Manche braven Bürger fürchten den Verlust einer Privatsphäre, die sie schon lange nicht mehr haben.

Von MANFRED ROUHS | Eine Corona-App auf Mobiltelefonen soll bald auch in Deutschland helfen, die aktuelle Seuche und vielleicht auch noch künftige Pandemien einzudämmen. Im Vorfeld gab es große Debatten über den Datenschutz. Wer erfährt was auf welchem Weg? Kann mich der Staat jetzt ausspionieren und jede meiner Bewegungen nachvollziehen? – So lauten bange Fragen besorgter Bürger.

Wahr aber ist: Um Sie auszuspionieren und beispielsweise jede Ihrer Bewegungen nachzuvollziehen und aufzuzeichnen, benötigt der Staat keine App auf Ihrem Telefon. Die Überwachung eines jeden Menschen, der ein ins mobile Telefonnetz eingeloggtes Gerät mit sich führt, ist bereits seit Jahren ohne zusätzliche Software möglich.

Der Schlüssel dafür ist die IMEI-Nummer Ihres Mobiltelefons oder jedes anderen Gerätes, das sich ins Telefonnetz einloggen kann. Die steht eingestanzt im SIM-Kartenhalter Ihres Mobiltelefons oder auf einem Aufkleber unter dem Akku. Sie kann aber auch über die Telefonfunktion sichtbar gemacht werden, indem Sie statt einer Rufnummer *#06# eintippen.

Wer die IMEI-Nummer Ihres Mobiltelefons kennt, kann das Gerät orten, sobald es sich am Netz anmeldet. Das können auch Sie selbst tun. Zahlreiche Dienstleister verfügen über die dafür erforderliche Technik. Für die Ortung muss das Gerät nicht unbedingt eingeschaltet, aber ein Akku und eine aktive SIM-Karte müssen eingelegt sein.

Alles, was die privaten Anbieter in Sachen Handyortung können, kann Vater Staat noch etwas besser. Und dass bei den Behörden die IMEI-Nummern der Geräte aller „politischen Verdächtigen“ gespeichert sind, versteht sich von selbst. Sie bekommen keine SIM-Karte ohne Nachweis Ihrer Identität. Und sobald Sie die Karte verwenden, übermittelt Ihr Gerät seine IMEI-Nummer an den Telefonanbieter. Und schon können Sie geortet werden – ganz ohne Corona-App.

Dagegen hilft nur, von Handy bis Smartwatch alle netztauglichen Geräte zu Hause zu lassen…


PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt. Der Verein veröffentlicht außerdem ein Portal für kostenloses Online-Fernsehen per Streaming und hat die Broschüre Coronazeit – Leben im Ausnahmezustand“ herausgegeben. Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig und vermittelt Firmengründungen in Hong Kong.

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45 KOMMENTARE

  1. Für die Corona-App ist wieder reichlich Steuergeld vergeudet worden.
    Wer lädt sich denn überhaupt so einen Scheiß aufs Smartphone?

  2. Das stimmt so nicht ganz. Mit der bisherigen Methode kann man nur die Funkzelle, in der sich jemand befindet, erfassen. Mit der neuen App kann man wirklich feststellen, wer neben wen gestanden hat.

  3. Bald wird die sim generell ins Mobile integriert. Wer es zuhause lässt, lässt sich im Auto weiter überwachen.
    Die Volksverwalter sind im Moment zickig, weil sie ihre App noch nich an den Mann bringen können, mangels Akzeptanz. Jaaa, mit App könnte man vielleicht die ersehnten Lockerungen vornehmen, aber leider leider bedarf es dazu ein kleines Überwachungsgadgets. Und das wollt Ihr nun nicht. Zur Belohnung warten wir auf den Impfstoff.

  4. Es gibt noch europäische Länder, in denen man eine SIM-Karte gegen bar und ohne Vorlage der Identität kaufen kann. Seit die EU das Roaming reguliert hat, entstehen dadurch keine höheren Gesprächskosten. Das Problem entsteht dann allerdings beim Aufladen, wenn man dies nur unbar (z.B. nach der Heimreise) erledigen kann, dann führt die digitale Spur über Kartenzahlung und Aufladungscode wieder zu Ihnen. Wenn Sie beim Kauf schon abschätzen können, wieviel Sie es brauchen werden, bis Sie wieder selbst hinfahren können, dann am besten gleich besorgen. Wer aus legitimen (oder auch nicht) Gründen eine verfolgungssichere Lösung benötigt, der hat durchaus noch Möglichkeiten.

  5. Einen kleinen Unterschied gibt es schon. Man kann zwar genau feststellen, bei welchem Funkmasten mein Handy angemeldet ist. Das umfasst aber immer einen größeren Radius, der immer so groß ist wie die Abdeckung des Funkmastens. Also letztlich nur ein grobes Bewegungsprofil. Das würde bei der Corona App allerdings nicht ausreichen. Hier muss ich schon ziemlich genau (auf wenige Meter) wissen wo sich eine Person befindet. Bei der Corona APP soll das ja über Bluetooth funktionieren. Allein schon deswegen würde ich so eine APP niemals nutzen. Für Hacker ist eine eingeschaltete Bluetoothfunktion wie ein offenes Scheunentor. Bei mir sind alle Dienst wenn ich sie nicht benötige deaktiviert und das wird auch so bleiben.

  6. Wichtig ist es auch, aufzupassen, was man unter „Freunden“ von sich gibt:

    Neymar wegen homophober Beleidigung angezeigt

    Seine Qualität auf dem Platz ist unbestritten, doch auch neben dem Platz ist Neymar immer für eine Schlagzeile gut. Diesmal beleidigt der Brasilianer offenbar den Ex-Freund seiner Mutter auf eine unschöne Art
    Wie die Staatsanwaltschaft in Rio bestätigte, benutzte Neymar den Ausdruck „kleine Schwuchtel“ gegenüber dem ehemaligen Lebensgefährten seiner Mutter….

    Agripino Magalhaes, Aktivist für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender (LGBT), gefällt die einfältige Äußerung von Neymar überhaupt nicht. Auf Instagram erklärte er, dass er eine Klage wegen „krimineller Homophobie, Hassreden und Morddrohungen“ einreichen werde.

    Neymars Äußerung auf Band festgehalten
    Doch wie kam es zu dem Vorfall? Der Ex-Freund von Neymars Mutter, Tiago Ramos, ist bekennender Bisexueller. Während eines Gesprächs lästerte der PSG-Star dann über Ramos, was dessen Freunden sehr missfiel. Deswegen schalteten sie die brasilianische Presse ein. Sie hatten Neymars Aussage aufgezeichnet.

    Eine Haftstrafe ist für die Aussage derweil nicht zu erwarten. Vielmehr gilt eine saftige Geldstrafe für den PSG-Star als wahrscheinlich.
    https://www.rtl.de/cms/neymar-wegen-homophober-beleidigung-angezeigt-4557699.html

  7. Naja, wenn sich das Telefon über die IMEI einbucht, dann passiert das an einem Sendemast.
    Man kann bei einer Auswertung dann zwar sagen, in welchem Masteinzugsgebiet sich das Telefon samt Träger aufgehalten hat aber die genaue Position ist so nicht festzustellen.
    Etwas genauer ginge das, wenn sich das Telefon zur gleichen Zeit an mehrere Masten anmeldet aber auch dann wird es nicht so genau werden, dass man beispielsweise sagen kann, X hat sich mit Y getroffen.

    Anders bei einer App, die einerseits Zugriff auf den GPS-Sensor des Telefons einprogrammiert hat und/oder, sollte es eines der wenigen Geräte ohne GPS sein oder der Nutzer den GPS-Sensor deaktiviert haben, den eigenen Standort mittels dem Kontakt zu mehreren anderen „geappten“ Telefonen in der nahen Umgebung deutlich genauer ermitteln kann, wie es über die Sendemastmethode möglich ist.

    Und ich schätze mal, dass, wenn beide Methoden zugleich angewendet werden und man in die App eine Feldstärkemessung und -übermittlung mit einbaut, die Positionsbestimmung recht genau werden wird.

    Wie gut, dass mein Wischfon bereits keine Softwareupdates mehr bekommt.
    😉

  8. Den Scheiß könnt Ihr in die Tonne treten. Ich werde mir doch keinen Mist von der Telekom und SAP auf meinem Smartphone installieren. So weit kommts noch!

  9. „Handynutzer unter Kontrolle“…. na gut. Das sind deutsche Spinnereien- der Herrschenden!

    Hier, bei uns, hat fast jeder ein Handy oder gar Smartphon. Hier in Israel regiert die „Telefonitis“- sage ich immer.
    „Telefonitis“ ist bei jugendlichen Deutschen, auch Kindern und manchen wenigen Älteren- genau wie bei Euren „Neubürgern“- ein Erkrankungsmonopol, genau wie hier. Dazu aber später.
    Aber was machen „die alten Leute“? Das sind ja wohl sehr viele …
    „Internet“- Fehlanzeige.
    „Smartphone“ mit „Apps“… i wo!!!

    Wen also, will Frau Spahn damit erreichen? „Gefährdungsgruppen“?

    Wird schlecht gehen. Auf dem Krankenbett im Hospital braucht keiner ein Handy …

    Hier, dagegen, werden „Apps“ und „Internet“ sinnvoll genutzt! Wirklich!
    Nur mit dem Unterschied, das hier nichts so wie in Deutschland vom „Datenschutz“ geblökt wird.
    Diese Diskussionen liefern hier ausschließlich „Linke“ a la „BDS“ u.a.

    So long …

    Z.A.

  10. @Timezone 10. Juni 2020 at 20:13
    Das stimmt so nicht ganz. Mit der bisherigen Methode kann man nur die Funkzelle, in der sich jemand befindet, erfassen. Mit der neuen App kann man wirklich feststellen, wer neben wen gestanden hat.

    Mal ganz allgemein gesprochen:
    Mal sehen, was geht und was nicht geht.
    Angenommen ich habe mich 30 Minuten in der Nähe einer Person aufgehalten, die als COVID-19 infiziert erkannt wird.
    Dann bekomme ich eine Benachrichtigung auf mein Handy, ich bin möglicherweise in Gefahr und soll dies oder jenes tun.
    Ich habe aber keinen Bock irgendwas zu tun und laufe weiter fröhlich wie immer durch die Gegend.
    Was passiert dann?
    Falls ich 2 Tage später eine Drohmail bekomme: Hey Alter, wenn du dich nicht sofort benimmst, wie es sich gehört, müssen wir andere Saiten aufziehen.
    Dann muss ich mir Gedanken machen, was da pssiert ist.

  11. Mach euch keine gedanken das ganze system ist am ende fruher oder spater, das geile finde ich die deutsche arroganz ist nicht mehr so schlimm wie noch vor ein paar jahren wo die deutschen politiker medien noch dachten sie konnen europa und die welt regieren aber zum gluck wurde das nichts wie schon so oft in der deutschen geschichte. Mach euch keine gedanken alles was die elite in den letzten jahren machte ging voll in die hose und die scheisse geht ihnen bis zum hals deswegen hort man auch nichts mehr sehr oft von diesen verbrechern schauble seehofer etc etc da sie wissen das ihre zeit zu ende geht

  12. Brother Grimm 10. Juni 2020 at 20:31

    Wer solche Freunde hat, braucht dann auch keine Feinde mehr.

    …und interessant, dass es in Brasilien auch schon Gesetz ist, die Leute lieben zu müssen, von denen die Regierung will, dass man sie liebt.
    Weil da sollen sie ja eine ganz eine pöhse Regierung gewählt haben…

  13. @obelix57 10. Juni 2020 at 20:37
    Ich werde mir doch keinen Mist von der Telekom und SAP auf meinem Smartphone installieren.

    Die API für den Mist haben Sie aber schon lange auf dem Handy (Einstellungen – Google – Dienste „Benachrichtigungen zu möglichem Kontakt mit COVID-19-Infizierten). Das ging auch ohne Zustimmung, ganz automatisch. (Bei I-Phone schätzungsweise auch.)
    Ohne Corona-APP kann man aber mit dieser API wahrscheinlich nicht viel anfangen (aber, wer weiß das schon).

  14. Der Beitrag ist nicht ganz richtig. Der Verfasser behauptet, dass für die Ortung per IMEI das Gerät nicht eingeschaltet sein muss, wohl aber ein Akku und eine aktive Sim eingelegt sein müssen.
    Das ist falsch. Das Gerät muss definitiv eingeschaltet sein um sich in einer funkzelle an zu melden. Eine eingelegte Sim ist jedoch nicht notwendig, da sich das Gerät eben über die IMEI im Netz registriert. Die Sim ist nur zuständig um dem Gerät eine Rufnummer und einen Provider zu zu ordnen. Deshalb ist es auch möglich den Notruf ohne Sim zu kontaktieren. Das sollte zwar abgeschafft werden, bin mir aber nicht sicher ob die Änderung durchgesetzt wurde.

  15. Revolution Deutschland 10. Juni 2020 at 20:51

    Naja, das Dumme darann ist, dass bisher noch jedes Regime in seinem Endkampf das Volk vorgeschickt oder nerobefohlen hat.

  16. Jaaa, das Deutsche merkel China kontroll system kommt, huraaaaaa.
    Die meisten Merkel fans sind blod genug.

  17. Interessant. Habe das gerade mal mit meinem alten Nokia ausprobiert. Nix Schmartfon. Und Überraschung: Zackig spuckt es die Imei-Nummer aus.

    Mich kränkt das insofern, als daß „wir“, ein nicht ganz kleiner ‚Verlag zwischen 2005 und 2010 diverse Tests für Reiter und ihre Handys durchgeführt haben („wenn ich von Pferd fliege, kann ich wie schnell per Handy geortet werden?“)

    Alle wußten immer, daß es Verarsche ist, wenn da kommt – und wir haben von Polizei über Retttungsdienste alles kontaktiert – „Öh, kommt darauf an, Richter muß verfügen…“

  18. @einFreiwild 10. Juni 2020 at 20:53
    Der Beitrag ist nicht ganz richtig. Der Verfasser behauptet, dass für die Ortung per IMEI das Gerät nicht eingeschaltet sein muss, wohl aber ein Akku und eine aktive Sim eingelegt sein müssen.
    Das ist falsch. Das Gerät muss definitiv eingeschaltet sein um sich in einer funkzelle an zu melden.

    Radio Eriwan sagt: Im Prinzip ja.
    Aber, ich wäre mir da nicht ganz so sicher.
    Es geistern immer wieder Berichte/Meldungen über angbeliche Ortungen – auch bei ‚ausgeschaltetem‘ Handy – in der Netz-Gegend rum.
    Warum kann man heute bei keinem Handy mehr den Akku entfernen. Wohl nicht nur, um keine billigen Fremdakkus einzubauen.

    Ein anderer Aspekt zur Ortung: stille SMS
    https://www.heise.de/newsticker/meldung/Stille-SMS-Co-Wieder-mehr-digitale-Ueberwachung-durch-Behoerden-4656507.html
    https://www.heise.de/newsticker/meldung/Stille-SMS-Bundesverfassungsschutz-pingt-im-Geheimen-4312154.html

  19. Der Artikel legt zwar richtig dar, daß ein Handy den Halter zu lokalisieren vermag, in der Sache ist der aber völlig am Thema vorbei.
    Desungeachtet würde ich mir diese „App“ aber nie laden, denn zweifelsohne wird das Regime die Daten nutzen, da können die noch so hoch und heilig versprechen.
    Und wenn nachher noch „Faktenchecker“ vom CCC und Open-Source-Konsorten herbeigerufen werden, dann ist eh klar, wohin die Reise geht.

  20. @Babieca 10. Juni 2020 at 21:26
    Interessant. Habe das gerade mal mit meinem alten Nokia ausprobiert. Nix Schmartfon.

    Apropos: altes Nokia. Ihr Post hat mich an was erinnert.
    Ausdrücklich: die nächsten 2 Links stehen selbstverständlich in gar keinem Zusammenhang mit ihrem Post.
    Wie gesagt, nur eine Erinnerung an Netzfunde, die mir gerade gekommen ist.

    https://www.welt.de/vermischtes/article160309686/Warum-Drogendealer-das-Nokia-8210-lieben.html

    [Satire]
    https://windowsunited.de/das-perfekte-handy-fuer-drogendealer-und-erpresser-ist-jetzt-im-handel-erhaeltlich/

    Zu ihrem Post:
    Dies kennen sie sicherlich:
    Automatische Handyortung im Notfall
    Diese Handy-Funktionen können im Notfall Leben retten
    https://www.swr.de/wissen/neue-notruftechnik-100.html

    Geht aber nicht mit altem Nokia Handy, nehme ich an.

  21. Die gaaanz speziellen Staaatsvirologen haben den Ufftrag, die Corona-Marke bei Bedarf zu knacken. Schließlich soll es einen BilderbergerSommer geben; wobei man auch bei Greta nicht sicher sein kann, ob die widder ’ne Affenhitze vorbereitet hat …

  22. Matrixx12 10. Juni 2020 at 20:25

    Eines haben diese Lügenmedien gemeinsam,
    sagste das verkehrte,oder etwas anderes,als sie
    fordern und erwarten,geht man in die Werbung,
    und das war es dann.
    Die eigene Meinung wird,zu Gunsten,des Mainstreams negiert,
    ausgeklammert,oder gar verfälscht.
    Das ist die Meinungsdiktatur ,in Reinkultur!

  23. Die Aussagen des Herr Rouhs sind sachlich richtig. Vielen Dank dafür. Eine Ortung ist, im innerstädtischen Bereich, mit einer Auflösung von +/- ca. 12 Meter möglich. Dies liegt in der „Roaming“ Funktion des GSM Netzes begründet.

    Sollte ein Smartphone Besitzer vorhaben etwas zu unternehmen von dem Niemand Kenntnis erhalten soll, lässt er das Teil besser Zuhause. Sollte er etwas besprechen wollen, dass nicht und aber auch wirklich nicht, ruchbar werden darf, dann empfehle ich das Gerät in den Kühlschrank zu legen.

    Das sage ich nicht so dahin. Als Ingenieur und Informatiker habe ich in einer Reihe von Projekten für die DTAG und Vodafone gearbeitet. Die Möglichkeiten der Überwachung sind ebenso erschreckend wie die Nutzung derselben tägliche Praxis sind.

  24. Handy/Smartphone können bei eingelegtem Akku von außen eingeschaltet werden. Und zwar mit Unterdrückung jeglicher Anzeige auf dem Display und ohne irgendwelche leuchtende Lämpchen. Somit ist auch die Aktivierung von Mikrofon und Kamera von außen möglich. Raumüberwachung perfekt. Selbst bei herausnehmbaren Akku ist man nicht völlig sicher; Stichwort Restenergie.

    Also ausschalten und in einen Metallkoffer oder in den (ausgeschalteten) Herd legen. Zudem stört einen dann nicht dieses ständige Handy-Geklingel.

  25. Merkel faktisch: Ich verderbe den Deutschen Oster-, Pfingst- u.
    Fronleichnamprozessionen, weil ich evangelisch-sozialistisch bin.
    Auch Christi Himmelfahrt hab´ich versaut weil ich es dank der
    Corona-Lüge kann.

    MORGEN FEIERTAG
    Info: Fronleichnam in Corona-Zeiten 🙁

    Ob diese und andere Bräuche wegen der Corona-Krise auch dieses Jahr stattfinden können, variiert je nach Corona-Regeln in den einzelnen Ländern. Es ist in jedem Fall mit Einschränkungen zu rechnen.

    In Köln findet die Fronleichnamsprozession beispielsweise ohne Zuschauer statt. Während des gesamten Gottesdienstes müssen Mund-Nase-Bedeckungen getragen werden und zwischen den Plätzen besteht ein Sicherheitsabstand von zwei Metern.
    +https://www.t-online.de/leben/familie/id_74249268/fronleichnam-2020-in-welchen-bundeslaendern-ist-fronleichnam-ein-feiertag-.html

    Im Corona-Jahr 2020 gelten diesbezüglich natürlich Einschränkungen. Beispielsweise entfallen im Landkreis Miesbach die traditionellen Prozessionen, wie Merkur.de berichtet.
    +https://www.merkur.de/welt/fronleichnam-2020-heute-was-feiern-wir-wo-ist-feiertag-katholisches-fest-zr-6429121.html

    10.06.2020
    Die Monstranz kommt zu Fronleichnam auf einem Pick-Up „Ausfallen lassen, war keine Option“

    Wenn zu Fronleichnam die Menschen coronabedingt nicht an Prozessionen teilnehmen können, dann kommt die Prozession eben zu ihnen. So der Plan in Köln-Porz. Warum dabei ein Pick-Up eine Rolle spielt, erklärt Gemeindemitglied Matthias Meyer.

    DOMRADIO.DE: Wohin genau wird denn dieser Pick-Up an Fronleichnam unterwegs sein?

    Meyer: Als wir die Idee hatten, war gar nicht abzusehen, dass es eine so große Aktion wird. Wir werden tatsächlich alle zwölf Kirchen im Sendungsraum Köln-Porz abfahren. Das ist ein strammes Programm. An jeder Kirche machen wir Station. Da wird dann die Lesung, der Segen und die Kommunionausteilung stattfiinden – und dann geht es auf zur nächsten Kirche.

    DOMRADIO.DE: Sie haben wirklich an alles gedacht. Auch Messdiener sind bei diesen zwölf Stationen dabei. Es gibt feierliche Musik. Wie genau muss man sich das vorstellen?

    Meyer: Das wird eine Art Mini-Prozession. Die Messdiener und der Pastor fahren mit Fahrrädern vorne weg, dann kommt das Monstranz-Fahrzeug und hinterdran noch ein Fahrzeug mit Kirchenmusikern.
    https://www.domradio.de/themen/hochfeste/2020-06-10/ausfallen-lassen-war-keine-option-die-monstranz-kommt-zu-fronleichnam-auf-einem-pick

    10.06.2020
    Pfarrer in Holzwickede bringt Fronleichnam zu den Menschen “Gott kommt zu Besuch“

    Fronleichnamsprozessionen fallen in diesem Jahr fast überall aus. Ein Pastor im Erzbistum Paderborn dreht die Idee aber um: Er bringt die Monstranz zu den Menschen…

    DOMRADIO.DE: Fronleichnam mit Prozession läuft bei Ihnen in Corona-Zeiten etwas anders ab. Wie genau?

    DOMRADIO.DE: Wie findet Ihre Gemeinde denn diese Alternativ-Prozession?

    Middelanis: Ich habe nur positive Resonanz darauf gehört. Es war ja klar, dass wir unter diesen Bedingungen keine Prozession halten können. Vielleicht ist es aber auch ein Zeichen in dieser Zeit, dass sozusagen Gott zu den Menschen kommt. Auch dorthin, wo es in letzter Zeit großen Kummer gab – in die Altenheime, die Seniorenzentren. Kummer, der jetzt zum Teil noch da ist. Besuch kann man ja immer noch nicht überall empfangen. Wir alle kennen Bewohner von Altenheimen, die ihre Angehörigen vermissen. Gerade vor diesem Hintergrund, dass wir an die Menschen denken, die die Pandemie besonders belastet, fanden das alle gut.

    DOMRADIO.DE: Wie läuft denn der Besuch in den Altenheimen?

    Middelanis: Wir bleiben draußen. Bei einem der Heime hatte man das schon vor Ostern gemacht. Da wird draußen die Andacht gehalten. Mit Kabel wird dann der Ton nach innen verlegt. Die Gäste saßen noch beim Essen, das wird jetzt wieder so sein. Die Bewohner sind alle zusammen. Man sieht sich also nicht, sondern hört sich nur, weil dazwischen die Fensterscheiben sind. Bei dem anderen Altenheim gehen wir auf den Vorplatz, die Bewohner werden dann an den Fenstern und Lichthöfen stehen.

    DOMRADIO.DE: Eine Lokalzeitung schreibt “Pastor macht Hausbesuche“, trifft es das?

    Middelanis: Wenn es so verstanden wird, dass ich nicht ins Haus komme, dann ja. Heute gab es zwei Anrufe von Leuten, die sagten, das sei ja unverantwortlich, aber die haben wohl gedacht, wir gehen in die Häuser rein. Das ist natürlich nicht der Fall. Aber sonst ist das ein schönes Bild: Jesus, Gott kommt zu Besuch.

    Das Gespräch führte Renardo Schlegelmilch.
    https://www.domradio.de/themen/hochfeste/2020-06-10/gott-kommt-zu-besuch-pfarrer-holzwickede-bringt-fronleichnam-zu-den-menschen

  26. @ Zuri Ariel 10. Juni 2020 at 20:44

    Kampf gegen die Pandemie
    Spahn: Jeder, der die App herunterlädt, hilft
    Aktualisiert am 08.06.2020-03:45

    Spahn betonte, die App müsse strenge Vorgaben beim Datenschutz und bei der Energieeffizienz erfüllen. „Eine App, die in wenigen Stunden den Akku des Handys leerzieht, nutzt keiner.“ Er wolle vermeiden, dass die App von vielen wieder gelöscht werde, weil sie zu viel Energie fresse.

    „Wenn wir in den kommenden Wochen einige Millionen Bürger von der App überzeugen, dann bin ich schon zufrieden“, sagte Spahn weiter. Eine zusätzliche gesetzliche Grundlage lehnte der Minister unter Verweis auf die Datenschutzgrundverordnung ab. Die App sei kein Allheilmittel. „Sie ist aber ein weiteres, wichtiges Werkzeug, um die Infektionszahlen niedrig zu halten.“ Das Virus einzudämmen, sei ein Teamspiel. „Jeder, der die App herunterlädt, hilft dabei.“ Anm.: Und wer nicht mitmacht ist ein Volksschädling, gell! 🙁

    Die Bundesregierung werde in einer breit angelegten Kampagne dafür werben. Die sogenannte Tracing-App soll die Infektionsketten des Coronavirus besser erkennen und dafür sorgen, dass bei einer Lockerung für das öffentliche Leben die Ausbreitung des Virus nicht wieder stark ansteigt.

    Hat jemand einen Virustest gemacht, bekommt er einen Code vom Gesundheitsamt oder dem Arzt. Ist der Test positiv, kann er – freiwillig – seine App auf „infiziert“ stellen. Auf den Telefonen, die in den vergangenen zwei Wochen „bedrohlich“ nahe waren, erscheinen daraufhin Warnmeldungen, dass sie sich in der Nähe einer infizierten Person aufgehalten haben…
    https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/spahn-jeder-der-die-app-herunterlaedt-hilft-16805325.html

  27. Handyortung ist total easy und kann von Staatsdiener ohne richterlichen Beschluss jederzeit vorgenommen werden,sollt jemand vermisst werden ! Selbst schon vor über 10 Jahren erlebt !!!

    Darüber hinaus werden die Bewegungsdaten, sollte man so ein Ding mitschleppen, aufgezeichnet und gespeichert ! Wie lange das laut Datenschutzgesetz zulässig ist jetzt mir nicht bekannt !

  28. Nein, eine Scheindebatte ist das wohl nicht, die Debatte fängt gerade erst an. Umgang mit Daten, Orwellianismus, globalistische Gleichschaltung, Privatsphäre, Grundrechte, Bargeld. ..
    Ausserdem wurde die Schnittstelle einfach installiert. Da hat sich wieder eine Verschwörungstheorie bewahrheitet. Man kann sie auch deaktivieren. Es gibt auf Youtube Videos dazu. Falls sich der Trend verfestigt, sich mehrere Smartphones zulegen mit unterschiedlichen Nummern. Ein Smartphone rooten und evtl mit zweiten Betriebssysten ausstatten; evtl. Linux. Dann noch Emulatoren drauf installieren.

  29. @ nicht die mama 10. Juni 2020 at 20:35
    „Wie gut, dass mein Wischfon bereits keine Softwareupdates mehr bekommt.“

    genau ! motorola defy, mit android 2.3, tritt und tauchsicher.

  30. Sollte ich mal wieder auf Verwandtenbesuch in Deutschland sein, dann lege ich die SIM-Karte von meiner verstorbenen Mutter in mein altes Nokia-450 Ein, dann kann mich mal eure Datenschnüfflermafdia mal kreuzweise den Buckel runterrutschen!

  31. Es ist immer gut, wenn man eine Geheimnummer hat, um von gewissen Leuten im Urlaub nicht belästigt zu werden, ich habe drei SIM-Karten, eins fürs Smarthone Geschäftlich, eines Privat, und eine Geheim , nur für einen kleinen Kreis Familiär

  32. @ Anita Steiner 11. Juni 2020 at 10:23
    „…und eine Geheim , nur für einen kleinen Kreis Familiär “

    also inklusive der exklusiven pi-kommentatoren. wie ist die nummer denn ?

  33. Die Corona App verzehrt Unmengen von Geld ohne einen eindeutigen Nutzen zu beweisen. Wir stehen derzeit in Deutschland bei 8700 Corona zugeordneten Toten. Vergleicht man die Zahl mit 15 000 Toten, die jedes Jahr nachweislich durch Krankenhausviren sterben, relativiert sich die Zahl sehr schnell. Die Dunkelziffer ist bei den Krankenhausvirentoten wesentlich höher. Man kalkuliert bis zu 40 000.
    Möglicher Weise wird die Gesamtsterblichkeit 2020 sogar zurückgehen im Vergleich zu Vorjahren, weil die Krankenhäuser monatelang leer standen.
    Von einer App profitieren die Entwickler der App, und das Innenministerium.

  34. Man hofft auf Millionen von Freiwilligen die sich diesen Dreck auf ihrem Handy installieren. Meine Familie zählt auf jeden Fall nicht dazu. Frau Spahn und Konsorten können uns mal.

  35. @sirius 11. Juni 2020 at 08:31

    „Nein, eine Scheindebatte ist das wohl nicht, die Debatte fängt gerade erst an. Umgang mit Daten, Orwellianismus, globalistische Gleichschaltung, Privatsphäre, Grundrechte, Bargeld. ..“
    Ja und das alles auf einer Seite die mit Google Analytics arbeitet!!!11!!

  36. Und wer so dumm ist, sich ein fabrikneues Auto zu kaufen, hat diese Spionageeinrichtung dank der von der EU vorgeschriebenen Notruffunktion ständig an Bord. Das Teil soll ich angeblich nur im Falle eines Unfalles oder bei händischer Einschaltung ins Netz einbuchen, aber wer traut schon einer Technik, die er nicht selbst vollständig durchblickt, der Programmquelltext, der dem zugrunde liegt, den versteht wohl kaum jemand von uns und erkennt nicht, wieviele Hintertürchen da eingebaut sind.

  37. Im Grunde sollten sich alle diese App aufs Handy laden und sich als Corona-Positiv einloggen. Wäre spannend, wie lange es dauert, bis das System zusammenbricht, weil es keine brauchbaren und zuverlässige App mehr wäre.

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