Der ehemalige Chef-Justiziar des Bayer-Konzerns und Bundestagsabgeordnete Dr. Roland Hartwig tritt für die AfD als Oberbürgermeisterkandidat zur Kommunalwahl am 13. September an.
Der ehemalige Chef-Justiziar des Bayer-Konzerns und Bundestagsabgeordnete Dr. Roland Hartwig tritt für die AfD als Oberbürgermeisterkandidat zur Kommunalwahl am 13. September an.

Von MARKUS WIENER | Politischer Paukenschlag in der Farbenstadt Leverkusen: Der ehemalige Chef-Justiziar des Bayer-Konzerns und Bundestagsabgeordnete Dr. Roland Hartwig tritt für die AfD als Oberbürgermeisterkandidat zur Kommunalwahl am 13. September an. Am Pfingstwochenende wurde Hartwig von den AfD-Mitgliedern im Forum Leverkusen mit breiter Mehrheit nominiert. Der Ex-Syndikus des Leverkusener Chemie-Riesen will damit bewusst ein Zeichen setzen: “Mit dieser Kandidatur will ich für all diejenigen ein Beispiel sein, die sich noch nicht trauen, sich aktiv für die Ziele unserer Partei und für unser Land einzusetzen.”

Ein Wort, das Gewicht haben dürfte in Leverkusen. Denn wenn “Ingolstadt eine Lungenentzündung bekommt, sobald Audi auch nur hustet”, wie es ein geflügeltes Wort in Bayern sagt, so trifft selbiges mindestens ebenso auf das Paar Bayer und Leverkusen zu. Die Stadt, die sogar ihren Namen vom Bayer-Gründer Carl Leverkus hat, ist wirtschaftlich und geschichtlich aufs engste mit den Geschicken des weltweit agierenden Konzerns verbunden.

Zehntausende Leverkusener arbeiten oder arbeiteten für Bayer. Der Konzern ist für die Stadt mehr als nur der größte Arbeitgeber und Gewerbesteuerzahler. Er ist ein wesentlicher Teil der Identifikation der Bürger mit ihrer Heimat. Was der Karneval für Köln ist, ist Bayer für Leverkusen. Selbst im Fußballstadion bei Bayer Leverkusen werden die Menschen jedes Mal daran erinnert, wie wichtig diese Firma für die Stadtgesellschaft ist. Wer eine herausgehobene Verantwortung für diesen Konzern trug, dem ist deshalb auch bei einer politischen Wahl in Leverkusen öffentliche Aufmerksamkeit gewiss. Mehr „aus der Mitte der Gesellschaft“ geht in Leverkusen definitiv nicht.

Hinzu kommen Hartwigs persönliche Qualifikation und Lebensleistung, neben denen die anderen Bewerber inklusive dem bisherigen SPD-Amtsinhaber und ehemaligen Textilhändler Uwe Richrath wie politische Leichtgewichte wirken. Wer wäre besser dafür prädestiniert, in Leverkusen wieder für korrekte und saubere Verhältnisse zu sorgen, als der ehemalige Chef-Justiziar von Bayer?! Jedem halbwegs konservativ und patriotisch denkenden Leverkusener dürfte es im September also leicht fallen, sein Kreuz bei Hartwig und der AfD zu machen.

Die OB-Kandidatur von Hartwig kann als großer Coup des AfD-Kreisvorsitzenden Yannick Noé und des Leverkusener Landtagsabgeordneten Andreas Keith gewertet werden, die auch die Stadtratsliste der AfD anführen. Die AfD hat auf ihrer Wahlversammlung am Samstag eine insgesamt 15-köpfige Liste für den Stadtrat und Bewerber für alle Leverkusener Bezirksvertretungen und Wahlkreise aufgestellt. Mit der gleichzeitigen Nominierung von Hartwig konnte die Partei noch vor Beginn des eigentlichen Wahlkampfes ein kräftiges Ausrufezeichen setzen, das es Medien und Altparteien schwer machen wird, die AfD zu ignorieren oder als rückständige Radikale abzustempeln.


Markus Wiener.

PI-NEWS-Autor Markus Wiener schreibt bevorzugt zu Kölner und tagespolitischen Themen für diesen Blog. Der Politologe und gelernte Journalist ist parteiloses Mitglied des Kölner Stadtrates und der Bezirksvertretung Chorweiler. Seit über 20 Jahren widmet er sein politisches und publizistisches Engagement der patriotischen Erneuerung Deutschlands. Der gebürtige Bayer und dreifache Vater ist über seine Facebook-Seite erreichbar.

 

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44 KOMMENTARE

  1. „…das es Medien und Altparteien schwer machen wird, die AfD zu ignorieren oder als rückständige Radikale abzustempeln.“

    Der war gut 🙂 denn das wären ja noch Schmeicheleien.
    Den Kandidaten alles Gute und viel Glück und dass sie möglichst viel konkrete Unterstützung erfahren durch Parteifreunde und Unterstützer.

  2. Das Problem:
    Auch wenn der Mann bestimmt ein honoriger, erfahrener Kandidat ist, riskiert es die Stadt vom grade in der Verhandlung befindlichen Konjunkturpaket (Investitionen) abgeschnitten zu werden wenn die Landesregierung in Düsseldorf erst einmal anfängt die Wohltaten zu verteilen und alle „Hier!“ schreien.
    Ähnlich hatte man in Hannover argumentiert: Ein untadeliger Bundeswehrgeneral verlor bei der Bürgermeisterwahl krachend … gegen einen Türken u.a. auch aus diesem Grund. „Ausländer“ heisst automatisch: Hier gibt’s Geld. Beim AfD-Mann gibt’s nix.

  3. Sehr gute Nachricht! Wünsche es Herrn Hartwig von Herzen, dass er die Wahl gewinnt.

  4. Nachtrag
    Hoffentlich gibt es vor der Wahl nicht noch einen rechten Terroranschlag.

  5. Da werden wir jetzt aber noch einiges aus dem Leben von Herrn Hartwig in der L-Presse zu lesen kriegen! Die hatten vermutlich schon bei seiner Bundestags-Kandidatur gewühlt und gehetzt und werden das jetzt verstärken. Hoffentlich ist er sauber!

  6. pro afd fan
    3. Juni 2020 at 14:00
    Nachtrag
    Hoffentlich gibt es vor der Wahl nicht noch einen rechten Terroranschlag.
    ++++

    Ein islamischer wäre zielführender!

  7. Hat sich Bayer schon distanziert und sich von Hass und Hetze losgesagt? Gibt es schon Lichterketten? Hat sich die CDU schon mit der Linken zusammengetan gegen „Faschismus“ und „Rassismus“ ?

    Hat Merkel schon angerufen?

    Fragen über Fragen 🙂

  8. Soviel ich weiß wurde Bayer in Wuppertal gegründet, aus Platzmangel zog man nach Leverkusen.
    Aber immerhin, viel Erfolg.

  9. Ein AfD-Oberbürgermeister in einer deutschen Stadt, die der Nachbar des Shitholes Köln ist, das wäre zu schön, um wahr zu sein. Aber man soll die Hoffnung ja nie aufgeben. Einem Juristen von Bayer kann man wohl wenigstens nicht den Stempel Neonahtzieh aufdrücken. Da würden sich die undemokratischen Kartellparteien mehr als lächerlich machen.

  10. Den linksgrünen Schweinemedien wünsche ich die Pest und Cholera!

    Weg mit diesem üblen Geschmeiß!

  11. Wenn der jetzt noch auspacken würde was Bayer (jetzt auch Monsanto) für ein Drecksladen ist und sich von denen distanziert wäre das super.
    Ich fürchte aber nicht das der das so sieht und damit wird die Kandidatur eher schaden als nützen. Mit solchen Leuten ist keine glaubhafte echte Opposition auf zu bauen.

  12. @ Frank Castle

    Ja, es gibt immer noch massive Bayer-Anlagen im Westen von Elberfeld. In Wuppertal ist heute Bayer ein Groß-Arbeitgeber von vielen, in Leverkusen aber ist der Konzern der Arbeitgeber überhaupt.

  13. ich wünsche der AfD und hier in Person dem Dr. Hartwig bei der Kommunalwahl am 13. September viel Erfolg

    hier mal die Bundestagswahlergebnisse für Leverkusen von 2017… CDU 30.79 %, … SPD 38.67 %, … Grüne 5.68 %, … AfD 8.73 % .. die Linke …6.14 % …FDP…6.59 %
    und hier zum Vergleich zwei Jahre später die Wahlergebnisse der EU Wahl 2019 für Leverkusen

    CDU 26.11 %, … SPD 19.94 %, … Grüne 22.70 %, … AfD 9.41 % .. die Linke …4.27 % …FDP…6.67 % … … klick !

  14. Nur weil einer Justiziar in einem DAX-Konzern ist/war heißt das gar nichts.
    Deßhalb ist er noch lang kein guter Politiker.
    Wo sieht Herr Hartwig Leverkusen in 5, 10 und 25 Jahren und wie will er seine Pläne umsetzen?
    Fakten zählen, nicht Image, oder das Image eines Konzerns!
    Ein „Hochglanzfoto“ in einer ansonsten leeren Bewerbungsmappe wird nicht reichen.
    Die AfD macht die selben Fehler wie die Altparteien.

  15. Die Identifikation selbst der Leverkusener mit dem Unternehmenshaus Bayer dürfte sich seit dem Monsanto-Deal durchaus relativiert haben. Sehr zu Recht, meines Erachtens.
    Jedoch zu Dr. Hartwig: Ein verdammt fähiger, sachlicher, strukturierter und sympathischer Mann. Was ich mir zu beurteilen erlaube, da ich ihn mehrfach in Veranstaltungen erlebte. Ich würde ihn mir mehr an der AfD-Spitze gewünscht haben als in einem Kaff neben dem roten Köln.

  16. @ obelix57 3. Juni 2020 at 14:11
    „Einem Juristen von Bayer kann man wohl wenigstens nicht den Stempel Neonahtzieh aufdrücken.“
    ——————-
    Ach ja?!
    Welchem AfD-ler kann man (oder Sie) denn diesen Stempel aufdrücken?

  17. Biff
    3. Juni 2020 at 14:36
    @ obelix57 3. Juni 2020 at 14:11
    „Einem Juristen von Bayer kann man wohl wenigstens nicht den Stempel Neonahtzieh aufdrücken.“
    ——————-
    Ach ja?!
    Welchem AfD-ler kann man (oder Sie) denn diesen Stempel aufdrücken?
    ++++

    Was soll’s?
    Alle Nichtlinken sind in den Medien Nazis!

  18. Wie weit war denn der Herr Justiziar bei der Übernahme von Monsato beteiligt und was ist seine persönliche Ansicht hierzu?

  19. Meinen Glückwunsch und viel Erfolg.
    Ich bin ja mal gespannt,wann dieser Mann seiner
    Ämter enthoben wird,
    Beruflich,Wirtschaftlich und Gesesllschaftlich geächtet,
    und oder, die Mannschaft,
    mit entsprechenden Protestbannern den grünen Rasen erobert.
    In dieser Hinsicht ist das letzte Wort noch nicht
    gesprochen,und wenn „falsch“gewählt wird,dann muss
    das umgehend behoben werden, dafür werden sich
    die Antifa-Kräfte rund ums Kanzler-und Landesparlament,schon sammeln!

  20. „anarcha-queer-feministisches Hausprojekt Liebig 34“ muss Haus räumen…
    … Räumungsklage …stattgegeben… wegen nicht gezahlter Nutzungsgebühren..
    …nun rund 20.000 Euro an den Hausbesitzer zahlen.
    HAttps://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2020-06/rigaer-strasse-in-berlin-linkes-hausprojekt-raeumungsklage-friedrichshain-liebig-34

    nach sprengung, bodenaustausch und neubau wg irreversibler versiffung
    sicher ein lohnendes grundstueck fuer ein steuerfinanziertes illegalenheim.
    und der berliner rotgruene senat zahlt gerne und puenktlich !

  21. Vielleich merkt nun auch der eine oder andere Gutmichel, daß die AFD eben keine „Nazipartei“ ist wie dies die Medien und die Altparteien immer darstellen. Im Zuge des Wahlkampfes ist eine Menge Aufklärungsarbeit für die Wähler nötig, ich wünsche Herrn Hartwig die Kraft und Ausdauer das durchzustehen um am Ende erfolgreich ins Rathauhaus einzuziehen.

  22. Guter Mann!

    Übrigens: Bayer – obwohl in Schwierigkeiten (Glyphosat, Monsanto) – gehört mit seinen Pharmazeutika prinzipiell zu den antizyklischen Aktien. Es geht da um Unternehmen, die Produkte herstellen, die immer nachgefragt werden, auch in einer Krise (Nahrungsmittel, Pharmazeutika, ggf. Unterhaltung).
    https://youtu.be/gz8DTS0Wv9w?t=1546

  23. Eine Überraschung. Allerdings setzen sich Deutsche nie für sich, geschweige denn für ihr Land oder ihre Landsleute ein. Zum einen haben sie gar keinen Plan, nicht einmal für ihr eigenes Leben, zum anderen ist da ihre Vollkaskodenke, und drittens ist das Verteidigen oder Einsetzen für andere Deutsche nicht auf der Festplatte.

  24. eule54 3. Juni 2020 at 14:39

    „Alle Nichtlinken sind in den Medien Nazis!“

    Umso erstaunlicher, da ja Nationalsozialisten links waren. – Was der Propaganda- & Dressur natürlich nicht passt und sie deshalb unaufhörlich propagieren, dass die nationalen Sozialisten extreme Rechte gewesen seien, was die Lüge natürlich nicht wahrer macht, aber der schlichte Blödmichel glaubt’s.

  25. Habe Herrn Dr. Hartwig vor ein paar Monaten zum Thema AfD und dem sog. Verfassungsschutz gehört. War prima! Der gehört zumindest in die Nähe der Parteispitze.

  26. SUPER!! Viel Erfolg und einen guten Start. Bin mal gespannt welche LINKEN und HINTERFOTZIGEN Ideen und Auftritte jetzt von den verfilzten Kartellparteien kommen und wie in den Staatsmedien kommentiert und argumentiert wird. Der ROT-GRÜNE LINKE Flügel mit den HOMOGENISIERTEN IDEOLOGIEN hat sicherlich auch seinen Senf abzugeben.

  27. Und natürlich wird auch in Leverkusen Haltung vor Qualitäten gehen bzw. die richtige Haltung zum Hauptqualitätsmerkmal erhoben.

    Wen interessiert da, ob ein Bewerber nun Befähigung oder ideologischen Mist im Kopf hat, so lange der Mist bunt ist.

  28. Erfahrungsgemäß erzielen hochklassige AfD-Bürgefmeistsrkandidaten 3 bis 4 %,

  29. Mit dem Rad bin ich damals oft von Solingen zu genau diesem Schild gefahren. Gelaufen bin ich von Hitdorf aus zu diesem Schild. War immer schön am Rhein entlang…

    „Der ehemalige Chef-Justiziar des Bayer-Konzerns und Bundestagsabgeordnete Dr. Roland Hartwig tritt für die AfD als Oberbürgermeisterkandidat zur Kommunalwahl am 13. September an.“

    Endlich mal wieder jemand der es begriffen hat und das einzig Richtige tut.
    Aber er sollte jetzt besser auf sich aufpassen.

  30. Der boese Wolf 3. Juni 2020 at 16:36
    Es geht ja überhaupt nicht um die Wahrheit, sondern nur darum, dass es der Blödmichel glaubt.

  31. Frank Castle 3. Juni 2020 at 14:05

    Soviel ich weiß wurde Bayer in Wuppertal gegründet, aus Platzmangel zog man nach Leverkusen.
    Aber immerhin, viel Erfolg.

    So ist es. Das Stammwerk befindet sich in Wuppertal.

  32. Als AfD-Kandidat würde ich schon einmal Autos und Haus gegen Vandalismus und Totalschaden versichern lassen.

    SPD, CDU kennen bei da keinen Spaß.

    Dann muss man noch damit rechnen, dass Frau und Kinder bedroht werden.
    Der Spruch „der Staatsschutz ermittelt“ bringt hier wenig Trost.
    Die Sache wird entweder erfolglos zu den Akten gelegt oder die Täter(V-Leute?) werden zu lächerlichen Strafen verurteilt, welche dann vom Staat beglichen werden.

  33. Sehr geehrter Herr Doktor Roland Hardwig, da ich Leverkusener Bürger bin und im Bayer Werk gearbeitet habe, sie im Bundestag beobachte, sind sie mein liebster OB Kandidat, meine Stimme mit Herz und Hand haben sie bereits, aber die linksversifften Wähler & Genossen??????????????

  34. Woow … ich wünsche Herrn Dr. Hartwig alles Gute und auch viel Glück in diesen ver—rückten Zeiten .
    Wichtig ist, dass er medial von der AfD gut aufgebaut wird und nicht
    wie in Hannover im letzten Augenblick aus dem Hut gezaubert wirkt . Die Bürger müssen vorher wissen , wer er ist und woher er kommt und wohin es gehen soll .

  35. erich-m 3. Juni 2020 at 14:40
    Wie weit war denn der Herr Justiziar bei der Übernahme von Monsato beteiligt und was ist seine persönliche Ansicht hierzu?
    +++++++++++++++
    Fragt wer? (meint: jemand mit welchem Standort?)
    Monsanto ist in der Tat eine extrem skrupellose Firma. War sie schon in den 80-ern. Und ich meine nicht Glyphosat (Roundup), sondern ich meine die Saatgut-Strategie Monsantos.
    Ja, Herr Dr. Hartwig scheint mit dem Monsanto-Deal einiges zu tun gehabt zu haben – jedenfalls nach dürftiger Quellenlage des Internet. Die Art der Quellen ist schwer einzuschätzen. Etliches an Information verbirgt sich hinter Bezahlschranken. Anderes klingt wie vom „völkischen Flügel“ lanciert („blauer Stalin“, „Gefolgsmann Meuthen“) oder von extremen linken Gruppen, die sich als „völkischer Flügel“ ausgeben.
    Wenn ich es richtig erfasste, erfolgte die Übernahme von Monsanto erst nach dem Ausscheiden Hartwigs aus dem Bayer-Konzern. (Klar, muss nichts heißen, Deals solcher Größenordnung haben ordentlich zeitlichen Vorlauf).
    Ich selbst erlebte Hartwig – wie gesagt – als sachlichen, kompetenten, strukturierten und gewinnenden Mann.

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