Symbolbild.

Von TORSTEN GROß | In jüngster Zeit nehmen die Spannungen im Grenzstreit zwischen Griechenland und der Türkei wieder zu. Die Regierung in Ankara will offenbar die Migrationswaffe erneut gegen die EU zum Einsatz bringen, um einen neuen Flüchtlingsdeal und höhere Zahlungen aus Brüssel zu erpressen.

Ende Februar hatte der türkische Präsident Recep T. Erdogan verkündet, die in seinem Land befindlichen Migranten nicht mehr an der Weiterreise in die Europäische Union hindern zu wollen. Die Folge war, dass im März Zehntausende Menschen – Syrer, aber auch Zuwanderer aus anderen Staaten des Nahen und Mittleren Ostens sowie aus Afrika – an die türkisch-griechische Grenze strömten, teilweise mit Hilfe organisierter Bustransfers.

Die meisten von ihnen hatten bereits seit Jahren in der Türkei gelebt und dort Fuß gefasst, wollten aber eigentlich nach Mitteleuropa, wo sie auf ein materiell besseres Leben hofften. Griechische Sicherheitskräfte, später unterstützt durch Einheiten der europäischen Grenzschutzpolizei Frontex, stellten sich dem Ansturm entgegen und sicherten die EU-Außengrenze – mit der Folge, dass Tausende Migranten über Wochen unter teilweise erbärmlichen Bedingungen im türkisch-griechischen Grenzgebiet festsaßen. Mit dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie schloss die Türkei ihre Grenzen wieder und verbrachte die Menschen in geschlossene Aufnahmezentren im Hinterland. Doch nun könnte sich das Flüchtlingsdrama vom März wiederholen.

Hintergrund sind die beschlossenen Lockerungen der Corona-Beschränkungen und die Wiederaufnahme des grenzüberschreitenden Verkehrs in den meisten EU-Staaten. Der türkische Außenminister Mevlüt Çavu?o?lu nahm das zum Anlass, die Flüchtlinge in seinem Land aufzufordern, sich abermals auf die Ausreise in Richtung Europa vorzubereiten. Die türkischen Grenzen würden erneut für alle Migranten offenstehen, sobald die Pandemie überwunden sei – also auch die nach Griechenland. Diese Äußerungen haben in Athen die Alarmglocken schrillen lassen. Man wirft der Türkei vor, durch die »Instrumentalisierung menschlichen Leids« politische Ziele erreichen zu wollen. Außerdem sollen türkische Einheiten am Grenzfluss Evros griechisches Territorium besetzt haben, was als Beginn einer »stillen militärischen Invasion« gewertet wird. Forderungen Athens an die Adresse Ankaras, die Soldaten aus dem umstrittenen Gebiet abzuziehen, verhallten bislang ungehört.

In Reaktion auf die sich zuspitzende Lage hat die konservative Regierung von Ministerpräsident Mitsotakis angekündigt, weitere 400 Spezialkräfte in die Evros-Region im Nordosten des Landes zu verlegen, um die im Grenzgebiet stationierten 1.100 Polizisten und 100 Frontex-Beamten zu verstärken. Außerdem soll der bereits 2012 errichtete Sperrzaun zur türkischen Grenze, der zwischen dem griechischen Orestiada und dem türkischen Edirne verläuft und ursprünglich eine Länge von 12,5 Kilometer hatte, auf insgesamt 48 Kilometer erweitert werden. Die Arbeiten wurden bereits auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise im März begonnen. Damals errichteten die Griechen an einem wichtigen Knotenpunkt massive Betonblöcke, um illegale Grenzübertritte von Migranten aus der Türkei zu verhindern.

Experten gehen davon aus, dass diese Sperren die Grundlage für künftig noch massivere Befestigungen entlang der bislang durchlässigen griechisch-türkischen Grenze bilden sollen. Einige Politiker sprechen bereits von einer »griechischen Mauer« zur Abwehr irregulärer Immigration. Drohnen und Helikopter sollen den Grenzschutz durch Beobachtung aus der Luft verstärken.

Der konservative Abgeordnete Tassos Hadjivassiliou erläutert die Motive für das Vorgehen der griechischen Regierung: »Das Problem ist leicht lösbar«, sagt Hadjivassiliou. »Wenn der Zaun erst einmal hochgezogen ist, wird die Türkei in ihrer Fähigkeit, Migranten nach Europa zu schleusen, massiv beschnitten sein. Und wenn das geschieht, wird Ankara sein stärkstes Druckmittel gegen Europa verloren haben – und deshalb seine Chancen schwinden, eine neue Vereinbarung mit Brüssel, die mehr finanzielle Unterstützung umfasst, unter Dach und Fach zu bringen.«

Die Türkei ist von diesen Plänen natürlich alles andere als begeistert. In der vergangene Woche wurden griechische Einheiten von der türkischen Armee daran gehindert, das Marschland entlang des Grenzflusses Evros zu vermessen, wo der verlängerte Schutzzaun entstehen soll. Athen reagierte auf diesen Vorfall mit der Ankündigung, zusätzlich 800 Soldaten in die Region entsenden, um die Bauarbeiten gegen mögliche militärische Reaktionen der Türkei zu sichern. Für die an der türkischen Grenze stationierten griechischen Sicherheitskräfte gilt die höchste Alarmstufe.

Obwohl Griechenland und die Türkei NATO-Verbündete sind, haben die Beziehungen beider Staaten wegen der türkischen Flüchtlingspolitik einen neuen Tiefpunkt erreicht. Sollte Ankara seine Drohung wahr machen und ein weiteres Mal Migranten in großer Zahl über Griechenland in Richtung Europa drängen, könnte es in der zunehmend aufgeheizten Atmosphäre zur Eskalation kommen. Auch bewaffnete Auseinandersetzungen zwischen den an der Grenze stationierten Sicherheitskräften wären dann nicht ausgeschlossen.

Die schlechte wirtschaftliche Lage der Türkei und der wachsende innenpolitische Druck, dem sich die AKP-geführte Regierung ausgesetzt sieht, könnten Erdogan veranlassen, zum Äußersten zu gehen, um die dringend benötigte finanzielle Hilfe aus der Europäischen Union zu bekommen. Doch Brüssel dürfte angesichts der enormen finanziellen Belastungen, denen sich die EU im Zusammenhang mit den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie ausgesetzt sieht, auf die Forderungen aus Ankara reserviert reagieren. Gleichzeitig sind die Griechen gewillt, ihre Grenze nach Kleinasien zu sichern, um einen illegalen Massenzustrom von Immigranten aus der Türkei zu verhindern. Denn in Griechenland mit seinen knapp 11 Millionen Einwohnern leben bereits über 100.000 sogenannte Flüchtlinge.

Die Aufnahmelager vor allem auf den griechischen Inseln Lesbos, Chios, Kos und Samos sind hoffnungslos überfüllt. Unterstützung dürfte Griechenland durch die Europäische Union erfahren. Denn die kann sich in dieser überaus schwierigen Phase für den Fortbestand der Union keine neue Migrationskrise leisten. Die Gemengelage ist also äußerst brisant. Europa könnte an seiner Südostgrenze in den nächsten Wochen und Monaten ein heißer Tanz bevorstehen!

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(Dieser Beitrag ist zuerst bei KOPP Report erschienen).

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30 KOMMENTARE

  1. „mit der Folge, dass Tausende Migranten über Wochen unter teilweise erbärmlichen Bedingungen im türkisch-griechischen Grenzgebiet festsaßen“

    Nein nein und nochmals nein!
    Millionen deutscher Camper lieben diese Verhältnisse. Sie wissen allerdings auch, dass man für die Toiletten und für die Abfallbeseitigung und für das Trinkwasser selber verantwortlich ist.

    Es gibt nicht den geringsten Grund die mohammedanischen Kämpfer an der türkisch griechischen Grenze zu bedauern, die nicht mal die Zelte selber aufbauen müssen.

    Da sammelt sich einfach der Abschaum an, der zu Hause auch nichts geregelt bekommt.

  2. So lange „Mutti“ mit offener Grenze, Einlaß auch ohne Dokumente, Bargeld und lebenslanger Rundumversorgung ohne Arbeit winkt wird sich das explosiv wachsende Prekariat der Erde auf dem Weg ins gelobte Land machen. Nichts wird auf Dauer diese Massen aufhalten – auch nicht die tapferen Griechen die mit der Nachbarschaft zur Türkei schon immer die Arschkarte gezogen haben. Die Griechen wiederum könnten schnell mal auf die Idee kommen nicht weiter für Merkel die Drecksarbeit machen zur wollen und die „Flüchtlinge“ ebenfalls einfach durchwinken. Dann Prost Mahlzeit.

  3. Migrantensperrgräben an Griechenlands Grenze? Die Asyl-Lobby in Merkelland wird toben. Das ist ein Zeichen, dass die Griechen das richtig machen. Die wollen ohnehin kein Lob von Mutti, höchsten noch deren Steuerabpressung.

  4. Beeilen Sie sich, president Macron, mit ihre Europaarmee. Die werden wir noch brauchen, zB gegen die Tuerken. Die beste Art um die Tuerken in Europa los zu werden ist eine kleinen, feine Krieg vom Zaun brechen gegen die Tuerkei in Griechenland. Die laesst sich leicht provozieren. Damit werden die Tuerken in Europa zur Freiwild. Die Russen machen bestimmt gerne mit. Die Existenz der Europaeische Teil der Turkei soll uns eine Dorne im Auge sein.

    #KonstantinopelWest

    Wie had der juedische-amerikanische Neokonservative Michael Ledeen es noch mal gesagt?

    „Every ten years or so, the United States needs to pick up some small crappy little country and throw it against the wall, just to show the world we mean business“

    https://tinyurl.com/y869yhtq

    Die USA werden jetzt wegfallen und wir muessen dessen alte Rolle uebernehmen und selbst eine Supermacht werden. Zusammen mit Russland geht das locker (640 million). China muss sowieso eingedaemmt werden und die scheren sich ein Dreck um Menschenrechte oder feigen Humanismus. Und wir sollen uns eine kleine Gegner aussuchen als Uebungsmaterial, um foermlich gegen die Wand zu schmeissen. Die 68-er sind so gut wie tot, jetzt ist eine neue militaerische Kultur gefragt in Europa.

    Klaus von Dohnanyi: „Deutschland und Frankreich müssen Europa führen“ | DW Deutsch

    https://www.youtube.com/watch?v=017ymk3QvXk

    Von Dohnanyi hat sich letzte Monat im Fernsehen fuer eine Europaarmee ausgesprochen. Wenn selbst ein Gutmensch wie er das macht…

  5. Der Migrationsdruck wird die nächsten Jahrzehnte nicht nachlassen, 1 Milliarde sitzt auf gepackten Koffern.
    Das Geschwätz von „Fluchtursachen“ vor Ort bekämpfen erweist sich als das was es ist, GESCHWÄTZ!
    Das einzige was hilft ist radikale Rückführung.
    Nur das würde denen zeigen, dass sich Flucht/Migration nicht lohnt.

  6. Man muss den Griechen schon ein dickes Lob aussprechen, wie die das im Alleingang lösen! Es geht also, wenn man denn nur will!

  7. Erdogan hatte doch vor einiger Zeit geäußert , dass er Hitler in der Durchsetzung seiner Forderungen bewundere und damit erkennen lassen, dass Demokratische Staaten leicht zu erpressen seien ; um des lieben Frieden Willen .

  8. OT – Beitrag zur von PI-News angestossene Diskussion Gross-Sachsen

    https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/option-lega-ost

    Option Lega Ost

    AfD Nach dem Rauswurf von Andreas Kalbitz steckt die Partei in der größten Krise seit ihrer Gründung

    Der Fall Kalbitz steht im Wege eine gewuenschte baldigen Merz-Meuthen Regierung. Eine „Lega Ost“ koennte eine Loesung fuer das Fleugelproblem sein.

    Mit der anstehende Wegfall der Vereinigte Staten wird das Einwanderungsproblem bald geloest sein.
    Deutschland braucht nicht laenger eine Pegida-Protestpartei sondern eine serioese, rechte, buergerliche Partei. Eine Meuthen-AfD.

  9. Das wird langfristig unser Untergang.Und solange die Mehrheit den Einmarsch dieser Leute bejubelt,wird sich nichts daran ändern.

  10. OT

    „Corona-Gau in Göttingen
    Mehr als 100 Erkrankte nach Zuckerfest ++ Randale an Corona-Hochhaus

    Steigende Infektionszahlen, Massentests, Randale! In Göttingen verschärft sich die Lage, nachdem es bei privaten Zuckerfest-Feiern zu einem großen Corona-Ausbruch gekommen ist.

    Mittlerweile wurden 105 Menschen positiv auf das Virus getestet. Nach Angaben der Stadt befinden sich drei der Infizierten in stationärer Behandlung, ein Patient muss künstlich beatmet werden. Rund 220 Menschen wurden als Kontaktpersonen ersten Grades unter Quarantäne gestellt.
    Viele Betroffene wohnen in einem Hochhauskomplex am Rande der Innenstadt, dem Iduna-Block. Bis Sonntag sollen alle 700 Bewohner getestet werden.

    Mittwoch wurden dort unter anderem Journalisten mit rohen Kartoffeln beworfen. „Ein Geschoss traf mich so heftig am Knöchel, dass er dick wurde. Wir haben Anzeige erstattet“, so Kameramann Festim Beqiri von Welt.de. Die Polizei musste zum Einsatz ausrücken.

    Der Göttinger Corona-Ausbruch steht im Zusammenhang mit privaten Feiern mehrerer Großfamilien aus Anlass des Ramadan-Endes. Die Familien stammen nach Angaben der Stadt ursprünglich aus dem früheren Jugoslawien, sollen sich bei ihren Feiern am 23. Mai nicht an Hygiene- und Abstandsregeln gehalten haben.

    In der Folge wurden ALLE Schulen in Göttingen wieder geschlossen, mehrere Kitas sind dicht – weil unter den Infizierten auch eine Reihe von Kindern und Jugendlichen sind. Die Stadt untersagte für einen Zeitraum von zwei Wochen zudem Mannschafts- und Kontaktsportarten. Ein Schwimmbad wird geschlossen.

    „Es ist erschreckend, dass es Menschen gibt, die meinen, für sie gelten die Regeln nicht oder für sie wären die Regeln unter bestimmten Umständen außer Kraft gesetzt“, sagte der Leiter der Neuen Integrierten Gesamtschule Göttingen, Lars Humrich. Für die Kinder und Jugendlichen bedeute die neuerliche Schließung aller Schulen in Göttingen eine weitere Verunsicherung.“

    https://www.bild.de/news/inland/news-inland/coronavirus-live-ticker-news-aktuell-goettingen-ramadan-zuckerfest-mehr-als-100-infizierte-70411946.bild.html, Bild, 04.06.2020 – 08:17 Uhr

  11. „Doch nun könnte sich das Flüchtlingsdrama vom März wiederholen.“

    Wo? Im Jemen? Im Kongo?
    An der Grenze Griechenlands zur Türkei gab es im März kein Flüchtlingsdrama, ganz einfach deshalb, weil es dort keine Flüchtlinge gab und auch heute nicht gibt.

  12. Wenn es denn tatsächlich zu ernsthaften Agressionen seitens des türkischen Islamdespoten gegen
    Griechenland kommen sollte, bin ich gespannt, wie sich die deutsche Merkel verhalten wird.
    Ob Sie wieder einmal den Kotau vor Erdogan macht aus Angst wegen unschöner Bilder u.U. auch
    auf deutschem Boden oder ob Sie diesem agressiven Türken endlich die rote Karte zeigt. Vor allem
    sollte die EU und somit Europa jetzt zeigen, daß Europa an den griechischen Grenzen endet und
    somit jegliche Gespräche hinsichtlich Aufnahme der Türkei in die EU beendet werden sollte. Es ist
    allerhöchste Eisenbahn den Türken endlich mit Härte entgegenzutreten. Die Türkei gehört nicht zu
    Europa auch wenn sie einmal große Teile oströmischen/osteuropäischen Bodens erobert hatte.
    Konstantinopel, die Perle Byzanz, ist im 15.Jahrhdt. dem Ansturm islamischer Horden zum Opfer
    gefallen. Aber dadurch ist die heutige Türkei noch lange kein Teil Europas. Unsere Vorderen haben
    die Türken (Osmanen) vor Wien vertrieben und damit ihrer islamischen Eroberungswut Einhalt ge-
    boten. Diesen europäischen Helden sollten wir heute noch dankbar sein.

  13. Tomaat 4. Juni 2020 at 10:01
    „…Von Dohnanyi hat sich letzte Monat im Fernsehen fuer eine Europaarmee ausgesprochen. Wenn selbst ein Gutmensch wie er das macht.“

    Europa-Armee meint EU-Armee; EU-Armee meint nicht Verteidigung Europas, sondern Verteidigung der EU; Verteidigung der EU meint nicht Verteidigung gegen einen äußeren Feind, sondern Angriff auf den inneren Feind: EIne EU-Armee wird von den EU-Komissaren gegen die eigenen Bevölkerungen eingesetzt werden.
    Ein militär bewaffneter Arm der EU und entwaffnete Völker versprechen Totalitarismus und Tod. Freiheit und Demokratie gehen anders.

  14. Muss Deutschland eigentlich im Zweifel die Türkei oder Griechenland bombadieren (immerhin sind beide in der NATO)? Ich vermute, die Lakaien der Nackten Kaiserin werden sich für Griechenland entscheiden.

    Jugoslawien post portas: Föchten beide Staaten, Griechenland und Türkei, ihren Strauß auch in der BRD aus, die plusdeutsche Ersatzbevölkerung ginge samt unserer d.i. ihrer Regierung zum Türken über, die minusdeutschen Eingeborenen zum Griechen. Das gäbe immerhin so etwas wie eine Art Bürgerkrieg, kali orexi & kali nichta Germania; wo da sich die Buntwehr wohl positioniert, wem sie wohl ihre Waffenlager öffnet, den mohammedanischen Clan-Strukturen oder dem Volk? Gerade noch Corona, und jetzt schon wieder die nächste spannende Lage. (1986 haben die Jugos sich ja auch noch nicht träumen lassen, dass ihr Land bald als Schlachtplatte zur europäischen Delikatesse werden sollte.)

  15. Schutzgelderpressungen und Sklavenhandel haben im Orient eine weit zurückreichende Tradition, da ist Erdolf als Grossosmane nichts Besonderes.

    Erdolf sollte aber auch den anderen Teil der Geschichtsschreibung beachten, seine Vorgänger kamen mit diesem Geschäftsmodell zwar mehr oder weniger lange Zeit durch, aber früher oder später bekamen sie was auf die Brülltürme.

  16. Wokker 4. Juni 2020 at 09:33
    So lange „Mutti“ mit offener Grenze, Einlaß auch ohne Dokumente, Bargeld und lebenslanger Rundumversorgung ohne Arbeit winkt wird sich das explosiv wachsende Prekariat der Erde auf dem Weg ins gelobte Land machen.

    JA, das sehe ich auch als Hauptursache an.
    Angellahu Merkel (und CDUSPDLINKEGRÜNE) missbrauchen unsere Steuergelder für bedingungsloses Grundeinkommen für alle, die ihre Pässe wegwerfen, uns belügen bzgl. Name, Alter und Herkunft, sich Anweisungen der (Grenz-)Polizei widersetzt und vor allem Qualifikationen im Bereich von Drogen und Kopfamputation (entsprechend ihrem Vorbild Mohammed) haben.

    Ich bedanke mich bei den Griechen für ihren Einsatz,
    aber sehr viel effektiver wäre es, wenn die rot-grünen Deutschlandhasser abgewählt würden.

  17. Wäre es nicht (schon lange!) erheblich billiger einen vernünftigen Zaun an der griechischen Grenze hochzuziehen anstatt dauernd den türkischen Erpressungsversuchen nach mehr Geld nachzugeben? Aber das wäre sicher ganz arg menschenverachtend.

  18. „hhr 4. Juni 2020 at 13:10
    Wäre es nicht (schon lange!) erheblich billiger einen vernünftigen Zaun an der griechischen Grenze hochzuziehen anstatt dauernd den türkischen Erpressungsversuchen nach mehr Geld nachzugeben? Aber das wäre sicher ganz arg menschenverachtend.“

    Die gibt es schon laengst und ist effektiv und beschuetzt Europa gegen Merkel:

    https://www.youtube.com/watch?v=6M3F-FjLipc

    Lesefehler 4. Juni 2020 at 12:07
    Tomaat 4. Juni 2020 at 10:01
    „…Von Dohnanyi hat sich letzte Monat im Fernsehen fuer eine Europaarmee ausgesprochen. Wenn selbst ein Gutmensch wie er das macht.“

    Europa-Armee meint EU-Armee; EU-Armee meint nicht Verteidigung Europas, sondern Verteidigung der EU; Verteidigung der EU meint nicht Verteidigung gegen einen äußeren Feind, sondern Angriff auf den inneren Feind: EIne EU-Armee wird von den EU-Komissaren gegen die eigenen Bevölkerungen eingesetzt werden.
    Ein militär bewaffneter Arm der EU und entwaffnete Völker versprechen Totalitarismus und Tod. Freiheit und Demokratie gehen anders.

    Sie verweigern sich zu verstehen das wenn die erste Bilder reinkommen von tausende Tote Amerikaner, die 68-er und ihre Multikult tot sind. Und das dauert nicht lange mehr. Sehr Wenigen haben „1989“ sehen kommen. In gleicherweise verstehen die Wenigsten das ueber Nacht das amerikanische Imperium zu Ende sein wird.

  19. rinhard
    „Es ist
    allerhöchste Eisenbahn den Türken endlich mit Härte entgegenzutreten.“
    ******************
    Wer sollte dies tun?

  20. Tomaat 4. Juni 2020 at 13:19
    „hhr 4. Juni 2020 at 13:10
    Wäre es nicht (schon lange!) erheblich billiger einen vernünftigen Zaun an der griechischen Grenze hochzuziehen anstatt dauernd den türkischen Erpressungsversuchen nach mehr Geld nachzugeben?
    …..
    Die gibt es schon laengst und ist effektiv und beschuetzt Europa gegen Merkel:
    ***************
    Eben scheinbar nicht oder nicht überall, sonst würde man nicht die im März wg. Corona unterbrochenen Arbeiten am Zaun mit verstärkter militärischer Bewachung wieder aufnehmen.

  21. Die Griechen sind ein tapferes Volk und haben schon seit Jahrzehnten mit einer waffenstarrenden Türkei zu tun, die ihnen am liebsten – nicht nur den Rest von Zypern – sondern alles wegnehmen wollen.

    Das Grundproblem ist, das die Türkei immer noch vom Westen hofiert wird. Sie gehört schon lange wirtschaftlich knallhart sanktioniert und vor allem aus der Nato geschmissen. Jeder halbwegs gebildete Mensch weiß heute, was die Türkei im Sinn und im Kopf hat – es sind weder europäische Interessen, noch die Verteidigung der Natostaaten im Ernstfall.

    Leider hat hier selbst ein Hardliner wie Trump nicht genug „Arsch in der Hose“ dafür zu sorgen, das die Türkei aus der Nato fliegt.

    Es wird also nicht mehr lange dauern bis wir erleben werden, wie ein Natostaat gegen den anderen Krieg führt – auch wenn das so nicht genannt werden wird. Aber die Griechen werden sich – zurecht – bis zum Letzten verteidigen und Europa wird das tun, was es schon immer am besten konnte : den Schwanz einziehen und zugucken, bis die Türkei mit Griechenland fertig ist.

    Sie waren damals schon zu feige, die Türken wieder von Zypern weg zu jagen.

    Warum also sollte Erdowahn etwas an seiner Strategie ändern? „Mutti“ will sowieso noch mehr „Goldstücke“, zahlt offzizell noch dafür, das „Erdi“ diese zurückhält – obwohl er es nicht tut — um wohl noch ein paar Schlafschafe in Deutschland mehr bei der CDU – Fahne zu behalten und Erdi lacht sich eines ins Fäustchen, weil er sowieso alles durchlässt, was nach Deutschland will.

    Und wenn es da unten zum Krieg kommt, wird sich „Mutti“ im schwarzen Kostüm mit betroffener Miene im Fernsehen äüßern, das man es leider nicht verhindern konnte, das die Türkei gezwungen war, gegen den „Agressor Griechenland“ vorzugehen……

    Und wetten? Die wird wiedergewählt, so wahr ihr der Satan hilft. Mit dem ist sie nämlich kräftig im Bunde! Pfui!

  22. Thomasz Gorzowski 4. Juni 2020 at 13:43

    Tja, zu spät.

    Die Staaten Europas haben – mussten? – damals stillgehalten, als die Türkei Zypern besetzt hat.

    Man hätte sie damals über den Bosporus zurückjagen und auch gleich den türkisch besetzten europäischen Teil Konstantinopels an Griechenland zurückgeben sollen.

  23. @Thomasz Gorzowski 4. Juni 2020 at 13:43

    „Leider hat hier selbst ein Hardliner wie Trump nicht genug „Arsch in der Hose“ dafür zu sorgen, das die Türkei aus der Nato fliegt.“

    Tja, das ist eben Politik.
    Wirft man die Türkei aus der NATO, wird sie sich Moskau als „Flugzeugträger“ andienen. Genau um das zu verhindern war Washington doch scharf darauf, die ins Bündnis zu holen.
    Wobei ich das angesichts moderner Kriegstechnologie für überholt halte und für zweifelhaft, daß Putin da Lust zu hätte, aber da ist noch immer die Sache mit „Gesichtswahrung“.

    Ein offener Konflikt Griechland vs. Türkei wäre – so wenig wünschenswert das auch ist – womöglich auf längere Sicht nützlich. Ich nehme an, daß die Türkei da als 2. Sieger vom Platz ginge. Erdogans Riesenarmee dürfte gegen übrige NATO in etwa so mächtig sein, wie seinerzeit Saddam Husseins Truppe vs. VS und UK.

    Spannend indes, wie es dann auf dem Gefechtsfeld BRD abgehen wird, wenn sich Türken mit Kurden balgen.

  24. hhr 4. Juni 2020 at 13:29
    Tomaat 4. Juni 2020 at 13:19
    „hhr 4. Juni 2020 at 13:10
    Wäre es nicht (schon lange!) erheblich billiger einen vernünftigen Zaun an der griechischen Grenze hochzuziehen anstatt dauernd den türkischen Erpressungsversuchen nach mehr Geld nachzugeben?
    …..
    Die gibt es schon laengst und ist effektiv und beschuetzt Europa gegen Merkel:
    ***************
    Eben scheinbar nicht oder nicht überall, sonst würde man nicht die im März wg. Corona unterbrochenen Arbeiten am Zaun mit verstärkter militärischer Bewachung wieder aufnehmen.

    Doch, aber einen Zaun braucht staendige Ueberwachung sonst wird die sabotiert von Erdogan-Muslemen.

    Bulgarisch-Turkische Grenze:

    https://en.wikipedia.org/wiki/Bulgaria%E2%80%93Turkey_border

    Griechenland-Turkische Grenze:

    https://en.wikipedia.org/wiki/Greece%E2%80%93Turkey_border

    Zaun und Fluss Evros und Frontex. Da kommt keiner mehr durch.

    Jetzt brauchen wir eine neue Maginotlinie in Bulgarien und Griechenland und militaerische Anlagen um eventuell kuerzen Prozess zu machen mit den Tuerken.

    Aber das wird erst passieren nach Begin USA-CW2, wenn Merkel, Roth, Kleber, Reschke, Restle, usw im Flieger sitzen Richtung Santiago de Chile, der traditionelle Abstelgleis ausgediente deutsche Politiker, rundum verzorgt mit Harz IV, ein Kaesebroetchen und einen Abschiedsbanane.

  25. Bin ich froh, dass die Kommunisten unter Tsipras weg sind. Die neue griechische Regierung schlägt sich für eine Systempartei wirklich gut.

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