Wie auch immer die Zukunft der AfD aussehen wird - eine
Wie auch immer die Zukunft der AfD aussehen wird - eine "Fähnchen im Wind"-Partei will wohl keiner...

Von PETER M. MESSER | In der Printausgabe des SPIEGEL vom 23. Mai wurde die Machtübernahme der „Völkischen“ in der AfD an die Wand gemalt. Kurz darauf wünschte sich Dieter Stein in der JUNGEN FREIHEIT eine „sympathisch und gewinnend“ auftretende AfD nach erfolgreicher Distanzierung gegen Rechtsaußen. Zu beidem eine kurze Anmerkung.

Jedem Versuch, sich von dem Vorwurf des „Völkischen“ reinzuwaschen, kann sich die AfD schon deshalb sparen, weil der Begriff des „Völkischen“ kein Kernbegriff des politischen Gegners ist, mit dem er seinen Feind bestimmt. Die Kernbegriffe sind vielmehr „Abgrenzung“ und „Ausgrenzung“. Die Grenze in allen ihren Erscheinungsformen ist der Feind schlechthin, und damit auch jegliche feste Struktur. Das „Völkische“ ist hier nur eine geschichtlich besonders gruselaffine Abgrenzungsform.

Selbst wenn die AfD in einer fairen Diskussion einen klar bestimmten Vorwurf des „Völkischen“ widerlegen könnte, bliebe es dabei, dass ihre Politik voll von Abgrenzungen (von Nation, Volksvermögen usw.) ist und dadurch immer eine Gemeinsamkeit mit „völkischen“ Positionen konstruierbar wäre – und so in der Begriffshandhabung der Gegenseite zu solchen Positionen führen könnte. Solche Ähnlichkeiten und Überführbarkeiten reichen bei den Feinden jeder Abgrenzung völlig aus, um eine Sache mit einer anderen gleichzusetzen, so dass man doch wieder dem Vorwurf des „Völkischen“ ausgesetzt wäre. Man kann auf den Versuch also verzichten.

Stattdessen sollte man endlich den eigentlichen und flügelübergreifenden Kern der eigenen Politik akzeptieren: Eine „Alternative für Deutschland“ zu sein heißt Abgrenzungsarbeit für Deutschland zu leisten, und damit auch für jeden einzelnen Deutschen. Egal ob es um den Schutz vor Massenmigration, Schuldenunion, gegen den Genderismus oder auch den Schutz der Freiheit des Einzelnen geht: im Kern geht es immer um die Aufrechterhaltung oder Wiederherstellung von Grenzen und Strukturen.

Als Grenzschützer ist man aber nicht nett und sympathisch (es sei denn aus Sicht der willentlich Geschützten). Man will ja andere vom Eigenen abwehren, nicht mit ihnen teilen und sich nicht dem Refugee empathisch öffnen.

Türsteher des eigenen Landes

Es gibt darum leider keine Grundlage für Dieter Steins Sehnsucht nach einer „sympathisch und gewinnend“ auftretenden AfD, die „einer Phantasie Raum gibt, die andere politische und gesellschaftlichen Mehrheiten vorbereitet.“ Das ist Rhetorik aus dem Kreativseminar. Stattdessen kommt es darauf an, Türsteher seines eigenen Landes und seines eigenen Lebens zu sein, und das setzt die Mentalität und am besten auch die Körperlichkeit eines Türstehers voraus. Dieter Steins „Unentschlossene“, für die ein „sympathisches und gewinnendes“ Auftreten der AfD entscheidend wäre, werden spätestens dann wieder abspringen, wenn ihnen der eigentliche Konflikt klar wird.

Das enthebt den angeblich „völkischen“ Flügel der AfD aber nicht aller Kritik. Eben wegen der Härte des realen politischen Konflikts zwischen Abgrenzern und Auflösern ist jedes Hantieren mit der deutschen Unheilsgeschichte nicht nur überflüssig. Es deutet vielmehr sogar auf eine mangelnde Konfliktfähigkeit hin, weil man sich und seine Interessen hinter einem hochglanzpolierten Deutschlandbild verstecken zu müssen glaubt.

Umgekehrt muss sich der liberal-konservative Flügel der Tatsache stellen, dass die Positionierung etwa gegen eine Schuldenunion oder für eine rationale Einwanderungspolitik die notwendige „Abgrenzungsenergie“ nicht alleine in sich selbst tragen, sondern der Stützung durch Nation und Volk als notwendiger Abgrenzungsfundamente bedürfen.

Nett und sympathisch wird es dabei in keinem Fall zugehen.

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83 KOMMENTARE

  1. Eine AFD, die dem politischen Gegner gefallen will, ist keine Alternative. So einfach ist das.

  2. .

    1.) Wir brauchen eine Politik für das Deutsche Volk

    2.) und ein Ende der katastrophalen Ausländer- / Zuwanderungspolitik.

    3.) Re-Migration.

    .

  3. Ja ja, mag ja stimmen und doch bringen solche „Aufrufe“ bei den Spaltern der Alternativen Mitte (CDU-affin) nix, es ist Schall und Rauch. Nix für ungut, so seh ich das halt.

    Unterm Strich ist die AfD wirkungslos. Sie tritt meist sehr gut auf in den Parlamenten, jedoch ohne echte Wirkung oder brauchbare Erfolge. Die MP-Wahl in Thü war ein Erfolgsfunken, wenn auch nur als weiterer Beweis des Demokratieverfalls.

    Eine AfD der Alternativen Mitte (AM) ist nicht nur nutzlos, sondern schädlich. Weil von den Menschen abgewandt und fern der Strasse. Zumal nur ein Klon der Werteunion. Ich wende mich zunehmend von der AfD ab, so wie viele andere in meinem Umfeld auch. Schuld daran sind die Spalter der AM.

  4. Das rote Hetzblatt existiert also noch. Ich dachte, die sind jetzt mit dem US Wahlkampf beschäftigt.
    So versteht sich der Spiegel (nicht lachen):
    „Die Mitglieder der SPIEGEL-Redaktion sind höchsten journalistischen Standards verpflichtet. Sie berichten unabhängig von politischen, wirtschaftlichen, weltanschaulichen, religiösen und privaten Interessen sorgfältig und wahrhaftig.
    Unser Ziel ist es, den Lesern Argumente an die Hand zu geben, damit sie sich beim Lesen eine eigene Meinung bilden können. Wir respektieren die Perspektive der Leser. Wir erklären nicht »von oben herab«.
    Wir pflegen einen transparenten, fairen Umgang mit unseren Prota- gonisten. Wir berichten kritisch, gern auch scharf, aber nicht verächtlich.
    Auf keinen Fall verzerren wir durch die Auswahl unserer Protagonisten die Realität.“
    Mal gut, dass es den Spiegel gibt!

  5. Der vom Spiegel hervorgebrachte Begriff „völkisch“ hat aber nichts mit dem Artikel der „JUNGEN FREIHEIT“ zu tun. Ein klassisches Strohmann-Argument in diesem Beitrag von PETER M. MESSER. Auch ist weder die Kritik an der Schuldenunion noch die Kritik an der Migrationspolitik der Bundesregierung das Thema. Kein AfD-Mitglied will hier irgendeine weiche Linie.
    Es geht darum, dass die Partei sich gegen Rechtsextreme abgrenzen muss. Und damit meine ich nicht all dies, was in der Linkspresse als rechtsextrem bezeichnet wird, sondern Leute, welche den Nationalsozialismus verharmlosen, bewundern oder entschuldigen. Und die gehören aus der Partei. Die schaden nur der Partei.

  6. Deshalb lohnt es sich immer, Meinungen anderer Leute zu hören, anstatt sie zu unterdrücken, denn man nimmt immer etwas mit und lernt die Hintergründe zu verstehen. Die Vergangenheitskeule als Zeichen von fehlender Konfliktfähigkeit, das ist ein schlagkräftiges Stichwort für alle zukünftigen Diskussionen.
    ————

    Ich würde die Hauptaussage etwas entschärfen und anders dafür argumentieren, denn grenzenlos gibt es in der Natur nicht, was ja die allerbesten Bestmenschen dementieren, obwohl sich von denen keiner ohne künstliche Sauerstoffzufuhr und wärmender Hülle 12.000 Meter über dem Erdboden aufhalten kann.
    Die Frage muss sich um die Beschaffenheit menschengemachter Grenzen drehen und wie die Weltbevölkerung damit umgeht. Diese Frage wurde ja schon beantwortet (Völkerrecht).

    Und es muss auf die Beantwortung der Frage mit dem Umgang der Migration gedrängt werden, denn die ist weiterhin komplett unbeantwortet.
    Wie geht man mit Migrantenkriminalität um? Anders, weil die Menschen häufig nicht weiß sind? Ist das die auf Hautfarben reduzierte sogenannte antirassistische Lösung, um Konflikte zukünftig zu vermeiden?
    Sind denn „Mischvölker“ (Multikulti) mit mehr als zwei unterschiedlichen Volksgruppen, die nicht assimilierten, in der Vergangenheit erfolgreich gewesen? Wenn ja, wo genau? Und wenn nein, warum nicht, was ist der Grund für solches Scheitern?

  7. Dieter Stein hat sich beim Aufbau der Jungen Freiheit große Verdienste erworben. Heute allerdings schadet er seiner Zeitung. Indem er die JF für seine persönlichen Einmischungen in die AfD mißbraucht, schafft er sich berechtigterweise immer mehr Feinde. Die Verkaufszahlen stagnieren nicht zuletzt, weil viele Rechte die JF nicht mehr lesen wollen. Stein stellt sich außerhalb des rechten, patriotischen, nationalkonservativen Spektrums. Möglicherweise möchte er sich über seine Servilität gegenüber den Herrschenden dort salonfähig machen.

  8. Google listet heute PI auf Seite 12! Es sind ja nicht meine Seiten. Gegen eine solche Manipulation würde ich mich medienrechtlich zur Wehr setzen.

  9. Der boese Wolf 3. Juni 2020 at 10:22
    „Was genau bedeutet eigentlich „völkisch“?“

    ganz was böses…

  10. …Ist eine „sympathisch und gewinnend auftretende“ AfD das Erfolgsrezept?…

    eine dem AfD Grundsatzbeschluss und Parteiprogramm überzeugt folgend und sichtbar einig entschlossen unmissverständlich handelnde AfD würde mir schon reichen … klick ! zweiter Link … klick !

  11. Ab- u. Ausgrenzung ist eine Überschrift,
    nun geht es um Begrifflichkeit, um Struktur u. Systematik – um Verständlichkeit, um Programmatik.
    „Der Islam“ ist Nebel – wer nicht trennt in Glaube u. Ideologie – kann nicht ab- u. ausgrenzen.
    Herr Messer, was am Islam grenzen wir aus u. ab : Kafir, Apostat, Märtyrer, Dschihad, Diskriminierung der Frau :
    kategorisch unmißverständlich, Glaube umschreiben u. abgrenzen zur faschistischen Ideologie.
    It’s your time – Herr Messer.

  12. RDX 3. Juni 2020 at 10:11

    „Es geht darum, dass die Partei sich gegen Rechtsextreme abgrenzen muss.“

    Was genau bedeutet „rechtsextrem“? Und wer – falls überhaupt eine konkrete Definition existieren sollte – defniert das? Linke? – Aber die Antwort, wer das definiert, geben Sie selbst:

    „Und damit meine ich nicht all dies, was in der Linkspresse als rechtsextrem bezeichnet wird, sondern Leute, welche den Nationalsozialismus verharmlosen, bewundern oder entschuldigen. „

    Das ist völlig richtig, aber Nationalsozialisten waren, bzw. sind entgegen aller linken Propaganda & Dressur links. Wie lange wollen wir denn noch die linke Lüge akzeptieren, Nationalsozialismus sei rechtsextrem? Die Linken lachen sich ins Fäustchen, dass das Rechte-Stöckchen-hinhalten immer wieder funktioniert.

    Die Partei muss sich also nicht gegen sog. „Rechtsextreme“ abgrenzen, sondern gegen nationale Linke.

  13. Spiegel und Junge Freiheit…..

    Junge Freiheit und Lucke.
    Junge Freiheit und Petry.
    Junge Freiheit und Meuthen.

    Mehr fällt mir dazu nicht ein.

  14. OT,-…schon gehört
    Quarantäne-Verweigerer begehen Straftat und können in die Klapse- geschlossene Einrichtung gesteckt werden. . . siehe Netzfund Screen-Shot NDR Text vom 2.6.2020

    Niedersachsen-Bremen, … Nach dem Corona Ausbruch in Göttingen hat der Krisenstab der Landesregierung möglichen Quarantäne Brechern gedroht, wer sich nicht an die Quarantäne Auflagen halte, begehe eine Straftat und könne vom Gericht in eine geschlossene Einrichtung überstellt werden, sagte die stellvertretende Leiterin des Krisenstabes Claudia Schröder am Dienstag, weil Dutzende mögliche Betroffene zunächst nicht freiwillig zu einem Test erschienen seien, sei das Gesundheitsamt mit Unterstützung der Polizei bei den Menschen vorstellig geworden … ( klick ! )

  15. .
    .
    „Ein Land ohne Grenzen ist der Acker jeden Unkrauts.“
    .
    .
    Und das Unkraut sehen wir in unseren dt- Städten und jeden Tag wird es immer mehr!

  16. .
    Najanu,
    auf einen
    groben Klotz
    paßt am besten
    ein grober Keil; und
    folglich wäre es eben
    nur recht und billig, wenn
    die AfD tüchtig zurückholzt
    und die Einheizmedien und die
    Blockparteien als volksfeindlich
    und antideutsch bezeichnet
    und man sich stattdessen
    die Interessen gerade
    der Deutschen, die
    zur Minderheit im
    eigenen Land zu
    werden drohen,
    auf die Fahnen
    geschrieben
    habe. So
    einfach
    wäre
    das.
    .

    http://neue-spryche.blogspot.de/2015/09/das-sozialamt-der-welt.html

  17. Verdammt noch mal – wann begreift endlich wirklich jede/r, dass die Anbiederung an den ich-würde-ja- die-AfD-wählen -wenn- die- AfD- nicht- die- AfD-wäre GAR NICHTS BRINGT.

    Wer JETZT, heute, im Dunkel der Wahlkabine, zu feige ist, die AfD zu wählen, der wird sie niemals wählen. Das hat gar nichts mit Höcke und Flügel zu tun.

    SPALTER WEG VON DEN SCHALTHEBELN! Meuthen muss kaltgestellt werden -er und diese Gruppe haben der AfD schwersten Schaden zugefügt, die sollen froh sein, wenn sie nicht aus der Partei geworfen werden!

  18. Das mösste jetzt eigentlich aber auch jeder nachvollziehen können, so schlüssig und eingängig, wie das der Autor darlegt.

    Es gilt wie immer: Fortiter in re, suaviter in modo (stark in der Sache, mild in der Form).

  19. Hat Herr Stein einen feuchtfröhlichen Abend im Kreise lauter Werbefritzen verbracht? „Sympathisch“ klingt arg nach nerviger Werbung.
    Ich will keine Politiker einer „„sympathisch und gewinnend“ auftretenden AfD“, ich will schlicht Politiker, die gute Arbeit für das deutsche Volk machen.

    Zum Vergleich: Ich finde Mr. Trump in Übersee reichlich unsympathisch. Aber seine Politik, soweit ich davon mitbekomme, gefällt mir in großen Zügen (längst nicht alles, egal) und darum würde ich ihn, wäre ich US-Bürger, wählen.
    andersrum gibt es genug Politiker, die auf mich recht sympathisch wirken (zu denen gehörte sogar mal ein Drehofer), denen ich aber nie und nimmer wählen würde.

    Allerdings mag Stein insoweit Recht haben, daß wohl nicht wenige Wähler (und wohl besonders Wählerinnen) tatsächlich Bauchentscheidungen treffen und gutes Aussehen oder eben sympathische Ausstrahlung für wesentlich halten.

    Ich jedenfalls würde auch einen unsympathischen Stinkstiefel wählen, der Inhalt zählt.

    Was das „Völkische“ betrifft: Das sehe ich genau wie Herr Messer. es ist völlig egal, was AfD-Politiker zum Thema äußern, es wird immer den Nazi-Vorwurf geben. Dem sollte man, wo es strafrechtlich erfolgversprechend ist, stets per Klage entgegentreten.
    Allerdings sollten alle AfD-Mitglieder die Thematik „12 Jahre“ komplett aussparen. Das Gebiet ist derart vermint, da lohnt keinerlei Angriff, zumal das auch in eigenen Reihen höchst umstritten ist und jeder noch so richtige Satz das Potentiao hat, im Munde umgedreht zu werden.
    Für Geschichtsfreunde gibt es auch abseits davon genügend Möglichkeiten zum Austoben, etwa was die deutsche Kolonialgeschichte betrifft. Auch ein haariges Thema, aber eben lange nicht so gefährlich. Auch neueste Geschichte bietet sich an, etwa „68er“ samt Vorgeschichte und immer wieder die DDR.

  20. Das ist natürlich wunderbar klar und präzise analysiert. Aber das hat für die meisten AfD-Funktionäre leider kaum Bedeutung. .Das Personal in den Ländern ist solchen Analysen kaum gewachsen. Solch klare Erkenntnisse können leider die Tagespolitik nicht beeinflussen. Der „liberale“ Flügel wird darob sein Verhalten nicht ändern. Höcke wiederum wird diese Analyse verstehen, aber immer wieder das nationale Anliegen holzschnittartig auftreten.
    Aber wie gesagt, als klare Analyse natürlich für den Beobachter erhellend. Könnte man als Diskussionsbasis mit anderen Interessierten benutzen, die der AfD nicht anlehnend gegenüberstehen aber eben tatsächlich was Völkisches unterstellen. Aber ich habe mir ja die Möglichkeit zu solchen Diskussionen genommen. Das war zu frustrierend. Das müssen Andere aushalten, ich nicht mehr. Das wurde mir zu blöd.

  21. … unterm Strich ist die AfD wirkungslos … meint einer der Kommentatoren
    hier. So empfinden wohl mittlerweile viele. Und doch sollten wir froh sein, daß es die „AfD“ wenigstens gibt. Ansonsten wäre Deutschland noch
    schlimmer dran als es sowieso schon ist.

    Ich persönlich halte überhaupt nichts davon, die AfD stromlinienförmiger
    machen zu wollen, denn damit kann sie m.M. nach nicht gewinnen. Die
    Trennlinien dieses Landes sind so gewaltig, daß man von einer sog. Mitte
    nicht mehr reden kann. Es ist nämlich genau diese Mitte, die dieses Land in diese verheerende Lage gebracht hat. Die AfD muß sich auf das wahre
    Deutsche Volk fokussieren und das ist nicht die sog. politische Mitte sondern das sind Erna & Fritz aus dem spröden und wenig Glück ver-
    sprechendem Alltagsleben. Sie sind es die unter Multikulti leiden, die mit
    Gender nichts am Hut haben aber arbeiten wie die Blöden um diesen
    ganzen Wahnsinn zu bezahlen. Sie sind es die keine offenen Grenzen
    brauchen, Sie sind es die vom Tanz auf dem Traumschiff EU nichts haben
    aber dafür um Ihren Arbeitsplatz bangen dürfen. Sie sind es, die Ali und
    Mohammed finanzieren und zum Dank von Ihnen früher oder später ver-
    achtet werden. Denen sollte die Empathie der AfD gehören aber nicht
    dem mafiaähnlichen Kartell der Altparteien und ihrer heuchlerisch verklär-
    ten Mitte.

    Deutschland befindet sich in stürmischer See sowohl ökonomisch als auch
    politisch. Und da bedarf es einer klaren und unmißverständlichen Haltung
    um die Heerscharen der Bürger anzusprechen, die täglich unter dem Polit-
    wahnsinn der Altparteien zu leiden haben. Das hat nichts mit so dummen
    Bezeichnungen wie rechtsradikal oder gar Nazi zu tun. Letztere dürften
    wohl auch allmählich ausgestorben sein. Auch das Wort völkisch ist nichts
    verwerfliches denn völkisch kann auch weltvölkisch sein.

    Die AfD muß endlich die Angst vor ihrem eigenen Schatten überwinden
    und ihr (gutes) Parteiprogramm wieder des öfteren in der Öffentlichkeit
    verlauten lassen. Ich bin der felsenfesten Überzeugung, daß die AfD ein
    Potential von mindestens 20% hat, sie muß nur wieder den Mut finden,
    auch für diese 20% einzustehen. Eine gespaltene AfD ist so kaputt wie
    ein von Karies zerfressender Zahn. Und eine AfD die wie im Westen lie-
    ber Ausschau hält nach Versorgungspöstchen als sich um Erna & Fritz
    zu kümmern, ist so unnütz wie ein Schwamm im Hause.

  22. Es ist nicht mehr an der Zeit, „nett und sympathisch“ in der politischen Landschaft zu sein oder für die Medien so zu scheinen. Die Medien wird man ohnehin immer als Gegner haben. Und denen muß man Munition bieten, indem man die Belange und Rechte der ganz normalen deutschen Bürger nachhaltig (hier paßt dieser Begriff einmal) vertritt. Denn der ganz normale Bürger kann sich bei uns nur noch an den Kopf greifen, wo wir in einem Irrenhaus leben und von den Patienten dieser Anstalt regiert werden.

  23. 18_1968 3. Juni 2020 at 11:02

    „es ist völlig egal, was AfD-Politiker zum Thema äußern, es wird immer den Nazi-Vorwurf geben. Dem sollte man, wo es strafrechtlich erfolgversprechend ist, stets per Klage entgegentreten.“

    Was am Besten gegen Naziverleumdungen hilft, ist recht einfach: „Was Nationalsozialismus angeht, hat die AfD ein klare, eindeutige Haltung: Nazis raus!“. Damit hat man den Linken auch noch ihre einzige Parole genommen und kann sie darüberhinaus gegen sie einsetzen.

    Sich juristisch dagegen zu wehren, hat A. Weidel schon mal versucht und ist gescheitert, dazu noch viel zu mühevoll.

  24. @ Der boese Wolf 3. Juni 2020 at 10:33
    Das ist völlig richtig, aber Nationalsozialisten waren, bzw. sind entgegen aller linken Propaganda & Dressur links. Wie lange wollen wir denn noch die linke Lüge akzeptieren, Nationalsozialismus sei rechtsextrem? Die Linken lachen sich ins Fäustchen, dass das Rechte-Stöckchen-hinhalten immer wieder funktioniert.
    Die Partei muss sich also nicht gegen sog. „Rechtsextreme“ abgrenzen, sondern gegen nationale Linke.
    ————————–
    Jep, genau so ist das, es ist eine der großen linken Lügenerzählungen.
    Denn schon immer gilt:
    Nazis = NationalSOZIALISTEN = Sozialisten = Linke = Nazis

    Ausserdem:
    Grüne sind andersfarbige Linke = Nazis

    Und:
    Rot + Grün = Braun = Nazis

  25. rinhard
    3. Juni 2020 at 11:20

    Und um im Bild zu bleiben…

    Und auf der Kommandobrücke eine Kanzlerin, die im Pfadfinderlager mal einen Kompass gesehen hat, aber längst vergessen, wozu einen Kompass dient.

    Vor sich auf dem Kartentisch den Schnittmusterbogen für ihren letzten Blazer, mit dem sie den Kurs bestimmt. Und wenn man ganz neugierig fragt, wohin es geht, dann zeigt sie rechts auf den Schnittmusterbogen und liest bei dem Kreuz mühsam den Satz: „hier umlegen“. Und dann erklärt sie ganz stolz, dass das eine norwegische Hafenstadt wäre.

  26. Abgrenzung?

    Seit 2015 ist das Merkel-Deutschland das grosse schwarze Loch in Europa wenn es ankommt auf die Verteidigung gegen den Ansturm aus der dritte Welt. Seit 2016 wird Deutschland mehr oder weniger beschuetzt von Italien, Oesterreich, Griechenland und Balkanstaten und ihre Grenzzaunen. Nicht einmal Frankreich benimmt sich so selbstzerstoererisch wie das Merkel-Deutschland.

    Es gibt noch keine Schuldenunion, dieser 750 Milliarden sind einmalig und eine angemessene Kompensation fuer die illegale, massive Handelsueberschuesse die NW-Europa sich leistet gegenueber Sued-Europa ueber Jahrzehnten. Waehrend NW-Europa (bis Anfang 2020) Arbeitslosenzahlen haette rund 3% (Vollbeschaeftigung), hat Sued-Europa 10% oder mehr.

    Aber was soll’s. America versinkt jetzt langsam aber unaufhaltsam in einen Buergerkrieg, die die multikulturelle Idee ein fuer allemal vernichten wird. Dann sind der Wirtschaftskommunismus des Ostens und Ethnokommunismus des Westens beseitigt und wird Deutschland, mit Verspaetung, WK2 gewonnen haben:

    https://www.telegraph.co.uk/news/2017/03/24/lord-heseltine-suggests-brexit-allowing-germany-win-world-war/

    „Lord Heseltine suggests Brexit vote allows Germany to win World War“

    Das neue Problem wird sein der unaufhaltsamen Aufstieg China’s zur neue #1, wo Amerika auseinander brechen wird. Nur ein vereintes Europa mit Russland kann einen chinesischen Planeten verhindern.

    Europa und ein balkanisiertes Amerika werden bald die Rolle wechseln.

  27. Distanzieren sich CDU, Linke, Grüne, SPD von der Antifa? Natürlich nicht. Diese Terroristen erledigen Aufträge für die genannten Parteien. Sprengstoffanschläge auf AFD-Büros, Angriffe auf AFD-Politiker usw. kommen so zustande.

  28. @Der boese Wolf: Da haben Sie recht. Aber umso weniger braucht es solche Leute in der Partei.

  29. @ Biff 3. Juni 2020 at 11:31

    Vor Allem sahen sich Nationalsozialisten selbst links:

    „“Der Idee der NSDAP entsprechend sind wir die deutsche Linke! Nichts ist uns verhasster als der rechtsstehende nationale Bürgerblock” (Joseph Goebbels, „Der Angriff“ vom 6.12.1931.Gerard Radnitzky, Das verdammte 20. Jahrhundert: Erinnerungen und Reflexionen eines politisch Unkorrekten, Seite 162)

    „Die Presse muss ein Klavier sein, auf dem die Regierung spielen kann“ / Joseph Goebbels

    „Es ist von lebenswichtiger Bedeutung für den Staat, seine gesamte Macht für die Unterdrückung abweichender Meinungen einzusetzen. Die Wahrheit ist der Todfeind der Lüge, und daher ist die Wahrheit der größte Feind des Staates.“ Joseph Goebbels (Anm.: Übereinstimmungen zu heute sich nicht rein zufällig)

    „Wir sind Sozialisten und Feinde,Todfeinde des derzeitigen kapitalistischen Wirtschaftssystems mit seiner Ausbeutung der wirtschaftlich Schwachen, mit seinen ungerechten Löhnen, mit seiner unmoralischen Bewertung von Personen nach Wohlstand und Geld anstatt nach Verantwortung und Leistung, und wir sind entschlossen, dieses System unter allen Umständen abzuschaffen! (Adolf Hitler 1927).

    Wohltaten für die Gemeinde sind dem Nutzen des Individuums vorangestellt. (Adolf Hitler, Mein Kampf)

    “Meine gefühlsmäßigen politischen Empfindungen lagen links.” Adolf Eichmann

  30. Die AfD könnte auch unter veganen Walgesängen Robbenbabys und globales Klima retten, da ihre Haltung und Gesinnung dabei verkehrt wäre, gäbes das einen Shitstorm in der staatlichen Propganda: Die Instrumentalisierung von Robbenbabys und globalen Klima für menschfeindliche Hetze und Rattenfängerei am rechten Rand würde man ihr unterstellen.

    Die AfD muss lernen, dass sie ohne Lob ihrer politischen Feinde leben darf, dass — wo Lob käme — sie etwas falsch macht.

    Die konservativen Streber in der AfD wollen irrerweise von Mutti als brave Buben gelobt werden; dafür sind sie aber in der falschen Partei, dafür müssen sie in Muttis Partei und artig machen, was Mutti will. Rebellion und Opposition gehen aber anders!

  31. Ich würde ALLES rechts von der CDU wählen. Denn dort ist die Mitte, und dort beginnt die Freiheit.

    Mit der CDU beginnt der Sozialismus und die Knechtschaft und das Demokratieversagen. Derart verschoben ist das Wertesystem der Merkel-BRD!

  32. Völkisch, Mahnmal der Schande, Fliegenschiß, Kopftuchmädchen, was mit Ziegen etc. sind Begrifflichkeiten, die Neuwähler abschrecken und die AfD ins Abseits bringen. Die AfD soll sich doch bitte sachlich ausdrücken und Fakten nennen wie Steuerausgaben usw. usf.

    Obige Begriffe sind Stammtischgelaber und billig.

    Sachlich bleiben ohne Emotionen…dann wird das was

  33. „Nett“ ist die kleine Schwester von Scheixxe.
    Es geht nicht um „nett & sympathisch“, sondern um Fakten, Wahrheiten, Gerechtigkeit und das Wohl unseres Volkes.
    Die AfD sucht Anhänger und will wachsen, sich verzehnfachen, verhundertfachen?
    Dann muss sie „Nullen“ für sich gewinnen.

  34. Diesem Herr Stein und auch vielen Kommentatoren hier ist der „Schein“ wichtiger als das Sein.
    Hauptsache die Frisur sitzt.
    Die Krankheit des Jahrhunderts.
    Es ist mir ein Rätsel wie sich diese Leute ertragen können, wenn sie in den Spiegel blicken.

  35. Rechter Flügel und so ein Gedöns…das ist keine Spielwiese.

    Die AfD soll mal wirklich was lostreten:

    Steuerfahndung massiv ausweiten
    (Karusselkrimininalität z.B.; seit 15 Jahren ein Thema, aber nicht angepackt)

    Neue Bewertung der EU-Abgaben (wir zahlen die meisten Steuern WELTWEIT; haben am wenigsten Eigentum!)…eine Art Gerechtigkeitsformel entwickeln

    Stop des Familiennachzugs

    Verschärfung der Abschiebung UND Durchführung
    (Paßmissbrauch, Drogen etc.)

    Asyl NUR mit Lebensmittelscheinen (sorry Western Union)

    Entwicklungshilfe wenn überhaupt! direkt an die Stelle des Bedarfs…die Kohle ist sonst eh weg
    Besteuerung und ENTlastung von Unternehmen, die international/national produzieren lassen. PRO national … zur Not mit Subvention….Java, Wettbewerbsverzerrung EU

    Hartz IV bei Langzeitarbeitslosen auf Gutscheine und einfinden in Seminaren stundenweise über Tag, um Schwarzarbeit zu vermeiden

    Atomkraftwerke laufen lassen

    Bei Einwanderung Gesetze wie z.B. in Neuseeland/Australien

    …kurzum: GERMANY FIRST

    Ich glaube ich sollte Berater mit Ideen bei der AfD werden…

  36. Wer eine Diskussion beginnt, indem er die Denk- und Wortvorgaben – das „Framing“ – seines Gegners übernimmt, hat schon verloren, noch bevor der erste Satz gefallen ist. Eine Alternative, die sich nach Kräften bemüht, so zu werden wie ihre Gegner, ist bestenfalls noch eine sinn- und bedeutungslose Quasselbude, aber keine Alternative. Wer vom Fleck kommen will, der muß aufhören damit, „Hü“ und „Hott“ zugleich sagen zu wollen. Es ist nicht nur ein gewisser Herr Stein von der JF, der das nicht begriffen zu haben scheint und von „Nettigkeiten“ träumt, wo – bei aller Weisheit – klare Kante gefordert ist.

  37. was soll das ewige debatieren über den meuthen, nockemann,dr.wolf, pazderski kurs, dessen medialer vertreter stein und neuerdings auch der spiegel ist? es ist vertane zeit und nimmt unserer bewegung die kraft. diese leute sind u-boote mit dem klaren auftrag, den siegeszug der AfD zu beenden. deshalb müßen diese leute aus der partei verschwinden. meuthen wurde bezüglich Kabitz sogar schon gedankt. deutlicher geht es wohl nicht mehr.

  38. @ Vernunft13 3. Juni 2020 at 12:24
    „Ich glaube ich sollte Berater mit Ideen bei der AfD werden…“
    —————
    Nein, da werden Leute wie Sie nicht gebraucht, denn all diese Themen hat die AfD längst auf dem Schirm und benannt. Informieren Sie sich einfach besser bei der AfD und deren Abgeordneten von EU über Bundestag runter zur Lokalpolitik.

    Was Ihnen persönlich gut tun würde, wäre, dass Sie selbst sich mal ganz konkret politisch einbringen würden und nicht nur überflüssige Kommentare posten, bequem vom Sessel aus. Bewegen Sie mal Ihren Hintern auf die Strasse und organisieren Sie politischen Widerstand, davon haben Sie keine Ahnung, davon wiederum jede Menge.
    Übernehmen Sie selbst ein politisches Amt in der AfD, machen Sie Wahlkampf, überzeugen Sie Menschen. Nichts davon haben Sie jemals gemacht, das brauche ich Sie auch gar nicht fragen nach Ihrem Kommentar oben, es ist einfach klar!!

  39. Hier zum Thema „rechts“ und „links“ ein Artikel aus dem Spiegel seinen besseren Zeiten:

    Hitler selbst verglich, ehe er die Verschwörer vom 20. Juli dem Volksgerichtshof zur Aburteilung überließ, den Präsidenten des Tribunals mit dem Ankläger der Sowjet-Union zu Zeiten der stalinistischen Säuberung: „Freisler wird „das schon machen, das ist unser Wyschinski.“ Und schon vordem hatte Hitler eher verächtlich befunden, Freisler sei „in seiner ganzen Art ein Bolschewik“.

    Das war mehr als eine Anspielung: Freisler war tatsächlich Bolschewik gewesen. Der aus dem niedersächsischen Celle stammende Sohn eines mährischen Diplomingenieurs kam als Fahnenjunker 1914 in russische Gefangenschaft, fand Gefallen an Marx und Lenin und stellte sich den Bolschewiki zur Verfügung. 1917 war er roter Kommissar.

    ZEITGESCHICHTE / FREISLER
    Politischer Soldat. DER SPIEGEL, 23.09.1968
    https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45935462.html

    Ich kenne solche Fälle aus Erzählungen meiner Familie auf allen Ebenen der NSDAP. Die ex-Kommunisten hätten Bataillone stellen können.

  40. Vernunft13 3. Juni 2020 at 12:07

    „Völkisch, Mahnmal der Schande, Fliegenschiß, Kopftuchmädchen, was mit Ziegen etc. sind Begrifflichkeiten, die Neuwähler abschrecken und die AfD ins Abseits bringen.

    Der Begriff „völkisch“ wird hauptsächlich vom Gegner verwendet, aus dem „Mahnmal der eigenen Schande“ machte die Propaganda & Dressur ein „Schandmal“, der „Fliegenschiss“ war in Wirklichkeit ein „Vogelschiss“ und den Begriff „Kopftuchmädchen“ (an dem ich persönlich nichts auszusetzen habe, weil er einen Sachverhalt beschreibt und eine breite Mehrheit es auch so sieht) benutzte ein bekanntes SpD-Mitglied.

    Aber ansonsten haben Sie völlig Recht. NS-Jargon, oder was man irgendwie dahingehend verdrehen könnte, hat in der AfD nichts zu suchen. Das einfachste aber sicherste Mittel gegen Naziverleumdung ist: „Zum Nationalsozialismus hat die AfD eine klare, eindeutige Haltung: Nazis raus!“

  41. @RechtsGut 3. Juni 2020 at 10:43
    Jedenfalls spielt es keine Rolle, ob jetzt Höcke und Co in der AfD ist.
    Der wird die AfD vielleicht wählen, wenn seine Unzufriedenheit groß genug geworden ist, und er vorher alle Alternativen ausprobiert hat.
    Die AfD braucht einen langen Atem. Es ist wie bei einer Sekte. Vom ersten Zweifel bis zum realen Ausstieg aus dieser Sekte kann es lange dauern.

  42. Goldfischteich 3. Juni 2020 at 12:42

    ja, gutes Beispiel. Freislers Vergangenheit ist selten diskutiert.
    Im übrigen kamen auch viele ex-Nazis (also durchaus überzeugte) in der DDR erstaunlich gut klar. Und manche Nicht-Nazis wurden als Nazis bestraft, weil zu „bürgerlich“ oder ähnlich.

  43. Allen, die mir vorhalten, völkisch zu sein, entgegne ich, dass das nicht verwerflich sei. Die Gesellschaft für bedrohte Völker wurde schließlich zur Stärkung der Völker gegründet. Zweitens strebe JE-des Volk nach Erhalt und sogar Vergrößerung und drittens gebe es ein Völkerrecht, das ebenfalls zu Schutz und Stärkung der Völker erarbeitet wurde. Und in der DDR gab´sogar eine EIN-richtung namens VOLKSSOLIDARITÄT! Samt und sonders Argumente, denen die Meckerer Nichts entgegnen können. Davon abgesehen konnte mir eh Keiner von denen bisher begründen, was an Völkischsein verwerflich sei.

  44. Das eigene Volk ist das Zentrum und Ursprung aller Politik.
    Alle Politik dient dem Wohl des eigenen Volkes.
    Also muss alle Politik völkisch sein.

  45. Islam go home 3. Juni 2020 at 13:01

    „Davon abgesehen konnte mir eh Keiner von denen bisher begründen, was an Völkischsein verwerflich sei.“

    Stimmt! Deshalb hatte ich auch oben die Frage gestellt, was genau „völkisch“ bedeutet. Natürlich keine Antwort bekommen, denn die nächste Frage wäre auch genau die Ihrige nach der Verwerflichkeit gewesen.

  46. Es reicht doch völlig aus, wenn man seine Klappe hält und andere Leute nicht beleidigt! So wie den Sohn von Boris Becker etc. Ansonsten finde ich ein positives und freundliches Auftreten auch sinnvoll, aber gerade die vermeintlich „Bösen“ wie Höcke machen das ja.

    Politisch bitte alles so lassen, also eine nationale Politik für Deutschland vertreten und auch die Flügel-Positionen übernehmen. Vielleicht diesen Freiheitsgedanken in Zukunft stärker betonen, auch wenn es um Behördenwillkür geht – Ent- bzw. Debürokratisierung ist das Stichwort. Soll doch jeder auf seinem Grundstück bauen und machen können was er will. Damit kriegt man bestimmt viele Stimmen.

    Wie gesagt, inhaltlich nicht ändern, die Medien und Altparteien bekämpfen die AfD sowieso. Aber der Wähler muss erkennen, dass die Politik gut ist, transportiert durch aufgeschlossene freundliche Menschen.

  47. Haben Sie etwas gegen das „Völkische“, Herr Messer ?

    Eine nicht völkische AfD brauche ich nicht ! Nur die völkische AfD ist die gewinnende und sympathische AfD !

    Und dennoch kann man dagegen sein, daß diese AfD an führender Position von Höcke und Konsorten vertreten wird !

  48. johann 3. Juni 2020 at 12:49
    Goldfischteich 3. Juni 2020 at 12:42

    ja, gutes Beispiel. Freislers Vergangenheit ist selten diskutiert.
    Im übrigen kamen auch viele ex-Nazis (also durchaus überzeugte) in der DDR erstaunlich gut klar. Und manche Nicht-Nazis wurden als Nazis bestraft, weil zu „bürgerlich“ oder ähnlich.
    ———–
    Ich kenne aus den verbürgten Erzählungen meiner Familie, daß ein 1933 von der Gestapo verfehlter Kommunist in ein Nachbarland türmen konnte, und es nur seinen ehemaligen Genossen zu danken war, die inzwischen höhere Positionen in der NSDAP und im SD hatten und entsprechende Dokumente verschwinden ließen, daß er in seine Heimatstadt zurückkehren konnte.

  49. Man kann auch in einer netten und freundlichen Art, den stattfindenden Bevölkerungsaustausch anprangern.
    Und man kann auch auf charmante Weise, die Deutschlandhasser als solche brandmarken.

    Also, das muss kein Widerspruch sein!

  50. @RDX „Es geht darum, dass die Partei sich gegen Rechtsextreme abgrenzen muss. Und damit meine ich nicht all dies, was in der Linkspresse als rechtsextrem bezeichnet wird, sondern Leute, welche den Nationalsozialismus verharmlosen, bewundern oder entschuldigen.“
    —————-
    Im engen Sinn hat meines Wissens noch nie jemand in der AfD „den Nationalsozialismus verharmlost, bewundert oder entschuldigt“.
    Wenn man „verharmlosen“ etc. jedoch weit genug auffasst, dann fällt jeder darunter, der das Wort „deutsch“ in den Mund nimmt. Man muss also schon konkreter werden.
    Für mich ist z.B. jemand nicht schon deswegen ein „Rechtsextremer“, wenn er/sie einmal in der Wohnung eines damaligen Bekannten fotografiert wurde, der eine Weinflasche mit einem politisch inakzeptablen Etikett im Regal stehen hatte, wie im Fall Jessica Bießmann.

  51. Irgendwo hab‘ ich es schon mal geschrieben, zu Prof. Luckes Zeit war die AfD anders ausgerichtet, die Diffamierung als „rechts-„(radikal) war aber schon genau dieselbe. Völlig egal, was die Afd für Beschwichtigungsrituale aufführt, wie sehr sie sich auch anzubiedern versucht, es wird sich in Bezug auf die Niedertracht und die Diffamierungen der Blockparteien gegenüber der AfD nichts ändern, zumal sie ja damit Erfolg haben.

    Ich verstehe Dieter Steins Einfalt nicht, glaubt er allen Ernstes, das Parteienkartell, das ja in Diskussionen mit der AfD des Öfteren ziemlich schwach aussieht, wäre irgendwann bereit, die AfD zu akzeptieren? Das Schlimme ist, dass Prof. Meuthen da anscheinend auch dran glaubt.

  52. @Vernunft13 „Obige Begriffe sind Stammtischgelaber und billig. Sachlich bleiben ohne Emotionen…dann wird das was“
    Eine Politik ohne Emotionen – das ist ein ratschlag, der vom politischen Gegner stammen könnte.
    Jeder Wahlforscher und jeder, der etwas von Politik versteht weiß, dass die meisten Wähler von Emotionen gelenkt werden. Darauf baut jede Propaganda auf und dies ist auch der Grund für den Wahlerfolg der Grünen und der anderen etablierten Parteien.

    Das hat Höcke erkannt. Die „Mahnmal der Schande“-Rede war vielleicht nicht besonders gut formuliert, aber es ging in die richtige Richtung. Man muss die emotionale Programmierung der Deutschen aufzubrechen versuchen und den Kampf um die kulturelle Deutungshoheit aufnehmen. Ansonsten kann man der emotionalen Manipulation der Deutschen nur hilflos zusehen.

    Gerade der von Höcke kritisierte „Schuldkult“ führt dazu, dass die Mehrheit der Deutschen sich moralisch verpflichtet fühlen, die AfD und alle anderen Vernünftigen zu bekämpfen und ihre eigenen Interessen auf dem Altar linker Ideen zu opfern. Diese Menschen erreicht man nicht mit professoralem Gehabe und Steuerberechnungen.

  53. Angenommen ich bin Richter und muss jemand zum Tode verurteilen.
    Soll ich bei der Urteilverkündung dann lächeln, eine Witz dazu machen, um dem weibischen Geschmack der Zeit zu entsprechen und um ja keinen zu erschrecken?
    „Angeklagter, sie werden am Halse aufgehängt bis der Tot eintritt, aber nehmen sie es locker, vielleicht sind sie dann ja in einer besseren Welt!“
    Ich glaube einige sind hier noch in der Pubertät.

  54. Der boese Wolf 3. Juni 2020 at 10:33
    Ja, das ist schade, dass auch hier immer wieder User über`s rechte Stöckchen springen.
    Nochmal: Die AfD ist nicht national-sozialistisch sondern national-konservativ.

  55. OpiDoc79 3. Juni 2020 at 13:42

    Man kann auch in einer netten und freundlichen Art, den stattfindenden Bevölkerungsaustausch anprangern.
    Und man kann auch auf charmante Weise, die Deutschlandhasser als solche brandmarken.

    Also, das muss kein Widerspruch sein! “

    Ja, man kann beide Schienen fahren. Die freundliche Art alleine reicht mir aber nicht aus.
    Knallhart in der Sache- aber wohl überlegt im Ton.

  56. Durch sypathisch und gewinnend Auftreten gewinnt man „Nullen“ die am Schein interessiert sind, gewinnt man Leute, die auf ein paar blinkende Lichter hereinfallen, gewinnt man Leute die nur in den Urlaub fahren um „schöne“ Bilder zu machen und um damit zuhause anzugeben.
    Wenn die AfD darauf Wert legt und es sie weiter bringt, nur zu.
    Die AfD wird dadurch zur gleichen Langweilerpartei wie die Altparteien.
    Mehr Schein als sein!

  57. @Kat 3. Juni 2020 at 13:07
    Kraftausdrücke und dergleichen sind dumm und zeugen nur von der eigenen Schwäche. Einfach nett und charmant sagen was ist.

  58. pro afd fan 3. Juni 2020 at 14:57

    „Nochmal: Die AfD ist nicht national-sozialistisch sondern national-konservativ.“

    Ist mir zu ungenau und bietet unnötig Angriffsfläche. Meine Devise ist: Rechts = für Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, im Gegensatz zu links. Auf der Prämisse begründet sich alles Weitere.

  59. ThomasJ 3. Juni 2020 at 13:47

    „Für mich ist z.B. jemand nicht schon deswegen ein „Rechtsextremer“, wenn er/sie einmal in der Wohnung eines damaligen Bekannten fotografiert wurde, der eine Weinflasche mit einem politisch inakzeptablen Etikett im Regal stehen hatte, wie im Fall Jessica Bießmann.“

    Was genau bedeutet denn „rechtsextrem“? Und wer – falls überhaupt eine nachvollziehbare Definition existieren sollte – definiert das? Linke? Propaganda- und Dressurmedien?

    Aber wer könnte „rechtsextrem“ besser definieren als Rechte selbst? Dazu muss erst mal klar definiert sein, was „rechts“ bedeutet.

    „Rechts“ bedeutet: Für Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Im Gegensatz zu links.

    Der Duden beschreibt „extrem“ mit „äußerst“, „sehr“. Folglich bedeutet „rechtsextrem“: Äußerst, sehr für Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Im extremen Gegensatz zu links.

    Nationalsozialisten waren im Übrigen entgegen aller medialer Propaganda und Dressur links. U.a. nach eigenem Bekunden.

  60. @Der boese Wolf
    „’Rechts‘ bedeutet: Für Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Im Gegensatz zu links.“

    Bedeutet es dann aber nicht auch die Freiheit des anderen, des anders Denkenden, des anders aussehenden und auch Religionsfreiheit?

    Demokratie bedeutet doch, dass eine Mehrheit entscheidet. Derzeit entscheidet sich die Mehrheit in Deutschland eher für offene Grenzen als für Grenzkontrollen. Zumindest kann man dies aus den Wahlergebnissen ablesen. Das heißt im Umkehrschluss aber auch, dass man sich als Demokrat der Mehrheit beugen und die Entscheidung akzeptieren muss.

    Rechtsstaatlichkeit bedeutet, dass der Bürger auf Urteile und Gesetze vertrauen darf. Gegen Behördenentscheidungen stehen ihm Rechtsmittel zu. Lehnt also das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge einen Asylantrag ab, steht es dem Beantragenden frei, dagegen vorzugehen, d. h. Rechsmittel einzulegen und gegen einen Bescheid notfalls auch zu klagen. Genau dafür müssten auch Sie dann eintreten. Tun Sie das?

  61. RDX 3. Juni 2020 at 10:11

    Der vom Spiegel hervorgebrachte Begriff „völkisch“ hat aber nichts mit dem Artikel der „JUNGEN FREIHEIT“ zu tun. Ein klassisches Strohmann-Argument in diesem Beitrag von PETER M. MESSER. Auch ist weder die Kritik an der Schuldenunion noch die Kritik an der Migrationspolitik der Bundesregierung das Thema. Kein AfD-Mitglied will hier irgendeine weiche Linie.
    Es geht darum, dass die Partei sich gegen Rechtsextreme abgrenzen muss. Und damit meine ich nicht all dies, was in der Linkspresse als rechtsextrem bezeichnet wird, sondern Leute, welche den Nationalsozialismus verharmlosen, bewundern oder entschuldigen. Und die gehören aus der Partei. Die schaden nur der Partei.
    ————-

    Sehe ich auch so.

  62. @ Heisenberg73 3. Juni 2020 at 17:43
    „RDX 3. Juni 2020 at 10:11
    Und damit meine ich nicht all dies, was in der Linkspresse als rechtsextrem bezeichnet wird, sondern Leute, welche den Nationalsozialismus verharmlosen, bewundern oder entschuldigen. Und die gehören aus der Partei. Die schaden nur der Partei.
    ————-
    Sehe ich auch so.“

    XXXXXXXXXXXXXXXXXXX

    Das nehme ich Ihnen nicht ab Heisenberg73, nach all dem was Sie hier bei PI schon von sich gegeben haben. Sie sind mMn genau einer derjenigen Spalter der Alternativen Mitte (AM), die am liebsten jeden der mal in der Nähe des Flügels stand aus der Partei werfen würde. Angefangen bei Kalbitz aufgrund alberner und teilweise erfundener Vorwürfe. Gegen Höcke wettern Sie auch bei jeder Gelegenheit, nur weil er von „der Linkspresse als rechtsextrem bezeichnet wird“, so wie Kalbitz und andere der AfD auch.
    Können Sie sich mal entscheiden was Sie wollen oder geht es Ihnen nur darum hier Ihren Opportunismus zur Schau zu stellen?
    Gehen Sie einfach zur Werteunion mit Ihrer AM, da passen Sie hin. In der AfD brauchen wir echte Macher, also Männer und Frauen die zupacken, klar im Ton und hart in der Sache – Dazu passen Sie nicht!!

  63. Biff 3. Juni 2020 at 18:08

    Wo ich hingehe, das überlassen Sie mal schön mir.

  64. @ Heisenberg73 3. Juni 2020 at 18:22
    „Biff 3. Juni 2020 at 18:08
    Wo ich hingehe, das überlassen Sie mal schön mir.“
    ————————
    Gehen Sie mit Gott, aber gehen Sie.

  65. Biff 3. Juni 2020 at 18:29

    Den Gefallen werde ich Ihnen nicht tun.
    Sie müssen lernen, auch andere Meinungen auszuhalten.

  66. @ Heisenberg73 3. Juni 2020 at 18:38
    Den Gefallen werde ich Ihnen nicht tun.
    Sie müssen lernen, auch andere Meinungen auszuhalten.
    ——————–
    Oh Wunder, Sie haben IHR Grundproblem erkannt und projizieren es mal wieder auf andere, in diesem Fall auf mich. Ja da muss man auch mal klatschen *Zwinkersmily*

  67. Biff 3. Juni 2020 at 18:42

    Ich schreibe hier weiter, wie es mir gefällt. Und Sie können nichts dagegen machen.
    Ob Sie sich darüber aufregen oder in die Hände klatschen ist mir auch egal.

  68. @ Heisenberg73 3. Juni 2020 at 18:57

    Ich habe Ihnen meine Meinung gesagt und Sie müssen das nun aushalten, auch wenn es Ihnen sehr schwerfällt. Das mag Ihnen gefallen oder auch nicht, so what?!.

  69. Biff 3. Juni 2020 at 19:01

    Keine Sorge, das halte ich locker aus.
    *Zwinkersmily*

  70. @ Faktenchecker 3. Juni 2020 at 16:55

    Zu Ihrer letzten Frage: Ja! Natürlich! Was denn sonst?

    Wir haben in D aber weder Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. „Religionsfreiheit“ bedeutet übrigens Glaubensfreiheit und nicht Handlungsfreiheit.

  71. Gleichmacherei war schon immer ein deutsches Übel.

    Jede Partei hatte bisher ihr „enfant terrible“, einer, der
    unbequeme Wahrheiten artikulierte:

    SPD=Wehner, CSU=Franz-Josef Strauß, Grüne= eine
    ganze Reihe Fettnâpfchentreter.

    Also laßt der AfD ihren Höcke.
    Schließlich wird nichts so heiß gegessen wie’s s gekocht wird !

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