruppe um den Andreas-Hofer-Bund der Umsiedlung widersetzte. 86 % der Südtiroler optierten für die Abwanderung. Kurz nach Beginn des Zweiten Weltkriegs wurden Zehntausende in das Deutsche Reich umgesiedelt.

    https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCdtirol#Kriegsjahre_und_Diktaturen

  38. Es wollte mir noch nie eingehen, warum man die Staatsgrenze nicht an der Sprachengrenze zieht. Der südliche, italienischsprachige Teil (Trentino) verbleibt bei Italien, der nördliche, deutschsprachige Teil (Alto Adige) kommt zu Österreich, bei weiterhin durchlässiger Grenze und enger wirtschaftlicher Zusammenarbeit und Verkehrsplanung.

  39. Anita Steiner 9. Mai 2020 at 20:18
    Da is etwas mit den Link falsch gegengen 2 Versuch
    https://vimeo.com/413171433
    ————————————————

    Ach Wehmut……

    Vielen Dank für die schönen Impressionen aus TIROL.

    Dieses Jahr wird unser Siebenbürger Landsmannschaftstreffen, das jährlich in Dinkelsbühl stattfindet wohl wegen Korona ins Wasser fallen.
    Hier meine ehemalige Heimatgemeinde auf dem Oktoberfest 2010
    https://www.youtube.com/watch?v=Qc6RNqOGTQs

  40. @7berjer
    Schöne Trachten habt ihr!
    Mein Heimatort hat sieben Kirchen, in D/ sind bald sieben Moscheen in den Dörfern!!

  41. Staatsgrenzen wurden schon immer nach unsinnigen Terrrtitorialkriegen neu gezogen, und Völker getrennt,
    wenn das damalige deutsche Kaiserreich (Wilhelm) den Österreichern nicht Schützenhilfe geleistet hätte, dann hätte der öster.Kaiser nie Alleine
    den Krieg angefangen.Das aber das um 70 % geschrumpfte Östererich als Kriegsverlierer wenigstens die Schutzmacht für Südtirol übernommen hat, spricht
    nicht gutes für Deutschland. D/ hat als mitverlierer des 1 WK auch eine moralische Verantwortung gegenüber Südtirol, aber davon ist nichts zu erkennen, aussser
    pauschales Italienbashing , wo Südtirol nicht ausgeklammert wird.Die Teilung Tirols haben wir den Kiegsverlierern zu verdanken, wobei im 1 WK an der
    Dolomitenfront 2 /3 Drittel der männlichen südtiroler Bevölkerung sinnlos für diesen Krieg gestorben ist, das ist mal Fakt.

  42. Hoffentlich kann man bald mal wieder nach Südtirol in den Urlaub fahren.
    Man sollte als Deutscher besser in Südtirol Urlaub machen, um seine Verbundenheit mit den Menschen dort zu demonstrieren, als sonst wo in der Welt herumzugondeln.
    Jeder Deutsche sollte eine Verantwortung für seine Landsleute fühlen und dieser auch gerecht werden.

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