Angst vor Ansteckung

Lieber am Infarkt sterben als ins Krankenhaus

Von WOLFGANG HÜBNER | Aktuellen Medienberichten zufolge stehen in deutschen Krankenhäusern fast 40 Prozent aller Intensivbetten leer. In den am 29. Mai belegten 20.622 Intensivbetten wurden nicht einmal vier (!!) Prozent an Covid-19 erkrankte Patienten behandelt.

Die Zahl der Intensivbetten wurde in der Viruskrise auf mehr als 32.000 aufgestockt, mehr als ein Drittel davon werden derzeit für Covid-19-Kranke freigehalten. Doch deren Zahl sinkt immer weiter, was Untersuchungen eindrucksvoll bestätigen, wonach die Epidemie bereits seit Wochen im Abklingen ist.

Gleichwohl werden unzählige Operationen verschoben, davon allein 52.000 Krebsoperationen, was in nicht wenigen Fällen mit großem Leiden und vermeidbaren Todesfällen verbunden ist. Nicht weniger problematisch ist die grassierende Angst von Menschen, trotz Herzinfarkt, Schlaganfall oder anderen schweren Akuterkrankungen ins Krankenhaus zu gehen. Grund ist die Furcht vor Ansteckung mit dem Virus.

Politik und Medien haben die Lebensgefahr durch Covid-19 in so absurder Weise befeuert, dass nun offenbar viele Menschen  aus Angst vor dem (unwahrscheinlichen) Tod infolge Infektion faktischen Selbstmord oder zumindest schwerste gesundheitliche Selbstschädigung in Kauf nehmen.

Selbstverständlich hat der politisch verantwortete Irrsinn in den Krankenhäusern auch negative finanzielle Folgen für diese und könnte damit zum willkommenen Vorwand für Pläne werden, weitere Einsparmaßnahmen im Gesundheitswesen durchzuführen. Dann hätte die Corona-Hysterie nicht nur der CDU/CSU Umfragerekorde beschert, sondern würde auch bestens verschleiern, dass die angeblich so große Sorge um die Gesundheit der Deutschen Hand in Hand geht mit der Fortsetzung der Reduzierung der Kosten für die Volksgesundheit. Minister Spahn ist jedenfalls die Idealbesetzung für dieses Manöver.


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.