"Corona ist vor allem eine Kinderrechtskrise“

Thunberg sattelt um: CNN lädt Greta zum Corona-Expertentalk

Am Donnerstag lud CNN unter dem Titel „Coronavirus Fakten und Ängste“ zum Expertengespräch ein. Mit dabei waren u.a. die ehemalige US-Gesundheits- und Arbeitsministerin Kathleen Sebelius, der ehemalige Direktor des Centers for Disease Control and Prevention, Richard Besser und Greta Thunberg, die per Videogespräch aus Stockholm zugeschaltet wurde. Die schwedische Anführerin der Schulschwänzer und Klimahysteriker und ihr Money-Maker-Tross sehen in der Coronakrisa offenbar die Felle davonschwimmen. In Zeiten, in denen die Schulen geschlossen sind, ist es schwer mit Schuleschwänzen zu punkten, auch machen den Klimahüpfern natürlich die Versammlungsverbote zu schaffen.

Im Gespräch tat Greta was sie am besten kann: Panik schüren und sich mit „guten Ratschlägen“ in Szene setzen. Als „Coronaexpertin“ zeichnet sie offenbar aus, dass sie angeblich selbst vom Virus betroffen war. Logisch, wer sich schon einmal den Fuß gebrochen hat, ist schließlich auch Orthopäde. Und so setzte sie an, ihre Anhängerschaft, Kinder und Jugendliche, als besonders gefährdet darzustellen – so ein Thunbergkonzept will ja durchdacht angegangen werden. „Während einer Krise sind immer die am stärksten gefährdeten Menschen am härtesten betroffen, und das sind Kinder“, Corona sei vor allem eine „Kinderrechtskrise“, so Thunberg. „Viele Menschen bemerken nicht einmal, dass sie Symptome haben, und dann können sie das Virus verbreiten, ohne es zu wissen“, unser Handeln würde den „Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen“ erklärte die gelernte Panikmacherin dramatisch wie immer. Sie appellierte daran, dass die Menschen unbedingt weiter der Wissenschaft glauben sollten, in der Coronakrise und ebenso in der „Klima- und Umweltkrise“.

Dabei geht es ihr aber mitnichten um „die Wissenschaft“, denn die lebt bekanntlich von These und Gegenthese, von der Diskussion über Probleme und Lösungen, die wird aber derzeit mit allen Mitteln bekämpft. Wer Kritik an der Systemdarstellung über Corona übt, die aktuellen Maßnahmen als überzogen einstuft, kann so viele wissenschaftliche Titel haben wie er will, er wird nach Möglichkeit mundtot gemacht und diskreditiert. Zulässig ist nur eine Meinung, nur eine These, nur ein Denkschema.

Greta Thunberg weiß da aber wohl mehr, als jeder Wissenschaftler, schließlich kann sie CO2-Moleküle in der Luft sehen, vielleicht sieht sie ja auch Coronaviren – wenn es der PR dient.

Eine neue Studie, die im Fachblatt „Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America“ veröffentlicht wurde sagt nun, dass sich das Virus vor allem durch „lautes Sprechen“ verbreite. Das passt doch. Da könnte man doch gleich die nächste Stufe des Irrsinns zünden und das öffentliche Sprechen verbieten. Wichtig dabei ist nur, dass vor allem die schweigen, die sich wehren.

Wie das mit der „Maskenpflicht“ von Politikern gehandhabt wird, zeigt ein Videoausschnitt mit Bundespräsident Frank Walter Steinmeier. Sobald das Interview beendet war und er offenbar dachte, dass die Kamera nun aus sei, riss er sich die Maske vom Gesicht.

Für den deutschen Normalbürger gilt aber: Maske auf, sonst gibt’s wieder Stubenarrest. (lsg)