Trotz Einbußen in den aktuellen Umfragewerten bleibt Amtsinhaber Andrzej Sebastian Duda zwölf Tage vor der Präsidentschaftswahl in Polen weiter klarer Favorit.

Von DR. VIKTOR HEESE | Durch die Verschiebung der Präsidentschaftswahlen in Polen vom 10. Mai auf den 28. Juni wird das amtierende Staatsoberhaupt Andrzej Duda die absolute Mehrheit im ersten Gang wohl verpassen. Duda bleibt aber weiter klarer Favorit. Wer ist dieser Andrzej Duda und wie steht er hinsichtlich Kompetenz und Charisma im Vergleich zu unserem Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue? Wer sind seine Rivalen? Wie sieht die politische Streitkultur im Nachbarland aus? Ein kurzer Situationsbericht mit Ausblick.

„Totale“ Opposition gegen die „populistische PiS“ – das gespaltene Land

Die PiS (Prawo i Sprawiedliwosc, deutsch Recht und Gerechtigkeit), die heute 43 Prozent Parlamentssitze inne hat, regiert Polen seit 2015 mit absoluter Mehrheit in einer Koalition mit rechten Parteien. Der Block besitzt aber keine Mehrheit im Oberhaus (Senat), das die parlamentarische Arbeit zu verzögern versucht. Diese Hürde schützt vor Übermut.

Das Ostland ist mehr gespalten als im Westen bekannt ist. In der Sejm sitzen 19 Parteien, vier im rechten und 15 im linken Lager. Die sich seit 2016 als „totale Opposition“ bezeichnende Platforma Obywatelska (PO) hängt unbeirrt an Brüssel fest (Streit wegen Migranten, Justiz, Pressefreiheit und zuletzt auch wegen Gender) und hat den westlich dominierenden Mainstream auf ihrer Seite, sie verliert aber zusehends an Bedeutung. Wo der Opposition Argumente fehlen, wird einfach boykottiert, so wie bis Ende 2019 bei den TV-Auftritten. Unsere AfD wäre überglücklich über solche Gleichberechtigung! Die Verluste der Opposition bedeuten aber nicht automatisch eine PiS-Stärkung, weil die koalierenden 17 Zweit- und Drittligisten mit 28 Prozent der Parlamentssitze leicht an Bedeutung gewinnen.

Duda keine Marionette von Kaczynski

Die um die Entwicklung an der Weichsel besorgten „Demokraten“ von hüben und drüben haben das Problem, den hinter den Kulissen agierenden, starken Mann Polens und PiS-Chef Jaros?aw Aleksander Kaczynski, medial nicht „greifen“ zu können. Also behaupten sie einfach, Ministerpräsident Mateusz Jakub Morawiecki, Präsident Duda und alle wichtigen Persönlichkeiten im Lande seien seine Marionetten – was per se selbst noch kein Unfähigkeitszeugnis ist. Anhand einiger Indizien ist allerdings diese Anschuldigung zu widerlegen.

Andrzej Duda (48) wurde durch die Polen direkt gewählt und hatte bei mehreren Gesetzesvorlagen der Regierung sein Veto eingelegt. Man sieht den vitalen Oberbefehlshaber der polnischen Streitkräfte, wie er sich gerne unter das Volk mischt und im Lande herumreist, öfter als seine Vorgänger. PO-Vorgänger Bronis?aw Maria Komorowski, war da weniger flexibel, hatte aber immerhin während seiner vierjährigen Amtszeit im Präsidentenpalast Bielany 5000 Orden verliehen. Der promovierte Jurist Duda aus Südpolen, dessen eigenständige Doktorarbeit niemals bezweifelt wurde, ist ebenso wenig ein altverdienter Partei-Apparatschick wie ein blinder Deutschlandhasser. Seine Ehefrau liest als Deutschlehrerin und Tochter des Dichters Julian Kornhauser in den schwierigen Corona-Zeiten den polnischen Kindern Gute-Nacht-Märchen (wäre das nicht etwas für Merkel?).

Wie es hinsichtlich vorgenannter Fähigkeiten bei unserem Bundespräsidenten in Bellevue aussieht, darüber mag sich der Leser selber informieren.

Etwas über die politische Streitkultur

Die in ihrer Geschichte schon immer „rebellischen“ Polen opponieren heute nicht nur gegen die EU, sondern kämpfen in den bevorstehenden Wahlen mit harten Bandagen. Gerade haben sich Duda und der Ex-Präsident des Europäischen Rates, Donald Tusk, der – entgegen früheren Beteuerungen – zur Wahl nicht antrat, einen Schlagabtausch im Internet geliefert.

Dudas Sieg ist noch nicht in trockenen Tüchern. Er verliert überraschend Zustimmungswerte (heute noch 43 Prozent nach 60 Prozent im April) an den linken Newcomer Rafa? Kazimierz Trzaskowski (27 Prozent), dem Stadtpräsidenten von Warschau und vormaligen polnischen Europaminister. Das hüben wie drüben als liberal getaufte Enfant terrible der Linkszene springt für Ma?gorzata Maria Kidawa-Blonska ein. Trzaskowski fällt immer wieder durch seine massiven Pro-Gender-Positionierungen auf. Ihm werden zudem Soros-Kontakte nachgesagt. Der Aufsteiger kritisiert die Polizei wegen ihrer übermäßigen „Härte“, will als zukünftiger Präsident das öffentlich-rechtliche Fernsehen TVP abschaffen und setzt rechtswidrig im „Kampf für Polen“ die Ressourcen der Hauptstadt ein (E-Mail-Geschichten wie bei Hillary Clinton).

Vorläufig lässt man ihm das durchgehen. Sein Vorteil ist die „Schonzeit“ eines jeden Neulings, der Effekt des frischen Windes. Mit der Zeit wird sicher sein Nimbus fallen, hoffentlich erreicht er nicht seinen Höhepunkt gerade am Wahltag. Man denke hier an den Hype um den früheren „SPD-Hoffnungsträger“ Martin Schulz.

Verhältnis zu Deutschland und zur EU bleibt auch nach den Wahlen angespannt

Polen wird laut IWF durch die Corona-Krise weniger geschwächt als Deutschland und die übrige West-EU. Damit bleibt langfristig der jährliche Wachstumsvorsprung von etwa drei Prozent bestehen und die These von der Einholung Deutschlands in etwa 20 Jahren aktuell. Vor dem Hintergrund dieser ökonomischen Stärke, die die wenigsten den Polen zugetraut hätten, kann ein politisches „Nachgeben“ Warschaus nicht erwartet werden. Daran werden die mahnenden Appelle von Frank-Walter Steinmeier nichts ändern.

Eine neue Freundschaft wird es mit Deutschland nach Corona und den Wahlen nicht geben. Daran sind beide Seiten schuld. Offen ist, ob die Forderung von 800 Milliarden Euro Kriegsreparationen noch besteht. Auch die alten Konstanten der polnischen Außenpolitik, die Russophobie und US-Hörigkeit, stören. Was hingegen unsere EU, Berlin und Brüssel den Polen aufdrängen wollen, ist hinreichend bekannt.


Dr. Viktor Heese.

Dr. Viktor Heese ist Dozent und Fachbuchautor. Spezialisiert hat er sich auf dem Gebiet der Börsen und Banken. Für Börsenanfänger hat er das Buch „Fundamental- versus Charttheorie. Methoden der Aktienbewertung im Vergleich“ (Springer 2015) verfasst. Er betreibt die Blogs prawda24.com und finanzer.eu und gibt den Börsenbrief „Der Zinsdetektiv“ heraus. Heese kommt aus Masuren und lebt seit über 40 Jahren in Köln. Kontakt: heese1@t-online.de.

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34 KOMMENTARE

  1. „Wer ist dieser Andrzej Duda und wie steht er hinsichtlich Kompetenz und Charisma im Vergleich zu unserem Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue?“

    Hmmmm. Hinsichtlich Charisma und Kompetenz sollte man doch besser einen Kandidaten aus dem Obdachlosenasyl nehmen, sonst ist seine Peinlichkeit Frank-Walter I völlig chancenlos.

  2. „Wer ist dieser Andrzej Duda und wie steht er hinsichtlich Kompetenz und Charisma im Vergleich zu unserem Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue?“

    „nationalkonservativ
    rechtspopulistisch
    christdemokratisch
    Niech ?yje Polska!

    („Es lebe Polen!“)“

    (wikip.)

  3. „Man denke hier an den Hype um den früheren „SPD-Hoffnungsträger“ Martin Schulz.“

    Man kann diese Hype gar nicht mehr nachvollziehen. Einer meiner guten Bekannten, ein CDU-Politiker war ganz begeistert von Maaaadin und versuchte mir im Brustton der Überzeugung zu erklären, dass das genau der richtige Politiker sei, der die Jugend begeistert.

    Mein Argument dass dieser (ex?) Alkoholiker eine absolute Nullnummer sei, ist als pure Bosheit betrachtet worden. Die Freundschaft hat aber darunter nicht gelitten. Aber es gab offensichtlich Leute, die diesen (Spesen)Betrüger als die Rettung der SPD betrachtet haben.

  4. über den wert „alter weisser maenner“ fuer jameika (ex schleswig-holstein)

    „Ein 82-jähriger Fahrradfahrer wurde im August 2017 in Kiel-Gaarden Opfer eines Raubüberfalls: Ein Drogenabhängiger zerrte den Rentner in der Preetzer Straße am helllichten Tag vom Rad und nahm ihm das Portemonnaie ab. Jetzt wurde er zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.“
    HAttps://www.kn-online.de/Kiel/Ueberfall-auf-Rentner-Bewaehrungsstrafe-fuer-Kieler-Ex-Junkie

    bewaehrung fuer noetigung, raub und freiheitsberaubung. > strahlko….

  5. Wie wäre es wenn so wie die Westmächte damals, ihre Gebitsansprüche den deutschen zurück gegeben hatten es auch tun würden. Dann könnten die Polen auch auf einer wirklichen Freudschaft mit Deutschlang sicher sein. Doch Polen ist durch die kommunisten imer ein großes Stück von Deutschland ja immer größer geworden. Man sollte sich einmal auch die alten Landkarten ansehen und Vergleiche machen. Dann wäre auch mal etwas gutes gemacht worden, wenn die Wahrheit weshalb damals die Wehrmacht in Polen einmarschiert waren, ans Tagelicht zu kommen, wirklich dringend notwendig wäre. Es war damals einzig Polen daran Schuld und nicht Deutschland.

  6. Es kann ja nicht jeder Staat einen Präsidenten haben, der seiner Tochter Adornos „Briefe an Mutti“ als Gutenachtgeschichten vorliest und dessen Märchenschatz aus „Wie Che Guevara seine Projektile mit dem Volk teilte“ und „Wie Mao sein Volk vor den Spatzen rettete“ besteht.

    Aber bei solchen Politikern muss man sich nicht wundern, wenn sich ein Nachbarstaat erfrecht, Reparationen zu fordern, obwohl ein erheblicher Teil Polens Staatsgebietes aus widerrechtlich besetztem deutschen Staatsgebiet besteht.

  7. Polen muss über mindestens ein Jahrzehnt medial bearbeitet werden und da sieht es genauso aus wie in DE. Man sollte die mediale Umerziehung eines Volkes über die Kinder nicht unterbewerten – wären heutige Zustände in DE vor 20 oder 30 Jahren möglich gewesen? Damit meine ich nicht nur die Corona Geschichte sondern natürlich auch das was ab 2015 täglich geschieht. Zur Erinnerung; man hat bereits mit der Schweinegrippe dasselbe versucht, nur dass es das Volk größtenteils abprallen lassen hat. Wir sind mittlerweile so mit der öffentlichen politisch korrekten Meinung mental gekoppelt, dass wir die Dinge einfach hinnehmen, wenn über Kopf über uns und unsere Umgebung entschieden wird.

    Polen wird meiner Meinung nach dasselbe Schicksal kriegen, man wird die politische Agenda nicht an der aktuellen Regierung und ihren Wählern durchboxen – sondern durch ihre Kinder und deren Kinder.

  8. ….Seine Ehefrau liest als Deutschlehrerin und Tochter des Dichters Julian Kornhauser in den schwierigen Corona-Zeiten den polnischen Kindern Gute-Nacht-Märchen (wäre das nicht etwas für Merkel?).

    Merkel liest den Kindern und Erwachsenen hier immer Migrations- Corona- und Klimamärchen vor.

  9. Die 19jährige Oluwathoyin Salau, in Florida so eine Art Schwarze Greta Thunberg der BLM-Bewegung, wurde ermordet aufgefunden, zusammen mit einem weiteren Mordopfer, einer 75jährigen schwarzen Oma.
    Soweit bekannt wurde sie Opfer eines Sexualverbrechens. Der Mörder, ein Neger, wurde bereits verhaftet.
    Vor ihren Tod erklärte sie in einer Rede, sie würde an ihrer Hautfarbe sterben. Da hatte sie in gewisser Weise recht.
    …..
    Aber jetzt wieder zurück zu den weißen Rassistenschweinen, vor denen die Afroamerikaner in ständiger Furcht leben.

  10. PiS wird wieder Reparationsforderungen stellen. Grüne Politiker aus D wollen das sogar bezahlen lassen. Natürlich sollen andere dafür aufkommen. Gutmenschen bezahlen selbst nichts.

  11. Für die meisten Polen reicht ein Tagesausflug nach Berlin, um zu sehen, was sie für Warschau nicht wollen: ein Kurwa-Shithole zu werden, wo der Muezzin ruft und Homosexuelle nackt auf der Straße tanzen. Die Polen wundern sich, warum die Deutschen sich das antun, selbst manch Deutsche wundern sich.

  12. Der von mir sehr geschätzte Herr Heese (niederdeutscher Familienname) ist doch deutschstämmiger Aussiedler aus Masuren. Deshalb verstehe ich diese indirekte Verehrung Dudas nicht, denn auch wenn er kein Mitglied mehr der PiS ist, lässt der regelmäßig antideutsche Kommentare ab, bringt antideutsche Elemente in seine Reden ein, und im Allgemeinen erfährt die deutsche Minderheit gerade in (Ober-)Schlesien nicht nur viel Gegenwind, sondern auch gezielte Repressalien (Verweigerung deutscher Ortsschilder, Verbot der deutschen Sprache bei Schulaufführungen, etc.) – insgesamt gibt es dort immer noch eine Kultur der Verleugnung alles Deutschen und der deutschen Kultur. Der historisch blödsinnige Begriff der „wiedergewonnenen Gebiete“ erlebt inzwischen sogar eine Renaissance. Und es ist gerade Duda, der bei Besuchen in Deutschland im Zuge der Ehrenparade unseren Soldaten diesen abfällig-arroganten Blick zukommen und eine offensichtliche Abneigung ihnen gegenüber erkennen lässt.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie, Herr Heese, in ihren Artikeln öfter ihre Identität als Deutscher / Masure durchscheinen lassen und weniger die des Polen! 🙁

  13. ghazawat 16. Juni 2020 at 14:34

    „Man denke hier an den Hype um den früheren „SPD-Hoffnungsträger“ Martin Schulz.“

    Ich kenne solchen Verhalten auch.
    Empfehle dann folgendes: Martin Schulz (SPD): Unser größter Wichtigtuer in Brüssel

    Martin Schulz, Präsident des EU-Parlaments, liebt sich, seine Macht und sonst gar nichts.

    Eigentlich sollte man über Martin Schulz nur lächeln. Über seine grenzenlose Eigenliebe, sein Machtgehabe und seine Wichtigtuerei. Doch der Mann ist gefährlich.

    „Alle Macht zu mir“

    Schulz enttarnt sich als Egomane („Ich schwitze den Machtanspruch ja aus jeder Pore“), der andere EU-Größen und Regierungschefs schon mal als „Pfeifenheini“, „Rindvieh“, „Armleuchter“ oder „dumme Gans“ abwertet. Nur er genügt offenkundig seinen Ansprüchen: „Es gibt eigentlich nur eine Lösung: Ich muss an die Macht. Alle Macht zu mir.“

    Größer als sein Dominanzgehabe ist wohl nur noch seine Eitelkeit. Nach einer Rede im Parlament will er von seinen Untergebenen wissen, ob ihn die „Tagesschau“ gezeigt habe. Nein, hat sie nicht. Enttäuscht begibt sich Schulz ins Bett. Doch nicht ohne zuvor seine Mitarbeiter zu drängen: „Wenn ihr noch was hört von wegen Medienberichte, schickt mir unbedingt ne SMS.“

    Dabei hatte Martin Schulz in früheren Jahren wegen seiner Selbstüberschätzung sogar eine viermonatige Therapie absolviert: „Ich musste lernen, bescheidener zu werden.“ Das Geld hätte er sich sparen können. Denn der Schulz von heute prahlt wie eh und: „Wenn Du so lange in Europa dabei bist wie ich, kennst du jedes Schwein.“ So sieht er also die anderen. Doch wie mögen sie ihn wohl sehen?

    https://www.focus.de/finanzen/doenchkolumne/sein-lieblingsspruch-ihr-seid-alle-entlassen-eu-parlamentspraesident-schulz-unser-groesster-wichtigtuer-in-bruessel_aid_937381.html

  14. ‚Eine neue Freundschaft wird es mit Deutschland nach Corona und den Wahlen nicht geben. Daran sind beide Seiten schuld.‘ Deutschland ist daran schuld, dass Polen vor 80 Jahren komplett verwüstet wurde. Und Polen ist daran schuld, dass die Wiedergutmachung dafür möchte. So ist die Schuld halt grob verteilt.

  15. lorbas
    16. Juni 2020 at 16:12

    „Ich kenne solchen Verhalten auch.
    Empfehle dann folgendes: Martin Schulz (SPD): Unser größter Wichtigtuer in Brüssel“

    Es ist erstaunlich, wie weit es manche total Versager schaffen.
    auch bei Frau Dr Merkel fasziniert es mich, wie weit man mit weithin fehlender Intelligenz, Moral und Charakter kommen kann.

    Der gescheiterte Würselner Alkoholiker hat es als Schul- und BerufsVersager besonders weit gebracht.

    Offensichtlich ziehen gescheiterte Existenzen durchaus andere Leute magisch an.

  16. Kooler 16. Juni 2020 at 15:26

    Die 19jährige Oluwathoyin Salau, in Florida so eine Art Schwarze Greta Thunberg der BLM-Bewegung, wurde ermordet aufgefunden, zusammen mit einem weiteren Mordopfer, einer 75jährigen schwarzen Oma.
    Soweit bekannt wurde sie Opfer eines Sexualverbrechens. Der Mörder, ein Neger, wurde bereits verhaftet.
    Vor ihren Tod erklärte sie in einer Rede, sie würde an ihrer Hautfarbe sterben. Da hatte sie in gewisser Weise recht.
    …..
    Aber jetzt wieder zurück zu den weißen Rassistenschweinen, vor denen die Afroamerikaner in ständiger Furcht leben.

    https://www.blick.ch/news/ausland/us-polizei-nimmt-aaron-glee-49-fest-schwarze-aktivistin-19-in-florida-getoetet-id15939374.html

    Eiderdaus, der Täter/Verdächtige ( Aaron Glee (49) ist aber sehr stark pigmentiert.

  17. ghazawat 16. Juni 2020 at 16:23

    @lorbas 16. Juni 2020 at 16:12

    Es ist erstaunlich, wie weit es manche total Versager schaffen.

    Das verwundert mich auch, in Gesprächen erwähne ich es dann auch jedesmal.

    Wenn man in deutsche und auch das EU Parlament schaut kann man das Fürchten bekommen, was sich da so alles tummelt.

    Mein aktueller „Favorit“ ist der kleine Helge https://www.facebook.com/search/top/?q=helge%20lindh&epa=SEARCH_BOX
    Ist auch schon mal aufgefallen das z.B. die Unsympathin Esken durch ihre Wahl in die SPD Führung indirekt wichtige Entscheidungen beeinflussen kann und das obwohl sie niemand gewählt hat?

  18. @ Kat 16. Juni 2020 at 16:05

    Danke für diese Ergänzungen. Ich wollte schon nach den antideutschen Ressentiments in Polen fragen. Sind die eigentlich lagerübergreifend, oder eher bei den Konservativen zu finden?

  19. OT, aber absolut ekelhaft:

    https://twitter.com/gdp_nrw/status/1272518816501817345

    Große Geste unserer Kollegen, die am Rande einer Demonstration in Köln ein klares Zeichen gegen #Rassismus gesetzt haben. Ihr habt unsere Unterstützung!
    #wirmischenunsein #BlackLivesMatter

    Auf Twitter feiert gerade die “Gewerkschaft der Polizei NRW” das die Kollegen vor Schwarzen auf den Knien rumrutschen:

  20. Politik
    16. Juni 2020 / 14:18
    Deutschland

    Unterstützung für polnische Reparationsforderungen – Grüne nach wie vor auf antideutschem Kurs
    (…)
    Schon seltsam. Plötzlich sind die Grünen auf der Seite einer patriotischen Regierung, für die das eigene Land an erster Stelle steht und die ihre Heimat vor integrationsunwilligen Ausländern bewahrt. Aber das ist auch kein Wunder; schließlich geht es gegen Deutschland.
    (…)
    Die Forderung nach deutschen Reparationen wird von der polnischen Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS) erhoben. Für die Bundesregierung hingegen ist das Thema Reparationen „rechtlich und politisch abgeschlossen“. Aber wer weiß, wie lange sie bei dieser Haltung bleiben wird?

    https://www.unzensuriert.at/content/104383-gruene-nach-wie-vor-auf-antideutschem-kurs/

  21. @ lorbas 16. Juni 2020 at 16:32

    … Mein aktueller „Favorit“ ist der kleine Helge…

    jede Ortsgruppe oder Kreistagsfraktion der SPD sollte jemanden haben der Helge heißt, was für ein toller Politiker, etwaige Schwiegermütter unverheirateter Töchter lieben seinen wumms … klick !

  22. DEUTSCHLAND
    „MORALISCH KAUM VERTRETBAR“
    Grüne fordern Entgegenkommen bei polnischen Reparationszahlungen

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article209577649/Reparationszahlungen-an-Polen-Gruene-fordern-Entgegenkommen-der-Regierung.html

    Entgegenkommen gefordert
    Polnische Reparationsforderungen: Grüne sauer über „brüske Ablehnung“ Deutschlands

    https://www.focus.de/politik/deutschland/entgegenkommen-gefordert-polnische-reparationsforderungen-gruene-sauer-ueber-brueske-ablehnung-der-regierung_id_12099063.html

  23. @ alles-so-schoen-bunt-hier
    Was Sie ‚antideutschen Ressentiments‘ nennen, würde ich als streben nach elementarer Gerechtigkeit bezeichnen, in Kontext der Kriegs-Reparationen. Und ja, die Links-Liberalen, und andere post-Kommunisten träumen über EU als heiliges europäisches Reich des deutschen Volkes.

  24. Bei dem dauerbelehrenden Vorwurfsgetöse aus Berlin/Brüssel würde ich die Reparationsgeschichte auch hervorkramen, schon gar im Wahlkampf.

    Besonders, wenn da mit so Kram wie „Flüchtlinge“ oder Gender angekommen wird. Oder gar an Justizfragen herumgekrittelt wird – ausgerechnet von einer, in derem Land es keine unabhängige Justiz gibt.

  25. Ich habe in England Deutschenfeindschaft erlebt, nicht in Polen. Da war ich überrascht. Aber vielleicht sind die Polen auch nur zufriedener mit dem großen Stück Kuchen nach dem Krieg, das sie bekommen haben, als die Engländer.

  26. ich sehe es so auch wenn man nicht mit Allem einverstanden sein muss was in Polen geschehen ist ,so ist es doch der Größte Visegrad Staat weit vor Ungarn , Tschechien und der Slowakei .Wenn also Tatsächlich nach Jahrzehnte langer Kommunistischer Zwangsherrschaft dort so wie gerade Aktuell in D die Kommunisten wieder an Macht gewinnen dann kann man Denen eben auch nicht mehr Helfen .
    ich hoffe das bei den Wahlen genau das NICHT passiert . Und ganz tief in meinem Patrioten Herzen bin ich den Polen mein Leben lang dankbar genau für Das!

    https://youtu.be/X8zCv0AHnCs
    .

    Weil was gewesen wäre wenn die Sache 1683 anders ausgegangen wäre , will ich mir nicht mal im schlimmsten Alptraum vorstellen oder man werfe einen Blick in andere Länder die wo inzwischen Erfolgreich Islamisiert wurden .

  27. @Lesefehler

    Augenzeugen berichteten, dass es den meisten Polen während der deutschen Besatzung im zweiten Weltkrieg gut ging – von den Russen hatten sie allerdings Todesangst. Es gibt sicherlich auch deutschlandfeindliche Polen, aber meistens erlebt man sie als dankbare Migranten in Deutschland als so manch anderer Messerschwinger… und dass obwohl der Rassismus an Slawen keine große Sache ist und täglich gelebt wird, würde kein Pole auf die Idee kommen sich Privilegien einzufordern. Noch freundlicher habe ich nur noch japanische und manch andere asiatische Mitbürger erlebt.

    Aber das zählt alles nicht. Wir müssen alle Amoklaufen, wenn eine kriminelle Dunkelhaut abgemurkst wird. Wo sind der Trauerterror bei asiatischen Umgebrachten? Wo war der Mob als der polnsiche LKW Fahrer umgelegt und daraufhin Deutsche umgefahren wurden?

    Achja stimmt, die Farbe hat nicht gestimmt. Genau DAS nennt man Rassismus. Sie unterscheiden die Menschen in ihren Farben und machen einen Unterschied in deren Wert.

  28. @ alles-so-schoen-bunt-hier 16. Juni 2020 at 16:33

    Vor allem bei den Konservativen (PiS und Könföderation), aber die sind umfragetechnisch ja deutlich in der Mehrheit. Das Land ist eben auch politisch geteilt, insbesondere das alte polnische „Kernland“ ist bis zu 70% PiS! Wobei diese Karte eine ganz interessante und hochspannende Tatsache verdeutlicht:
    https://en.wikipedia.org/wiki/2007_Polish_parliamentary_election#/media/File:Poland_2007_election_results.jpg

    Diese politischen Grenzen haben sich inzwischen zwar abgeschwächt, aber es wird deutlich, dass in den alten deutschen Gebieten eine sehr viel westlichere und pro-europäischere, und damit auch pro-deutsche Einstellung verbreitet ist und Atmosphäre vorherrscht. Das bekämpft die PiS natürlich seit ihrem Machtantritt, weil sie Angst haben, dass sich diese Gebiet langfristig wieder zu Deutschland hin entwickeln – das hat Kaczynski ja sogar einmal offen gesagt: https://www.focus.de/politik/ausland/wahlkampf-in-polen-kaczynski-wirft-merkel-grossdeutsche-ambitionen-vor_aid_671479.html Ich halte das sogar für realitisch und unterstelle Kaczynski da eine gewisse an Weitsichtigkeit.

    Es gibt ja auch vor allem in Schlesien Autonomiebestrebungen und in Stettin will der Bürgermeister, dass alle Kinder in den nächsten Jahren perfekt deutsch sprechen können als Folge einer massiven Ausweitung des Schulunterrichts. Aber auch in den ehemaligen Ostgebieten mobilisieren die Antideutschen, indem sie sich laut bemerkbar machen und versuchen, anderen dort ihre Meinung aufzuzwingen.

  29. DendeJohnny 16. Juni 2020 at 19:28

    Aber das zählt alles nicht. Wir müssen alle Amoklaufen, wenn eine kriminelle Dunkelhaut abgemurkst wird. Wo sind der Trauerterror bei asiatischen Umgebrachten? Wo war der Mob als der polnsiche LKW Fahrer umgelegt und daraufhin Deutsche umgefahren wurden?

    Achja stimmt, die Farbe hat nicht gestimmt. Genau DAS nennt man Rassismus. Sie unterscheiden die Menschen in ihren Farben und machen einen Unterschied in deren Wert.
    .
    ——————————–
    Großartig !!! Danke wenigstens ein weiterer der es schafft die Dinge wirklich beim Namen zu benennen !

  30. @ DendeJohnny
    ‚Augenzeugen berichteten, dass es den meisten Polen während der deutschen Besatzung im zweiten Weltkrieg gut ging‘
    Ja, paar Milionen sind getötet worden, anderen ging es deutlich besser. Beispielsweise wurden nur ihre Häuser niedergebrannt.

  31. @ Wujaszek 16. Juni 2020 at 21:19
    Die Grenzfrage ist weiter offen, wenn Polen Geld will.
    Natürlich ist Deutsch bereit Geld zu zahlen,
    aber nur, wenn die Rückkehr der Vertriebenen und
    deren Besitz gewährleistet ist.
    Falls nicht, kann Polen die Ostgebiete behalten.
    Die USA werden sie beschützen..?=ah..

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