„Schön bunt“ gefährdet Menschenleben

Göttingen: Egotrip in der Shishabar

Von MANFRED ROUHS | In Göttingen bleiben Schulen und Kitas geschlossen, nachdem einige hundert Bewohner eines sozialen Problemviertels am nördlichen Rand der Innenstadt das diesjährige muslimische Zuckerfest zum Anlass eines beispiellosen Egotrips nahmen. Mehr als hundert Menschen, darunter auch Kinder, haben sich dabei mit Corona infiziert. Zu den Zentren der Durchseuchung gehörte eine Shisha-Bar, in der eine Wasserpfeife von Mund zu Mund gegangen sein soll.

Die Problempersonen von Göttingen sind junge Männer vom Balkan, die sich von niemandem Vorschriften machen lassen – schon gar nicht von deutschen Behörden. Aber auch viele ihrer Familienangehörigen reagierten eher schleppend, als sie behördlich dazu angehalten wurden, sich auf Corona testen zu lassen bzw. nach einem positiven Test in Quarantäne zu gehen. Erst im Polizeigewahrsam ließen einige besonders Hartnäckige davon ab, weiter munter durch die Gegend zu spazieren und Kontakt zu anderen Menschen zu suchen, obwohl sie wussten, dass sie infektiös sind. Viel rücksichtsloser geht es nicht.

Bei Göttinger Eltern macht sich jetzt kalte Wut breit: Sie müssen mindestens eine weitere Woche Schul- und Kita-Schließung und die damit verbunden Einschnitte in ihren Alltag hinnehmen. Was eine Handvoll Problempersonen anrichtet, muss jetzt die gesamte Göttinger Bevölkerung ausbaden.

In solchen Momenten stößt der Multi-Kulturalismus an seine Grenzen. Deutschland hat deutlich weniger Corona-Tote als viele andere Länder, weil es Millionen Menschen hierzulande seit Monaten erfolgreich vermeiden, die virenbelastete Luft ihrer Mitmenschen einzuatmen. Wenn aber bestimmte Personengruppen bei dieser kollektiven Übung ausscheren, gehen von ihnen Gefahren für die Allgemeinheit aus. „Schön bunt“ ist dann nicht mehr amüsant, sondern gefährdet Menschenleben.


PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt. Der Verein veröffentlicht außerdem ein Portal für kostenloses Online-Fernsehen per Streaming und hat die Broschüre Coronazeit – Leben im Ausnahmezustand“ herausgegeben. Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig und vermittelt Firmengründungen in Hong Kong.




„Herr Kahrs, wann und wo haben Sie das Staatsexamen gemacht?“

Vor fast einem Monat, am 5. Mai, trat der SPD-Politiker Johannes Kahrs völlig überraschend von all seinen Ämtern zurück. Ein politischer Paukenschlag. Als Grund gab Kahrs an, nicht für den Posten des Wehrbeauftragten vorschlagen worden zu sein. Wieso gibt jemand einen sehr guten Job auf, nur weil er einen noch besseren nicht bekommt? Olga Petersen, die Bürgerschaftsabgeordnete der AfD-Fraktion Hamburg, wollte es genauer wissen. Mehr dazu im Video!




Chaos USA: Was deutsche Medien verschweigen

Amerika brennt. Wütende Mobs zünden ganze Straßenzüge an, plündern Geschäfte, erschlagen weiße Passanten auf der Straße. Es ist wie aus einem Horrorfilm. Nur komisch, dass die ARD, das ZDF und die anderen deutschen „Leitmedien“ das alles ganz anders sehen. In der neuen Folge von Patria TV mit Ferdinand und Vadim gibt es den Durchblick auf die Ereignisse in den USA. Ist Rassismus wirklich ein Problem der Polizei dort? Oder wird hier etwas instrumentalisiert, um eine Agenda zu bedienen?




In vier Wochen ist Independence Day, ey!

Von PROF. HARALD WEYEL (AfD-MdB) | Als Hessian-Prussian-Yankee fasse ich’s mal zusammen: Nach fast dreimonatiger und gutteils fragwürdiger, vor allem von links-rot-grünen US-Democrats dem „umstrittenen Präsidenten“ (deutscher Medienspeak) abgenötigter „Corona“-Lockdown-Politik, trauern friedlich und/oder randalieren bürgerkriegsmäßig in „roundabout 140“ Städten und „x“ Bundesstaaten (vor allem der Ost- und Westküste) gewisse Massen nach einem „Wiedermal“-Polizeiübergriff.

Als wahrer Zünder für Sachbeschädigung, Körperverletzung und Plünderung bringen sich sehr früh Extremlinke, Kriminelle und selbst- und sogenannte „Antifa“ ins Praxis- bzw. „Diskussions“-Geschehen ein. Die initiale Polizeiaktion erscheint auch „wiedermal“ als völlig unverhältnismäßig (man hört der getötete solle in gefälschte Essensmarken und unversteuerte Zigaretten im Einzelverkauf gemacht haben). Völlige Unverhältnismäßigkeit en gros wie en détail also – wie so einiges in der „Kriminal-, Sex- und Drogenpolitik“ und Kultur (nicht nur) der USA also.

Jenseits des (dortigen) „Rassen“-Faktors und präsidialer Möglichkeiten oder Zwänge ist dabei festzuhalten: Das Ruinieren von wirtschaftlichen Existenzen insbesondere der Kleinunternehmer und vor allem im vielfältigen Dienstleistungsbereich, die beim „Re-opening“ zu erwartende Fortsetzung (oder Verschärfung) vielfältiger Verbots-Unkulturen bei vielfältigsten persönlichen Dienstleistungen (die keinen was angehen so sie niemandem mehr schaden als irgendein anderer Froh- oder Blödsinn diesen Kalibers), sollte aufgeklärten Akteuren keine befriedigende Option sein. Erst recht kann derlei keine nachträgliche Sinngabe für Sinnlosigkeiten sein. Es begann mit all den historischen wie aktuellen anti-libert(in)ären Verboten auch von gutem Alkohol, guter Prostitution, (bestimmten) Drogen, gutem Tabak und „what comes next“ schon seit über 100 Jahren.

Historische Erfahrungen auswerten, „lessons learned“? „Not really“, I swear! Linke „Wokeness“ und zunehmend psychotisches Akademikertum unter Verlust basischster Ur- und Edelinstinkte anstatt anarcho-aristokratische Aufgeklärtheit einerseits, sowie „rechtes“ Moral-Aposteltum andererseits, haben also beide wenig mit geistiger, physischer und psychologischer Freiheit zu tun. Weltgeschichte, Weltkrieg, Weltgesellschaft und Weltverbesserung mittels organisierter und über-internationalisierter Großpolitik zogen und ziehen bei aller Modernisierung (insbesondere medizin-, waffen- und sozialtechnischer Art) eben (primär durch letzteres?) auch eine Spur von „demokratisierter“ Wohlstandsvernichtung, Sklavereivariationen, Mord und Totschlag in „unsere“ immer dynamischer „politisch“ verhunzte „Eine Welt“.

„Fuck off, Big Government; Fuck off, Big Business und Fuck off, Zivilgesellschaft!“, möchte man da fast mal eben meinen. Und vielleicht muss man für eine wirklich ausgenüchterte Betrachtung gewisser Dinge vor allem der „Innenpolitik“ nicht nur vor den „1. Weltkrieg“ zurück, sondern vor die angebliche „Französische Revolution“. Was in den und durch die „Industrienationen“ in den letzten einhundert Jahren bzw. den Jahren und Jahrzehnten jeweils vor und nach 1914-18-33-39-90 geschehen ist, hat wohl vielfach eher keinen nur positiven kultur-evolutorischen Pfad. Der technische Fortschritt, primär als immer kulturfernere Massenkonsum-Orgie daherkommend, wird immer schaler. Gesteigerte Lebenserwartung und andere rein quantitative Größen dabei hin oder her…




Der militanten Antifa fehlen im Vergleich zur RAF nur die prominenten Gesichter. Sie pflegt aus Feigheit die Praxis, ihre Gesichter zu vermummen und ihre Namen geheim zu halten.

Ist die Antifa eine verbeamtete staatliche RAF?

Nichts scheint heute so tot zu sein wie die RAF. Tatsächlich hat es der blühende Linksradikalismus im Westen, der bei der Eröffnung der EZB-Zentrale in Frankfurt, bei jedem G-20-Gipfel oder alljährlich am 1. Mai in Berlin brutal zuschlägt, zu höchster Etablierung im Staat gebracht, nicht zuletzt dank der Unterstützung durch nicht wenige Abgeordnete einiger politischer Parteien, durch Journalisten und einschlägige Experten.

Der militanten Antifa fehlen im Vergleich zur RAF nur die prominenten Gesichter. Sie pflegt aus Feigheit die Praxis, ihre Gesichter zu vermummen und ihre Namen geheim zu halten. Was sich oft Antifa nennt, droht ununterbrochen mit Gewalt und Anschlägen etwa gegen Politiker oder Polizisten, sie steht für sinnlose Sachbeschädigungen in enormer Höhe.

Gleichwohl monierte die ehemalige Bundesministerin Renate Künast (Grüne) jüngst im Bundestag, dass die Antifa in den letzten Jahrzehnten nicht ausreichend vom Staat finanziert worden sei. Sie sei es leid, seit Jahrzehnten dafür zu kämpfen, «dass NGO und Antifa-Gruppen, die sich engagieren, nicht immer um ihr Geld ringen müssen und nur auf ein Jahr befristete Arbeitsverträge abschliessen können». Dafür gab es Beifall von Bündnis 90/Die Grünen, von der Linken und von Abgeordneten der SPD.

Man darf die Frage stellen, ob die Antifa so etwas ist wie eine verbeamtete RAF, eine Terrorgruppe mit Geld vom Staat unter dem Deckmantel «Kampf gegen rechts». (Bettina Röhl, eine der besten Kennerinnen des roten Terrors, stellt diese Frage in der NZZ!)




Was uns ausmacht und was es zu verteidigen gilt

Von SELBERDENKER | Manchmal liest man Bücher, bei denen man spürt, dass sie das Potential beinhalten, die Debatte wirklich weiter zu bringen. Es sind keine bloßen Zustandsbeschreibungen oder Zusammenfassungen von Erkenntnissen, die schon existieren, es ist das Betreten von gedanklichem Neuland. „Bekenntnisse eines Häretikers“ des kürzlich verstorbenen konservativen Denkers und Schriftstellers Roger Scruton ist so ein Buch.

Wie viele Abweichler geriet auch der Brite ins Visier linker Gedankenpolizisten, die zwar Toleranz zur Tugend erheben, sie aber gegenüber abweichenden Ansichten nicht aufzubringen bereit sind. Scruton wurde denunziert, verlor in vorauseilendem Gehorsam einen Beraterjob, wurde aber vollständig rehabilitiert, als dem linken Denunzianten eine Falschdarstellung nachgewiesen werden konnte. Ein Paradebeispiel und ein Vorbild, wie es in einem aufgeklärten Land eigentlich zu laufen hat.

Das Buch beinhaltet „zwölf konservative Streifzüge“, die sich mit Grundsätzlichkeiten des Lebens, wie Architektur, Tanz, Politik und mit dem Tod beschäftigen. Auch dem Naturschutz widmet er ein eigenes Kapitel. Er begründet darin, warum Naturschutz fast vollständig von Linken gekapert wurde, warum er eigentlich ein konservatives Thema ist und dies auch wieder werden sollte. Jedes der zwölf Kapitel wäre einen eigenen Artikel wert, weil es Scruton vermag, mit wenigen Worten Gedanken anzustoßen, die Debatten auslösen könnten, die wir eigentlich längst führen müssten, die aber vom autoritären linken Zeitgeist derzeit erstickt werden.

Im zwölften Kapitel wendet Scruton sich dem „radikalen Islam“, wie er es nennt, zu und seinen Auswirkungen auf unsere ehemals freien, westlichen Länder. Im Dialog mit linken Kulturrelativisten, wenn man denn mal einen trifft, der überhaupt zum rationalen Dialog fähig oder bereit ist, wird man schnell mit der Frage konfrontiert, was denn überhaupt „das Eigene“ sei, das durch den eingedrungenen Islam gefährdet wird und ihm gegenüber ausdrücklich schützenswert wäre. Natürlich fallen einem dann sofort „Kleinigkeiten“ wie Aufklärung, Gleichberechtigung von Mann und Frau, das Gewaltmonopol des Staates und die Trennung von Staat und Religion ein. Doch Scruton wirft in seinem letzten Kapitel sieben „Charakteristika des Westens“ gegenüber dem Islam auf, die  im Folgenden kurz skizziert werden sollen:

Das Bürgerrecht

Unser westliches Rechtssystem ist von Menschen gemacht, um dem Menschen zu dienen, das Zusammenleben der Bürger zu erleichtern. Es lebt von der Akzeptanz, der Übereinkunft der Bürger, deren Gerechtigkeitssinn es entspricht. Das legitimiert das westliche Bürgerrecht. Der Theorie nach, wie man heute leider einschränkend sagen muss, gilt das Recht gleichsam für alle, ob mächtig oder nicht. Grundlage der Akzeptanz und somit Legitimation ist die Gewissheit darüber, dass sich durch das Recht die Gerechtigkeit durchsetzen wird, nicht „Macht und Herrschergewalt“, wie Scruton schreibt.

Der Islam kennt das Bürgerrecht nicht. Es herrscht ein Gottesrecht, das sich allein an einer Schriftensammlung und daraus abgeleiteten Interpretationen orientiert. Dieses Recht dient nicht den Menschen, der Moslem dient dem Islam.

Anmerkung: Merkel bricht nicht nur das Bürgerrecht, beschädigt seine gewachsene Legitimation dadurch, dass sie sich ihm als Herrschende entzieht, das System Merkel und seine Profiteure fördern auch die Expansion eines konträren islamischen Rechtssystems auf eigenem Hoheitsgebiet. Das ist doppelt destruktiv. Linke Ideologie und Islam verbindet die Feindschaft gegenüber dem Bürgertum.

Die Nationalität

Keine politische Ordnung kommt ohne Loyalität aus. Man ist Teil von etwas, das man freiwillig akzeptiert und respektiert und ihm gegenüber deshalb loyal ist. Diese Loyalität ist Voraussetzung für die Staatsbürgerschaft. Die Staatsbürgerschaft bringt gleichermaßen „Vorzüge und Lasten“ mit sich und trennt die Staatsbürger selbstverständlich von allen, für die diese „Vorzüge und Lasten“ keine Bedeutung haben. Das ist nicht „diskriminierend“, das ist nur logisch und gerecht.

Für den Islam spielen Nationen keine große Rolle. Es gibt das „Reich des Islam“ und das „Reich des Unglaubens“. Der Moslem hat danach zu streben, das „Reich des Islam“ zu erweitern. Moslems bekämpfen sich auch gerne untereinander, weil sich keine Loyalitäten zu Staaten entwickelt haben, die teils künstlich festgelegt wurden. Als Ausnahmen nennt Scruton hier die Kurden, die jedoch nicht der Islam, sondern ihr Volkscharakter besonders verbindet und die Türken, die ihren Nationalcharakter nach dem Zusammenbruch des Osmanischen Reiches ebenfalls nicht dem Islam, sondern dem knallharten Säkularisten Kemal Atatürk zu verdanken haben.

Anmerkung: Das System Merkel und Anhänger des Globalismus weltweit befördern die Auflösung der gewachsenen Nationalstaaten, vergrößern die Macht supranationaler Konstrukte, die auch weniger Mitbestimmung der Bürger mit sich bringen. Sie siedeln massenhaft Fremde an, die die Vorzüge unseres freien Landes genießen, jedoch die Lasten nicht tragen, den Verpflichtungen nicht nachkommen wollen oder können. Es wird wahllos angesiedelt und nicht ausreichend geprüft, ob jemand für die Staatsbürgerschaft überhaupt geeignet ist.

Auch die Gegnerschaft gegenüber Nationalstaaten verbindet linke und globalistische Ideologie mit dem Islam.

Das Christentum

Scruton löst den Widerspruch auf, warum er das Christentum als Grund dafür sieht, dass sich im abendländischen Westen, trotz religiöser Prägung eine weltliche Regierungsmacht entwickeln und halten konnte: „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist und Gott, was Gottes ist.“ So wird Jesus zitiert. Das hatte schon reale Auswirkungen auf das Wirken des Paulus im römischen Reich und führte zu der „Doktrin der zwei Schwerter“ von Papst Gelasius dem Ersten. „Beide Schwerter stehen der Menschheit zur Verfügung, um Recht und Ordnung zu schaffen, wobei das eine das staatliche Gemeinwesen schützt und das andere die Seele des einzelnen Menschen“, so Scruton.

Der Islam stellt das, was er als „göttliches Gebot“ definiert grundsätzlich über den Staat und seine Gesetze. Die meisten Moslems werden sich an die weltlichen Gesetze halten, doch sie tun das in vielen Fällen trotz und nicht wegen des Islams.

Anmerkung: Merkels Union schmückt sich zwar noch mit dem „C“ im Namen, doch das ist längst Augenwischerei geworden. Merkels verordnete Fernstenliebe unterscheidet sich elementar von der christlichen Nächstenliebe, die freiwillig sein muss, um etwas wert zu sein und die nur Menschen in echter Not gelten darf und nicht irgendwelchen ideologischen Projekten zur massenhaften Ansiedlung von Fremden aus politischen Gründen.

Der Humor, die Ironie

Ironie setzt das Hineinversetzen in andere Personen voraus. Sie ist eine feinere Form des Humors. Humor trägt dazu bei, besser, intelligenter mit gegnerischen Positionen umzugehen. Wer Humor hat, kann geschickter kontern, ohne direkt beleidigt zu sein oder auszurasten. Als Ironie sieht Scruton zum Beispiel den Ausspruch: „Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein.“ Sie alle waren Sünder – aber Jesus sagte das nicht direkt, sondern bediente sich der Ironie. Die Steinigung wurde verhindert. Im Islam fliegen noch heute die Steine auf Menschen. Mit dem Humor hat man es da weniger.

Die Selbstkritik

Vom Humor kommt Scruton recht schnell auf die Fähigkeit zur Selbstkritik als Charakteristikum des Westens, das im Islam weniger stark verbreitet ist. Auf Kritik wird häufig mit Beleidigtsein und Aggression reagiert. Linke pervertierten die Selbstkritik zu etwas, das man nur noch Selbstverachtung nennen kann. Sie koppeln ihre kulturelle Selbstkritik automatisch an das Verbot der Kritik am Fremden. Selbstkritik ist gut und notwendig doch sie schließt nicht aus, auch das Gute im Eigenen zu sehen!

Die Interessenvertretung

Deutschland ist ein Land der Vereine und der Zusammenschlüsse von Interessengruppen. Diese wählen dann Sprecher, beauftragen notfalls Anwälte und verfolgen so ihre Ziele, lösen so zivilisiert ihre Probleme. Das ist in anderen westlichen Ländern ähnlich.

Im Islam setzt man viel stärker auf die Großfamilien oder auf „Bruderschaften“. Gleichgesinnte sind da „die Brüder“. Moslems unter sich nennen sich „Brüder“ oder „Schwestern“. Das bringt einerseits ein wärmendes Gefühl der Zugehörigkeit, zwingt aber auch zu Gehorsam. Verrat wird teils streng bestraft. Wer nicht mehr „Bruder“ sein will, lebt gefährlich.

Man kann im Islam nicht so einfach die Mitgliedschaft kündigen – im Zweifel kommen dann eben „die Brüder“.

Das Trinken

Jetzt wird´s lustig! Scruton führt als siebten Punkt noch das Trinken an. Die verbindende, auflockernde, kommunikative und entspannende Wirkung von Wein, Bier und Co. schätzt er höher ein, als die Gefahren, die vom Alkohol ausgehen. Das Trinken ist schon seit Urzeiten fester Bestandteil freier Völker, keine Frage. Das Trinken bringt Menschen zusammen, man kann über Dinge lachen, die einem sonst über den Kopf wachsen würden, lässt einen besser mit extremen Veränderungen umgehen. Große Werke des Abendlandes wurden unter dem Einfluss von Alkohol geschrieben. Natürlich alles in Maßen. Beim Trinken zeigt sich der wahre Charakter. Ein Segen und auch ein Fluch. Im Wein liegt die Wahrheit. In vino vertias.

Scruton: Unser Erbe auf gesellschaftlicher und privater Ebene verteidigen

Am Ende des Buches betont Roger Scruton, dass man Vorurteile nicht durch „Schuldgefühle und Fehlerbeichte“ überwindet. Schwäche wirke auf Feinde der westlichen Kultur und Tradition nur provozierend. Wir sollten auf gesellschaftlicher Ebene dazu stehen, was wir an Gutem haben und bereit sein, es zu verteidigen!

Auf privater Ebene rät er dazu, dem Beispiel Jesu zu folgen, der Zorn mit Vergebung neutralisierte, das Böse einfach auflaufen ließ, bis der Zornige sich selbst diskreditierte.

Richtige Ansätze, die Vorsicht und Selbstschutz nicht ausschließen.

„Bekenntnisse eines Häretikers“ bietet Antworten auf konservative Fragen unserer Zeit oder ist zumindest ein Wegweiser zu Antworten, die wir noch nicht haben. Aus solchen Antworten lassen sich dann Strategien entwickeln, Argumente formen, die dann in konkrete Politik münden müssen. Scruton hat uns in jedem Fall eine Menge Stoff zur Diskussion hinterlassen. Fangen wir damit an!

Bestellmöglichkeit:

» „Bekenntnisse eines Häretikers“ von Roger Scruton, 240 Seiten – hier bestellen!




Droht eine neue Eskalation an der griechisch-türkischen Grenze?

Von TORSTEN GROß | In jüngster Zeit nehmen die Spannungen im Grenzstreit zwischen Griechenland und der Türkei wieder zu. Die Regierung in Ankara will offenbar die Migrationswaffe erneut gegen die EU zum Einsatz bringen, um einen neuen Flüchtlingsdeal und höhere Zahlungen aus Brüssel zu erpressen.

Ende Februar hatte der türkische Präsident Recep T. Erdogan verkündet, die in seinem Land befindlichen Migranten nicht mehr an der Weiterreise in die Europäische Union hindern zu wollen. Die Folge war, dass im März Zehntausende Menschen – Syrer, aber auch Zuwanderer aus anderen Staaten des Nahen und Mittleren Ostens sowie aus Afrika – an die türkisch-griechische Grenze strömten, teilweise mit Hilfe organisierter Bustransfers.

Die meisten von ihnen hatten bereits seit Jahren in der Türkei gelebt und dort Fuß gefasst, wollten aber eigentlich nach Mitteleuropa, wo sie auf ein materiell besseres Leben hofften. Griechische Sicherheitskräfte, später unterstützt durch Einheiten der europäischen Grenzschutzpolizei Frontex, stellten sich dem Ansturm entgegen und sicherten die EU-Außengrenze – mit der Folge, dass Tausende Migranten über Wochen unter teilweise erbärmlichen Bedingungen im türkisch-griechischen Grenzgebiet festsaßen. Mit dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie schloss die Türkei ihre Grenzen wieder und verbrachte die Menschen in geschlossene Aufnahmezentren im Hinterland. Doch nun könnte sich das Flüchtlingsdrama vom März wiederholen.

Hintergrund sind die beschlossenen Lockerungen der Corona-Beschränkungen und die Wiederaufnahme des grenzüberschreitenden Verkehrs in den meisten EU-Staaten. Der türkische Außenminister Mevlüt Çavu?o?lu nahm das zum Anlass, die Flüchtlinge in seinem Land aufzufordern, sich abermals auf die Ausreise in Richtung Europa vorzubereiten. Die türkischen Grenzen würden erneut für alle Migranten offenstehen, sobald die Pandemie überwunden sei – also auch die nach Griechenland. Diese Äußerungen haben in Athen die Alarmglocken schrillen lassen. Man wirft der Türkei vor, durch die »Instrumentalisierung menschlichen Leids« politische Ziele erreichen zu wollen. Außerdem sollen türkische Einheiten am Grenzfluss Evros griechisches Territorium besetzt haben, was als Beginn einer »stillen militärischen Invasion« gewertet wird. Forderungen Athens an die Adresse Ankaras, die Soldaten aus dem umstrittenen Gebiet abzuziehen, verhallten bislang ungehört.

In Reaktion auf die sich zuspitzende Lage hat die konservative Regierung von Ministerpräsident Mitsotakis angekündigt, weitere 400 Spezialkräfte in die Evros-Region im Nordosten des Landes zu verlegen, um die im Grenzgebiet stationierten 1.100 Polizisten und 100 Frontex-Beamten zu verstärken. Außerdem soll der bereits 2012 errichtete Sperrzaun zur türkischen Grenze, der zwischen dem griechischen Orestiada und dem türkischen Edirne verläuft und ursprünglich eine Länge von 12,5 Kilometer hatte, auf insgesamt 48 Kilometer erweitert werden. Die Arbeiten wurden bereits auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise im März begonnen. Damals errichteten die Griechen an einem wichtigen Knotenpunkt massive Betonblöcke, um illegale Grenzübertritte von Migranten aus der Türkei zu verhindern.

Experten gehen davon aus, dass diese Sperren die Grundlage für künftig noch massivere Befestigungen entlang der bislang durchlässigen griechisch-türkischen Grenze bilden sollen. Einige Politiker sprechen bereits von einer »griechischen Mauer« zur Abwehr irregulärer Immigration. Drohnen und Helikopter sollen den Grenzschutz durch Beobachtung aus der Luft verstärken.

Der konservative Abgeordnete Tassos Hadjivassiliou erläutert die Motive für das Vorgehen der griechischen Regierung: »Das Problem ist leicht lösbar«, sagt Hadjivassiliou. »Wenn der Zaun erst einmal hochgezogen ist, wird die Türkei in ihrer Fähigkeit, Migranten nach Europa zu schleusen, massiv beschnitten sein. Und wenn das geschieht, wird Ankara sein stärkstes Druckmittel gegen Europa verloren haben – und deshalb seine Chancen schwinden, eine neue Vereinbarung mit Brüssel, die mehr finanzielle Unterstützung umfasst, unter Dach und Fach zu bringen.«

Die Türkei ist von diesen Plänen natürlich alles andere als begeistert. In der vergangene Woche wurden griechische Einheiten von der türkischen Armee daran gehindert, das Marschland entlang des Grenzflusses Evros zu vermessen, wo der verlängerte Schutzzaun entstehen soll. Athen reagierte auf diesen Vorfall mit der Ankündigung, zusätzlich 800 Soldaten in die Region entsenden, um die Bauarbeiten gegen mögliche militärische Reaktionen der Türkei zu sichern. Für die an der türkischen Grenze stationierten griechischen Sicherheitskräfte gilt die höchste Alarmstufe.

Obwohl Griechenland und die Türkei NATO-Verbündete sind, haben die Beziehungen beider Staaten wegen der türkischen Flüchtlingspolitik einen neuen Tiefpunkt erreicht. Sollte Ankara seine Drohung wahr machen und ein weiteres Mal Migranten in großer Zahl über Griechenland in Richtung Europa drängen, könnte es in der zunehmend aufgeheizten Atmosphäre zur Eskalation kommen. Auch bewaffnete Auseinandersetzungen zwischen den an der Grenze stationierten Sicherheitskräften wären dann nicht ausgeschlossen.

Die schlechte wirtschaftliche Lage der Türkei und der wachsende innenpolitische Druck, dem sich die AKP-geführte Regierung ausgesetzt sieht, könnten Erdogan veranlassen, zum Äußersten zu gehen, um die dringend benötigte finanzielle Hilfe aus der Europäischen Union zu bekommen. Doch Brüssel dürfte angesichts der enormen finanziellen Belastungen, denen sich die EU im Zusammenhang mit den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie ausgesetzt sieht, auf die Forderungen aus Ankara reserviert reagieren. Gleichzeitig sind die Griechen gewillt, ihre Grenze nach Kleinasien zu sichern, um einen illegalen Massenzustrom von Immigranten aus der Türkei zu verhindern. Denn in Griechenland mit seinen knapp 11 Millionen Einwohnern leben bereits über 100.000 sogenannte Flüchtlinge.

Die Aufnahmelager vor allem auf den griechischen Inseln Lesbos, Chios, Kos und Samos sind hoffnungslos überfüllt. Unterstützung dürfte Griechenland durch die Europäische Union erfahren. Denn die kann sich in dieser überaus schwierigen Phase für den Fortbestand der Union keine neue Migrationskrise leisten. Die Gemengelage ist also äußerst brisant. Europa könnte an seiner Südostgrenze in den nächsten Wochen und Monaten ein heißer Tanz bevorstehen!

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(Dieser Beitrag ist zuerst bei KOPP Report erschienen).




Rassenunruhen auch bald in Deutschland?

Von EUGEN PRINZ | Die Vereinigten Staaten von Amerika gelten als Inbegriff des erfolgreich praktizierten Multikulturalismus. Die USA – der glorreiche Vielvölkerstaat.

Dieses Land sieht sich gerne als jene Nation, in der sich die verschiedensten Ethnien dieser Welt unter einem gemeinsamen Ideal zusammengefunden haben und mit dem Erwerb der US-Staatsbürgerschaft nur noch eines sind: Amerikaner.

Schein und Sein

Wie weit Schein und Sein auseinanderklaffen, zeigen die gegenwärtigen Ereignisse. Die USA sind ein tief zerrissenes, ethnisch gespaltenes Land, das von Rassisten in beiden Lagern dorthin getrieben wurde, wo es jetzt ist.

Die wirtschaftlichen Verwerfungen im Zuge der Corona-Krise werden ein Übriges tun, dass sich diese Situation so schnell nicht beruhigt. Und wenn es schließlich gelungen ist, Ruhe und Ordnung wieder herzustellen, wird der Konflikt zwischen Schwarz und Weiß unter der Oberfläche weiter schwelen und beim nächsten Anlass erneut ausbrechen, wie schon so oft.

Die Befürworter einer multikulturellen Gesellschaft sind Phantasten, die in ihren rosaroten Träumen, in denen sich alle lieb haben, eines nicht ins Kalkül gezogen haben: Dass der Mensch so ist, wie er ist und dass man die Natur des Menschen nicht ändern kann, weil sie entwicklungsgeschichtlich determiniert ist.

In den meisten von uns stecken Vorbehalte gegenüber Fremden, die in dem Maße zunehmen, in dem sich deren Kultur von der unseren unterscheidet und ihre Anzahl in jenem Gebiet wächst, das wir als unseren ureigenen, angestammten Lebensraum empfinden.

Homogenen Bevölkerung = keine Rassenunruhen

Kluge Völker, wie zum Beispiel die Japaner, haben das erkannt und sorgen mit ihrem Regierungshandeln für eine möglichst homogene Bevölkerung. Und wohlgemerkt: Japan ist eine Demokratie. Aber wir brauchen gar nicht in den Fernen Osten zu blicken, auch in der Europäischen Union gibt es Länder, die sehr darauf bedacht sind, die Homogenität ihrer Bevölkerungsstruktur zu erhalten. Polen und Tschechien sind gute Beispiele dafür.

Ansammlung aggressiver Schwarzer in Hamburg

Seit vorgestern kursiert in den sozialen Medien ein Video, das eine größere Gruppe von Schwarzen zeigt, die in Hamburg nahe dem Zugang zur U-Bahnstation Hauptbahnhof Süd äußerst aggressiv gegen eine Gruppe von Polizisten auftritt. Ob dieses Video aktuell ist, lässt sich gegenwärtig nicht feststellen und spielt in diesem Zusammenhang auch keine Rolle, da bereits im Februar 2017 eine Ansammlung von etwa 100 Schwarzafrikanern in Hamburg Polizeibeamte massiv bedroht hat.

Was zeigt uns das?

Wir lernen daraus, dass bereits seit geraumer Zeit in deutschen Großstädten die Gefahr besteht, dass sich eine Menschenmenge aus Schwarzafrikanern zur Gewaltausübung verabredet.

Ferner müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass seit Anfang 2018 der Anteil von Flüchtlingen aus Subsahara deutlich zugenommen hat.

Der Kinderreichtum afrikanischer Frauen ist statistisch belegt. Auch dieser wird dazu beitragen, den Anteil der Schwarzen an der Gesamtbevölkerung zu erhöhen. Wer das bezweifelt, möge einen Blick in die Kindergärten werfen.

Und last but not least ist es eine nicht zu leugnende Tatsache, dass die Hautfarbe einen Solidarisierungseffekt hat. Deshalb werden sich in Konfliktsituationen die Schwarzen in Deutschland genauso zusammenfinden, wie in den USA.

Während die multikulturelle Gesellschaft den Amerikanern gegenwärtig um die Ohren fliegt, werden in Deutschland gerade die Zutaten für solche künftigen Ereignisse gemischt. Denn auch bei uns wird voraussichtlich die überwiegende Zahl der Schwarzen zur sozialen Unterschicht gehören – mit allen Konsequenzen. Und auch bei uns gibt es genügend Menschen, die Schwarze alleine wegen ihrer Hautfarbe verachten. Ist das verwerflich? Ja. Lässt sich das ändern? Nein. Die Natur des Menschen lässt sich nicht ändern, auch wenn linksgrüne Gutmenschen uns etwas anderes glauben machen wollen. Wie lange versucht man es schon? Jahrhunderte? Jahrtausende? Nicht einmal Jesus Christus hat es geschafft.

Deshalb ist es kein Lösungsansatz, es zu versuchen. Vielmehr muss dem Treiben der Bundesregierung, grundgesetzwidrig die Homogenität unserer Bevölkerung durch eine massenhafte Zuwanderung zu zerstören, Einhalt geboten werden. Das ist der Weg.

Geschieht das nicht, sehen auch wir in Deutschland bald Zustände wie in den USA entgegen.


Eugen Prinz auf dem FreieMedien-Kongress in Berlin.
Eugen Prinz auf dem Freie
Medien-Kongress in Berlin.

Eugen Prinz kommt aus Bayern. Der bürgerlich-konservative Fachbuchautor und Journalist schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015.
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